Autonom

Vor einigen Tagen ging die Meldung über einen Tesla-Fahrer in Kanada durch die Nachrichten, der sich aufs Ohr gelegt hatte, während sein Auto mit überhöhter Geschwindigkeit den Highway entlang raste.

Etwa zeitgleich erschien ein Video von einer Gruppe junger Männer, die im fahrenden Tesla ein kleines Saufgelage veranstalteten, während niemand am Lenkrad saß. Zumindest also kein Fahren unter Alkoholeinfluss (DUI).

Quelle: electrek.co

Ziemlich schlimm, oder?

Ich sehe das anders.

Warum steigen Menschen auf Berge, tauchen im Meer, springen aus Flugzeugen oder lassen sich sogar in den Weltraum schießen? Weil es die menschliche Natur ist, das Mögliche auch zu probieren. Dieser Eigenart verdanken wir etwas sehr Wichtiges: technischen Fortschritt.

Also Glückwunsch an die Gesetzesbrecher? Warum nicht?

Hier ist eine sehr informative Darstellung zum Thema Autonomes Fahren:

Level 2 hat heute schon fast jedes neue Auto an Bord und die eingangs genannten Beispiele zeigen, dass im Tesla Level 4 Realität ist, zumindest temporär und auf gut ausgebauten Strecken.

Als ich letztens hier in Panama aus dem El Valle, einer Siedlung in einem vor langer Zeit erloschenen Vulkan, nach Hause fuhr und dabei die kurvige und steile Straße zum Vulkanrand hinauf fuhr, kam mir zum ersten Mal die Erleuchtung, wie perfekt ein Elektroantrieb, mit vollem Drehmoment aus dem Stand heraus, für ein solches Streckenprofil geeignet sein müsste.

In Deutschland hatte ich lange Strecken unter Zeitdruck zurückzulegen. Der 3-Sekunden-Ampelstart eines Elektroautos wäre nutzlos gewesen, wenn ich dann auf der Autobahn aus Gründen der Reichweite nur mit 130 km/h hätte dahinschleichen müssen.

In Panama, wo die maximal erlaubte Geschwindigkeit ohnehin nur 100 km/h beträgt und die zurückzulegenden Strecken überschaubar sind, ist das demzufolge kein Thema. Es wird also nur eine Frage der Zeit sein, bis alle möglichen Elektroautos hier auf den Straßen auftauchen.

Klarstellung: kein Mensch braucht Elektroautois um die Welt zu retten und kein Mensch braucht eine Politik, die den Bürgern vorschreibt, welche Autos sie zu fahren haben. Das kann und wird der Markt viel besser regeln.

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Panama öffnet ab 12. Oktober, anderswo Verschärfungen in Sicht

Wird aus Panamas Umgang mit der CoVid19-Krise eine Erfolgsgeschichte?

Mit einer Infektionsrate um 10%, einem Rt-Wert deutlich unter 1, mit stetig abnehmender Zahl an täglichen Todesfällen, mit weniger Patienten in Hospitälern und auf Intensivstationen ist Panama auf einem guten Weg.

Die erfolgte schrittweise Öffnung von Wirtschaftssektoren und weitgehende Aufhebung von Restriktionen hat bisher keine Gegenbewegung erkennen lassen.

Mit dieser positiven Entwicklung steigt zugleich auch das Vertrauen der Verbraucher, wie eine soeben veröffentlichte Umfrage von Industrie-, Handels- und Landwirtschaftskammer deutlich veranschaulicht.

Der Index des Verbrauchervertrauens lag im September mit 95 um ganze 30 Punkte über dem Wert vom Juni dieses Jahres. Die Erwartungen für die wirtschaftlichen Aussichten des eigenen Haushalts stiegen in diesem Zeitraum von 89 auf 113. Eine positive Sicht der Verbraucher ist essentiell für eine Erholung der Wirtschaft.

Nachdem schon in den letzten Monaten Bürger und Residenten Panamas ziemlich unkompliziert ein- und ausreisen konnten, wird das Land ab 12. Oktober generell geöffnet. Einzige temporäre Einschränkung ist die Notwendigkeit der Vorlage eines aktuellen Testzertifikats oder das Absolvieren eines Schnelltests direkt bei Einreise.

