„Ein Bier, das nicht getrunken wird, …

… hat seinen Beruf verfehlt“, ebenso wie ein Blog, das nicht gelesen wird.

Seit 2012 sind knapp 600 Posts sowie 4 eBooks entstanden und es hat sich eine ansehnliche Gruppe von Stammlesern gebildet, von denen einige schon hier leben, erste Schritte getan, oder einfach ihre Sicht erweitert haben. Damit bin ich zufrieden, danke allen Stamm- und Gelegenheitslesern. Nicht ganz zufrieden bin ich mit der Wachstumsrate von Besuchern und Followern. Dafür bitte ich um Eure Unterstützung.

Teilt den Link http://www.besserpanama.com mit Euren Lesern, Followern, Freunden und Bekannten. Insbesondere natürlich mit denen, die affin sind für andere Länder, für Reisen, für Auswandern, für mehr persönliche Freiheit, Geopolitik oder diversifiziertes Investieren.

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Ich verspreche im Gegenzug noch mehr aktuelle Artikel und stets gratis Zugriff auf die eBooks der edition besserpanama.

Außer authentischen Einblicken in den Alltag eines Expats und seines Gastlandes gibt es hier grundsätzliche Beiträge zum Thema Auswandern, die auch für andere Destinationen gültig sind. Dabei setze ich auf einige bewährte Grundregeln, deren Befolgung viel Geld und Nerven spart.

Nicht neutral bin ich sicherlich in meiner Sicht auf Panama, als ziemlich perfekte Destination für Leute die ihre Heimat mit unterschiedlichster Motivation verlassen wollen, sei es, um sich zur Ruhe zu setzen oder einen Neustart zu wagen. Wenn es konkrete Anforderungen gibt, empfehle ich Unternehmer, die darauf spezialisiert sind.

Nicht neutral bin ich auch bei der Vorstellung von Projekten, die unter

  • LUCKXUS, für hochwertige Villas und Luxusressorts
  • OCEANVIEW42, für Teileigentum an Strandapartments
  • LiBERTADO, für ein Leben frei von Steuerbürokratie

vermarktet werden. Information zu allen Themen gibt es hier, für Dich und Deine Freunde.

Und jetzt schon mal Danke für Deine Loyalität zu meinem Blog und Deine Unterstützung bei der Ausweitung des Leserkreises.

Von Kolumbien nach Mexiko

Während der grenzüberschreitende Personenverkehr stark eingeschränkt ist, funktionieren Frachttransporte ganz gut.

Und eine Branche scheint geradezu Hochkonjunktur zu haben, denn selten habe ich so viele Erfolgsmeldungen der hiesigen Grenzschützer gesehen, wie in diesen letzten Monaten.

Aeronaval via Twitter

Jedes dieser Pakete beinhaltet ein Kilogramm reines Kokain, was in den Zentren zwischen 20 und 30 Tausend USD kostet. Aufgeteilt und gestreckt kostet der Stoff pro Gramm im US-Straßenverkauf dann ca. $100.

Da lohnt es sich offensichtlich auch Spezialtransporter zu bauen, so wie dieses Semi-Submarine, das von Kolumbien nach Mexiko unterwegs war, bevor es in Panama mit 3 Mann Besatzung aufgegriffen wurde.

Aeronaval via Twitter

Mit ca. 600 Paketen an Bord, ist das ein Umsatzausfall von $60 Millionen, entlang der Wertschöpfungskette, nur ca. $1 Million für den Produzenten.

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Noch mehr zu lesen gibt es in der edition besserpanama

„0% Steuern zahlen finde ich superschwierig“

Diese Aussage fiel in einem Gespräch zweier Steuerberater, die sich in einem youtube-Video über den staatenlosen Lebensstil ausgetauscht und die steuerlichen Konsequenzen für Auswanderer diskutiert haben.

Eine interessante und informative, teils aber auch abschreckende Darbietung, die meinen Grundsatz bestätigt, Berater aller Art ausschließlich als letzte Instanz zur Bestätigung meines eigenen Konzepts zu nutzen.

Das habe ich in 2008 so gemacht, mich über die Jahre immer mal wieder mit dem Thema befasst, mit Interessenten geredet und in diesem Blog auch darüber geschrieben.

