Herzlich willkommen

Dieser Post bleibt an erster Stelle, neue Posts folgen darunter.

Du willst Deinen Traum endlich leben? Glückwunsch.

Du willst nicht Tausende Euro in Beratung stecken, komplizierte Strukturen aufsetzen, um endlich frei und ohne Steuerbürokratie leben zu können? Du bist hier richtig. 

Ich habe es genauso gemacht: Prioritäten bedacht, ein simples Konzept entwickelt, strikt auf Legalität geachtet, auf Fallstricke überprüft und dann erfolgreich implementiert. 

In meinen Posts nehme ich darauf Bezug, beschreibe es nachvollziehbar in den eBooks der edition besserpanama (hier) und kann seriöse Partner für die Umsetzung empfehlen. 

Das Konzept ist allgemeingültig, passt in vielen Ländern. Unsere Wahl und auch Empfehlung, nach mehr als 10 Jahren, ist Panama, das Land zwischen den Meeren.  

Quelle:

(C) 2012 – 2020 by Jürgen Schlenzig
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Paradies für Sportfischer und Null-G in Las Perlas

Außer essen kann ich mit Fischen nichts anfangen. Aber da gibt es ja noch die Kategorie der Sportfischer und für die ist Panamas Pazifik das wahre Paradies.

Egal, ob im Süden des Las Perlas Archipelago, um Isla Coiba oder direkt vor der wilden Azuero-Südküste, überall dort, wo der Meeresboden steil abfällt, beginnt das Revier von Marlin & Co. Nie jedoch konnte ich mir diese Monster so nah am Land vorstellen, wie in diesem beeindruckenden Video.

Quelle: youtube.com

Im Kayak zum Sportfischen, das machen die Leute von Los Buzos, an der Südküste der Azuero Halbinsel. Und das sind die Fische, die man dort sozusagen vor der Haustür finden kann.

Ich habe keine Ahnung vom Fischen, aber das obige Video hat mir wirklich Spaß gemacht. Und ich fragte mich, wie die Jungs gleichzeitig angeln und sich vorwärts bewegen können.

Das gelingt mit den Kayaks von hobie.com, deren Pedale für Antrieb und Steuerung sorgen. Beeindruckende Technik – und trotzdem will ich mit so einer Nussschale lieber nicht selbst auf dem Meer unterwegs sein. Also Hut ab vor denen, die das wagen.

Endlich wieder Las Perlas! Seit wenigen Wochen braucht es keinen Test mehr, um die Inseln da draussen zu besuchen – Null-G heisst das wohl in Deutschland. Also haben wir von Montag bis Mittwoch einen Kurztrip zur kleinen Isla Bolanos, ins Sonny Island Eco-Resort gebucht. Knapp 2 Stunden per Expressfähre, 3 Tage Zeit zum Baden, zum Schnorcheln und es ist immer noch Wal-Saison.

Quelle: sonnyislandresort

Bericht folgt, also wiederkommen.

Konfusion bei DHL Express

Dokumente und Waren empfangen und versenden gehört auch zum Expat-Alltag. Und da das Postsystem in Panama außerhalb der Hauptstadt nicht ganz toll ist, wurde vor Jahren schon Mailboxes Etc. als Service ausgewählt, der eingehende Warensendungen aus aller Welt auch zuverlässig abwickelt. Da es ein Franchisesystem ist, hängt das natürlich auch immer ein wenig vom Unternehmer vor Ort ab.

MBE in Coronado war perfekt, mit dem Wohnortwechsel in die Hauptstadt wurde dann zu MBE Albrook gewechselt, was ein Alptraum war und deshalb nach wenigen Wochen durch MBE San Francisco, ein Stadtteil von Panama City, ersetzt wurde. Alles gut dort.

Für ausgehende Sendungen nutzt man am besten die großen Logistiker, wie DHL, UPS und FedEx, Und so haben wir am 9. September ein kleineres Paket bei DHL in Panama City aufgegeben und für $63 nach Seattle im US-Bundesstaat Washington schicken lassen. Kein Problem und ausserdem gibt es ja noch Sendungsverfolgung.

Nachdem mir in der Vergangenheit die Autovermieter Hertz und Sixt immer mal wieder Vorlagen für lustige Posts geliefert haben, ist es dieses Mal DHL.

Unser Paket traf am 20. September, nach 11 Tagen, beim Adressaten ein. Dazwischen lag ein Besuch in der DHL Niederlassung Panama City sowie 2 Telefonate mit DHL irgendwo in den USA.

Und hier ist der Irrweg, den unsere Sendung genommen hat:

Der einfache Weg wäre gewesen von Panama City nach Cincinnati, nach Los Angeles, nach Seattle.

Stattdessen hat man es von Cincinnati aus erst einmal mit Miami versucht, kam zurück.

Dann mit San Jose, von dort schickte man es nach Miami. Dort blieb es ein paar Tage liegen, um es dann wieder zuständigkeitshalber nach Cincinnati zu schicken.

Dort checkte man dann noch einmal („wo liegt denn eigentlich Seatlle und wie kommt es in unserem Netzwerk denn dahin?“) und fand endlich heraus, dass es via Los Angeles gehen musste. Und das klappte dann auch.

Unser Päckchen hätte gut und gern am 12.9. statt am 20.9. in Seattle eintreffen müssen.

Vielleicht sollte ich mal Frischfisch via DHL verschicken.

