Herzlich willkommen

Dieser Post bleibt an erster Stelle, neue Posts folgen darunter.

Janosch, Kanal, Hut und Panama Papers – das ist alles was viele mit Panama verbinden. Und Janosch hatte recht: Panama ist wirklich schön.

Als Urlaubsziel zum Erleben, oder als neues Ziel zum Leben.

Für alle, die als Aussteiger am Strand oder in den Bergen oder in einem Penthouse an der Avenida Balboa leben wollen. Und für alle, die sich irgendwo dazwischen einordnen.

Dieses Blog beschreibt die vielen Facetten des Lebens in Panama, welchen Einfluss die Nachbarländer in Lateinamerika oder auch der große Nachbar im Norden haben.

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Und da viele Leser hier sind, weil sie planen, Deutschland dauerhaft zu verlassen, wird auch gelegentlich auf die deutsche Politik Bezug genommen. Dabei muss niemand meine Sicht teilen, so wie mir Ihre Sicht völlig egal ist.

Nachdem wir in Europa, Asien und Amerika sorgfältig nach einem sonnigen Domizil gesucht haben, fiel die Entscheidung in 2008 zugunsten Panama – und das war gut so.

Lesen Sie weiter, teilen Sie den Inhalt mit Freunden und kommen Sie oft zurück.

In der edition besserpanama sind in Band 1 ausgewählte bebilderte Blogposts zum Land zusammengestellt. Band 2 beschreibt ein Konzept, das nicht im Blog steht.

Hier ist der Link zur Kaufseite.

 

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(C) 2014 – 2018 by Jürgen Schlenzig
Alle Rechte an den Inhalten dieses Blogs liegen ausschließlich beim Autor. Bilder aus fremden Quellen sind durch Quellenangabe gekennzeichnet.  

 

 

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Panama verliert im WEF Ranking

Nach all den guten Nachrichten über die wirtschaftliche Entwicklung unseres Gastlandes muss ich diesmal eine weniger gute Nachricht publizieren – und ich tue es nicht gern.

In 2015 und 2016 belegte Panama im Global Competetiveness Index, also der Wettbewerbsfähigkeit zwischen Staaten, hinter Chile stets den zweiten Platz in Lateinamerika.

 

 

Im neuesten Ranking von 2018 ist Panama nun auf den 7. Platz abgerutscht, hinter Chile, Mexiko, Uruguay, Costa Rica, Kolumbien und Peru. Global gesehen ist das Platz 64 von 140.

Schwachstellen Panamas sind insbesondere die Verfügbarkeit qualifizierten Personals, die unbefriedigende Unabhängigkeit der Justiz sowie unzureichende Investitionen in Forschung und Entwicklung.

Aber es gibt auch gute Nachrichten: das Finanzsystem, die makroökonomische Stabilität sowie Gesundheit und Lebenserwartung als wichtige Faktoren für Zuwanderer werden positiv bewertet.

Das Ergebnis bestätigt die weit verbreitete Unzufriedengeit mit der Adminstration von Präsident Varela und es ist zu erwarten, dass das Land nach den Wahlen 2019 auf Aufholjagd geht.  Wir schaffen das.

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Angeführt wird das globale Ranking wieder von den USA, gefolgt von Singapore, immer noch Deutschland, Schweiz, Japan, Holland, Hongkong, Großbritannien, Schweden und Dänemark.

 

Von Panama direkt nach Tahiti, Fiji, Bali

Pressemeldung: „Copa Airlines kündigt die Aufnahme einer regulären Flugverbindung von Panama City/Panama nach Denpasar/Bali (WADD) an, mit jeweils zweistündigen Zwischenstopps in Papeete/Tahiti (NTAA) und Nani/Fiji (NFFN).“

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Quelle: foreflight.com

Mit einer brandneuen Boeing 787 verbindet Copa Airlines damit jeden zweiten Tag die beliebtesten Tourismusdestinationen im Zentralpazifik. Kombiniert mit 2-tägigen Stopover-Programmen in den 4 Lokationen ist dieses Angebot verlockend für alle, die viel sehen, aber nirgendwo lange bleiben wollen – eine neue Form des Ferntourismus und weiterer Baustein in einer Expressverbindung rund um den Globus.

