Panama im Globalen Innovationsindex

Als Resident Panamas ist man immer auf der Suche nach guten Nachrichten und in den letzten Jahren z.B. bei Wachstum und Kreditrating auch verwöhnt worden.

Heute mal nicht:

Im Globalen Innovationsindix 2018 der WIPO ist das Land vom 63. auf den 70. Platz abgerutscht, bei 126 Teilnehmern. Selbst in Lateinamerika belegt man nur noch den 7. Platz wohingegen Costa Rica und Kolumbien für ihren Fortschritt lobend erwähnt wurden.

Das gefällt mir überhaupt nicht, weil Innovation ein Land fit für die Zukunft, wirtschaftlich und gesellschaftlich erfolgreich macht.

WIPO meint, dass man sich, wegen Klimawandel, auf Innovation bei erneuerbaren Energien konzentrieren sollte. Wirklich? Fällt diesen Leuten nichts anderes ein? Landschaft mit WKA und Solarfeldern zuzubauen ist alles andere als innovativ.

 

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Quelle: La Prensa

 

Am Stand der Technik orientiert, ist für mich klar, dass Energieinnovation bei kleinen und inhärent sicheren Kernkraftanlagen stattfinden wird.

Und dann beginnt in einem Land in der Mitte Europas der Rückbau eines ebenso kostspieligen wie völlig überflüssigen Kraftwerkparks (Solar & Wind), der seinerzeit auch als Innovation angepriesen wurde und pro Familie nicht mehr als eine Kugel Eis pro Monat extra kosten sollte.

 

 

 

 

 

Wettbewerbsfähigkeit – noch ein Ranking

Das Handelsblatt schreibt:

Der Migrationsforscher Klaus Bade warnt unmissverständlich: „Wir befinden uns in einer migratorisch suizidalen Situation.“ Während unser Sozialstaat hunderttausende Unqualifizierter … anzieht, fühlen sich die jungen Vertreter des Leistungsmittelstands hierzulande immer fremder. Der Handwerksmeister, der in Australien nicht vom Bürokratenstaat bedrängt wird, der Arzt, der in Norwegen nicht zum Krankenhausbeamten degradiert wird, der Wissenschaftler, der in den USA bessere Forschungsbedingungen hat, die Hotelfachfrau, die in der Schweiz das Doppelte verdient aber weniger Steuern zahlt, der Bauingenieur, der in Arabien oder China sein Können vergoldet bekommt – die Motive wechseln. Aber eines eint sie alle: Anderswo geht es ihnen besser als daheim.

„So schlimm wird es wohl nicht sein“, sagen einige, andere haben schon lange vermutet, dass da ein Problem ist.

Das eigentliche Problem ist, dass dieser Auszug aus dem Handelsblatt alles andere als neu ist, sondern vom 11. Dezember 2009(!) datiert.

Und heute, 8 Jahre später? Die Antwort gibt „Welt Online“ in einem Artikel „Der schleichende Abstieg Deutschlands“

Standort-D-Wettbewerbsranking

Wie wird die Bilanz in 8 Jahren wohl aussehen?

 

 

Panama #1 im Gallup Healthways Global Wellbeing Index – mit Abstand

Voll Stolz haben mir panamesische Geschäftsfreunde heute einen aktuellen Gallup Report zugesandt, bei dem es um die Aspekte des Wohlergehens geht und den Panama unangefochten anführt. (www.gallup.com)

Basierend auf dem NYT und WSJ Bestseller „Wellbeing“ (Wohlergehen) von Tom Rath und Jim Harter haben Gallup und Healthways Menschen in allen Ländern nach ihrem Wohlergehen befragt. Die essentiellen Elemente dafür sind

– Beruf / Bestimmung

– persönliche Beziehungen

– Gesundheit

– Gemeinschaft

– Finanzen.

Panama ist weltweit das einzige Land, wo mehr als 60% der Befragten in mehr als 3 der Kategorien mehrheitlich zufrieden sind. Costa Rica folgt mit 44%, wiederum vor Dänemark, Österreich, Brasilien, Uruguay, San Salvador, Schweden, Guatemala, und Kanada auf Platz 10 mit 34%.

Lediglich beim Thema Finanzen sind in Panama nicht mehr als 32% der Befragten „happy“, was aber immer noch über dem regionalen (29%) und globalen (25%) Durchschnitt liegt.

Deutschland steht beim finanzielle Wohlergehen mit 55% auf Platz 5, taucht aber in den anderen Kategorien nicht unter den ersten 10 auf. An der Spitze steht Deutschland leider mit einem negativen Aspekt: Fast 25% der Angestellten sind im Beruf „aktiv nicht-engagiert“. Eine hochinteressante Untersuchung, die auf 124 Seiten eine Unmenge Details bringt und Panama zusätzliche Anziehungskraft verleiht.

BREAKING NEWS: Panama zweitreichstes Land in Lateinamerika

Basierend auf neuesten Daten zu Pro-Kopf-Bruttosozialprodukt (GDP) und Kaufkraftparität (PPP) nimmt Panama nach Chile nun schon den zweiten Platz in Lateinamerika ein.

Downtown Panama City

Das meldet Latinvex und das ist eine bemerkenswerte Entwicklung, zumal mit Kanalerweiterung und weiterer Erschließung der Gold- und Kupfervorkommen die goßen Sprünge im GDP erst ab 2015 zum Tragen kommen.

Wohlgemerkt, es geht nicht um die absolute Wirtschaftskraft, wo das kleine Panama mit seinen 3 Mio. Einwohnern keine Rolle spielen kann, sondern um Pro-Kopf-Werte und unter Berücksichtigung der Währungskurse.

Die Bindung des Balboa an den US-Dollar stellt sich dabei als Anker der Stabilität dar und gibt Investoren Sicherheit.

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