Ich will deshalb noch einmal die wenigen, aus meiner Sicht wichtigen, Grundregeln darstellen:

  • Auswandern ist optimieren, nicht davonlaufen
  • Steueroptimierung heisst ultimativ, legal keiner Finanzverwaltung mehr berichten zu müssen. Das bedeutet
    • sich wirksam vollständig abzumelden
    • anderswo eine Basis aufzubauen (Residenz, Wohnung, Bank)
    • ein offshore-Business (Territorialbesteuerung) zu betreiben.
  • Keep it simple.

Zurück zur Überschrift. Wer sein Konzept auf diesen wenigen Punkten aufbaut, der zahlt 0% Steuern. Legal und einfach, statt „superschwierig“.

Ich habe das unter „Sonnig, sorglos, steuerfrei“ ausführlich aufgeschrieben, ein Geschäftsmodell vorgestellt und hier zum Gratis-Download bereitgestellt. Der Link darf geteilt werden.

Das ursprüngliche Multiflaggenkonzept (Leben in Land A, Geschäft in Land B, Vermögen in Land C usw.) mag ja ganz nett und für Milliardäre auch unverzichtbar sein. Für den durchschnittlichen Auswanderer oder Geschäftsverlagerer ist es wie mit Kanonen auf Spatzen zu schießen.

Je komplexer ein Modell ist, desto kostspieliger und fehleranfälliger ist es. Du willst Deine kostbare Zeit mit Geldverdienen und Margaritas verbringen, nicht mit der Verwaltung einer komplizierten Struktur.

Gut essen gehört dazu

Das aktuelle Beispiel Hongkong zeigt, wie schnell ein Standort obsolet werden kann, was bei komplexen Verschachtelungen den Domino-Effekt auslösen kann. Dann wird es möglicherweise „superschwierig“. Ohne komplexe Strukturen kann relativ schnell gewechselt werden.

Zur Standortwahl ist generell zu sagen, dass es die klassischen Zielländer gibt, wo die wichtigen Regeln seit Jahrzehnten unverändert gelten. Und dann gibt es die Newcomer mit temporär verlockenden Angeboten für Auslandsinvestitionen, wo aber die politische Situation jederzeit zu gravierenden Änderungen führen kann.

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Die Große Krise – was tun?

Vor genau 100 Tagen ist Sars-Covid-2 in Panama angekommen und es wird Zeit zu reflektieren, was da passiert und was es für Auswirkungen haben wird. Ganz ohne Statistik, mit Schwerpunkt auf unsere ganz persönliche Situation und Sicht, sowie die Frage

„Was würden wir beim nächsten Mal anders machen?“

Vorab: es sollte inzwischen klar sein, dass das nicht die normale alljährliche Schlechtwettergrippe ist. Hätten wir sonst hier nicht. Und wer es immer noch nicht glaubt, braucht nur die globale Ausbreitung sowie die Zahlen der weltweit Infizierten und Todesfälle zu analysieren.

Die Realität ist, wie es ein Arzt heute im Zeitungsinterview ausgedrückt hat, „… dass es auf der Welt keine Coronavirus-Experten gebe, man müsse also … bei Bedarf wirtschaftliche und gesundheitspolitische Strategien ändern. Wir lernen immer noch dazu.“

Auch wenn ich das vor einiger Zeit für übertrieben gehalten habe, diese gesundheitliche Krise, deren wirtschaftlichen und sozialen Auswirkungen werden unser Leben über Jahre spürbar verändern. Aber wie hat jemand in den frühen Tagen gesagt:

„Unsere Großväter wurden in den Krieg geschickt und von uns wird nur verlangt, dass wir ein paar Wochen auf der Couch sitzenbleiben.“

Klingt beruhigend, aber inzwischen sieht es so aus, als ob auf der Couch sitzen nicht reichen wird.

Fakt ist, dass keiner von uns in seinem Leben eine ernsthafte Krise erlebt hat, die über den persönlichen Rahmen hinausging. Das ist eine neue Situation, die man einfach zu ignorieren und auszusitzen versucht, was aber nach 100 Tagen nicht mehr so leichtfällt.

Wie haben wir das bisher überstanden und war es richtig hierzubleiben?

