Steueroasen sind Schurkenstaaten

La Prensa schreibt heute auf der Titelseite „Die Europäische Union hat Anguilla, Dominica und die Seychellen am Dienstag, den 5. Oktober 2021, von ihrer schwarzen Liste der Steueroasen gestrichen, nur zwei Tage nach der Veröffentlichung der Pandora Papers über Steuervermeidungspraktiken.

Die schwarze Liste der EU beschränkt sich derzeit auf Amerikanisch-Samoa, Fidschi, Guam, Palau, Panama, Samoa, Trinidad und Tobago, die US-Jungferninseln und Vanuatu.

Diese Entscheidung wurde von den EU-Finanzministern am Dienstag in Luxemburg getroffen.

Nicht anwesend war der niederländische Minister Wopke Hoekstra, der in den Pandora-Papieren als Investor in einem Unternehmen mit Sitz auf den Britischen Jungferninseln genannt wird.

Dieses europäische Instrument zur Bekämpfung der Steuerhinterziehung durch multinationale Unternehmen und große Vermögen wurde im Dezember 2017 nach zahlreichen Skandalen, wie den Panama Papers und LuxLeaks, geschaffen.

Sanktionen gegen die betreffenden Länder können dazu führen, dass europäische Gelder eingefroren werden.

Die Liste „sollte Steuerparadiese bestrafen. Stattdessen kommen sie damit durch“, empörte sich Chiara Putaturo, europäische Steuerexpertin bei Oxfam, in einer Stellungnahme.“Die Entscheidung, Anguilla, das letzte Land mit einem Steuersatz von 0 %, und die Seychellen, die im Mittelpunkt des jüngsten Steuerskandals stehen, zu streichen, macht die schwarze Liste der EU zu einem Witz“, fügte sie hinzu.

Die am Sonntag veröffentlichte Untersuchung Pandora’s Papers, an der 600 internationale Journalisten mitgewirkt haben, stellt Verbindungen zwischen Unternehmen in Steueroasen und 336 hochrangigen Politikern fest.

Von den fast 1.000 aufgedeckten Unternehmen befanden sich zwei Drittel auf den Britischen Jungferninseln, aber auch auf den Seychellen wurden sie entdeckt.

Im Gegensatz dazu wurde die Türkei, die beschuldigt wird, die internationalen Regeln zum automatischen Austausch von Steuerinformationen nicht einzuhalten, trotz der Drohungen aus Brüssel in den letzten Monaten nicht auf die schwarze Liste gesetzt.

Das Ministerium für Wirtschaft und Finanzen (MEF) hat scon vorab dazu Stellung genommen:

Das Wirtschafts- und Finanzministerium (MEF) erklärte gestern über die Nationale Kommission zur Bekämpfung der Geldwäsche (CNBC) und die Direktion für internationale Finanz- und Steuerstrategie, dass das panamaische Steuersystem für andere Länder der Welt nicht schädlich sei.

Nächste Woche werden die Finanzminister der Europäischen Union (EU) die Liste der in Steuerangelegenheiten nicht kooperativen Gebiete aktualisieren, und in Ermangelung einer Formalisierung wird Panama auf dieser Liste bleiben.

Dies, nachdem sich die Regierung nicht dazu verpflichtet hat, die von der Europäischen Union als schädlich erachtete Regelung zur Befreiung von Auslandseinkünften zu ändern.

Das Land stand bereits auf dieser schwarzen Liste, weil es in der Bewertung des Global Forum on Transparency and Exchange of Information for Tax Purposes als „teilweise konform“ eingestuft wurde.

Dani Kuzniecky, technischer Sekretär der CNBC, erklärte, dass zusätzlich zu den Bewertungskriterien für den Informationsaustausch die Berücksichtigung der Steuerregelung in die Liste aufgenommen wurde.

Das MEF erläuterte, dass die EU der Republik seit Juni 2021 mitgeteilt habe, dass sie ihr territoriales Steuersystem für schädlich halte, wobei sie mehrere Kriterien berücksichtige, wie z.B. das niedrige Besteuerungsniveau, die unterschiedliche Behandlung von Einkünften je nach ihrer Herkunft, die Anforderungen an die „Substanz“, die u.a. mit dem Grad der Präsenz eines Unternehmens in einem bestimmten Gebiet zu tun haben.

Unter Berücksichtigung dieser Kriterien wird Panama durch seinen Status als territoriales Steuersystem benachteiligt, da es das im Ausland erzielte Einkommen nicht besteuert.

Jorge Luis Castillero, Jurist in der Direktion für Finanz- und internationale Steuerstrategie, sagte, dass „das panamaische territoriale Steuersystem nur Einkünfte aus panamaischen Quellen berücksichtigt und seiner Natur nach keine Einkünfte aus ausländischen Quellen umfasst, daher betrachten wir unser territoriales Steuersystem nicht als schädlich. Es gibt keine Ausnahme für eine Einkommensart je nach Herkunft, da in einem territorialen Steuersystem Einkünfte aus ausländischen Quellen natürlich nicht zur Steuerbemessungsgrundlage gehören“.

Das MEF wies darauf hin, dass Panama seit Jahren Mechanismen eingeführt hat, um die Risiken zu mindern, die sich aus der Beziehung zwischen zwei unterschiedlichen Steuersystemen ergeben können.

Zu den angenommenen Maßnahmen gehören die Umsetzung von Standards für den automatischen und bedarfsorientierten Steuerinformationsaustausch, die Umsetzung internationaler Standards für die Anwendung von Verrechnungspreisregeln, die Einhaltung und Umsetzung der Mindeststandards des BEPS-Projekts (Base Erosion and Profit Shifting), einer Initiative zur Bekämpfung der Verlagerung von Gewinnen in Niedrigsteuergebiete, sowie wesentliche Änderungen von Sonderregelungen, wie z. B. bei den Zentralen für multinationale Unternehmen.

Diese Maßnahmen „zeigen Panamas Bereitschaft, sich an internationale Steuerstandards anzupassen, um zu vermeiden, dass das Ergebnis der Interaktion zwischen seinem territorialen Steuersystem und anderen Steuersystemen Nichtbesteuerung oder Doppelbesteuerung ist“, so das MEF.

Die EU hätte die panamaischen Behörden aufgefordert, sich zu verpflichten, die erforderlichen Änderungen bis zum 31. Dezember 2022 vorzunehmen und sie bis zum 1. Januar 2023 umzusetzen.

