Vermögensaufbau optimiert

Für das nächste Buch der edition besserpanama habe ich mal eine Rechnung aufgemacht, die ziemlich eindrucksvoll ausfällt und die ich deshalb hier vorab teile.

Verglichen wird, wenn jemand statt in Deutschland zu leben und eine Wohnung zu kaufen, dies in Panama tut.

Und es unterstellt, dass er als permanenter Resident in Panama nur Auslands-einkommen hat, deshalb legal keine Steuern zahlen muss.

Hier ist das Beispiel:

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Milchmädchenrechnung? Keineswegs, wobei die Sparjahre nur zur Verdeutlichung dienen. Jeder kann es jederzeit mit eigenen Zahlen nachrechnen.

Die Kombination aus dramatisch weniger Abgaben und deutlich niedrigeren Immobilienpreisen macht einen Riesenunterschied im privaten Vermögen und das eigene Haus oder die Eigentumswohnung wird ohne lebenslange Verpflichtungen erschwinglich.

 

 

Wie das mit dem Auslandseinkommen und der Steuerfreiheit im Detail funktioniert, welche fast in Vergessenheit geratene Tätigkeit solche Einnahmen generieren kann, steht dann ab Ende August im neuen eBook „Sonnig, sorglos, steuerfrei“.

 

 

Gleicher Preis: 60m²-Wohnung an der Ostsee oder 200m² am Pazifik?

Immer wieder faszinierend: Berichte aus der alten Heimat zu sehen und in Relation zu setzen.

In diesem Video (ab 40:45) wird über das Prora-Objekt berichtet, das auch schon Thema dieses Blogs war. Eine Riesenanlage aus Adolfs Zeiten wird nun endlich sinnvoller Nutzung zugeführt: hunderte Ferienapartments direkt am Ostseestrand. Klasse.

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Quelle: ostsee-zeitung.de

Mit unverhohlener Zufriedenheit präsentieren dort zwei Immobilienunternehmer ihr Prora-Projekt: 60m²-Eigentumswohnungen für €250.000. Das sind €4.166/m².  Beeindruckend für ein Objekt, das man realistisch weniger als 6 Monate des Jahres nutzen wird.

Wer diese €250.000 für eine Wohnung am Pazifikstrand anlegen will, bekommt dafür

  • ein voll ausgestattetes Hochhaus-Apartment mit 200m² (2 Schlafzimmer/2 Bad)

oder

  • ein Original Bali-Haus ab 100m² (2 Schlafzimmer/2 Bad) inkl. Grundstück (hier)

und das bei ganzjährig komfortablen Luft- und Wassertemperaturen, in einem gastfreundlichen und sich dynamisch entwickelnden Land.

 

 

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Wer mit weniger Geld einen ersten Schritt machen will, ist hier gut bedient: Teileigentum (1/6) an einem voll ausgestatteten 135m² Apartment (2 Schlafzimmer/          2 Bad), was jährlich 8 Wochen Aufenthalt ermöglicht und Wertsteigerung erwarten lässt, ab $50.000.

 

luckxus_logo_03-02_oceanview42Und es wird immer einfacher nach Panama zu kommen:

Lufthansa verkehrt derzeit 5 Mal wöchentlich non-stop zwischen Frankfurt und Panama City, ab 3. November 6 Mal mit A340-300.  Das Bild zeigt die A340-600 in neuer Bemalung

 

 

 

Wichtig! Alkohol.

Sonntag ist Strandtag für die einheimische Bevölkerung und da kann es richtig voll werden. Die ganze Familie schleppt dann diverse Strandausrüstung und besonders wichtig ist der Cooler mit diversen Getränken.

Manchmal, eher selten, steht dann ab 16 Uhr die lokale Polizei an der Zufahrt vom Strand zur Panamericana und kontrolliert mal auf Alkohol. Nicht den Cooler, sondern den coolen Fahrer. Oft erfolgreich.

Auch für uns, die ja gelegentlich mal ein Gläschen mit Freunden trinken, ist es deshalb wichtig die Regeln und vor allem die Grenzen zu kennen. Seit einiger Zeit sind diese Schilder aufgestellt und das könnte bedeuten, dass bald mehr kontrolliert wird.