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Quelle: nyc787.blogspot.com

Die Flugdauer:

  • Panama – Papeete (4461 nautische Meilen) 9 Stunden und 20 Minuten
  • Papeete – Nadi (1885 nautische Meilen) 3 Stunden und 55 Minuten,
  • Nadi – Denpasar (3669 nautische Meilen) 7 Stunden und 40 Minuten.

Die neue Verbindung schließt eine Lücke zwischen den bestehenden Pazifik-Transits aus Nordamerika und Chile. Für Reisende aus Europa, die heute schon Panama City für den Umstieg in Richtung Mittel- und Südamerika nutzen, werden damit neue, exotische Ziele auf dem kurzen Weg erschlossen.

Wer z.B. von Amsterdam mit KLM nach Panama und mit Copa nach Bali fliegt, hat von dort einen direkten KLM-Flug zurück nach Amsterdam – und die Erde komplett umrundet.

Notwendiger Nachtrag:

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Quelle: br.de

Diese Meldung der edition besserpanama war mir nicht mehr rechtzeitig zum 1. April eingefallen, ist also frei erfunden, stellt jedoch ein realistisches und wünschenswertes Szenario dar.

Vielleicht liest es jemand bei Copa Airlines, rechnet nach und stellt fest, dass es wirtschaftlich und sowieso eine prima Idee ist.

Zum Jungfernflug sollte ich dann eingeladen werden. Business Class bitte.

Feierabend am Pazifik

Ein glockenklarer Himmel.

Am Horizont orangerot, nach oben in dunkelblau übergehend, die Venus strahlend und auf ihrer Bahn folgt Jupiter.

Beide werden in den nächsten Stunden langsam zum Horizont sinken und bis morgen abend verschwunden bleiben.

Zeit zum Nachdenken … und für ein Bier.

10 Jahre Panama – war das eine gute Idee?

Als ich vorige Woche mal wieder den Las Perlas Archipel in niedriger Höhe überflogen habe, lagen irgendwo zwischen Isla del Rey und Isla Casaya 2 große Buckelwale unter mir an der Wasseroberfläche. Immer wieder ein eindrucksvolles Bild. Und ein kleiner Baustein in einem Mosaik, das sich über 10 Jahre gebildet hat.

Als wir uns zum 1. Oktober 2008 aus Deutschland abgemeldet hatten, war noch nicht klar, ob das gut ausgeht. Heute wissen wir: es war keine gute Idee.

Es war eine der besten Ideen, die wir je hatten. Wir haben sozusagen ein neues Leben gewonnen.

Ein neues Leben, mit neuen Menschen, ihrer Kultur und Sprache, ein neues Land mit seiner Natur und seinem Klima, mit neuen persönlichen und geschäftlichen Entwicklungsmöglichkeiten, mit neuen Reisezielen, die jetzt vor der Haustür liegen.

Eine neue Welt.

Was würden wir heute anders machen? Nichts, alles gut.

Und was sollte man bedenken, wenn man einen solchen Schritt erst plant?

  • Gründlich den Ausstieg planen, insbesondere wenn man in der alten Heimat ein Unternehmen/Anteile oder Immobilien besitzt.
  • Geografie, Geschichte und mögliche Perspektiven des Landes kennen
    • am Beispiel Panama spielt natürlich der Kanal als Ader der Weltwirtschaft eine Rolle, sorgt für stabile Einnahmen, Investitionen und Weltoffenheit
  • die Mentalität der Bewohner und ihre Sprache kennenlernen
    • aufgrund der katholischen Prägung teilt man gewisse Grundwerte, ohne religiös sein zu müssen
  • wichtige Risiken realistisch einschätzen (allg. Sicherheit, Politik, Natur)
    • außerhalb der Drogentransitszene gibt es wenig Kriminalität
    • Panama hat seit Noriega keine Armee mehr, Venezuela als abschreckendes Beispiel für Sozialismus in der weiteren Nachbarschaft und die Bedeutung des Kanals für die Weltwirtschaft ist auch eine Garantie für stabile Verhältnisse
    • was Naturkatastrophen anbelangt, ist Panama wohl eines der glücklichsten Länder in der Region: keine Hurricans, keine schweren Erdbeben
  • komplett umziehen, keine Rückkehr einplanen
    • halb hier und halb da zu Hause sein, führt nur dazu, dass man nirgendwo zu Hause ist
    • Internet-Kommunikation macht die räumliche Trennung von Familie und Freunden einfach und Flugpreise sind ja auch nicht unerschwinglich
  • Plan B für unvorhersehbare Fälle
    • wenn mein Gastland morgen aus whatever Gründen nicht mehr richtig wäre, würden wir irgendwo anders hingehen. Wer es einmal gemacht hat, schafft es immer wieder und überall. Auf keinen Fall einfach zurück.

