Herzlich willkommen

Dieser Post bleibt an erster Stelle, neue Posts folgen darunter.

Janosch, Kanal, Hut und Panama Papers – das ist alles was viele mit Panama verbinden. Und Janosch hatte recht: Panama ist wirklich schön.

Als Urlaubsziel zum Erleben, oder als neues Ziel zum Leben.

Für alle, die als Aussteiger am Strand oder in den Bergen oder in einem Penthouse an der Avenida Balboa leben wollen. Und für alle, die sich irgendwo dazwischen einordnen.

Dieses Blog beschreibt die vielen Facetten des Lebens in Panama, welchen Einfluss die Nachbarländer in Lateinamerika oder auch der große Nachbar im Norden haben.

PTY_von_Osten_aerial

Und da viele Leser hier sind, weil sie planen, Deutschland dauerhaft zu verlassen, wird auch gelegentlich auf die deutsche Politik Bezug genommen. Dabei muss niemand meine Sicht teilen, so wie mir Ihre Sicht völlig egal ist.

Nachdem wir in Europa, Asien und Amerika sorgfältig nach einem sonnigen Domizil gesucht haben, fiel die Entscheidung in 2008 zugunsten Panama – und das war gut so.

Lesen Sie weiter, teilen Sie den Inhalt mit Freunden und kommen Sie oft zurück.

Wer die Inhalte thematisch und in Buchform haben möchte, hier ist es bei Amazon.

coverscr

 

 

(C) 2014 – 2018 by Jürgen Schlenzig
Alle Rechte an den Inhalten dieses Blogs liegen ausschließlich beim Autor. Bilder aus fremden Quellen sind durch Quellenangabe gekennzeichnet.  

 

 

GM_LS-BIT-Banners_640x100px

Interessiert an Bitcoin Mining? Hier!              Promocode G9kBL7

 

 

 

Neue Theorie zu MH 370

Vor 4 Jahren verschwand Flug MH370 auf dem Weg von Kuala Lumpur nach Peking vom Radarschirm der Flugüberwachung, um nie mehr aufzutauchen. Bisher.

Die australische TV-Sendung 60 Minutes hat nun einige Experten zusammengebracht und neue Erkenntnisse analysiert.

 

 

Die Schlussfolgerung legt nahe, dass der malaysische Kapitän die Maschine in einem „erweiterten“ Selbstmord nach 6 Stunden Flug kontrolliert im Indischen Ozean versenkt hat.

Kurz nach Abmelden bei der malaysischen Luftüberwachung und Wechseln in den vietnamesischen Luftraum wurden Kommunikation und Transponder ausgeschaltet, die Sauerstoffversorgung der Kabine unterbrochen, um jegliche Störung zu unterbinden. Der Kurs wurde so gewählt. dass man zwischen malaysischem und thailändischen Luftraum manövrierte, keine Seite das als Anlass nahm einzugreifen. Dann wurde Kurs über den Indischen Ozean, weitab bewohnter Gebiete genommen und die Maschine mit dem letzten Treibstoff auf der Wasseroberfläche aufgesetzt. Damit sollte die Maschine als Ganzes versinken, kein Trümmerfeld als Spur hinterlassen. Eine einzige aufgefundene Landeklappe scheint dieses Szenario zu bestätigen.

Man wird sehen, ob basierend auf dieser Diskussion die Suchaktion neu geplant wird und erfolgreich beendet werden kann.

Im Wildkatzenrevier

Ein Kurztrip hat uns letzte Woche mal wieder mit Freunden für 2 Tage nach Punta Duarte, an die Westküste von Azuero gebracht. Mit Gabi, der Besitzerin des Punta Duarte Garden Inn, haben wir dann am Freitag früh ein 100 ha großes Anwesen besichtigt, dass sich vom Hügelland bis an den Strand erstreckt, mit vielen phantastischen Ausblicken.

wildazuerowest

Als wir dabei mit dem SUV im Schritttempo um eine Kurve kommen, sehen wir keine 50 m entfernt ein großes katzenartiges Tier am Wegrand stehen, uns mustern und langsam im Unterholz verschwinden. Ohne Zweifel eine ziemlich große Wildkatze, deren Fellfärbung wir aber gegen den hellen Himmel nicht identifizieren können. Und natürlich läuft keine Dashcam …

Selbst Gabi, die schon viele Jahre hier lebt. hat so etwas noch nicht zu Gesicht bekommen. Wir sind stark beeindruckt und vermuten, dass es sich um einen Jaguar, Puma oder Ozelot gehandelt hat, wobei ich letzteren wegen Größe und Kopfform eher ausschließen würde. In jedem Fall eine außergewöhnliche Begegnung.

Heimat dieser Großkatzen ist der unweit gelegene Nationalpark Cerro Hoya, der sich über 32.000 ha erstreckt und dessen Gipfel bis über 1.500 m ansteigen.

Ein Paradies für Naturliebhaber.

 

 

 

Besuch aus Australien

Auf unserem lokalen Flugplatz, Scarlett Martinez Rio Hato, steht seit 2 Tagen ein großer Business Jet vom Typ Bombardier Global 6000, mit dem Kennzeichen VH-IQR.

Diese Maschine ist in Australien registriert, was ziemlich ungewöhnlich erscheint. Eine kurze Recherche zeigt, dass der Eigentümer First Quantum Minerals (Australia) ist.

First Quantum wiederum besitzt 90% der unweit von hier angesiedelten Cobre Kupfermine. Das Projekt 6 Mrd. USD für die Mine selbst, Kraftwerk und Hafenanlagen an der Karibikküste. Damit sind um die zehntausend Mitarbeiter beschäftigt.