In vielen anderen Regionen der Welt, einschließlich Europa, werden hingegen ansteigende Infektionszahlen registriert und entsprechende Massnahmen angeordnet.

„Maskenpflicht in München“, „Lockdown in Madrid“, „Zahlen in London schießen in die Höhe“ – alles Orte, wo man unlängst noch den Kopf geschüttelt hat, wenn man so etwas zum Beispiel aus Panama gehört hat. Und überall dort kommt demnächst noch die alljährliche Grippe hinzu.

Gemäß einem desinformativen Youtube-Beitrag, den ich mir gestern teilweise angeschaut habe, waren die hiesigen Infektionszahlen im Juli und August darauf zurückzuführen, dass wir hier ja kalendarischen Winter haben, also ohnehin Grippezeit herrscht. Der gleiche Sprecher empfand es auch als „Wahnsinn“, dass bei der Einfahrt in eine Großmarkthalle die Fahrzeuge desinfiziert und die Temperatur der Insassen gemessen wurde.

Höchste Zeit, dass die Hysterie auf allen Seiten zu Ende geht und Normalität einzieht.

Willkommen in Panama.

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Reisen in Coronazeiten

Am 24. August sind wir von Panama via Amsterdam nach Frankfurt geflogen und haben 3 Wochen in Deutschland mit family & friends verbracht. Am 14. September ging es auf dem gleichen Weg zurück.

Was waren unsere Eindrücke?

Mit KLM haben wir vor einigen Wochen den Trip PTY – AMS mit einer Boeing 777, AMS – FRA auf einer Embraer, und genauso zurück gebucht. Alle Segmente auf den gleichen Plätzen: 1A und 1C. Alle Abflug- und Ankunftszeiten wurden planmäßig eingehalten.

Panama City – Tocumen. Das war ein sehr ungewohntes Bild: wir waren ziemlich früh in die Stadt gefahren und außer uns saß genau ein Reisender ganz verloren in einem völlig geleertem Flughafen. Die ca. 15 sichtbaren Angestellten waren mit Temperaturcheck und Ermahnungen zum Maskentragen beschäftigt. Keinerlei Gastronomie oder Verkauf, keine Lounges. Zwei Stunden vor Abflug trudelten insgesam ca. 100 weitere Passagiere ein und der normale Check-in begann.

Nicht normal war die Ausrüstung einiger chinesischer Passagiere, die wohl zuerst nach Amsterdam und von dort, in einem weiteren 10-Stunden-Flug nach Hause wollten. Solche Ausstattung kannte ich nur von Filmen wie Outbreak oder aus meiner kurzen Militärzeit, als es um Schutz vor ABC-Waffen ging (atomar/biologisch/chemisch). Nicht umsonst haben die Chinesen persönliche Schutzausrüstung in aller Welt aufgekauft, bevor die WHO eine Pandemie verkünden durfte.

Amsterdam Schiphol. Beinahe business as usual. Alle Shops und Imbiss-stände geöffnet, Hinweise zum Maskentragen und Abstand halten. Wir hatten 4 Stunden Zeit für Essen, Trinken und Shoppen. Normale Immigration, keinerlei Fragen, keine besonderen Massnahmen.

Mit 1100 km/h über den Atlantik

Im Flieger nach Frankfurt wird ein Papier ausgehändigt, dass uns mehr oder weniger unverbindlich auf Test und Quarantäne hinweist. Einreise aus Amsterdam, Schengen-Raum, ohne jede Kontrolle. Durchmarsch zum Gepäckkarussell. Hinweise auf CoVid-19-Testzentren am Fernbahnhof haben wir ignoriert.

Stattdessen zum Sixt-Schalter und das vorbestellte Auto abholen. Ich buche regelmäßig die Audi A3/BMW 3er/ Mercedes C-Kategorie und versuche dann ein Upgrade zu kriegen. Spätestens mit moderatem Aufpreis klappt das dann meist. So auch dieses Mal und wir machten uns in einem A6 mit Diesel V6 auf die Autobahn. Gute Maschine!