In vorangegangenen Posts habe ich ja einiges zur Situation vor Ort geschrieben. In dieser weltweit unübersichtlichen und angespannten Situation ist die Homebase für uns ohne jeden Zweifel der bestmögliche Standort.

Zu Hause sein, alles zur Hand haben, ganztägig die Meeresbrise inhalieren und den Ausblick über den Ozean genießen (Lage, Lage, Lage!), mit der Umgebung und den Menschen vertraut sein – das ist unter den gegebenen Umständen schon als optimal zu bezeichnen. Natürlich gehört dazu das schnelle Internet, für Echtzeit-Information, für bequeme Kommunikation mit family & friends, und um Arbeiten zu erledigen, die schon lange auf Erledigung gewartet haben.

Quelle: paoloruffini

Auf unserem Reiseplan stand diesen Monat die chilenische Atacama-Wüste, aber derzeit irgendwo festzusitzen, ist keine verlockende Aussicht. Und die Atacama geht nicht weg.

Angesichts aktuell ansteigender Infiziertenzahlen wurde gestern informiert, dass Panama seine Flughäfen nicht vor dem 23. Juli für den internationalen Passagierflugverkehr wiedereröffnet. Ansteigende Zahlen und Verlängerung von Maßnahmen sind aber nicht Panama-spezifisch.

Gerade hat Australien bekanntgegeben, dass man bis Jahresende keine ausländischen Reisenden ins Land lassen will und das über-liberale Kalifornien hat Maskenpflicht eingeführt.

Was also tun?

Als erstes muss der Realität ins Auge geschaut und über längere Zeit mit mehr oder weniger strikten Beschränkungen gerechnet werden. Egal wo. Umso besser wenn es anders kommen sollte.

Als zweites muss jeder unbedingt dafür sorgen, nicht selbst in den Statistiken als Infektionsfall, oder noch schlechter, aufzutauchen. Dazu habe ich hier Tipps gegeben.

Drittens: die Zeit nutzen und das Leben danach vorbereiten, das definitiv anders aussehen wird. Die aktuellen Unruhen in vielen Ländern sind nur ein kleiner Vorgeschmack auf das, was sich in einer langandauernden ökonomischen Krise zu harten Verteilungskämpfen zuspitzen kann.

So wie sich CHAZ in Seattle in nur einer Nacht etabliert hat, können die bereits Clan-dominierten Zonen in europäischen Großstädten über Nacht zu exterritorialen Gebieten werden, im günstigen Fall unter der türkischen, im ungünstigen unter der IS-Flagge. Das Personal ist da und vorbereitet.

Und dann gibt es noch ein internationales Netzwerk, dass in Schwarz und mit roten Fahnen auftritt, satt finanziert ist, Sympathisanten in den Parlamenten und in Deutschland bis in Landesverfassungsgerichte hat. Parallel gibt der Staat partiell sein Gewaltmonopol auf.

Wer wird mit diesem Posting eigentlich angesprochen?

Das sind die Nix-wie-wegs, die schon immer auf dem Sprung waren, aber noch mehr Information brauchen, um eine Entscheidung zu treffen oder die schon getroffene Entscheidung vorziehen wollen. Im Normalfall war das für die meisten nur ein Gedankenexperiment, eine intellektuelle Übung, ohne wirklich Ernst machen zu wollen. Das ändert sich gerade.

Das sind die Alles-wird-anders, deren Lebenssituation sich drastisch zu verändern beginnt. Das ist die wohl schwerste Rolle, unter zunehmendem Druck etwas ganz Neues denken und umsetzen zu müssen. Umso wichtiger ist es, die Situation nicht als Bedrohung, sondern als Chance zu begreifen: „Eigentlich wollte ich schon lange anders leben.“ Das hilft auch, wenn Auswandern nicht das Thema ist.

Und es ist für die PlanB-ler, deren Welt noch in Ordnung ist, die aber bei Verschlechterung gerüstet sein wollen. Das ist die komfortabelste Situation, weil es keinen Druck gibt, man in Ruhe planen und verfeinern kann.

Egal, zu welcher Kategorie Du gehörst: den Lebensmittelpunkt verlagern ist sorgfältig geplante Optimierung, nicht hektisches Kofferpacken.

