Herzlich willkommen

Dieser Post bleibt an erster Stelle, neue Posts folgen darunter.

Janosch, Kanal, Hut und Panama Papers – das ist alles was viele mit Panama verbinden. Und Janosch hatte recht: Panama ist wirklich schön.

Als Urlaubsziel zum Erleben, oder als neues Ziel zum Leben.

Für alle, die als Aussteiger am Strand oder in den Bergen oder in einem Penthouse an der Avenida Balboa leben wollen. Und für alle, die sich irgendwo dazwischen einordnen.

Dieses Blog beschreibt die vielen Facetten des Lebens in Panama, welchen Einfluss die Nachbarländer in Lateinamerika oder auch der große Nachbar im Norden haben.

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Und da viele Leser hier sind, weil sie planen, Deutschland dauerhaft zu verlassen, wird auch gelegentlich auf die deutsche Politik Bezug genommen. Dabei muss niemand meine Sicht teilen, so wie mir Ihre Sicht völlig egal ist.

Nachdem wir in Europa, Asien und Amerika sorgfältig nach einem sonnigen Domizil gesucht haben, fiel die Entscheidung in 2008 zugunsten Panama – und das war gut so.

Lesen Sie weiter, teilen Sie den Inhalt mit Freunden und kommen Sie oft zurück.

In der edition besserpanama sind in Band 1 ausgewählte bebilderte Blogposts zum Land zusammengestellt. Band 2 beschreibt ein Konzept, das nicht im Blog steht.

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(C) 2014 – 2020 by Jürgen Schlenzig
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Was #Langbesserlebigkeit mit Panama zu tun hat

Das ganze Jahr am tropischen Ozean und bei Temperaturen zwischen 25 und 35C zu leben hat einige ganz offensichtliche Vorteile:

Was zuerst auffällt, sind die ansteckend gutgelaunten Menschen überall. Auf der Straße nickt man sich zu, im Restaurant grüßt man beim Eintritt.

Frauen sind wie Frauen gekleidet und gepflegt, senken nicht den Blick, wenn man sie anschaut, sondern freuen sich über die Aufmerksamkeit.

Das Leben findet weitgehend im Freien statt, bei frischer Luft und Meeresbrise. Kurze Hose, Hemd, Flip-Flops. Nass werden bei Regen? Kein Problem, weil nach 10 Minuten alles wieder trocken ist.

Viele Leute kommen aus dem Norden hierher, weil Gelenkschmerzen und verwandte Probleme hier reduziert auftreten oder ganz verschwinden.

Vitamin D ist eine der wichtigsten Komponenten für Gesundheit und wird bei Sonneneinstrahlung vom Körper selbst gebildet. Im Norden führt das im Winterhalbjahr regelmäßig zu Defiziten, während es hier solchen Mangel nicht gibt.

Von Vitaminen ist es nicht weit zur Ernährung, wo Fisch und Meeresfrüchte, exotische Obst- und Gemüsesorten direkt auf dem Tisch landen, unbehandelt und nicht erst Tausende Kilometer transportiert.

Zahllose Möglichkeiten sich im Freien zu bewegen, Sport zu treiben.

Soweit zu den natürlichen Rahmenbedingungen für ein gesundes Leben. Hier kommt eine spannenden Konstellation ins Spiel: Der medizinische Fortschritt passiert ja wirklich mit hohem Tempo und was heute noch im wörtlichen Sinn einschneidene Eingriffe verlangt, kann morgen schon wesentlich besser gelöst werden. Es geht also darum so lange wie möglich putzmunter zu bleiben, weil die Zeit für einen arbeitet.

Wer 100+ werden will, muss das auch wollen. Im nächsten Post schreibe ich deshalb über die notwendige Einstellung.

Also wiederkommen zum Thema #Langbesserlebigkeit.

Es geht um die Wurst

Schon eine Woche in Erfurt, Thüringen und meine Beste bekommt Appetit auf eine Bratwurst.

Kein Problem, der Stand ist gleich um die Ecke neben C&A. Als sie mit einem 2-Euro-Stück und einigen 10er, 5er und 1-Cents bezahlen will, lehnt die Verkäuferpersönlichkeit die Annahme des Kleingelds ab.

“Das kriege ich nicht mehr los.” ist die Begründung. Meine Frau meint, dass er dann eben auch seine Bratwurst nicht losbekomme und geht.

“Hat sowieso nicht gut ausgesehen, die Wurst.”

Neues Thema in 2020: #Langbesserlebigkeit

Gedacht war dieses Blog ja, um das Informationsdefizit über Panama mit abzubauen. Auf diese Weise sind seitdem mehr als 500 Posts und 3 Büchlein entstanden. Hat es den Zweck erfüllt? Absolut.

Wir haben durch das Blog eine Menge interessante Leute kennenlernen und ihnen Panama zeigen dürfen. Einige haben sich schon niedergelassen, andere planen das fest und verbringen bis zum Umzug ihre Ferien hier.