Unterwegs setzte dann gelegentlich das MMI komplett aus, also Navigation und Musik, kam nach einigen Minuten zurück. 200 km weiter wurde das Nachfüllen von 1 l Motorenöl angefordert, was ich schon nicht mehr lustig fand.

Am nächsten Tag schnurstracks zu Sixt in Erfurt und reklamiert. „Das Öl können wir nachfüllen“, aber ich wollte nicht auf unseren Touren ohne Navigation und Musik unterwegs sein. Also Auto wechseln, in der Hoffnung noch ein besseres zu bekommen. Klappte nicht, ein anderer A6 stand zur Verfügung. Na gut.

Wenige Ampelkreuzungen später war klar, dass mir jetzt ca. 100 PS fehlten und der Blick unter die Haube bestätigte, dass ich von V6 auf vier Zylinder abgestiegen war. Nicht mit mir.

Am nächsten Tag wieder bei Sixt angeklopft. Natürlich war mir klar, dass ich eine Fahrzeugkategorie und nicht ein spezielles Triebwerk gebucht hatte. Die Leute hinter dem Tresen verstanden aber mein Problem und versprachen, am Nachmittag wieder einen V6 für mich zu haben. Genau so kam es und deshalb werde ich auch nicht beklagen, dass kein Waschwasser im Vorratsbehälter war und ich nach 2.000 km selbst Öl nachfüllen musste. Alles gut und Dank an Sixt in Erfurt.

Bestes Sommerwetter, alle Restaurats in der wunderschönen Erfurter Altstadt hatten ihre Sitzmöbel auf dem Bürgersteig platziert und alles war voll besetzt. Frohe Menschen, gutes Essen ud beste Laune.

In Kaufhäusern, Supermärkten und sonstigen öffentlichen Einrichtungen war Maskentragen vorgeschrieben, ansonsten keinerlei Stress.

Alltag mit family & friends, alles fast wie immer.

Ein Ausflug nach Potsdam zum Treffen mit ehemaligen Kommilitonen verlief ebenso unangestrengt: Dampferfahrt, Bustour mit Besichtigung der historischen Stätten. Maske in der Hosentasche und bei Anforderung aufgesetzt. Kein Problem.

Gegen 23 Uhr kam unsere Gruppe ehemaliger Studenten ins Hotel zurück, das erste Haus am Platz. Alle hatten noch Durst, aber Restaurant und Bar waren geschlossen. Ein freundliches Gespräch mit der Rezeption ergab, dass es in deren Kühlschrank noch einen Vorrat an Bier gab und wir in der Lobby Platz nehmen durften. Nach weiteren 2 Stunden hatten dann alle die nötige Bettschwere.

Kompliment an das hilfreiche und professionell agierende Personal im Mercure.

Wenige Tage vor dem geplanten Rückflug absolvierten wir einen PCR-Test und der wurde in Frankfurt dann auch benötigt, um unseren Zubringer nach Amsterdam besteigen zu können. Von da an lief alles planmäßig.

Da wir schon früh um 6 Uhr am Frankfurter Flughafen waren, kann man die Situation nicht einschätzen. Wir fanden in Halle B genau einen guten Kaffeestand und freundlichen Service.

Das Kabinenpersonal der KLM tat sein Bestes, um trotz der Restriktionen akzeptablen Service zu bieten und das gelang auch. Im Gespräch merkte man, wie diese Profis es bedauern, nicht den vollen Service bieten zu können. Hoffentlich bald wieder.

Bilanz:

Fernreisen in Coronazeiten sind möglich, wenn auch nicht so vergnüglich, wie vorher.

Der Alltag in Deutschland war aufgrund der Infektionszahlen deutlich entspannter, als in Panama.

Seit unserer Abreise hat sich die Situation hier im Land deutlich verbessert. Es bleibt abzuwarten, wie sich die aktuelle weitgehende Öffnung auswirkt und ob tatsächlich ab 28. September der normale Flugverkehr und Tourismus wieder starten kann. Ich bin optimistisch.

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EILMELDUNG: Lufthansa plant, Panama ab März 2021 wieder direkt anzufliegen, Copa Update

Brasilien, Costa Rica und Mexiko sind für die Lufthansa derzeit Ziele in Lateinamerika, Panama nicht. Das meldet La Prensa soeben, basierend auf einer offiziellen Mitteilung der Gesellschaft.

Alternativen gibt es mit KLM auf einer Boeing B777 und Air France mit einer Boeing B787 , die schon jetzt mehrmals wöchentlich von Amsterdam bzw. Paris direkt nach Panama City fliegen.

Auf dem Weg nach Frankfurt werden wir 4 Stunden Aufenthalt in Amsterdam haben, auf dem Rückweg nur 1,5 Stunden. Klar ist das etwas umständlicher, als direkt zu fliegen, aber kein wirkliches Problem.

Die Lufthansa hat, soweit bekannt, ihre bisher auf dieser Strecke geflogenen 20 Jahre alten Airbus A340 ausgemustert. Es wird also interessant werden zu sehen, welches Gerät dann ab März 2021 zum Einsatz kommt.

Update: Panama hat die Aussetzung des kommerziellen Flugverkehrs bis 21. September verlängert.

„Ausgenommen sind alle humanitären Flüge und Flüge mit Ausrüstungen oder Hilfsgütern, die für die Bekämpfung der Coronavirus-Pandemie erforderlich sind, sowie Flüge, die nach den im Ausführungserlass Nr. 300 vom 31. Juli 2020 festgelegten Verfahren durchgeführt werden, mit dem ein „kontrolliertes Betriebszentrum für die Zusammenschaltung der internationalen kommerziellen Luftfahrt am internationalen Flughafen Tocumen“ geschaffen wird.

Die Vorschriften des Gesundheitsministeriums (Minsa) sehen vor, dass sich Personen, die nach Panama reisen möchten, 48 Stunden vor der Zeit des Fluges, der sie in das Land bringt, einem PCR-Test unterziehen müssen. Darüber hinaus müssen die Passagiere 14 Tage lang in Quarantäne bleiben.“

Copa-Meldung: Ausgenommen von dieser Maßnahme sind jedoch Flüge der internationalen kommerziellen Passagierluftfahrt und der allgemeinen Passagierluftfahrt, die nach den Regeln, Bedingungen und Verfahren des Erlasses Nr. 300 vom 31. Juli 2020 durchgeführt werden, mit dem das Center for Controlled Operations für die Zusammenschaltung der internationalen kommerziellen Luftfahrt eingerichtet wird. Zunächst ist geplant, dass Copa Airlines am 10., 12., 14., 15., 21., 22., 28. und 29. August über den Tocumen International Airport 11 Ziele in acht Ländern der Welt anfliegen wird, darunter die Städte Miami, New York und Washington in den Vereinigten Staaten, Mexiko-Stadt in Mexiko, San José in Costa Rica, Santo Domingo in der Dominikanischen Republik, Quito und Guayaquil in Ecuador, Sao Paulo in Brasilien und Santiago in Chile. In diesem Dokument hat die Exekutive die Beschränkungen für die Einreise von Panamaern und in Panama ansässigen Ausländern in das Staatsgebiet mit zuvor vom Gesundheitsministerium genehmigten Flügen festgelegt. Er wies darauf hin, dass gemäss der Resolution die folgenden sanitären Massnahmen festgelegt sind, die bei der Einreise von Panamaern und ausländischen Einwohnern in die Republik Panama eingehalten werden müssen: der Fluggesellschaft die Bescheinigung über einen Abstrich/PCR-Test oder negative Antigene bis spätestens achtundvierzig (48) Stunden vor dem Einsteigen in den Flug aus dem Herkunftsland vorzulegen; in der von der Fluggesellschaft vorgelegten eidesstattlichen Erklärung eine Annahme zu unterzeichnen, mit der sich der Fluggast verpflichtet die von der nationalen Regierung über das Gesundheitsministerium festgelegten Gesundheitskontrollmaßnahmen und Gesundheitsprotokolle einhalten; den Antrag für die Überwachung des Auftretens von Symptomen und die Bestätigung der Quarantäne oder andere von der MINSA festgelegte Maßnahmen zur ordnungsgemäßen Rückverfolgbarkeit des Passagiers verwenden; und die feste Telefonnummer des Wohnorts angeben, in dem die Quarantäne durchgeführt wird.

