Aktuell: Great Reject statt Great Reset

Der nachfolgende Artikel von Mark E. Jeftowic beschreibt wie gerade die Welt der Globalisten aus den Angeln gerät und wie der Great Reset helfen soll, den regierenden „Eliten“ Zeit zu kaufen, ohne Rücksicht auf Verluste. Und er beschreibt, was die Gegenreaktion sein wird, die er als Great Reject, die Große Ablehnung bezeichnet. Die Idee kommt zuerst vor in Ayn Rand’s lesenswertem Roman Atlas shrugged (deutsche Ausgabe „Der Streik“)

Zur Einstimmung sieht man in diesem verstörenden Kurzvideo, wie einem vor der Polizei davonlaufenden Demonstranten ein Bein gestellt wird. Er hätte sich leicht den Schädel brechen können, was der Täter bewusst in Kauf genommen hat. Er ist Landeschef des Journalistenverband Thüringen und ein Beispiel für die Verwahrlosung der regierungsnahen selbsternannten „Eliten“.

Hier beginnt der Artikel:

Atlas zuckt mit den Schultern: Vergessen Sie „The Great Reset“, hier kommt „The Great Reject”

https://bombthrower.com/articles/the-jackpot-chronicles-scenario-4-atlas-shrugged/

Mir ist aufgefallen, dass ich die letzte Folge der Jackpot-Chroniken vom letzten Sommer, in der ich vier mögliche Post-Covid-Szenarien vorstellte, nie beendet habe.

The Jackpot Chronicles Scenario #4: Atlas Shrugged

Zur kurzen Auffrischung: Der Jackpot ist ein Konzept, das ich von William Gibson abgekupfert habe. Es ist ein Begriff, den er in einigen seiner Cyberpunk-Romane aus der nahen Zukunft verwendet und der eine Reihe von rollenden globalen Katastrophen beschreibt, die irgendwann um das Jahr 2016 herum einsetzten (seine Geschichten umspannen Multiversen und Zeitlinien, aber das gemeinsame Thema ist, dass irgendwo um das Jahr 2016 herum eine Art unwiderruflicher Fehler in der Matrix auftrat, der der Normalität, wie sie bis zu diesem Zeitpunkt verstanden wurde, ein dauerhaftes Ende setzte).

Wenn es einen Jackpot gab, was auch immer es war, könnte es wohl an vielen Punkten im 20. Jahrhundert passiert sein, oder wenn wir unsere Spekulationen auf das 21. Jahrhundert beschränken wollen, dann würde 9/11 oder der GFC reichen. Alles danach ist symptomatisch und nicht kausal.

Und dann… 2020 und COVID schlagen zu. Das ist der Zeitpunkt, an dem das Gewebe der Zeit uns in die Zeit davor und den Jackpot spaltet.

Die anderen Post-Pandemie-Szenarien aus dem Rest meiner Jackpot-Serie waren:

Höhere Gewalt: Die Räder lösen sich komplett und das System gerät aus den Fugen. Mad Max.

Tin Foil Hat: Es ist wirklich eine große Verschwörung und wir befinden uns in einer neuen Weltordnung.

Die große Zweiteilung: Die Mittelschicht wird ausgelöscht und wir bekommen eine Zwei-Klassen-Gesellschaft

Ich hatte gedacht, dass das vierte Szenario dasjenige mit dem Thema Deglobalisierung sein würde, und bis zu einem gewissen Grad ist es das auch. In der ursprünglichen Skizze beschrieb ich, dass Deglobalisierung:

„Die multinationalen Konzerne, die von dieser Nahtoderfahrung so erschüttert sind, dass sie ihren Fehler erkennen, auf Just-in-Time-Lieferketten, Arbitrage bei den Arbeitskosten und Null-Puffer zu setzen, beginnen, die Produktion wieder nach Hause zu holen.

Die Klugen beginnen, Polster und Stoßdämpfer in ihre Geschäftslogik einzubauen, und sie beginnen, Fremdkapital zu meiden, nachdem sie auf der falschen Seite einer Reihe von kaskadierenden Liquiditätsimplosionen standen. Mit anderen Worten, die Unternehmen beginnen, sich in das zu verwandeln, was ich „Übergangsunternehmen“ nannte, wie ich es im Eröffnungsbeitrag für diesen Blog postulierte.

Ich sagte auch, dass ich dieses Szenario für am wünschenswertesten, aber am unwahrscheinlichsten halte. Meine Ansicht zu diesem Szenario hat sich etwas geändert, und ich denke auch, dass die schwindelerregende Unfähigkeit und Doppelzüngigkeit der Regierung auf allen Ebenen in allen Gerichtsbarkeiten (mit wenigen bemerkenswerten Ausnahmen) unser neu berechnetes „viertes Szenario“ wahrscheinlicher gemacht hat, da es bereits im Gange ist. Massendemonstrationen, Massenexodus, Kryptowährungen sind Symptome einer großen Ablehnung, oder wie ich dieses Szenario in „Atlas Shrugged“ umbenannt habe.

Die Kurzfassung des Romans „Atlas Shrugged“ ist, dass, sobald die institutionelle Sklerose der herrschenden Klasse als unverbesserlich und unumkehrbar verstanden wurde, die einzige andere Option ein globaler Ausstieg war. Es gab keinen Great Reset in Atlas Shrugged. Stattdessen gab es „The Great Reject“.

Im Szenario von Atlas Shrugged ist die Deglobalisierung nur einer von zahlreichen motivierenden Faktoren, aber sie ist hauptsächlich das Ergebnis einer größeren Dynamik, bei der alle nicht herrschenden Fraktionen der Gesellschaft den Glauben an die vorherrschende Struktur des neoliberalen Globalismus (auch bekannt als „Mr. Global“) verlieren. Da die Lebensfähigkeit von Mr. Global in Frage gestellt ist, beginnen die Menschen nach Auswegen zu suchen.

Dies beginnt an zwei Fronten zu geschehen. Das, was Vilfredo Pareto „die nicht-regierenden Eliten“ nannte, beginnt zu erkennen, dass das System, das ihnen früher entgegenkam, sich sogar auf ihre stillschweigende Unterstützung verließ, ihnen nun feindlich gesinnt ist. Zumindest unterminieren die herrschenden Eliten ihre Interessen. Dies ist Teil der Dynamik von Peter Turchins „Eliten-Überbevölkerung“, die wir kürzlich betrachtet haben.

Die andere Front ist die vergleichsweise machtlose Unterschicht, die im Gleichschritt mit Paretos Theorie der Elitenzyklen ihren Halt und ihr Standing innerhalb des Systems verliert, an das sie sich halten soll. Der Gesellschaftsvertrag scheint nicht mehr eine Frage des Schutzes und des Lebensstandards der Mittelschicht zu sein, sondern wird stark autoritär und einseitig. Es ist klar, dass die bestehenden Institutionen nun funktionieren, um die Position der Oberschicht zu verteidigen, nicht um die Rechte und Freiheiten der Unterschicht aufrechtzuerhalten.

Der Höhepunkt mehrerer Super-Zyklen (Paretos Elite-Zyklen, Turchins langfristige Dynamik der soziopolitischen Instabilität, Verschuldung, ein Fourth Turning und ein Maunder-Minimum), kombiniert mit einem beschleunigten Ansturm technologischer Innovationen: Internet, Kryptowährungen …Biotech? Nanotech? Mikro-Atomkraft? Fusion? Quantencomputer? 

Wir haben alle notwendigen Komponenten für einen vollständigen Zusammenbruch der bestehenden Institutionen und den totalen Verlust der Legitimität der derzeitigen regierenden Eliteklasse.

So läuft es in unserem „Atlas Shrugged“-Szenario. Verschiedene Interessen in vielen Formen und Myriaden von Fraktionen, von dissidenten Staaten (wie Florida), über dezentralisierte und virtuelle Unternehmen, aufstrebende DAOs, bis hin zu Individuen und kulturellen Stämmen beginnen alle, diese Momente der Klarheit auf ihre eigene Weise zu erleben. Von dort aus werden sie in ihrem eigenen rationalen Eigeninteresse handeln und mit anderen kooperieren, die das Gleiche tun, um den Zusammenbruch von Mr. Global zu navigieren.