Faszinierend zu sehen ist dabei auch, wie sich der Altersdurchschnitt der Umsteiger hin zu den jüngeren Jahrgängen verschiebt. Selbst Familien mit 3 oder 4 Kindern sind darunter. Das sorgt auch beim Stammtisch für viel Abwechslung, der im Abstand von 6 bis 8 Wochen von Carsten meist im Großraum Coronado organisiert wird. (www.panamafantastico.com)

Die Frage stellt sich, wo dieser Blog künftig seine Schwerpunkte setzt. Klar ist, dass er weiterhin aktuell über die Entwicklungen im Land informieren soll. Was ich nicht leisten kann, ist die persönliche Betreuung von Interessenten. Dafür gibt es zum Glück Profis:

Michael betreibt www.primeropanama.com, ist erfahrener Immobilienmakler, hat außerdem die Verbindung zu Immigration und Banken. Seine Frau Maria ist passionierter Tourguide bzw. -in, kennt also Sehenwürdigkeiten und Historie wie ihre Westentasche. Die beiden sind sozusagen der one-stop-shop wenn es um ein neues Leben in Panama geht.

Was bleibt für mich? Es gibt das Metathema Lang(besser)lebigkeit und aus meiner Erfahrung mit digitaler Technologie (Stichwort: Moore’s law) weiß ich, dass wir inzwischen auch in der Medizin von exponentiellem Fortschritt reden.

Dazu passt, dass fast jeder, der hierher kommt, Gesundheit im Fokus sowie die Zeit dafür hat. Da sind Vegetarier, Marathonläufer, Yogapraktiker, Esoteriker, Rettungsärzte und vieles mehr dabei – das kann eine sehr spezielle Gemeinschaft werden. Passt auch perfekt zum Motto besser leben.

Quelle: scienceofsingularity.com

Mein Fokus liegt darauf, ein paar Spitzenmedizinern (z.B. David Sinclair) auf Youtube zu folgen und deren Erkenntnisse in praktische Empfehlungen für uns selbst und Interessierte abzuleiten. Das kann spannend und erfolgversprechend sein.

Ich werde also in den nächsten Wochen immer mal wieder zu diesem neuen Thema schreiben und die Zugriffszahlen entscheiden lassen, ob es ankommt. Wer dafür Interessenten kennt, einfach teilen.

Danke.

Ende der Klimahysterie?

Das vergangene Jahr 2019 kann man wohl mit Recht als den Höhepunkt der Klimahysterie bezeichnen, mit signifikanten Folgen für Gesellschaft und Wirtschaft. Nicht so sehr hier in Mittelamerika, aber ganz sicher in Deutschland und der EU.

Hier sind zwei Zitate, die zeigen, dass man in Kreisen, die diese Hysterie bisher massiv befeuert haben, langsam zurückrudert:

“ … der wissenschaftlich fundierte Ansatz wird untergraben, wenn Fakten aus dem Zusammenhang gerissen werden, um extreme Maßnahmen im Namen des Klimaschutzes zu rechtfertigen.

Das sagt der Generalsekretär der World Meteorological Organization (WMO) hier. Das sind ganz neue Töne aus dieser Ecke.

Sehr deutlich wird inzwischen hier auch die NASA: „Unglücklicherweise ist die Fehlerspanne (der Modelle) zu groß, um zuverlässige Vorhersagen zur globalen Erwärmung zu machen.“

Was hier passiert ist doch folgendes: die Klimawissenschaftler merken langsam, dass die einseitige Konzentration auf CO2 als Treiber des Klimas nicht haltbar sein wird. Die Politiker versuchen deshalb, schnell noch alle möglichen Massnahmen (Steuern!) durchzupeitschen, bevor Lieschen Müller merkt, dass sie seit Jahren rund um die Uhr in Radio, TV und Presse belogen worden ist. Und wenn die Steuergesetze erstmal beschlossen sind, dann sind sie halt da.

Das Thema ist natürlich etwas komplexer. Der fachliche Hintergrund wird hier in einem exzellenten Kurzvideo beschrieben, mit vielen Links zu Quellen und ausführlichen Informationen.

Quelle: suspicious0bservers.org

Für mich ist das eine längst überfällige Korrektur. Hunderte Milliarden sind weltweit fehlinvestiert worden und keiner der Beteiligten wird dafür zur Rechenschaft gezogen werden. Mein persönliches Problem ist, dass damit mein hier angestrebter Status als vollzuversorgender Klimaflüchtling wohl obsolet wird.

Schade eigentlich.

Weihnachtsrunde über Las Perlas

Die Sonne scheint, der Flieger ist aufgetankt und ein Blick ins persönliche Logbuch zeigt, dass der 400. Flug als PIC (pilot in command) ansteht. Für so einen Anlass muss man natürlich auch mal was Schönes planen:

Morgens um 9 Uhr in Richtung Osten, hinaus auf den Pazifik. Las Perlas Archipelago, was sonst? Meine Lieblingsrunde direkt vor der Haustür.

Ich will dabei mal einen tiefen Überflug über Punta Coco absolvieren, den südlichen Teil der Isla del Rey. Dem steht allerdings der gesperrte Luftraum um das Hochsicherheitsgefängnis am Südzipfel im Wege, mit einem Umkreis von 5 nautischen Meilen.

