Mehr Touristen in Panama

In den ersten 9 Monaten des Jahres haben Touristen mit 3,7 Mrd USD um 5,6% mehr Geld in Panama ausgegeben als im Vorjahr. Und dabei sind zunehmend deutsche Touristen.

Neben der Lufthansa mit ihren planmäßigen Direktflügen, ist am 21. November zum ersten Mal ein Schiff der TUI in Colon angekommen, die Mein Schiff 4. Das ist zwar kein phantasievoller Name, aber ein sehr respektables Kreufahrtschiff.

 

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Quelle: TUI

Mit 2.500 Passagieren dreht es während des europäischen Winters seine Runden in der Karibik. Dabei steht Panama auf dem Plan und im Rahmen eines Landgangs werden sicher die Kanalschleusen von Gatun und Agua Clara besucht. Einen Kanaltransit hat das Schiff nicht im Programm.

Die panamesische Tourismusbehörde sucht schon deutschsprachige Führer für diese neue Kundengruppe. Insgesamt haben sich in der laufenden Saison bereits 175 Kreuzfahrtschiffe in Colon angemeldet, ein beachtlicher Wirtschaftsfaktor.

Auf der Pazifikseite des Kanals, in Panama City, ist ebenfalls geplant, ein Kreuzfahrt-Terminal zu errichten. Schließlich will die Hauptstadt auch ein Stück vom Kuchen abhaben.

Top-Medizin in Panama

In diesem Tweet bin ich gestern über das Wort Panama gestolpert.

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Wikipedia sagt über Dr. Peter Diamandis u.a. folgendes:

Peter Diamandis (* 1961 in New York, USA) ist ein US-amerikanischer Luftfahrtingenieur. Er ist Gründer der X-Prize Foundation sowie Mitbegründer der International Space University, der Singularity University und des ersten Weltraumtourismus-Unternehmens Space Adventures sowie des Asteroiden-Bergbau-Unternehmens Planetary Resources.

Ich kenne und schätze ihn als Autor dieser beiden Technologie-optimistischen Bücher, die gut zu meiner Weltsicht passen. (Bildquelle: Amazon)

 

 

Peter hat außerdem ein abgeschlossenes Medizinstudium, ist Vice-Chairman und Co-Founder der Human Longevity Inc.

Ihm stehen in seiner Heimat Kalifornien alle medizinischen Einrichtungen offen und er kann sich dort jederzeit von den führenden Spezialisten behandeln lassen. Dass er für einen Eingriff nach Panama kommt, überrascht und beeindruckt mich.

Mit meinem anderen Blog versuche ich ja in bescheidener Weise beizutragen, dass dieses Land hier ein Hightech-Standort wird.

Wie es aussieht, ist der Anfang schon gemacht.

 

Panama’s Independence Day

Am 3. November jedes Jahres beginnt hier mit dem Jahrestag der Separation von Kolumbien der „Monat des Vaterlandes“.

Am 4. November ist der Flaggentag, am 5. November der Colon-Tag und am 10. November dann der Jahrestag des „Ersten Aufschreis der Unabhängigkeit von Spanien in Villa Los Santos“ in 1821. Dieses Ereignis führte zur Erklärung der Unabhängigkeit von Spanien am 28. November 1821.

 

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Quelle: strategopanama

Staatliche und öffentliche Einrichtungen, Einkaufszentren, Hotels – alles ist geschmückt in den Landesfarben blau-weiß-rot. Hier im Bild die Sonderwirtschaftszone „Stadt des Wissens“.

Was für ein Kontrast zu Deutschland, wo die Regierungschefin nicht davor zurückschreckt, die Nationalflagge mit spitzen Fingern und angewidertem Gesicht zu entsorgen, um ja kein Nationalgefühl aufkommen zu lassen.

 

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Herzlichen Glückwunsch an Panama.

 

 

 

Hysterie vom Feinsten – und was bedeutet 507?

Als Kurzwellen-Funkamateur nutzt man beim Morsen regelmäßig international vereinbarte Abkürzungen. 73 steht für best regards und 88 für love & kisses.

Wie naiv wir doch waren.

Deutsche Extremismusforscher blicken endlich hinter die vermeintlich unschuldigen Zahlen und decken Nazi-Geheimcodes auf. Die 8 steht für H als achten Buchstaben im Alphabet und 88 bedeutet demnach nichts anderes als Heil Hitler.

Hinter 73 verbergen sich G und C, was sicher auf die vermeintliche Überlegenheit von German culture hinweisen soll. Pfui Teufel.