Trotzdem werden die vorherrschenden politischen Entscheidungsträger und Regierungsstrukturen von Mr. Global verzweifelt manövrieren und Narrative der Angst und Fantasie (Anmerkung: Covid, Klima?) spinnen, um das bestehende System auf den Schienen zu halten.

Das ist es, was „The Great Reset“ wirklich ist: Es ist der Versuch einer Rationalisierung auf Zeitgeist-Ebene, die das institutionelle Versagen der gesamten Governance-Struktur von Mr. Global verdoppelt und ihnen eine neue Chance gibt, an der Macht zu bleiben. Neu erfunden von der Davos-Crew, verstärkt von den Mainstream-Medien, geschmiert von Big Tech.

Das Gegenmittel zu all dem sind Kryptowährungen, intelligente Verträge und Dezentralisierung.

Dieses Gegenmittel bringt auch erhebliche Vorteile mit sich, unabhängig davon, welches unserer vier möglichen Szenarien eintritt.

Wenn ich Leuten zuhöre, die Kryptowährungen komplett ablehnen, erkenne ich, dass es einen roten Faden in ihren Einwänden gibt (was mich heute über all das nachdenken ließ, war das Hören von Michael Pentos Kritik an Bitcoin auf George Gammons Rebel Capitalist. Pentos Buch von 2012 über das unvermeidliche Platzen der Anleihenblase ist ein Muss. Dieses Buch half dabei, die Grundlage für das zu bilden, was ich für den Geldfluss halte, der tatsächlich einen Boden unter Kryptowährungen legt. Ich missgönne Pento nicht, dass er es nicht sieht, denn wie ich erklären werde, betrachtet er es durch die falsche Linse)

Wir könnten stundenlang darüber sprechen, dass die meisten dieser Leute sich nicht wirklich mit der Technologie beschäftigt haben oder mit dem, was sie bedeutet, und dass ihre Kritik an den Mängeln rund um Bitcoin sogar noch genauer auf den US-Dollar zutrifft („durch nichts gedeckt“, „unendlicher Vorrat“, „verbraucht zu viel Energie“, usw.). 

Aber was sie alle gemeinsam haben, ist, dass sie alle davon ausgehen, dass der Erfolg oder Misserfolg von Bitcoin und Kryptowährungen davon abhängt, ob das bestehende Establishment es zulassen wird.

Was wird die Fed tun? Was ist, wenn die Regierung es verbietet? Wird die Weltbank nicht einfach ihren eigenen CBDC gründen?

Das ist völlig verkehrt. Sie haben es verkehrt herum. Es geht nicht um das bestehende System, denn das bestehende System ist vorbei. Das ist der Teil, den sie nicht kapieren.

Das bestehende System sollte nach seinem Platz in der neuen Realität der Netzwerkstaaten suchen, nicht darüber dozieren, wie es die neue Landschaft leiten wird. Das kommende System wird nicht nur in der geopolitischen Dimension multipolar sein, sondern auch über den Cyberspace und die Netzwerkdimensionen hinweg.

Stattdessen ist das etablierte System damit beschäftigt, Mentholzigaretten zu verbieten, Negativzinsen einzuführen und eine Massenbekehrung zu einer seltsamen neuen Religion namens „Wokeness“ durchzuführen.

Es wird nicht funktionieren, und es erinnert mich an ein besonders anschauliches Beispiel, das ich einmal über eine Ballonkatastrophe gehört habe und das mich immer noch erschaudern lässt, wenn ich daran denke:

Eine Gruppe von Menschen war zu einer Ballonfahrt aufgebrochen, und als sie nur noch einen oder zwei Meter über dem Boden waren, ging der Brenner in Flammen auf. Der Ballonpilot erkannte sofort, was das bedeutete und sprang aus der Gondel, die sich nur noch wenige Meter über dem Boden befand.

Ein oder zwei der Passagiere waren geistesgegenwärtig genug, um zu erkennen, was dies bedeutete und folgten ihm. Dies setzte eine Rückkopplungsschleife in Gang: Als sich das Feuer ausbreitete und die heiße Luft den Ballon in die Höhe trieb, kombiniert mit der Gewichtsreduzierung, als die ersten Leute ausstiegen, eskalierte die Situation sehr schnell über einen Punkt, an dem es kein Zurück mehr gab.

Der Ballon hatte sehr schnell auf Höhen beschleunigt, aus denen ein sicherer Absprung nicht mehr möglich war. Die Unglücklichen, die gezögert hatten und in einer Gondel gefangen waren, die von einem Feuerball in die Höhe getrieben wurde, in ihr unausweichliches Verderben.

So ähnlich fühlt sich unsere ganze Situation heute an. Der Ballon hängt immer noch einen Fuß oder so über dem Boden, die Kappe steht in Flammen, und die Leute, die herausgefunden haben, was das bedeutet, springen ab, solange sie können, und beschleunigen damit den ultimativen Verbrennungsvorgang des gesamten Systems.

In Rands Buch gingen sie in ein verstecktes Tal namens „Galt’s Gulch“ und nutzten ihre Fähigkeiten und ihre Ressourcen, um neue Gemeinschaften wiederherzustellen, während die alten Systeme implodierten. Wenn sich dieses Szenario bewahrheitet, würden wir nach Menschen suchen, die ein dezentralisiertes Netzwerk von Schluchten schaffen. Sich gegenseitig ausfindig machen, die die gleichen Ziele verfolgen, offene Protokolle erstellen, um zivile Gesellschaften und autonome Gemeinschaften wieder aufzubauen, die auf den zeitlosen Prinzipien von freien Märkten, Freiheit und Wohlstand basieren.

Übersetzt mit http://www.DeepL.com/Translator (kostenlose Version)

Millionäre vom Fließband

Unser aller Leben wird von Zyklen bestimmt, sich in bestimmten Abständen wiederholenden Vorgängen. In der Natur ist die Rotation von Planeten um ihre Sonne eine Ursache. Die wiederum daraus entstehenden Wechselwirkungen sind vielgestaltig und nicht einfach zu erkennen. Die Menschen auf der Erde werden daran erinnert werden, wenn die derzeitige interglaciale Periode der Erdgeschichte, also der Abschnitt zwischen zwei Eiszeiten zu Ende geht, egal wie karbonfrei wir unseren Alltag, in Verkennung der wirklichen Ursachen für Klimawandel, gemacht haben.

Nicht nur in der Natur gibt es Zyklen, sondern, wie jeder weiß, auch in der Wirtschaft. Immer wieder wechseln Konjunktur und Rezession einander ab. Die Einflussfaktoren sind dabei extrem vielschichtig, von natürlichen Einflüssen bis hin zu Mode und Zeitgeist. Und das alles noch gemixt mit dem unvorhersehbaren Handeln der Menschen.

Und darin eingebettet gibt es die Zyklen, die Millionäre machen.

Natürlich muss man nicht Millionär sein, um wie ein solcher zu leben. Es ist jedoch immer wieder spannend und erfreulich zu sehen, wie nicht nur Politiker und Erben einen Zugang zum sorgenfreien Leben bekommen, sondern dass sich smarte, nicht notwendigerweise harte, Arbeit auszahlt.

Ende der 70er Jahre, mit dem Aufkommen der Personalcomputer wuchs der Bedarf an Software, um diese bestmöglich nutzen zu können. Bill Gates mit Microsoft, Steve Jobs mit Apple, Larry Ellison mit Oracle waren unter den ersten Nerds, die aus der Garage heraus dominierende Unternehmen gründeten, selbst Milliardäre wurden und mittels Beteiligung viele ihrer Mitarbeiter zu Millionären werden ließen.

Das war die PC-Welle der 80er Jahre.

Knappe 20 Jahre später begann sich das Internet zu etablieren und die Geldgeber konnten es kaum erwarten, scheinbar aussichtsreiche Konzepte zu finanzieren.

Produktidee –> Finanzierung –> Funktionsnachweis –> Akquisition –> alles von vorn.

Viele Seriengründer hatten schon abgesahnt, bevor die Blase um die Jahrtausendwende zunächst platzte. Das war aber kein Ende, sondern notwendige Konsolidierung und dann ging es erst richtig los: Google, Facebook, Amazon und schon wieder Apple waren die Pioniere, ihre Mitarbeiter nicht nur fürstlich entlohnt, sondern Anteilseigner, deren Vermögen sich mit den explosionsartig steigenden Aktienkursen automatisch vermehrte.

Das war die Internet-Welle zur Jahrtausendwende.

Schneller Vorlauf, 20 Jahre weiter, im Heute. Innerhalb eines Jahres hat sich der Wert von Bitcoin verzehnfacht, innerhalb der letzten 6 Jahre ist der Wert um das 200-fache gestiegen.

Noch weiter zurück: Am 9 Februar 2011 war Dollar-Parität erreicht, d.h. dass damals ein Bitcoin 1 US-Dollar kostete. Wer für $1.000 gekauft und sicher verwahrt hatte, kann sich heute über ein Portfolio von $57 Mio. freuen. Und mit den Wincklevoss Brüdern gibt es mindestens schon zwei Bitcoin-Milliardäre.

Wer Bitcoin mittels Mining selbst „schürfte“, wurde immer schon in BTC bezahlt und so werden viele der frühen Mineure die Profiteure von heute sein. Verdientermaßen, und ihr Vorteil ist, dass sie mit dieser digitalen Währung von Anfang an umzugehen wussten. Andere Käufer waren nicht so glücklich , verloren die zugehörigen Daten und damit den Zugriff auf ihr Geld. Wer das damals als kleines Missgeschick betrachtet hat, bekommt heute und in Zukunft öfter feuchte Augen, beim Betrachten der Kursentwicklung.

Das war die Crypto-Welle der 2020er Jahre.

Bei welcher bist Du dabei gewesen?

Superlative

Das, was da gerade in einer Vollmondnacht hier vorbeituckert, ist die CMA CGM „Argentina“ auf ihrem Weg von Savannah (USA) nach Qingdao, China.

Mit 366 m Länge und 51 m Breite ist dieses Containerschiff so ziemlich das Größte, was in den letzten Monaten hier vorbeigekommen ist und passt natürlich nur durch die neuen Schleusen des Kanals. Deren Dimensionen sind 426,72 m lang und 54,86 m breit.

Zum Vergleich: Das größte Schlachtschiff der deutschen Kriegsmarine war die „Bismarck“. Achtzig Jahre später nehmen sich ihre damals beeindruckenden Dimensionen gegen die der „Argentina“ bescheiden aus: 250 m lang und 36 m breit.

Quelle: Bundesarchiv
Quelle: vesseltracker.com

Das Schicksal der Bismarck wurde beim ersten Einsatz besiegelt, sie sank in einer Schlacht mit der britischen Marine am 27. Mai 1941, 550 nautische Meilen westlich von Brest.

Nur 112 Besatzungsmitglieder wurden gerettet, 2104 verloren ihr Leben. Unter ihnen war der Schreiber Erich Wendel, aus der Familie meiner Mutter.

Allzeit Gute Fahrt für die „Argentina“, die erst 2019 vom Stapel gelaufen ist und der noch viele Jahre und viele Pazifikquerungen bevorstehen.

Ich glaube es nicht …

Nachdem vor wenigen Tagen irgendwelche Traumtänzer von Zero-Covid faseln, schlägt nun u.a. das Ifo-Institut, unter Prof. Sinn einst hochangesehen, hier mit einem No-Covid-Konzept in die gleiche Kerbe.

Selbstmord aus Angst vor dem Tod, das ist es, was sich da abzeichnet.

„Wir machen mal alles kaputt, bis auch der Virus kaputt ist.“

Problem: jedes Virus ist widerstandsfähiger als eine Gesellschaft oder gar eine Volkswirtschaft.

Ohne verlässliche Daten zur Kenntnis zu nehmen, werden immer extremere Maßnahmen beschlossen und knallhart umgesetzt, so dass wir Deutschland in nur 2 oder 3 Jahren nicht mehr wiedererkennen werden.

Familien und Freunde getrennt, Bewohner in Geimpfte und nicht-Geimpfte aufgeteilt und unterschiedlich privilegiert, das Land in grüne und andersfarbige Zonen eingeteilt, Austausch untereinander unterbunden. Spontan fällt mir da der alte Spruch „Teile und herrsche“ ein.

Das ist die Revitalisierung des Morgenthau-Plans, der vor 75 Jahren dafür sorgen sollte, dass Deutschland nie wieder auf die Beine kommt. Und das schafft jetzt nicht der ehemalige Kriegsgegner, sondern die eigene Regierung.

Rückblende: vor 30 Jahre beschließen irgendwelche UNO-Bürokraten, dass

  • die Erde momentan die ideale Durchschnittstemperatur hat
  • diese um jeden Preis konstant gehalten werden muß
  • dazu der aktuelle CO2-Gehalt in der Atmosphäre konstant gehalten werden muss.

Was für ein Schwachsinn.

Um es trotzdem durchzusetzen, wird mit dem IPCC ein Gremium gegründet, dessen Aufgabe es ist, diese steile These wissenschaftlich zu untermauern. Klingt plausibel, oder? Dumm nur, dass Wissenschaftler, die dieser These fundiert widersprechen vom IPCC totgeschwiegen und beruflich ausgegrenzt werden. Wie bei Covid-19.

Dumm auch, dass man, wie die Zeugen Jehovas, immer wieder Zeitpunkte definiert hat, wo die Katastrophe dann eintreten würde, was wiederholt nicht funktioniert hat.

Politiker und Mainstream-Medien kommen ins Boot, beten die Mär vom menschgemachten Klimawandel so oft herunter, bis auch Lieschen Müller einsieht, wie gefährlich das ist und das man Opfer bringen muß.

Regelmäßig finden sich die Auserwählten zu Klimawandel-Tagungen an exotischen Orten, wo man sich gegenseitig auf die Schultern klopft und von gewöhnlichen Volk noch mehr Verzicht verlangt, ehe man mit dem Privatjet wieder nach Hause fliegt.

Angst vor Atomkraft, Angst vor Klimawandel, Angst vor Covid-19 … immer wieder das gleiche Muster. Allerdings scheint dieses Mal die Hysterie grenzenlos zu sein – und man hat die geeigneten Mittel, um Widerspruch mit Hilfe der großen Digitalkonzerne massiv zu unterdrücken.

Die Fortsetzung von „1984“ heisst jetzt „2021“. Und (fast) alle machen mit.

Wer das lieber aus der Ferne anschauen will, findet Rat in den eBooks der edition besserpanama (hier)

Das Erdbeben von 1913 – die erste Bewährungsprobe für den Panamakanal

Autor: Monica Guardia, La Estrella de Panama, übersetzt mit http://www.DeepL.com/translator

Der Erfolg des von den Amerikanern gebauten Kanals schien gesichert, aber viele fragten sich, was passieren würde, wenn Panama einem Erdbeben zum Opfer fallen würde.

Es begann im Oktober 1913. Nachdem fast zehn Jahre lang mit dem Bau des Panamakanals begonnen worden war, schien der Erfolg des Werkes gesichert. Die Tausende von Arbeitern unter dem technischen Team der Isthmian Canal Commission hatten es geschafft, mehr als 200 Millionen Kubikmeter Erde und Gestein abzutragen, Dämme und Aufschüttungen sowie den größten künstlichen See der Welt zu bauen, die Panama-Eisenbahn zu verlegen und den Lauf des Chagres-Flusses umzuleiten. Insgesamt wurden mehr als 300 Millionen Dollar investiert, und der Bau befand sich nun in der Endphase, so dass die Strecke im folgenden Jahr eröffnet werden sollte.

Die Profis des U.S. Army Corps of Engineers hatten es geschafft, aber es gab nur ein Aber … Colonel George Goethals, der Chefingenieur des Projekts, versicherte, dass kein Erdbeben ausreichen würde, um den Kanal ernsthaft zu beeinträchtigen. Goethals argumentierte, dass das Wissen der Armee-Ingenieure und die Fortschritte bei der Herstellung von Stahlbeton für eine große Festigkeit sorgten.

Vorgeschichte

1901, nachdem die von Viscount Ferdinand de Lesseps gegründete Universal Isthmian Canal Company nach 12 Jahren das Projekt zum Bau des Kanals durch den Isthmus von Panama aufgegeben hatte, wollten die Amerikaner die große Herausforderung von den Franzosen übernehmen.

Die Regierung von Theodore Roosevelt hatte eng mit der Legislative des Kongresses zusammengearbeitet und festgelegt, dass die Wasserstraße durch Nicaragua gebaut werden sollte. Diese Route, so sagten einige Experten, sei der panamaischen Route überlegen, weil sie weniger Arbeit erfordere. Die beiden großen Seen, Nicaragua und Managua, würden als Wasserquellen dienen und Millionen von Dollar einsparen.

Die Entscheidung schien endgültig, als der französische Ingenieur Philip Bunau Varilla im Juni 1902 intervenierte. Viele werden sich an die Geschichte erinnern, wie er US-Kongressabgeordnete überzeugte, indem er von der nicaraguanischen Regierung herausgegebene Briefmarken verteilte. Die im Jahr 1900 gedruckten Briefmarken zeigten den ausbrechenden Vulkan Momotombo und lösten bei den Kongressabgeordneten, die über die Zukunft des Kanals zu entscheiden hatten, großes Erstaunen aus, zumal in den Tagen zuvor der Vulkan Mont Pelee auf der Insel Martinique ausgebrochen war, der die Stadt Saint Pierre zerstörte und mehr als 25.000 Menschen das Leben kostete. Der Vulkan Momotombo, der sich in der Nähe des Ufers des Managuasees befindet und seit 1883 ständig ausbricht, lag ganz in der Nähe der Strecke, auf der der Kanal gebaut werden sollte. Das gesamte Land Nicaragua, so erzählte Philip Bunau Varilla den Amerikanern, befinde sich in einer ununterbrochenen Linie von nicht weniger als 25 aktiven Vulkanen von Costa Rica bis Guatemala.Angesichts der Gefahr, die von Nicaragua ausging, hatte Bunau Varilla die Amerikaner davon überzeugt, dass Panama ein sichereres Land sei, und zeigte als Beweis Fotos des alten Panama-Turms, des Flachbogens und anderer Mauerwerksbauten aus der Kolonialzeit, die den Jahrhunderten getrotzt hatten.

Trotz aller Argumentation von Bunau Varilla war die Realität, dass auch Panama von einem Erdbeben erschüttert werden könnte. Historische Aufzeichnungen verzeichneten starke Bewegungen in den Jahren 1882 – berechnet mit 7,2 auf der Richterskala – und 1621 – 6,9 auf derselben Skala – laut Ingenieur PW. Chamberlain, von der American Society of Civil Engineers, bot Panama mehr Risiko für die Sicherheit des Kanals als Nicaragua. „Das Fehlen von Vulkankratern in der Nähe der Panama-Route“, so Chamberlains Bericht von 1902, „ist eine ständige Gefahrenquelle für einen Kanal, der auf der panamaischen Route gebaut wird.“ Zur Unterstützung seiner Theorie stellte Chamberlain fest: „1759 gab es in Portugal keinen aktiven Vulkan und dennoch zerstörte in jenem Jahr ein schweres Erdbeben die Stadt Lissabon vollständig. Auf der Insel Jamaika gab es keinen Vulkan, und doch erschütterte 1680 ein Erdbeben Port Royal in der Nähe von Kingston. An der Ostküste der Vereinigten Staaten gibt es keinen Vulkan, und doch wurde Charleston, South Carolina, kürzlich von einem Erdbeben heimgesucht. Es ist bekannt, dass diese Orte durch das Fehlen dieser Sicherheitsventile der Natur, den Vulkankratern, in Mitleidenschaft gezogen wurden.“

Andere Experten

Chamberlains Theorie fand jedoch nicht bei allen Experten Zustimmung, insbesondere nicht bei Professor Angelo Heilprin, einem Verteidiger der panamaischen Route, der argumentierte, dass nur „eine bestimmte Art von Erdbeben“ durch die unmittelbare Anwesenheit von Vulkanen gemildert werden könne. Kapitel VII des Berichts der Isthmian Commission on the Canal vom 30. November 1911 erkannte die Tatsache an, dass Panama einem Erdbeben zum Opfer fallen könnte: „Es ist möglich und sogar wahrscheinlich, dass einige Teile des Kanals, wie z. B. die Schleusentore, von einem Erdbeben betroffen werden könnten. Dieser Umstand kann sich durch die zufällige Kollision von Schiffen mit den Toren noch verstärken. Es ist notwendig, dieses Problem zu berücksichtigen und Kopien der Schleusentore anzufordern, um im Bedarfsfall verfügbar zu sein. Andernfalls ist es möglich, dass ein Riss offen bleibt und Wasser aus dem Kanal abfließt. Wenn sie offen bleibt, könnte der Kanal zerstört werden. Dies ist eine Möglichkeit, sollte aber nicht als Bedrohung angesehen werden. Wenn wir uns von einer ängstlichen Vorstellungskraft leiten ließen, würde nirgendwo auf der Welt ein größeres Ingenieurbauwerk in Angriff genommen werden“, schloss der Bericht, „Es ist die Meinung dieser Kommission, dass die Gefahr eines Erdbebens besteht und im Wesentlichen die gleiche für die nicaraguanische und die panamaische Route ist, und in keinem der beiden Fälle ist sie ausreichend, um den Bau des Kanals zu verhindern.“

Das Erdbeben

Am 2. Oktober 1913, gegen 23:15 Uhr, spürten die Einwohner von Panama City, dass etwas nicht stimmte. Die Erde bebte, in einer langsamen und oszillierenden Bewegung, die allmählich stärker wurde.
„Die Häuser bewegten sich, die Uhren blieben stehen und die auf den Möbeln abgestellten Gegenstände fielen zu Boden. In Panik rannten die Frauen, um ihre Kinder zu holen“, berichtete La Estrella de Panamá in ihrer Tagesausgabe vom 3. Oktober desselben Jahres. Das Beben, das später mit einer Stärke von 6,9 auf der Richterskala berechnet wurde, dauerte mit kurzen Unterbrechungen zwischen 20 und 25 Sekunden. Ein Nachbeben trat fast eine Stunde später auf und war im ganzen Land zu spüren, wenn auch mit größerer Intensität in der Provinz Los Santos, wo die Kirchen von Macaracas und Las Tablas einbrachen und viele Gebäude zerstört wurden. In Penonome starb eine Frau vor Schreck. Alle Augen waren auf die Arbeiten am Kanal gerichtet. Hatten sie Schaden genommen?

„Es sind keinerlei Schäden am Kanal entstanden“, berichtete der Chefingenieur seinen Vorgesetzten, und das bestätigte auch Präsident Belisario Porras, der sich noch am selben Tag vom Zustand der Arbeiten überzeugte.

Später wurde berichtet, dass einige Betongebäude in der Stadt und der Kanalzone Risse erlitten hatten, aber keine ernsthaften Schäden am Kanal entstanden waren. „Kein Erdbeben der Größenordnung, wie es historisch auf dem Kontinent berichtet wurde, hätte Schäden am Kanal verursacht“, sagte Goethals. Im Laufe des Monats Oktober traten viele weitere Beben auf. Am 23. Oktober trat das stärkste Nachbeben auf. Am nächsten Tag war der Kanalbagger Nr. 85 an der Reihe, um eine komplette Probefahrt durch alle Schleusen zu machen. Es war das erste Mal, dass dies gemacht wurde. Der Test war ein voller Erfolg.