Das MEF stellte klar, dass „in dem Antrag auf Mittelbindung nur die Elemente genannt wurden, die unser System als schädlich einstufen, aber es gab keine umfassende und detaillierte Analyse, um genau zu verstehen, was die festgestellten Mängel sind, und verhinderte daher eine angemessene Analyse durch die Regierung“.

Den Vertretern des MEF zufolge gab es keinen ausdrücklichen Antrag auf Änderung der territorialen Steuerregelung in eine weltweite Einkommenssteuerregelung.

Auf die Frage, welche konkreten Änderungen vorgenommen werden müssten, antworteten die Vertreter des MEF, dass zum jetzigen Zeitpunkt noch keine Klarheit bestehe und eine eingehende Analyse erforderlich sei.

Das Unternehmen wies darauf hin, dass es dem Kompromiss mit der EU nicht zugestimmt habe, „da jede Änderung der territorialen Steuerregelung das Ergebnis einer umfassenden Studie sein muss, die die Auswirkungen für das Land berücksichtigt“.

Was bedeutet das alles?

Die Europäische Zentralbank ECB erhöht die Geldmenge im Euro-Raum nahezu unbegrenzt, treibt damit die Verschuldung der Mitgiedsstaaten und schafft ein hochinflationäres Umfeld.

Zeitgleich wird duch eine geradezu blindwütige Klima-, Energie-, Corona- und Migrationspolitik die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen in der EU dramatisch verschlechtert. Das kann anhand einer Vielzahl Statistiken nachvollzogen werden.

Kein Unternehmen und kein Unternehmer kann dieser Entwicklung tatenlos zusehen. Deshalb werden seit Jahren Unternehmen verlagert, wandern Unternehmer ab, oder geben ihr Geschäft einfach auf.

Ein Teufelskreis: immer mehr Ausgaben und immer weniger Steuerzahler. Natürlich wissen das die Politiker und ihre Bürokraten. Und genau deshalb wird an allen Fronten versucht, die Situation zu retten:

  • wer als Unternehmer auswandern will, wird ab 1.1.2022 sofort zur Kasse gebeten, so, als ob er seine Unternehmensanteile verkauft hätte. Keine Stundung.
  • Länder, die wie Panama, halbwegs vernünftige Steueregelungen haben, werden auf Schwarze Listen gesetzt und mit Nachteilen bedroht. Panama hat eine Territorialbesteuerung, was bedeutet, dass nur inländische Einkünfte besteuert werden. Die EU mischt sich nun massiv in die Souveränität dieses Landes ein und verlangt die Abschaffung dieser und anderer Regelungen. Klingt wie Erpressung.

Schauen wir uns nochmal die auf die Liste gesetzten Länder an: Amerikanisch-Samoa, Fidschi, Guam, Palau, Panama, Samoa, Trinidad und Tobago, die US-Jungferninseln und Vanuatu.

Zuerst muss man ja nüchtern festhalten, dass Offshore-Firmenkonstrukte für alle möglichen legalen Einsatzfälle zur Anwendung kommen. So sind allein 8.200 Schiffe der Welthandelsflotte mit 81 Mio. Tonnen Kapazität in einer Panama Corporation registriert, dazu Immobilien, Finanzinstrumente und natürlich Handelsgeschäfte. Globale Unternehmen, wie auch die UN und demnächst der IWF, haben aus gutem Grund ihre Lateinamerika-Zentralen hier eingerichtet. Und so wie Schweizer Banken seit Jahrhunderten bis heute ein Ort zur Aufbewahrung von Vermögen, auch zweifelhafter Herkunft sind, so werden u.a. auch Panama Corporations für illegale Zwecke genutzt. Nicht anders als deutsche GmbHs.

Möglicherweise sind ja sogar betrügerisch erlangte Einnahmen aus Umsatzsteuer-Karussells, Wirecard-Manipulation und Cum-Ex-Geschäften hier und anderswo gelandet. Sollte man doch aber besser an der Quelle vermeiden, oder? Weil dass jedoch im bestorganierten Deutschland ever nicht funktioniert, muss man jetzt die Haltet-den-Dieb-Methode anwenden und solche ausgemachten Schurkenstaaten wie Amerikanisch-Samoa, Fidschi, Guam, Palau, Panama, Samoa, Trinidad und Tobago, die US-Jungferninseln und Vanuatu an den Pranger stellen. Wie billig ist das denn?

Lesen sich die Namen der obigen Inselstaaten sowie Panama nicht wie eine Empfehlungsliste, wenn man sein Business im unternehmensfreundlichen Umfeld mit akzeptablen Steuersätzen betreiben will?


Drei Tage im Inselparadies

Wie schon avisiert, von Montag bis Mittwoch haben wir einen Kurztrip in den Las Perlas Archipel unternommen. Das Sonny Island Eco-Resort auf Isla Bolaño hatte für Trips ausserhalb des Wochenendes attraktive Sonderangebote, genau richtig zum Ausprobieren.

Montag um 7:30 startet die Expressfähre von der Flamenco Marina auf dem Amador, also nur 5 Minuten von unserem Zuhause entfernt. Das Wetter ist gut, wir sitzen im Freien im Fahrtwind und genießen es. Es geht direkt zur Insel, bevor die Fähre dort wieder in Richtung Isla Contadora ablegt.

Wir werden freundlich empfangen, mit den Regeln vertraut gemacht, nichts mit Corona. Unser Bungalow ist die #1, was sonst. Die ca. 16 Bungalows sind aus vorgefertigten Holzbauteilen zusammengesetzt, in guter Qualität, made in Taiwan. Die Wohnfläche von ca. 40 m² teilt sich in Schlafraum, Dusche, Waschecke und WC, sowie überdachte Terasse und reicht völlig aus. Unweit daneben steht noch ein Pavillon mit Tisch und Sitzgelegenheiten für mehr 10 Leute.

Zuerst geht es zum Strand, der direkt vor unserer Haustür liegt. Weißer Korallensand und klares Wasser, das in verschiedenen Türkistönen schimmert. Ein Traum.

Isla Bolaños hat wie alle Inseln im Archipel felsigen Untergrund und das setzt sich bis ins Wasser fort. Bei Ebbe sieht das mancherorts wie eine Steinwüste aus, bei Flut sind die meisten Felsen verschwunden. Sonnenstand, Gezeiten, Seegang und Bewölkung sorgen so für ein ständig wechselndes Landschaftsbild.