Wer seinen Lebensunterhalt jeden Monat verdienen muss, hat natürlich einiges mehr zu bedenken. Einige Tips dazu und ein mögliches Modell habe ich hier im Band 2 der edition besserpanama gegeben.

Ich hoffe, mit diesem Post all denen einen Anstoß zu geben, die weg wollen, sich aber noch nicht getraut haben.

Heiraten in Panama

Nein, nicht ich.

Unser Freund Mathias und seine Frau Mayra haben dieses Abenteuer auf sich genommen und mit ihrer süßen Tochter Maybella sozusagen erfolgreich vollendet.

 

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Vor dem Link zu ihren Hinweisen will ich kurz die Vorgeschichte schildern:

Vor geraumer Zeit hat Mathias, ein Web-Software-Spezialist, einen Job für mich erledigt und die Frage nach dem Preis mit „Lade mich einfach mal zum Essen ein“ beantwortet. Und da ich damals schon in Panama lebte, war meine Antwort natürlich

„Gern, aber nur hier in Panama“.

Wenige Monate später stand Mathias vor der Tür, sein erster Ausflug in die westliche Hemisphäre. Das Essen wurde ausgegeben, wir zeigten ihm die üblichen Höhepunkte, wie den Kanal, auf Isla Contadora erfüllte er sich den Wunsch nach einer Taucherausbildung und war begeistert.

Dann schickten wir ihn auf eine mehrstündige Busreise in die Provinz Chiriqui und erhielten am Abend seinen Anruf, dass er auf dieser Fahrt eine ganz besondere junge Frau kennengelernt habe. Und er war schon wieder begeistert.

Das war dann der Anfang und ein Jahr später hatten wir das Vergnügen, Trauzeugen der beiden zu sein.

Hier ist der Link.

Contadora, KLM und mein grober Fehler

Gestern habe ich mal wieder gemerkt, wie old-fashioned mein Hirn verdrahtet ist. Grrrr.

Wir waren mit der SeaLasperlas Expressfähre auf dem Weg zu einem Strandtag auf Isla Contadora. Mit an Bord war eine komplette KLM Crew, die ihre 48 Stunden Aufenthalt in Panama City für eine Waltour im Las Perlas Archipel genutzt hat.

Alles nette Leute und als wir so auf dem Außendeck in der Sonne sitzen, frage ich ganz selbstverständlich den mit den meisten grauen Haaren „Du bist sicher der, der diese wunderschöne Boeing 777 fliegt.“

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„Nein“, kommt die Antwort. “ Ich bin der Purser. First Officer ist die junge Frau hier neben Dir und der junge Mann dort ist ihr Ehemann und Captain.“

Sieht so aus, als ob die 190 Gender-Professuren in Deutschland doch nötig sind.

Klar hätte ich zuerst eine der hübschen jungen Frauen fragen sollen und Punkte sammeln, um dann erwartungsgemäß an den Grauhaarigen verwiesen zu werden.

Passiert mir nicht wieder und als Wiedergutmachung habe ich die First Officerin für ihren nächsten Stop-over zu einem Las-Perlas-Rundflug in meiner Maschine eingeladen.

Hier noch ein paar Bilder von Isla Contadora:

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Verkehrskontrolle

Gestern abend auf dem Heimweg wird direkt vor der Polizeistation in Anton angehalten. „Guten Abend. Führerschein bitte.“

Der wird mittels Smartphone gescannt und die Rückmeldung aus der Datenbank gecheckt.

Ich bin sauber wie ein Neugeborenes.

„Gute Fahrt.“

Quelle: interpol.int

Das alles dauert keine Minute.

Warum muss ich jetzt an Deutschland denken?

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