Nach Anlauf werden dort pro Jahr 300.000 t Kupfer produziert, zusätzlich auch Gold, Silber und Molybdän. Ein gigantisches Projekt und ein weiterer signifikanter Beitrag zum Wirtschaftswachstum des Landes.

“Innenstadt-Versicherung”

Die Deutschen sind schon ein geduldiges Volk. Ich stelle mir jetzt mal vor, dass der Ford-Händler irgendwo im US-Mittelwesten seinen Kunden sagt

„Wenn ihr einen unserer Pickups kauft, gebe ich euch eine Citygarantie kostenlos dazu, weil es sein kann, dass die Regierung demnächst verbietet mit solchen Autos innerhalb von Stadtgrenzen zu verkehren. Aber keine Sorge, in einem solchen Fall lassen wir uns dann eine Lösung einfallen.“

Undenkbar? In den USA sicherlich, in Deutschland ist so etwas die aktuelle Nissan-Werbung.

Manchmal denke ich, hier läuft seit Jahren ein Großversuch unter der Überschrift „Wie lange kann ich ein ganzes Volk ungestraft verarschen?“

Oh wie schön ist Panama, das Land wo jeder das Auto fahren kann, was ihm passt, jeder sagen kann, was er will, wo es weder Innenstadtgarantie noch „Nazis“ oder Genderprofessuren gibt. Wo stattdessen die Menschen lächelnd durch die Straßen gehen …

Sixt sucht Streit

Nach etwas mehr als 10 Stunden landet unser Flieger gegen 13 Uhr in Frankfurt. Koffer dauern etwas länger und dann geht es zur Abholung Mietwagen bei Sixt.

Die junge Frau am Schalter schaut in den Computer und meint: „Sie hatten das Auto für 12 Uhr bestellt und nach einer Stunde haben wir es weggegeben. Wir haben ganz große Nachfrage und keine Autos mehr.“

Das ist ein ganz schlechter Scherz, erwidere ich und sie bekräftigt „Nein, im Ernst. Aber ich will mal sehen, ob wir noch ein Auto für Sie finden.“

Oh, wie gnädig. Als sie nach gefühlten 10 Minuten zurückkommt, sieht es nicht gut aus. Man warte auf Wagen die zurückkommen und dann fertig gemacht würden. Da platzt mir der Kragen.

„Wir haben den vollen Mietpreis vor 7 Wochen bezahlt und Sixt gibt unser reserviertes Fahrzeug nach 1 Stunde weg? An einer Flugplatzstation, wo niemand seine Ankunft auf die Stunde genau vorhersagen kann?“

Sie verschwindet wieder im Büro und ich versuche zwischenzeitlich bei Hertz ein Auto zu finden. Das sieht gut aus, aber bevor ich mich entschieden habe, hat man bei Sixt gute Nachrichten: „Wir haben einen A4 Automatik und der ist auch abholbereit.“

So nimmt das Ganze noch ein versöhnliches Ende, aber das Image von Sixt hat erheblichen Schaden erlitten.

Wie kann man ein bereits bezahltes Fahrzeug nach einer Stunde anderweitig vergeben?

Und wie kann man dem Kunden solchen Blödsinn erzählen, statt ihm einen Kaffee anzubieten und im Hintergrund alle Hebel in Bewegung setzen um ein passendes und möglichst noch besseres Auto herbeizuzaubern?

Kurz nach dieser Einlage sind wir auf der Autobahn und ich erfreue mich an Speedpilot und automatischer Abstandsregelung. Geht doch.

Bestpreis mit Lufthansa

Wow – öfter schon habe ich mal die Lufthansa Website nach guten Preisen durchsucht und kopfschüttelnd wieder verlassen. Nicht so am 14. Februar.

Ticketpreis $84, dazu $420 für Steuern, Gebühren und Aufschläge, gesamt $504 für ein Ticket von Panama City nach Frankfurt und zurück. Pro Person.

Da fiel es leicht, nochmal für $115 pro Strecke und Person die Plätze am Notausgang mit üppiger Beinfreiheit zu buchen. Wirklich attraktiv.

Das bedeutet, dass Panama nur 11Stunden und $252 von Deutschland entfernt ist. Oder €204 …

Nicht die Welt, oder?

Kosten eines Strandapartments

In Panama eine Wohnung zu besitzen, ist eine ziemlich erschwingliche Angelegenheit.

Ein ca. 125 m² großes Apartment in einem der Strandressorts am Pazifik, mit 2 Schlafzimmern und 2 Badezimmern, kostet in der Anschaffung derzeit um $200.000, also ca. €164.000. Das sind ziemlich unschlagbare €1.300 pro m². Meerblick inklusive.

 

2sekt

Ja, wird mancher Interessent sagen, aber was sind dann die Folgekosten?

Dazu ein reales Beispiel:

monatliche Unterhaltskosten (Wartung & Reparaturen, Gärtner, Pool, Sicherheit, Müll, Wasser, Gas, Parkplätze) sind $200. Elektrizität ca. $50 und Internet (60 MB/s) für $60.

Grundsteuern?

Gebäude, die vor 2014 bezogen wurden, sind für 20 Jahre befreit, danach bzw. neuere Gebäude zahlen wie folgt:

Die ersten $120.000 sind bei selbstgenutzten Wohnungen steuerfrei, der darüber hinausgehende Betrag von $80.000, wie im Beispiel, kostet 0,5%, also $400 pro Jahr. (Details hier)

Dazu kommt bei Apartmenthäusern eine anteilige Grundsteuer auf das Gelände, die im Beispiel $15 pro Jahr beträgt.

Auf Neudeutsch würde man sagen, die total costs of ownership betragen monatlich $350.

%d Bloggern gefällt das: