Von Panama direkt nach Tahiti, Fiji, Bali

Pressemeldung: „Copa Airlines kündigt die Aufnahme einer regulären Flugverbindung von Panama City/Panama nach Denpasar/Bali (WADD) an, mit jeweils zweistündigen Zwischenstopps in Papeete/Tahiti (NTAA) und Nani/Fiji (NFFN).“

MPTO NTAA NFFN WADD

Quelle: foreflight.com

Mit einer brandneuen Boeing 787 verbindet Copa Airlines damit jeden zweiten Tag die beliebtesten Tourismusdestinationen im Zentralpazifik. Kombiniert mit 2-tägigen Stopover-Programmen in den 4 Lokationen ist dieses Angebot verlockend für alle, die viel sehen, aber nirgendwo lange bleiben wollen – eine neue Form des Ferntourismus und weiterer Baustein in einer Expressverbindung rund um den Globus.

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Quelle: nyc787.blogspot.com

Die Flugdauer:

  • Panama – Papeete (4461 nautische Meilen) 9 Stunden und 20 Minuten
  • Papeete – Nadi (1885 nautische Meilen) 3 Stunden und 55 Minuten,
  • Nadi – Denpasar (3669 nautische Meilen) 7 Stunden und 40 Minuten.

Die neue Verbindung schließt eine Lücke zwischen den bestehenden Pazifik-Transits aus Nordamerika und Chile. Für Reisende aus Europa, die heute schon Panama City für den Umstieg in Richtung Mittel- und Südamerika nutzen, werden damit neue, exotische Ziele auf dem kurzen Weg erschlossen.

Wer z.B. von Amsterdam mit KLM nach Panama und mit Copa nach Bali fliegt, hat von dort einen direkten KLM-Flug zurück nach Amsterdam – und die Erde komplett umrundet.

Notwendiger Nachtrag:

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Quelle: br.de

Diese Meldung der edition besserpanama war mir nicht mehr rechtzeitig zum 1. April eingefallen, ist also frei erfunden, stellt jedoch ein realistisches und wünschenswertes Szenario dar.

Vielleicht liest es jemand bei Copa Airlines, rechnet nach und stellt fest, dass es wirtschaftlich und sowieso eine prima Idee ist.

Zum Jungfernflug sollte ich dann eingeladen werden. Business Class bitte.

10 Jahre Panama – war das eine gute Idee?

Als ich vorige Woche mal wieder den Las Perlas Archipel in niedriger Höhe überflogen habe, lagen irgendwo zwischen Isla del Rey und Isla Casaya 2 große Buckelwale unter mir an der Wasseroberfläche. Immer wieder ein eindrucksvolles Bild. Und ein kleiner Baustein in einem Mosaik, das sich über 10 Jahre gebildet hat.

Als wir uns zum 1. Oktober 2008 aus Deutschland abgemeldet hatten, war noch nicht klar, ob das gut ausgeht. Heute wissen wir: es war keine gute Idee.

Es war eine der besten Ideen, die wir je hatten. Wir haben sozusagen ein neues Leben gewonnen.

Ein neues Leben, mit neuen Menschen, ihrer Kultur und Sprache, ein neues Land mit seiner Natur und seinem Klima, mit neuen persönlichen und geschäftlichen Entwicklungsmöglichkeiten, mit neuen Reisezielen, die jetzt vor der Haustür liegen.

Eine neue Welt.

Was würden wir heute anders machen? Nichts, alles gut.

Und was sollte man bedenken, wenn man einen solchen Schritt erst plant?

