Herzlich willkommen

Dieser Post bleibt an erster Stelle, neue Posts folgen darunter.

Janosch, Kanal, Hut und Panama Papers – das ist alles was viele mit Panama verbinden. Und Janosch hatte recht: Panama ist wirklich schön.

Als Urlaubsziel zum Erleben, oder als neues Ziel zum Leben.

Für alle, die als Aussteiger am Strand oder in den Bergen oder in einem Penthouse an der Avenida Balboa leben wollen. Und für alle, die sich irgendwo dazwischen einordnen.

Dieses Blog beschreibt die vielen Facetten des Lebens in Panama, welchen Einfluss die Nachbarländer in Lateinamerika oder auch der große Nachbar im Norden haben.

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Und da viele Leser hier sind, weil sie planen, Deutschland dauerhaft zu verlassen, wird auch gelegentlich auf die deutsche Politik Bezug genommen. Dabei muss niemand meine Sicht teilen, so wie mir Ihre Sicht völlig egal ist.

Nachdem wir in Europa, Asien und Amerika sorgfältig nach einem sonnigen Domizil gesucht haben, fiel die Entscheidung in 2008 zugunsten Panama – und das war gut so.

Lesen Sie weiter, teilen Sie den Inhalt mit Freunden und kommen Sie oft zurück.

In der edition besserpanama sind in Band 1 ausgewählte bebilderte Blogposts zum Land zusammengestellt. Band 2 beschreibt ein Konzept, das nicht im Blog steht.

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Doppelleben mit Hertz

Nachdem ich hier ja schon erleichtert geschrieben habe, dass ein fähiger Hertz-Hotline-Mitarbeiter mein Problem gelöst hat, war das wohl verfrüht.

Quelle: quotesgram.com

Ein Blick auf meine Kreditkartenabrechnung zeigt mir nämlich, dass ich nun gleich 2 Autos wirksam bei Hertz reserviert habe, eines für €668 und ein weiteres identisches für €538. Beide am selben Tag gebucht, für den selben Zeitraum – und natürlich hatte ich dem Mitarbeiter an der Hotline von der anscheinend erfolglosen Buchung erzählt.

Allerdings hätte es noch schlimmer kommen können, aber sein erster Vorschlag, mir das gleiche Auto für €701 anzudienen, wurde nicht umgesetzt. Dann hätte ich drei Reservierungen mit drei unterschiedlichen Preisen und unterschiedlichen Freikilometern gehabt.  

Meine Lehre ist, dass ich nicht wieder mit Vorauszahlung buche. Der magere Preisvorteil ist es nicht wert, sich bei Fehlbuchungen stundenlang mit dem Rückholen des zuviel gezahlten Geldes befassen zu müssen.  

Liebe Hertz-Chirurgen. Wie wäre es eigentlich mal mit einer simplen Plausibilitätsprüfung? Da ich in beiden Reservierungen als einziger Fahrer angemeldet bin, ist es doch eher unwahrscheinlich, dass ich im gleichen Zeitraum zwei gleiche Autos nutzen will, oder? 

Wenn ich mal ganz viel Zeit habe, werde ich vielleicht mal testen, wie viele Buchungen das System im gleichen Zeitraum und für ein gleichartiges Fahrzeug erlaubt, ehe eine Art Fehlermeldung kommt. Drei? Fünf? Fünfhundert? So viele wie es Hertz-Autos in Deutschland gibt?

Ich bin gespannt. Und wahrscheinlich mache ich einen solchen Stresstest ohne Vorauszahlung. 

Kleinkram zu Thanksgiving

Nur gute Nachrichten: das 91er Benzin für unseren Subaru wird morgen um einen Nickel billiger, kostet dann noch $.732 pro Liter oder € 0,64.

Der Benzinpreis ist hier an den WTI-Marktpreis der Vorwochen gekoppelt und wird dementsprechend angepasst. Das geht in beide Richtungen, derzeit erfreulicherweise nach unten. 

Den naheliegenden Deutschland-Vergleich spare ich mir mal.

Die hiesige Tourismus-Behörde hat jetzt beschlossen, die zentrale Pazifikküste des Landes als Riviera Pacifica zu vermarkten. 

Das ist ein abwechslungsreicher Küstenstreifen von ca. 70 km, zwischen Punta Chame und Rio Hato.

Vom zugehörigen Flugplatz sind heute nachmittag ca. 200 Urlauber bei Regenwetter zurück nach Montreal geflogen. Dort werden sie bei -10°C landen.

Von Panama nach … Ecuador (Teil 3)

Die Sonne scheint, die Menschen flanieren am Sonntag nachmittag durch ihre Stadt – wir sind in Cuenca. 

Unsere Freundin Peggy, die seit 2 Jahren hier lebt, hat uns aufgelesen und führt uns nun durch ihre temporäre Heimat, die eigentlich Santa Ana de Quatro Rios de Cuenca heißt und als europäischste Stadt in Ecuador bezeichnet wird. Sie wird aufgrund ihrer historischen Architektur auch als UNESCO Welterbe geführt. Auf 2600 m gelegen hat Cuenca selbst laut Wikipedia ungefähr 400.000 Einwohner, unter Einschluss der umliegenden Region sind es 700.000. 

Bevor wir uns weiter mit Cuenca befassen, zunächst ein Bild, das zeigt, was da alles an unserem Weg lag:

Quelle: http://www.hideawayreport.com

Den Cayambe haben wir vom Äquatormonument aus gesehen. Am Fuß des Antisana haben wir in den Thermalquellen gebadet, den Chimborazo haben wir auf dem Weg von und nach Riobamba gesehen, dem Tungurahua sind wir bis auf 8 km nahe gekommen. Der Cotopaxi hat sich all die Tage versteckt, für El Altar und Sangay hatten wir leider keine Zeit, aber dafür haben wir ja den Quilotoa Kratersee besucht. Alles gut. 

Cuenca ist eine moderne und sehr schöne Stadt. Wir trinken unseren Nachmittagskaffee direkt an der Kathedrale und zum Abendessen steigen wir auf den Turi, einen Aussichtspunkt, der uns die Stadt in voller Ausdehnung zeigt. Und dazu bestellen wir natürlich Canelazo, die Anden-Variante des deutschen Grog, hergestellt aus Rohrzuckerschnaps, Rohrzucker und in Wasser aufgekochtem Zimt. Köstlich und gut für die kalten Nächte im Hochgebirge – oder sonstwo. 

Die Zeit vergeht schnell und wir bedanken uns bei Peggy, die uns wirklich sehr gut betreut hat. Nach einer ruhigen Nacht und einem guten Frühstück verlassen wir Cuenca gegen 9 Uhr und wollen mal sehen, wie weit wir kommen. 

Anders als befürchtet, ist auch am Montagfrüh nicht viel Verkehr in Richtung Riobamba/Quito und es ist besseres Wetter, als am Vortag. Wir halten ziemlich oft an und machen auch einen Abstecher zur bekannten  Inka-Stätte Ingapirca. Dort kommt man allerdings nur mit Führer hinein und es ist gerade kein Englisch-sprechender vor Ort. Schade.

Chimborazo-Massiv

Wir schaffen es in aller Ruhe bis Latacunga, wo wir im gleichen Hotel absteigen wie schon 2 Tage vorher. Am nächsten Morgen haben wir alle Zeit der Welt, um nach Quito zu gelangen, geben unser Auto ab und heben planmäßig um 15:10 Uhr mit Copa Airlines in Richtung Panama ab.

Kurze Zusammenfassung:

Ecuador ist unbedingt eine Reise wert und auch für viele Nordamerikaner wegen der niedrigen Lebenshaltungskosten schon zweite Heimat geworden. 

Meine regelmäßige Frage an Einheimische, wie das Leben in Ecuador so sei, wird überwiegend mit tranquilo beantwortet. Ruhig, friedlich, entspannt. Und das in einem Land wo der Präsident Lenin Moreno heißt. Allerdings haben die Ecuadorianer derzeit das Beispiel Venezuela vor Augen, wo ja das jüngste sozialistische Experiment gründlich in die Hose gegangen ist. Überall in Quito sieht man derzeit venezolanische Migranten Müll durchsuchen, betteln oder mit kleinen Kunststückchen an der Straßenkreuzung ein paar Münzen verdienen. Der Sozialismus des 21. Jahrhunderts.  

Die indigene Bevölkerung im Land lebt ziemlich ärmlich, von eigener Landwirtschaft und Tierhaltung im Familienbetrieb.

Quelle: suzannestengl.com

Im Gegensatz dazu sieht man überall im Land ausgedehnte Gewächshausanlagen. Ecuador exportiert Gemüse und Blumen in alle Welt. Jeden Tag landen und starten deshalb die großen Frachtmaschinen, u.a. von Cargolux und Qatar Airways, auf Quitos modernen Flughafen. 

Die Landschaft ist eindrucksvoll und man braucht natürlich mehr Zeit, als wir sie uns genommen haben.  Nicht besucht haben wir die Pazifikküste und die Galapagos-Inseln. Letztere sind eine eigene Reise wert.

  

 

Das ist Panama

Schubis Stammtisch in Gorgona, heute.

Ich habe ein paar Bier getrunken, deshalb fährt meine Frau. Und siehe da: Polizeikontrolle kurz vor der Auffahrt auf die Panamericana.

Meine Frau lässt die Scheibe nach unten, der Polizist grüßt freundlich, sie fragt „Permiso?“. er schaut auf den Anhänger ihrer Halskette und sagt

„Nein, nicht nötig. Gute Fahrt.“

 

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Von Panama nach … Ecuador (Teil 2)

Wir kommen aus Amazonien (wie das schon klingt!) und die Straße führt ansteigend zwischen Berghängen am Fluss entlang, durch Tunnels und vorbei an Wasserkraftwerken.

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Kurz hinter Baños geht es rechts ran, Zeit für eine kleine Schweinerei am Straßenrand.

 

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Nun mit frischer Kraft in Richtung Riobamba. Und dann finden wir auf 2800 m eine Aussichtsplattform, genau gegenüber dem seit 1999 aktiven Vulkan Tungurahua und nur 8 km vom Krater entfernt. Der Tungurahua ist 5023 m hoch und man sieht erkaltete Lavaflüsse an seinen Abhängen. Furchtlos sind dort aber auch Felder und sogar Gewächshäuser angelegt, immer die geografischen Gegebenheiten ausnutzend.

 

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Am späten Nachmittag erreichen wir 200 km südlich von Quito die historische Stadt Riobamba, gelegen auf 2.750 m und mit insgesamt 225.000 Einwohnern, einschließlich Umland. Bemerkenswert sind immer die zentralen Plätze mit Kathedralen, Verwaltungsgebäuden und Denkmälern aus der Zeit der spanischen Kolonisation im 16. Jahrhundert.

 

 

Am nächsten Tag geht es auf der E-35 über 250 km von Riobamba nach Cuenca.  Die Strecke ist gut ausgebaut, eine nicht endende kurvenreiche Berg- und Talfahrt, mit vielen tollen Ausblicken und glücklicherweise wenig Verkehr. Stattdessen sind wir zwischen 2500 und über 3000 m meist über, aber immer mal wieder auch in den Wolken. Unser 180-PS Chevrolet Captiva Sport ist für die Strecke ziemlich gut geeignet.

 

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Kurz vor Cuenca wird die Straße 4-spurig, mit 90 km/h und vollautomatischen Blitzanlagen.

Es ist Sonntag, sonnig und in Cuenca wartet unsere Freundin Peggy darauf, uns ihre Stadt zu zeigen.

Dazu mehr im nächsten Post.

Von Panama nach … Ecuador (Teil 1)

7 Tage Höhentraining sollten es sein – und wo geht das besser und näher, als in den ecuadorianischen Anden? Also geplant und gebucht und los.

Wir wollen 7 Tage zwischen Quito und Cuenca unterwegs sein, einige aber ganz bestimmt nicht alle Touristenattraktionen aufsuchen.

 

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Der Flieger braucht nur 90 Minuten bis Quito und schon ist man in einer anderen Welt. Leider, oder zum Glück, befindet sich der Flughafen seit 6 Jahren nicht mehr mitten in der Stadt. Das wäre ein grandioser Anflug geworden.

Quito hat 4 Mio. Einwohner und liegt auf ca. 3000m über NN. Da wird langsam die Luft dünn. Wir kommen mittags an, checken in unser wunderschönes Airbnb Appartment ein und fahren sofort per Uber zum TeleferiQo, eine Seilbahn, die uns auf 4100m bringt und einen großartigen Überblick beschert. Quito ist eine moderne Großstadt.

 

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Hier oben merken wir allerdings leichtes Schwindelgefühl und auch etwas Kurzatmigkeit. Kein bißchen dramtisch, aber spürbar. Unser Blutbild ist ja auf Meeresspiegel-Niveau eingestellt und jetzt haben wir uns innerhalb weniger Stunden deutlich verändert. Also trinken wir einen Coca-Tee, wie die Andenbewohner das auch tun.

Auf dem Rückweg zum Quartier durchqueren wir die historische Altstadt. Dafür muss man sich einmal mehr Zeit nehmen.

Am nächsten Tag geht es zum Äquator-Monument und erst hinterher merken wir den Betrug: Es liegt 240 Meter südlich statt exakt auf dem Äquator!

 

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Das erfahren wir aber erst, nachdem wir es angemessen zelebriert haben. In Wirklichkeit haben wir also nicht auf dem Äquator gestanden und ihn auf unserer Tour auch nicht überquert. Außer im Flugzeug, was nicht wirklich zählt. Ärgerlich. Regressansprüche werden geprüft.

Am nächsten Tag Allrad-Mietauto abholen und direkt ins Vulkan-gespeiste Thermalbad von Papallacta. Es liegt auf 3300 m Höhe am Fuß des Antisana Vulkans, der 5704 m hoch ist und 1802 die letzte Eruption hatte. Aber ganz offensichtlich brennt das Feuer im Berg noch.

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Die Anlage ist sehr ordentlich mit mehreren Becken, Umkleideräumen, Duschen und WCs sowie einem guten Restaurant. Ein komfortables Spa befindet sich gleich nebenan. Als wir in das erste Becken steigen, gibt es gleich nützliche Hinweise in deutscher Sprache. Alexandra und Ansgar machen hier gerade Pause auf ihrer 1-Jahrestour von Mexiko nach Patagonien. Wie konnten wir den Defender auf dem Parkplatz übersehen?

 

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Am nächsten Morgen geht es in Richtung Süden zum Kratersee Quilotoa und das wird einer der eindrucksvollsten Ausblicke der Reise.

 

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Wir stehen wieder auf 4000m und blicken hinab auf den Kratersee. Die Reise hat sich schon gelohnt.

Zurück nach und Übernachtung in Latacunga. Der Cotopaxi bleibt allerdings in den Wolken.

Am nächsten Tag steht Riobamba im Plan, aber das ist nur eine kurze Strecke. Was liegt da noch am Weg?

Irgendwie stoße ich in Google Earth auf einen Ort namens Shell, östlich von unserer Strecke und schon unten in Amazonien.  Was ist das denn?

Ich lerne, dass in 1937 die Shell Company dort Erkundungsbohrungen nach Erdöl geplant und zuerst einen Flugplatz gebaut hat, den Aeropuerto Rio Amazonas. Und da die Amazonasgegend ohnehin irgendwann mal besucht werden muß, warum nicht jetzt und warum nicht dort? Ich habe ein Faible für Orte, die derart mit Historie verbunden sind.

