Herzlich willkommen

Dieser Post bleibt an erster Stelle, neue Posts folgen darunter.

Janosch, Kanal, Hut und Panama Papers – das ist alles was viele mit Panama verbinden. Und Janosch hatte recht: Panama ist wirklich schön.

Als Urlaubsziel zum Erleben, oder als neues Ziel zum Leben.

Für alle, die als Aussteiger am Strand oder in den Bergen oder in einem Penthouse an der Avenida Balboa leben wollen. Und für alle, die sich irgendwo dazwischen einordnen.

Dieses Blog beschreibt die vielen Facetten des Lebens in Panama, welchen Einfluss die Nachbarländer in Lateinamerika oder auch der große Nachbar im Norden haben.

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Und da viele Leser hier sind, weil sie planen, Deutschland dauerhaft zu verlassen, wird auch gelegentlich auf die deutsche Politik Bezug genommen. Dabei muss niemand meine Sicht teilen, so wie mir Ihre Sicht völlig egal ist.

Nachdem wir in Europa, Asien und Amerika sorgfältig nach einem sonnigen Domizil gesucht haben, fiel die Entscheidung in 2008 zugunsten Panama – und das war gut so.

Lesen Sie weiter, teilen Sie den Inhalt mit Freunden und kommen Sie oft zurück.

 

Unter Wind nach Venezuela

Am 22. Januar 2008 setzte die Beluga SkySails im wahrsten Sinne des Wortes Segel und schipperte von Bremen nach Venezuela. Die Presse überschlug sich vor Begeisterung, konnte man doch jetzt mit Windkraft-Nutzung Schweröl sparen, massiv die Kosten senken und nebenbei noch das Weltklima retten.

 

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Aus Umweltschützer-Sicht klingt das toll, aus dem Blickwinkel eines Ingenieurs eher nicht so sehr.

Die Berichterstattung über die Jungfernfahrt war begeisternd, aber seitdem habe ich nichts mehr von dieser wegweisenden Idee gehört und im Panamakanal habe ich auch noch kein einziges Frachtschiff hinter einem Kite-Segel gesehen.

Heute nun lese ich bei n-tv etwas über Beluga und ich erinnere  mich dass da was war. Keine Erfolgsmeldung dieses Mal:

 

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Die Reederei ist seit 2011 insolvent: Scheinumsätze, Bilanzfälschung etc.

Mir egal.

Nicht egal ist, dass es wohl keinen einzigen Journalisten mehr gibt, der sich solche aufgeblasenen Klimaretter-Geschichten mal auf „Wiedervorlage in 5 Jahren“ legt und berichtet, wie es weiterging. Klar gab es in 2011 überwiegend regionale Zeitungsmeldungen zur Insolvenz und in 2016 im Zusammenhang mit dem Prozess gegen Beluga-Manager auch überregional. Kein einziger der Artikel die ich diesbezüglich gesichtet habe, erwähnt das SkySail-Thema auch nur am Rande.

Wer als Journalist damals Jubelmeldungen geschrieben und später nicht über das Scheitern berichtet hat, hat einfach seinen Beruf verfehlt.

Mir persönlich ist die Begeisterung für Retro-Energiegewinnung mittels Segel und Windmühlen, ob am Boden, auf See oder in der Luft verankert, von Anfang an völlig unverständlich gewesen. All diese Konzepte sind nichts anderes als Verbrennen von Geld, das anderswo nützlich angelegt werden könnte und Verschwendung von F/E-Kapazität. Wer es nicht weiß, das Zauberwort zum Verständnis heißt „Energiedichte“.

Während man in Deutschland Segel zum Kraftstoffsparen entwickelt, hat man in den USA die Öl- und Gasgewinnung zum Hightech-Verfahren gemacht, die Weltmarktpreise halbiert und ganz nebenbei dank dem verstärkten Einsatz von Erdgas den CO²-Ausstoß reduziert.

Beziehungen zu China aufgenommen

Vor wenigen Wochen hat Panama diplomatische Beziehungen zur Volksrepublik aufgenommen. Dies wird die bereits bestehenden ökonomischen Aktivitäten erheblich ausweiten:

  • Das Handelsvolumen zwischen beiden Ländern betrug 1,1 Mrd. USD in 2016
  • China ist der zweitgrößte Kunde bei Kanalpassagen
  • China baut derzeit einen eigenen Hafen an der Atlantikeinfahrt (Margarita Isl.)
  • China Construction America baut das Kongresszentrum in Panama City
  • 20% der Immobilien-Käufer in Avenida Balboa/Punta Pacifica in 2017 waren Chinesen (5% in 2016)
  • das Panama City Büro der Bank of China finanziert solche Käufe.