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Zahlen werden besser – Lage entspannt sich

In den letzten Tagen waren die Neuinfektionen deutlich unter 1.000, was nicht auf weniger Tests, sondern eine niedrigere Infektionstrate zurückzuführen war, 16% statt 38. Ist dies das langersehnte Ende der Epidemie hier im Land und wie schnell wird die Wirtschaft wieder hochfahren können?

In Sachen Korruption hat die spanische Ermittlungsbehörde sich eine in Panama aktive Baufirma vorgenommen und herausgefunden, dass während der Amtszeit von Präsident Martinelli von allen staatlichen Aufträgen 10% über einen Rechtsanwalt und Scheinfirmen abzugeben waren. Selbst noch nicht abgeschlossene oder abgerechnete Aufträge aus der Zeit der vorhergegangenen Präsidentschaft von Martin Torrijos wurden mit einem solchen Zuschlag beauflagt. Insgesamt hat die spanische FCC demnach wohl 43 Mio. USD mehr gezahlt, als die Volumina der Staatsaufträge betrug.

Mehr dazu: https://www.prensa.com/impresa/panorama/dinero-de-la-coima-gastado-en-lujosos-inmuebles-en-panama/

Um einen Eindruck vom Gesamtvolumen der in der Ära Martinelli vereinnahmten Bestechungsgelder zu bekommen, muss man zu dieser Zahl noch die der brasilianischen Firma Odebrecht addieren, eines Großauftragnehmers, dessen Geschäftsleitung schon in Brasilien einsitzt.

Wir werden am Montag für 3 Wochen nach Deutschland reisen und sind gespannt, wie der Alltag dort aussieht.

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Dickes Lob für United & KLM

Timing ist alles: kurz vor Ausbruch der Coronakrise hatten wir einen Deutschlandtrip für Mitte August gebucht, ein familiärer Anlass, den wir nicht missen wollten.

Panama City nach Houston und weiter nach Frankfurt mit United Airlines, von Frankfurt nach Panama City mit Lufthansa.

Von Corona haben wir uns erstmal nicht aus der Ruhe bringen lassen, es war ja noch viel Zeit. Bis jetzt.

United hatte schon mal unseren Flug von via Houston auf via Chicago umgebucht und bei Lufthansa finden wir den Rückflug nicht. Nicht toll.

Quelle: united.com

Was verlässlicher aussieht, ist die Tatsache, dass mehrmals die Woche Air France und KLM mit ihren regulären Flugnummern in Panama ankommen. Freunde von uns, zwei Paare, haben unabhängig voneinander letzten Mittwoch auf KLM gebucht und sind nicht nur problemlos, sondern planmäßig und geradezu begeistert via Amsterdam nach Frankfurt gekommen. Einige Reisende waren übrigens mehr als perfekt vorbereitet:

Dank an Maria

Also haben wir beschlossen, KLM zu buchen und United zu stornieren. Neugierig war ich schon, wie das alles funktionieren sollte.

Erster Akt: KLM. Anruf im hiesigen Callcenter, gebucht, bestätigt. Erledigt. Der Agent hiess Juan und hat seinen Job toll gemacht. Lob an ihn und KLM.

Quelle: klm.com

Jetzt musste nur noch das Geld von United wiedergeholt werden. Das war mein Plan für heute und die Konstellation war nicht günstig. Wir hatten nämlich nicht direkt gebucht, sondern über ein Reisebüro.

Von diesem Reisebüro gab es weder telefonisch noch per Email eine Antwort. Und die United Website sagte bezüglich Stornierung: „Nicht direkt bei uns gebucht, wende Dich an Dein Reisebüro.“

Also wurde schon mal erwogen, die Rückzahlung bei Mastercard zu erwirken, eine Belastung von Mitte Februar. Nicht gut.

Also doch zuerst mal die United MileagePlus Hotline anfragen, wo ich seit vielen Jahren guter Kunde bin.