Übrigens, wann bekommt endlich die Hansestadt Hamburg (HH) ein neues, unfaschistisches Kennzeichen? Oder Dresden, denn DD steht auf sächsisch für TT und wird insgeheim wohl Tod der Toleranz bedeuten. Ein versteckter Mordaufruf.

Und selbst vor Panama machen die Nazis nicht Halt: Die Landesvorwahl ist 507, davon die Quersumme ist 12, also 1 und 2, was AB bedeutet … und welcher Nazicode dahinter steckt, werden diese Forscher auch noch entschlüsseln.

Sie glauben, ich spinne? Dann mal hier im Manager-Magazin weiterlesen.

„Es ist erschütternd.“

 

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Quelle: youtube/Edeka

Es gilt wohl der alte Spruch: Wer als einziges Werkzeug einen Hammer hat, sieht überall nur Nägel.

Zerstörer zerstört im Pananakanal

Auf dem Weg von Baltimore nach San Diego ist das neueste, modernste Schiff der US-Navy auf seiner ersten Fahrt von der Werft zum neuen Heimathafen im Panamakanal steckengeblieben.

USS Zumwalt ist der erste von 3 neu aufgelegten Lenkwaffenzerstörern der US Navy, die für Radar nahezu unsichtbar sind und insgesamt mehr als 12 Mrd. USD kosten.

 

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Quelle: US Navy

Die USS Zumwalt (182m x 24m) wurde durch die Miraflores-Schleuse zur früheren US Naval Base Rodman geschleppt (heute PSA International Terminal) und wartet dort auf die Reparatur ihres integrierten 78 MW-Kraftwerks, was bis zu 10 Tage dauern soll.

Die ehemalige Naval Base ist seit Jahren als Containerhafen umgebaut worden (PSA International Terminal), liegt direkt hinter der Brücke der Amerikas, am Westufer der pazifischen Kanaleinfahrt.

 

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Eine peinliche Panne.

Otto – ein tropischer Sturm

In den letzten Tagen hat es hier ausgesehen wie im deutschen Herbst. Wetter zum Liegenbleiben. Schadenfreude da drüben? Zumindest haben wir es 20°C wärmer, mindestens.

Scheint, dass der ausklingende El Niño uns deutlich mehr Regen gebracht hat, als in den Vorjahren. Und gestern hatte sich nördlich der panamesischen Karibikküste eine tropische Depression gebildet, ein Tiefdruckgebiet, dass sich bereits zum tropischen Sturm entwickelt und den Namen Otto bekommen hat. Lustig.

 

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Quelle: NOAA

Außer viel Regen haben wir nichts zu befürchten, denn diese Wettererscheinungen ziehen im Karibischen Meer immer mehr oder weniger nach Norden. Außerdem scheint Otto sich schon wieder aufzulösen; in der 5-Tage-Vorschau ist er nicht mehr zu sehen.

Gute Aussichten und in ca. 3 Wochen ist ohnehin für 5 Monate Schluss mit Regen.

Panama Papers und Transparenz

Mit Joseph Stiglitz und Mark Pieth hatte die panamesische Regierung zwei namhafte und unabhängige Experten in eine Kommission zur Aufarbeitung der Panama Papers Affäre berufen. Beide haben diese nach kurzer Zeit schon verlassen und nun ihren eigenen Bericht vorgestellt, der sich mit Steueroasen insgesamt befasst und nicht weniger als totale Transparenz fordert.

Meinetwegen gern. Mehr noch: Ich wünsche, dass diese Transparenz baldmöglich auf alle Amtsträger der EU und öffentlich-rechtlicher Einrichtungen ausgeweitet und breit diskutiert wird. Nur drei Beispiele für problematische Zahlungen:

  • Ein EU-Parlamentspräsident, der zu seinem üppigen Gehalt noch mehr als 300 Euro Sitzungsgeld pro Tag (!) bekommt.
  • Mehr als 4000 EU-Beamte, die besser bezahlt werden, als ein BRD-Bundeskanzler.
  • Intendanten des öffentlich-rechtlichen Rundfunks in Deutschland, die als Pension (!) mehr als 17.000 Euro monatlich einstecken werden.

 

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Quelle: welt.de

 

Leute schimpfen berechtigt über Korruption in Lateinamerika. In der EU gibt es eine so perfekt organisierte legale Selbstbedienung, dass Korruption völlig unnötig ist./sarcoff

Aus solch komfortabler Position kann man leicht totale Transparenz für alle anderen fordern.

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