Einfach frei – eine Unbanking-Strategie 

Einige Milliarden Menschen haben kein Bankkonto, können weder sparen, noch investieren. Digitales Geld, speziell Bitcoin, ist für diese Menschen die Lösung: es macht die  Bank überflüssig und das Mobiltelefon zur Geldbörse. El Salvador hat diesen Weg gerade eingeschlagen, andere Staaten werden folgen und wieder anderswo werden die Menschen Bitcoin wählen, um den Auswirkungen grassierender Inflation zu entgehen. 

Anders als bei Zentralbank-Geld ist die Geldmenge bei Bitcoin klar begrenzt. Es wird nie mehr als 21 Mio. Bitcoin geben und mehrere Millionen davon sind schon unwiderbringlich verloren. Bitcoin ist ein digitales, dezentrales und deflationäres Zahlungsmittel.

  • Digital bedeutet, dass das Mobiltelefon zugleich Bankkonto und Geldbörse ist
  • Dezentral bedeutet, dass niemand die Macht hat, einseitig die Regeln zu ändern.
  • Deflationär bedeutet, dass die Kaufkraft der Währung mit der Zeit steigt, statt sinkt.

Vor 5 Jahren, Anfang des Jahres 2017, hätte man mit 8 BTC (Bitcoin) einen guten TV ($1.900) kaufen können. Heute bringt die gleiche Anzahl BTC ein 150 m² Apartment mit 2 Schlafzimmern an der Uferpromenade Avenida Balboa in Panama City. ($320.000)

Die herkömmlichen Instrumente, um Vermögen sicher anzulegen und zu vermehren, können angesichts steigender Inflation nicht mithalten, Vermögen verlieren an Wert.

Was bedeutet das für uns alle, die wir mit Banken, Konten, Karten, Krediten und Lebensversicherungen aufgewachsen sind? Macht es Sinn, das alles selbst in die Hand zu nehmen, sich schrittweise zu un-banken? Und wenn ja, wie?

Warum sollte man das wollen? 

Geld empfangen, Geld aufbewahren und mehren, Geld ausgeben. Das sind die Aktivitäten, für die wir Banken und ihre Infrastruktur bisher gebraucht haben.

Wie geht das ohne Bank?

  • Geld empfangen: Transaktion von einer digitalen Geldbörse (wallet) zur anderen oder via Crypto-Exchange von Bankkonto zu Wallet (z.B. simplex.com)
  • Geld aufbewahren: im eigenen mobilen Wallet, also in einer App. Alternativ in einem Hardware-Wallet, getrennt vom Internet oder gar einem Papierdokument. 
  • Vermögen aufbauen: Digitales Geld steigt langfristig im Wert, so dass eine große Kategorie der Besitzer (sog. hodler) es einfach hält (engl.: to hold), um von solcher Wertsteigerung zu profitieren. Trader wiederum handeln Crypto wie Aktien auch, es werden dafür immer mehr Finanzmarktinstrumente geschaffen.
  • Geld ausgeben: wie kann man zugleich digitales Geld halten und trotzdem seinen Lebensunterhalt oder Anschaffungen finanzieren? Das geht mit sog. DeFi Exchanges (z.B. nexo.io), denen man seine Assets oder einen Teil davon gegen ansehnliche Zinsen verleihen  (4 bis 12%) oder sogar als Sicherheit für ein Darlehen nutzen kann. Man wird sein eigener Darlehensgeber, mit allen Vorteilen. Ohne Bonitätsprüfung und mit flexibler Rückzahlung, dafür mit Debit-Karte. Aufgrund der Volatilität dieser Anlageklasse sollte jedoch man nicht mehr als 30 oder 40% des Bestands als Darlehen in Anspruch nehmen.

Wenn die Wertsteigerung des eigenen Digitalen Vermögens über die Jahre die Entnahme übersteigt, kann man damit sein eigenes privates Versorgungswerk aufbauen, ohne die Substanz anrühren zu müssen. Keine Rente, keine Lebensversicherung, keine Bank. Aber das ist Thema für ein separates Posting.

Finanzielle Unabhängigkeit über Grenzen hinweg ist ja ein wichtiger Baustein, um wirklich frei zu sein. Digitales Geld, oder weiter gefasst digitales Vermögen, ist eine unvermeidliche Entwicklung, die sich noch in einer frühen Phase befindet, sich schneller entwickeln wird, als das Internet.

Inselparadies aus der Luft

Wie beim Auto, gilt auch beim Flugzeug, dass die „Kisten“ bewegt werden wollen. Und da mein Light Sport Aircraft (LSA) corona-bedingt länger als ein Jahr im Hangar stand, dauerte es einige Monate, kostete viele Stunden und auch ein paar Tausend Dollar, um es wieder flugtauglich zu machen.

Nach einigen Erprobungstouren über Land, ging es vorgestern endlich mal wieder auf Inselkurs: der Las Perlas Archipel, dessen nächstliegende Insel Pedro Gonzalez mit ihrem Flugplatz (MPFE) von meinem Heimatflugplatz Chame (MPCM) nur 47 Seemeilen, also 87 km entfernt ist.

Maschine ist mit 18 Gallonen Superbenzin 95 betankt (82 Liter), wird per Checkliste vorbereitet, dann bei Panama Radio ein Flugplan aufgegeben:

Rufzeichen HP1708L von MPCM nach MPCM, via MPFE, BOMAK, MPRA. Reiseflughöhe ist 4.500 Fuß (1.370 Meter), Geschwindigkeit 90 Knoten (167 km/h), Flugzeit 2 Stunden, Reichweite 3 Stunden.

Es ist 10 Uhr Ortszeit und los geht es. Steigen über Coronado, und einen Meeresabschnitt, in dem vor 2 Wochen eine Piper mit 5 Personen im Wasser notlanden musste. Drei der fünf kamen aus der Maschine, mit 2 weiteren ging sie unter und ist bis heute nicht gefunden, nur wenige Kilometer von der Küste entfernt. Unter anderem wegen solcher Vorkommnisse, wie Maschinenausfall, wird bei Flügen über dem Ozean in einmotorigenMaschinen stets eine Schwimmweste getragen.

Nach ca 20 Minuten tauchen die Inseln im Dunst auf, vorher habe ich schon einen Containerfrachter und ein Kreuzfahrtschiff überflogen, die via Panamakanal aus dem Atlantik kamen.

Und dann tauche ich ein in die Inselwelt …

Man kann so oft über diesen Archipel fliegen, wie man will. Der Gezeitenwechsel, der bis zu 6 Meter beträgt, die Sonneneinstrahlung zu unterschiedlichen Tageszeiten, ergeben immer wieder neue faszinierende Bilder und schillernde Farben.

Willkommen auf der Sonnenseite.

Über Blasen, Preise, Covid-19 und Bitcoin

Immer mal wieder finde ich spannende Artikel zu den Schwerpunkt-Themen dieses Blogs, die für meine Leser wichtige Information enthalten und die ich nicht besser schreiben könnte. Dann übersetze ich sie mit DeepL, publiziere sie mit nur minimalen Anpassungen wegen Lesbarkeit oder Verständlichkeit, mit Link zum Original. Manchmal kommentiere ich, unterscheidbar vom Originaltext.

Vorbemerkung: Panama will in diesem ersten Quartal 50 BTC-ATM, also Bitcoin-Geldautomaten aufstellen.


WIE BLASEN, PREIS UND COVID-19 BITCOIN FÜR MICH VERÄNDERT HABEN (Original)

Autor: Joakim Book


Bitcoin ist keine Blase. Er ist die monetäre Fluchtmöglichkeit, die wir jetzt brauchen, da die COVID-19-Katze aus dem Sack ist.

Ich bin ausgebildeter Finanzhistoriker. Meine akademische Arbeit konzentrierte sich auf Banken und Finanzmärkte in der Vergangenheit, und ich war immer fasziniert von den ikonischen Blasen der Finanzgeschichte – der Tulpenmanie, dem Finanzboom der 1690er Jahre, der South Sea Company und den vielen Finanzpaniken in Großbritannien im 19. Jahrhundert.

Ich habe eine Diplomarbeit über die Handelskrise von 1847 geschrieben. Ich analysierte die Finanzrenditen an der Londoner Börse in der viktorianischen und edwardianischen Ära und zeigte, dass die Renditen damals gut mit der ersten Runde der Faktoranalysen übereinstimmten, die ein Jahrhundert später entwickelt wurden. Ich untersuchte die Rolle der Bank of England bei der Krise von 1857, dem Zusammenbruch von Overend, Gurney & Company 1866 und der Rettungsaktion für Baring Brothers 1890. (Wenn Sie den Eindruck haben, dass Finanzkrisen, staatliches Missmanagement und Rettungsaktionen der Zentralbanken erst in der Ära der modernen Geldentwertung nach 1971 aufgetreten sind, irren Sie sich gewaltig).

In Anlehnung an Ray Dalio könnte man sagen, dass unter unserer Finanzsonne nichts neu ist: Viele dieser vergangenen Krisen lassen sich gut auf neuere Krisen übertragen – vielleicht, weil es nur so viele Möglichkeiten gibt, Verluste zu machen oder Geldsysteme katastrophal zu ruinieren.

Obwohl das Konzept der „Blasen“ in den Chroniken der Finanzgeschichte und bei denjenigen, die sich damit beschäftigen, immer wieder auftaucht, war ich weniger überzeugt. Die händereibende Arroganz, mit der etablierte Finanzhistoriker etwas als Blase, Wahnvorstellung oder finanziellen Wahnsinn anprangern, dürfte den meisten Bitcoin-Lesern, die heute die New York Times oder den Economist lesen, vertraut sein. Meistens wollten diese sonst so scharfsinnigen Akademiker abfällige Bemerkungen über die Art von Menschen machen, die mit Vermögenswerten handeln, und implizierten, dass der reale Pöbel … an den Börsen unmöglich über das überlegene Wissen verfügen kann, mit dem sie in ihren eigenen Universitätsbibliotheken ausgestattet sind. Noch schlimmer ist, dass die Idee der Blasen nie viel mehr zu bedeuten schien als „was hoch steigt, muss auch wieder fallen“.

Was mich an Bitcoin fasziniert, sind die Fragen, die er für die Geldwirtschaft aufwirft – monetäre Regeln, makroökonomische Stabilität, Regressionstheorem, Gresham’s Gesetz und die Klassifizierung von Fiat-Warengeld. Als ich zum ersten Mal von dieser technologischen Lösung zum Sturz des staatlichen Geldmonopols hörte, habe ich es eher als hoffnungsvolles Technogebrabbel abgetan. Meine orangefarbenen Freunde konnten mir nicht erklären, warum es monetär von Bedeutung war und wie es das, was wir hatten (oder mit besseren Zentralbankern hätten haben können), verbessern sollte. Der Gebrauchswert schien völlig überflüssig in einer Fintech-Welt, in der es einfacher denn je war, Werte zu bewegen, und in der die Zentralbanken nicht einmal ihre Inflationsziele erreichen, geschweige denn uns an den Rand einer Hyperinflation treiben konnten.

Dann änderten sich 2 Dinge: der Preis und Covid-19.

Für viele Laien scheint die Schlussfolgerung aus einer Preisänderung von Vermögenswerten ein unsinniger und von einer Blase genährter Grund zu sein, seine Meinung zu ändern – die Quintessenz der Herdenmentalität. Um Sie davon zu überzeugen, dass dem nicht so ist, komme ich auf die Idee von Blasen zurück, bevor ich behaupte, dass Bitcoin die monetäre Notlösung ist, die in einer weniger freien Welt notwendig ist.

PREISE WISSEN MEHR ALS DU

Der Wirtschaft liegt ein Informations- und Berechnungsargument zugrunde: Reale Marktpreise, die im Handel zwischen willigen Teilnehmern entstehen, liefern Informationen über die Welt. Sie ermöglichen es uns, Gewinne und Verluste zu berechnen und festzustellen, ob das, was wir erwirtschaften, mehr wert ist als das, was wir hineinstecken. Sie ermöglichen es den Marktteilnehmern (d. h. uns allen) zu verstehen, was vor sich geht – wohlgemerkt nicht in der Art und Weise, wie Nachrichtenagenturen hochkuratierte Bilder aus der Ferne senden, sondern indem sie uns bei unseren wirtschaftlichen Entscheidungen unterstützen. Knappheit und Preisverfall zeigen uns, was knapper und was reichhaltiger ist, was gefragt ist und was anderswo besser eingesetzt werden kann.

Die Finanzmärkte und Vermögenswerte tun dasselbe für die aktuelle und künftige Verteilung der Ersparnisse der Gesellschaft. Die Preise von Wertpapieren schwanken stärker als die Marktpreise, weil man die (ferne) Zukunft und ihre Bewertung weniger gut kennt als die unmittelbare Gegenwart oder die jüngste Vergangenheit. Das „Problem mit Blasen“ ist, dass niemand die Zukunft kennt.

In die Preise von Vermögenswerten fließt das vorhandene Wissen über die Gegenwart ein, und die Zukunft wird so gut wie möglich vorhergesagt. Wenn die Besitzer von Wertpapieren sich in Bezug auf die Zukunft irren, verlieren sie Geld oder verpassen profitable Investitionen. Scott Sumner vom Mercatus Center an der George Mason University erklärt dies gut für die beiden jüngsten Blasen in der amerikanischen Finanzgeschichte: die Dot-Com-Blase in den späten 90er und frühen 2000er Jahren und die Immobilienblasen einige Jahre danach:

„Ich denke, dass die Preise von Vermögenswerten in der Regel relativ effizient sind, wenn sie auf Fundamentaldaten beruhen. Ich bin sehr skeptisch gegenüber Leuten, die behaupten, dass dieser oder jener Markt offensichtlich überbewertet ist. Ich glaube, die meisten Experten sind der Meinung, dass die Tech-Aktien im Jahr 2000 offensichtlich überbewertet waren, oder dass die Immobilienpreise 2006 offensichtlich überbewertet waren… die Leute [sagten] Dinge wie ‚diese Aktienkurse machen nur Sinn, wenn man glaubt, dass amerikanische Internetfirmen irgendwann die Weltwirtschaft dominieren werden‘.

„Nun, das tun sie jetzt. Oder die Immobilienpreise von 2006 machen nur Sinn, wenn man glaubt, dass die Zinssätze immer niedriger werden und NIMBY [not in my backyard]-Vorschriften den Bau neuer Häuser verhindern werden. Nun, beides ist eingetreten, und wir befinden uns jetzt in einer neuen Normalität mit viel höheren Immobilienpreisen in Amerika. Ich denke, dass wir auf diesen Märkten einige langfristige Trends aufgreifen, die das traditionelle fundamentale Preis-Gewinn-Verhältnis oder das Mietpreisverhältnis im Wohnungsbau wirklich verändert haben.“

Zu wissen, dass etwas „offensichtlich überbewertet“ ist, ist die Art von extremer Hybris, unter der Bitcoin-Gegner in übergroßen Mengen leiden. Der fundamentale Wert ist Null, sagt der Ökonom Steve Hanke; ein so renommierter und scharfsinniger Autor wie Nassim Taleb schrieb einige mathematische Gleichungen und „bewies“, dass der fundamentale Wert von Bitcoin gleich Null ist. Woher konnten sie das wissen?

Vielleicht haben sie ein Modell durchgespielt, gedanklich oder rechnerisch, ein paar Werte eingesetzt, und heraus kam ein Blasenurteil. Könnte sein, aber wenn man die (Irr)rationalität des Marktes testet, testet man implizit auch das Modell: „Irrationale Blasen in Aktienkursen“, schlussfolgerte der Vater der Hypothese des effizienten Marktes, Eugene Fama, in den 1990er Jahren, „sind von rationalen, zeitlich variierenden erwarteten Renditen nicht zu unterscheiden.“

Die Fundamentaldaten und unser Vertrauen in sie ändern sich, was sich in steigenden oder fallenden Vermögenspreisen niederschlägt. Gegen Taleb hatte Nic Carter die prägnanteste Entgegnung: Nein, Sir, es sind 34.500 Dollar – oder was auch immer der Markt zum Zeitpunkt seiner Äußerung gezahlt hat.

Wenn die Preise nach einer Rallye fallen – z. B. bei Internetaktien von 2000 bis 2001, bei Immobilienpreisen von 2007 bis 2009 oder bei Bitcoin im April 2021 – sagen Laien und Fachleute gleichermaßen, dass es sich um eine Blase handelt. Was aber, wenn der Preisanstieg etwas Reales widerspiegelte und durch zukünftige Ereignisse bestätigt wurde?

Die durchschnittlichen Hauspreise in den USA machten ihre Verluste vier Jahre später wieder wett und liegen heute etwa 60 % höher (das ist nominell; deflationiert mit dem Verbraucherpreisindex sind die Hauspreise 2021 etwa 16 % höher als auf dem Höchststand von 2007). Internet-Aktien, darunter einige, die 2001 als hoffnungslos überbewertet verspottet wurden, dominieren den US-Aktienmarkt – ihre Produkte und Dienstleistungen haben die Welt erobert.

Noch vor wenigen Jahren waren die Argumente der Klatschbasen gegen Netflix ähnlich überwältigend: Dieses hoffnungsvolle Technologieunternehmen konnte seine überforderten Dienste unmöglich zu Geld machen. Es müsste die Welt erobern, damit die damalige Bewertung der Aktie Sinn macht… und genau das tat es dann auch. Netflix erweiterte seine Dienste, steigerte seine Gewinnspannen und bot Originalinhalte an. Es gibt nur wenige Analysten, die heute über Netflix als offensichtliche Blase schwadronieren.

Der Umfang und das Versprechen von Bitcoin ist größer als jeder von ihnen. Was ist sein zukünftiger Wert?

Für das nächste Jahr sage ich voraus, dass die Blasenvorwürfe gegen Bitcoin, von denen wir in diesem Jahr viele gesehen haben, abklingen werden. Zum einen, weil wütende Nocoiners es leid sind, solche Vorwürfe zu erheben, wenn sie mit Spott bedacht werden, und zum anderen, weil die Etikette umso weniger Sinn macht, je länger etwas am Leben bleibt, expandiert und floriert. Niemand nennt Amazon mehr eine Blase, ebenso wenig wie Netflix. Selbst die Hasser von Tesla haben weitgehend kapituliert und akzeptieren, dass das, was Tesla zum fünftgrößten US-Unternehmen nach Marktkapitalisierung gemacht hat, etwas anderes ist als blubbernder Wahnsinn.

Kein Bitcoiner nimmt die Blasenattacke ernst. Der Preis ist wichtig, und nur Blasen, die scheitern (d. h. sich nicht erholen), werden als „Blasen“ in den Mülleimer der Geschichte verbannt; die erfolgreichen sind nur vielversprechende Unternehmungen, die von einer Zukunft, die sich an der Rückschau orientiert, als solche angesehen werden.

EINE FLUCHT IN DIE FREIHEIT
In jeder Gesellschaft, die in wirtschaftliche, monetäre, militärische, soziale oder andere Turbulenzen geraten ist, hat der Einzelne darüber nachgedacht, wann er sie verlassen sollte. Es ist keine leichte Entscheidung, wenn man seinem Geburtsland Untergang und Verschlechterung voraussagt. Viele der Migranten können schmerzhafte Geschichten erzählen, wie sie ihr Leben, das durch Behörden, Hunger, Krieg oder Hyperinflation immer unmöglicher wird, für eine ungewisse Existenz anderswo aufgeben mussten.

Angesichts des „unendlichen Weges in die Unfreiheit, mit dem wir heutzutage experimentieren“, wie ich Anfang des Jahres argumentierte, bleibt nur die Flucht. Wenn die Herrschaft des Volkes durch die Herrschaft über das Volk ersetzt wird, sind Fluchtmöglichkeiten von entscheidender Bedeutung. Die COVID-19-Maßnahmen auf der ganzen Welt – und die aufgeregte Hartnäckigkeit, mit der sie von Heerscharen von Menschen umgesetzt wurden – haben mir gezeigt, dass man sich den im Sand gezogenen Grenzlinien von Privatsphäre und Tyrannei nähern, mit ihnen kokettieren und sie dann meilenweit überschreiten kann.

Als ich die Zeichen der Zeit erkannte, wollte ich, wie viele andere auch, einen Ausweg finden. In einer ungewissen Zukunft weiß man nie, welcher Ort zu einem Leuchtturm der Freiheit wird (wer hätte vor zwei Jahren auf Schweden gewettet? Und jetzt, wo es sich ebenfalls anpasst – wohin?) und wer dein Vermögen beschlagnahmen wird. Der Gedanke an eine monetäre Fluchtmöglichkeit hat bei mir Klick gemacht.

„Im Zweifelsfall“, schreibt Ray Dalio in seinem neuen Buch, „steigen Sie aus“:

„Wenn Sie nicht in einen Bürgerkrieg oder einen Krieg verwickelt werden wollen, sollten Sie aussteigen, solange es noch gut geht… Die Geschichte hat gezeigt, dass sich die Türen für Menschen, die aussteigen wollen, in der Regel schließen, wenn die Dinge schlecht werden. Das Gleiche gilt für Investitionen und Geld, wenn Länder Kapitalkontrollen und andere Maßnahmen einführen.

Wenn die Geschichte ein Anhaltspunkt ist, werden Sie nicht in der Lage sein, Ihr Vermögen auf friedliche und organisierte Weise mitzunehmen: „Wenn die Flucht von Vermögenswerten schlimm genug wird“, schlussfolgerte Dalio, „wird das Land sie verbieten.“

Viele Amerikaner haben diesen Rat befolgt, wenn auch bisher nur regional – der Exodus aus Kalifornien spricht Bände. Andere Menschen, die unter repressiven Regimen im Westen und anderswo leben, haben ähnliche Maßnahmen ergriffen und ihren Wohnsitz verlassen, um anderswo freiere Weiden zu finden.

Bitcoin erleichtert die monetäre Komponente dieser Verschiebung, um Werte aus einer unfreien Gerichtsbarkeit in eine freiere zu verschieben. Wenn Sie von einem sinkenden Schiff fliehen, brauchen Sie Ihren Körper, Ihre Gesundheit und Ihre Lieben. Im Idealfall wollen Sie auch Ihre wertvollsten Besitztümer, die Sie dank Bitcoin nun unbemerkt mit sich führen können. Dazu kommt die noch wichtigere Tatsache, dass Sie Ihr Geld außerhalb des Einflussbereichs (und der Kontrolle!) Ihrer invasiven Regierung halten. Die Thanksgiving-Wünsche von Dan Held bringen es am deutlichsten zum Ausdruck:

„Wenn die Regierungen unsere Rechte immer mehr einschränken, was wäre dann unser Licht am Ende des Tunnels? Und mit COVID hat sich dieser Trend noch beschleunigt, da unsere Bewegungsfreiheit und unser Zugang zu Gütern und Ressourcen zum Wohle der öffentlichen Sicherheit eingeschränkt werden.“

Man weiß nie, worauf man sich verlässt, bis es einem plötzlich weggenommen wird. Wenn Ihr Vermögen beschlagnahmt wird, Ihr Geld entwertet wird, Ihre Transaktionen abgelehnt werden und Ihre Bank beschließt, Ihr Konto einzufrieren, aus welchem erfundenen Grund auch immer, ist es zu spät. Backups und Fluchtwege müssen eingerichtet werden, bevor sie gebraucht werden.

Ich habe noch nie die Notwendigkeit einer monetären oder finanziellen Flucht gesehen: Ich hatte Zugang zum Inflationsschutz und zu entwickelten Finanzmärkten. Ich konnte mein Geld bewegen, wohin ich wollte, wann immer ich wollte, und das zu einem Bruchteil dessen, was es noch vor wenigen Jahrzehnten gekostet hätte. Abgesehen von gelegentlichen technischen Pannen oder Missgeschicken in armen Ländern wurden meine Transaktionen nie abgelehnt. Ich hatte, um es ganz offen zu sagen, mein finanzielles Privileg nicht überprüft. Die letzten zehn Jahre, die mit COVID-19 ihren Höhepunkt erreichten, haben mich davon überzeugt, dass das problem- und sorgenfreie Leben, das ich für selbstverständlich gehalten hatte, nicht immer so bleiben könnte.

Maßnahmen gegen diesen öffentlichen Notstand werden wahrscheinlich nicht das sein, was letztlich die Freiheit zerstört, Gesellschaften zum Einsturz bringt und den Autoritarismus der Dystopien einleitet. Aber die COVID-19-Katze ist nun aus dem Sack, und das Machtspiel, mit dem die Herrschenden in diesem und im letzten Jahr experimentiert haben, ist von nun an an jedem politischen Verhandlungstisch verfügbar wie nie zuvor. Mit nur vagen Hinweisen auf die öffentliche Sicherheit und erstaunlich niedrigen Hürden ist das Einsperren von Menschen in ihren Wohnungen nun eine machbare Option.

Die Möglichkeit zu fliehen – zu entkommen – war seit Generationen nicht mehr so wichtig. Diesmal ist es nicht anders, aber dieses Mal haben wir Bitcoin. Vielleicht ist das genug.

Was dieses Blog im Neuen Jahr leisten will

Die besinnliche Zeit zwischen den Feiertagen zum Jahresende ist ja oft eine Zeit des Innehaltens und Bilanzierens. Womit war ich nicht zufrieden und wie verbessere ich das?

Dieses Blog ist vor vielen Jahren in erster Linie begonnen worden, um die Verbindung zu Familie und Freunden zu halten, diese über unser neues Leben zu informieren. Natürlich fanden auch Panama-Interessenten den Weg und allgemein Auswanderungswillige, so dass über die Jahre eine ganz ansehnliche Gruppe an Lesern heranwuchs, persönliche Kontakte, ja sogar Freundschaften entstanden.

Zu den Informationen rund um das Leben in Panama kamen nicht nur Reiseberichte und kritische Anmerkungen zur Entwicklung im Herkunftsland. Der persönliche Kontakt mit Ausgewanderten, Auswanderungswilligen oder die Diskussionen in einschlägigen Foren haben mir gezeigt, dass es große Informationsdefizite gibt.

Solche Defizite führen zu fehlerhafter Planung und Umsetzung von Auswanderungsvorhaben, oft auch zum Scheitern der ganzen Lebensplanung. Deshalb wurden viele Postings bereits dem Thema Auswandern allgemein sowie dem Zielland Panama gewidmet und das Interesse daran ist in 2021 kulminiert.

Ich selbst habe zwei Mal mein eigentlich geordnetes Leben komplett und erfolgreich umgekrempelt, in 1990 infolge der Wende in der DDR und in 2008 mit der Umsiedlung nach Panama. Deshalb kann und will ich einen Beitrag leisten, damit mehr Leute bessere Entscheidungen treffen können, egal ob sie in der Heimat bleiben oder eine neue Heimat suchen wollen.

Das Thema Covid-19 und der Umgang von Regierungen in der selbstgeschaffenen Krise haben vielen gezeigt, an welch dünnem Faden ihre Gesundheit, ihr Lebensstandard und sogar ihre persönliche Freiheit hängen. Und dass ist nur eine Bedrohung.

Die Schuldenpolitik der Zentralbanken entwertet Spareinlagen und Lebensversicherungen, dezimiert damit das Vermögen der Bürger und die unvermeidliche Inflation senkt auch noch die Kaufkraft des bereits reduzierten Kapitals. In einer Zeit, wo jeder Politiker ständig das Wort nachhaltig gebraucht, ist das Weltfinanzsystem genau das nicht. Die globale Verschuldung beträgt bereits das Vierfache des globalen GDP (Bruttosozialprodukt) und damit ist das derzeitige Finanzsystem nicht überlebensfähig. Diesen beunruhigenden Fakt, der Auswirkungen auf jeden haben wird, habe ich gestern einer hochqualifizierten Diskussionsrunde entnommen. Das Video ist hier, allerdings in Englisch.

Freiheit, Gesundheit, Finanzen, Energie und Klima werden aus meiner Sicht die Themen der kommenden Jahre sein, direkten und möglicherweise dramatischen Einfluss auf unser aller tägliches Leben haben. Meine Erfahrung ist, dass es aus den USA dazu deutlich mehr und bessere Information gibt, weswegen ich mich schon seit langer Zeit dort schlau mache.

Gewonnene Erkenntnisse daraus werde ich ab sofort in meine Postings einfließen lassen, dieses Blog damit in eine praktikable Informationsquelle umwandeln, die jedermann zur Optimierung seiner Zukunft nutzen kann.

Und ja, leben unter Palmen kann durchaus ein Ziel persönlicher Zukunftsplanung sein. 12/28/was-dieses-blog-im-neuen-jahr-leisten-will/

Aktueller denn je

Vor mehr als einem Jahr wurde von drei renommierten Professoren die Great Barrington Declaration initiiert. Angesichts aktueller Meldungen aus Deutschland will ich diese hier als Zeugnis gesunden Menschenverstands nochmals veröffentlichen.

Die Initiatoren sind

Dr. Martin Kulldorff, Professor für Medizin an der Harvard University, Biostatistiker und Epidemiologe mit Erfahrung in der Erkennung und Überwachung von Ausbrüchen von Infektionskrankheiten und der Bewertung der Sicherheit von Impfstoffen.

Dr. Sunetra Gupta, Professor an der Universität Oxford, Epidemiologe mit Erfahrung in Immunologie, Impfstoffentwicklung und mathematischer Modellierung von Infektionskrankheiten.

Dr. Jay Bhattacharya, Professor an der Stanford University Medical School, Arzt, Epidemiologe, Gesundheitsökonom und Experte für öffentliche Gesundheitspolitik mit Schwerpunkt auf Infektionskrankheiten und gefährdeten Bevölkerungsgruppen.

Die Erklärung von Great Barrington

Als Epidemiologen für Infektionskrankheiten und Wissenschaftler des öffentlichen Gesundheitswesens sind wir sehr besorgt über die schädlichen Auswirkungen der vorherrschenden COVID-19-Politik auf die körperliche und geistige Gesundheit und empfehlen einen Ansatz, den wir Focused Protection nennen.

Wir kommen sowohl von der Linken als auch von der Rechten und haben unsere berufliche Laufbahn dem Schutz der Menschen gewidmet. Die derzeitige Abschottungspolitik hat kurz- und langfristig verheerende Auswirkungen auf die öffentliche Gesundheit. Zu den Ergebnissen gehören (um nur einige zu nennen) niedrigere Impfraten bei Kindern, schlechtere Ergebnisse bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen, weniger Krebsvorsorgeuntersuchungen und eine Verschlechterung der psychischen Gesundheit – was in den kommenden Jahren zu einer höheren Übersterblichkeit führen wird, wobei die Arbeiterklasse und die jüngeren Mitglieder der Gesellschaft die größte Last zu tragen haben. Schüler von der Schule fernzuhalten ist eine große Ungerechtigkeit.