Wie weit kann Bitcoin steigen? Und warum sollte es?

„Was braucht es für einen Milliarden-Dollar-Bitcoin?“ fragt der Autor Peter St. Onge. Hier ist sein Original-Artikel.

Ohne zu versuchen, einen zukünftigen Bitcoin-Wert zu quantifizieren, ist die zugrunde liegende Frage, unter welchen Umständen Bitcoin in extreme Höhen steigen würde, in der Tat eine sehr interessante Frage.

Der Autor stellt fest, dass ein Zusammenbruch des US-Dollars unweigerlich zu einem solchen Ereignis führen würde, und es stellt sich die Frage, wie dies geschehen könnte.

In dem Artikel wird das exzessive Drucken von Geld als eine Möglichkeit genannt, aber der zweite Punkt ist für mich der offensichtlichste und überzeugendste:

Der Preis des Dollars könnte zusammenbrechen … einfach weil ihn niemand mehr benutzen will.

Warum sollte das passieren, dass niemand mehr den US-Dollar benutzen will?
Nun, hier sind die Gründe:

  1. Globale Transaktionen werden nicht mehr exklusiv in USD abgewickelt. (China, Russland, Iran)
  2. Übermäßiges Drucken führt zu Inflation und wir können erwarten, dass es noch schlimmer wird.
  3. Weitere staatliche Restriktionen wie die Einschränkung von Bargeldzahlungen sind zu erwarten
  4. Kosten der Geldversorgung (drucken, verwalten, verteilen, sichern)
  5. Transaktionsschwierigkeiten und -kosten.

Die Einführung einer FED-CBDC würde den letzten Punkt lösen, keinen der anderen, und öffnet die Büchse der Pandora für noch mehr Manipulation. (CBDC Cryptowährungen der Zentralbanken)

Einfach gesagt: USD ist das altmodische Taxigewerbe und BTC ist UBER, autonom fahrend und ohne sexuelle Belästigung.

Quelle: coinmod.com

Wenn die Menschen also Schritt für Schritt entscheiden, dass BTC für Transaktionen besser geeignet ist, werden sie umsteigen. Das bedeutet, dass immer weniger Menschen Papiergeld verwenden wollen und sogar eine Prämie für solche Zahlungen verlangen. Denken Sie an die Kreditkartengebühren.

Schon heute wollen viele Angestellte in Kryptowährungen bezahlt werden, nicht in irgendwelchen Fiat-Währungen.

Schon heute führen Unternehmen Kryptowährungen als Aktivposten in ihrer Bilanz.
Siehe http://www.microstrategy.com.

El Salvador hat BTC zum gesetzlichen Zahlungsmittel gemacht und jedes Unternehmen muss sie akzeptieren. Weitere Länder erwägen einen solchen Schritt. Für einige, wie Panama, ist es schlicht Fortschritt, für andere, wie Argentinien, ein Mittel, um die galoppierende Inflation in den Griff zu bekommen.

Aber, sagen Sie, Kryptowährungen werden für kriminelle Transaktionen verwendet.

Kann sein, aber in allen Narco-Filmen, die ich gesehen habe, waren die Koffer mit Bündeln von Dollarscheinen gefüllt.

Aber, sagen Sie, wenn BTC so ein großartiges Wertaufbewahrungsmittel ist, warum sollten die Leute es dann ausgeben, anstatt es zu halten?

Nun, das müssen sie gar nicht. Sie können es einfach behalten und als Sicherheit für Kredite in Stablecoins oder sogar CBDC für Transaktionen verwenden.

Aber Sie sagen, wenn ein EMP oder CME die Erde trifft und die Energieversorgung zusammenbricht, ist alles verloren.

Nun, das ist es nicht, denn als dezentrales System wird es immer irgendwo lebendige Netzwerkknoten geben, die das System zusammenhalten. (EMP und CME, siehe Wikipedia)

Und falls doch im schlimmsten Fall die gesamte Stromversorgung der Welt zusammenbricht, haben wir ohnehin andere Probleme. Dann geht es nur noch ums Überleben, nicht mehr ums Geld.

Schauen wir also zu, wie der USD fällt und profitieren wir vom Wertzuwachs des Bitcoin.

Nichts passiert zufällig

Irgendwann Ende 2019 ist aus einem Hochsicherheitslabor in Wuhan ein modifiziertes Virus mit der Bezeichnung SARS-CoV-2 nach außen gelangt und hat unsere Welt mit unabsehbaren Folgen auf den Kopf gestellt.

Nicht der Virus selbst, sondern der Umgang der Politik damit.

Frühzeitig gab es Überlegungen, die VR China für die materiellen Folgen verantwortlich zu machen. Inzwischen weiß man jedoch, dass die USA in Person des Dr. Anthony Fauci, sog. gain-of-function-Experimente finanziert haben – Biologiewaffenforschung ausgelagert. Gain-of-function heißt nichts anderes als Funktionsverstärkung, die naheliegende Frage also, wie man einen ansteckenden und tödlichen Virus noch ansteckender und tödlicher machen kann.

Im Kalten Krieg der 80er und 90er Jahre hatte der Westen aus gutem Grund den Export von dual-use-Gütern in den Osten weitgehend unter Embargo gestellt, Güter also, die sowohl zivil als auch militärisch genutzt werden konnten. Lange her.