  • Gründlich den Ausstieg planen, insbesondere wenn man in der alten Heimat ein Unternehmen/Anteile oder Immobilien besitzt.
  • Geografie, Geschichte und mögliche Perspektiven des Landes kennen
    • am Beispiel Panama spielt natürlich der Kanal als Ader der Weltwirtschaft eine Rolle, sorgt für stabile Einnahmen, Investitionen und Weltoffenheit
  • die Mentalität der Bewohner und ihre Sprache kennenlernen
    • aufgrund der katholischen Prägung teilt man gewisse Grundwerte, ohne religiös sein zu müssen
  • wichtige Risiken realistisch einschätzen (allg. Sicherheit, Politik, Natur)
    • außerhalb der Drogentransitszene gibt es wenig Kriminalität
    • Panama hat seit Noriega keine Armee mehr, Venezuela als abschreckendes Beispiel für Sozialismus in der weiteren Nachbarschaft und die Bedeutung des Kanals für die Weltwirtschaft ist auch eine Garantie für stabile Verhältnisse
    • was Naturkatastrophen anbelangt, ist Panama wohl eines der glücklichsten Länder in der Region: keine Hurricans, keine schweren Erdbeben
  • komplett umziehen, keine Rückkehr einplanen
    • halb hier und halb da zu Hause sein, führt nur dazu, dass man nirgendwo zu Hause ist
    • Internet-Kommunikation macht die räumliche Trennung von Familie und Freunden einfach und Flugpreise sind ja auch nicht unerschwinglich
  • Plan B für unvorhersehbare Fälle
    • wenn mein Gastland morgen aus whatever Gründen nicht mehr richtig wäre, würden wir irgendwo anders hingehen. Wer es einmal gemacht hat, schafft es immer wieder und überall. Auf keinen Fall einfach zurück.

Wer seinen Lebensunterhalt jeden Monat verdienen muss, hat natürlich einiges mehr zu bedenken. Einige Tips dazu und ein mögliches Modell habe ich hier im Band 2 der edition besserpanama gegeben.

Ich hoffe, mit diesem Post all denen einen Anstoß zu geben, die weg wollen, sich aber noch nicht getraut haben.

„Sonnig, sorglos, steuerfrei“

Nach „besserpanama – Ein Land zum Leben“ gibt es in der edition besserpanama jetzt hier den zweiten Band.

Keine Auswahl schon veröffentlichter Blogposts, sondern eine konkrete Anleitung wie man als Unternehmer in eigener Sache mit Panama-Residenz und -Firma sein Einkommen generiert, um künftig frei und komfortabel am tropischen Strand zu leben.

Keine digitalen Produkte, kein Schneeballsystem, sondern unabhängig und eigenständig.

 

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Wohnung kaufen – ein Vergleich

Für das nächste Buch der edition besserpanama habe ich mal eine Rechnung aufgemacht, die ziemlich eindrucksvoll ausfällt und die ich deshalb hier vorab teile.

Verglichen wird, wenn jemand statt in Deutschland zu leben und eine Wohnung zu kaufen, dies in Panama tut.

Und es unterstellt, dass er als permanenter Resident in Panama nur Auslands-einkommen hat, deshalb legal keine Steuern zahlen muss.

Hier ist das Beispiel:

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Milchmädchenrechnung? Keineswegs, wobei die Sparjahre nur zur Verdeutlichung dienen. Jeder kann es jederzeit mit eigenen Zahlen nachrechnen.

Die Kombination aus dramatisch weniger Abgaben und deutlich niedrigeren Immobilienpreisen macht einen Riesenunterschied im privaten Vermögen und das eigene Haus oder die Eigentumswohnung wird ohne lebenslange Verpflichtungen erschwinglich.

 

 

Wie das mit dem Auslandseinkommen und der Steuerfreiheit im Detail funktioniert, welche fast in Vergessenheit geratene Tätigkeit solche Einnahmen generieren kann, steht dann ab Ende August im neuen eBook Sonnig, sorglos, steuerfrei.

 

 

Gleicher Preis: 60m²-Wohnung an der Ostsee oder 200m² am Pazifik?

Immer wieder faszinierend: Berichte aus der alten Heimat zu sehen und in Relation zu setzen.

In diesem Video (ab 40:45) wird über das Prora-Objekt berichtet, das auch schon Thema dieses Blogs war. Eine Riesenanlage aus Adolfs Zeiten wird nun endlich sinnvoller Nutzung zugeführt: hunderte Ferienapartments direkt am Ostseestrand. Klasse.

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Quelle: ostsee-zeitung.de

Mit unverhohlener Zufriedenheit präsentieren dort zwei Immobilienunternehmer ihr Prora-Projekt: 60m²-Eigentumswohnungen für €250.000. Das sind €4.166/m².  Beeindruckend für ein Objekt, das man realistisch weniger als 6 Monate des Jahres nutzen wird.

Wer diese €250.000 für eine Wohnung am Pazifikstrand anlegen will, bekommt dafür

  • ein voll ausgestattetes Hochhaus-Apartment mit 200m² (2 Schlafzimmer/2 Bad)

oder

  • ein Original Bali-Haus ab 100m² (2 Schlafzimmer/2 Bad) inkl. Grundstück (hier)

und das bei ganzjährig komfortablen Luft- und Wassertemperaturen, in einem gastfreundlichen und sich dynamisch entwickelnden Land.

 

 

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Wer mit weniger Geld einen ersten Schritt machen will, ist hier gut bedient: Teileigentum (1/6) an einem voll ausgestatteten 135m² Apartment (2 Schlafzimmer/          2 Bad), was jährlich 8 Wochen Aufenthalt ermöglicht und Wertsteigerung erwarten lässt, ab $50.000.

 

luckxus_logo_03-02_oceanview42Und es wird immer einfacher nach Panama zu kommen:

Lufthansa verkehrt derzeit 5 Mal wöchentlich non-stop zwischen Frankfurt und Panama City, ab 3. November 6 Mal mit A340-300.  Das Bild zeigt die A340-600 in neuer Bemalung

 

 

 

Wichtig! Alkohol.

Sonntag ist Strandtag für die einheimische Bevölkerung und da kann es richtig voll werden. Die ganze Familie schleppt dann diverse Strandausrüstung und besonders wichtig ist der Cooler mit diversen Getränken.

Manchmal, eher selten, steht dann ab 16 Uhr die lokale Polizei an der Zufahrt vom Strand zur Panamericana und kontrolliert mal auf Alkohol. Nicht den Cooler, sondern den coolen Fahrer. Oft erfolgreich.

Auch für uns, die ja gelegentlich mal ein Gläschen mit Freunden trinken, ist es deshalb wichtig die Regeln und vor allem die Grenzen zu kennen. Seit einiger Zeit sind diese Schilder aufgestellt und das könnte bedeuten, dass bald mehr kontrolliert wird.

 

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Die Toleranzgrenze ist mit 24 angegeben, was offensichtlich 0,24 Atemalkoholgehalt bedeutet und etwa der populären 0,5-Promille-Grenze deutscher Lesart entspricht. Damit gelten auch die gleichen Faustregeln, also nicht mehr als 2 Einheiten vor Fahrtantritt.

Ab 0,8 Promille (41 o mas) wird es dann richtig ernst: außer Geldstrafe noch  Einbehaltung von Auto und Führerschein.

Panama hat bei 4 Mio. Einwohnern jedes Jahr ca. 400 Tote im Straßenverkehr. Das ist mehr als die doppelte Rate von Deutschland. Das liegt zum Teil daran, dass oftmals Sicherheitsgurte als unmännlich empfunden werden und Alkohol ist auch ein Faktor.

Also aufgepasst … und Salud!

 

Autowechsel

Nach 10 Jahren in Panama hatte nun auch der zweite SUV innerhalb von 5 Jahren 125.000 km auf dem Tacho und die Fehler häuften sich, wie schon hier berichtet:

Innerhalb eines Jahres war zwei Mal das Relais der Klimaanlage ausgefallen. Kostete jedes Mal $2,50. Das konnte so nicht weitergehen. Also musste ein neues Auto her.

Randbedingungen: Am besten ein robuster Japaner, geländetauglich und nicht einer den wir schon mal hatten.

Lexus und Infinty sehen schick aus, sind aber nur die teueren Versionen existierender Toyota- und Nissanmodelle. Hybrid ist in, aber bei Literpreisen um $0,80 nichts als Geldverschwendung und zu viel Technologie in Mittelamerika ohnehin keine gute Idee.

Mehr aus Spaß fahren wir beim Subaru-Dealer vorbei und verlieben uns aus dem Stand in einen Outback. Einen Subaru habe ich nur einmal vor vielen Jahren für einen Tag in der Rhön gefahren. Das war ein Sportwagen und hat auf dem Weg zur Wasserkuppe viel Spaß gemacht. Und Subaru ist Allradspezialist.

Einzige Sorge ist, dass 175 PS aus dem 2.5l Boxermotor etwas zu wenig sind, nach 270 im Toyota 4Runner. Eine kurze Probefahrt zeigt, dass diese Sorge unbegründet ist.

Am Wochenende werden nun sämtliche, und ich meine sämtliche, Testberichte in youtube gesichtet und der Outback bekommt sehr gute Kritiken. Insbesondere die Innenausstattung des 2018er Modells ist Oberklasse.

Und ich lerne, dass Subaru mit EyeSight ein vorausschauendes Sicherheitssystem hat, das Abstandsregelung und Spurhalte-Assistent beinhaltet. Man erkennt es schon von außen an zwei Kameras, die rechts und links von Innenspiegel angeordnet sind. Ich bin erstaunt, dass mir das bei der Probefahrt nicht aufgefallen ist, aber ansonsten bin ich ziemlich begeistert.

 

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Quelle: subaru.ca

Am Samstag geht es in die Hauptstadt, um mal zu sehen, wie sich der 4Runner verkauft. Nach einer Stunde ist alles professionell erledigt und wir haben kein Auto mehr. Mit dem Taxi geht es zu Subaru, um auch den Kauf schnellstmöglich abzuwickeln.

Im Showroom kann ich meinen reservierten Wagen nicht finden. „Aber da steht er doch“, sagt der Verkäufer und zeigt auf einen Outback in der richtigen Farbe. „Das ist nicht meiner, da fehlt ja das EyeSight„, weil ich keine Kameras sehe.

Und jetzt muss ich ganz tapfer sein: „Subaru verkauft in Mittelamerika keine Autos mit EyeSight. Weil das ein Fahrassistenzsystem ist, mit dem man fast autonom fahren kann, muss es dazu erst noch ein paar Regelungen geben.“

Ich bin stinksauer und kurz davor, die Reservierung zurückzuziehen. Da habe mir nun alle EyeSight-Information zusammengesucht, im Detail studiert, mich wie ein Kind darauf gefreut – alles umsonst. Es dauert 10 Minuten, einen Kaffee und tröstende Worte, bis ich darüber hinweg bin:

„OK, braucht sowieso kein Mensch.“

Wenige Tage später haben wir das neue Teil in Besitz genommen und es geht auf Strecke. Erster Test sind die Serpentinen beim Nationalpark Campana. Da habe ich schon immer alle anderen, bergauf oder bergab, hinter mir gelassen. Der Outback macht das sehr gut und beißt sich noch besser in die Kurven, als ich das vom 4Runner gewöhnt war. Bestanden.

Dann geht es direkt an den Strand nach Punta Chame. Das ist nun der ultimative Eignungstest für hiesige Verhältnisse. Und es geht ausgezeichnet.

 

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(C) besserpanama.com

 

Beim Toyota FJ war das Einlegen der Geländeuntersetzung noch fast ein Kraftakt. Beim 4Runner musste im Stand und Leerlauf ein Knopf gedreht werden. Beim Subaru drückt man in der Langsamfahrt die X-Mode-Taste – und fertig.

Inzwischen haben wir weitere Strand- und Gebirgstouren hinter uns, schon mehr als 5.000 km auf dem Tacho und viel Spaß am neuen Subaru.

 

 

 

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