Diese Maßnahmen aufrechtzuerhalten, bis ein Impfstoff zur Verfügung steht, wird irreparablen Schaden anrichten, wobei die Unterprivilegierten unverhältnismäßig stark geschädigt werden.

Glücklicherweise wächst unser Wissen über das Virus. Wir wissen, dass das Risiko, an COVID-19 zu sterben, bei alten und gebrechlichen Menschen mehr als tausendmal höher ist als bei jungen Menschen. Für Kinder ist COVID-19 sogar weniger gefährlich als viele andere Krankheiten, einschließlich der Grippe.

Wenn die Immunität in der Bevölkerung zunimmt, sinkt das Infektionsrisiko für alle – auch für die Schwachen. Wir wissen, dass alle Populationen irgendwann die Herdenimmunität erreichen – d. h. den Punkt, an dem die Rate der Neuinfektionen stabil ist – und dass dies durch einen Impfstoff unterstützt werden kann (aber nicht davon abhängig ist). Unser Ziel sollte daher sein, die Sterblichkeit und den sozialen Schaden zu minimieren, bis wir die Herdenimmunität erreichen.

Der mitfühlendste Ansatz, der die Risiken und Vorteile des Erreichens der Herdenimmunität gegeneinander abwägt, besteht darin, denjenigen, die einem minimalen Todesrisiko ausgesetzt sind, ein normales Leben zu ermöglichen, damit sie durch natürliche Ansteckung eine Immunität gegen das Virus aufbauen können, während diejenigen, die dem höchsten Risiko ausgesetzt sind, besser geschützt werden. Wir nennen dies gezielten Schutz.

Maßnahmen zum Schutz der gefährdeten Personen sollten das zentrale Ziel der Reaktion der öffentlichen Gesundheit auf COVID-19 sein. So sollten Pflegeheime beispielsweise Personal mit erworbener Immunität einsetzen und häufige Tests bei anderem Personal und allen Besuchern durchführen. Die Personalrotation sollte minimiert werden. Zu Hause lebende Rentner sollten sich Lebensmittel und andere lebenswichtige Dinge nach Hause liefern lassen. Wenn möglich, sollten sie ihre Familienangehörigen im Freien und nicht im Haus treffen. Eine umfassende und detaillierte Liste von Maßnahmen, einschließlich Ansätzen für Mehrgenerationenhaushalte, kann umgesetzt werden und liegt durchaus im Rahmen der Möglichkeiten und Fähigkeiten von Fachleuten des öffentlichen Gesundheitswesens.

Diejenigen, die nicht gefährdet sind, sollten sofort die Möglichkeit haben, ihr normales Leben wieder aufzunehmen. Einfache Hygienemaßnahmen, wie Händewaschen und zu Hause bleiben, wenn man krank ist, sollten von allen praktiziert werden, um die Schwelle für die Herdenimmunität zu senken. Schulen und Universitäten sollten für den persönlichen Unterricht geöffnet sein. Außerschulische Aktivitäten, wie z. B. Sport, sollten wieder aufgenommen werden. Junge Erwachsene mit geringem Risiko sollten normal arbeiten und nicht von zu Hause aus. Restaurants und andere Geschäfte sollten wieder öffnen. Kunst, Musik, Sport und andere kulturelle Aktivitäten sollten wieder aufgenommen werden. Menschen, die stärker gefährdet sind, können daran teilnehmen, wenn sie es wünschen, während die Gesellschaft als Ganzes den Schutz genießt, den diejenigen, die eine Herdenimmunität aufgebaut haben, den Gefährdeten gewähren. *** Übersetzt mit http://www.DeepL.com/Translator (kostenlose Version) ***

Diese Email zeigt, wie die Gesundheitsbürokratie auf solche Initiativen reagiert

Quelle: https://www.zerohedge.com/political/emails-expose-fauci-collins-collusion-smear-anti-lockdown-scientists

Der Direktor des Nationalen Gesundheitsinstituts (NIH) schreibt u.a. an Dr. Fauchi:

„Dieser Vorschlag der drei Abweichler, die sich mit dem Minister getroffen haben, scheint viel Aufmerksamkeit zu bekommen – sogar eine Mitunterschrift des Nobelpreisträgers Mike Leavitt aus Stanford. Es muss eine schnelle und vernichtende Veröffentlichung der Prämissen erfolgen. Ich habe noch nichts dergleichen online gesehen – ist es in Arbeit?“

Das ist dann wohl der Moment, wenn die Faktenchecker in die Spur geschickt werden.

Der Angriff des Covid-Kults auf Wissenschaft und Gesellschaft

Von Roger Coops  

https://brownstone.org/articles/the-covid-cults-attack-on-science-and-society/

Diesen Artikel habe ich unverändert aus der genannten Quelle übernommen, nachdem ich heute die unsägliche Ansage des gelernten Bankkaufmanns Jens Spahn gelesen habe „Am Ende dieses Winters ist jeder in Deutschland geimpft, genesen oder gestorben“.

Hier wird massiv mit Angst gearbeitet, um obskure Ziele durchzusetzen. Dabei weiss er natürlich, dass die US-Gesundheitsbehörde Behörde CDC (cdc.gov) Fettleibigkeit und Angstzustände als die bedeutendsten Risiken für einen schweren Verlauf von Covid-19 identifiziert hat. Parallelen zur Vorgehensweise beim Thema Klima sind NICHT zufällig. Die heutige Jugend soll in Angst aufwachsen, obrigkeitshörig und folgsam bis zur Selbstaufgabe.

Quelle: brownstone.org

Der Angriff des Covid-Kults auf Wissenschaft und Gesellschaft

Mein Kompliment an die Mitglieder des „Covid-Kults“. Schauen Sie sich an, was sie erreicht haben, indem sie eine solche allgemeine Panik über ein gewöhnliches Atemwegsvirus (das ein vergleichbares Gesamtsterblichkeitsrisiko wie die Influenza zu haben scheint, aber mit einem starken Altersgradienten: schwerwiegend für ältere Menschen mit Gesundheitsrisiken und weit weniger gefährlich für junge Menschen) verbreiten konnten. Dies war besonders erstaunlich, da das Virus bereits in der ganzen Welt verbreitet war, ohne dass es irgendeinen Grund zur Panik gab, bevor der Kult plötzlich die Macht ergriff. 

Sie waren in der Lage, den tiefen Brunnen der totalitären Neigungen von „Politikern“ überall anzuzapfen und gleichzeitig so deutlich zu zeigen, wie sie an der Nase herumgeführt werden können. Diese Totalitaristen befehligen jetzt die Polizei und die Armeen und sie verwerfen und ignorieren die Gesetze, die ihre Länder/Staaten gegründet haben, nur um persönliche Mandate einzuführen. 

So konnten sie ganze Gefängnisnationen (Australien und Neuseeland sind die bemerkenswertesten, aber es gibt noch viele andere) und halbtyrannische Despotien (Großbritannien, Irland, Frankreich, Spanien, Italien und viele Bundesstaaten sowie die Bundesregierung in den USA, Kanada und andere) schaffen, wo es vorher keine gab.

Es ist ihnen gelungen, die meisten großen Medien in den meisten Ländern sehr effektiv als Quellen für Propaganda und Gehirnwäsche zu gewinnen, und sie haben davon profitiert.

Es gelang ihnen, Technologieunternehmen als Quellen für Zensur und Gedankenkontrolle zu gewinnen, und sie haben davon profitiert.

Es ist ihnen gelungen, Unternehmen zu verpflichten, mit Ihnen im Gleichschritt zu gehen, und sie haben davon profitiert.

Es ist ihnen gelungen, „Gesundheitsbehörden“ anzuwerben (oder sind sie vielleicht einfach nur ein Teil des Kults und mussten nicht angeworben werden?

Es gelang ihnen, den Menschen Angst einzujagen, indem sie ihnen vorgaukelten, dass eine poröse Abdeckung auf ihrem Gesicht tatsächlich einen Virus aufhalten könnte. Oder dass ein magischer Abstand von sechs Fuß verhindern würde, dass das Virus zu ihnen vordringt. Oder dass ein Spritzer Alkohol auf ihren Händen sie schützen würde. Oder dass das Virus durch das Aufstellen von Plexiglas zwischen Händler und Kunde vereitelt werden kann. Oder dass sie, wenn sie zu Hause blieben und sich versteckten, zusammen mit dem Rest des Planeten irgendwie gerettet würden.

Ebenso konnten sie diese Menschen davon überzeugen, dass plötzlich jeder, den sie kannten oder nicht kannten, eine Gefahr für sie darstellte und um jeden Preis gemieden werden sollte. Es gelang ihnen auch, sie davon zu überzeugen, dass jede menschliche Handlung, wie z. B. das Genießen von Musik, die Teilnahme an Versammlungen, das Knüpfen von Kontakten, der Genuss von speziell zubereiteten Speisen, der Besuch von Schulen usw., zur Zerstörung der menschlichen Rasse führen würde.

Sie wurden sowohl von privaten Stiftungen als auch von der Regierung gut finanziert. 

Sie waren in der Lage, den Weg für Impfstoffunternehmen zu ebnen, um wirklich zu profitieren. Ich habe noch nie von einem Unternehmen gehört, das mit einem klinischen Versuchskandidaten Gewinn gemacht hat, doch Pfizer meldete über 30 Milliarden Dollar Gewinn mit seinem Impfstoff, obwohl er nicht zugelassen war; er war experimentell. Ein zugelassenes Medikament gilt als großer Erfolg, wenn es im ersten Jahr nach der Zulassung 1 Milliarde Dollar einbringt. Hut ab, dass sie dazu beigetragen haben, einen völlig neuen Rekord in der Pharmageschichte aufzustellen.

Natürlich liegt die Erfolgsquote nicht bei 100 %; es gab Ausreißer und Aussteiger, Länder wie Schweden (und andere) und Staaten wie South Dakota und Florida (und andere). Aber wie jede gute Sekte schickt sie weiterhin Lakaien hinterher, die versuchen, sie zu züchtigen. Ich glaube nicht, dass es ihr Ziel ist, diese Abtrünnigen zurück in die Herde zu bringen, sondern es soll als Warnung für andere dienen, die vielleicht versuchen wollen, zu entkommen. Wenn ihr versucht, euch gegen uns zu stellen, werden wir euch verfolgen. Das ist eine typische Reaktion der Sekte, daher bin ich nicht überrascht.

Aber so schlau sie auch waren, nichts davon wäre möglich gewesen, wenn es nicht ein Publikum gegeben hätte, das reif dafür war. Wie bei jedem erfolgreichen „Betrug“ muss das Publikum zunächst konditioniert werden. In diesem Fall hatten Sie vielleicht etwas Glück, weil die „Konditionierung“ schon seit einiger Zeit im Gange ist. Sie hatten es leicht.

1996 beklagte Dr. Sagan in einem Interview mit Charlie Rose die Ignoranz der Gesellschaft in Bezug auf Wissenschaft und Technologie, nur etwa sechs Monate vor seinem Tod im Dezember. Sagan war sich darüber im Klaren, dass diese Unwissenheit zu einer leichten Manipulation durch die Machthaber führen kann. Etwa bei der dreieinhalbminütigen Pause sagte er: „Früher oder später wird es uns um die Ohren fliegen“. Dann sagte Sagan eine Explosion voraus.

Er macht einen weiteren Punkt, wenn Sie weiter zuhören: In der „Wissenschaft“ geht es nicht darum, was uns ein gutes Gefühl vermittelt. Ich werde darauf zurückkommen.

Das „Technologie-Paradox“

Es gibt etwas, das ich das „Technologie-Paradoxon“ nenne (ich bin nicht sicher, ob das schon einmal jemand so formuliert hat; falls ja, bitte ich um Entschuldigung). In dem Maße, wie sich die Technologie verbessert und immer mehr Aspekte der menschlichen Existenz kontrolliert, wird der Mensch fauler und schwächt sich körperlich, intellektuell, sozial und emotional. Übrigens sind auch die „Technologen und Technokraten“ von dieser De-Evolution nicht ausgenommen.

Es kommt den Technokraten sogar zugute, wenn die Worte „Wissenschaft“ und „Technologie“ zusammen oder sogar austauschbar verwendet werden. Den meisten Menschen ist nicht klar, dass Wissenschaft und Technologie nicht dasselbe sind und nicht dieselben Ziele verfolgen. Technokraten erscheinen wie Parasiten, die auf dem Rücken der Wissenschaft reiten. Hier ist der Grund dafür. 

Das Ziel der „Wissenschaft“ ist es, zu verstehen und nach der Wahrheit zu suchen. Mit anderen Worten: „Wissenschaft“ ist eine Methodik (die sich vor allem durch Versuch und Irrtum ständig weiterentwickelt) und soll, wie Dr. Sagan feststellte, nicht dazu dienen, dass wir uns gut fühlen – sie ist, was sie ist. Sie gibt keine unmittelbaren Antworten. Aber sie funktioniert am besten, wenn es eine offene Debatte und Meinungsverschiedenheiten gibt. 

Das Ziel der „Technologie“ – das, was man früher „praktische Künste“ nannte – ist es, die menschliche Existenz zu erleichtern. Zumindest ein Teil, wenn nicht sogar der größte Teil, des Ziels der „Technologie“ besteht also darin, dass wir uns „gut fühlen“. In dieser Hinsicht steht die Technik oft im Widerspruch zur Wissenschaft. Aber der Versuch, das Leben einfacher zu machen und uns ein gutes Gefühl zu geben, kann zu einer Abhängigkeit von der Technologie führen, die die Menschen noch mehr in die Abhängigkeit derer treibt, die die Technologie kontrollieren. Ja, Technologie kann zu einer Abhängigkeit werden.

Technologie hat eine Grundlage in der Wissenschaft, und die Wissenschaft bedient sich der Technologie, so dass eine gegenseitige Abhängigkeit besteht. Technologie kann die Effizienz steigern, Verschwendung reduzieren, die Leistung beschleunigen, die Kommunikation verbessern usw. Sie kann auch die körperliche UND geistige Arbeitslast von Menschen auf Maschinen übertragen. Manchmal ist das eine gute Sache, aber wenn sie nicht kontrolliert wird, kann das Ergebnis katastrophal sein. 

Der Covid-Kult hat sich die Technologie sehr effektiv zunutze gemacht, um den Begriff „Wissenschaft“ anzugreifen oder vielleicht zu beschlagnahmen. Der Ausdruck „Folge der Wissenschaft“ hat in der Wissenschaft keine relevante Bedeutung, aber er bedeutet „Folge der Modellierung“, was gleichbedeutend mit „Folge der Technologie“ ist. In der Tat wurde die Computermodellierung mit „Wissenschaft“ verwechselt; sie ist keine Wissenschaft. Dennoch ist es Ihnen gelungen, eine Öffentlichkeit, die es nicht besser wusste, davon zu überzeugen, dass die Wissenschaft irgendwie damit zusammenhängt.

Als Sie einem „Virus“ den „Krieg“ erklärten, wurde auch der „Wissenschaft“ der Krieg erklärt.

Wahre Wissenschaft wurde verboten und als „Fehlinformation“ abgestempelt. Wahre Wissenschaft wurde in ein Untergrundunternehmen gezwungen. Dies musste das Ziel des Covid-Kults sein, denn die wahre Wissenschaft war schon immer ein Feind der Sekten. Schauen Sie sich die Geschichte der oben genannten Despoten an, und Sie werden sehen, welche Leute als „Feinde“ betrachtet wurden. Die „Wissenschaft“ wurde gekapert. 

Der Covid-Kult war auch recht erfolgreich bei der Verfolgung der Arbeit von Forschern wie Solomon Asch, der 1951 die Macht des „Gruppendenkens“ und der „Konformität zum Wahn“ demonstrierte. 

