Kontraste – Fotos zum Wochenende

Zum Wochenende einfach mal ein paar kontrastreiche Bilder:

Die City am Pazifik in der Morgensonne und die Karibikinsel bei Sonnenuntergang.

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Einsamer Strand in der Sonne und Resort-Zufahrt mit Regenbogen.

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Und abschließend ein Aufruf zu mehr Bewegung:

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(C) besserpanama.com

Autowechsel

Nach 10 Jahren in Panama hatte nun auch der zweite SUV innerhalb von 5 Jahren 125.000 km auf dem Tacho und die Fehler häuften sich, wie schon hier berichtet:

Innerhalb eines Jahres war zwei Mal das Relais der Klimaanlage ausgefallen. Kostete jedes Mal $2,50. Das konnte so nicht weitergehen. Also musste ein neues Auto her.

Randbedingungen: Am besten ein robuster Japaner, geländetauglich und nicht einer den wir schon mal hatten.

Lexus und Infinty sehen schick aus, sind aber nur die teueren Versionen existierender Toyota- und Nissanmodelle. Hybrid ist in, aber bei Literpreisen um $0,80 nichts als Geldverschwendung und zu viel Technologie in Mittelamerika ohnehin keine gute Idee.

Mehr aus Spaß fahren wir beim Subaru-Dealer vorbei und verlieben uns aus dem Stand in einen Outback. Einen Subaru habe ich nur einmal vor vielen Jahren für einen Tag in der Rhön gefahren. Das war ein Sportwagen und hat auf dem Weg zur Wasserkuppe viel Spaß gemacht. Und Subaru ist Allradspezialist.

Einzige Sorge ist, dass 175 PS aus dem 2.5l Boxermotor etwas zu wenig sind, nach 270 im Toyota 4Runner. Eine kurze Probefahrt zeigt, dass diese Sorge unbegründet ist.

Am Wochenende werden nun sämtliche, und ich meine sämtliche, Testberichte in youtube gesichtet und der Outback bekommt sehr gute Kritiken. Insbesondere die Innenausstattung des 2018er Modells ist Oberklasse.

Und ich lerne, dass Subaru mit EyeSight ein vorausschauendes Sicherheitssystem hat, das Abstandsregelung und Spurhalte-Assistent beinhaltet. Man erkennt es schon von außen an zwei Kameras, die rechts und links von Innenspiegel angeordnet sind. Ich bin erstaunt, dass mir das bei der Probefahrt nicht aufgefallen ist, aber ansonsten bin ich ziemlich begeistert.

 

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Quelle: subaru.ca

Am Samstag geht es in die Hauptstadt, um mal zu sehen, wie sich der 4Runner verkauft. Nach einer Stunde ist alles professionell erledigt und wir haben kein Auto mehr. Mit dem Taxi geht es zu Subaru, um auch den Kauf schnellstmöglich abzuwickeln.

Im Showroom kann ich meinen reservierten Wagen nicht finden. „Aber da steht er doch“, sagt der Verkäufer und zeigt auf einen Outback in der richtigen Farbe. „Das ist nicht meiner, da fehlt ja das EyeSight„, weil ich keine Kameras sehe.

Und jetzt muss ich ganz tapfer sein: „Subaru verkauft in Mittelamerika keine Autos mit EyeSight. Weil das ein Fahrassistenzsystem ist, mit dem man fast autonom fahren kann, muss es dazu erst noch ein paar Regelungen geben.“

Ich bin stinksauer und kurz davor, die Reservierung zurückzuziehen. Da habe mir nun alle EyeSight-Information zusammengesucht, im Detail studiert, mich wie ein Kind darauf gefreut – alles umsonst. Es dauert 10 Minuten, einen Kaffee und tröstende Worte, bis ich darüber hinweg bin:

„OK, braucht sowieso kein Mensch.“

Wenige Tage später haben wir das neue Teil in Besitz genommen und es geht auf Strecke. Erster Test sind die Serpentinen beim Nationalpark Campana. Da habe ich schon immer alle anderen, bergauf oder bergab, hinter mir gelassen. Der Outback macht das sehr gut und beißt sich noch besser in die Kurven, als ich das vom 4Runner gewöhnt war. Bestanden.

Dann geht es direkt an den Strand nach Punta Chame. Das ist nun der ultimative Eignungstest für hiesige Verhältnisse. Und es geht ausgezeichnet.

 

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(C) besserpanama.com

 

Beim Toyota FJ war das Einlegen der Geländeuntersetzung noch fast ein Kraftakt. Beim 4Runner musste im Stand und Leerlauf ein Knopf gedreht werden. Beim Subaru drückt man in der Langsamfahrt die X-Mode-Taste – und fertig.

Inzwischen haben wir weitere Strand- und Gebirgstouren hinter uns, schon mehr als 5.000 km auf dem Tacho und viel Spaß am neuen Subaru.

 

 

 

Keine Chaostage in Panama

Heute Hamburg, morgen Berlin, Frankfurt oder München. Irgendwas ist immer und es scheint nicht besser zu werden.

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Quelle: nbcnews.com

Vermummte Verbrecher, die ungestört durch die Straßen ziehen, Scheiben einwerfen und Autos anzünden können, Polizisten die in Geschäfte flüchten müssen und Staatsgäste die über Stunden ihr Quartier nicht verlassen können.

Da ist es schon gut, wenn man stattdessen in einem friedlichen Land, an einem tropischen Strand seine Margarita schlürfen und über so etwas nur mit den Schultern zucken kann.

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Quelle: Luckxus Promotions

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Wettbewerbsfähigkeit – noch ein Ranking

Das Handelsblatt schreibt:

Der Migrationsforscher Klaus Bade warnt unmissverständlich: „Wir befinden uns in einer migratorisch suizidalen Situation.“ Während unser Sozialstaat hunderttausende Unqualifizierter … anzieht, fühlen sich die jungen Vertreter des Leistungsmittelstands hierzulande immer fremder. Der Handwerksmeister, der in Australien nicht vom Bürokratenstaat bedrängt wird, der Arzt, der in Norwegen nicht zum Krankenhausbeamten degradiert wird, der Wissenschaftler, der in den USA bessere Forschungsbedingungen hat, die Hotelfachfrau, die in der Schweiz das Doppelte verdient aber weniger Steuern zahlt, der Bauingenieur, der in Arabien oder China sein Können vergoldet bekommt – die Motive wechseln. Aber eines eint sie alle: Anderswo geht es ihnen besser als daheim.

„So schlimm wird es wohl nicht sein“, sagen einige, andere haben schon lange vermutet, dass da ein Problem ist.

Das eigentliche Problem ist, dass dieser Auszug aus dem Handelsblatt alles andere als neu ist, sondern vom 11. Dezember 2009(!) datiert.

Und heute, 8 Jahre später? Die Antwort gibt „Welt Online“ in einem Artikel „Der schleichende Abstieg Deutschlands“

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Wie wird die Bilanz in 8 Jahren wohl aussehen?

 

 

Noriega – ein Diktator weniger

Der Mann der Panama von 1983 bis 1989 als Diktator unter seinen Stiefeln und schon Jahre vorher als Geheimdienstchef Einfluss auf mehrere Präsidenten hatte, ist gestern verstorben.

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Quelle: La Prensa

Das Flugfeld von Rio Hato nebenan war damals einer der Schauplätze der Operation Just Cause, bei der die Amerikaner seiner Herrschaft ein Ende gemacht haben.

Und bis vor einem Jahr stand auch noch Noriega’s zerschossene Strandvilla nur wenige Kilometer von hier entfernt.

Ein panamesischer Rechtsanwalt meinte vor geraumer Zeit, dass Panama erst seit Ende 1989 eine wirkliche Republik ist. Recht hat er.

Und was Diktatoren so anrichten sieht man an den Castros in Kuba, sowie Chavez und seinem Nachfolger Maduro in Venezuela.

Zeit zum Abtreten.

 

Herzlich willkommen

Dieser Post bleibt an erster Stelle, neue Posts folgen darunter.

Janosch, Kanal, Hut und Panama Papers – das ist alles was viele mit Panama verbinden. Und Janosch hatte recht: Panama ist wirklich schön.

Als Urlaubsziel zum Erleben, oder als neues Ziel zum Leben.

Für alle, die als Aussteiger am Strand oder in den Bergen oder in einem Penthouse an der Avenida Balboa leben wollen. Und für alle, die sich irgendwo dazwischen einordnen.

Dieses Blog beschreibt die vielen Facetten des Lebens in Panama, welchen Einfluss die Nachbarländer in Lateinamerika oder auch der große Nachbar im Norden haben.

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Und da viele Leser hier sind, weil sie planen, Deutschland dauerhaft zu verlassen, wird auch gelegentlich auf die deutsche Politik Bezug genommen. Dabei muss niemand meine Sicht teilen, so wie mir Ihre Sicht völlig egal ist.

Nachdem wir in Europa, Asien und Amerika sorgfältig nach einem sonnigen Domizil gesucht haben, fiel die Entscheidung in 2008 zugunsten Panama – und das war gut so.

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In der edition besserpanama sind in Band 1 ausgewählte bebilderte Blogposts zum Land zusammengestellt. Band 2 beschreibt ein Konzept, das nicht im Blog steht.

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Der perfekte Start

Aus Europa kommend landet man in Panama City’s Tocumen International Airport am späten Nachmittag, egal ob mit Air France, Iberia, KLM oder Lufthansa. Wer nun nach Immigration, Gepäck und Zoll seinen Mietwagen abholt und zur Unterkunft ins Landesinnere startet, muss wissen, dass er zuerst durch die Stadt muß, dann in der Feierabendschlange Richtung Westen steht und dass es zwischen 18:30 und 19:00 stockdunkel wird. Keine gute Idee nach einem 12-Stunden-Flug, schon gar nicht für Erstbesucher.

Stattdessen sollte man in Ruhe den Hotelshuttle zum Riande Aeropuerto Hotel nehmen (5 Minuten entfernt), dort einchecken, duschen und am Pool im Innengarten entspannen, bei einem ersten Drink und Abendessen.

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Ausgeschlafen am nächsten Morgen nach inklusive-Frühstück mit Shuttle zurück zum Flugplatz, Mietauto übernehmen und zu einer Citytour starten, bevor es entspannt und ohne Stau zum Strandquartier geht.

So beginnt der perfekte Panama-Urlaub.

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