Der Strand im Westen der Insel bietet mit ca. 320 Meter reichlich Platz für die 4 Gäste, die sich gerade im Resort aufhalten. Wir halten es stundenlang im Wasser aus, werden von den Wellen überspült, machen es uns auf den vom Wasser malträtierten Felsformationen gemütlich, bewundern eigenartig geformte Steine, bunte Muscheln und Korallen unterschiedlichster Bauart. Und lassen die Pistazienschalen einfach auf den Boden fallen. Der mächtige Pazifik erledigt das Aufräumen für uns. Danke.

Im offenen Inselrestaurant werkelt Koch Rolando und seine gegrillten Shrimp sind ein abendliches Muss. Am Dienstag mittag offeriert er uns einen selbst gefangenen Zackenbarsch, in Folie gebacken. Viel zu viel für uns zwei, aber auf wundersame Weise bleibt nichts übrig.

Die Dächer der Bungalows sammeln Regenwasser und im Gelände sind eine Menge Solarpanels unauffällig verteilt, womit die Grundversorgung des Resorts gesichert ist.

Schnell vergeht die Zeit und Mittwoch nachmittag gegen 15 Uhr holt uns die Fähre wieder ab. Mit 25 Knoten geht es nach Hause. Hat Spaß gemacht.

Paradies für Sportfischer und Null-G in Las Perlas

Außer essen kann ich mit Fischen nichts anfangen. Aber da gibt es ja noch die Kategorie der Sportfischer und für die ist Panamas Pazifik das wahre Paradies.

Egal, ob im Süden des Las Perlas Archipelago, um Isla Coiba oder direkt vor der wilden Azuero-Südküste, überall dort, wo der Meeresboden steil abfällt, beginnt das Revier von Marlin & Co. Nie jedoch konnte ich mir diese Monster so nah am Land vorstellen, wie in diesem beeindruckenden Video.

Quelle: youtube.com

Im Kayak zum Sportfischen, das machen die Leute von Los Buzos, an der Südküste der Azuero Halbinsel. Und das sind die Fische, die man dort sozusagen vor der Haustür finden kann.

Ich habe keine Ahnung vom Fischen, aber das obige Video hat mir wirklich Spaß gemacht. Und ich fragte mich, wie die Jungs gleichzeitig angeln und sich vorwärts bewegen können.

Das gelingt mit den Kayaks von hobie.com, deren Pedale für Antrieb und Steuerung sorgen. Beeindruckende Technik – und trotzdem will ich mit so einer Nussschale lieber nicht selbst auf dem Meer unterwegs sein. Also Hut ab vor denen, die das wagen.

Endlich wieder Las Perlas! Seit wenigen Wochen braucht es keinen Test mehr, um die Inseln da draussen zu besuchen – Null-G heisst das wohl in Deutschland. Also haben wir von Montag bis Mittwoch einen Kurztrip zur kleinen Isla Bolanos, ins Sonny Island Eco-Resort gebucht. Knapp 2 Stunden per Expressfähre, 3 Tage Zeit zum Baden, zum Schnorcheln und es ist immer noch Wal-Saison.

Quelle: sonnyislandresort

Bericht folgt, also wiederkommen.

Wie weit kann Bitcoin steigen? Und warum sollte es?

„Was braucht es für einen Milliarden-Dollar-Bitcoin?“ fragt der Autor Peter St. Onge. Hier ist sein Original-Artikel.

Ohne zu versuchen, einen zukünftigen Bitcoin-Wert zu quantifizieren, ist die zugrunde liegende Frage, unter welchen Umständen Bitcoin in extreme Höhen steigen würde, in der Tat eine sehr interessante Frage.

Der Autor stellt fest, dass ein Zusammenbruch des US-Dollars unweigerlich zu einem solchen Ereignis führen würde, und es stellt sich die Frage, wie dies geschehen könnte.

In dem Artikel wird das exzessive Drucken von Geld als eine Möglichkeit genannt, aber der zweite Punkt ist für mich der offensichtlichste und überzeugendste:

Der Preis des Dollars könnte zusammenbrechen … einfach weil ihn niemand mehr benutzen will.

Warum sollte das passieren, dass niemand mehr den US-Dollar benutzen will?
Nun, hier sind die Gründe:

  1. Globale Transaktionen werden nicht mehr exklusiv in USD abgewickelt. (China, Russland, Iran)
  2. Übermäßiges Drucken führt zu Inflation und wir können erwarten, dass es noch schlimmer wird.
  3. Weitere staatliche Restriktionen wie die Einschränkung von Bargeldzahlungen sind zu erwarten
  4. Kosten der Geldversorgung (drucken, verwalten, verteilen, sichern)
  5. Transaktionsschwierigkeiten und -kosten.

Die Einführung einer FED-CBDC würde den letzten Punkt lösen, keinen der anderen, und öffnet die Büchse der Pandora für noch mehr Manipulation. (CBDC Cryptowährungen der Zentralbanken)

Einfach gesagt: USD ist das altmodische Taxigewerbe und BTC ist UBER, autonom fahrend und ohne sexuelle Belästigung.

Quelle: coinmod.com

Wenn die Menschen also Schritt für Schritt entscheiden, dass BTC für Transaktionen besser geeignet ist, werden sie umsteigen. Das bedeutet, dass immer weniger Menschen Papiergeld verwenden wollen und sogar eine Prämie für solche Zahlungen verlangen. Denken Sie an die Kreditkartengebühren.

Schon heute wollen viele Angestellte in Kryptowährungen bezahlt werden, nicht in irgendwelchen Fiat-Währungen.

Schon heute führen Unternehmen Kryptowährungen als Aktivposten in ihrer Bilanz.
Siehe http://www.microstrategy.com.

El Salvador hat BTC zum gesetzlichen Zahlungsmittel gemacht und jedes Unternehmen muss sie akzeptieren. Weitere Länder erwägen einen solchen Schritt. Für einige, wie Panama, ist es schlicht Fortschritt, für andere, wie Argentinien, ein Mittel, um die galoppierende Inflation in den Griff zu bekommen.

Aber, sagen Sie, Kryptowährungen werden für kriminelle Transaktionen verwendet.

Kann sein, aber in allen Narco-Filmen, die ich gesehen habe, waren die Koffer mit Bündeln von Dollarscheinen gefüllt.

Aber, sagen Sie, wenn BTC so ein großartiges Wertaufbewahrungsmittel ist, warum sollten die Leute es dann ausgeben, anstatt es zu halten?

