Panama #1 in 2018

Als wir 2008 in Panama ankamen, lag das Bruttoinlandsprodukt pro Kopf bei ca. $14.000 und Panama noch an 6. Stelle unter den entwickelten Ländern in Lateinamerika. (nach Kaufkraftparität)

Nach einer Reihe von Jahren mit außerordentlichem Wachstum wird Panama in 2018 das lange führende Chile mit ca. $26.000 überholen, #1 in Lateinamerika sein.

 

panamappp

Quelle: La Tercera/IMF

Was für eine Erfolgsstory. Und man kann es täglich sehen: bei Infrastrukturprojekten, im Wohnungsbau und Straßenverkehr.

Kein Wunder das hier ausgelassen Karneval gefeiert wird, mit einem folkloristischen Hintergrund – ein wohltuender Kontrast gegen das was man an „Karneval“ dieser Tage aus Deutschland zu sehen bekommt.

 

 

BREAKING NEWS: Panama zweitreichstes Land in Lateinamerika

Basierend auf neuesten Daten zu Pro-Kopf-Bruttosozialprodukt (GDP) und Kaufkraftparität (PPP) nimmt Panama nach Chile nun schon den zweiten Platz in Lateinamerika ein.

Downtown Panama City

Das meldet Latinvex und das ist eine bemerkenswerte Entwicklung, zumal mit Kanalerweiterung und weiterer Erschließung der Gold- und Kupfervorkommen die goßen Sprünge im GDP erst ab 2015 zum Tragen kommen.

Wohlgemerkt, es geht nicht um die absolute Wirtschaftskraft, wo das kleine Panama mit seinen 3 Mio. Einwohnern keine Rolle spielen kann, sondern um Pro-Kopf-Werte und unter Berücksichtigung der Währungskurse.

Die Bindung des Balboa an den US-Dollar stellt sich dabei als Anker der Stabilität dar und gibt Investoren Sicherheit.

Panamas Wirtschaft schliesst auf

Ein interessanter Artikel im Panama-Guide, einer englischsprachigen Website mit Nachrichten aus und über Panama (www.panama-guide.com):

Das Bruttosozialprodukt des Landes hat sich seit 2003 von allen lateinamerikanischen Ländern am schnellsten entwickelt und nun zu den führenden aufgeschlossen.

Image

(Quelle: http://www.panama-guide.com/article.php/20120114131943821)

Besonders beeindruckend, wenn man berücksichtigt, wo das Land vergleichsweise in 2003 stand. Ursachen für den Aufstieg? Die Übernahme des Panamakanal in 1999 sowie wirtschaftsfreundliche, wachstumsorientierte Politik seit etwa 2003. Die derzeitige Regierung von Ricardo Martinelli, einem Geschäftsmann und Inhaber der größten Supermarktkette im Land, setzt diesen Kurs forciert fort. Das Wachstum in 2011 war 9,2%, Spitzenwert in Lateinamerika und sicher auch weltweit.

Der Ausblick ist positiv: Massive Infrastruktur-Investitionen sind im Gang: U-Bahn und Hochstraßen in Panama City, internationaler Flughafen in Rio Hato, eine Vielzahl Hotels in der Hauptstadt und in der Provinz, eine Goldmine produziert, die möglicherweise größte Kupfermine der Welt in Planung, Öl-Exploration vor der Küste und vieles mehr. Zuerst natürlich die massive Erweiterung des Kanals, Verdopplung der Schleusenkapazität und Platz für noch größere Schiffe ab 2014.

Panama wird sich damit in wenigen Jahren ökonomisch an die Spitze Lateinamerikas setzen.

Und hier ein interessanter Ausblick auf die Umgestaltung der Hauptstadt:                                  http://www.youtube.com/watch?v=anD8GbGm4Z4

Sehenswert.

 

 

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