Was machen eigentlich all die Ethikkommissionen und ESG-Beauftragten, die sich heute inbrünstig der Verhinderung von Investitionen in Kohle-, Erdöl- und Edgasförderung widmen? Oder welche Verantwortung trägt denn die französische Regierung, die dieses Labor der höchsten Sicherheitsstufe ausgestattet hat, wohl wissend, dass in einem kommunistischen Regime Armee und Sicherheitsbehörden das Sagen über die Nutzung solcher Einrichtungen haben?

Was die Regierungen der Welt aus dieser Pandemie gemacht haben, wissen wir alle und man soll ja keine komplizierten Verschwörungen vermuten, wenn einfache Inkompetenz als Erklärung ausreicht. Und diese kann man ja in jeder Sitzung der Bundespressekonferenz live beobachten, wenn der Journalist Boris Reitschuster eine Frage zu Corona an die Vertreter des BMG stellt. Eine höchst peinliche Vorstellung von Leuten, die sich in dieser Plandemie unglaubliche Macht zugeschanzt haben.

Dagegen, Inkompetenz als Ursache anzunehmen, spricht ein denkwürdiger Satz von Präsident Franklin D. Roosevelt:

„In der Politik passiert nichts aus Zufall. Wenn es passiert, kannst du darauf wetten, dass es so geplant war.“

Wer kann ein Interesse daran haben, dass die Dinge so laufen, wie sie nun mal laufen?

Die VR China hat ihren Einfluss auf die WHO genutzt, um die Information zum Ausbruch einer Epidemie so lange wie möglich zurückzuhalten, sich selbst durch Reiseverbot im Inland zu schützen, Auslandsreisen nicht zu behindern und in aller Welt Schutzausrüstung aufzukaufen. Die Hoffnung, dass es die Wettbewerber in der globalen Wirtschaft dann härter treffen wird, als China selbst, hat sich in perfekter Weise erfüllt.

Klaus Schwab, Chef des World Economic Forum (WEF) und seine selbsternannten Leaders of the world meinen, dass die COVID-19-Pandemie „ein seltenes, aber enges Zeitfenster darstellt, in dem wir über unsere Welt nachdenken, sie neu denken und neu gestalten können, um eine gesündere, gerechtere und wohlhabendere Welt zu schaffen„.  World Economic Forum

Wer tatsächlich glaubt, dass es diesen Leuten, die alljährlich mit Hunderten von Businessjets zum WEF Meeting in Davos einfliegen, um eine gerechtere Welt geht, glaubt auch, dass Zitronenfalter Zitronen falten. Darunter übrigens auch Frau Baerbock und Herr Spahn, die als Nachwuchskräfte vom WEF geschult werden, um den Großen Neustart (Great Reset), eine Art Matrix 2.0, umzusetzen. Gruselig, das Konzept und das Personal. Hier geht es um Macht, um nichts anderes und das erklärt auch zu einem Großteil den brutalen Druck der in der Gesellschaft aufgebaut wird.

Machtpolitiker auf allen Ebenen, die mit Begeisterung Grundrechte aushebeln und brutale Polizeitrupps auf friedliche Demonstranten hetzen.

Profiteure aller Art, davon viele Politiker. Irgendwo habe ich gelesen, dass man die Profite bei Corona-Tests und Impfstoffen mit denen vergleichen kann, die im Drogenhandel zu erzielen sind. Jedermann weiß, dass der Drogenhandel trotz äusserst drakonischer Maßnahmen blüht, weil entlang der Geschäftsprozesse seit Jahrzehnten nicht nur Menschen erpresst, sondern Beamte und Politiker bis in höchste Regierungskreise bestochen werden. Von horrenden Provisionen bei Maskengeschäften hat die Öffentlichkeit ja schon genug erfahren. Nicht zu glauben, dass dies schon alles gewesen sein soll. Es wird herausgefunden werden … follow the money.

Quelle: hintergrundbild.org

Mediziner, die in der Gruppe der moralischen und monetären Profiteure eine Sondergruppe darstellen. Alle haben sich unter dem Eindruck der ursprünglich prognostizierten Todeszahlen gemäß ihres Eides an die Arbeit gmacht und bestmöglich Hilfe geleistet. Als dann Zahlen und Randbedingungen auf deutlich weniger dramatische Verläufe hinwiesen, hatte schon die Politik übernommen. Statistiken wurden dem Zweck untergeordnet und abweichende Meinungen verteufelt. Damit wurde wohl die Mehrzahl der Ärzte abgeschreckt, auf die Warner aus der eigenen Profession zu hören. Medizin als Vehikel der Politik.

Die US-Seuchenschutzbehörde CDC hat vor wenigen Monaten eine informative Übersicht zu Covid-Risikofaktoren veröffentlicht, mit Fettleibigkeit an erster Stelle. Überraschend an zweiter Stelle stehen chronische Angstzustände.

Was glauben demzufolge eigentlich die Lauterbachs, was mit Jugendlichen passiert, denen in jeder Trash-Talkshow Todesangst vor der nächsten Mutante eingejagt wird? Denen eingeredet wird, dass es überhaupt keine Gesunden mehr gibt, sondern jeder Ungeimpfte ein potentieller Superspreader und Todeskandidat ist? Wie abscheulich.

Sichtwechsel.

Wo es Profiteure gibt, gibt es natürlich auch all jene, die die Rechnung bezahlen: Otto Normalverbraucher, all die, die den Laden am Laufen halten und um deren Wohlergehen es ja angeblich geht. Keine Spur.