 

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Die Toleranzgrenze ist mit 24 angegeben, was offensichtlich 0,24 Atemalkoholgehalt bedeutet und etwa der populären 0,5-Promille-Grenze deutscher Lesart entspricht. Damit gelten auch die gleichen Faustregeln, also nicht mehr als 2 Einheiten vor Fahrtantritt.

Ab 0,8 Promille (41 o mas) wird es dann richtig ernst: außer Geldstrafe noch  Einbehaltung von Auto und Führerschein.

Panama hat bei 4 Mio. Einwohnern jedes Jahr ca. 400 Tote im Straßenverkehr. Das ist mehr als die doppelte Rate von Deutschland. Das liegt zum Teil daran, dass oftmals Sicherheitsgurte als unmännlich empfunden werden und Alkohol ist auch ein Faktor.

Also aufgepasst … und Salud!

 

Autowechsel

Nach 10 Jahren in Panama hatte nun auch der zweite SUV innerhalb von 5 Jahren 125.000 km auf dem Tacho und die Fehler häuften sich, wie schon hier berichtet:

Innerhalb eines Jahres war zwei Mal das Relais der Klimaanlage ausgefallen. Kostete jedes Mal $2,50. Das konnte so nicht weitergehen. Also musste ein neues Auto her.

Randbedingungen: Am besten ein robuster Japaner, geländetauglich und nicht einer den wir schon mal hatten.

Lexus und Infinty sehen schick aus, sind aber nur die teueren Versionen existierender Toyota- und Nissanmodelle. Hybrid ist in, aber bei Literpreisen um $0,80 nichts als Geldverschwendung und zu viel Technologie in Mittelamerika ohnehin keine gute Idee.

Mehr aus Spaß fahren wir beim Subaru-Dealer vorbei und verlieben uns aus dem Stand in einen Outback. Einen Subaru habe ich nur einmal vor vielen Jahren für einen Tag in der Rhön gefahren. Das war ein Sportwagen und hat auf dem Weg zur Wasserkuppe viel Spaß gemacht. Und Subaru ist Allradspezialist.

Einzige Sorge ist, dass 175 PS aus dem 2.5l Boxermotor etwas zu wenig sind, nach 270 im Toyota 4Runner. Eine kurze Probefahrt zeigt, dass diese Sorge unbegründet ist.

Am Wochenende werden nun sämtliche, und ich meine sämtliche, Testberichte in youtube gesichtet und der Outback bekommt sehr gute Kritiken. Insbesondere die Innenausstattung des 2018er Modells ist Oberklasse.

Und ich lerne, dass Subaru mit EyeSight ein vorausschauendes Sicherheitssystem hat, das Abstandsregelung und Spurhalte-Assistent beinhaltet. Man erkennt es schon von außen an zwei Kameras, die rechts und links von Innenspiegel angeordnet sind. Ich bin erstaunt, dass mir das bei der Probefahrt nicht aufgefallen ist, aber ansonsten bin ich ziemlich begeistert.

 

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Quelle: subaru.ca

Am Samstag geht es in die Hauptstadt, um mal zu sehen, wie sich der 4Runner verkauft. Nach einer Stunde ist alles professionell erledigt und wir haben kein Auto mehr. Mit dem Taxi geht es zu Subaru, um auch den Kauf schnellstmöglich abzuwickeln.

Im Showroom kann ich meinen reservierten Wagen nicht finden. „Aber da steht er doch“, sagt der Verkäufer und zeigt auf einen Outback in der richtigen Farbe. „Das ist nicht meiner, da fehlt ja das EyeSight„, weil ich keine Kameras sehe.

Und jetzt muss ich ganz tapfer sein: „Subaru verkauft in Mittelamerika keine Autos mit EyeSight. Weil das ein Fahrassistenzsystem ist, mit dem man fast autonom fahren kann, muss es dazu erst noch ein paar Regelungen geben.“

Ich bin stinksauer und kurz davor, die Reservierung zurückzuziehen. Da habe mir nun alle EyeSight-Information zusammengesucht, im Detail studiert, mich wie ein Kind darauf gefreut – alles umsonst. Es dauert 10 Minuten, einen Kaffee und tröstende Worte, bis ich darüber hinweg bin:

„OK, braucht sowieso kein Mensch.“

Wenige Tage später haben wir das neue Teil in Besitz genommen und es geht auf Strecke. Erster Test sind die Serpentinen beim Nationalpark Campana. Da habe ich schon immer alle anderen, bergauf oder bergab, hinter mir gelassen. Der Outback macht das sehr gut und beißt sich noch besser in die Kurven, als ich das vom 4Runner gewöhnt war. Bestanden.

Dann geht es direkt an den Strand nach Punta Chame. Das ist nun der ultimative Eignungstest für hiesige Verhältnisse. Und es geht ausgezeichnet.

 

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(C) besserpanama.com

 

Beim Toyota FJ war das Einlegen der Geländeuntersetzung noch fast ein Kraftakt. Beim 4Runner musste im Stand und Leerlauf ein Knopf gedreht werden. Beim Subaru drückt man in der Langsamfahrt die X-Mode-Taste – und fertig.

Inzwischen haben wir weitere Strand- und Gebirgstouren hinter uns, schon mehr als 5.000 km auf dem Tacho und viel Spaß am neuen Subaru.

 

 

 

Ein neuer Trend?

Zufälle gibt es …

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Jetzt kenne ich allein schon vier gut situierte Leute, die unabhängig voneinander ihren langjährigen Wohnsitz in Palma de Mallorca aufgeben, ihre aktuellen Sportwagen verkaufen und ab Herbst 2018 in Panama leben wollen.

Trendsetter?

Bienvenidos!

 

 

Las Perlas aus der Luft

Nach einigen Regentagen war heute mal wieder strahlender Sonnenschein über Panama. Flugwetter.

Vom Flugplatz Chame ging es auf 4500 ft über 40 nautische Meilen in Richtung Ost über den Pazifik. Und schon bald kommt der Las Perlas Archipel in Sicht. Es ist Walsaison und ich sinke auf 2500 ft ab um den einen oder anderen zu finden. Fehlanzeige. Was ich finde, sind Bilder der Inselwelt, die mich immer wieder begeistern.

Ich fliege über Pedro Gonzalez, an Isla del Rey vorbei und über Isla Viveros nach Isla Contadora, noch ein Stück in Richtung Norden, dann über Isla Saboga mit seiner uralten Kirche wieder Richtung Pedro Gonzalez und drehe dann beim Steigen in Richtung Westen. Isla Otoque ist schon in Sicht und es braucht kein GPS um nach Hause zu kommen.

Hier sind ein paar Aufnahmen:

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Alle Bilder (C) Panaviacion Corp.

Nassim Nicholas Taleb zu Immigration

Als Immigrant interessiert mich natürlich, wie Staaten mit dem Thema umgehen. Die Einwanderungsstrategie Panamas habe ich in vielen Posts beschrieben, die meiner alten Heimat Deutschland betrache ich mit höchster Verwunderung, vorsichtig ausgedrückt.

Hier ist eine weitere kompetente Meinung dazu:

Der aus dem Libanon stammende Nassim Taleb ist laut Wikipedia „philosophischer Essayist und Forscher in den Bereichen  Statistik, Zufall und Epistemologie und ehemaliger Finanzmathematiker. Er arbeitete als Spezialist für komplexe Finanzderivate in mehreren Wall-Street-Unternehmen, bevor er eine zweite Karriere als Wissenschaftler begann und sich mit den Methoden der Berechnung und Interpretation von Zufallsereignissen und dem Umgang mit unvorhergesehenen seltenen, aber mächtigen Ereignissen (von ihm „Schwarze Schwäne“ genannt) beschäftigte.

220px-Taleb_mug  Quelle: wikipedia

Seine Thesen zur aktuellen Open Borders Bewegung in den USA hat er in 3 Tweets kommuniziert (@nntaleb):

„Offene Grenzen funktionieren, wenn ebenso viele Menschen in die eine wie in die andere Richtung wandern.

Gesteuerte Immigration basiert auf der Symmetrie dass jemand ebenso viel einbringt, wie er profitiert. Und die Ethik des Migranten besteht darin, das System in das er eingewandert ist, zu schützen, anstatt ihm zu schaden. Ungesteuerte Migration hat alle Merkmale einer Invasion.

Als libanesicher Christ habe ich den Alptraum ungesteuerter palästinensischer Einwanderung erlebt, der zum Bürgerkrieg geführt hat und ich sehe die Auswirkungen der syrischen Migration. Ich verachte die Täuschungsmanöver der Befürworter offener Grenzen.“

Nichts hinzuzufügen.

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