Nun, das müssen sie gar nicht. Sie können es einfach behalten und als Sicherheit für Kredite in Stablecoins oder sogar CBDC für Transaktionen verwenden.

Aber Sie sagen, wenn ein EMP oder CME die Erde trifft und die Energieversorgung zusammenbricht, ist alles verloren.

Nun, das ist es nicht, denn als dezentrales System wird es immer irgendwo lebendige Netzwerkknoten geben, die das System zusammenhalten. (EMP und CME, siehe Wikipedia)

Und falls doch im schlimmsten Fall die gesamte Stromversorgung der Welt zusammenbricht, haben wir ohnehin andere Probleme. Dann geht es nur noch ums Überleben, nicht mehr ums Geld.

Schauen wir also zu, wie der USD fällt und profitieren wir vom Wertzuwachs des Bitcoin.

Nichts passiert zufällig

Irgendwann Ende 2019 ist aus einem Hochsicherheitslabor in Wuhan ein modifiziertes Virus mit der Bezeichnung SARS-CoV-2 nach außen gelangt und hat unsere Welt mit unabsehbaren Folgen auf den Kopf gestellt.

Nicht der Virus selbst, sondern der Umgang der Politik damit.

Frühzeitig gab es Überlegungen, die VR China für die materiellen Folgen verantwortlich zu machen. Inzwischen weiß man jedoch, dass die USA in Person des Dr. Anthony Fauci, sog. gain-of-function-Experimente finanziert haben – Biologiewaffenforschung ausgelagert. Gain-of-function heißt nichts anderes als Funktionsverstärkung, die naheliegende Frage also, wie man einen ansteckenden und tödlichen Virus noch ansteckender und tödlicher machen kann.

Im Kalten Krieg der 80er und 90er Jahre hatte der Westen aus gutem Grund den Export von dual-use-Gütern in den Osten weitgehend unter Embargo gestellt, Güter also, die sowohl zivil als auch militärisch genutzt werden konnten. Lange her.

Was machen eigentlich all die Ethikkommissionen und ESG-Beauftragten, die sich heute inbrünstig der Verhinderung von Investitionen in Kohle-, Erdöl- und Edgasförderung widmen? Oder welche Verantwortung trägt denn die französische Regierung, die dieses Labor der höchsten Sicherheitsstufe ausgestattet hat, wohl wissend, dass in einem kommunistischen Regime Armee und Sicherheitsbehörden das Sagen über die Nutzung solcher Einrichtungen haben?

Was die Regierungen der Welt aus dieser Pandemie gemacht haben, wissen wir alle und man soll ja keine komplizierten Verschwörungen vermuten, wenn einfache Inkompetenz als Erklärung ausreicht. Und diese kann man ja in jeder Sitzung der Bundespressekonferenz live beobachten, wenn der Journalist Boris Reitschuster eine Frage zu Corona an die Vertreter des BMG stellt. Eine höchst peinliche Vorstellung von Leuten, die sich in dieser Plandemie unglaubliche Macht zugeschanzt haben.

Dagegen, Inkompetenz als Ursache anzunehmen, spricht ein denkwürdiger Satz von Präsident Franklin D. Roosevelt:

„In der Politik passiert nichts aus Zufall. Wenn es passiert, kannst du darauf wetten, dass es so geplant war.“

Wer kann ein Interesse daran haben, dass die Dinge so laufen, wie sie nun mal laufen?

Die VR China hat ihren Einfluss auf die WHO genutzt, um die Information zum Ausbruch einer Epidemie so lange wie möglich zurückzuhalten, sich selbst durch Reiseverbot im Inland zu schützen, Auslandsreisen nicht zu behindern und in aller Welt Schutzausrüstung aufzukaufen. Die Hoffnung, dass es die Wettbewerber in der globalen Wirtschaft dann härter treffen wird, als China selbst, hat sich in perfekter Weise erfüllt.

Klaus Schwab, Chef des World Economic Forum (WEF) und seine selbsternannten Leaders of the world meinen, dass die COVID-19-Pandemie „ein seltenes, aber enges Zeitfenster darstellt, in dem wir über unsere Welt nachdenken, sie neu denken und neu gestalten können, um eine gesündere, gerechtere und wohlhabendere Welt zu schaffen„.  World Economic Forum

Wer tatsächlich glaubt, dass es diesen Leuten, die alljährlich mit Hunderten von Businessjets zum WEF Meeting in Davos einfliegen, um eine gerechtere Welt geht, glaubt auch, dass Zitronenfalter Zitronen falten. Darunter übrigens auch Frau Baerbock und Herr Spahn, die als Nachwuchskräfte vom WEF geschult werden, um den Großen Neustart (Great Reset), eine Art Matrix 2.0, umzusetzen. Gruselig, das Konzept und das Personal. Hier geht es um Macht, um nichts anderes und das erklärt auch zu einem Großteil den brutalen Druck der in der Gesellschaft aufgebaut wird.

Machtpolitiker auf allen Ebenen, die mit Begeisterung Grundrechte aushebeln und brutale Polizeitrupps auf friedliche Demonstranten hetzen.

Profiteure aller Art, davon viele Politiker. Irgendwo habe ich gelesen, dass man die Profite bei Corona-Tests und Impfstoffen mit denen vergleichen kann, die im Drogenhandel zu erzielen sind. Jedermann weiß, dass der Drogenhandel trotz äusserst drakonischer Maßnahmen blüht, weil entlang der Geschäftsprozesse seit Jahrzehnten nicht nur Menschen erpresst, sondern Beamte und Politiker bis in höchste Regierungskreise bestochen werden. Von horrenden Provisionen bei Maskengeschäften hat die Öffentlichkeit ja schon genug erfahren. Nicht zu glauben, dass dies schon alles gewesen sein soll. Es wird herausgefunden werden … follow the money.

Quelle: hintergrundbild.org

Mediziner, die in der Gruppe der moralischen und monetären Profiteure eine Sondergruppe darstellen. Alle haben sich unter dem Eindruck der ursprünglich prognostizierten Todeszahlen gemäß ihres Eides an die Arbeit gmacht und bestmöglich Hilfe geleistet. Als dann Zahlen und Randbedingungen auf deutlich weniger dramatische Verläufe hinwiesen, hatte schon die Politik übernommen. Statistiken wurden dem Zweck untergeordnet und abweichende Meinungen verteufelt. Damit wurde wohl die Mehrzahl der Ärzte abgeschreckt, auf die Warner aus der eigenen Profession zu hören. Medizin als Vehikel der Politik.

Die US-Seuchenschutzbehörde CDC hat vor wenigen Monaten eine informative Übersicht zu Covid-Risikofaktoren veröffentlicht, mit Fettleibigkeit an erster Stelle. Überraschend an zweiter Stelle stehen chronische Angstzustände.

Was glauben demzufolge eigentlich die Lauterbachs, was mit Jugendlichen passiert, denen in jeder Trash-Talkshow Todesangst vor der nächsten Mutante eingejagt wird? Denen eingeredet wird, dass es überhaupt keine Gesunden mehr gibt, sondern jeder Ungeimpfte ein potentieller Superspreader und Todeskandidat ist? Wie abscheulich.

Sichtwechsel.

Wo es Profiteure gibt, gibt es natürlich auch all jene, die die Rechnung bezahlen: Otto Normalverbraucher, all die, die den Laden am Laufen halten und um deren Wohlergehen es ja angeblich geht. Keine Spur.

Und leider hat die Coronazeit für mich ein erschreckendes Bild meiner ehemaligen Mitbürger gezeichnet.

Politik und Medien geben die restriktive Linie vor, die Lemminge folgen. Stockholm-Syndrom?

Nicht nur das. Sie beschimpfen, beleidigen und fordern Erziehung all derjenigen, die nicht der Parteilinie folgen, sondern selber denken und ihre Meinung auch äussern. Hier ist die Gebrauchsanweisung.

Schlussfolgerungen

Als ich vor vielen Jahren mal beschloss, mich zum Thema Klimawandel zu informieren, fiel mir schnell auf, dass es einen politisch-motivierten Konsens unter den Wissenschaftlern gab, davon abweichende Meinungen massiv unterdrückt wurden. Das ist jedoch kein Merkmal von Wissenschaft, sondern von Religion und weckte meine Neugier.

Inzwischen verstehe ich vom Klimawandel mit Sicherheit viel mehr als Frau Baerbock, die wiederum vielleicht mehr vom Völkerrecht versteht. Meine anfängliche Skepsis war berechtigt. Es hat sich gezeigt, wie Wissenschaft von der Politik vereinnahmt und unter Beteiligung der etablierten Medien zur Manipulation der Bürger missbraucht werden kann.

Exakt das gleiche Vorgehensmuster wird jetzt bei Corona wieder abgearbeitet, nachdem es beim Klima ja perfekt funktioniert hat. Abweichler sind Leugner und mundtot zu machen.

Wie kann es sein, dass in keiner Wese zu therapeutischen Massnahmen informiert wird, sondern ausschließlich auf unerprobte Impfungen mit neuer Technologie und ohne jede Kenntnis möglicher Spätfolgen fokussiert wird, dass diese unterschiedlichen Impfungen sogar beliebig kombiniert werden, was eine Ursachenerforschung beim Auftreten von Problemen geradezu verunmöglicht.

Nun, wer die Verantwortung für seine Gesundheit bequem auslagern möchte, kann getrost den Ratschlägen von Bankkaufleuten, Tierärzten und Gesundheitsökonomen folgen, muss jedoch akzeptieren, dass dies nicht jedermanns Sache ist.

Wer für sich selbst Verantwortung übernimmt, kümmert sich um seine Gesundheit und Immunität, verfolgt und wertet möglichst qualifizierte Quellen, lässt sich nicht von Hysterie beeinflussen. Keine Zeit dafür? Es geht um Dich und Deine Familie!

Er findet therapeutische Mittel, die vorbeugend oder in früher Phase Wirkung nachgewiesen haben, auch und insbesondere dann, wenn die Information darüber in Mainstream-Medien unterdrückt und verfälscht wird. Beispiel Ivermectin.

Und wenn jemand aus individueller Bewertung oder auf externen Druck entscheidet, dass die Impfung mit einem der Mittel am Markt sein Weg ist, dann ist das zu respektieren.

Nicht vergessen:

„In der Politik passiert nichts aus Zufall. Wenn es passiert, kannst du darauf wetten, dass es so geplant war.“

Übrigens, wer CoVid-19 überlebt hat, hat alle Chancen 120 Jahre alt zu werden. Wie genau, steht hier, in meinen eBook (gratis pdf download)

Bevölkerungswachstum in Panama und der Welt – und eine freudige Überraschung

Als wir 2008 nach Panama umsiedelten, hatte das Land ca. 3,5 Mio. Einwohner. Jetzt sind es bereits 4,39 Mio. Und ich habe nichts damit zu tun, Ehrenwort.

Passend zum letzten Post gibt es gerade eine sensationelle Veröffentlichung im Lancet, einer angesehenen medizinischen Fachzeitschrift. Anders als die Prognostiker der UNO, die für 2100 mit 10,9 Milliarden Menschen rechnen und damit Futter für alle Panikmacher liefern, kommen die Mediziner im Lancet auf ganz andere Zahlen:

Der Gipfel wird mit 9,7 Mrd. um 2064 erreicht und sinkt bis 2100 auf 8,8 Mrd. Bewohner ab.

Den Anstieg im Zeitraum bis 2064 haben wir besserer Ernährung und dem exponentiellen Fortschritt der Medizin zu verdanken, danach greift die dauerhaft abfallende Reproduktionsrate. Inwieweit Covid-19 und die Pandemiepolitik sich auswirken, ist hier noch nicht berücksichtigt.

Was mir an dieser Meldung gefällt, ist, dass endlich eine der Mythen fällt, die lange unangetastet waren:

Die Weltbevölkerung wächst unaufhörlich, alles endet in Hunger und Krieg. Fakenews!

Und da gibt es noch so einen Mythos, wo alles in Flucht, Hunger und Krieg endet: genau, beim Klimawandel.

Das Great Barrier Riff in Australien war über Jahrzehnte der Beweis für zunehmende Zerstörung durch globale Erwärmung. Neueste Berichte der australischen Regierung besagen nun aber, dass die Bedeckung mit harten Korallen nach Jahren des Rückgangs aus unterschiedlichen Gründen in 2021 wieder auf dem Niveau von 1986 ist.

Eigentlich eine tolle Nachricht. Schon mal davon gehört? Natürlich nicht, weil es die Dauerpropaganda der Weltretter als Fakenews entlarven würde.