Erste Überraschung: ein perfekter Sprachcomputer, der schon mal die Buchungsdaten abfragt und auch weitergibt. Dann habe ich eine weibliche Agentin am Apparat, die mir freundlich mitteilt, dass ich einen Voucher über den Reisewert bekommen kann, der zwei Jahre gültig sein wird. Ja, das klingt vernünftig.

Kurz nachdem ich zugestimmt habe, frage ich doch nochmal, ob denn auch Rückzahlung auf meine Kreditkarte möglich wäre. „Yes, no problem.“

Meine Verwunderung lasse ich mir nicht anmerken. United ist, wie alle Airlines heute, faktisch pleite und zahlt trotzdem Geld zurück?

Anstandslos und ohne langes Suchen verständigen wir uns über die Beträge und sogar Upgrade-Meilen werden rückverrechnet. Es soll 5 bis 7 Tage dauern und dann auf meiner Karte erscheinen. Das Lufthansa-Segment der Reise war Bestandteil der United Buchung (beide Star Alliance) und lediglich ein Sitzplatz-Aufpreis war von Lufthansa eingezogen worden. Peanuts, die ich noch separat holen muss.

Das ganze Prozedere hat nur 10 oder 15 Minuten gedauert und war wirklich beeindruckend professionell.

Also Danke und Daumen hoch für KLM und United.

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#Langbesserlebigkeit: „Funktionale Unsterblichkeit“

Diesen vielversprechenden Begriff habe ich einem neuen Buch entnommen und der passt ja perfekt zu meinem Thema #Langbesserlebigkeit.

Das spannende und wissenschaftlich fundierte Buch heißt „The Phoenix Protocol“ und der Autor ist August Dunning. Auf Seite 27 der aktuellen Version (08_20) meines eBooks „Der 100-Jahre-Plan für alle über 40“ verrate ich, um was es geht.

Wer sein Exemplar nicht erst in den letzten 2 Tagen abgerufen hat, sollte es nochmal tun, um neue Inhalte lesen zu können.

Hier ist der Gratis-pdf-Download.

Neu: #asocialmedia

Fast 2 Stunden habe ich mir gestern den Stream einer Veranstaltung angeschaut, bei der aktiv praktizierende Ärzte über ihre Erfahrungen in der Behandlung von CoVid-19 berichtet haben.

https://lbry.tv/@GeekforTruth:c/American-Doctors-Address-COVID-19-Misinformation:4

Die Ergebnisse beim Einsatz von Hydroxychloroquine (HCQ), selbst bei fragilen Patienten in Pflegeheimen, sind absolut beeindruckend. Wie einer dieser Praktiker treffend bemerkt: der frühzeitige und breite Einsatz dieses Medikaments hätte allein in den USA zehntausende Leben gerettet. Zur Situation in Panama habe ich hier schon geschrieben.

Die Politisierung solcher rein medizinischen Sachverhalte ist erschreckend: den derart erfolgreich praktizierenden Ärzten wird von den verschiedenen Gesundheitsbürokratien mit Ermittlungen und sogar dem Entzug der Zulassung gedroht.

Das führt zu der perversen Situation, dass viele Mediziner diese Medikamente für sich selbst und ihre Familie beschaffen, nicht aber ihren Patienten verabreichen dürfen.

Wird aber noch besser: heute früh konnte man feststellen, dass die Videos der Veranstaltung bei Facebook und Youtube gelöscht sind, in Google nicht mehr gefunden werden und dass darauf Bezug nehmende Twitter-Feeds blockiert sind.

Anmaßung und Zensur im ganz großen Stil.

Selbsternannte Faktenchecker der Social Media Unternehmen wissen anscheinend besser, was für CoVid-19-Patienten hilfreich ist, als die täglich damit befassten Ärzte! Sie sollten in #AsocialMedia umbenannt werden.

Auf diese Weise wird potentiell lebensrettende Information unterdrückt, alle damit befassten Unternehmen und Personen haben Blut an ihren Händen.

Wer ist schuld? President Trump natürlich. Hätte er im März HCQ verdammt, statt es zu empfehlen, hätte es einen Run auf dieses Medikament gegeben, Erfolgsmeldungen allerorten.

Ich hoffe und wünsche, dass in nachfolgenden Sammelklagen Facebook, Google und Twitter dafür in Grund und Boden prozessiert werden.

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Maskenball

Während in der Hauptstadt und der benachbarten Provinz Panana West wegen hoher Infektionszahlen immer noch erhebliche Beschränkungen herrschen, geht es in unserer Provinz Cocle schon seit Wochen entspannt zu. Wir kaufen ein, wann wir wollen, fahren innerhalb der Provinz herum, wo wir wollen und haben auch schon wieder freitägliche Treffen im Restaurant. Das allerdings ist eigentlich nicht erlaubt.

Nun kommt der eine oder andere Provinzfürst aber doch auf eigenartige Ideen. Der Bürgermeister unseres „Landkreises“ Anton hat mit einigen seiner Amtsbrüder beschlossen, dass man am Wochenende den Alkoholverkauf einschränken sollte und hat das auch umgesetzt. Heute und morgen gibt es in den Supermärkten der Region keinen Alkohol zu kaufen.

Da das jeder wusste, konnte gestern ordentlich vorgesorgt werden und am Montag ist sowieso alles wieder normal. Was für eine sinnlose Aktion.

Geht aber noch dümmer.

Gegen 16 Uhr machen wir uns auf den Weg zu einem Strandspaziergang. Ganz am Anfang badet eine Familie im Meer, dann sind wir allein. Wir zwei, 1 km vor uns nichts, 1 km hinter uns nichts. Und da kommt der Polizeiwagen die Strandzufahrt heruntergefahren. Ehe die Officer aussteigen, ziehen wir unsere Masken aus der Tasche und setzen sie auf.

Zu spät, denn nun wird uns ausführlich erklärt, dass man unbedingt mit Maske unterwegs sein muss, weil das Dekret #keineAhnung es so vorschreibt. Ich frage nach, ob das ernst gemeint ist: zwei Leute einsam am Strand und sollen eine Maske tragen? Wirklich?

Ja, wirklich, das Dekret will es so. Wir sollen eine Strafe zahlen und der Quittungsblock wird schon aus der Tasche gezogen. Identifikation bitte. Haben wir am Strand nicht dabei. Geld auch nicht.

Wo wir wohnen und aus welchem Land wir kommen. Ah, Alemania. Schon mal besser, als ein nordamerikanischer Gringo zu sein.

In aller Ruhe erkläre ich den Senores Officiales dann noch, dass ich einen deutschsprachigen Blog betreibe, der Panama bisher immer im besten Licht geschildert hat.

Inzwischen reden die drei schon mehr miteinander, als mit uns. Ob wir jetzt auch direkt nach Hause gehen würden. Machen wir, und mit Maske. Na gut.

Wir sind entlassen und behalten die Maske auf der Nase, bis das Auto den Strand verlassen hat. Das macht jetzt wirklich keinen Spaß mehr.

P.S. Es ist ziemlich unstrittig, dass frische Luft das beste Gegenmittel bei allen möglichen Atembeschwerden ist, dass Viren nicht kilometerweit am Strand herumfliegen und man dort demzufolge eher keine Maske braucht. Wenn eine Administration trotzdem darauf besteht, dass die Bewohner über Monate in ihren Wohnungen verbleiben, muss man sich über wachsende Infektionszahlen nicht wundern.

Ein Stück erschwinglicher Luxus

Nicht nur meine Lieblingsregion in Panama ist die Inselgruppe der Las Perlas, die Perleninseln, im Golf von Panana und nur 30 Minuten per Flugzeug, 90 Minuten per Expressfähre und wenige Stunden per Segelboot von der quirligen Hauptstadt entfernt. Was sich dort auftut, ist eine ganz andere, eine maritime Welt.

Quelle: paoloruffini.com

Nur wenige der mehr als 200 Inseln sind bewohnt, deren Bewohner leben von Fischfang und Tourismus. Einige Sandbänke tauchen nur bei Ebbe auf, verschwinden wieder mit dem Ansteigen der Gezeiten.