Früher war Auswandern meist ein Abschied für immer. Das ist vorbei. Weiter als eine Tagesreise ist heute kein Ort der Welt entfernt. Nicht mehr als einen Mausklick entfernt ist heute der Kontakt mit Familie, Freunden und Geschäftspartnern. Das Internet macht uns räumlich wie zeitlich flexibel, Kreditkarte und ATM finanziell unabhängig. Es ist fast egal, ob wir ins Nachbardorf oder ans andere Ende der Welt ziehen. Normalerweise.

Unsere Kriterien für die neue Destination Panama, vor 12 Jahren, waren ja sehr überschaubar:

„Jeden Tag des Jahres, noch um Mitternacht, leicht bekleidet im Freien sitzend, ein Glas Rotwein trinken können.“

Zugegeben, dass wir schon damals neben diesen Hauptkriterien auch einige weniger wichtige Punkte einbezogen haben. Einfacher wird es heute nicht werden.

Ganz im Ernst, die entscheidenden Kriterien sind ja auch eher Klima und Abwesenheit wiederkehrender Naturkatastrophen sowie insgesamt höhere Lebensqualität. Letzteres ist vielschichtig und subjektiv.

Panama war für uns die ideale Wahl, die wir getroffen hatten, ohne vor Ort gewesen zu sein. Nach mehr als einem Jahrzehnt guten Lebens, haben wir beschlossen, die Pandemie auch hier zu überstehen und zu beobachten, wie das Land diesselbe und den Wiederanlauf bewerkstelligt. Da sind wir jetzt mittendrin. Viele meinen, dass die eingeleiteten Schutzmassnahmen zu rigoros gewesen seien und es stehen höchstrichterliche Entscheidungen hinsichtlich deren Verfassungsmäßigkeit ins Haus.

Danach? Mit dem Kanaltransit hat Panama eine stabile Einnahmequelle, ebenso sollte auch die Kupfermine schnell wieder Steuereinnahmen liefern. Große Infrastrukturprojekte waren unterwegs, die zügig wieder aufgenommen werden können. Trotzdem wird es Arbeitsplatzverluste geben und es ist abzuwarten, wie sich das Defizit im Staatshaushalt auswirken wird.

Das ist ein wichtiger Punkt. Jetzt seinen Lebensunterhalt im Tagesgeschäft verdienen zu müssen, wird ziemlich fatal sein.

Wie viel besser ist es doch beispielsweise, einem deutschen Hersteller den Zugang zu Großabnehmern hier und weltweit geöffnet zu haben, von da an nur noch Provision für die selbstlaufenden Geschäfte zu kassieren. Im Detail ist das hier beschrieben und passt am besten für die Alles-wird-anders-Kategorie.

Für den gutsituierten Plan-B-ler, der es langsam angehen will, gibt es hier umfassende Information und ein attraktives Komplettpaket.

Egal, was der Plan ist: Viel Erfolg und bleibt gesund.

Ausblick: Panama nach der Krise

Ja, die Coronakrise fordert nicht nur Menschenleben, sondern bringt manche auch um den Verstand, ganz ohne infiziert zu sein. Und so sieht das aus:

Ganz zu Beginn der Corona-Pandemie gab es Hochrechnungen ehemals renommierter epidemiologischer Institutionen, Imperial College London, die für die USA 2,2 Mio. und für Großbritannien 500.000 Todesopfer prognostizierten.

Quelle: motherjones.com

Auf Basis dieser Zahlen musste Panama mit ca. 25.000 Toten rechnen. Das ist mehr, als sonst in einem ganzen Jahr versterben und das innerhalb weniger Monate. Mit massiven, langandauernden Einschränkungen hätte man das bestenfalls auf ca. 2.000 bringen können. Und selbst dafür ist das Land, insbesondere was die notwendige Intensivmedizin betrifft, nicht gerüstet. Kein Land ist in der Lage, solche Zahlen verträglich zu meistern.

Was war zu tun? Panama entschied sich, diese Warnungen ernst zu nehmen und setzte zügig einen Katalog von strikten Massnahmen in Kraft, so wie ich das von einer funktionierenden Administration auch erwarte. Und genau so habe ich das in diesem Blog bewertet und kommuniziert.