Quelle: aims.gov.au

Und hier ist eine Liste der Probleme, die es mit den derzeitigen CO2-fokussierten Modellen gibt:

Quelle: spacweathernews.com

Ich fürchte nur, dass jahrzehntelange Bombardierung mit dem Klimawandel-Framing erst noch Milliarden-Mittel fehlleiten wird. Dafür wird in euerem ehemals reichen Land demnächst das Klima-Ministerium sorgen.

Viel Spaß.

Die Mystifizierung der Natur

In einem Kommentar zu den katastrophalen Überschwemmungen der vergangenen Woche stand folgendes geschrieben:

„Das war ein Jahrhundertunwetter. Läßt uns darüber nachdenken, was wir der Erde antun, nun schlägt sie zurück.“

Dem Zeitgeist entsprechend halte ich das mal für eine zutiefst rassistische Bemerkung.

Was, so muss man wohl fragen, tun die Bewohner der Karibik denn der Natur an, um seit Menschengedenken jedes Jahr wiederkehrend von schrecklichen Stürmen, Hurricans, heimgesucht zu werden?

Und womit haben die Bewohner rund um den San-Andreas-Graben und entlang des Pazifischen Ring of Fire denn verdient, dass sich die Natur mit gewaltigen Vulkanausbrüchen und zerstörerischen Erdbeben revanchiert?

Selbst die friedvollen Bewohner von Java und Bali scheinen insgeheim die Natur schrecklich zu piesacken, denn anders sind die wiederkehrenden Katastrophen dort nicht zu erklären.

Ende des Sarkasmus.

Nein, die Natur da draußen ist, außer vielleicht an einem mitteleuropäischen Frühlingsmorgen, von Haus aus alles andere als menschenfreundlich. Und sie hat auch zum Glück nicht die nur zu menschliche Eigenschaft, sich für angetane Unbill gewalttätig zu revanchieren. Die Natur ist wie sie ist und wer das nicht ins Kalkül zieht, zahlt dafür einen Preis.

Das romantische Gesäusel und das schlechte Gewissen gegenüber „Mutter Natur“ macht es Manipulatoren aller Coleur leicht, Menschen das Geld aus der Tasche zu ziehen und sie beliebig zu dressieren. Oder glaubt jemand ernsthaft, dass das Zubauen großer Flächen mit Solaranlagen, das Abholzen jahrhundertealter Wälder für Windkraftanlagen und das Versenken massiver Betonquader im Waldboden gut ist für die Natur oder unsere Umwelt?

Dazu passen Erfindungen wie der Earth Overshoot Day, der Tag des Jahres also, an dem WIR, die Menschheit, die uns zugedachten Ressourcen angeblich aufgebraucht haben und von dem ab WIR, die Menschheit, nun Raubbau an der Natur betreiben. Aus dieser Sicht ist es nicht mehr weit zu den menschenfeindlichen Ansichten eines Thomas Malthus oder Paul Ehrlich, der Klimawandel-Aktivisten oder anderer Untergangsphantasten, deren Weltsicht man mit einem Statement zusammenfassen kann:

Das einzige was die vollendete Harmonie der Natur stört, ist der Mensch.

Ich halte es da lieber mit der Bibel, wo Gott der Schöpfer im 1. Buch Mose, Kapitel 1, Vers 28 klar anweist:

Seid fruchtbar und mehret euch und füllet die Erde und machet sie euch untertan.

Das haben WIR, die Menschheit, seit Jahrhunderten getan und damit die Erde, bei aller Unvollkommenheit, zu einem immer besseren Platz gemacht. Wir müssen allerdings aufpassen, dass WIR, die Menschheit, aus einer Periode der Denker und Ingenieure nicht wieder in die dunkle Zeit des Aberglaubens zurückfallen.

Wenn heute argumentiert wird, dass Wissenschaftler sich einig sind, Beispiel Klima und Covid-19, abweichende Meinungen nicht diskutiert, sondern verteufelt und massiv unterdrückt werden, dann wachen WIR, die Menschheit, morgen in einer Welt auf, die so keiner haben will.

Durch den Kanal in der Luxusyacht

Panama City Freitag früh um 9 Uhr verlassen, nach vollständiger Kanalpassage am Samstag früh gegen 3 Uhr morgens in der Flamenco Marina angekommen. Aber eines nach dem anderen.

Immer mal wieder, wenn wir gemütlich beim Frühstück sitzen und den Verkehr in der Pazifikeinfahrt des Kanals beobachten, kommt einer von uns auf die Idee „Lass uns doch heute mal wieder an der Karibikküste Mittag essen“.

Und so kam es, dass wir am vergangenen Mittwoch im Restaurant der Shelter Bay Marina, wie immer, vorzüglich speisten. Neben den vielen Allerwelts-Booten lagen auch einige ansehnliche Yachten vor Anker, denn in der Karibik hat die Hurrican-Saison begonnen und die panamaische Karibikküste liegt ausserhalb des Hurrican-Gürtels. Am Kai sitzt ein braungebrannter Seemann in Arbeitskleidung, mit dem wir ins Gespräch kommen. Mit Blick auf die 48 Meter lange und blitzblank gepflegte E.Motion stimmen wir darin überein, dass das ein sehr komfortables und richtig teures Schiff sei. Heimathafen Georgetown, Cayman Islands. Und dann stellt sich heraus, dass die daneben liegende „nur“ 32 Meter lange JC seine Yacht war.

JC und E.Motion

Vor 2 Wochen hatte Rod dieses 30 Jahre alte Schiff in Mississippi gekauft und war nun mit einer kleinen Crew auf dem Heimweg nach Seattle im Nordwesten der USA. Der Weg bis Panama war schon ereignisreich gewesen: Motorschaden wegen Falschbetankung, leichte Kollision mit einem Abschlepper sowie mit der kolumbianischen Marine. Jetzt war der Plan, durch den Kanal in den Pazifik zu wechseln und dann entspannt Richtung Norden.

Das Schiff ist insgesamt ungepflegt, aber technisch in Schuss. Rod hat das Boot in diesem Zustand für einen guten Preis bekommen. Mit ordentlicher Aufbereitung hätte das deutlich teurer sein können. Wie für ihn gemacht, denn solche Arbeiten macht er selbst und wird damit den Wert deutlich steigern.

Das Schiff soll dann für Ausflugsfahrten kleiner Gruppen im nordischen Sommer genutzt werden und im Winter in wärmere Gefilde wechseln. Wir verabreden, uns in 1 oder 2 Tagen in Panama City zu treffen und über einen möglichen Einsatz in Panama zu reden. Rod meint, dass es nicht um Profit ginge, sondern um Spaß zu haben und dabei die Unterhaltskosten einzuspielen. Ein sympathischer Kerl.

Auf der Heimfahrt kam uns die Idee, ihn bei der Kanalpassage zu begleiten, denn in voller Länge hatten wir das in den ganzen Jahren hier noch nicht geschafft. Also gleich angefragt: „Könnten wir nicht mit Dir durch den Kanal fahren?“ Antwort: „Natürlich.“ Nächste Frage: „Könnten wir noch ein paar Freunde mitbringen, wenn ja, wie viele und was kostet es?“ Die Antwort: „Maximal 6, bringt ein paar Büchsen Coca Cola für die Besatzung und Kanalarbeiter mit.“

Dann kam schon der Freitag und wir sollten gegen 11 Uhr in der Shelter Bay Marina sein. Zu sechst ging es dann am Freitag morgen um 9 Uhr in Panama City los, bei Regenwetter. Komfortabler Kleinbus mit Chauffeur natürlich. Und Coca Cola.

Kurz vor Colon hört der Regen auf und es bleibt auch trocken. Das Schiff ist noch nicht so weit und deshalb erstmal Frühstück auf der Restaurant-Terasse. Gegen meine Gewohnheit beginne ich den Tag mit Burritos und Bloody Mary, passend zum Motto des Restaurants: „It’s 5 o’clock somewhere“.

Hier ist die Musik.

Gegen 14 Uhr holt uns der Captain im Restaurant ab und gibt eine Einführungstour durch das Schiff. Erstaunlich, was da an Platz verfügbar ist. Die Mastersuite mit Kingsize-Bett ist voll verspiegelt und unser Capitan stellt klar, dass das nicht seine Idee war. Daneben gibt es weitere Schlafzimmer mit Dusche und WC, sowie Mannschaftsquartiere, die weniger komfortabel sind. Insgesamt Platz zum Schlafen für bis zu 12 Gäste. Und genug Raum, um bis zu 50 Passagiere zu platzieren und zu bewirten.

Zur Zeit seiner Inbetriebnahme vor 30 Jahren muss das eine der luxuriösesten Yachten auf dem Wasser gewesen sein. In all diesen Jahren hat sich natürlich vieles geändert und die neben uns liegende E.Motion ist nur ein Beispiel.

Der Himmel ist bedeckt, kein Regen und so wird das Oberdeck unser Aufenthaltsort, statt der klimatisierten Innenräume. Abfahrt um 15 Uhr und die Gatun-Schleusen sind ja nicht weit weg. Auf dem Weg dahin passieren wir die mächtige Atlantik-Brücke, über die uns schon der Weg nach Shelter Bay geführt hat. Die E.Motion ist 15 Minuten vor uns in Shelter Bay gestartet und unser Captain, ehemaliger Hobby-Rennfahrer, setzt sich das Ziel, sie auf dem Weg zum Pazifik zu überholen, irgendwie.

Es geht los

Dann schaukeln wir einige Kilometer vor der Gatunschleuse und warten auf die Erlaubnis zur Einfahrt. Links kommen die ganz großen Pötte aus der Agua Clara Schleuse, rechts die etwas kleineren aus der alten Gatunschleuse. Der Lotse kommt an Bord und als es endlich weitergeht, ist es bereits 17 Uhr. Mit uns laufen die E.Motion, ein schnelles Motorboot und der Frachter Coherence in die Schleuse. Diese 4 Schiffe werden dann bis zum Ausgang der Pazifikschleuse zusammen in einer Schleusenkammer bleiben.

Einfahrt Atlantikschleuse

Als wir gegen 18:40 die Gatun-Schleusen verlassen, in den Lago Gatun einfahren, zieht schon Dunkelheit auf und wenig später ist es rabenschwarz. Eigentlich hatte ich mir vorgestellt, dass wir einen Großteil der Strecke bei Tageslicht erleben, aber der Blick zum inzwischen sternenklaren Nachthimmel lässt mich das vergessen. Unter dem Glanz der Sterne gleitet unsere Yacht leise brummelnd über das spiegelglatte Wasser. Vor uns und hinter uns sehen wir die beleuchteten Navigationshilfen und die Lichter anderer Schiffe auf dem Weg. Eine friedliche und entspannende Atmosphäre – und ein Privileg, das genießen zu dürfen.

In den Lago Gatun

Auf Höhe Gamboa werden es schon mehr Lichter, der Lotse geht von Bord und für das letzte Segment kommt ein neuer an Bord. Alles entspannt. Wir sitzen alle direkt hinter der oberen Brücke, erleben das Navigieren und die Gespräche direkt mit. Nach Gamboa kommt die engste Passage der ganzen Strecke, es geht durch den Gaillard Cut, den man seinerzeit mit viel Aufwand aus dem Berg herausgesprengt hat und wo immer wieder der Hang nachrutschte, die Arbeit von Wochen, sowie Arbeiter und Gerätschaften unter sich begrub. Am Ende führt die um das Jahr 2000 erbaute Centenario-Brücke über den Kanal und wir befinden uns vor den Pedro-Miguel-Schleusen. Rechts, in der Einfahrt der neuen Cocoli-Schleusen liegt ein Post-Panamax-Containerfrachter und vor uns wird ein Panamax-Frachter in die für uns vorgesehene Kammer eingefädelt. Das dauert.

Transit durch die Pedro-Miguel- und Miraflores-Anlage und dann sind wir im Pazifik. Unser Capitan freut sich wie ein Kind, sein heimatliches Meer wieder unterm Kiel zu haben. Und wir haben die E.Motion überholt, irgendwo auf dem Lago Gatun.

Vorbei an den geradezu weihnachtlich erleuchteten Hafenanlagen von Balboa und Rodman, unter der Puente de Las Americas hindurch geht es zur Boje 8, gegenüber von unserer Wohnanlage und da wird immer der Lotse von Bord geholt. Das dauert heute auch ewig und ich stehe ständig im Kontakt mit unserem Chaufffeur, der seit 22 Uhr an der Flamenco Marina wartet. Als wir dann dort anlegen, ist es 3:30 Uhr morgens.

Unterm Strich, ein erlebnisreicher Tag. Dank an Rod, unseren Captain.

Wenn Du gerade mal hier bist, dann besuche doch meine kleine Bibliothek, die edition besserpanama, mit noch mehr Information über dieses schöne Land und ein freies Leben.