Ganzjährig ein Paradies für Segler und Schnorchler, tummeln sich von Juli bis Oktober hier ein paar Hundert Buckelwale, bringen ihre Jungen zur Welt, ziehen sie auf, machen sie fit für die Rückreise in Richtung Antarktis.

Quelle: pinterest.com

Die beliebteste und belebteste Insel der Gruppe ist Isla Contadora, wo die Spanier im 16. Jahrhundert die von Einheimischen aus der Tiefe geholten Perlen für den Transport ins Mutterland verpackten und der Buchhalter, el contador, genau Buch über die Schätze führte.

Im 20. Jahrhundert ließen sich wohlhabende Hauptstädter ihr Wochenend-Refugium auf Isla Contadora bauen und auch ausländische Prominente kamen hinzu. Immer wieder war die Insel Treffpunkt von Staatsmännern für mehr oder weniger geheime Treffen und Absprachen.

Isla Contadora hat sieben traumhafte Strände, einer davon ist der einzige offizielle Nudistenstrand im katholischen Panama.

Unmittelbar hinter der ersten Grundstücksreihe und 30 Meter über dem Meer entsteht derzeit Cacique Village, ein kleines Ressort zwischen alten Bäumen, mit 11 Duplexgebäuden, die aus je einer 2- und 3-geschossigen Villa mit 200 m² Wohnfläche bestehen.

Einige der 3-geschossigen Villas werden nun in einem Teileigentumsmodell unter der Marke LiBERTADO507 vermarktet. Neben drei Schlafräumen mit Bädern im Erdgeschoss nimmt ein großzügiger Wohnbereich mit Küche und Freifläche die gesamte obere Etage ein. Im Untergeschoss (90 m²) verfügt jede der voll ausgestatteten LiBERTADO507 Villen über 6 belüftete Depositboxen, damit die Besitzer persönliche Dinge, wie Sportgeräte oder Kunst während ihrer Abwesenheit sicher unterbringen können.

Quelle: Cacique Village

Krönung ist jedoch die geräumige Dachterasse im Grünen, mit 96 m² Fläche, Blick auf Meer und Nachbarinseln, unverbaubar natürlich. Der feinsandige Strand ist weniger als 100 Meter entfernt. Im Bild fehlt die Dachterrasse.

Ein solches Objekt auf Panamas nachgefragtester Pazifikinsel wird in einem Teileigentumsmodell für 6 Besitzer angeboten, stellt ein überaus attraktives Investment mit Wertsteigerungspotential dar. Als Dividende gibt es Jahr für Jahr 8 Wochen Nutzung für family & friends.

Alle Details sind hier: www.libertado507.com

56 Nächte in einer bezüglich Lage, Größe und Komfort vergleichbaren Hotelsuite dürften mit über $1.000 pro Nacht zu Buche schlagen, was einer Dividende von ca. 30% auf den Einsatz in Höhe von $165.000 entspricht.

Wer seine Teilzeit-Villa als Hauptquartier einer Panama Corporation nutzt, kann das Investment in wenigen Jahren aus legaler Steuereinsparung refinanzieren. Wie das geht, steht hier. (pdf download)

Auch wer nur einige Wochen im Jahr die Tropen genießen will, hat damit ein komfortables Dauerquartier und den perfekten Ausgangspunkt, um Lateinamerika und die Karibik zu bereisen. Oder es ist der erste Schritt zur späteren Auswanderung.

Bauherr des Ressorts ist ein deutscher Unternehmer der seit 20 Jahren in Panama lebt und auf Isla Contadora ein populäres Hotel und Restaurant betreibt.

Kauf der Villa wird über Keller Williams, eine der großen internationalen Immobilienfirmen und deren deutschen Makler realisiert.

Das Teileigentumsprojekt wird von der Luckxus Promotions S.A. mit einer spezialisierten Anwaltskanzlei umgesetzt.

Ausführliche Information findest Du hier: www.libertado507.com

Bis bald, auf Isla Contadora, Panama Pazifik.

#LangbesserlebigkeitDu bist Ü40 oder nahe dran? Dann unbedingt hier meinen „100-Jahre-Plan“ gratis abrufen.

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