Der Covid-Kult hat es geschafft, Dr. Aschs klassisches Experiment zu übernehmen, bei dem ein Experiment manipuliert wurde, um zu sehen, ob eine Person dem Gruppendenken folgen und eine lange Linie fälschlicherweise als eine kurze Linie aus einem Satz von zwei Linien identifizieren würde (schlagen Sie es nach, wenn Sie an den Details interessiert sind). Der Covid-Kult hat es geschafft, viele Menschen davon zu überzeugen, dass die lange Linie die kurze Linie ist, und zwar im übertragenen Sinne mit ihren Erzählungen.

Aber der Covid-Kult hat einen ziemlich großen Vorteil gehabt. Dr. Asch hat in seinem Experiment nur lokalen sozialen Druck in einer Laborumgebung auf Einzelpersonen ausgeübt. Der Covid-Kult ist weit über das Labor hinausgegangen und hat reale soziale Inquisitionen von Menschen durchgeführt, die gegen das Narrativ verstoßen (normalerweise auf den „Technologie“-Plattformen). Dazu gehörten die Bedrohung von Arbeitsplätzen und Lebensunterhalt, der Verlust von Einkommen, Bildung und sozialen Funktionen, der Verlust von Gesundheitsvorsorge und Entscheidungsfreiheit, der Verlust von Freunden und Familie durch die Schaffung von imaginären Trennungen, Versuche, Schuldgefühle zu wecken und vieles mehr bei denjenigen, die nicht mit dem Narrativ übereinstimmten. 

Außerdem wurde bei den Asch-Experimenten nicht versucht, eine Gehirnwäsche durch Wiederholung von Memen und Angst, Zensur oder eine der unzähligen Maßnahmen durchzuführen, die im Jahr 2020 entstanden sind. Die Menschen in den Asch-Experimenten wurden nicht mit Schildern bombardiert, auf denen stand „Folge der Wissenschaft“, oder mit niedlichen Symbolen von „Masken“ und „Distanzierung“ und „Reinigern“ usw. versehen.

Es ist klar, dass der Covid-Kult das „Gruppendenken“ erfolgreich zu seinem Vorteil genutzt hat, durch wiederholte Botschaften, Zensur und Angriffe auf die Wissenschaft, wobei er alle ihm zur Verfügung stehenden Waffen wie oben beschrieben eingesetzt hat. Der Covid-Kult war sehr effektiv darin, die Menschen glauben zu machen, dass die „lange Leitung“ die „kurze Leitung“ ist. 

Auch Dr. Asch wäre erstaunt. Dr. Asch hat nur die Spitze des Eisbergs freigelegt; der Covid-Kult hat das gesamte unterirdische Eis freigelegt.

Der Covid-Kult hat es verstanden, sich das gefährliche binäre Denken zunutze zu machen, das heute die Gesellschaft durchdringt. Die Menschen scheinen nur noch in Ja oder Nein zu denken, für oder gegen, „gemeinsam“ oder „selbstsüchtig“, Demokrat oder Republikaner, Anti-Trump oder bedauernswert, links oder rechts, usw. Unsinnige Optionen wie „eine Maske tragen oder jemanden sterben lassen“ oder „einen Schlag einstecken“ oder „alle im Gulag halten“ stehen ebenfalls an der Spitze der binären Mentalität des Covid-Kults.

Das binäre „Denken“ ist ein Merkmal von Computern. Computer basieren auf „Null“ oder „Eins“, „Lücke“ oder „Füllung“ (die grundlegende Chemie von Halbleitern), „Ja“ oder „Nein“ usw. Das ist auch das Ziel der „Gehirnwäsche“. Abstraktes Denken ist nicht Teil des Prozesses, und tatsächlich sind Logik und abstraktes Denken Feinde der Gedankenkontrolle.

Das Problem ist, dass die Welt zu 99,99 % der Zeit in der großen Grauzone funktioniert. Zu glauben, dass die Welt in einem binären Modus funktioniert, ist wahnhaft. Je mehr man versucht, binäres Denken in eine Welt zu zwingen, die nicht binär ist, desto mehr gleicht das dem Versuch, einen eckigen Pflock in ein rundes Loch zu stecken. Man muss es mit Gewalt einhämmern (mit Gehirnwäsche). Es gibt viele eckige Stifte, die nicht bereit sind, in ein rundes Loch gesteckt zu werden. Wenn mich jemand einen „eckigen Pflock“ nennen will, betrachte ich das als Kompliment.

Einige „lange Linien“, die immer noch „lange Linien“ sind

Es gibt viele Dinge, die man nicht „stornieren“ kann, so sehr man es auch versucht.

1. Natürlich erworbene Immunität (NAI)

Der Versuch, die NAI „auszulöschen“, indem man ihre Existenz ignoriert, ist wie der Versuch, die ultraviolette (UV) Strahlung der Sonne „auszulöschen“, indem man ihre Existenz ignoriert – beide sind Teil der Natur und folgen ihren eigenen Regeln, nicht Ihren und nicht meinen. Das menschliche Immunsystem und die NAI haben sich wahrscheinlich entwickelt, weil die Viren dem Menschen auf der evolutionären Zeitachse lange vorausgegangen sind. Mit anderen Worten, wir haben einen intimen, symbiotischen Tanz mit Viren (einschließlich Coronaviren) vollführt, solange der Mensch und seine Vorgänger auf dem Planeten lebten. Wäre dieser Tanz nicht für beide Seiten vorteilhaft, wären beide wahrscheinlich schon lange ausgestorben oder hätten gar nicht erst begonnen. 

NAI kann nicht verstanden werden, solange nicht klar ist, was mit dem Begriff „Immunität“ gemeint ist. Da ein Teil der Taktik des Covid-Kults darin besteht, Verwirrung zu stiften, müssen wir eine Rettungsleine in die Definition der Immunität werfen, bevor auch sie von dem Covid-Kult in ein groteskes Konzept umgewandelt wird. 

Immunität bedeutet NICHT „frei von Krankheitserregern“. Immunität bezieht sich auf den Grad der Erkrankung, die eine Person aufgrund der Anwesenheit eines Krankheitserregers erfahren kann. Immunität bezieht sich auf die relative Stärke des Immunsystems als Reaktion auf einen Krankheitserreger oder vielmehr darauf, wie viel Krankheit man durch einen Krankheitserreger erleiden kann. 

Es gibt den Erreger und dann die daraus resultierende Krankheit. So kann beispielsweise das Humane Immundefizienz-Virus (HIV) zu der Krankheit „AIDS“ führen (nach 40 Jahren gibt es immer noch keinen Impfstoff). Das Epstein-Barr-Virus kann zu der Krankheit „Mononukleose“ führen. Das/die Influenzavirus(e) kann/können zu der Krankheit „Grippe“ führen. 

Es gibt Menschen, die HIV haben, aber nicht an AIDS erkranken. Es gibt Menschen mit Epstein-Barr, die aber nicht an „Mono“ erkranken. Es gibt Menschen, die an Grippe erkrankt sind, aber nicht an „Grippe“. 

Wenn ich sage, dass ich eine gewisse Immunität gegen die Grippe habe, heißt das nicht, dass das Virus niemals in meinen Körper eindringen kann. Ich will damit sagen, dass mein Immunsystem dafür sorgt, dass ich nicht an der Krankheit erkranke, die wir „Grippe“ nennen, nachdem ich mich mit dem Virus infiziert habe, das wir Grippe nennen. Aber es ist mehr als eine (binäre) Antwort: Ja oder Nein. 

Immunität kann man sich eher als eine gleitende Skala vorstellen. Es gibt Menschen mit einem schwachen Immunsystem, die Krankheiten stärker erleben, und Menschen mit einem sehr starken Immunsystem, die Krankheiten nur schwach erleben. Die meisten Menschen haben ein normales Immunsystem und erleben die meisten Krankheiten nur leicht. 

Klinisch gesehen ist es einfacher, die Extreme zu erkennen (die linke Seite kann Immunschwächekrankheiten und die rechte Seite Autoimmunkrankheiten umfassen). Der Mittelweg ist jedoch schwieriger und hängt sehr stark von der Person ab. Faktoren wie Alter, allgemeiner Gesundheitszustand, genetische Veranlagung, Ernährung und Lebensstil, soziale Gewohnheiten, geistige Einstellung und vieles mehr können eine Rolle dabei spielen, wo auf der Skala man sich befindet.

Erschwerend kommt hinzu, dass jedes Pathogen/Antigen für jeden Menschen eine eigene „Immunitätsskala“ hat. Eine Person erkrankt beispielsweise nur selten an einer Grippe (Influenzavirus), kann aber jedes Jahr an einer Sommererkältung (Rhinovirus) leiden. Eine andere Person bekommt vielleicht nur selten eine Erkältung, wird aber jedes Jahr von einer Grippe außer Gefecht gesetzt. Meine Immunitätsskala ist wahrscheinlich ganz anders als die einer anderen Person. Im Laufe meines Erwachsenenlebens hatte ich etwa alle sieben Jahre eine Grippe. 

Sechs Jahre lang war mein Immunsystem in der Lage, mich vor der Krankheit zu bewahren, aber das Virus war überall. Jedes Mal, wenn ich die Grippe bekam, hatte ich erheblichen Lebensstress. Da Stress das Immunsystem schwächt, war ich anfälliger für Krankheiten. Schauen Sie auf Ihr eigenes Leben zurück und nehmen Sie Ihre eigene Bewertung vor. Können Sie einen Zusammenhang zwischen stressigen Ereignissen in Ihrem Leben und dem Zeitpunkt, an dem Sie krank wurden, feststellen? Wie sieht es mit dem Timing aus?

Jede Immunitätsskala für jeden Krankheitserreger hat auch ein Verfallsdatum (selbst die mit lebenslanger Immunität – wir neigen vielleicht nur dazu, vor Ablauf des Verfallsdatums zu sterben), und dieses Verfallsdatum ist bei jedem Menschen anders. Mein Verfallsdatum schien bei der Grippe etwa 6-7 Jahre zu betragen. Bei einer anderen Person sind es vielleicht 10 Jahre und bei einer anderen nur 3 Jahre.

Immunität ist eindeutig keine binäre Betrachtung; sie ist weitgehend eine Grauzone.

Das Immunsystem besteht aus zwei Hauptkomponenten: den Erstansprechpartnern (Immunglobuline, Interferone usw.) und den spezifischen Antikörpern, den schweren Geschützen oder „Terminatoren“. Bei milden Krankheitserregern reichen die First Responder in der Regel aus. Bei Coronaviren scheint dies relativ häufig der Fall zu sein. 

Meine Erfahrung mit Covid war mild, so dass es mich nicht überraschen würde, wenn ich tatsächlich keine spezifischen Antikörper gegen das Virus gebildet hätte. Meine ersten Reaktionen könnten ausgereicht haben, um mit dem Virus fertig zu werden. Aber eine andere Person könnte stärker erkrankt sein und tatsächlich Antikörper gebildet haben. Wie können wir das letztendlich vergleichen? Das kann man nicht wirklich sagen. Wenn wir beide erneut mit dem Virus konfrontiert werden, wer hat dann die größere Chance, weniger zu erkranken? 

Das Immunsystem wird im Allgemeinen durch den Kontakt mit Krankheitserregern/Antigenen gestärkt. Diese Exposition führt zu einer natürlich erworbenen Immunität (NAI). Die NAI ist die häufigste und stärkste Form der Immunität. Aber auch die NAI ist nicht immer hilfreich. 

Das Tollwutvirus kommt bei vielen Tieren in freier Wildbahn vor, ist aber tödlich, wenn Haustiere oder Menschen damit in Berührung kommen, weil unser Immunsystem dem Virus gegenüber „naiv“ ist, d. h., wir haben wenig oder gar keine Fähigkeit, das Virus zu bekämpfen. So etwas wie eine „saisonale Tollwut“ gibt es nicht. Es gibt keine „Tollwut“-Wellen in der Bevölkerung. Sie können sich glücklich schätzen, wenn Sie Ihr ganzes Leben lang nicht mit dem Virus in Berührung kommen. Glücklicherweise ist das Virus ein Langsamstarter, so dass Impfstoffe zur Verfügung stehen, die das Immunsystem unterstützen, bevor das Virus sich festsetzen kann. Dies ist ein Beispiel dafür, dass Impfstoffe äußerst nützlich sind.

Wenn also NAI keine Option ist, haben wir manchmal Impfstoffe zur Unterstützung des Immunsystems entwickelt. Es gibt jedoch mehr bekannte Krankheitserreger, für die es keinen Impfstoff gibt, als solche, für die es einen gibt. Wir können uns also nicht immer auf Impfstoffe verlassen.

Impfstoffe werden in der Regel durch Abschwächung des natürlichen Erregers im Labor (Attenuierung) oder durch Inaktivierung des Erregers hergestellt. Die Idee des Impfstoffs besteht darin, dass genügend wichtige Teile des pathogenen Virus im Impfstoff vorhanden sind, um das Immunsystem so weit zu stimulieren, dass es in Aktion tritt, wenn der echte Erreger auftritt (Infektion), aber nicht so viel, dass es die gesamte Krankheit auslöst. Da wir aber alle unterschiedlich reagieren, wenn wir mit einem Krankheitserreger konfrontiert werden, reagieren wir auch unterschiedlich, wenn wir mit einem Impfstoff konfrontiert werden. Schließlich ist ein Impfstoff nur ein Erregersurrogat.

Im vergangenen Jahr wurde ein neuer Ansatz für Impfstoffe vorgestellt, der m-RNA-Impfstoff (messenger-RiboNucleicAcid). Bei diesem Impfstoff handelt es sich um ein im Labor hergestelltes Virus auf der Basis des Adenovirus. Das ist richtig; wenn Sie den m-RNA-Impfstoff einnehmen, nehmen Sie ein künstlich hergestelltes Virus ein. Es handelt sich nicht um eine abgeschwächte oder inaktivierte Version des natürlichen Virus. 

 Ein künstlich hergestelltes Virus kann genau wie ein natürliches Virus eine Immunreaktion hervorrufen. Wenn Sie nach der Impfung unter Entzündungen, Fieber oder Schlimmerem leiden, liegt eine Impfkrankheit vor. Wir nennen diese „Nebenwirkungen“ nur, um den Schlag zu mildern, aber in Wirklichkeit handelt es sich um eine Form von Krankheit. Es gibt also eine neue Krankheit, die wir CoVaxED (Coronavirus Vaccine Experienced Disease) nennen können, was der Nomenklatur von 2020 entspricht.

Da der Impfstoff das Virus imitieren soll, ist es außerdem möglich, dass Sie den Impfstoff/Virus auf andere übertragen. Dies ist bei Impfstoffen bekannt. Der Pockenimpfstoff konnte über die offene Wunde, die durch die Impfung der Haut entstanden war, auf andere übertragen werden. Es wurde empfohlen, bis zum Verschwinden des „Schorfs“ den Kontakt mit anderen Menschen zu vermeiden. Ist dies bei den m-RNA-Impfstoffen möglich? Vielleicht, aber das wurde in den klinischen Versuchen nie untersucht.

Wenn kein Impfstoff zur Verfügung steht und/oder die NAI schwach ist, gibt es zusätzliche Waffen im Arsenal. Wir können immunstärkende Mittel wie Interferon, Immunglobuline und monoklonale Antikörper einsetzen, die bei der Bekämpfung des Erregers helfen und die Krankheit hoffentlich eindämmen. Bei manchen Menschen ist das der Fall, bei anderen nicht, alles hängt von der Immunitätsskala ab.