 

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Quelle: shanghaidaily.com.cn

 

China hat in ganz Lateinamerika bereits erhebliche Investitionen getätigt und Panama wird mit dieser Entscheidung künftig zu den Empfängern und Profiteuren chinesischer Auslandsinvestitionen gehören.

Immobilienwirtschaft und Tourismus werden als erste profitieren. Eine Erhöhung der im Vergleich moderaten Immobilienpreise ist in Sicht, aber hoffentlich nicht dem Beispiel von Vancouver folgen.

Quelle

 

 

 

Ein Immigrationsanwalt informiert:

Als Anwaltskanzlei in Panama sehen wir eine wachsende Zahl von Unternehmern in Online- oder Internet-Unternehmen wie Entwickler von Software und Anwendungen für mobile Plattformen oder einfach Einzelpersonen, die mit ihren Laptops arbeiten und sich auf der ganzen Welt bewegen, um Geschäfte zu machen wie auch Privatiers, die ihre finanzielle Privatsphäre bewahren, Vermögenswerte schützen und kumulieren sowie geschäftliche Flexibilität haben wollen.
Nun wird jedoch mittels aggressivem Marketing Einzelpersonen und Unternehmen vorgetäuscht, dass Permanente Residenz und Zweitpass einen Weg darstellen, um dem automatischen Austausch von Finanzinformationen zu entkommen.

Dubai, Dominica, Grenada, St. Lucia und andere bieten dazu großartige Programme an. Allerdings wird die Daueraufenthaltsgenehmigung allein nicht ausreichend sein, wenn die OECD Schlupflöcher schließen, Länder und dann auch Banken zwingen wird, mit Sorgfalt festzustellen, wo ihre Kunden steuerpflichtig sind.  

Wenn Sie eine Umsiedlung nur vortäuschen, wird es nicht funktionieren, sondern man muss nachweisen, dass man in dem Land auch tatsächlich lebt und insbesondere auch steuerlich registriert ist. Das Vorweisen einer Energie- oder Mobilfunkrechnung im neuen Land wird den Banken künftig nicht mehr ausreichen, um Finanzinformation nicht doch mit der alten Heimat auszutauschen.  

Deshalb sollte man planen, wie man in einem Land legal steuerlich ansässig wird, das politische Stabilität, gute Kommunikation, gute Infrastruktur und steuerliche Flexibilität bietet.

Warum kann das Panama sein?

 

Ganz einfach, Panama hat alles. Warmes Klima ganzjährig, Strände, Berge, leckeres Essen, schnelles Internet und weltweite Flugverbindungen, aber vor allem hat es Stabilität, als stolzes Mitglied einer kleinen ausgewählten Gruppe lateinamerikanischer Länder ( mit Chile, México, Brasilien und Peru), die Investment Grade haben.

Schon im März 2010 gab Fitch Ratings Panama die BBB-Bewertung mit einer positiven Perspektive. Seit 2010 wird der Investment Grade gehalten und verbessert. Die neuesten Ratings sind: Standard & Poor’s Bonität für Panama steht bei BBB mit stabilem Ausblick. Moody’s Bonität für Panama wurde zuletzt bei Baa2 mit stabilem Ausblick gesetzt. Fitchs Bonität für Panama wurde zuletzt bei BBB mit stabilem Ausblick gemeldet.

Zusätzlich,  solange ein solches Einkommen aus ausländischen Quellen stammt, ist es in Panama nicht steuerpflichtig. Es ist nicht einmal meldepflichtig bei der Steuerbehörde. Was bedeutet das? Es bedeutet, dass Panama ein Steuersystem hat, das auf dem Territorialen Prinzip der Besteuerung basiert. Dieses Prinzip, das Panama angenommen hat, bedeutet, dass nur in Panama generiertes Einkommen besteuert wird. Ein Unternehmen oder ein Individuum, das seine Aktivitäten außerhalb von Panama hat, bleibt legal unbesteuert. Ein Unternehmen oder eine Einzelperson hingegen, die einer Geschäftstätigkeit innerhalb Panamas nachgehen und damit Einnahmen erzielen, werden besteuert. 

