Herzlich willkommen

Dieser Post bleibt an erster Stelle, neue Posts folgen darunter.

Janosch, Kanal, Hut und Panama Papers – das ist alles was viele mit Panama verbinden. Und Janosch hatte recht: Panama ist wirklich schön.

Als Urlaubsziel zum Erleben, oder als neues Ziel zum Leben.

Für alle, die als Aussteiger am Strand oder in den Bergen oder in einem Penthouse an der Avenida Balboa leben wollen. Und für alle, die sich irgendwo dazwischen einordnen.

Dieses Blog beschreibt die vielen Facetten des Lebens in Panama, welchen Einfluss die Nachbarländer in Lateinamerika oder auch der große Nachbar im Norden haben.

PTY_von_Osten_aerial

Und da viele Leser hier sind, weil sie planen, Deutschland dauerhaft zu verlassen, wird auch gelegentlich auf die deutsche Politik Bezug genommen. Dabei muss niemand meine Sicht teilen, so wie mir Ihre Sicht völlig egal ist.

Nachdem wir in Europa, Asien und Amerika sorgfältig nach einem sonnigen Domizil gesucht haben, fiel die Entscheidung in 2008 zugunsten Panama – und das war gut so.

Lesen Sie weiter, teilen Sie den Inhalt mit Freunden und kommen Sie oft zurück.

Wer die Inhalte thematisch und in Buchform haben möchte, hier ist der Link.

coverscr

 

 

(C) 2014 – 2018 by Jürgen Schlenzig
Alle Rechte an den Inhalten dieses Blogs liegen ausschließlich beim Autor. Bilder aus fremden Quellen sind durch Quellenangabe gekennzeichnet.  

 

 

GM_LS-BIT-Banners_640x100px

Interessiert an Bitcoin Mining? Hier!              Promocode G9kBL7

 

 

 

Atomalarm abgesagt

Am 1. Dezember 2017 wurde im US-Bundesstaat Hawaii erstmal seit 30 Jahren wieder ein Atomalarm-System getestet.

Am 13. Januar 2018 löste die Hawaii Emergency Management Agency versehentlich einen Alarm aus, der nicht nur die dortige Bevölkerung, sondern auch direkte Nachbarn wie Japan und weiter entfernte Pazifik-Anleger wie uns hier in Panama zutiefst beunruhigte.

Es war offensichtlich, dass die Appeasement-Politik des völlig überschätzten Friedensnobelpreis-Trägers Barack Obama zu nichts anderem als der nuklearen Bewaffung Nordkoreas geführt hatte.

Und nun hat es der völlig unterschätzte und in Deutschland geradezu verteufelte Donald Trump geschafft, eine 70-jährige Blockade zu beenden und erste Schritte zu einer atomwaffen-freien koreanischen Halbinsel einzuleiten.

Eine exzellente Nachricht, nicht nur für Pazifik-Anlieger.

Congratulations, Mr. President.

singaporesummit

Quelle: washingtonpost.com

 

Ex-Regierungschef in Ketten

Nach einem Jahr in US-Auslieferungshaft ist Panamas Ex-Präsident Ricardo Martinelli gestern an sein Heimatland Panama überstellt worden. Hier hat er Verfahren wegen illegalem Abhören politischer Konkurrenten und wegen Korruption zu erwarten.

 

martinelli2018

Quelle: LaPrensa.com

Natürlich war das gestern ganztägig Thema in den hiesigen TV-Sendern. Es bleibt abzuwarten, welche Position die Mehrheit der Bevölkerung einnehmen wird.

Neben den vor einem ordentlichen Gericht zu beweisenden Vorwürfen ist immer noch im öffentlichen Bewußtsein präsent, dass die Regierung Martinelli sichtbare positive Veränderungen in der Infrastruktur des Landes bewirkt und Zuwächse im Geldbeutel des Mittelstandes gebracht hat. Gegenüber der Wirtschaftspolitik der derzeitigen Regierung um Präsident Varela gibt es diesbezüglich eher Unzufriedenheit.

Es bleibt abzuwarten, inwiefern die Gerichtsbarkeit Martinellis mutmaßliche Vergehen aufarbeitet und sanktioniert und welche Rolle diese Verfahren im Umfeld der 2019er Wahlen spielen werden.

In jedem Fall ist es gut zu wissen, dass auch Regierungschefs nicht Narrenfreiheit genießen, sondern für schwerwiegende Verfehlungen vor Gericht gestellt werden.

Noch mehr Fahrverbote

In diesem alten Beitrag habe ich mich ja schon mal über das in Deutschland bestehende generelle Einfahrtverbot in Innenstädte lustig gemacht. Nun werden die Ausnahmen schrittweise abgebaut, wie demnächst hier in Hamburg.

 

dieselHH

Quelle: welt online

 

Wer meinte, dass er mit einem Euro5-zertifizierten Dieselfahrzeug sicher sei, merkt nun, dass er sich zu früh gefreut hat.

Nun hoffe ich, dass nicht alle meine Leser jetzt sagen „Was der nur hat. Es geht doch um eine saubere Umwelt und unsere Gesundheit.“

Nein, darum geht es schon lange nicht mehr.

Und nun hoffe ich, dass ich wegen der im Bild sichtbaren Personen nicht auch noch gegen die nagelneue DSGVO verstoßen habe …

 

Unruhe im politischen Panama

Ein gutes Auswanderungsziel zeichnet sich dadurch aus, dass dem zuerst Aus- und dann Eingewanderten die lokale Politik des Ziellandes ziemlich egal sein kann. Das war auch in Panama während der vergangenen 10 Jahre so. Wir erleben derzeit den dritten Präsidenten, zugleich Regierungschef, haben deren Politik stets nur peripher verfolgt. Das könnte sich gerade ändern.

Von 2009 bis 2014 hieß der Präsident Ricardo Martinelli, war als Besitzer der Super99 Supermarktkette ein aktiver Geschäftsmann. Das schlug sich in vielen Infrastruktur-projekten und hohem Wirtschaftswachstum nieder. Allerdings wurden er und seine Partei in 2014 nicht wiedergewählt.

 

 

Ins Amt kam Juan Carlos Varela, Martinellis früherer Vize-Präsident, inzwischen Intimfeind.

Gegen Martinelli und viele seiner Minister und Beamten gab es nach der Abwahl massive Vorwürfe wegen Korruption, sowie Ermittlungen wegen illegaler Lauschangriffe auf die politische Opposition. Martinelli verließ deshalb Panama und ließ sich im Vertrauen auf den Rückhalt der USA in Miami nieder. Dort wurde er vor mehr als einem Jahr aufgrund eines Ersuchens der panamesischen Behörden verhaftet, sitzt seitdem in Auslieferungshaft bzw. Hausarrest.

Am 14. Mai hat hat Ricardo Martinelli einen Offenen Brief an US-Regierung und Volk geschrieben, in dem er sich heftig darüber beklagt, dass er während seiner Amtszeit ein zuverlässiger Partner der USA im Kampf gegen Drogen und Terror gewesen ist, nun nicht den zugesagten Schutz genießt. Das Schreiben findet sich hier und ist ein hochinteressantes Zeitdokument.

Es bleibt abzuwarten, wie das den politischen Diskurs im Lande und ob es die Auslieferung beeinflussen wird.

 

 

Crash!

Seit einigen Jahren haben wir hier in der Gegend um Penonome, der Hauptstadt der Provinz, einen deutschsprachigen Stammtisch. Eingeladen dazu hat immer unser Freund Andreas Schubert, der auch die zugehörige Facebook-Gruppe „Deutschsprachige in Panama“ aufgebaut und betrieben hat.

Meist sind es zwischen 10 und 20 Teilnehmer, wobei jeder Essen und Trinken zum Teilen mitbringt. Das Wichtigste ist aber der Meinungsaustausch, insbesondere zwischen denen, die sich hier schon niedergelassen haben und solchen, die gerade erkunden, ob Panama als neue Heimat geeignet ist.

So sind viele Freundschaften entstanden.

Gestern nun hat uns die Nachricht erreicht, dass „Schubi“ auf seinem Motorrad Sonntag nacht auf dem Heimweg von der Disko auf der Panamericana von einem Lastwagen überfahren wurde und dabei ums Leben kam.

schubi

Wir haben uns deshalb heute im kleinen Kreis zusammengefunden und Erinnerungen ausgetauscht – was man so tut, wenn man einen guten Freund verloren hat.

Erstes Fazit ist, dass der Stammtisch in Schubis Sinn weitergeführt wird, alle Interessenten eingeladen und Besucher herzlich willkommen sind.

Danke für alles, Andreas, und R.I.P.

Mehr private Kommunikation

Wie wir alle wissen, ist Internetkommunikation für Regierungsbehörden, viele Internetunternehmen  und kriminelle Organisationen ein offenes Buch.

Facebook, Google, Twitter und andere sammeln nicht nur alles, was sie kriegen können, sondern nutzen es auch manipulativ. Und dann ist da noch das NetzDG …

Ohne paranoid zu sein, ist es sicher eine gute Idee, all diesen Datenkraken nicht mehr als unvermeidlich Futter zu geben.

 

tutanovalogo

 

Vor einigen Tagen bin ich auf tutanota.com gestoßen, eine verschlüsselte Email-Applikation, die nicht nur sicher, sondern auch nutzerfreundlich ist. Und Email ist ja zweifellos immer noch die meistgenutzte Internet-Applikation.

Kurz gesagt, die Idee ist gut, die Ausführung ist gut – also einfach ausprobieren. Und nein, ich bin nicht beteiligt und bekomme keine Provision für diese Empfehlung.

Neue Theorie zu MH 370

Vor 4 Jahren verschwand Flug MH370 auf dem Weg von Kuala Lumpur nach Peking vom Radarschirm der Flugüberwachung, um nie mehr aufzutauchen. Bisher.

Die australische TV-Sendung 60 Minutes hat nun einige Experten zusammengebracht und neue Erkenntnisse analysiert.

 

 

Die Schlussfolgerung legt nahe, dass der malaysische Kapitän die Maschine in einem „erweiterten“ Selbstmord nach 6 Stunden Flug kontrolliert im Indischen Ozean versenkt hat.

Kurz nach Abmelden bei der malaysischen Luftüberwachung und Wechseln in den vietnamesischen Luftraum wurden Kommunikation und Transponder ausgeschaltet, die Sauerstoffversorgung der Kabine unterbrochen, um jegliche Störung zu unterbinden. Der Kurs wurde so gewählt. dass man zwischen malaysischem und thailändischen Luftraum manövrierte, keine Seite das als Anlass nahm einzugreifen. Dann wurde Kurs über den Indischen Ozean, weitab bewohnter Gebiete genommen und die Maschine mit dem letzten Treibstoff auf der Wasseroberfläche aufgesetzt. Damit sollte die Maschine als Ganzes versinken, kein Trümmerfeld als Spur hinterlassen. Eine einzige aufgefundene Landeklappe scheint dieses Szenario zu bestätigen.

Man wird sehen, ob basierend auf dieser Diskussion die Suchaktion neu geplant wird und erfolgreich beendet werden kann.

%d Bloggern gefällt das: