Herzlich willkommen

Dieser Post bleibt an erster Stelle, neue Posts folgen darunter.

Janosch, Kanal, Hut und Panama Papers – das ist alles was viele mit Panama verbinden. Und Janosch hatte recht: Panama ist wirklich schön.

Als Urlaubsziel zum Erleben, oder als neues Ziel zum Leben.

Für alle, die als Aussteiger am Strand oder in den Bergen oder in einem Penthouse an der Avenida Balboa leben wollen. Und für alle, die sich irgendwo dazwischen einordnen.

Dieses Blog beschreibt die vielen Facetten des Lebens in Panama, welchen Einfluss die Nachbarländer in Lateinamerika oder auch der große Nachbar im Norden haben.

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Und da viele Leser hier sind, weil sie planen, Deutschland dauerhaft zu verlassen, wird auch gelegentlich auf die deutsche Politik Bezug genommen. Dabei muss niemand meine Sicht teilen, so wie mir Ihre Sicht völlig egal ist.

Nachdem wir in Europa, Asien und Amerika sorgfältig nach einem sonnigen Domizil gesucht haben, fiel die Entscheidung in 2008 zugunsten Panama – und das war gut so.

Lesen Sie weiter, teilen Sie den Inhalt mit Freunden und kommen Sie oft zurück.

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Ende der Klimahysterie?

Das vergangene Jahr 2019 kann man wohl mit Recht als den Höhepunkt der Klimahysterie bezeichnen, mit signifikanten Folgen für Gesellschaft und Wirtschaft. Nicht so sehr hier in Mittelamerika, aber ganz sicher in Deutschland und der EU.

Hier sind zwei Zitate, die zeigen, dass man in Kreisen, die diese Hysterie bisher massiv befeuert haben, langsam zurückrudert:

“ … der wissenschaftlich fundierte Ansatz wird untergraben, wenn Fakten aus dem Zusammenhang gerissen werden, um extreme Maßnahmen im Namen des Klimaschutzes zu rechtfertigen.

Das sagt der Generalsekretär der World Meteorological Organization (WMO) hier. Das sind ganz neue Töne aus dieser Ecke.

Sehr deutlich wird inzwischen hier auch die NASA: „Unglücklicherweise ist die Fehlerspanne (der Modelle) zu groß, um zuverlässige Vorhersagen zur globalen Erwärmung zu machen.“

Was hier passiert ist doch folgendes: die Klimawissenschaftler merken langsam, dass die einseitige Konzentration auf CO2 als Treiber des Klimas nicht haltbar sein wird. Die Politiker versuchen deshalb, schnell noch alle möglichen Massnahmen (Steuern!) durchzupeitschen, bevor Lieschen Müller merkt, dass sie seit Jahren rund um die Uhr in Radio, TV und Presse belogen worden ist. Und wenn die Steuergesetze erstmal beschlossen sind, dann sind sie halt da.

Das Thema ist natürlich etwas komplexer. Der fachliche Hintergrund wird hier in einem exzellenten Kurzvideo beschrieben, mit vielen Links zu Quellen und ausführlichen Informationen.

Quelle: suspicious0bservers.org

Für mich ist das eine längst überfällige Korrektur. Hunderte Milliarden sind weltweit fehlinvestiert worden und keiner der Beteiligten wird dafür zur Rechenschaft gezogen werden. Mein persönliches Problem ist, dass damit mein hier angestrebter Status als vollzuversorgender Klimaflüchtling wohl obsolet wird.

Schade eigentlich.

Weihnachtsrunde über Las Perlas

Die Sonne scheint, der Flieger ist aufgetankt und ein Blick ins persönliche Logbuch zeigt, dass der 400. Flug als PIC (pilot in command) ansteht. Für so einen Anlass muss man natürlich auch mal was Schönes planen:

Morgens um 9 Uhr in Richtung Osten, hinaus auf den Pazifik. Las Perlas Archipelago, was sonst? Meine Lieblingsrunde direkt vor der Haustür.

Ich will dabei mal einen tiefen Überflug über Punta Coco absolvieren, den südlichen Teil der Isla del Rey. Dem steht allerdings der gesperrte Luftraum um das Hochsicherheitsgefängnis am Südzipfel im Wege, mit einem Umkreis von 5 nautischen Meilen.