Und leider hat die Coronazeit für mich ein erschreckendes Bild meiner ehemaligen Mitbürger gezeichnet.

Politik und Medien geben die restriktive Linie vor, die Lemminge folgen. Stockholm-Syndrom?

Nicht nur das. Sie beschimpfen, beleidigen und fordern Erziehung all derjenigen, die nicht der Parteilinie folgen, sondern selber denken und ihre Meinung auch äussern. Hier ist die Gebrauchsanweisung.

Schlussfolgerungen

Als ich vor vielen Jahren mal beschloss, mich zum Thema Klimawandel zu informieren, fiel mir schnell auf, dass es einen politisch-motivierten Konsens unter den Wissenschaftlern gab, davon abweichende Meinungen massiv unterdrückt wurden. Das ist jedoch kein Merkmal von Wissenschaft, sondern von Religion und weckte meine Neugier.

Inzwischen verstehe ich vom Klimawandel mit Sicherheit viel mehr als Frau Baerbock, die wiederum vielleicht mehr vom Völkerrecht versteht. Meine anfängliche Skepsis war berechtigt. Es hat sich gezeigt, wie Wissenschaft von der Politik vereinnahmt und unter Beteiligung der etablierten Medien zur Manipulation der Bürger missbraucht werden kann.

Exakt das gleiche Vorgehensmuster wird jetzt bei Corona wieder abgearbeitet, nachdem es beim Klima ja perfekt funktioniert hat. Abweichler sind Leugner und mundtot zu machen.

Wie kann es sein, dass in keiner Wese zu therapeutischen Massnahmen informiert wird, sondern ausschließlich auf unerprobte Impfungen mit neuer Technologie und ohne jede Kenntnis möglicher Spätfolgen fokussiert wird, dass diese unterschiedlichen Impfungen sogar beliebig kombiniert werden, was eine Ursachenerforschung beim Auftreten von Problemen geradezu verunmöglicht.

Nun, wer die Verantwortung für seine Gesundheit bequem auslagern möchte, kann getrost den Ratschlägen von Bankkaufleuten, Tierärzten und Gesundheitsökonomen folgen, muss jedoch akzeptieren, dass dies nicht jedermanns Sache ist.

Wer für sich selbst Verantwortung übernimmt, kümmert sich um seine Gesundheit und Immunität, verfolgt und wertet möglichst qualifizierte Quellen, lässt sich nicht von Hysterie beeinflussen. Keine Zeit dafür? Es geht um Dich und Deine Familie!

Er findet therapeutische Mittel, die vorbeugend oder in früher Phase Wirkung nachgewiesen haben, auch und insbesondere dann, wenn die Information darüber in Mainstream-Medien unterdrückt und verfälscht wird. Beispiel Ivermectin.

Und wenn jemand aus individueller Bewertung oder auf externen Druck entscheidet, dass die Impfung mit einem der Mittel am Markt sein Weg ist, dann ist das zu respektieren.

Nicht vergessen:

„In der Politik passiert nichts aus Zufall. Wenn es passiert, kannst du darauf wetten, dass es so geplant war.“

Übrigens, wer CoVid-19 überlebt hat, hat alle Chancen 120 Jahre alt zu werden. Wie genau, steht hier, in meinen eBook (gratis pdf download)

„Deutschland rät von Geschäften mit Panama ab, weil …

… das Land auf der Liste der Steueroasen steht.“

So eine Überschrift in der heutigen Ausgabe von La Prensa. Weiter heisst es dort: „Ein im vergangenen Juni von Deutschland verabschiedetes Gesetz sieht ab 2022 strengere Steuermaßnahmen in den Beziehungen zwischen Deutschland und den Ländern vor, die auf der schwarzen Liste der Europäischen Union für nicht kooperative Steuergebiete stehen, zu denen auch Panama gehört.

Diese Maßnahmen würden Panama als Empfänger deutscher Investitionen und als Exporteur in das europäische Land teurer und damit weniger wettbewerbsfähig machen. Nach Angaben von Propanama beliefen sich die deutschen Investitionen im Jahr 2019 auf 767,2 Millionen US-Dollar in Sektoren wie Automobil, Finanzen, Gastronomie, Marketing und Hotels.

Dani Kuzniecky, Sekretär der Nationalen Kommission zur Bekämpfung der Geldwäsche, sagte, dass zwei Probleme in Bezug auf Investitionen entstehen könnten: Deutsche Unternehmen, die sich bereits niedergelassen haben, könnten sich entscheiden, das Land zu verlassen, und diejenigen, die an einer Ansiedlung interessiert sind, könnten dies nicht tun. Fortschritte bei der Bewertung des Austauschs von Steuerinformationen wären der Schlüssel zur Vermeidung von Maßnahmen.

Sieht so aus, als ob sich zum Thema Schwarzgraue Listen ein eigener Blog lohnen würde:

  • 7. Dezember 2017 „Schon wieder Schwarze Liste“ hier
  • 20. Januar 2018 „Schwarze Liste ohne Panama“ hier
  • 2. März 2019 „Breaking News: Schwarze Liste abgelehnt“ hier

Ja genau, die Leute, die bei Cum-Ex weggeschaut und damit mehr als 50 Mrd. EUR Steuerausfälle in der EU, mehr als 31 Mrd. davon in Deutschland zu verantworten haben, spielen jetzt gegenüber Panama den starken Mann.

Ein Land, das sich laut OECD gerade aus dem Kreis der bedürftigen Empfängerländer für Entwicklungshilfe aus eigener Kraft herausgearbeitet hat und in 2019 ungefähr so viel an Direktinvestitionen deutscher Unternehmen anziehen konnte, wie die deutsche Politik der kommunistischen VR China jährlich als „Entwicklungshilfe“ überweist.

Ein Land, das sich gerade auf den Weg macht, die desaströsen Folgen der Covid-19-Krise zu überwinden – und genau jetzt meint man in Brüssel und Berlin, dass das doch ein guter Zeitpunkt wäre, wirtschaftlichen Druck auszuüben.

Was für eine menschenverachtende Politik ist das denn?

Grundrechte?

Seit geraumer Zeit werden im besten Deutschland aller Zeiten Bürger, die von der Einheitspartei-Linie abweichende Meinungen äußern, systematisch als Menschen zweiter Klasse betrachtet und jetzt auch so behandelt.

Angefangen hat das in meiner Erinnerung, als der damalige SPD-Chef Gabriel die Pegida-Demonstranten öffentlich als Pack bezeichnete. Noch nicht so lange her ist es, dass eine Frau Eskens, übrigens aus der gleichen Partei, Mitmenschen als Covidioten bezeichnete, die fragwürdige Massnahmen der Bundesregierung zu Covid-19 kritisierten.

Diese Sicht der Oberen spiegelt sich dann natürlich in den Staatsmedien wider und verstärkt die Abneigung der „guten Staatsbürger“ gegenüber Abweichlern. Zu sehen gestern im Livestream des Journalisten Boris Reitschuster, nach dem tatsächlich ein Blumentopf aus dem zweiten Stock eines Mietshauses geworfen wurde, ihn selbst zum Glück knapp verfehlte.

Jährlich verbreitet der Internationale Journalistenverband Zahlen, wie viele Journalisten im Laufe des Jahres bei Ausübung ihres Berufs ums Leben gekommen sind und gestern wäre beinahe Boris Reitschuster in diese Statistik eingegangen. Nicht in Afghanistan, nicht in Somalia, sondern im besten Deutschland aller Zeiten.

Kein Einzelfall. Dieses unglaubliche Video zeigt nur einen der brutalen Einsätze der Berliner Polizei am letzten Sonntag. Ja, solche Vorgehensweise habe ich hier in Panama auch schon einmal gesehen – bei der Festnahme eines bewaffneten Drogenbosses.

Gelten denn überhaupt noch die unantastbare Würde des Menschen (Artikel 1 GG) wie auch die Meinungsfreiheit (Artikel 5 GG) als unveräußerliche Grundrechte jedes Bürgers?

Zur Erinnerung weiter aus Artikel 1: „Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt“

Haben wir das im Video gesehen? Ich nicht. Stattdessen sehe ich darin einen gezielt brutalen Verstoß gegen die Menschenwürde und schlimmer noch, in der Reaktion vieler „guter Staatsbürger“ die stillschweigende Akzeptanz der Demontage von Grundrechten, weil es ins eigene Weltbild passt.

Muss man daran erinnern, dass die bürgerlichen Grundrechte nicht vom Himmel gefallen sind, sondern vom Bürgertum über Jahrhunderte erkämpft wurden? Voltaire hat es in Questions sur les miracles unmissverständlich zum Ausdruck gebracht:

Das Recht zu sagen und zu drucken, was wir denken, ist eines jeden freien Menschen Recht, welches man ihm nicht nehmen könnte, ohne die widerwärtigste Tyrannei auszuüben. Dieses Vorrecht kommt uns von Grund auf zu und es wäre abscheulich, dass jene, bei denen die Souveränität liegt, ihre Meinung nicht schriftlich sagen dürften.

Die deutsche Community in Panama, wie auch anderswo, bekommt angesichts solcher Entwicklungen stetigen Zulauf. Eurokrise, Migration, Energiepolitik, Covid-19 – genug Gründe für Selberdenker, alternative Positionen einzunehmen. Und der Umgang von Politik, Medien und Mehrheitsgesellschaft mit denselben bringt dann für viele das Fass zum Überlaufen.

Willkommen in der Freiheit, willkommen in Panama.

Versprechen oder Drohung?

PANAMAX ist ein jährlich stattfindendes multinationales Militärmanöver zur Sicherung des Panamakanals im Krisenfall. Vereinfacht gesagt, wenn hier im Lande etwas wie in Venzuela passieren würde, greifen die USA militärisch ein.

Nach dem Fall von Kabul und dem kopflosen Agieren der USA und mancher Verbündeter muss man sich jetzt fragen, ob eine solche Sicherheitsgarantie das Papier wert ist, auf dem sie geschrieben steht.

Dieser Krieg hat 20 Jahre gedauert und 2 Billionen gekostet, bis heute. Kreditfinanziert, so dass noch über Jahrzehnte Zinszahlungen zu leisten sind. War es das wert? Natürlich, für den militärisch-industriellen Komplex.

Und für die anderen?

  • US-Militärangehörige 2.248 Tote
  • US Servicekräfte 3.846 Tote
  • Afghanisches Militär und Polizei 66.000 Tote
  • Nato und andere Verbündete 1.144 Tote
  • Afghanische Zivilisten 47.245 Tote
  • Taliban und andere feindliche Kämpfer 51.191 Tote
  • Entwicklungshelfer 444 Tote
  • Journalisten 52 Tote

Quelle: https://abcnews.go.com/Politics/wireStory/cost-afghanistan-war-lives-dollars-78802965

Zur Historie: Der Krieg begann unter Präsident Busch im Herbst 2001 als Konsequenz auf den Anschlag auf das World Trade Center, um Al Qaida als den vermuteten Drahtzieher auszumerzen.

Von 2008 bis 2016 waren Präsident Barack Obama und als Vice President Joseph Biden am Ruder, genug Zeit ein Ende anzustreben.

Erst Präsident Donald Trump vereinbarte mit dem Abkommen von Doha im Februar 2020 konkrete Schritte. Wer das damals als Aufwertung der Taliban charakterisiert hatte, musste sich spätestens in den letzten Wochen eines Besseren belehren lassen.

Hoffen wir, dass dieses Abenteuer ohne weitere Opfer endet und dass Panama den Schutzschirm niemals brauchen wird.

Bevölkerungswachstum in Panama und der Welt – und eine freudige Überraschung

Als wir 2008 nach Panama umsiedelten, hatte das Land ca. 3,5 Mio. Einwohner. Jetzt sind es bereits 4,39 Mio. Und ich habe nichts damit zu tun, Ehrenwort.

Passend zum letzten Post gibt es gerade eine sensationelle Veröffentlichung im Lancet, einer angesehenen medizinischen Fachzeitschrift. Anders als die Prognostiker der UNO, die für 2100 mit 10,9 Milliarden Menschen rechnen und damit Futter für alle Panikmacher liefern, kommen die Mediziner im Lancet auf ganz andere Zahlen:

Der Gipfel wird mit 9,7 Mrd. um 2064 erreicht und sinkt bis 2100 auf 8,8 Mrd. Bewohner ab.

Den Anstieg im Zeitraum bis 2064 haben wir besserer Ernährung und dem exponentiellen Fortschritt der Medizin zu verdanken, danach greift die dauerhaft abfallende Reproduktionsrate. Inwieweit Covid-19 und die Pandemiepolitik sich auswirken, ist hier noch nicht berücksichtigt.

Was mir an dieser Meldung gefällt, ist, dass endlich eine der Mythen fällt, die lange unangetastet waren:

Die Weltbevölkerung wächst unaufhörlich, alles endet in Hunger und Krieg. Fakenews!

Und da gibt es noch so einen Mythos, wo alles in Flucht, Hunger und Krieg endet: genau, beim Klimawandel.

Das Great Barrier Riff in Australien war über Jahrzehnte der Beweis für zunehmende Zerstörung durch globale Erwärmung. Neueste Berichte der australischen Regierung besagen nun aber, dass die Bedeckung mit harten Korallen nach Jahren des Rückgangs aus unterschiedlichen Gründen in 2021 wieder auf dem Niveau von 1986 ist.

Eigentlich eine tolle Nachricht. Schon mal davon gehört? Natürlich nicht, weil es die Dauerpropaganda der Weltretter als Fakenews entlarven würde.

Quelle: aims.gov.au

Und hier ist eine Liste der Probleme, die es mit den derzeitigen CO2-fokussierten Modellen gibt:

Quelle: spacweathernews.com

Ich fürchte nur, dass jahrzehntelange Bombardierung mit dem Klimawandel-Framing erst noch Milliarden-Mittel fehlleiten wird. Dafür wird in euerem ehemals reichen Land demnächst das Klima-Ministerium sorgen.

Viel Spaß.

Die Mystifizierung der Natur

In einem Kommentar zu den katastrophalen Überschwemmungen der vergangenen Woche stand folgendes geschrieben:

„Das war ein Jahrhundertunwetter. Läßt uns darüber nachdenken, was wir der Erde antun, nun schlägt sie zurück.“

Dem Zeitgeist entsprechend halte ich das mal für eine zutiefst rassistische Bemerkung.

Was, so muss man wohl fragen, tun die Bewohner der Karibik denn der Natur an, um seit Menschengedenken jedes Jahr wiederkehrend von schrecklichen Stürmen, Hurricans, heimgesucht zu werden?

Und womit haben die Bewohner rund um den San-Andreas-Graben und entlang des Pazifischen Ring of Fire denn verdient, dass sich die Natur mit gewaltigen Vulkanausbrüchen und zerstörerischen Erdbeben revanchiert?

Selbst die friedvollen Bewohner von Java und Bali scheinen insgeheim die Natur schrecklich zu piesacken, denn anders sind die wiederkehrenden Katastrophen dort nicht zu erklären.

Ende des Sarkasmus.

Nein, die Natur da draußen ist, außer vielleicht an einem mitteleuropäischen Frühlingsmorgen, von Haus aus alles andere als menschenfreundlich. Und sie hat auch zum Glück nicht die nur zu menschliche Eigenschaft, sich für angetane Unbill gewalttätig zu revanchieren. Die Natur ist wie sie ist und wer das nicht ins Kalkül zieht, zahlt dafür einen Preis.

Das romantische Gesäusel und das schlechte Gewissen gegenüber „Mutter Natur“ macht es Manipulatoren aller Coleur leicht, Menschen das Geld aus der Tasche zu ziehen und sie beliebig zu dressieren. Oder glaubt jemand ernsthaft, dass das Zubauen großer Flächen mit Solaranlagen, das Abholzen jahrhundertealter Wälder für Windkraftanlagen und das Versenken massiver Betonquader im Waldboden gut ist für die Natur oder unsere Umwelt?