Am Heimatflugplatz Chame MPCM gibt es einen Stützpunkt von Aeronaval, die auch die Anstalt da draußen betreiben. Also rede ich mit dem Chef vom Dienst und bekomme anstandslos meine Genehmigung, allerdings nicht ohne dass er einen seiner Leute kurz meinen Flieger inspizieren lässt. Ordnung muss sein.

Take-off von Runway 01 und anmelden bei Panama Advisory, die mich schon auf dem Radarschirm haben. Das ist auch notwendig, denn auf dem Weg nach Las Perlas kreuze ich den Anflugsektor von Tocumen, dem internationalen Flughafen der Hauptsstadt. Bei meiner letzten Tour war dort so viel Betrieb, dass ich nicht höher als 4.000 Fuß fliegen durfte. Heute ist um diese Zeit weniger Betrieb und ich fliege meine übliche Höhe von 5.500 Fuß. Einige wenige Schiffe unter mir, auf dem Weg vom und zum Kanal.

20 Seemeilen vor dem Archipel sinke ich auf 2.500 Fuß, dann in Annäherung an Isla del Rey auf 800. In dieser Höhe überfliege ich den knapp 2 km breiten Streifen Land von West nach Ost und dann wieder zurück. Ein wildes Stück Land, bis zu 35 Meter hohe steil abfallende Cliffs, bedeckt vom dichten tropischen Wald, Süßwasser-Lagunen, geschützte Buchten und goldfarbene Strände.

Jetzt geht es in Richtung Isla Pedro Gonzalez, als Pearl Island vermarktet, wo gerade die ersten Arbeiten zum Bau einer Ritz Carlton Reserve beginnen.

Weiter in Richtung Isla Contadora, wo wir Weihnachten verbringen werden und von da auf 4.500 Fuß zurück in Richtung Festland. Nach knapp 2 Stunden ist der Ausflug beendet und hat viel Spaß gemacht.

Allen meinen Followern und Gelegenheitslesern danke ich für ihr Interesse und wünsche ein wunderschönes Weihnachtsfest!

Mehr Leben leben

Ein Slogan unter besserpanama heisst ja schon „besser leben“. Was soll denn dann jetzt „mehr Leben“ bedeuten?

Irgendwann sind wir mal auf die Idee gekommen, unser Leben in markante Abschnitte, sozusagen „separate Leben“, einzuteilen.

Das erste Leben ist, dieser Sichtweise folgend, der Abschnitt von Geburt bis Eintritt Berufsleben. Grob 20 Jahre lang. Für die meisten kommen dann circa 40 oder 45 Jahre aktive Jahre bis zum Rentenalter – und das war es schon. Drei Teil-Leben gelebt und oftmals nicht viel passiert.

Bei uns war das etwas anders.

Mitten in das aktive Berufsleben, also Leben #2, platzte die Wende von 1989 und für uns Ossis begann damit wirklich ein neues Leben, lucky #3.

Das wurde eine aufregende Zeit, mit komplett neuen Spielregeln. Mit Herausforderungen die wir bestanden und mit Chancen, die wir nutzten. Kein bisschen langweilig und trotzdem suchten wir weiter. So kam es, dass wir 2008 unseren Traum wahr machten, Deutschland den Rücken kehrten und in den Tropen noch ein neues Leben anfingen. Das ist jetzt #4.

Was will ich damit sagen?

Manchmal sind es externe Ereignisse, die Deinen Alltag umkrempeln. Nimm es als Angebot und mache was daraus.

Ein anderes Mal bist Du vielleicht geraume Zeit in einer nicht zufriedenstellenden Lebenssituation und es gibt keine externe Lösung. Überlege, ob Auswandern eine Alternative ist!

Nicht als Notlösung, sondern um zu optimieren, Altlasten abzuschütteln und sich in einem neuen Leben einzurichten. Also mehr Leben leben. Wir haben das, wie viele andere, getan und würden es jederzeit wieder tun.

All meinen Lesern wünsche ich eine schöne Adventszeit. Und wer noch ein Weihnachtsgeschenk braucht, findet das hier.

PISA und Panama

Wenn es zwei Dinge gibt, die Panama dringend verbessern muss, dann

  • Ausrottung der allgegenwärtigen Korruption
  • Optimierung der Bildung.

Auf den ersten Blick ist es ja ganz in Ordnung, wenn man dem radarmessenden Polizisten am Straßenrand einen 20-Dollar-Schein in die Hand drücken und damit ein 50-Dollar-Ticket abwenden kann. Wenn das aber bis hinein in Parlament, Regierung und vor allem Justiz so funktioniert, ist es bedenklich.

Mindestens ebenso ernst steht es um die Bildung: 10 Jahre lang hat das Land sich nicht an den unter dem Kürzel PISA bekannten Tests der OECD beteiligt und jetzt liegen die Ergebnisse des Jahres 2018 auf dem Tisch:

Man hat einen blamablen Platz 71 unter 77 Teilnehmern erreicht, was absolut inakzeptabel und hoffentlich Anstoß für zeitnahes Umsteuern ist.

Keine Zeit zu verlieren.

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