Anmerkung des Bloggers: Was für ein gravierender Unterschied zu US-Bürgern, die ihr weltweites Einkommen unabhängig vom Wohnort oder Ort der geschäftlichen Aktivität deklarieren und versteuern müssen.
Nach § 694 Abs. 2 unserer Steuergesetzgebung werden zusätzlich die aus den folgenden Tätigkeiten abgeleiteten Einkünfte aus der panamaischen Quelle nicht besteuert:
a) Rechnungen von einem in Panama ansässigen Büro für den Verkauf von Waren oder Produkten für einen höheren Betrag, für den diese Waren oder Produkte gegen das in Panama ansässige Büro in Rechnung gestellt wurden, falls solche Waren oder Produkte nur nach außerhalb gehen. 
b) Transaktionen eines in Panama ansässigen Büro, die im Ausland komplettiert, verbraucht oder anderweitig wirksam werden.
c) Ausschüttung von Dividenden oder Beteiligungen von juristischen Personen, wenn solche Dividenden oder Beteiligungen aus Einkünften resultieren, die nicht im Gebiet der Republik Panama produziert wurden, einschließlich der Einnahmen, die sich aus den in den Buchstaben a) und b) dieses Absatzes genannten Tätigkeiten ergeben.
In diesem Sinne ist Panama der perfekte Ort um sich anzusiedeln, eine geschäftliche Basis zu etablieren und den Status als Steuerbürger zu schaffen, wobei dies aufgrund Territorialprinzip eben nicht automatisch Steuererklärung und Steuerzahlung bedeutet. 

Wie kann man nun in Panama steuerlich registriert werden? 
Der erste Schritt ist es, einen Aufenthaltsstatus zu erlangen. Dazu bietet Panama mehrere Programme an. 
Eines der beliebtesten Programme ist das Friendly Nations Visa, das es den Staatsangehörigen von 50 Ländern (u.a. fast ganz Europa) ermöglicht, ziemlich einfach eine dauerhafte Residenz in Panama zu beantragen. 

Der Einwanderer muss die wirtschaftliche Solvenz für die Einwanderungsbehörde und die beruflichen und wirtschaftlichen Beziehungen zur Republik Panama beweisen. Eine „Wirtschaftstätigkeit“ bedeutet, dass der Antragsteller eine Panama Corporation/ Company  besitzt (neu oder ein bestehendes Geschäft), wobei es Ausländern verboten ist, ein Einzelhandelsgeschäft zu besitzen. Um die wirtschaftliche Solvenz zu beweisen, muss der Ausländer ein persönliches Bankkonto in Panama eröffnen und ein Minimum von USD5.000  einzahlen (plus USD2.000 für jeden abhängigen Familienangehörigen).

Eine weitere Option ist es, „Professional Activity“ zu beweisen, indem man von einer panamesischen Firma angestellt wird, eine Arbeitserlaubnis erhält und in Panamas Social Security System registriert ist. Es gibt noch andere interessante Programme zum Erwerb des Ständigen Wohnsitzes, wie das Pensionado Visa (besser bekannt als das Rentnervisum) und das wirtschaftliche Solvenzvisum (benötigt eine Investition von mindestens USD300.000).

Um ein in Panama ansässiger Steuerpflichtiger zu werden und die diesbezügliche Bescheinigung zu erhalten, definiert Artikel 762-N des Steuergesetzes der Republik Panama wie folgt: „Als steuerliche Einwohner der Republik Panama gelten natürliche Personen, die im Staatsgebiet für mehr als 183 Kalendertage ….  in einem Geschäftsjahr oder dem unmittelbar vorangegangenen Jahr verbleiben. Ebenso gelten als steuerliche Einwohner der Republik Panama, jene natürlichen Personen, die ihren ständigen Wohnsitz im Gebiet der Republik Panama gegründet haben. Es gelten auch als steuerliche Einwohner der Republik Panama, juristische Personen, die nach den Gesetzen der Republik Panama gegründet wurden und über materielle Mittel der Leitung und Verwaltung im Panamaischen Gebiet verfügen. Ebenso gelten juristische Personen, die im Ausland tätig sind und über materielle Verwaltungs- und Verwaltungsorganisationen innerhalb des panamaischen Territoriums verfügen und die ordnungsgemäß im öffentlichen Register eingetragen sind, als steuerliche Einwohner der Republik Panama.“ Es gibt weiterhin eine Liste der Anforderungen, die in der Entschließung Nr. 201-0354 vom 13. Januar 2016 in Bezug auf die Erlangung der Steuerbescheinigung festgelegt sind.