Dazu passen Erfindungen wie der Earth Overshoot Day, der Tag des Jahres also, an dem WIR, die Menschheit, die uns zugedachten Ressourcen angeblich aufgebraucht haben und von dem ab WIR, die Menschheit, nun Raubbau an der Natur betreiben. Aus dieser Sicht ist es nicht mehr weit zu den menschenfeindlichen Ansichten eines Thomas Malthus oder Paul Ehrlich, der Klimawandel-Aktivisten oder anderer Untergangsphantasten, deren Weltsicht man mit einem Statement zusammenfassen kann:

Das einzige was die vollendete Harmonie der Natur stört, ist der Mensch.

Ich halte es da lieber mit der Bibel, wo Gott der Schöpfer im 1. Buch Mose, Kapitel 1, Vers 28 klar anweist:

Seid fruchtbar und mehret euch und füllet die Erde und machet sie euch untertan.

Das haben WIR, die Menschheit, seit Jahrhunderten getan und damit die Erde, bei aller Unvollkommenheit, zu einem immer besseren Platz gemacht. Wir müssen allerdings aufpassen, dass WIR, die Menschheit, aus einer Periode der Denker und Ingenieure nicht wieder in die dunkle Zeit des Aberglaubens zurückfallen.

Wenn heute argumentiert wird, dass Wissenschaftler sich einig sind, Beispiel Klima und Covid-19, abweichende Meinungen nicht diskutiert, sondern verteufelt und massiv unterdrückt werden, dann wachen WIR, die Menschheit, morgen in einer Welt auf, die so keiner haben will.

Durch den Kanal in der Luxusyacht

Panama City Freitag früh um 9 Uhr verlassen, nach vollständiger Kanalpassage am Samstag früh gegen 3 Uhr morgens in der Flamenco Marina angekommen. Aber eines nach dem anderen.

Immer mal wieder, wenn wir gemütlich beim Frühstück sitzen und den Verkehr in der Pazifikeinfahrt des Kanals beobachten, kommt einer von uns auf die Idee „Lass uns doch heute mal wieder an der Karibikküste Mittag essen“.

Und so kam es, dass wir am vergangenen Mittwoch im Restaurant der Shelter Bay Marina, wie immer, vorzüglich speisten. Neben den vielen Allerwelts-Booten lagen auch einige ansehnliche Yachten vor Anker, denn in der Karibik hat die Hurrican-Saison begonnen und die panamaische Karibikküste liegt ausserhalb des Hurrican-Gürtels. Am Kai sitzt ein braungebrannter Seemann in Arbeitskleidung, mit dem wir ins Gespräch kommen. Mit Blick auf die 48 Meter lange und blitzblank gepflegte E.Motion stimmen wir darin überein, dass das ein sehr komfortables und richtig teures Schiff sei. Heimathafen Georgetown, Cayman Islands. Und dann stellt sich heraus, dass die daneben liegende „nur“ 32 Meter lange JC seine Yacht war.

JC und E.Motion

Vor 2 Wochen hatte Rod dieses 30 Jahre alte Schiff in Mississippi gekauft und war nun mit einer kleinen Crew auf dem Heimweg nach Seattle im Nordwesten der USA. Der Weg bis Panama war schon ereignisreich gewesen: Motorschaden wegen Falschbetankung, leichte Kollision mit einem Abschlepper sowie mit der kolumbianischen Marine. Jetzt war der Plan, durch den Kanal in den Pazifik zu wechseln und dann entspannt Richtung Norden.

Das Schiff ist insgesamt ungepflegt, aber technisch in Schuss. Rod hat das Boot in diesem Zustand für einen guten Preis bekommen. Mit ordentlicher Aufbereitung hätte das deutlich teurer sein können. Wie für ihn gemacht, denn solche Arbeiten macht er selbst und wird damit den Wert deutlich steigern.

Das Schiff soll dann für Ausflugsfahrten kleiner Gruppen im nordischen Sommer genutzt werden und im Winter in wärmere Gefilde wechseln. Wir verabreden, uns in 1 oder 2 Tagen in Panama City zu treffen und über einen möglichen Einsatz in Panama zu reden. Rod meint, dass es nicht um Profit ginge, sondern um Spaß zu haben und dabei die Unterhaltskosten einzuspielen. Ein sympathischer Kerl.

Auf der Heimfahrt kam uns die Idee, ihn bei der Kanalpassage zu begleiten, denn in voller Länge hatten wir das in den ganzen Jahren hier noch nicht geschafft. Also gleich angefragt: „Könnten wir nicht mit Dir durch den Kanal fahren?“ Antwort: „Natürlich.“ Nächste Frage: „Könnten wir noch ein paar Freunde mitbringen, wenn ja, wie viele und was kostet es?“ Die Antwort: „Maximal 6, bringt ein paar Büchsen Coca Cola für die Besatzung und Kanalarbeiter mit.“

Dann kam schon der Freitag und wir sollten gegen 11 Uhr in der Shelter Bay Marina sein. Zu sechst ging es dann am Freitag morgen um 9 Uhr in Panama City los, bei Regenwetter. Komfortabler Kleinbus mit Chauffeur natürlich. Und Coca Cola.