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Mehr über Panama, Auswandern und Optimierung hier in der edition besserpanama

Amador Causeway – der Magnet der Hauptstadt

Wer demnächst wieder Panama City anfliegt, bekommt im Endanflug dieses beeindruckende Bild zu sehen, aus deutlich geringerer Höhe. Hier sind einige Details:

Quelle: Google Earth

Was wir hier in Bildmitte sehen, ist die Pazifik-Einfahrt des Panamakanals. Sie beginnt am unteren Bildrand, dann folgt die Brücke der Amerikas, Teil der Panamericana, unmittelbar dahinter in Richtung links oben schließen sich die Hafenanlagen von Balboa sowie Rodman an. Kurz dahinter fahren die Schiffe rechterhand in die alte Miraflores-Schleuse ein, während man links deutlich die riesigen Wassersparbecken der neuen Cocoli-Schleusen sehen kann.

Über die Brücke gelangt man im weitesten Sinn von Nord- nach Südamerika und der Kanal verbindet den Pazifik mit dem Atlantik. Was für ein geografisch und strategisch bedeutsamer Punkt.

Die strategische Bedeutung wird untermauert durch die auf beiden Seiten des Kanals sichtbaren Flugplätze, Albrook und Howard, die ursprünglich zum Schutz des Kanals angelegt wurden, heute ausschließlich zivil genutzt werden. Aus der Howard Airbase auf der westlichen Kanalseite wurde Panama Pacifico (MPPA), zugleich Kern einer ökonomischen Sonderzone.

Auf dem östlichen Kanalufer wurde aus der Albrook AFB (Air Force Base) der Aeropuerto Marcos A Gelabert (MPMG), wo sich der Großteil des Inland- und geschäftlichen Flugverkehrs sowie Wartungseinrichtungen und Flugschulen konzentriert.

Wer die meistgenutzte Piste 01 anfliegt, schwebt direkt und in niedriger Höhe über Kanaleinfahrt, Amerikabrücke, Containerhafen und vorbei am historischen Gebäude der Kanalverwaltung. Nicht selten überfliegt man die Brücke, wenn zeitgleich ein Schiff unter derselben entlangzieht.

Strategische Bedeutung hat im 21. Jahrhundert noch eine weitere Komponente: Unterwasserkabel, die beide Ozeane kreuzen und globale Internetkommunikation ermöglichen. Kopfstationen befinden sich auf beiden Seiten des Kanals.

Quelle: submarinecablemap.com

Die Albrook Mall, direkt rechts neben dem Flugfeld, beherbergt mehr als 700 Läden, ein Hotel, viele Restaurants und Imbissstände, sowie Unterhaltungseinrichtungen.

Der rechte obere Teil des Bildes zeigt den Stadtkern von Panama City, mit seiner beeindruckenden Skyline, der historischen Altstadt und den zwei künstlichen Inseln des Ocean Reef.

Historisch wird es wieder, wenn wir von der Kanaleinfahrt zum unteren Bildrand gehen. Dort finden sich die kleinen Inseln Naos, Perico und Flamenco. Sie sind untereinander und mit dem Festland durch den Amador Causeway verbunden. Ein kleiner Teil der gewaltigen Aushubmengen beim Kanalbau sind nämlich vor mehr als 100 Jahren dort als Wellenbrecher zum Schutz der Kanaleinfahrt aufgeschüttet worden. Nicht so einfach, bei bis zu 6 Meter Gezeitenhub.

Heute ist es eine 3 km lange vierspurige Straße, mit Minikreiseln und Aufpflasterungen, sowie mit breiten Rad- und Spazierwegen entlang der Kanaleinfahrt und mit Blick hinüber zur Stadt. Unzählige gastronomische Einrichtungen, Rad- und Stand-Up-Paddle-Verleih machen den Amador zum Besuchermagnet für die Hauptstädter und ihre Gäste, besonders natürlich am Wochenende.

Hier liegen eine Vielzahl Yachten aller Preisklassen geschützt vor Anker und von hier aus fahren die Fähren hinüber zur Isla Taboga sowie zu den Inseln des Las Perlas Archipels.

Auch wohnen kann man am oder auf dem Causeway, allerdings gibt es nur einige wenige Quartiere. Dieses hier befindet sich auf Isla Naos, zwei weitere auf Isla Perico. Leben in der City und doch nicht in der City, sozusagen.

Quelle: unbekannt

Am Eingang des Amador befindet sich das Biodiversity Museum, in einem von Sir Frank Foster gestalteten spektakulären Gebäude, sowie das architektonisch eher einfallslose, dafür riesengroße neue Kongresszentrum.

Ab morgen, dem 12. Oktober 2020, ist Panama Tocumen als Hub of the Americas wieder geöffnet für den regulären internationalen Flugverkehr, werden Touristen erwartet, wenn auch zunächst noch mit einigen Unbequemlichkeiten. Man muss wohl Politiker von Beruf sein, um ein Land für Touristen zu öffnen, seine Strände als Hauptanziehungspunkte aber weiterhin geschlossen zu halten.

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In der edition besserpanama findest Du hier meine ebooks: den „120-Jahre-Plan“ für alle über 40, den Ratgeber „Sonnig, sorglos, steuerfrei“, sowie LiBERTADO507, das Teileigentums-Konzept, um 8 Wochen des Jahres höchst komfortabel auf einer tropischen Insel leben zu können – in den eigenen vier Wänden! Und mehr.

Präsident Trump an WHO, übersetzt.

Sehr geehrter Herr Dr. Tedros

Am 14. April 2020 setzte ich die Beiträge der Vereinigten Staaten an die Weltgesundheitsorganisation aus, bis meine Regierung eine Untersuchung der gescheiterten Reaktion der Organisation auf den Ausbruch von COVID-19 durchgeführt hat. Diese Untersuchung hat viele der ernsthaften Bedenken bestätigt, die ich im vergangenen Monat geäußert hatte, und andere aufgezeigt, auf die die Weltgesundheitsorganisation hätte eingehen sollen, insbesondere die alarmierende mangelnde Unabhängigkeit der Weltgesundheitsorganisation von der Volksrepublik China. Auf der Grundlage dieser Überprüfung wissen wir jetzt Folgendes:

  • Die Weltgesundheitsorganisation ignorierte konsequent glaubwürdige Berichte über die Verbreitung des Virus in Wuhan Anfang Dezember 2019 oder sogar noch früher, darunter auch Berichte aus der medizinischen Fachzeitschrift Lancet. Die Weltgesundheitsorganisation hat es versäumt, glaubwürdige Berichte, die in direktem Widerspruch zu den offiziellen Berichten der chinesischen Regierung standen, unabhängig zu untersuchen, auch solche, die aus Quellen in Wuhan selbst stammten.
  • Spätestens am 30. Dezember 2019 wusste das Büro der Weltgesundheitsorganisation in Peking, dass es in Wuhan eine „große Sorge um die öffentliche Gesundheit“ gab. Zwischen dem 26. und 30. Dezember hoben Chinas Medien Beweise für ein neues Virus aus Wuhan hervor, die auf Patientendaten basierten, die an mehrere chinesische Genomik-Unternehmen geschickt worden waren. Darüber hinaus teilte in dieser Zeit Dr. Zhang Jixian, ein Arzt des Hubei Provincial Hospital of Integrated Chinese and Western Medicine, den chinesischen Gesundheitsbehörden mit, dass ein neues Coronavirus eine neue Krankheit verursache, an der zu diesem Zeitpunkt etwa 180 Patienten erkrankten.
  • Am nächsten Tag hatten die taiwanesischen Behörden der Weltgesundheitsorganisation Informationen übermittelt, die auf eine Übertragung eines neuen Virus von Mensch zu Mensch hindeuteten. Die Weltgesundheitsorganisation beschloss jedoch, diese kritischen Informationen nicht an den Rest der Welt weiterzugeben, wahrscheinlich aus politischen Gründen.
  • Die Internationalen Gesundheitsvorschriften verlangen von den Ländern, das Risiko eines gesundheitlichen Notfalls innerhalb von 24 Stunden zu melden. Aber China hat die Weltgesundheitsorganisation erst am 31. Dezember 2019 über mehrere Fälle von Lungenentzündung unbekannter Ursache in Wuhan informiert, obwohl es wahrscheinlich schon Tage oder Wochen zuvor Kenntnis von diesen Fällen hatte.
  • Nach Angaben von Dr. Zhang Yongzhen vom Shanghai Public Health Clinic Center teilte er den chinesischen Behörden am 5. Januar 2020 mit, dass er das Genom des Virus sequenziert habe. Diese Information wurde erst sechs Tage später, am 11. Januar 2020, veröffentlicht, als Dr. Zhang sie selbst online stellte. Am nächsten Tag schlossen die chinesischen Behörden sein Labor wegen „Berichtigung“. Wie sogar die Weltgesundheitsorganisation anerkannte, war Dr. Zhangs Veröffentlichung ein großer Akt der „Transparenz“. Doch die Weltgesundheitsorganisation hat sich auffallend still verhalten, sowohl in Bezug auf die Schließung von Dr. Changs Labor als auch in Bezug auf seine Behauptung, er habe die chinesischen Behörden sechs Tage zuvor über seinen Durchbruch informiert.
  • Die Weltgesundheitsorganisation hat wiederholt Behauptungen über das Coronavirus aufgestellt, die entweder grob ungenau oder irreführend waren.
    • Am 14. Januar 2020 bestätigte die Weltgesundheitsorganisation die inzwischen entkräftete Behauptung Chinas, dass das Coronavirus nicht zwischen Menschen übertragen werden könne, grundlos und stellte fest: „Vorläufige Untersuchungen der chinesischen Behörden haben keine eindeutigen Beweise für eine Übertragung des in Wuhan, China, identifizierten neuartigen Coronavirus (2019-nCov) von Mensch zu Mensch gefunden. Diese Behauptung stand in direktem Widerspruch zu zensierten Berichten aus Wuhan.
    • Am 21. Januar 2020 soll der chinesische Präsident Xi Jinping Sie unter Druck gesetzt haben, den Ausbruch des Coronavirus nicht zum Notfall zu erklären. Am nächsten Tag gaben Sie diesem Druck nach und sagten der Welt, dass das Coronavirus keinen gesundheitspolitischen Notstand von internationaler Tragweite darstelle. Etwas mehr als eine Woche später, am 30. Januar 2020, zwangen Sie überwältigende Beweise für das Gegenteil dazu, den Kurs umzukehren.
    • Am 28. Januar 2020, nach einem Treffen mit Präsident Xi in Peking, lobten Sie die chinesische Regierung für ihre „Transparenz“ in Bezug auf das Coronavirus und kündigten an, dass China einen „neuen Standard für die Kontrolle von Ausbrüchen“ gesetzt und „der Welt Zeit gekauft“ habe. Sie erwähnten nicht, dass China bis dahin mehrere Ärzte zum Schweigen gebracht oder bestraft hatte, weil sie sich über das Virus geäußert hatten, und schränkten die Veröffentlichung von Informationen über das Virus durch chinesische Institutionen ein.
  • Sogar nachdem Sie den Ausbruch am 30. Januar 2020 verspätet zum gesundheitspolitischen Notstand von internationaler Bedeutung erklärt hatten, versäumten Sie es, China zur rechtzeitigen Zulassung eines Teams internationaler medizinischer Experten der Weltgesundheitsorganisation zu drängen. Infolgedessen traf dieses kritische Team erst zwei Wochen später, am 16. Februar 2020, in China ein. Und selbst dann durfte das Team erst in den letzten Tagen seines Besuchs nach Wuhan reisen. Bemerkenswerterweise schwieg die Weltgesundheitsorganisation, als China den beiden amerikanischen Mitgliedern des Teams den Zugang nach Wuhan vollständig verweigerte.
  • Sie lobten auch nachdrücklich Chinas strenge Reisebeschränkungen im Inland, sprachen sich aber unerklärlicherweise gegen die Schließung der Grenze zu den Vereinigten Staaten oder das Verbot in Bezug auf Menschen aus China aus. Ich habe das Verbot ungeachtet Ihrer Wünsche erlassen. Ihre politische Spielerei in dieser Frage war tödlich, da andere Regierungen, die sich auf Ihre Bemerkungen verließen, die Verhängung lebensrettender Beschränkungen für Reisen nach und aus China verzögerten. Unglaublicherweise bekräftigten Sie am 3. Februar 2020 Ihre Position und meinten, da China so großartige Arbeit leiste, um die Welt vor dem Virus zu schützen, verursachten Reisebeschränkungen „mehr Schaden als Nutzen“. Doch zu diesem Zeitpunkt wusste die Welt bereits, dass die chinesischen Behörden vor der Abriegelung Wuhans mehr als fünf Millionen Menschen erlaubt hatten, die Stadt zu verlassen, und dass viele dieser Menschen auf dem Weg zu internationalen Zielen in der ganzen Welt waren.
  • Ab dem 3. Februar 2020 übte China starken Druck auf die Länder aus, die Reisebeschränkungen aufzuheben oder zu verhindern. Diese Druckkampagne wurde durch Ihre falschen Äußerungen an diesem Tag unterstützt, in denen Sie der Welt mitteilten, dass die Ausbreitung des Virus außerhalb Chinas „minimal und langsam“ sei und dass „die Chancen, das Virus außerhalb Chinas zu verbreiten, sehr gering [seien]“.
  • Am 3. März 2020 zitierte die Weltgesundheitsorganisation offizielle chinesische Daten, um die sehr ernste Gefahr einer asymptomatischen Ausbreitung herunterzuspielen, indem sie der Welt mitteilte, dass „COVID-19 nicht so effizient wie die Grippe übertragen wird“ und dass diese Krankheit im Gegensatz zur Grippe nicht in erster Linie von „infizierten, aber noch nicht erkrankten Menschen“ angetrieben werde. Chinas Beweise, so die Weltgesundheitsorganisation der Welt, „zeigten, dass nur ein Prozent der gemeldeten Fälle keine Symptome haben und die meisten dieser Fälle innerhalb von zwei Tagen Symptome entwickeln“. Viele Experten zitierten jedoch Daten aus Japan, Südkorea und anderen Ländern und stellten diese Behauptungen energisch in Frage. Inzwischen ist klar, dass die Behauptungen Chinas, die die Weltgesundheitsorganisation der Welt gegenüber wiederholt hat, völlig unzutreffend waren.
  • Als Sie das Virus am 11. März 2020 schließlich zur Pandemie erklärten, hatte es mehr als 4.000 Menschen getötet und mehr als 100.000 Menschen in mindestens 114 Ländern auf der ganzen Welt infiziert.
  • Am 11. April 2020 schrieben mehrere afrikanische Botschafter an das chinesische Außenministerium über die diskriminierende Behandlung von Afrikanern im Zusammenhang mit der Pandemie in Guangzhou und anderen Städten Chinas. Ihnen war bekannt, dass die chinesischen Behörden eine Kampagne von Zwangsquarantänen, Vertreibungen und Leistungsverweigerungen gegen die Staatsangehörigen dieser Länder durchführen. Sie haben sich nicht zu den rassendiskriminierenden Aktionen Chinas geäußert. Sie haben jedoch die fundierten Beschwerden Taiwans über Ihren falschen Umgang mit dieser Pandemie grundlos als rassistisch bezeichnet.
  • Während der gesamten Krise hat die Weltgesundheitsorganisation seltsamerweise darauf bestanden, China für seine angebliche „Transparenz“ zu loben. Sie haben sich diesen Lobesworten stets angeschlossen, obwohl China alles andere als transparent war. Anfang Januar beispielsweise ordnete China die Vernichtung von Proben des Virus an, wodurch der Welt wichtige Informationen vorenthalten wurden. Selbst jetzt untergräbt China weiterhin die Internationalen Gesundheitsvorschriften, indem es sich weigert, genaue und aktuelle Daten, Virusproben und Isolate weiterzugeben und wichtige Informationen über das Virus und seine Herkunft zurückzuhalten. Und bis zum heutigen Tag verweigert China weiterhin den internationalen Zugang zu seinen Wissenschaftlern und relevanten Einrichtungen, während es gleichzeitig die Schuld weitgehend und rücksichtslos auf sich nimmt und seine eigenen Experten zensiert.
  • Die Weltgesundheitsorganisation hat es versäumt, China öffentlich aufzufordern, eine unabhängige Untersuchung der Herkunft des Virus zuzulassen, obwohl ihr eigener Notfallausschuss dies kürzlich befürwortet hat. Das Versäumnis der Weltgesundheitsorganisation hat die Mitgliedsstaaten der Weltgesundheitsorganisation veranlasst, auf der diesjährigen Weltgesundheitsversammlung die Resolution „COVID-19 Response“ zu verabschieden, die den Aufruf der Vereinigten Staaten und so vieler anderer zu einer unparteiischen, unabhängigen und umfassenden Überprüfung der Art und Weise, wie die Weltgesundheitsorganisation mit der Krise umgegangen ist, aufgreift. Die Resolution fordert auch eine Untersuchung über die Herkunft des Virus, die notwendig ist, damit die Welt versteht, wie der Krankheit am besten begegnet werden kann.

Vielleicht schlimmer als all diese Versäumnisse ist, dass wir wissen, dass die Weltgesundheitsorganisation so viel besser hätte handeln können. Noch vor wenigen Jahren hat die Weltgesundheitsorganisation unter der Leitung eines anderen Generaldirektors der Welt gezeigt, wie viel sie zu bieten hat. Als Reaktion auf den Ausbruch des Schweren Akuten Respiratorischen Syndroms (SARS) in China erklärte Generaldirektor Harlem Brundtland 2003 mutig die erste Notfall-Reiseberatung der Weltgesundheitsorganisation seit 55 Jahren und empfahl, von Reisen zum und vom Epizentrum der Krankheit in Südchina abzusehen.  Sie zögerte auch nicht, China wegen der Gefährdung der globalen Gesundheit zu kritisieren, indem sie versuchte, den Ausbruch durch ihr übliches Drehbuch der Verhaftung von Informanten und der Zensur der Medien zu vertuschen. Viele Leben hätten gerettet werden können, wenn Sie dem Beispiel von Dr. Brundtland gefolgt wären.

Es ist klar, dass die wiederholten Fehltritte, die Sie und Ihre Organisation bei der Reaktion auf die Pandemie gemacht haben, für die Welt extrem kostspielig waren. Der einzige Weg nach vorn für die Weltgesundheitsorganisation besteht darin, dass sie tatsächlich ihre Unabhängigkeit von China demonstrieren kann. Meine Regierung hat bereits Gespräche mit Ihnen darüber aufgenommen, wie die Organisation reformiert werden kann. Aber es muss schnell gehandelt werden. Wir haben keine Zeit zu verlieren. Deshalb ist es meine Pflicht als Präsident der Vereinigten Staaten, Ihnen mitzuteilen, dass ich, wenn die Weltgesundheitsorganisation sich nicht innerhalb der nächsten 30 Tage zu größeren substantiellen Verbesserungen verpflichtet, die Finanzierung der Weltgesundheitsorganisation durch die Vereinigten Staaten vorübergehend dauerhaft einfrieren und unsere Mitgliedschaft in der Organisation neu überdenken werde. Ich kann nicht zulassen, dass amerikanische Steuerzahlerdollars weiterhin eine Organisation finanzieren, die in ihrem gegenwärtigen Zustand so eindeutig nicht den Interessen Amerikas dient.

Aufrichtigst,

Donald Trump

Übersetzt von DeepL

Ein bißchen Geopolitik und historische Parallelen

In diesem Video wird ein Eisenbahnprojekt vorgestellt, das die Hauptstadt Panama City mit der zweitgrößten Stadt des Landes, dem 444 km entfernten David verbinden soll – gebaut von der Volksrepublik China.

Inzwischen scheint der Plan vom Tisch zu sein und ich, obwohl Freund großer Infrastrukturprojekte, bin darüber erleichtert.

Präsident Cortizo, der in Texas studiert hat, scheint nicht ein so großer Freund der chinesischen Kommunisten zu sein, wie sein Vorgänger Varela. Und das ist gut so.

Sprung nach Deutschland, wo letzte Woche eine Lieferung Schutzmasken aus der Volksrepublik China am Leipziger Flughafen die Ehre hatte, von der Bundesministerin der Verteidigung persönlich empfangen zu werden.

Einer wenige Tage zuvor erfolgten Schenkung(!) solcher Masken aus der Republik China (Taiwan) war solche regierungsoffizielle Präsenz nicht zuteil geworden.

Das befremdet umso mehr, als die Vorgehensweise der KP Chinas in der Frühphase der Epidemie es dem Virus erst ermöglicht hat, die Welt zu erobern, mit mehr als zweihunderttausend Toten, unermesslichen wirtschaftlichen und sozialen Schäden. Verschärfend kommt hinzu, dass es in vielen Ländern massive Beschwerden über die miserable Qualität der Ware aus Peking gibt und oftmals sogar zurückgeschickt wurde.

Wie kann sich in dieser Konstellation die deutsche Regierung im Verhältnis zu Peking derart anbiedernd und im Fall von Taipeh so ignorant verhalten?

Der VR China ist es über die Jahre gelungen, mit Aussicht auf einen riesigen Absatzmarkt, ihren Alleinvertretungsanspruch durchzusetzen. Frage ist, ob die regierende KP Chinas die der epidemologischen Krise nachfolgenden wirtschaftlichen und politischen Krisen überstehen wird. Ich glaube nicht und es gibt dafür historische Parallelen.

Die Atomkatastrophe von Tchernobyl und die damit einhergehende, für Diktaturen typische Verschleierungstaktik, waren ein Meilenstein im Niedergang der Sowjetunion und damit des gesamten sozialistischen Weltsystems.

Heute ist es der Unfall von Wuhan, wo die KPCh fast ebenso agiert, wie die KPdSU damals.

In Folge der Coronakrise wird es weltweit, zuerst in den USA, massive Bestrebungen geben, sich aus Abhängigkeiten von Peking zu lösen. In den 80ern war es Präsident Reagan, der seine Berater fragte, ob die Russen wirklich wirtschaftlich so stark wären, dass man sie fürchten müsse. Es stellte sich heraus, dass die Sowjetunion, damals wie heute, wirtschaftlich ein Papiertiger war. So beschloss man, sie auszubluten, was erfolgreich war.

China ist heute, dank dem Westen, wirtschaftlich viel stärker als die Sowjetunion damals war und heute ist. Nichtsdestotrotz wird das Rückverlagern von industrieller Produktion, das schrittweise Abschneiden Chinas vom US-Finanzsystem sich ähnlich auswirken, wie damals.

Unter solchen Rahmenbedingungen, schwache Wirtschaft und zunehmende Repression, sind in Russland und Osteuropa die kommunistischen Parteien letztlich auf der Straße, von der eigenen Bevölkerung, zu Fall gebracht worden. Ist das in China auch vorstellbar?

Die Volksrepublik China hat ca. 1.440 Mio. Einwohner und davon sind 90 Mio. Mitglieder der KP. Das sind ca. 6% der Bevölkerung. Sind das genug engagierte Parteimitglieder, auf die die Führung in Peking bei Unruhen zählen kann? Klares Nein!

In der abgeschafften Deutschen Demokratischen Republik gab es bei nur 16 Mio. Einwohnern immerhin 2,3 Mio. Parteimitglieder. Das waren 14%, also mehr als doppelt so viele wie in China. Hat es den Betonköpfen um Honecker, Mielke und Krenz genützt? Nein, zum Glück nicht.

Man muss dazu wissen, dass die Mitgliedschaft in solchen Parteien ja keineswegs immer bedingungslose Gefolgschaft bedeutet. Neben der geringen Zahl an wirklichen Fanatikern sind die meisten nur dabei, um ihr berufliches Fortkommen nicht zu gefährden. Eine weitere Kategorie sind die Idealisten, die meinen, dass man so ein System von innen verändern muss.

Diese beiden Gruppen sind nicht nur nicht loyal, sondern wechseln bei erstbester Gelegenheit die Seiten. Und meine Prognose ist, dass genau das demnächst in der VR China passieren wird.

Noch eine Parallele: Sowohl Ronald Reagan als auch Donald Trump waren Quereinsteiger und wurden vom jeweiligen Establishment lange nicht ernst genommen.

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Von Panama nach … Peru (2)

Diesen Ausblick kennt wohl fast jeder: Machu Picchu, ein heiliger Ort der Inkas, im 15. Jahrhundert erbaut, nach dem Einzug der Spanier aufgegeben, erst 1911 wieder entdeckt und heute eines der Neuen Weltwunder und Weltkulturerbe.

Wir brechen gegen 4:30 in Cusco auf, ein Shuttlebus bringt uns in 90 Minuten Fahrt zum Bahnhof von Ollantaytambo (2800 Meter), wo wir den PeruRail Voyager besteigen. Komfortable Sessel, große Fenster und ein kleines Frühstück. Im Flusstal entlang des Rio Urubamba schlängelt sich der Zug nun in Richtung Nordwest. Die Berge steigen rechts und links auf über 5000 Meter an. Trotz der dramatischen Gebirgslandschaften kann man getrost Schlaf nachholen, denn die Ausblicke werden auf der Rücktour, im Licht der Nachmittagssonne, noch viel besser sein.

Nach 90 Minuten erreichen wir die Endstation, den Bahnhof von Agua Caliente, eine kleine Siedlung, voll mit Hotels, Hostels, Restaurants und Souvenirläden, eingekesselt zwischen hohen Bergen. Von hier aus schlängeln sich die Busse dann auf Serpentinen und meist ohne Leitplanken am Berg entlang auf die Höhe. Das dauert knapp 30 Minuten. Wer sportlich ist, kann die 500 Meter Höhenunterschied auf einem steilen Pfad zurücklegen.

Am Eingang zum Areal ist alles wohlorganisiert. Unsere Führerin schickt uns links ganz nach oben, um zuerst den von Bildern bekannten Ausblick selbst zu haben. Überwältigend!



Wir nehmen uns 2 Stunden Zeit, um das Areal in Ruhe zu durchwandern, uns dabei 500 Jahre zurückzuversetzen, die einzigartige Atmosphere wahrzunehmen.

Über Historie und teilweise strittige technische Fragen haben wir uns schon zu Hause via Youtube informiert. Damit ist der Kopf frei für die Metaebene.

Zurück per Bus und Eisenbahn, wobei die Nachmittagssonne traumhafte Bilder liefert. Ich überlege sogar, diese Strecke zu dieser Tageszeit nochmal nur wegen der Fotos zu absolvieren. Passt aber nicht ins Programm dieser Kurzreise.

In der Dunkelheit kommen wir müde zurück ins Hotel und beschließen, am nächsten Morgen mal so richtig auszuschlafen. Wie das ausging, habe ich ja schon in Teil 1 beschrieben.

Unbedingt erwähnen muss man, dass die Peruaner eine vorzügliche Küche haben. Ceviche, Alpacca, Forelle vom Grill, und vieles mehr.

Alle Bilder (C) 2019 besserpanama.com

Im dritten und letzten Teil folgen ein paar Bilder vom Zwischenstopp in Lima. Also wiederkommen.

Von Panama nach … Peru (1)

Ein weiterer Mosaikstein in der Erkundung unseres neuheimatlichen Hinterlandes – Peru. Und wieder nehmen wir uns nicht etwa vor, ein ganzes Land zu erforschen, sondern konzentrieren uns auf wenige Höhepunkte: Machu Picchu.

Und um die Spannung aufrecht zu erhalten, wird dazu erst im nächsten Post geschrieben. Lohnt also wiederzukommen.

Vorschau:

Drei Stunden dauert es, um die 1.400 nautischen Meilen von Panama City nach Cusco, der Hauptstadt des Inkareichs direkt zurückzulegen. Wir machen es anders und buchen Flug, Hotel und Tagesausflug im Paket, mit Marriott.

Dienstag vormittag geht die erste Etappe mit Avianca nach Bogota, was etwas länger als eine Stunde dauert. „El Dorado, ich komm‘ an …“ singt Udo Lindenberg in einem seiner Songs und so heisst der Bogota International Airport. Ankommen tun wir allerdings auf Asphalt und nicht „auf der gold’nen Landebahn“ die Udo hier im Livekonzert verspricht.

Zeit zum Umsteigen und weiter geht es mit einer ziemlich neuen Avianca 787, dem superleisen Dreamliner, in 2 1/2 Stunden nach Lima, der Hauptstadt Perus. Als Stützpunkt für diese Tage haben wir aber Cusco ausgewählt. Deshalb fliegen wir nochmal eine knappe Stunde hinauf in die Anden.

Gegen 21 Uhr erreichen wir dann unser Quartier für die nächsten 4 Nächte. Es ist mehr als das, nämlich historische Stätte, Museum und Hotel zugleich, wie wir bei der Tour am nächsten Tag erfahren, einschließlich einer eindrucksvollen Inka-Zeremonie.

Cusco hat fast 500.000 Einwohner, war zum Ende des 15. Jahrhunderts die Hauptstadt des Inkareichs … und liegt 3.500 Meter über Meeresspiegel. Den Sprung von Null auf diese Höhe merkt man schon und es sind nicht nur Stunden, die es zur Anpassung braucht.

Im Frühstücksraum sitzt ein junger Mann mit Sauerstoffmaske und innerlich bezeichne ich ihn schon mal als Weichei … bis ich abends in absoluter Ruhe auf einmal 125 Puls habe, Ruhepuls verdoppelt. Da hilft nur Sauerstoff. In 15 Minuten bin ich wieder unter 90 und leiste heimlich Abbitte bei dem jungen Mann vom Morgen.

Allerdings hatten wir tagsüber auch die ganze Altstadt bewandert und waren durch enge Gassen viele Treppen zum bestbewerteten Restaurant der Stadt, dem Yaku, aufgestiegen. Dazu Pisco Sour, das süffige Nationalgetränk mit eigenem Feiertag, sowie das eine oder andere Glas Wein und das alles konnte der Koka-Tee dann doch nicht voll kompensieren.

Lektion gelernt – nicht mehr so viel laufen.

Die Tour zum Machu Picchu begann Donnerstag früh um 4 Uhr, deshalb wollen wir am nachfolgenden Freitag natürlich ausschlafen. Soweit zum Plan. Allerdings wußten wir bis dahin auch nichts vom Feiertag des Heiligen Hieronymus. Bis wir Freitag früh gegen halb sechs morgens von ohrenbetäubendem Lärm aus dem Schlaf gerissen werden. Eine Prozession mit Blasmusik und Böllerschüssen zieht unter unserem Fenster vorbei und das geht den ganzen Tag weiter. Zum Glück, denn so können wir uns das kulturelle Ereignis, später und leidlich ausgeschlafen, noch auf den Straßen anschauen.

Diese Prozessionen sind sehens- und hörenswert. Ein Video wird in den nächsten Tagen hier eingefügt.

Der nächste Post dreht sich ausschließlich um Machu Picchu, ein sehr beeindruckender Ort.

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