Das Ziel ist es, den Nachweis zu erbringen, dass der Ausländer wirtschaftliche oder familiäre Bindungen an Panama hat, nachgewiesen durch Versorgungsrechnungen, Einkaufsbelege, Mietvertrag usw. um einer Bank in Panama, der Schweiz, Hongkong oder irgendwo in der Welt zu zeigen, dass man in Panama steuerpflichtig ist und deshalb Finanzinformationen nicht mit dem bisherigen Wohnsitzland zu teilen sind. Es spielt keine Rolle, wenn die Bank die Informationen mit Panama teilt, wenn das Einkommen, das Sie in diesen Bankkonten außerhalb von Panama erhalten, in Panama, nach dem Territorialen Prinzip der Besteuerung befreit ist.

Denken Sie also immer daran, dass eine vorgetäuschte Umsiedlung steuerlich nicht funktionieren wird.

Dieser Text stammt von der Anwaltskanzlei Cambra LaDuke & Co. in Panama City, die auf Immigration und Firmengründung spezialisiert ist. (www.cambraladuke.com)

Übersetzt mit Google und verhalten editiert.

Keine Chaostage in Panama

Heute Hamburg, morgen Berlin, Frankfurt oder München. Irgendwas ist immer und es scheint nicht besser zu werden.

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Quelle: nbcnews.com

Vermummte Verbrecher, die ungestört durch die Straßen ziehen, Scheiben einwerfen und Autos anzünden können, Polizisten die in Geschäfte flüchten müssen und Staatsgäste die über Stunden ihr Quartier nicht verlassen können.

Da ist es schon gut, wenn man stattdessen in einem friedlichen Land, an einem tropischen Strand seine Margarita schlürfen und über so etwas nur mit den Schultern zucken kann.

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Quelle: Luckxus Promotions

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USA Energieverbrauch 2016 – 3% aus Wind und Solar

Immer lustig, wenn Leute mittels Abschaffung von Kohle, Öl und Gas, Nuklear sowieso, das Klima und damit die Welt retten wollen. Die Realität sieht etwas anders aus, wie der neueste Report der US-Energieagentur zeigt:


Kombiniert kommen Wind und Solar als „other renewables“ auf einen mickrigen Anteil von 3,2% und das nach Jahrzehnten massiver Förderung. 

Und trotz des Anstiegs bei Öl und Gas werden die USA weiter, quasi automatisch, ihre CO2-Emissionen reduzieren. Das kommt von der Ablösung alter Kohlekraftwerke durch neue und saubere Gaskraftwerke.

Wie so oft: die einen reißen die Klappe auf und die anderen machen einfach.

Kanalerweiterung – Bilanz eines Jahres

Seit am 26. Juni 2016 die neuen erweiterten Schleusen von Cocoli (Pazifik) und Agua Clara (Atlantik) den Panamakanal für noch größere Schiffe passierbar machten, ist genau ein Jahr vergangen – Zeit für eine erste Bilanz.

Alle Angaben stammen vom Betreiber ATP, der panamesischen Kanalbehörde.

  • mehr als 1500 Neo-Panamax-Schiffe haben den Kanal passiert
  • davon waren 51,3% Containerschiffe, 31,5 LPG- und 9,1% LNG-Tanker
  • Transit-Tonnage um 22,2% erhöht
  • 15 von 29 Liniendiensten haben bereits Neo-Panamax-Schiffe in Dienst gestellt, insbesondere für den Verkehr zwischen Asien und der US-Ost/Golfküste
  • täglich passieren durchschnittlich knapp 6 Schiffe die neuen Schleusen, mehr als doppelt so viel wie erwartet
  • 90% der weltweiten LNG-Flotte kann nun den Kanal passieren
  • das Wachstum bei LPG-Transporten verläuft exponentiell
  • kürzere Wege und größere Schiffe haben CO2-Emissionen um 17 Mio. Tonnen reduziert
viennaexpress

Die Vienna Express – ein Neo-Panamax-Containerschiff 

Mehr gute Nachrichten?

  • Panama wächst in 2017 mit 6,2%.
  • S&P bewertet das Bankensystem Panamas als stabil
  • Panama City als eine von 7 Global Cities of the Future benannt (hier)

Halali essen

Immer mehr Fremdworte beim Essen bestellen: vegetarisch, vegan, glutenfrei, kosher.

Alles nichts für mich, außer halali. Wild schmeckt mir eben. Hier ist die Musik dazu.

 

alamycom

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