Kurz vor Colon hört der Regen auf und es bleibt auch trocken. Das Schiff ist noch nicht so weit und deshalb erstmal Frühstück auf der Restaurant-Terasse. Gegen meine Gewohnheit beginne ich den Tag mit Burritos und Bloody Mary, passend zum Motto des Restaurants: „It’s 5 o’clock somewhere“.

Hier ist die Musik.

Gegen 14 Uhr holt uns der Captain im Restaurant ab und gibt eine Einführungstour durch das Schiff. Erstaunlich, was da an Platz verfügbar ist. Die Mastersuite mit Kingsize-Bett ist voll verspiegelt und unser Capitan stellt klar, dass das nicht seine Idee war. Daneben gibt es weitere Schlafzimmer mit Dusche und WC, sowie Mannschaftsquartiere, die weniger komfortabel sind. Insgesamt Platz zum Schlafen für bis zu 12 Gäste. Und genug Raum, um bis zu 50 Passagiere zu platzieren und zu bewirten.

Zur Zeit seiner Inbetriebnahme vor 30 Jahren muss das eine der luxuriösesten Yachten auf dem Wasser gewesen sein. In all diesen Jahren hat sich natürlich vieles geändert und die neben uns liegende E.Motion ist nur ein Beispiel.

Der Himmel ist bedeckt, kein Regen und so wird das Oberdeck unser Aufenthaltsort, statt der klimatisierten Innenräume. Abfahrt um 15 Uhr und die Gatun-Schleusen sind ja nicht weit weg. Auf dem Weg dahin passieren wir die mächtige Atlantik-Brücke, über die uns schon der Weg nach Shelter Bay geführt hat. Die E.Motion ist 15 Minuten vor uns in Shelter Bay gestartet und unser Captain, ehemaliger Hobby-Rennfahrer, setzt sich das Ziel, sie auf dem Weg zum Pazifik zu überholen, irgendwie.

Es geht los

Dann schaukeln wir einige Kilometer vor der Gatunschleuse und warten auf die Erlaubnis zur Einfahrt. Links kommen die ganz großen Pötte aus der Agua Clara Schleuse, rechts die etwas kleineren aus der alten Gatunschleuse. Der Lotse kommt an Bord und als es endlich weitergeht, ist es bereits 17 Uhr. Mit uns laufen die E.Motion, ein schnelles Motorboot und der Frachter Coherence in die Schleuse. Diese 4 Schiffe werden dann bis zum Ausgang der Pazifikschleuse zusammen in einer Schleusenkammer bleiben.

Einfahrt Atlantikschleuse

Als wir gegen 18:40 die Gatun-Schleusen verlassen, in den Lago Gatun einfahren, zieht schon Dunkelheit auf und wenig später ist es rabenschwarz. Eigentlich hatte ich mir vorgestellt, dass wir einen Großteil der Strecke bei Tageslicht erleben, aber der Blick zum inzwischen sternenklaren Nachthimmel lässt mich das vergessen. Unter dem Glanz der Sterne gleitet unsere Yacht leise brummelnd über das spiegelglatte Wasser. Vor uns und hinter uns sehen wir die beleuchteten Navigationshilfen und die Lichter anderer Schiffe auf dem Weg. Eine friedliche und entspannende Atmosphäre – und ein Privileg, das genießen zu dürfen.

In den Lago Gatun

Auf Höhe Gamboa werden es schon mehr Lichter, der Lotse geht von Bord und für das letzte Segment kommt ein neuer an Bord. Alles entspannt. Wir sitzen alle direkt hinter der oberen Brücke, erleben das Navigieren und die Gespräche direkt mit. Nach Gamboa kommt die engste Passage der ganzen Strecke, es geht durch den Gaillard Cut, den man seinerzeit mit viel Aufwand aus dem Berg herausgesprengt hat und wo immer wieder der Hang nachrutschte, die Arbeit von Wochen, sowie Arbeiter und Gerätschaften unter sich begrub. Am Ende führt die um das Jahr 2000 erbaute Centenario-Brücke über den Kanal und wir befinden uns vor den Pedro-Miguel-Schleusen. Rechts, in der Einfahrt der neuen Cocoli-Schleusen liegt ein Post-Panamax-Containerfrachter und vor uns wird ein Panamax-Frachter in die für uns vorgesehene Kammer eingefädelt. Das dauert.

Transit durch die Pedro-Miguel- und Miraflores-Anlage und dann sind wir im Pazifik. Unser Capitan freut sich wie ein Kind, sein heimatliches Meer wieder unterm Kiel zu haben. Und wir haben die E.Motion überholt, irgendwo auf dem Lago Gatun.

Vorbei an den geradezu weihnachtlich erleuchteten Hafenanlagen von Balboa und Rodman, unter der Puente de Las Americas hindurch geht es zur Boje 8, gegenüber von unserer Wohnanlage und da wird immer der Lotse von Bord geholt. Das dauert heute auch ewig und ich stehe ständig im Kontakt mit unserem Chaufffeur, der seit 22 Uhr an der Flamenco Marina wartet. Als wir dann dort anlegen, ist es 3:30 Uhr morgens.

Unterm Strich, ein erlebnisreicher Tag. Dank an Rod, unseren Captain.

Wenn Du gerade mal hier bist, dann besuche doch meine kleine Bibliothek, die edition besserpanama, mit noch mehr Information über dieses schöne Land und ein freies Leben.

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