Herzlich willkommen

Dieser Post bleibt an erster Stelle, neue Posts folgen darunter.

Janosch, Kanal, Hut und Panama Papers – das ist alles was viele mit Panama verbinden. Und Janosch hatte recht: Panama ist wirklich schön.

Als Urlaubsziel zum Erleben, oder als neues Ziel zum Leben.

Für alle, die als Aussteiger am Strand oder in den Bergen oder in einem Penthouse an der Avenida Balboa leben wollen. Und für alle, die sich irgendwo dazwischen einordnen.

Dieses Blog beschreibt die vielen Facetten des Lebens in Panama, welchen Einfluss die Nachbarländer in Lateinamerika oder auch der große Nachbar im Norden haben.

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Und da viele Leser hier sind, weil sie planen, Deutschland dauerhaft zu verlassen, wird auch gelegentlich auf die deutsche Politik Bezug genommen. Dabei muss niemand meine Sicht teilen, so wie mir Ihre Sicht völlig egal ist.

Nachdem wir in Europa, Asien und Amerika sorgfältig nach einem sonnigen Domizil gesucht haben, fiel die Entscheidung in 2008 zugunsten Panama – und das war gut so.

Lesen Sie weiter, teilen Sie den Inhalt mit Freunden und kommen Sie oft zurück.

 

Jahreswechsel 2016/17

Wenn ich mir den aktuellen Wetterbericht aus Deutschland so ansehe, bin ich froh, dass wir uns schon am 28.12. wieder in die Lufthansa-Maschine nach Panama gesetzt haben, zusammen mit 2 Besuchern aus der weiteren Familie.

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Quelle: Kim

Am Neujahrsmorgen wurde die traditionelle kleine Runde über Land gefahren, diesmal zuerst zur wunderschönen Basilica Menor Santiago Apostol in Nata de Los Caballeros. Was für ein herrliches Gebäude, erbaut in 1522 und in 2010 auch unter Beteiligung der deutschen Botschaft restauriert.

 

Danach zwischen Zuckerrohr- und Salzfeldern um Aguadulce zur Küste und zum Mittag in das Restaurant „Reina del Mar“, nicht ohne zuvor das namenlose Fischerdorf am Ende der Küstenstraße und an der Mündung eines breiten Flusses in Augenschein genommen zu haben. Das Essen im Reina del Mar ist immer ausgezeichnet und die Preise der ländlichen Umgebung angemessen.

Zwei Tage danach stand eine Tour nach Colon zur neuen Kanalschleuse auf dem Programm. Obwohl unterwegs ein Tanklaster umgekippt und die resultierende Umleitung ganze 4 Stunden dauerte, konnten wir noch teilweise der Passage eines LNG-Tankers beiwohnen, bevor das Besucherzentrum um 16 Uhr geschlossen wurde.

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Wieder 2 Tage später geht es mit Expressfähre von Panama City zur Isla Contadora, unser bevorzugtes Ziel im Las Perlas Archipel. Kaiserwetter und wunderbares Wasser.

Was braucht man im Januar sonst noch?

 

Schon mal über Leben in den Tropen nachgedacht?

 

 

 

 

 

Mehr Artenvielfalt in den Tropen

Nichts als Überraschungen.

In den letzten Tagen bin ich über zwei Berichte gestolpert, in denen Wissenschaftler nach langjähriger Feldarbeit herausgefunden haben, dass höhere Temperaturen mehr Artenvielfalt bedeuten. Wer hätte das gedacht? Und wenn ich in Gedanken mal Panama mit Grönland vergleiche, scheint das glaubwürdig zu sein.

 

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Das Bedeutsame daran ist eher, dass es veröffentlicht wurde, denn diese Aussage steht der Mär vom Massensterben aller möglicher Arten wegen Klimawandel diametral entgegen.

Ich habe da so einen Verdacht: Andere Wissenschaftler werden demnächst auch herausfinden, dass der gestiegene CO2-Gehalt der Atmosphäre unsere Erde grüner gemacht hat. Was dann?

Ich danke allen meinen Lesern für ihre Treue zu diesem Blog und wünsche ein glückliches 2017. Bleiben Sie schön neugierig.

 

 

Wind of Change (3)

Dieses Lied der Scorpions stand für den Wechsel, der um 1990 in Deutschland und Osteuropa stattfand. Ein weiterer gravierender Wechsel steht vor der Tür.

In Teil 1 (hier) und Teil 2 (hier) habe ich ansatzweise skizziert, wie die exponentiellen Fortschritte in digitaler Technologie unsere Gesellschaften und unser Alltagsleben schon heute beeinflussen und zunehmend verändern werden. Positiv natürlich.

Zur gleichen Zeit sind in Deutschland und Europa gesellschaftliche Veränderungen zu registrieren, die vielen Menschen Sorge bereiten und sie über einen Plan B nachdenken lassen. Die gute Nachricht: Es war noch nie so einfach, einen solchen Plan umzusetzen.

 

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Quelle: Panaviacion

 

Man kann heute für wenig Geld weltweit reisen, bezahlbare Quartiere mieten, faktisch kostenlos kommunizieren, über Online-Vermittlung Aufträge akquirieren, ein bestehendes Geschäft aus der Ferne fortführen oder ein neues aufbauen.

In meinem englischsprachigen Blog betterpanama erkläre ich derzeit in einer mehrteiligen Folge von Posts, warum Hightech/Software-Firmen in Panama besser aufgehoben sind, als im Silicon Valley.

Mit einem deutschen Reisepass oder dem der meisten EU-Länder stehen weltweit viele Türen offen. Man kann visafrei für Besuchszwecke einreisen, das Land und die Möglichkeiten erkunden, herausfinden, wo was passt und man sich wohlfühlt. Und wer sein Business online abwickelt, braucht natürlich keine Arbeitserlaubnis.

In den 8 Jahren, seit wir in Panama leben, haben wir eine Menge Leute getroffen und kennengelernt, die das einfach auch gemacht haben. Einige wenige Beispiele:

  • eine junge Frau, die bei der Vertretung eines deutschen Sportwagen-Herstellers angefangen und inzwischen hier geheiratet hat
  • ein Freund und Arbeitskollege, der hier die Liebe seines Lebens gefunden hat (hier)
  • eine Familie mit 2 Schulkindern, die hier hochwertige Möbel bauen (hier)
  • ein Ehepaar, das auf einer Trauminsel ein gefragtes Bed & Breakfast betreibt (hier)
  • eine Freundin, die das an der Azuero-Westküste mit ihren traumhaften Sonnenuntergängen anbietet (hier)
  • zwei junge Männer, die gerade in den Bergen auf 800 m ihr Traumhaus planen

und dann gibt es auch solche wie die f*cking fraudster family (hier und hier und hier), die von Lug und Betrug leben und deshalb öfter mal das Land wechseln müssen.

Go West Young Man hieß es mal zu Zeiten der Goldgräberei in Kalifornien.

Go Panama ist meine Empfehlung heute für alle, die sich ein neues Leben unter der tropischen Sonne aufbauen wollen. Lebensqualität? Siehe hier.

Wind of Change? Denke darüber nach, wie dein perfektes Leben aussehen soll und habe den Mut, es auch umzusetzen.

Lebe deinen Traum.

 

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Quelle: Panaviacion

Ein Strandressort entsteht

Auf den ca. 50 km der Carreteria Panamericana zwischen Gorgona und Rio Hato ist die Pazifikküste meist in Sicht oder nicht mehr als 1 km entfernt. Überall gehen Stichstraßen Richtung Ozean und immer wieder sieht man die Werbetafeln neuer Bauprojekte.

Eines davon ist Casamar, ca. 90 km westlich von Panama City gelegen. Billboard, Fahnen und eine attraktive Einfahrt machen neugierig. Derzeit sind dort Bauarbeiten im vollen Gang; die ersten Appartmenthäuser werden im Dezember bezugsfertig. Bis zur endgültigen Fertigstellung des Ressorts werden wohl zwei Jahre vergehen.

So sah es bis vor kurzem dort aus:

Ein erster Komplex von Appartmenthäusern, nicht höher als 4 Geschosse, wird mit Pool und Grünanlagen komplettiert. Die geräumigen Appartments mit Grundflächen von  220 und 365 qm verfügen über Wohnzimmer, offene Küche, 3 Schlafzimmer mit eigenem Bad, Patio, sind in sehr guter Qualität gebaut und komplett mit Haushaltsgeräten ausgestattet.  Die Quadratmeter-Preise liegen derzeit um die $2.200, was heute ca. €1.700 entspricht.  Wer pre-construction kauft, zahlt noch weniger.

Zu den Appartmenthäusern kommen weitere Komplexe mit Ein- und Zwei-Familienhäusern, alle im Grünen, mit Meerblick und attraktiven Pools.

 

 

 

In ca. 2 oder drei Jahren wird Casamar so aussehen:

 

 

 

Parallel dazu entsteht als Teil des Ressorts ein Hotelkomplex, der von Marriott betrieben werden wird und so aussehen soll:

 

 

Andere Hotelketten wie Sheraton, Wyndham, Riu haben sich ihre Plätze an dieser Küste schon gesichert, weitere werden folgen.

Wer wohnt in diesen Ressorts? Eine bunte Mischung. Panamesische Mittel- und Oberschicht, südamerikanische Käufer, überwiegend aus Kolumbien und Venezuela, aber auch viele Nordamerikaner, die Panama längst als Winterquartier entdeckt haben oder einen Beruf haben, der ortsunabhängig ausgeübt werden kann.

Kanadische Charterfluglinien kommen regelmäßig aus Toronto und Ottawa, landen ab Frühjahr nicht mehr in der Hauptstadt, sondern am neuen Internationalen Flughafen von Rio Hato. Von Atlanta, Houston, Los Angeles, Miami, New York, Washington gibt es tägliche Verbindungen nach Panama City, ebenso aus allen Hauptstädten Süd- und Mittelamerikas.  Aus Amsterdam, Frankfurt und Madrid kommen KLM, Condor und Iberia mehrmals pro Woche.

Panama hat faktisch Vollbeschäftigung und es müssen qualifizierte Arbeitskräfte ins Land geholt werden. Zunehmend sind deshalb auch Familien mit Kindern dabei, für die es eine Vielzahl privater internationaler Schulen gibt.

Kein schlechter Platz zum Leben, oder? Mehr hier.

 

 

 

 

Als Investor und Unternehmer in Panama … Teil 1

Dieses Thema wird mehr als ein Posting umfassen.

Anstoß ist ein Artikel gewesen, der eine Reihe einflussreicher Expats vorstellt, also Leute die aus anderen Ländern gekommen sind, sich in Panama niedergelassen haben und ein erfolgreiches, einflussreiches Geschäft aufgebaut haben. Neben diesen Erfolgsgeschichten gibt es Tausende, die nicht in der Zeitung stehen, wo man im Gespräch die Geschichte erfährt, immer wieder staunt und gelegentlich den Hut zieht. Und keiner von denen will zurück.

Wenn in Europa und den USA wirtschaftlich alles bestens wäre, würden Leute nur wegen des schönen Wetters hierher kommen. Inzwischen denke ich, dass dies für viele nur das Sahnehäubchen obendrauf ist. Ausschlaggebend ist das wirtschaftliche Umfeld, die Bedingungen unter denen man hier ein Geschäft aufbauen und betreiben kann.

Ein sehr schönes Beispiel ist ein bayerisches Paar, das vor Jahren zum Surfurlaub nach Panama kam, geblieben ist und über die Jahre eine kleine, feine Hotelanlage aufgebaut hat. (www.hibiscusgarden.com)

Oder der Webdesigner, der seine europäischen Kunden von überall bedienen kann. Er meldet sich in Deutschland steuerlich ab, zieht nach Panama und lebt hier von seinen „ausländischen“ Einnahmen, die in Panama legal nicht besteuert werden. Das ist die Idealkonstellation, wenn jemand auch hier leben will.

Wie man in Panama einreisen und leben kann, habe ich wohl schon mal beschrieben. Nochmal in Kurzfassung und bezogen auf das genannte Beispiel:

Sie haben Kunden in der Welt, die Sie von überall online bedienen können.

Sie gründen eine offshore Firma. Kostet um die 1.000 USD und jährlich wiederkehrend ca. 600 USD, was Registrierung und Pauschalsteuer umfasst. Wenn sie nur Geschäfte ausserhalb Panama machen, hat diese Firma keine weiteren Verpflichtungen, d.h. kein Steuerberater, keine Buchführungspflicht, kein Jahresabschluss. Achtung: Bankkonto sollte Bestandteil des Pakets sein.

Sie melden sich wirksam in Deutschland ab, so dass da keine Steuerpflicht mehr besteht.

Sie reisen visafrei in Panama ein, können ununterbrochen bis 180 Tage bleiben. Danach verlassen Sie das Land für einen Kurztrip in die Nachbarschaft (Costa Rica, Karibik), die USA oder um die alte Heimat zu besuchen. Nach Rückkehr beginnen die 180 Tage von vorn.

Sie mieten Wohnung oder Haus, finden heraus wo es am besten gefällt. City, Strand, Berge …  Oder wohnen erstmal in einem Bed & Breakfast. (http://www.casanitapanama.com/deutsch)

Jederzeit können Sie ein Apartment oder Haus kaufen und zahlen bei neuen Objekten für 20 Jahre keine Grundsteuer. An Objekten gibt es eine riesige Auswahl und die Preise sind deutlich besser als in Deutschland. (http://www.panamaequity.com)

Wenn Sie jetzt zwar eine Firma, aber kein Bankkonto haben, dann wird es Zeit, eine Bank aufzusuchen. Panama hat eine Menge davon und strikte Regeln. Das sorgt für Stabilität und war ein Faktor, dass Panama von der grauen OECD-Liste auf die weiße kam.

Liste aller Banken in Panama

Sie brauchen: lange Hose (ernsthaft), Pass, Bankreferenz aus Deutschland, 2 persönliche Empfehlungen von Geschäftsfreunden, die die Bank auch anrufen kann, einen ersten Einzahlungsbetrag. Lassen Sie die Banker wissen, wovon Sie leben werden und dass Sie auf der Suche nach einer guten Bank sind, nicht die erste beste nehmen werden. Wenn Sie außerdem vielleicht noch ein Depot,  Autofinanzierung oder Versicherung brauchen, oder künftige Geschäfte glaubhaft darstellen, umso besser.

Die panamesischen Banken haben alle eine Englisch sprechende Auslandsabteilung.

Erledigt? Glückwunsch. Sie haben es schon weit gebracht.

Wenn Sie jemand kennen, den das interessieren könnte, gern weiterleiten.

Wenn Sie die Information in diesem Blog gut finden, bitte bewerten.

Fragen und Anmerkungen gern per email (siehe Profil).

Danke für den Besuch.

Dieses Wirtschaftswoche-Interview müssen Sie lesen

Es wird unendliches Leid über Europa gebracht“ – der Titel eines Interviews in der Wirtschaftswoche vom 30.5.2012.

Aus den Tageszeitungen sind wir ja seit 2008 zunehmend schriller werdende Meldungen zum Zustand der Banken, der Staatsverschuldung, der Europäischen Union, der Eurozone und des EURO als Währung gewöhnt. Immer wieder werden diese Meldungen aber auch kaschiert mit beruhigenden Nachrichten zum Zustand der deutschen Wirtschaft, so als ob das Land unabhängig von dem wäre, was da vor der Haustür, im gemeinsamen Währungsraum passiert.

Inzwischen klingen auch die seriösen Wirtschaftszeitungen wie Wirtschaftswoche und Handelsblatt überhaupt nicht mehr optimistisch. Die Ökonomen, die uns anhand eindrucksvoller Theorien die Wirtschaft erklärt haben, haben die Krise nicht vorhergesehen (mit wenigen Ausnahmen), konnten sie nicht verhindern und wissen auch nicht, wie man wirksam gegensteuert. Politiker reisen von einem Gipfel zum anderen, aber wenn ihre Berater schon ratlos sind, was ist dann noch zu erwarten?

Hier erstmal der Link zum Wirtschaftswoche-Interview mit Felix Zulauf, einem renommierten Schweizer Vermögensverwalter: http://bit.ly/JOuKKZ. Wer das Geld anderer Leute verwaltet, muss zwangsläufig eine gute Nase für Entwicklungen am Markt haben, da ihm sonst die Kunden abhanden kommen. Zulauf ist seit mehr als 20 Jahren im Geschäft. (www.zuam.ch)

Ein paar Zwischenüberschriften des 11 seitigen Interviews sind:

– Naiver Glaube an die Eurozone

– Europa will Gleichgewicht auf Deutschland’s Kosten

– Unwissende Bevölkerung

– Euro wird nicht überleben können

– Deutschland in der Falle.

Weniger Demokratie, weniger Freiheit, mehr Dirigismus – das ist es, was die Bevölkerung Europas in den nächsten Jahren erwartet. Und mit hoher Wahrscheinlichkeit Währungsreformen, heftige soziale Unruhen, weiter schwindendes Vertrauen in die Politik – wo das noch möglich ist. Ich kann mir zum Beispiel nicht vorstellen, dass die aufgeblähte und völlig unnütze EU-Verwaltung, inklusive des sog. Parlament und der Kommissionen, in Brüssel und Strasburg lange Bestand haben wird.

An dieser Stelle interessieren deshalb nicht die Anlageempfehlungen des Interviewpartners (Staatsanleihen, Gold), sondern viele werden sich sehr berechtigt die Frage stellen, ob es in dieser neuen europäischen Welt noch lebenswert zugeht.

Oder ob dies nicht der richtige Zeitpunkt ist, die eigene Lebensplanung neu zu durchdenken, Konsequenzen zu ziehen und die alte Welt (EU & USA) hinter sich zu lassen. Als der US-Verteidigungsminister vor einigen Jahren Westeuropa mit Blick nach Osten als das „alte Europa“ bezeichnet hat, war die Empörung groß. Aus heutiger Sicht war das eine prophetische Äusserung: Europa heute ist permanente Krisenbekämpfung statt Umsetzung von Zukunftsvisionen.

Das alles kann ich aus 9.000 km mit einiger Gelassenheit beobachten und konstatieren, vor einigen Jahren die richtige Entscheidung getroffen zu haben.

Wie sehen Sie die Zukunft Deutschlands und Europas? Und ist das die Situation in der ihre Kinder aufwachsen sollen? Da gibt es viele bessere Alternativen. Nur Mut.

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