Es gibt auch therapeutische Medikamente wie Antibiotika, Antimykotika und antivirale Mittel, die den Erreger oder die opportunistischen Infektionen, die auftreten können, bekämpfen. Andere Therapeutika können die schwerwiegenden Auswirkungen der Krankheit bekämpfen, z. B. entzündungshemmende Medikamente (da Entzündungen eine schwerwiegende Krankheitsreaktion sind), fiebersenkende Medikamente, steroidale Medikamente zur Reparatur von beschädigtem Gewebe usw. Diese können einigen Betroffenen helfen, anderen jedoch nicht.

Was ist das Ass im Ärmel, das jeder Mensch hat? Die individuelle Gesundheit. 

2. Natürlich erworbene Immunität (NAI) als überlegene Form der Immunität

Die NAI ist seit Jahrzehnten bekannt, aber es gibt sie schon so lange, wie es Menschen gibt. Sie ist ein grundlegendes Konzept in der Humanimmunologie. Im Laufe der Zeit haben wir viel darüber gelernt, wie die NAI im Vergleich zu anderen Formen der Immunitätserzeugung, wie z. B. Impfstoffen, abschneidet.

In der folgenden Tabelle wird untersucht, was über NAI und Impfstoffe für verschiedene häufige Krankheitserreger bekannt ist. Diese Tabelle gibt einen Überblick über einige der häufigsten Erreger.

Erregername / NAI-Immunitätsdauer / Impfstoff-Immunitätsdauer

Variola (Pocken) Lebenszeit 12-15+ Jahre

Varizellen (Windpocken) Lebenslang Unbekannt

Poliomyelitis (Kinderlähmung) Lebenszeit 1. Dosis: 4-5 Jahre  2. Dosis: unbekannt

Rubeola (Masern) Lebenszeit Lang anhaltend (aber nicht lebenslang)

Röteln Lebenslang 15+ Jahre

Tollwut Unbekannt Unbekannt

Grippe (Influenza) >1 Jahr (je nach Variante) <1 Jahr

Rhinovirus >1 Jahr (vielleicht) NA (kein Impfstoff)

In fast allen Fällen hat sich gezeigt, dass NAI eine viel längere Immunitätsdauer hat als der Impfstoff (und dies waren die besten Fälle). Eine Ausnahme bildet die Tollwut, da Menschen, die ohne Impfung an Tollwut erkranken, in der Regel sterben. Es mag Menschen gegeben haben, die die Tollwut überlebt haben, aber das ist so selten, dass die medizinische Wissenschaft darüber keine Aufzeichnungen hat. 

Wir wissen also nicht, wie lange die Immunität bei einer Person anhält, die die Tollwut überlebt hat, wenn jemand dazu in der Lage wäre (ich möchte mich nicht freiwillig dafür melden). Außerdem wird eine Person, die gegen Tollwut geimpft wird, weil sie dem Virus ausgesetzt war, möglicherweise nie wieder exponiert, so dass wir keine Daten darüber haben, wie lange die Impfimmunität anhält. Bei Haustieren wird davon ausgegangen, dass der Impfschutz etwa ein Jahr anhält. 

Der Unterschied zwischen den Erregern, die eine lebenslange NAI verleihen, und denen, die dies nicht tun, ist in erster Linie auf die Art des Erregers zurückzuführen. Ausschließlich auf den Menschen beschränkte Erreger, die keine oder nur geringe Schwankungen hervorrufen, führen zu einer wesentlich längeren NAI-Zeit. Dies ist ein Grund dafür, dass sowohl NAI als auch Impfstoffe für Atemwegsinfektionen (vor allem Influenza) wesentlich kürzere Zeiträume aufweisen. Es handelt sich in der Regel um Säugetierviren, d. h. um Viren, die gemeinsam genutzt werden. Sie verändern sich auch schnell, wenn sie durch Populationen wandern (Varianten).

Die Tatsache, dass ein Virus mit vielen anderen Säugetierarten geteilt wird, bedeutet nicht zwangsläufig, dass wir uns direkt bei einer bestimmten Art infizieren. Die Tatsache, dass das Coronavirus bei Katzen vorkommt, bedeutet beispielsweise nicht, dass Ihre Katze Sie mit dem Virus infiziert (aber es gibt auch keine Daten, die dies ausschließen). Die Tatsache, dass das Virus Ihre Katze infizieren kann, schafft jedoch einen Nährboden für das Virus, der es am Leben erhalten kann. Dies hat zur Folge, dass das Virus eine viel breitere Überlebensbasis hat und die Möglichkeit, zu mutieren oder zu variieren, um zu überleben (Varianten). Wir haben gemeinsame Atemwegsviren, weil alle Säugetiere die gleiche Atmungschemie haben. Wir alle atmen Luft, um zu überleben. 

Die folgende Tabelle veranschaulicht die Variantenproblematik bei Atemwegsviren sehr deutlich.

Obwohl seit Jahrzehnten versucht wird, Impfstoffe gegen Rhinoviren und Coronaviren zu entwickeln, sind diese aufgrund der Variantenproblematik nicht erfolgreich gewesen. Dies könnte auch jetzt bei den Impfstoffen gegen Coronaviren der Fall sein.

Grippeimpfstoffe wurden in den 1940er Jahren entwickelt. Doch selbst heute kann die Wirksamkeit eines Grippeimpfstoffs auf weniger als 50 % geschätzt werden. 

3. Natürlich erworbene Immunität (NAI) kann auf dem Planeten vorherrschend sein.

Der Covid-Kult hat versucht, NAI zu ignorieren oder zu „annullieren“ und sich geweigert, einen sehr großen Teil der Weltbevölkerung anzuerkennen, der bereits Erfahrungen mit Coronavirus und Covid gemacht hat. Ich bin mir nicht sicher, ob dies darauf abzielt, den Bevölkerungen Impfstoffe aufzuzwingen, obwohl ich vermute, dass dies teilweise der Fall sein könnte. Durch die „Annullierung“ der NAI wird die Gehirnwäsche propagiert, dass die einzige Möglichkeit, eine gewisse Immunität zu erlangen, ein Impfstoff ist (die WHO hat sogar ihre Website in diesem Sinne geändert). 

Auf der Grundlage von Seroprävalenzstudien, die hauptsächlich von John Ioannidis durchgeführt wurden, sind wahrscheinlich 30-40 % der Weltbevölkerung (bis Anfang 2021) mit dem als SARS-CoV-2 bezeichneten Coronavirus infiziert und haben je nach ihrer Position auf der Immunitätsskala eine Form von Covid-19. Viele dieser Menschen haben nicht viel von den Symptomen mitbekommen oder die Symptome waren so schwach, dass sie als nichts Besonderes abgetan wurden. Bei einigen Personen traten spürbare Symptome auf, die vielleicht eher einer leichten Erkältung“ ähnelten (meine Erfahrung) und einige Tage andauerten. Bei anderen traten schwerwiegendere Symptome auf, die eher einer „Grippe“ ähnelten. Einigen Menschen ging es so schlecht, dass sie einen Arzt aufsuchten. 

Einige Menschen erkrankten so schwer, dass sie ein Krankenhaus aufsuchen mussten, und vielleicht wurden einige von ihnen eingeliefert, erholten sich aber später und wurden wieder entlassen. Einige Menschen starben schließlich (etwa 0,1 %).

Das bedeutet, dass ein erheblicher Teil der Menschen auf der Welt bereits Erfahrungen mit dem Virus gemacht hat und wahrscheinlich eine Form von NAI hat, die wahrscheinlich jedem Impfstoff überlegen ist. Dies ist eine Neuigkeit, die der Covid-Kult den Menschen nicht mitteilen will.

Wir wissen nicht, wann dieses Virus begann, aber es war lange vor Dezember 2019, wie aufgrund der Ankündigung aus China angenommen wurde. Es war wahrscheinlich mindestens schon im September 2019 oder sogar noch früher. Je früher das Timing beginnt, desto größer ist die NAI in Populationen auf der ganzen Welt. Die Folge davon ist klar. Es gab weniger schwerwiegende Erkrankungen und weniger Versuche, eine Impfstoffreaktion zu erzeugen.

4. Die wahre Wirksamkeit des Coronavirus-Impfstoffs lässt sich aus den klinischen Studien nicht ableiten.

Anmerkung: Während ich dies schreibe, habe ich erfahren, dass der regulatorische Arm des Covid-Kults, die FDA, den Impfstoff von Pfizer zugelassen hat. Das ist enttäuschend, aber nicht überraschend, weil er im Grunde bereits „genehmigt“ war. Was wäre passiert, wenn die FDA nach so langer Zeit, in der der Impfstoff den Menschen auf der ganzen Welt aufgezwungen wurde, „nein“ gesagt hätte? Die FDA hat sich durch die Erteilung der EUA schon sehr früh in die Enge getrieben. Ich glaube nicht, dass irgendjemand von dieser Zulassung überrascht ist; sie war unvermeidlich. Selbst wenn die Zahl der Todesfälle durch unerwünschte Ereignisse in die Millionen gehen würde, hätte die FDA den Impfstoff zugelassen.

Die Zahl, die vom Covid-Kult in Umlauf gebracht wird, lautet 90-94 % Wirksamkeit für die m-RNA-Impfstoffe (obwohl diese Zahl im Laufe der Zeit auf bis zu 60 % gesunken ist). Diese Zahlen sind sehr irreführend und werden durch einfache Computeralgorithmen berechnet, die von einer homogenen Population ausgehen und die NAI ignorieren. Die tatsächliche Wirksamkeit lässt sich nicht feststellen und kann bestenfalls erst in einigen Jahren ermittelt werden. 

Ich begründe dies wie folgt.

Ein Impfstoff gilt als „prophylaktisch“, d. h. als etwas, das im Vorfeld einer Krankheit verabreicht wird; man hofft, dass er das Immunsystem unterstützt und die Krankheit entweder verhindert oder abschwächt. Ein Impfstoff soll verabreicht werden, bevor man dem Erreger ausgesetzt ist, um dem Immunsystem Zeit zu geben, eine Art Immunität zu entwickeln. 

Dies unterscheidet sich von einer normalen medikamentösen Therapie (DT), die nach der Erkrankung wirken soll. 

Bei einer klinischen Studie für ein DT gibt es eine klar definierte Gruppe von Patienten mit bekanntem Krankheitsgrad, die sowohl der aktiven als auch der Placebo-Gruppe angehören. Bei der Verabreichung des DT werden dann eindeutig identifizierte Krankheitsmarker zwischen den beiden Gruppen überwacht, um festzustellen, ob das DT im Vergleich zu einem Placebo eine signifikante Wirkung, d. h. eine Verringerung der Krankheit, zeigt. Bei einer bestimmten Krebstherapie könnte man zum Beispiel die Verringerung der Tumorgröße oder die Verringerung des Zeitpunkts der Ausbreitung (Metastasierung) messen. Dies ist eine „positiv“ kontrollierte Studie. Das heißt, man kann tatsächlich eine Reaktion messen.

Eine klinische Studie für einen Impfstoff ist etwas völlig anderes. Bei einem Impfstoff sind sowohl die aktive als auch die Placebogruppe nicht krank oder infiziert, sondern (vermutlich) gesund. Das Ziel der Studie ist es, zu zeigen, dass die Gesunden gesund bleiben. Es wird versucht, ein falsches Negativ zu beweisen, d. h., dass keine Krankheit oder weniger Krankheit ein Indikator für die Wirksamkeit des Impfstoffs ist. Aus diesem Grund konzentrieren sich Impfstoffstudien in der Regel mehr auf die Sicherheit. Die Wirksamkeit ist in Versuchen am Menschen sehr, sehr schwer (vielleicht sogar unmöglich) nachzuweisen. 

Impfstoffstudien weisen mehrere inhärente Mängel auf, die jede Interpretation der Daten einschränken. Diese Mängel waren bei den Covid-Impfstoffstudien sehr ausgeprägt, wurden aber völlig ignoriert. Ich habe die Zusammenfassungen der Studien zu den m-RNA-Impfstoffen geprüft (die vollständigen Daten wurden nicht zur Verfügung gestellt). Zusammenfassend kann man sagen, dass etwa 30 000 (plus/minus) Teilnehmer ausgewählt wurden, von denen etwa die Hälfte in den aktiven Arm und die Hälfte in den Placebo-Arm fiel. Die Studie wurde an einer Reihe von 99 Standorten durchgeführt. Die durchschnittliche Zeit bis zur Auswertung betrug 2 Monate, d. h. die Teilnehmer wurden bis zu durchschnittlich zwei Monate nach der zweiten Dosis auf Anzeichen von Covid untersucht (entweder anhand von Symptomen und/oder PCR). 

Die tatsächliche Zahl der „Positiven“ war sowohl in der aktiven als auch in der Placebogruppe ziemlich niedrig, weniger als 1 % der Teilnehmer in beiden Gruppen. Die „aktive“ Gruppe hatte weniger positive Ergebnisse als die Placebogruppe. Aber ist dies ein Hinweis auf die Wirksamkeit? 

Schwachstelle 1: Die größte Schwachstelle dieser Impfstoffstudien ist der Mangel an homogenen Teilnehmern. Wenn das Ziel darin besteht, zu messen, ob eine Person innerhalb des durchschnittlichen Zeitraums von zwei Monaten an Covid erkrankt, kann es keinen relevanten Unterschied zwischen den Teilnehmern geben. Der Grund dafür ist, dass man ein homogenes Expositionsrisiko für alle Teilnehmer sowohl in der aktiven als auch in der Placebogruppe aufrechterhalten müsste, um irgendwelche Schlussfolgerungen ziehen zu können. Das heißt, alle Teilnehmer müssen dem Erreger mit genau dem gleichen Risiko ausgesetzt sein. Das kann niemals gewährleistet werden.

Nehmen wir zum Beispiel an, dass die Teilnehmer der aktiven Gruppe weniger „Positive“ hatten. Aber was wäre, wenn mehr der aktiven Teilnehmer in Gebieten lebten, in denen das Virus nur minimal oder gar nicht vorhanden war? Was wäre, wenn mehr der aktiven Teilnehmer einen Lebensstil führten, der ihr Risiko einer Exposition auf natürliche Weise reduzierte? Was wäre umgekehrt, wenn mehr Teilnehmer der Placebogruppe in Gebieten lebten, in denen das Virus aktiver war und das Expositionsrisiko stieg? 

Es stimmt, dass die Studie doppelblind und randomisiert durchgeführt wurde, d. h. zum Zeitpunkt der Studie weiß niemand, wer was bekommt (Freiwillige und medizinisches Personal wissen es nicht). Aber bei 30 000 Teilnehmern an 99 Standorten besteht die reale Möglichkeit, dass die Expositionsrisiken stark verzerrt sein könnten. Natürlich ist es auch möglich, dass die Verzerrung die Wirksamkeit schwächer erscheinen lässt, als sie tatsächlich ist. Mit anderen Worten: Ohne ein wirklich kontrolliertes Expositionsrisikoprofil können wir die gewonnenen Daten nicht interpretieren. Die Daten könnten also tatsächlich eine viel geringere Wirksamkeit zeigen oder aber eine höhere Wirksamkeit. Meiner Meinung nach ist die Wirksamkeit aufgrund früherer Erfahrungen mit diesen Viren geringer, aber das könnte eine falsche Annahme sein. 

Dieser Fehler ist derselbe wie bei den ursprünglichen Computermodellen, was das Krankheitsrisiko betrifft. Die ursprünglichen Computermodelle gingen davon aus, dass alle Menschen das gleiche Krankheitsrisiko haben, obwohl dies offensichtlich nicht der Fall war. 

Fehler 2: Studienzeitpunkt. Dies war ein weiterer kritischer Fehler bei den Covid-Impfstoffstudien. Die Studien wurden im Sommer 2020 durchgeführt, also lange nachdem die Pandemie bereits mehrere Monate, vielleicht sogar fast ein Jahr, angedauert hatte. Sie wurden durchgeführt, als die Virusinfektionen/-übertragungen definitiv am Abklingen waren. Die Impfstoffe basierten außerdem (vermutlich) auf dem ursprünglichen Genom, das (aufgrund von Varianten) möglicherweise nicht mehr gültig war. Das bedeutet, dass man es mit einer schrumpfenden Bevölkerung zu tun hat, die wirklich „naiv“ war. 

Fehler 3: Die Studien schlossen Personen aus, bei denen eine frühere Covid-19-Erkrankung bestätigt worden war (Zuverlässigkeit?), aber sie schlossen frühere Erfahrungen mit anderen Coronavirus-Varianten, wie dem ursprünglichen SARS, nicht aus. Wir wissen, dass eine Kreuzimmunität gegen andere Varianten des Coronavirus besteht. Hat dies die Ergebnisse verfälscht? 

Fehler 4: Die binäre Natur des Endpunkts. In den Studien wurde nach dem Indikator Krankheit/keine Krankheit gesucht. Tatsache ist, dass Impfstoffe und das Immunsystem nach einer gleitenden Skala funktionieren. In den ursprünglichen Versuchen wurde nicht untersucht, ob die Impfstoffe den Schweregrad der Erkrankung verringerten (zumindest habe ich nie Daten gesehen, die diese Behauptung stützen). Der Schweregrad der Erkrankung ist also genauso wichtig, war aber nie Teil der Studien, da dies die Wirksamkeitsaussagen erschweren würde. Nehmen wir zum Beispiel an, dass in der Placebogruppe eine doppelt so hohe Rate an Viren nachgewiesen wurde wie in der aktiven Gruppe. Was aber, wenn der Schweregrad der Erkrankung (mehr Krankenhausaufenthalte und medizinische Eingriffe) in der aktiven Gruppe höher war als in der Placebogruppe? Welche Schlüsse könnte man daraus für den Impfstoff ziehen? Diese Art von Daten KÖNNTE auf keine Wirksamkeit hindeuten, oder, wenn die Daten umgekehrt wären, auf eine bessere Wirksamkeit. Aber diese Bewertung war nie Teil der Studie.

Schwachpunkt 5: Dosierung. Soweit ich gesehen habe, gibt es keine Daten, die das „Dosierungs“-Schema der Impfstoffe unterstützen. Sicherlich würde man auch eine Gruppe mit einer Einzeldosis vergleichen wollen, um zu sehen, ob eine Einzeldosis eine Wirkung hat. Dies wurde jedoch nie durchgeführt. Die Studie umfasste nur Personen mit doppelter Dosis, wobei Personen mit einfacher Dosis aus der Studie herausgenommen wurden, wenn sie aus irgendeinem Grund die zweite Dosis nicht erhalten konnten. Das ist eine Kardinalsünde bei klinischen Studien; man möchte immer Daten über die Dosierung haben.

Schwachstelle 6: Abbruch der Studie. Nach der „Entblindung“ wurde den Probanden der Impfstoff als Placebo angeboten. Dies wird häufig bei der DT als Therapieoption gemacht, aber ich habe dies noch nie bei einer Impfstoffstudie gesehen. Das bedeutet, dass die Placebogruppe entweder verkleinert wurde oder verloren ging, so dass weitere Erkenntnisse über die mögliche Immunitätsdauer, die die Impfstoffe bieten, über die langfristigen Auswirkungen auf die Gesundheit und die Sicherheit, die möglicherweise auftreten, usw. nicht möglich sind. Mit anderen Worten: Diese Studien lieferten keine Daten, die über das Szenario einer 2-monatigen doppelten Dosis hinausgingen. Es gibt keine anderen Daten, die diesen Grenzwert für die Impfstoffe stützen.

All diese Mängel hätten bei der Überprüfung durch die FDA im Jahr 2020 ein großes Anliegen sein müssen, wurden aber offenbar nicht berücksichtigt oder ignoriert. Offensichtlich ist die FDA nicht daran interessiert, diese Mängel zu untersuchen. Könnte das daran liegen, dass der ehemalige Leiter der FDA jetzt im Vorstand von Pfizer sitzt? War das eine „Belohnung“ für eine gute Arbeit für Pfizer?

Bei Impfstoffen wird in der Regel eine so genannte „Challenge-Studie“ durchgeführt, bei der man einer „Testperson“ (einer Person, die gegen den Erreger immun ist) den Impfstoff in einer kontrollierten Umgebung und nach einem kontrollierten Protokoll verabreicht und die entsprechende Immunantwort abwartet. Dann setzt man die Testperson dem Erreger aus und prüft, ob sie erkrankt, oder man misst die Faktoren der Immunreaktion. 

Die „Testpersonen“, die verwendet werden, sind Tiere, da die medizinische Ethik die Verwendung einer „Herausforderung“ am Menschen verbietet. Es gilt als unethisch, eine gesunde Person einem Krankheitserreger auszusetzen, ohne dass sichergestellt ist, dass sie keinen Schaden nimmt. Ich habe die Daten der Challenge-Studien nicht gesehen und kann mich daher nicht zu diesen Ergebnissen äußern. Ich habe Berichte gelesen, wonach diese Challenge-Studien zum Zeitpunkt der EUA nicht durchgeführt wurden, aber ich kann das nicht bestätigen. Wenn das stimmt, ist das ein weiterer großer Fehler bei der Durchführung von Impfstoffstudien.

Aber es gibt ein letztes Wirksamkeitsproblem, und dieses Ergebnis sehen wir jetzt. Die URI-Viren verändern sich nämlich schnell (Varianten). Dies ist einer der Hauptgründe, warum die Grippeimpfstoffe so wenig wirksam sind, warum es vor 2020 noch keinen Impfstoff gegen Coronaviren gab und warum es noch keinen Impfstoff gegen Rhinoviren gibt.

Außerdem gibt es noch den Faktor „X“. Bei den m-RNA-Impfstoffen handelt es sich um eine neue Technologie. Es handelt sich um im Labor hergestellte Viren auf der Basis eines Virussubstrats (Adenovirus). Das völlige Versagen der FDA bedeutet, dass wir möglicherweise nie eindeutige Daten darüber erhalten werden, ob diese „Impfstoffe“ sicher (und die Daten zur Sicherheit sind zweifelhaft) und wirksam (keine Daten) sind. Wie bereits erwähnt, wissen wir nicht einmal, ob sie wie jedes andere Virus auf andere „übertragen“ werden können. 

5 . Das Coronavirus kann bereits endemisch sein

Diese Version (2020) des Coronavirus kann bereits endemisch sein, d. h. sie ist ein normaler Bestandteil unseres Lebensumfelds geworden, genau wie das Rhinovirus und die Grippe. Das bedeutet, dass Sie manchmal davon betroffen sein können und manchmal nicht. Es kann stärkere und schwächere Jahreszeiten geben, genau wie bei der Influenza. Man muss lernen, damit zu leben, genau wie mit der Influenza und dem Rhinovirus. Das Beste, was der Einzelne tun kann, ist, seine eigene Gesundheit zu erhalten.

Das bedeutet aber auch, dass dieselbe Gruppe von Menschen ein Risiko für eine schwere Erkrankung hat. Alter plus schwerer Gesundheitszustand ist immer das Rezept für eine schwerere Erkrankung mit jedem Erreger, einschließlich Atemwegsviren. Jahr für Jahr wird dies immer der Fall sein.

Ältere Menschen in Altersheimen sind und werden immer anfällig sein, weil das Immunsystem mit zunehmendem Alter natürlich schwächer wird. Mit dem Alter beginnt das unvermeidliche Abrutschen auf die linke Seite der Immunitätsskala; dieses Abrutschen beschleunigt sich, wenn wir andere gesundheitliche Probleme haben (siehe unten). Aber es geht über das Altern hinaus, weil sie auch dazu neigen, isoliert zu sein. Isolation schwächt auch das Immunsystem.

Es wird mir passieren, und ich garantiere, dass es allen passieren wird. 

Die FDA ist befugt, die Verwendung eines nicht zugelassenen, aber in der klinischen Prüfung befindlichen Arzneimittelkandidaten zu genehmigen. Dies wird als „Emergency Use Authorization“ (EUA) bezeichnet und wird auch als „Compassionate Use“ bezeichnet. Der Begriff „Compassionate Use“ beschreibt eigentlich den Grund für diese Ausnahme vom normalen Zulassungsverfahren.

Im Falle einer schweren Krankheit, oft einer unheilbaren Krankheit wie Krebs, kann ein Patient und/oder sein Arzt bei der FDA einen Antrag auf ein Prüfpräparat stellen. Für diese Verwendung gibt es Einschränkungen, wie z. B.:

Die Krankheit ist lebensbedrohlich oder stark beeinträchtigend/lebensverändernd. [Covid hat eine Gesamtüberlebensrate von etwa 99,9 %, die bei jüngeren Menschen sogar noch höher ist.]

Es gibt keine alternativen Behandlungen oder alle alternativen Behandlungen wurden bereits erfolglos ausprobiert. [Die meisten Menschen suchen bei Covid nicht einmal medizinische Hilfe. Für diejenigen, die es doch tun, gibt es Behandlungsmöglichkeiten. Die meisten Menschen sterben an einer Lungenentzündung oder einer anderen bakteriellen Superinfektion, für die es mehrere Behandlungsmöglichkeiten gibt].

Der Patient befindet sich im schlimmsten Fall (d. h. sein Zustand ist nicht stabil und verschlechtert sich). [Patienten in diesem Zustand werden nicht von einem Impfstoff profitieren].

Der Patient muss eine „Einwilligung nach Aufklärung“ erhalten und dieser zustimmen, nachdem er über alle bekannten Risiken der Einnahme eines klinischen Kandidaten informiert wurde [Wie vielen Menschen wurde bei den Covid-Impfstoffen eine „Einwilligung nach Aufklärung“ erteilt?]

Der Hersteller oder Sponsor des Arzneimittelkandidaten wird nicht für schwerwiegende Ereignisse verantwortlich gemacht. Das heißt, dass der Patient das Risiko übernimmt, wenn er die „Einwilligung nach Aufklärung“ erteilt (dies gilt für die Covid-Impfstoffe).

Der Patient kann sich jederzeit ohne Vorurteil weigern (ist dies bei Covid- Impfstoffen wirklich der Fall?). Der Arzt kann den Antrag stellen, aber wenn der Patient „Nein“ sagt, ist die Geschichte zu Ende (es sei denn, der Patient wurde für unfähig erklärt, seine Entscheidungen zu treffen, und ein bestellter Vormund trifft die Entscheidung).

Das EUA-Programm ist ein gutes Programm, wenn es angemessen angewandt wird, was traditionell der Fall war – außer 2020. 

Vergleichen Sie die Absicht dieses Programms mit dem, was mit den Covid-Impfstoffen 2020 gemacht wurde. Glauben Sie, dass die EUA unterstützt wurde? Man könnte vielleicht ein Argument für die am stärksten gefährdeten älteren Menschen in Heimen anführen. Aber selbst das könnte weit hergeholt sein, da die Mehrheit der gefährdeten Menschen noch lebt.

Eine Infektion mit dem Coronavirus ist nicht gleichbedeutend mit dem Tod. Sie ist nicht einmal gleichbedeutend mit einem Krankenhausaufenthalt. Sie ist nicht einmal gleichbedeutend mit einem medizinischen Eingriff. Sie ist noch nicht einmal gleichbedeutend mit einer ernsthaften Krankheitserfahrung. 

Impfvorschriften und Impfpässe

Die Idee eines „Impfpasses“ ist nicht neu. In ganz bestimmten Fällen durften Menschen nicht reisen, weil sie einem Krankheitserreger ausgesetzt sein könnten, mit dem sie noch nicht in Berührung gekommen sind, oder weil sie andere einem Virus aussetzen könnten, mit dem sie noch nicht in Berührung gekommen sind (z. B. bei Reisen in abgelegene Gebiete zur Erforschung von Naturvölkern). In diesen sehr genau definierten Fällen wurde manchmal eine Impfung verlangt. Manchmal handelt es sich eher um eine Empfehlung als um eine Auflage. 

Aber selbst wenn eine Impfung vorgeschrieben war, hatte die Person die Möglichkeit, sich zu impfen oder nicht. Sich nicht impfen zu lassen, bedeutete, nicht in eine gefährdete Bevölkerungsgruppe reisen zu können oder die eigene Gesundheit nicht zu gefährden. Es hatte keine anderen Auswirkungen auf Ihr Leben. Man konnte weiterhin ins Kino, ins Restaurant usw. gehen und ein normales Leben führen. Man konnte nach wie vor an fast jeden anderen Ort der Welt reisen.

Als ich zum Beispiel vor vielen Jahren nach Japan kam, wusste ich, dass die Japanische Enzephalitis weit verbreitet war. Es handelt sich um ein Flaviviridae-Virus, das von Mücken übertragen wird. Stechmücken lieben mich. Es gibt einen Impfstoff gegen dieses Virus. Aber ich war nicht verpflichtet, mich vor meiner Einreise nach Japan impfen zu lassen. Die Enzephalitis ist eine ernstere Erkrankung als eine Atemwegsinfektion. 

Die Gründe, die für frühere Impfpässe angeführt wurden, gelten nicht für „Covid“. Hier sind noch einmal einige der wichtigsten Gründe: 

Das für Covid verantwortliche Coronavirus ist im Wesentlichen auf der ganzen Welt bekannt. Das Konzept, etwas Neues und Gefährliches einzuführen, existiert also nicht. Die „Delta-Variante“ scheint die nächste Evolutionsstufe zu sein und ist überall dort zu finden, wo Covid-19 bereits aufgetaucht ist, so dass Sie nichts verhindern (haben Sie sich schon einmal gefragt, warum es anscheinend überall eine „Delta-Variante“ mit allen Reisebeschränkungen gibt?)

NAI ist in allen Gesellschaften auf der ganzen Welt verbreitet und ist dem Impfstoff überlegen, der sich immer mehr als unwirksam erweist. Es sind nicht die Ungeimpften, die ein „Risiko“ darstellen. Das gleiche Risiko besteht für alle, aber NAI hat eine bessere Erfolgsquote als Impfstoffe. Die Daten sprechen dafür, dass NAI-Personen ein geringeres Risiko darstellen. NAI-Personen profitieren nicht von einem Impfstoff.

Die am meisten gefährdeten Teile der Gesellschaft gehen leer aus. Das heißt, ältere Menschen, die in Pflegeeinrichtungen leben, werden nicht in Restaurants, Konzerte, Theater, Sportveranstaltungen usw. gehen. Sie werden nicht mit kommerziellen internationalen Flügen um die Welt fliegen. Wenn es so etwas wie einen „Impfpass“ für Covid gibt, dann ist das der Teil der Gesellschaft, für den er gedacht ist (vorausgesetzt, die Impfstoffe sind überhaupt wirksam). Aber er hat keinen Sinn, denn es ist, als würde man einer Person im Koma einen Führerschein ausstellen.

Es gibt einige Gewissheiten, die wir über jeden „Impfpass“ sagen können:

Er DISKRIMINIERT völlig gesunde Menschen und Menschen, die das Virus bereits hatten. Menschen mit NAI brauchen keinen Impfstoff, und wie wir gelernt haben, ist NAI den Impfstoffen fast immer überlegen. In der Tat sind es die Menschen mit NAI, die man in der Gesellschaft WOLLEN sollte, da sie aufgrund ihres starken Immunsystems am besten in der Lage sind, andere zu schützen.

Da Impfstoffe, selbst unter den besten Umständen, keinen Einfluss auf den Erreger haben, hat der „Impfpass“ keinen Einfluss auf die Eindämmung des Virus (Null-Virus ist eine Illusion) oder die Übertragung. Der Impfstoff kann sich lediglich darauf auswirken, wie der Einzelne auf das Virus reagiert. Vielleicht werden sie weniger krank, als wenn sie nicht geimpft würden, aber da dies in den klinischen Studien nie untersucht wurde, haben wir keine Daten, die dies belegen.

Es gibt viele andere Krankheitserreger, die aufgrund der Besessenheit mit dem Coronavirus und den verrückten Ideen zur „Abschwächung“, die keine Abschwächung bewirken, ignoriert wurden. Hier in Japan ist das Respiratory Syncytial Virus (RSV), eine Infektion der unteren Atemwege, auf dem Vormarsch, ebenso wie die Tuberkulose (Mykobakterium) und, ob Sie es glauben oder nicht, die Hand-Fuß-Mund-Krankheit. Diese Erkrankungen werden sowohl bei Erwachsenen als auch bei Kindern zu ernsten Problemen, ebenso wie allgemeinere Erkrankungen wie Lungenentzündung, Infektionen der Nasennebenhöhlen, Augeninfektionen, Zahnfleischentzündungen und Staphylokokkeninfektionen im Gesicht, im Mund und in der Nase. All dies kann mit übermäßigem Tragen von Masken in Verbindung gebracht werden. Was unternimmt ein „Impfpass“, um die ernsthaften Risiken zu bekämpfen? Gar nichts. Er ist von seinem Konzept und seinem Zweck her völlig totalitär.

Er ist durch und durch verfassungswidrig.

Die Kinder

Den Kindern auf der ganzen Welt wurde durch den Covid-Kult unbeschreibliches Leid zugefügt. Ich würde es als massenhaften Kindesmissbrauch bezeichnen, und ich verstehe nicht, wie jemand diese Situation akzeptieren kann. 

Handlungen wie:

Mikrobiologisch akkumulierende symbolische Tücher (MASKS): Schwächt das sich entwickelnde Immunsystem; setzt den Träger einem erhöhten Risiko von Krankheitserregern aus (Viren dringen ein, können sich aber anreichern; Bakterien und Pilze können sich vermehren – siehe oben); setzt andere denselben Risiken von Krankheitserregern aus wie den Träger; hemmt das soziale und kommunikative Wachstum; erhöht die Kohlendioxid-Rückatmung, was zu Hypoxie führt, die Gehirnzellen schädigen kann; soziale Isolation und Depression; usw.

Schulschließungen: Verkümmerte schulische Entwicklung; Mangel an sozialer Interaktion; zunehmende häusliche Gewalt; schlechtere Ernährung, insbesondere in Gebieten mit Minderheiten und niedrigem Einkommen, um nur einige zu nennen.

Stress: Soziale und emotionale Belastungen sind bei vielen Kindern und Jugendlichen offensichtlich. Was schwächt das Immunsystem? Stress. Dadurch werden die Kinder anfälliger für Krankheiten als sie es normalerweise wären.

Kinder haben ein geringeres Risiko für nachteilige Folgen als selbst bei einer Grippe. Dennoch sind die Kinder von heute zu einer Zukunft mit einer geringeren Lebenserwartung als ihre Eltern und Großeltern verdammt. Alles, was der Covid-Kult unternimmt, wird die Jugend von heute schwächen und sie anfälliger für Krankheitserreger, Geisteskrankheiten und zahlreiche andere Krankheiten machen. Dafür sollte der Covid-Kult nicht nur beschämt, sondern „gelöscht“ werden. Das ist wirklich Kindesmissbrauch in weltweitem Ausmaß.

Aber es ist noch schlimmer, als nur die Lebenserwartung zu senken, denn auch die Lebensqualität wird gemindert. Sie werden also weniger Jahre mit weniger Freude haben, aber vielleicht werden sie süchtig nach ihrer Technologie sein, die ihnen ein paar warme und kuschelige Momente beschert. 

Das ist es, was Sekten tun, nicht wahr?

Die Besessenheit des Covid-Kults vom Coronavirus ist wirklich das Zeichen einer geistigen Abweichung der Gruppe und eines Kults. Aber sie hat eine vernünftige Gesundheitserziehung „gestrichen“, nur um die Sektenerzählung voranzutreiben. 

Fettleibigkeit (BMI >30) ist die häufigste Begleiterkrankung bei praktisch allen Krankheiten, nicht nur bei Krankheitserregern, und das war auch bei Covid der Fall. Die weltweit führenden Länder in Bezug auf Fettleibigkeit (Länder mit einer bedeutenden Bevölkerung) sind die USA mit etwa 40 % Fettleibigkeit bei Erwachsenen und das Vereinigte Königreich mit etwa 30 % Fettleibigkeit bei Erwachsenen. Die Länder mit den niedrigsten Werten befinden sich in Asien: Japan mit etwa 5 %, China mit etwa 10 %, und die anderen asiatischen Länder liegen zwischen 5 und 10 %. Die westeuropäischen Länder rangieren zwischen 15 und 25 %. 

Trotz der vielen politischen Probleme, die das Wasser in Bezug auf Krankheits- und Sterblichkeitsfälle trüben, muss man kein Raketenwissenschaftler sein, um zu erkennen, dass Covid in Gesellschaften, die auf der Adipositas-Skala besser abschneiden (geringere Adipositas), weniger Auswirkungen auf Krankheit und Sterblichkeit hat.

Wenn man die Menschen zwingt, zu Hause zu sitzen, erhöht sich nur ihr Risiko, an einer Krankheit zu erkranken, egal welcher Art. Die Schließung von Sporthallen, die Unterbrechung von Freizeitaktivitäten und die ausschließliche Verwendung von technischen Geräten als alternative „Ablenkungsquelle“ werden die Menschen nur noch fetter machen. Die Schaffung von sozialem und persönlichem Stress und Angst wird die Menschen nur dazu bringen, nach „Trostnahrung“ und Alkohol zu suchen, was ihre noch fetteren Ärsche nur noch fetter machen wird.

Das einzige Lob, das ich der CDC aussprechen möchte, ist, dass sie versucht hat, vor der Verbreitung der Fettleibigkeit nicht nur in den USA, sondern weltweit zu warnen. 

Wenn eine Person den Weg der Fettleibigkeit wählt, ist das ihre Entscheidung. Aber sie müssen bereit sein, die Konsequenzen zu tragen. Die Verantwortung liegt bei ihnen selbst und bei niemandem sonst. Es gibt genügend Informationen für alle, um die Gefahren der Fettleibigkeit zu verstehen. 

Fürs Protokoll: Mein BMI liegt zwischen 25 und 26 (grenzwertiges Übergewicht für meine Größe und mein Alter) und ist leicht überhöht, da ich Gewichtheber bin und daher etwas mehr Muskelmasse habe als jemand in meinem Alter (60er Jahre). Mein Taillenumfang beträgt 33 Zoll und ich kann meine Zehen sehen. In den letzten anderthalb Jahren habe ich versucht, so viel Sport wie möglich zu treiben, aber ich muss auch mit den Schließungen von Fitnessstudios zurechtkommen, die von den Behörden angeordnet werden. Ich habe zusätzliche Anstrengungen unternommen, um diese Maßnahmen zu kompensieren. Mein Gewicht hat seit über 10 Jahren nicht mehr geschwankt, aber in den letzten anderthalb Jahren lag mein Gewicht trotz all meiner Bemühungen etwa 1 kg höher als normal. 

Ich weiß, dass die Auswirkungen real sind und es schwieriger ist, sich bei all dem Wahnsinn um die eigene Gesundheit zu kümmern, aber tun Sie es. Aber hören Sie nicht auf den Covid-Kult, denn die sind nicht an Ihrer Gesundheit interessiert.

Wenn die Gurus der „Volksgesundheit“ wirklich an der „Volksgesundheit“ interessiert wären, würden sie tatsächlich die „Volksgesundheit“ fördern und nicht die lange Litanei von Dingen, die eigentlich „gesundheitsfeindlich“ sind.

Jetzt ist es an jedem Einzelnen, sich zu entscheiden. Es wird immer eine neue Variante geben, es wird immer ein neues Mandat geben, und es wird immer das neue Zuckerbrot geben, das einem vor die Nase gehalten wird (wie die Auffrischungsimpfung), nur um wieder weggezogen zu werden. Sie können sich dieser Konditionierung fügen und Ihr ganzes Leben nach dem Prinzip der Vermeidung dieses einen Erregers umgestalten, wobei Sie alle Erwartungen an die Freiheit aufgeben. Oder Sie können der Propaganda widerstehen, sich informieren und sich denjenigen anschließen, die nach der Katastrophe der letzten anderthalb Jahre am Wiederaufbau arbeiten. 

Roger W. Koops hat einen Doktortitel in Chemie von der University of California, Riverside, sowie einen Master- und Bachelor-Abschluss von der Western Washington University. Er war über 25 Jahre lang in der pharmazeutischen und biotechnologischen Industrie tätig. Bevor er 2017 in den Ruhestand ging, war er 12 Jahre lang als Berater mit den Schwerpunkten Qualitätssicherung/ Kontrolle und Fragen der Einhaltung gesetzlicher Vorschriften tätig. Er ist Autor oder Mitautor mehrerer Veröffentlichungen in den Bereichen pharmazeutische Technologie und Chemie.

Steueroasen sind Schurkenstaaten

La Prensa schreibt heute auf der Titelseite „Die Europäische Union hat Anguilla, Dominica und die Seychellen am Dienstag, den 5. Oktober 2021, von ihrer schwarzen Liste der Steueroasen gestrichen, nur zwei Tage nach der Veröffentlichung der Pandora Papers über Steuervermeidungspraktiken.

Die schwarze Liste der EU beschränkt sich derzeit auf Amerikanisch-Samoa, Fidschi, Guam, Palau, Panama, Samoa, Trinidad und Tobago, die US-Jungferninseln und Vanuatu.

Diese Entscheidung wurde von den EU-Finanzministern am Dienstag in Luxemburg getroffen.

Nicht anwesend war der niederländische Minister Wopke Hoekstra, der in den Pandora-Papieren als Investor in einem Unternehmen mit Sitz auf den Britischen Jungferninseln genannt wird.

Dieses europäische Instrument zur Bekämpfung der Steuerhinterziehung durch multinationale Unternehmen und große Vermögen wurde im Dezember 2017 nach zahlreichen Skandalen, wie den Panama Papers und LuxLeaks, geschaffen.

Sanktionen gegen die betreffenden Länder können dazu führen, dass europäische Gelder eingefroren werden.

Die Liste „sollte Steuerparadiese bestrafen. Stattdessen kommen sie damit durch“, empörte sich Chiara Putaturo, europäische Steuerexpertin bei Oxfam, in einer Stellungnahme.“Die Entscheidung, Anguilla, das letzte Land mit einem Steuersatz von 0 %, und die Seychellen, die im Mittelpunkt des jüngsten Steuerskandals stehen, zu streichen, macht die schwarze Liste der EU zu einem Witz“, fügte sie hinzu.

Die am Sonntag veröffentlichte Untersuchung Pandora’s Papers, an der 600 internationale Journalisten mitgewirkt haben, stellt Verbindungen zwischen Unternehmen in Steueroasen und 336 hochrangigen Politikern fest.

Von den fast 1.000 aufgedeckten Unternehmen befanden sich zwei Drittel auf den Britischen Jungferninseln, aber auch auf den Seychellen wurden sie entdeckt.

Im Gegensatz dazu wurde die Türkei, die beschuldigt wird, die internationalen Regeln zum automatischen Austausch von Steuerinformationen nicht einzuhalten, trotz der Drohungen aus Brüssel in den letzten Monaten nicht auf die schwarze Liste gesetzt.

Das Ministerium für Wirtschaft und Finanzen (MEF) hat scon vorab dazu Stellung genommen:

Das Wirtschafts- und Finanzministerium (MEF) erklärte gestern über die Nationale Kommission zur Bekämpfung der Geldwäsche (CNBC) und die Direktion für internationale Finanz- und Steuerstrategie, dass das panamaische Steuersystem für andere Länder der Welt nicht schädlich sei.

Nächste Woche werden die Finanzminister der Europäischen Union (EU) die Liste der in Steuerangelegenheiten nicht kooperativen Gebiete aktualisieren, und in Ermangelung einer Formalisierung wird Panama auf dieser Liste bleiben.

Dies, nachdem sich die Regierung nicht dazu verpflichtet hat, die von der Europäischen Union als schädlich erachtete Regelung zur Befreiung von Auslandseinkünften zu ändern.

Das Land stand bereits auf dieser schwarzen Liste, weil es in der Bewertung des Global Forum on Transparency and Exchange of Information for Tax Purposes als „teilweise konform“ eingestuft wurde.

Dani Kuzniecky, technischer Sekretär der CNBC, erklärte, dass zusätzlich zu den Bewertungskriterien für den Informationsaustausch die Berücksichtigung der Steuerregelung in die Liste aufgenommen wurde.

Das MEF erläuterte, dass die EU der Republik seit Juni 2021 mitgeteilt habe, dass sie ihr territoriales Steuersystem für schädlich halte, wobei sie mehrere Kriterien berücksichtige, wie z.B. das niedrige Besteuerungsniveau, die unterschiedliche Behandlung von Einkünften je nach ihrer Herkunft, die Anforderungen an die „Substanz“, die u.a. mit dem Grad der Präsenz eines Unternehmens in einem bestimmten Gebiet zu tun haben.

Unter Berücksichtigung dieser Kriterien wird Panama durch seinen Status als territoriales Steuersystem benachteiligt, da es das im Ausland erzielte Einkommen nicht besteuert.

Jorge Luis Castillero, Jurist in der Direktion für Finanz- und internationale Steuerstrategie, sagte, dass „das panamaische territoriale Steuersystem nur Einkünfte aus panamaischen Quellen berücksichtigt und seiner Natur nach keine Einkünfte aus ausländischen Quellen umfasst, daher betrachten wir unser territoriales Steuersystem nicht als schädlich. Es gibt keine Ausnahme für eine Einkommensart je nach Herkunft, da in einem territorialen Steuersystem Einkünfte aus ausländischen Quellen natürlich nicht zur Steuerbemessungsgrundlage gehören“.

Das MEF wies darauf hin, dass Panama seit Jahren Mechanismen eingeführt hat, um die Risiken zu mindern, die sich aus der Beziehung zwischen zwei unterschiedlichen Steuersystemen ergeben können.

Zu den angenommenen Maßnahmen gehören die Umsetzung von Standards für den automatischen und bedarfsorientierten Steuerinformationsaustausch, die Umsetzung internationaler Standards für die Anwendung von Verrechnungspreisregeln, die Einhaltung und Umsetzung der Mindeststandards des BEPS-Projekts (Base Erosion and Profit Shifting), einer Initiative zur Bekämpfung der Verlagerung von Gewinnen in Niedrigsteuergebiete, sowie wesentliche Änderungen von Sonderregelungen, wie z. B. bei den Zentralen für multinationale Unternehmen.