Am Heimatflugplatz Chame MPCM gibt es einen Stützpunkt von Aeronaval, die auch die Anstalt da draußen betreiben. Also rede ich mit dem Chef vom Dienst und bekomme anstandslos meine Genehmigung, allerdings nicht ohne dass er einen seiner Leute kurz meinen Flieger inspizieren lässt. Ordnung muss sein.

Take-off von Runway 01 und anmelden bei Panama Advisory, die mich schon auf dem Radarschirm haben. Das ist auch notwendig, denn auf dem Weg nach Las Perlas kreuze ich den Anflugsektor von Tocumen, dem internationalen Flughafen der Hauptsstadt. Bei meiner letzten Tour war dort so viel Betrieb, dass ich nicht höher als 4.000 Fuß fliegen durfte. Heute ist um diese Zeit weniger Betrieb und ich fliege meine übliche Höhe von 5.500 Fuß. Einige wenige Schiffe unter mir, auf dem Weg vom und zum Kanal.

20 Seemeilen vor dem Archipel sinke ich auf 2.500 Fuß, dann in Annäherung an Isla del Rey auf 800. In dieser Höhe überfliege ich den knapp 2 km breiten Streifen Land von West nach Ost und dann wieder zurück. Ein wildes Stück Land, bis zu 35 Meter hohe steil abfallende Cliffs, bedeckt vom dichten tropischen Wald, Süßwasser-Lagunen, geschützte Buchten und goldfarbene Strände.

Jetzt geht es in Richtung Isla Pedro Gonzalez, als Pearl Island vermarktet, wo gerade die ersten Arbeiten zum Bau einer Ritz Carlton Reserve beginnen.

Weiter in Richtung Isla Contadora, wo wir Weihnachten verbringen werden und von da auf 4.500 Fuß zurück in Richtung Festland. Nach knapp 2 Stunden ist der Ausflug beendet und hat viel Spaß gemacht.

Allen meinen Followern und Gelegenheitslesern danke ich für ihr Interesse und wünsche ein wunderschönes Weihnachtsfest!

Mehr Leben leben

Ein Slogan unter besserpanama heisst ja schon „besser leben“. Was soll denn dann jetzt „mehr Leben“ bedeuten?

Irgendwann sind wir mal auf die Idee gekommen, unser Leben in markante Abschnitte, sozusagen „separate Leben“, einzuteilen.

Das erste Leben ist, dieser Sichtweise folgend, der Abschnitt von Geburt bis Eintritt Berufsleben. Grob 20 Jahre lang. Für die meisten kommen dann circa 40 oder 45 Jahre aktive Jahre bis zum Rentenalter – und das war es schon. Drei Teil-Leben gelebt und oftmals nicht viel passiert.

Bei uns war das etwas anders.

Mitten in das aktive Berufsleben, also Leben #2, platzte die Wende von 1989 und für uns Ossis begann damit wirklich ein neues Leben, lucky #3.

Das wurde eine aufregende Zeit, mit komplett neuen Spielregeln. Mit Herausforderungen die wir bestanden und mit Chancen, die wir nutzten. Kein bisschen langweilig und trotzdem suchten wir weiter. So kam es, dass wir 2008 unseren Traum wahr machten, Deutschland den Rücken kehrten und in den Tropen noch ein neues Leben anfingen. Das ist jetzt #4.

Was will ich damit sagen?

Manchmal sind es externe Ereignisse, die Deinen Alltag umkrempeln. Nimm es als Angebot und mache was daraus.

Ein anderes Mal bist Du vielleicht geraume Zeit in einer nicht zufriedenstellenden Lebenssituation und es gibt keine externe Lösung. Überlege, ob Auswandern eine Alternative ist!

Nicht als Notlösung, sondern um zu optimieren, Altlasten abzuschütteln und sich in einem neuen Leben einzurichten. Also mehr Leben leben. Wir haben das, wie viele andere, getan und würden es jederzeit wieder tun.

All meinen Lesern wünsche ich eine schöne Adventszeit. Und wer noch ein Weihnachtsgeschenk braucht, findet das hier.

PISA und Panama

Wenn es zwei Dinge gibt, die Panama dringend verbessern muss, dann

  • Ausrottung der allgegenwärtigen Korruption
  • Optimierung der Bildung.

Auf den ersten Blick ist es ja ganz in Ordnung, wenn man dem radarmessenden Polizisten am Straßenrand einen 20-Dollar-Schein in die Hand drücken und damit ein 50-Dollar-Ticket abwenden kann. Wenn das aber bis hinein in Parlament, Regierung und vor allem Justiz so funktioniert, ist es bedenklich.

Mindestens ebenso ernst steht es um die Bildung: 10 Jahre lang hat das Land sich nicht an den unter dem Kürzel PISA bekannten Tests der OECD beteiligt und jetzt liegen die Ergebnisse des Jahres 2018 auf dem Tisch:

Man hat einen blamablen Platz 71 unter 77 Teilnehmern erreicht, was absolut inakzeptabel und hoffentlich Anstoß für zeitnahes Umsteuern ist.

Keine Zeit zu verlieren.

Die beste Jahreszeit

Es ist 18 Uhr. Die Sonne geht gerade unter, am westlichen Himmel stehen Venus und Jupiter über dem Abendrot, der neue Mond weiter oben.

Die Temperatur liegt bei ca. 28C und auf dem Tisch steht ein 12 Jahre alter Rum, aus regionalem Anbau natürlich. Dem Klimaschutz zuliebe.

Der ist schon gebrannt worden, kurz bevor wir nach Panama umgesiedelt sind. Passt also. Und schmeckt ausgezeichnet.

Vor zwei Stunden noch haben uns neu angereiste Freunde und Nachbarn beim Baden in der Lagune erzählt, wie saukalt es doch in den letzten Wochen in Toronto und Chicago war. Kopfschüttel.

Warum tun Menschen sich das an?

Beinahe vergessen: zum Kaffee gab es den ersten Stollen der Saison, nicht von hier, pünktlich zum ersten Advent.

Bildungsreform hier – Klimanotstand dort

In Panama tagt derzeit das Netzwerk für Bildung in Lateinamerika (Reduca) und die Teilnehmer erklären Bildung als den Schlüssel zu Wohlstand in der Region, fordern eine Transformation der schulischen Ausbildung.

Zeitgleich dazu tagen die Mitglieder des EU-Parlaments in Brüssel und erklären den Klima-Notstand für den Kontinent.

Das fällt mir dazu spontan ein:

Und das scheint der Plan zu sein:

Und falls es irgendwie nicht aufgeht, dann einfach diesem Vorbild folgen:

„Unser Projekt ist wegen dem Klimawandel gescheitert.“

Dass immer mehr Probleme der Klimamodelle auftauchen, scheint die Politik nicht zu stören:

„Die verstärkte Erwärmung der Arktis wurde in den CMIP5 Modellen möglicherweise überschätzt.“

Möglicherweise nicht nur das. Hier ist, was die Klimamodelle als externe Einflüsse berücksichtigen:

Und das ist das Gesamtbild:

Quelle: Suspicious0berservers

Hochenergetische Partikel, Felder und Spektren werden ausgeblendet, damit sogar stillschweigend dem menschgemachten Anteil zuaddiert.

Und bevor solche Fakten der Öffentlichkeit bekannt werden können, hat man längst Notstandsgesetze etabliert, die unter dem Einfluss der Medien freudig begrüßt werden.

Da fragt man sich doch, was die vermeintlich bessere Bildung in den Ländern der EU wert ist, wenn dort die Lemminge hinter all den Weltuntergangspropheten herhüpfen, wie im Mittelalter. So lächerlich.

Genug davon?

Dann Koffer packen und besser leben in Panama.

Gigantische Übersee-Autotransporter

Wer hier am Kanal den Schiffsverkehr beobachtet, dem fallen immer wieder die riesigen Autotransporter auf, die meist zwischen Japan, Südkorea und der US-Ostküste unterwegs sind. Vollbeladen mit Fahrzeugen asiatischer Produktion in der einen Richtung, mit Autos Made in USA in der anderen.

Quelle: http://www.hoeghautoliners.com

Wer hat sich noch nicht gefragt, wie viele Autos da wohl an Bord sein werden?

Im Fall der Höegh Trapper weiß ich es jetzt: bis zu 8.500 PKW auf 14 Decks. Dazwischen oft auch Trucks, Traktoren und Spezialtransporter.

Hier gibt es ein sehr empfehlenswertes Video über den Alltagsbetrieb auf so einem Giganten, einschließlich Kanalpassage.

Erst im Web und dann bald mal live in Panama anschauen.

Autoliner im Sonnenuntergang

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