Aktuell: Von Deutschland nach Panama

Unsere knapp 3 Wochen Familienbesuch sind um und am 22.7. haben wir mit KLM den Heimflug von Frankfurt über Amsterdam nach Panama gebucht. Wir sind gespannt, welche Prozeduren diesmal angesagt sind:

Die KLM schickt uns zunächst zur Website des niederländischen Gesundheitsministeriums. Dort lernen wir, dass für den Transit aus Deutschland via Amsterdam keinerlei Tests oder ähnliches erforderlich sein sollen.

Für die Einreise in Panama wird eine Online-Anmeldung sowie PCR- (72 Stunden) oder Antigentest (48 Stunden) verlangt. Einen PCR-Spucktest scheint es in Deutschland nicht zu geben. Deshalb ist der Antigentest am Flughafen in Amsterdam wohl die beste Wahl.

Kurz vor Abreise erfahren wir, dass der Freistaat Thüringen am Erfurter Hauptbahnhof ein Testzentrum betreibt, wo man den Antigentest kostenlos absolvieren und gleich auf das Ergebnis warten kann.

Die junge Frau im Container fragt, ob der Abstrich im Rachen oder in der Nase gemacht werden soll. „Rachen bitte“ und das geht auch ganz fix. Auf meine Frage, ob man auch einen PCR-Spucktest machen könnte, schaut sie mich fragend an. Davon hat sie noch nie gehört und staunt, dass das in Panama sogar im Vorbeifahren geht.

Den Test nicht erst in Amsterdam zu absolvieren, stellt sich als gute Idee heraus, denn beim Check-in der KLM in Frankfurt wird er verlangt. Und das gibt uns mehr Zeit, in Schiphol in der Lounge zu lümmeln und Käse zu kaufen.

Die Online-Anmeldung für Panama wird auch erledigt … und nicht gefordert. Der Negativtest ist ausreichend, um unbehelligt einreisen zu können. Alles läuft wie am Schnürchen, der Koffer ist bei den ersten Gepäckstücken auf dem Band und unsere Freundin Maria steht zur Abholung vor dem Terminal.

Die Langstrecke im 787 Dreamliner war entspannt, Verpflegung und Service exzellent. Die Zeit verging buchstäblich wie im Flug.

In den vergangenen 18 Monaten war die KLM die zuverlässigste Gesellschaft zwischen Europa und Panama, hat Hunderttausende transportiert. Auch Air France und Iberia sind längst wieder im Geschäft, inzwischen auch die Air Europa. Sogar Turkish Airlines fliegt mehrmals wöchentlich die Route IST BOG PTY IST. Nur die Lufthansa leistet sich eine 2-jährige Auszeit und nimmt den Verlust von Marktanteilen in Kauf. Wir haben mit wenigen KLM-Flügen Gold-Status erreicht und werden der KLM sicher treu bleiben.

Soweit zur Reise. Die Situation in Deutschland ist zwiespältig. Einerseits entspannter als Panama, wo man noch auf der Straße Maske trägt. Andererseits unsägliche Coronapanik und Impfdruck.

„Seid ihr geimpft?“ war regelmäßig die erste Frage im Familien- und Freundeskreis. Unsere kurze Erklärung warum nicht, wurde mit Verwunderung, aber ohne weitere Diskussion akzeptiert.

Mit einem Arzt, der mit Covid-Patienten arbeitet, konnte ich etwas ausführlicher reden und fand meine Skepsis bestätigt. Näheres will ich dazu aber hier nicht ausführen.

Unsere Prophylaxe bestand, wie seit über einem Jahr, aus diesem Cocktail. (deutschsprachiges pdf)

Mehr dazu habe ich in meinem eBook „Der 120 Jahre-Plan“ geschrieben. (gratis download hier)

Quintessenz: Trotz Corona und der zugehörigen „Massnahmen“ ist Reisen mit gründlicher Vorbereitung doch ziemlich unkompliziert. Wer zum Beispiel derzeit in Panama einreisen will, tut das mit dem vorgeschriebenen Test und gibt seinen Impfstatus besser nicht preis. Es bedeutet nur Mehraufwand, ohne mehr Nutzen. Aber Achtung: diese Aussage gilt nur, bis die Regeln wieder geändert werden.

Aktuell: Von Panama nach Deutschland

Alles ändert sich, nicht zuletzt auch die Reiseregelungen in Coronazeiten.

Wir sind am 5. 7. mit KLM von Panama City in Richtung Frankfurt aufgebrochen. Bedingungen waren negativer PCR-Test maximal 72 Stunden zuvor oder Antigentest, der nur 48 Stunden alt sein darf.

Wir haben uns für den PCR-Spucktest entschieden, also ohne das lästige Nasebohren. Termin online gebucht und eine Stunde früher per drive-through als einzige Kunden absolviert.

Dieser Test wurde beim Check-in in Panama City verlangt, dann nicht wieder.

Für die Einreise in Deutschland braucht es eine Digitale Einreiseanmeldung. Das funktioniert gut.

Wir haben diese Einreiseanmeldung erst gemacht, als auch die Testergebnisse vorlagen und dies gemeinsam eingereicht. Während des Aufenthalts in Amsterdam ging dann schon eine Nachricht des zuständigen Gesundheitsamtes ein und teilte mit, dass unsere “Quarantäne” beendet sei.

Einreise in Amsterdam und in Frankfurt völlig unkompliziert, ohne jede Nachfrage. Im Nachhinein kann man sagen, dass die Einreiseanmeldung überflüssig war. Wer aus dem Schengenraum in Frankfurt ankommt, hat keinerlei Kontrolle zu passieren.

Nach dem Sommer 2020 war dies unsere zweite Reise unter Coronabedingungen. Wenn man sich gründlich informiert und entsprechend handelt, ist alles relativ einfach.

Das Vermeiden der Quarantäne schien mir zunächst problematisch zu sein. Test für Flug, Ankunft, Quarantänebeginn und dann frei-testen – so sah es aus. Erst beim Durchlesen der Bedingungen ergab sich, dass man mit sorgfältiger zeitlicher Planung den für das Einchecken notwendigen Test auch noch für die Vermeidung jeglicher Quarantäne nutzen kann.

Der KLM Service an Bord einer Boeing 787 war besser als im Vorjahr, man hat gelernt, mit dem Thema umzugehen. Maskenpflicht während des Fluges erleichtert man sich, indem man immer ein Getränk oder was zu knabbern bereit hat, beim Schlafen die Decke über den Kopf zieht.

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