Also von Latacunga auf knapp 3000 m am Rio Pastaza entlang hinunter nach Shell auf 1050 m. Der Flugplatz wird vom Militär genutzt, aber kein Problem herumzuwandern.

 

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Was ich mich allerdings frage ist, wie Shell das dort zu fördernde Erdöl abtransportieren wollte. Pipeline über die Anden nach Guyaquil? Oder 2500 km durch den Dschungel nach Surinam, was damals holländische Kolonie war? Letztlich stellte sich die Frage nicht, weil im arabischen Raum leicht erschließbare Quellen erschlossen wurden.

Wir fahren wieder bergauf in Richtung Riobamba, auf 2750 m. Extremismus pur.

Mehr Tourberichterstattung im nächsten Post.

 

Spaß mit Hertz, schon wieder

Alle Jahre wieder habe ich Spaß mit Hertz. Hier und hier. Erstaunlich, wie disfunktional so ein Weltkonzern sein kann. Aber von vorn:

Ende November soll es mal wieder für 2 Wochen nach Deutschland gehen. Also wird bei Sixt und Hertz nach einem erschwinglichen Automatikfahrzeug gesucht. Aus Gründen der Vergleichbarkeit nehme ich einen BMW 3er.

Bei Sixt gibt es den allerdings nur mit 2.650 Freikilometern und das ist für unsere Pläne zu wenig.

Termine bei Hertz angeben und da sind es zum Glück 5.000 Freikilometer. Passt. Bei Vorauszahlung soll es 667 Euro kosten. Nicht toll, aber OK. Also alles fein säuberlich ausfüllen und auf die „Jetzt buchen“-Taste drücken.

Irgendwas funktioniert nicht.

Nochmal von vorn. Und neben dem normalen Buchungsfeld gibt es ganz prominent noch ein weiteres. Unter der Überschrift „Hertz hat Geburtstag“ werden 25% Rabatt versprochen. Sollte es da wirklich einen besseren Preis geben?

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Ich will es wissen und lande im normalen Buchungsablauf, gebe wieder alles im Detail ein. Überraschung: Der Preis ist dieses Mal nur 538 Euro.  Ich bin begeistert und wundere mich nur, wie man auf der gleichen Seite 2 oder 3 Buchungsfelder mit unterschiedlichen Preisen haben kann.

Egal, das Angebot nehme ich an. Denke ich. Und bekomme wieder eine Fehlermeldung. „Rufen Sie unseren Reservierungsservice an“ wird vorgeschlagen. Mache ich auch.

Der junge Mann am anderen Ende hört sich die Story an und verspricht es zu lösen. Zuerst mal mit Neuaufnahme der Reisedaten …

Und dann kommt das, was ich schon erwartet habe:

Neuer höherer Preis von 701 Euro … und dafür nur 2.600 Freikilometer.

Das ist absurd!

Nach einigem Hin und Her und internen Rückfragen kann er mir dann doch 5.000 km für 667 Euro anbieten. Schön und gut, aber jetzt weiß ich, dass es auch für 538 Euro geht und bringe ihn damit in ernste Schwierigkeiten. Samstagabend, kein Chef zur Hand usw.

Er entschuldigt sich nochmals für einige Minuten und erleichtert kommt zurück:

„OK, wir machen es mit 5.000 km für 538 Euro.“

163 Euro besser und 1400 km mehr. Mietwagenbuchung als Glückslotterie.

Wird sofort gebucht.

Vielen Dank an den unbekannten Hertz-Mitarbeiter, der das unsägliche Durcheinander seiner Firma letztlich im Kundeninteresse kompensiert hat.

Bien hecho!

P.S. Soeben habe ich in meinem Email-Account die Bestätigung für die fehlgeschlagene 667-Euro-Buchung gefunden.

 

 

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