Natürlich sind strikte Ausgangsbeschränkungen, Alkoholverbot usw. keine Spaßveranstaltungen. Und natürlich kann man alle möglichen Dinge dabei auch kritisieren. Wie beim Fußball, wo es ja auch Tausende Schiedsrichter auf der Tribüne gibt, die natürlich alles ganz anders gepfiffen hätten.

Geschenkt. Was mich jedoch massiv stört, ist diese leider typisch deutsche Großkotzigkeit mit der einige Expats, also Leute die gut und gern hier gelebt haben, das Land sofort und für alle Zeit lauthals als Polizeistaat disqualifizieren.

Auf die Frage, wohin man denn jetzt mit dem vermeintlichen Ausfall von Panama als Ziel ausweichen könnte, werden dann Länder vorgeschlagen, die jedermann mit Verstand schon vor der Krise aus guten Gründen nicht auf seiner Liste hatte. Glaubt jemand, dass sich die Lage dort, infolge der Coronakrise verbessern würde? Das Gegenteil wird der Fall sein.

Wo steht Panama heute?

Das Imperial College hatte seine Prognose inzwischen auf 1/10 korrigiert, was für Panama immer noch 2.500 Opfer wären. In der Realität sind wir gerade bei 400.

Panama hat 95 Tote pro 1 Million Einwohner. Schweden, Vorbild aller Freiheitsfanatiker, hat 460 Tote. Musterschüler Deutschland hat 105.

Profi-Tipp: Freiheit nützt nichts wenn man mausetot ist. Vor der nächsten Pandemie also besser nach Panama auswandern.

Übrigens, ein Polizeistaat ist in meinen Augen, wenn man beim Hochhalten des Grundgesetzes abtransportiert und erkennungsdienstlich behandelt wird.

Zurück nach Panama: Wir sind in Phase 2 des Wiederanlaufs und das geht mit einigen Problemen einher, nicht unerwartet.

Im Gegensatz zu den eingangs erwähnten „Polizeistaat“-Flüchtlingen gibt es genug Großinvestoren, die es nicht erwarten können, ihre Panama-Projekte zu starten. Gute Aussichten also.

P.S. Wer Corona überlebt hat, hat gute Chancen, 100 zu werden. Hier ist mein Plan.

Situationsbericht

Seit Montag, dem 1. Juni, hatte Panama die wochenlange Ausgangssperre gelockert und man konnte endlich wieder ganztägig zu zweit im Auto spazieren fahren oder Wege erledigen. Zwischen den Provinzen sollten allerdings sanitäre Kontrollpunkte bestehen bleiben.

Sanitärkontrolle

Das mussten wir ausprobieren. Also machen wir uns am Dienstag auf den Weg in Richtung Panama City und wollten unseren bevorzugten Supermarkt besuchen: Riba Smith oder Rübenschmidt, wie ich ihn liebevoll ins Deutsche übersetze. Gibt genug Supermärkte, die nicht 80 km entfernt sind, aber es gibt dort eine große Auswahl an besseren Produkten.

In unsere Richtung ist freie Fahrt, Richtung heimwärts mehr Verkehr, aber das hatte sich dann aufgelöst. Vor dem Supermarkt ca. 20 Personen, mit Abstand und Maske natürlich. Am Eingang Temperaturmessung, Desinfektionsmatte und Alkoholgel, nur für die Hände. Es geht trotzdem zügig vorwärts, alles eingekauft und in Ruhe nach Hause gefahren.

Antizyklisches Fahren

Ende des Jahres werden wir einen großen Rübenschmidt auch in Coronado haben, also nur noch 30 Minuten von Zuhause entfernt.

Unterwegs besuchen wir noch Freunde in Chame und es gibt fast nur ein Thema.

Weil es so schön war und weil schönes Wetter ist, machen wir die gleiche Tour nochmal am Donnerstag. Gibt nicht mehr viel einzukaufen, nach nur 2 Tagen, und wir fahren für ein schnelles Mittagessen bei NacionSushi vorbei, mit hervorragender asiatischer Küche und viel Auswahl. Alle Restauants sind in dieser Phase, dem Bloque 2, noch geschlossen, bieten aber Abholung und Hauslieferung an. Wir bekommen am Eingang die normale und sehr umfangreiche Karte, wählen und bestellen. Dann werden im Auto die Vordersitze ganz nach vorn gefahren, Musik eingestellt, auf den Hintersitzen die Mittelkonsole als Tisch heruntergeklappt und nach zehn Minuten kommt der Anruf in Whatsapp: Essen fertig. Wir haben Salat und Sashimi bestellt und alles schmeckt sehr gut. Allerdings haben wir den sonst obligatorischen Wein vergessen.

Wir fahren zurück und hoffen, dass auch heute der Stau in unserer Richtung sich aufgelöst oder zumindest verkleinert hat. Falsch.

Mittendrin statt nur dabei

Nach 10 Minuten freier Fahrt sind wir schon am Stauende angekommen und 4 (vier) Stunden später erreichen wir den 10 km entfernten Kontrollpunkt. Die Kontrolle besteht aus „wohin?“ und einem lässigen Winken, weiterzufahren. Vielen Dank, das war es wirklich wert. Ausser uns stehen Tausende Fahrzeuge im Stau, überwiegend schwer beladene LKW und Service-Trucks, die sicher Besseres zu tun hätten.

Wenn ich anfangs für die strengen Maßnahmen noch viel Verständnis hatte, lässt das jetzt deutlich nach. Dazu kommt, dass seit fast zwei Wochen die Fallzahlen nicht nachvollziehbar ansteigen. Von durchschnittlich 120 pro Tag und über Wochen, sind es auf einmal 250 und das dann jeden Tag. Inzwischen sind es ebenso sprunghaft um die 500 geworden. Damit kann man keine seriöse Statistik betreiben und ich habe dafür auch keine halbwegs plausible Erklärung gefunden.

Gestern abend hat nun die Gesundheitsministerin verkündet, dass in 2 Schwerpunktprovinzen die Ausgangssperre ab Montag wieder verschärft wird. Es betrifft die Hauptstadtregion Panama selbst und Panama Oeste.

Quelle: wikipedia.org

Wir selbst in der Provinz Cocle behalten unsere Freizügigkeit. Die 3-ha-Salzwasser-Lagune im Ressort und die Pools der Apartmenthäuser gehen wieder in Betrieb.

Einkaufen in Costa Verde wird eher ausfallen, was uns nach der Erfahrung am Donnerstag derzeit nicht fehlen wird. Coronado, das 30 Minuten ostwärts, also in Richtung Feuerland, gelegene Unterzentrum mit 4 großen Supermärkten, gehört zu Panama Oeste (West). Wir werden für besondere Fälle also nach Penonome ausweichen, das Zentrum der Provinz Cocle und 30 Minuten westwärts gelegen, also Richtung Alaska.

Du bist Ü40 oder nahe dran? Dann unbedingt hier meinen „100-Jahre-Plan“ gratis downloaden.

EXKLUSIV: Der 100-Jahre-Plan für alle ab 40

Das überwältigende Interesse unserer Freunde und vieler Bekannter, sich um einen gesunden Lebensstil zu bemühen, ist faszinierend. Der Fakt selbst ist altersunabhängig, die Methoden unterscheiden sich.

Für viele hat allein schon der Umzug nach Panama mit seinem tropischen Klima Erleichterung bei Gelenk- und Nervenerkrankungen gebracht.

In einem neuen eBook

#Langbesserlebigkeit – der 100-Jahre-Plan für alle ab 40

stelle ich die These auf, dass die Lebenserwartung in den kommenden Jahrzehnten noch schneller steigen wird, als in den vergangenen Dekaden und mache Vorschläge für persönliche Schlussfolgerungen.

Nie zuvor hatten die Menschen nämlich so viel Wissen über Gesundheit, die Mittel und die Zeit, dieses Wissen auch mehr oder weniger konsequent umzusetzen. Das wird verstärkt durch den sich exponentiell entwickelnden Fortschritt in der Medizin.

Wer also zur Kategorie 40+ gehört und trotzdem noch viel vorhat, den will ich hier anregen, über seinen persönlichen 100-Jahre-Plan nachzudenken.

Viel Spaß beim Lesen und Erfolg in der Umsetzung.

Die nächste Pandemie – was tun?

The Libertarian Institute hat hier 16 einfache Regeln aufgelistet, wie man nur mit gesundem Menschenverstand die nächste Corona-Pandemie angeht. Einiges davon lässt sich für das eigene Verhalten adaptieren. Ich habe die Punkte nicht einfach übernommen, sondern kompakt zusammengefasst:

  1. Grossveranstaltungen, öffentliche Verkehrsmittel, sonstige Menschenansammlungen und schlecht belüftete Räume meiden oder Maske tragen
  2. Die Jungen und Gesunden ihr Leben leben lassen, deshalb Strände, Parks, Spielplätze usw. offenhalten
  3. Fenster offenhalten oder Lüftungssysteme nutzen, Aktivitäten ins Freie verlagern und so viel wie möglich Zeit im Freien verbringen
  4. Telemedizin statt Arztbesuch für Verdachtsfälle. Puls-Oximeter und Thermometer zur Überwachung derselben und von positiv Getesteten
  5. Besonderer Schutz für gefährdete Gruppen

Das sind die für das persönliche Verhalten wichtigen Regeln. Weitere Punkte befassen sich mit Quarantäne usw., sind hier nicht relevant.

Der Punkt mit den gefährdeten Gruppen birgt die eigentliche Sprengkraft. Wir haben es hier und heute mit Gesellschaften zu tun, in denen ein großer Teil übergewichtig ist, mit allen daraus resultierenden Erkrankungen.

Und so findet sich auf einmal der quietschvergnügte 30-jährige mit seinem Großvater in der Coronavirus-Risikogruppe, nur weil er einen BMI von 30 und Pre-Diabetes hat. Zeit etwas zu tun, bevor die nächste Welle anrollt.

Guter Einstieg wäre es, mein neues eBook „Der 100-Jahre-Plan“ zu lesen, das ich im nächsten Post kurz vorstelle und zum Gratis-Download verlinke.

Also wiederkommen.

Sonnig, sorglos, steuerfrei

Unter diesem Titel findet man hier ein eBook aus meiner edition besserpanama. Und darum geht es:

Du willst schon lange dein Leben komplett ändern, hast aber noch nicht das richtige Rezept gefunden? Du hättest gern

  • tropischen Lebensstil
  • stabiles Einkommen
  • keinerlei Steuerbürokratie 

und denkst, dass dies zusammen legal nicht zu haben ist? Falsch.

Vor Dir liegt eine komplette Anleitung zum Handeln.“

Die dann folgenden Kapitelüberschriften sind:

  • Persönliche Freiheit beginnt bei jedem selbst
  • Ohne Überwachung und Zensur digital kommunizieren
  • Finanzielle Unabhängigkeit …
  • Keiner Finanzverwaltung legal Rechenschaft schuldig sein …
  • Staat, Individuum und persönliche Freiheit
  • Globaler Standortwettbewerb
  • Unternehmer in eigener Sache
  • Welches Geschäft?
  • Welches Land?
  • Was kostet der Start?
  • Sprachbarriere?
  • Aus meinem Blog

Nun ja, wird der eine oder andere Leser jetzt denken, „ein Posting mit product placement, um ein Büchlein für €9,95 zu verkaufen. Nicht mit mir.“

Glückwunsch, gut aufgepasst und da sowieso niemand auf meinen Trick hereinfällt, gibt es das eBook „Sonnig, sorglos, steuerfrei“ aus der edition besserpanama hier und heute umsonst. Für jeden, der bis hierher gelesen hat.

Viel Spaß.

Du bist Ü40 oder nahe dran? Dann unbedingt hier meinen „100-Jahre-Plan“ gratis downloaden.

Bild des Tages

Quarantäne hin und her, die Lockerung steht vor der Tür, es gibt schon Alkohol und unser Lieblingsrestaurant liefert frei Haus.

Unser Chef Rolando vom CoconutBlu in Farallon kocht schon immer vorzüglich und mit konstanter Qualität, aber dieses Mal hat er sich wieder selber übertroffen.

Manchmal denke ich, das Auswandern hat sich schon allein wegen der guten pazifischen Küche gelohnt …

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