Diese Maßnahmen „zeigen Panamas Bereitschaft, sich an internationale Steuerstandards anzupassen, um zu vermeiden, dass das Ergebnis der Interaktion zwischen seinem territorialen Steuersystem und anderen Steuersystemen Nichtbesteuerung oder Doppelbesteuerung ist“, so das MEF.

Die EU hätte die panamaischen Behörden aufgefordert, sich zu verpflichten, die erforderlichen Änderungen bis zum 31. Dezember 2022 vorzunehmen und sie bis zum 1. Januar 2023 umzusetzen.

Das MEF stellte klar, dass „in dem Antrag auf Mittelbindung nur die Elemente genannt wurden, die unser System als schädlich einstufen, aber es gab keine umfassende und detaillierte Analyse, um genau zu verstehen, was die festgestellten Mängel sind, und verhinderte daher eine angemessene Analyse durch die Regierung“.

Den Vertretern des MEF zufolge gab es keinen ausdrücklichen Antrag auf Änderung der territorialen Steuerregelung in eine weltweite Einkommenssteuerregelung.

Auf die Frage, welche konkreten Änderungen vorgenommen werden müssten, antworteten die Vertreter des MEF, dass zum jetzigen Zeitpunkt noch keine Klarheit bestehe und eine eingehende Analyse erforderlich sei.

Das Unternehmen wies darauf hin, dass es dem Kompromiss mit der EU nicht zugestimmt habe, „da jede Änderung der territorialen Steuerregelung das Ergebnis einer umfassenden Studie sein muss, die die Auswirkungen für das Land berücksichtigt“.

Was bedeutet das alles?

Die Europäische Zentralbank ECB erhöht die Geldmenge im Euro-Raum nahezu unbegrenzt, treibt damit die Verschuldung der Mitgiedsstaaten und schafft ein hochinflationäres Umfeld.

Zeitgleich wird duch eine geradezu blindwütige Klima-, Energie-, Corona- und Migrationspolitik die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen in der EU dramatisch verschlechtert. Das kann anhand einer Vielzahl Statistiken nachvollzogen werden.

Kein Unternehmen und kein Unternehmer kann dieser Entwicklung tatenlos zusehen. Deshalb werden seit Jahren Unternehmen verlagert, wandern Unternehmer ab, oder geben ihr Geschäft einfach auf.

Ein Teufelskreis: immer mehr Ausgaben und immer weniger Steuerzahler. Natürlich wissen das die Politiker und ihre Bürokraten. Und genau deshalb wird an allen Fronten versucht, die Situation zu retten:

  • wer als Unternehmer auswandern will, wird ab 1.1.2022 sofort zur Kasse gebeten, so, als ob er seine Unternehmensanteile verkauft hätte. Keine Stundung.
  • Länder, die wie Panama, halbwegs vernünftige Steueregelungen haben, werden auf Schwarze Listen gesetzt und mit Nachteilen bedroht. Panama hat eine Territorialbesteuerung, was bedeutet, dass nur inländische Einkünfte besteuert werden. Die EU mischt sich nun massiv in die Souveränität dieses Landes ein und verlangt die Abschaffung dieser und anderer Regelungen. Klingt wie Erpressung.

Schauen wir uns nochmal die auf die Liste gesetzten Länder an: Amerikanisch-Samoa, Fidschi, Guam, Palau, Panama, Samoa, Trinidad und Tobago, die US-Jungferninseln und Vanuatu.

Zuerst muss man ja nüchtern festhalten, dass Offshore-Firmenkonstrukte für alle möglichen legalen Einsatzfälle zur Anwendung kommen. So sind allein 8.200 Schiffe der Welthandelsflotte mit 81 Mio. Tonnen Kapazität in einer Panama Corporation registriert, dazu Immobilien, Finanzinstrumente und natürlich Handelsgeschäfte. Globale Unternehmen, wie auch die UN und demnächst der IWF, haben aus gutem Grund ihre Lateinamerika-Zentralen hier eingerichtet. Und so wie Schweizer Banken seit Jahrhunderten bis heute ein Ort zur Aufbewahrung von Vermögen, auch zweifelhafter Herkunft sind, so werden u.a. auch Panama Corporations für illegale Zwecke genutzt. Nicht anders als deutsche GmbHs.

Möglicherweise sind ja sogar betrügerisch erlangte Einnahmen aus Umsatzsteuer-Karussells, Wirecard-Manipulation und Cum-Ex-Geschäften hier und anderswo gelandet. Sollte man doch aber besser an der Quelle vermeiden, oder? Weil dass jedoch im bestorganierten Deutschland ever nicht funktioniert, muss man jetzt die Haltet-den-Dieb-Methode anwenden und solche ausgemachten Schurkenstaaten wie Amerikanisch-Samoa, Fidschi, Guam, Palau, Panama, Samoa, Trinidad und Tobago, die US-Jungferninseln und Vanuatu an den Pranger stellen. Wie billig ist das denn?

Lesen sich die Namen der obigen Inselstaaten sowie Panama nicht wie eine Empfehlungsliste, wenn man sein Business im unternehmensfreundlichen Umfeld mit akzeptablen Steuersätzen betreiben will?


Drei Tage im Inselparadies

Wie schon avisiert, von Montag bis Mittwoch haben wir einen Kurztrip in den Las Perlas Archipel unternommen. Das Sonny Island Eco-Resort auf Isla Bolaño hatte für Trips ausserhalb des Wochenendes attraktive Sonderangebote, genau richtig zum Ausprobieren.

Montag um 7:30 startet die Expressfähre von der Flamenco Marina auf dem Amador, also nur 5 Minuten von unserem Zuhause entfernt. Das Wetter ist gut, wir sitzen im Freien im Fahrtwind und genießen es. Es geht direkt zur Insel, bevor die Fähre dort wieder in Richtung Isla Contadora ablegt.

Wir werden freundlich empfangen, mit den Regeln vertraut gemacht, nichts mit Corona. Unser Bungalow ist die #1, was sonst. Die ca. 16 Bungalows sind aus vorgefertigten Holzbauteilen zusammengesetzt, in guter Qualität, made in Taiwan. Die Wohnfläche von ca. 40 m² teilt sich in Schlafraum, Dusche, Waschecke und WC, sowie überdachte Terasse und reicht völlig aus. Unweit daneben steht noch ein Pavillon mit Tisch und Sitzgelegenheiten für mehr 10 Leute.

Zuerst geht es zum Strand, der direkt vor unserer Haustür liegt. Weißer Korallensand und klares Wasser, das in verschiedenen Türkistönen schimmert. Ein Traum.

Isla Bolaños hat wie alle Inseln im Archipel felsigen Untergrund und das setzt sich bis ins Wasser fort. Bei Ebbe sieht das mancherorts wie eine Steinwüste aus, bei Flut sind die meisten Felsen verschwunden. Sonnenstand, Gezeiten, Seegang und Bewölkung sorgen so für ein ständig wechselndes Landschaftsbild.

Der Strand im Westen der Insel bietet mit ca. 320 Meter reichlich Platz für die 4 Gäste, die sich gerade im Resort aufhalten. Wir halten es stundenlang im Wasser aus, werden von den Wellen überspült, machen es uns auf den vom Wasser malträtierten Felsformationen gemütlich, bewundern eigenartig geformte Steine, bunte Muscheln und Korallen unterschiedlichster Bauart. Und lassen die Pistazienschalen einfach auf den Boden fallen. Der mächtige Pazifik erledigt das Aufräumen für uns. Danke.

Im offenen Inselrestaurant werkelt Koch Rolando und seine gegrillten Shrimp sind ein abendliches Muss. Am Dienstag mittag offeriert er uns einen selbst gefangenen Zackenbarsch, in Folie gebacken. Viel zu viel für uns zwei, aber auf wundersame Weise bleibt nichts übrig.

Die Dächer der Bungalows sammeln Regenwasser und im Gelände sind eine Menge Solarpanels unauffällig verteilt, womit die Grundversorgung des Resorts gesichert ist.

Schnell vergeht die Zeit und Mittwoch nachmittag gegen 15 Uhr holt uns die Fähre wieder ab. Mit 25 Knoten geht es nach Hause. Hat Spaß gemacht.

Wie weit kann Bitcoin steigen? Und warum sollte es?

„Was braucht es für einen Milliarden-Dollar-Bitcoin?“ fragt der Autor Peter St. Onge. Hier ist sein Original-Artikel.

Ohne zu versuchen, einen zukünftigen Bitcoin-Wert zu quantifizieren, ist die zugrunde liegende Frage, unter welchen Umständen Bitcoin in extreme Höhen steigen würde, in der Tat eine sehr interessante Frage.

Der Autor stellt fest, dass ein Zusammenbruch des US-Dollars unweigerlich zu einem solchen Ereignis führen würde, und es stellt sich die Frage, wie dies geschehen könnte.

In dem Artikel wird das exzessive Drucken von Geld als eine Möglichkeit genannt, aber der zweite Punkt ist für mich der offensichtlichste und überzeugendste:

Der Preis des Dollars könnte zusammenbrechen … einfach weil ihn niemand mehr benutzen will.

Warum sollte das passieren, dass niemand mehr den US-Dollar benutzen will?
Nun, hier sind die Gründe:

  1. Globale Transaktionen werden nicht mehr exklusiv in USD abgewickelt. (China, Russland, Iran)
  2. Übermäßiges Drucken führt zu Inflation und wir können erwarten, dass es noch schlimmer wird.
  3. Weitere staatliche Restriktionen wie die Einschränkung von Bargeldzahlungen sind zu erwarten
  4. Kosten der Geldversorgung (drucken, verwalten, verteilen, sichern)
  5. Transaktionsschwierigkeiten und -kosten.

Die Einführung einer FED-CBDC würde den letzten Punkt lösen, keinen der anderen, und öffnet die Büchse der Pandora für noch mehr Manipulation. (CBDC Cryptowährungen der Zentralbanken)

Einfach gesagt: USD ist das altmodische Taxigewerbe und BTC ist UBER, autonom fahrend und ohne sexuelle Belästigung.

Quelle: coinmod.com

Wenn die Menschen also Schritt für Schritt entscheiden, dass BTC für Transaktionen besser geeignet ist, werden sie umsteigen. Das bedeutet, dass immer weniger Menschen Papiergeld verwenden wollen und sogar eine Prämie für solche Zahlungen verlangen. Denken Sie an die Kreditkartengebühren.

Schon heute wollen viele Angestellte in Kryptowährungen bezahlt werden, nicht in irgendwelchen Fiat-Währungen.

Schon heute führen Unternehmen Kryptowährungen als Aktivposten in ihrer Bilanz.
Siehe http://www.microstrategy.com.

El Salvador hat BTC zum gesetzlichen Zahlungsmittel gemacht und jedes Unternehmen muss sie akzeptieren. Weitere Länder erwägen einen solchen Schritt. Für einige, wie Panama, ist es schlicht Fortschritt, für andere, wie Argentinien, ein Mittel, um die galoppierende Inflation in den Griff zu bekommen.

Aber, sagen Sie, Kryptowährungen werden für kriminelle Transaktionen verwendet.

Kann sein, aber in allen Narco-Filmen, die ich gesehen habe, waren die Koffer mit Bündeln von Dollarscheinen gefüllt.

Aber, sagen Sie, wenn BTC so ein großartiges Wertaufbewahrungsmittel ist, warum sollten die Leute es dann ausgeben, anstatt es zu halten?

Nun, das müssen sie gar nicht. Sie können es einfach behalten und als Sicherheit für Kredite in Stablecoins oder sogar CBDC für Transaktionen verwenden.

Aber Sie sagen, wenn ein EMP oder CME die Erde trifft und die Energieversorgung zusammenbricht, ist alles verloren.

Nun, das ist es nicht, denn als dezentrales System wird es immer irgendwo lebendige Netzwerkknoten geben, die das System zusammenhalten. (EMP und CME, siehe Wikipedia)

Und falls doch im schlimmsten Fall die gesamte Stromversorgung der Welt zusammenbricht, haben wir ohnehin andere Probleme. Dann geht es nur noch ums Überleben, nicht mehr ums Geld.

Schauen wir also zu, wie der USD fällt und profitieren wir vom Wertzuwachs des Bitcoin.

Grundrechte?

Seit geraumer Zeit werden im besten Deutschland aller Zeiten Bürger, die von der Einheitspartei-Linie abweichende Meinungen äußern, systematisch als Menschen zweiter Klasse betrachtet und jetzt auch so behandelt.

Angefangen hat das in meiner Erinnerung, als der damalige SPD-Chef Gabriel die Pegida-Demonstranten öffentlich als Pack bezeichnete. Noch nicht so lange her ist es, dass eine Frau Eskens, übrigens aus der gleichen Partei, Mitmenschen als Covidioten bezeichnete, die fragwürdige Massnahmen der Bundesregierung zu Covid-19 kritisierten.

Diese Sicht der Oberen spiegelt sich dann natürlich in den Staatsmedien wider und verstärkt die Abneigung der „guten Staatsbürger“ gegenüber Abweichlern. Zu sehen gestern im Livestream des Journalisten Boris Reitschuster, nach dem tatsächlich ein Blumentopf aus dem zweiten Stock eines Mietshauses geworfen wurde, ihn selbst zum Glück knapp verfehlte.

Jährlich verbreitet der Internationale Journalistenverband Zahlen, wie viele Journalisten im Laufe des Jahres bei Ausübung ihres Berufs ums Leben gekommen sind und gestern wäre beinahe Boris Reitschuster in diese Statistik eingegangen. Nicht in Afghanistan, nicht in Somalia, sondern im besten Deutschland aller Zeiten.

Kein Einzelfall. Dieses unglaubliche Video zeigt nur einen der brutalen Einsätze der Berliner Polizei am letzten Sonntag. Ja, solche Vorgehensweise habe ich hier in Panama auch schon einmal gesehen – bei der Festnahme eines bewaffneten Drogenbosses.

Gelten denn überhaupt noch die unantastbare Würde des Menschen (Artikel 1 GG) wie auch die Meinungsfreiheit (Artikel 5 GG) als unveräußerliche Grundrechte jedes Bürgers?

Zur Erinnerung weiter aus Artikel 1: „Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt“

Haben wir das im Video gesehen? Ich nicht. Stattdessen sehe ich darin einen gezielt brutalen Verstoß gegen die Menschenwürde und schlimmer noch, in der Reaktion vieler „guter Staatsbürger“ die stillschweigende Akzeptanz der Demontage von Grundrechten, weil es ins eigene Weltbild passt.

Muss man daran erinnern, dass die bürgerlichen Grundrechte nicht vom Himmel gefallen sind, sondern vom Bürgertum über Jahrhunderte erkämpft wurden? Voltaire hat es in Questions sur les miracles unmissverständlich zum Ausdruck gebracht:

Das Recht zu sagen und zu drucken, was wir denken, ist eines jeden freien Menschen Recht, welches man ihm nicht nehmen könnte, ohne die widerwärtigste Tyrannei auszuüben. Dieses Vorrecht kommt uns von Grund auf zu und es wäre abscheulich, dass jene, bei denen die Souveränität liegt, ihre Meinung nicht schriftlich sagen dürften.

Die deutsche Community in Panama, wie auch anderswo, bekommt angesichts solcher Entwicklungen stetigen Zulauf. Eurokrise, Migration, Energiepolitik, Covid-19 – genug Gründe für Selberdenker, alternative Positionen einzunehmen. Und der Umgang von Politik, Medien und Mehrheitsgesellschaft mit denselben bringt dann für viele das Fass zum Überlaufen.

Willkommen in der Freiheit, willkommen in Panama.

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