Herzlich willkommen

Dieser Post bleibt an erster Stelle, neue Posts folgen darunter.

Janosch, Kanal, Hut und Panama Papers – das ist alles was viele mit Panama verbinden. Und Janosch hatte recht: Panama ist wirklich schön.

Als Urlaubsziel zum Erleben, oder als neues Ziel zum Leben.

Für alle, die als Aussteiger am Strand oder in den Bergen oder in einem Penthouse an der Avenida Balboa leben wollen. Und für alle, die sich irgendwo dazwischen einordnen.

Dieses Blog beschreibt die vielen Facetten des Lebens in Panama, welchen Einfluss die Nachbarländer in Lateinamerika oder auch der große Nachbar im Norden haben.

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Und da viele Leser hier sind, weil sie planen, Deutschland dauerhaft zu verlassen, wird auch gelegentlich auf die deutsche Politik Bezug genommen. Dabei muss niemand meine Sicht teilen, so wie mir Ihre Sicht völlig egal ist.

Nachdem wir in Europa, Asien und Amerika sorgfältig nach einem sonnigen Domizil gesucht haben, fiel die Entscheidung in 2008 zugunsten Panama – und das war gut so.

Lesen Sie weiter, teilen Sie den Inhalt mit Freunden und kommen Sie oft zurück.

In der edition besserpanama sind in Band 1 ausgewählte bebilderte Blogposts zum Land zusammengestellt. Band 2 beschreibt ein Konzept, das nicht im Blog steht.

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Mehr Leben

Ein Slogan unter besserpanama heisst ja schon „besser leben“. Was soll denn dann jetzt „mehr Leben“ bedeuten?

Irgendwann sind wir mal auf die Idee gekommen, unser Leben in markante Abschnitte, sozusagen „separate Leben“, einzuteilen.

Das erste Leben ist, dieser Sichtweise folgend, der Abschnitt von Geburt bis Eintritt Berufsleben. Grob 20 Jahre lang. Für die meisten kommen dann circa 40 oder 45 Jahre aktive Jahre bis zum Rentenalter – und das war es dann. Drei Teil-Leben gelebt und oftmals nicht viel passiert.

Bei uns war das etwas anders.

Mitten in das aktive Berufsleben, also Leben #2, platzte die Wende von 1989 und für uns Ossis begann damit wirklich ein neues Leben, lucky #3.

Das wurde eine aufregende Zeit, mit komplett neuen Spielregeln. Mit Herausforderungen die wir bestanden und mit Chancen, die wir nutzten. Kein bisschen langweilig und trotzdem suchten wir weiter. So kam es, dass wir 2008 unseren Traum wahr machten, Deutschland den Rücken kehrten und in den Tropen noch ein neues Leben anfingen. Das ist jetzt #4.

Was will ich damit sagen?

Manchmal sind es externe Ereignisse, die Deinen Alltag umkrempeln. Nimm es als Angebot und mache was daraus.

Ein anderes Mal bist Du vielleicht geraume Zeit in einer nicht zufriedenstellenden Lebenssituation und es gibt keine externe Lösung. Überlege, ob Auswandern eine Alternative ist!

Nicht als Notlösung, sondern um zu optimieren, Altlasten abzuschütteln und sich in einem neuen Leben einzurichten. Also mehr Leben leben. Wir haben das, wie viele andere, getan und würden es jederzeit wieder tun.

All meinen Lesern wünsche ich eine schöne Adventszeit. Und wer noch ein Weihnachtsgeschenk braucht, findet das hier.

PISA und Panama

Wenn es zwei Dinge gibt, die Panama dringend verbessern muss, dann

  • Ausrottung der allgegenwärtigen Korruption
  • Optimierung der Bildung.

Auf den ersten Blick ist es ja ganz in Ordnung, wenn man dem radarmessenden Polizisten am Straßenrand einen 20-Dollar-Schein in die Hand drücken und damit ein 50-Dollar-Ticket abwenden kann. Wenn das aber bis hinein in Parlament, Regierung und vor allem Justiz so funktioniert, ist es bedenklich.

Mindestens ebenso ernst steht es um die Bildung: 10 Jahre lang hat das Land sich nicht an den unter dem Kürzel PISA bekannten Tests der OECD beteiligt und jetzt liegen die Ergebnisse des Jahres 2018 auf dem Tisch:

Man hat einen blamablen Platz 71 unter 77 Teilnehmern erreicht, was absolut inakzeptabel und hoffentlich Anstoß für zeitnahes Umsteuern ist.

Keine Zeit zu verlieren.

Die beste Jahreszeit

Es ist 18 Uhr. Die Sonne geht gerade unter, am westlichen Himmel stehen Venus und Jupiter über dem Abendrot, der neue Mond weiter oben.

Die Temperatur liegt bei ca. 28C und auf dem Tisch steht ein 12 Jahre alter Rum, aus regionalem Anbau natürlich. Dem Klimaschutz zuliebe.

Der ist schon gebrannt worden, kurz bevor wir nach Panama umgesiedelt sind. Passt also. Und schmeckt ausgezeichnet.

Vor zwei Stunden noch haben uns neu angereiste Freunde und Nachbarn beim Baden in der Lagune erzählt, wie saukalt es doch in den letzten Wochen in Toronto und Chicago war. Kopfschüttel.

Warum tun Menschen sich das an?

Beinahe vergessen: zum Kaffee gab es den ersten Stollen der Saison, nicht von hier, pünktlich zum ersten Advent.

Bildungsreform hier – Klimanotstand dort

In Panama tagt derzeit das Netzwerk für Bildung in Lateinamerika (Reduca) und die Teilnehmer erklären Bildung als den Schlüssel zu Wohlstand in der Region, fordern eine Transformation der schulischen Ausbildung.

Zeitgleich dazu tagen die Mitglieder des EU-Parlaments in Brüssel und erklären den Klima-Notstand für den Kontinent.

Das fällt mir dazu spontan ein:

Und das scheint der Plan zu sein:

Und falls es irgendwie nicht aufgeht, dann einfach diesem Vorbild folgen:

„Unser Projekt ist wegen dem Klimawandel gescheitert.“

Dass immer mehr Probleme der Klimamodelle auftauchen, scheint die Politik nicht zu stören:

„Die verstärkte Erwärmung der Arktis wurde in den CMIP5 Modellen möglicherweise überschätzt.“

Möglicherweise nicht nur das. Hier ist, was die Klimamodelle als externe Einflüsse berücksichtigen:

Und das ist das Gesamtbild:

Quelle: Suspicious0berservers

Hochenergetische Partikel, Felder und Spektren werden ausgeblendet, damit sogar stillschweigend dem menschgemachten Anteil zuaddiert.

Und bevor solche Fakten der Öffentlichkeit bekannt werden können, hat man längst Notstandsgesetze etabliert, die unter dem Einfluss der Medien freudig begrüßt werden.

Da fragt man sich doch, was die vermeintlich bessere Bildung in den Ländern der EU wert ist, wenn dort die Lemminge hinter all den Weltuntergangspropheten herhüpfen, wie im Mittelalter. So lächerlich.

Genug davon?

Dann Koffer packen und besser leben in Panama.

Gigantische Übersee-Autotransporter

Wer hier am Kanal den Schiffsverkehr beobachtet, dem fallen immer wieder die riesigen Autotransporter auf, die meist zwischen Japan, Südkorea und der US-Ostküste unterwegs sind. Vollbeladen mit Fahrzeugen asiatischer Produktion in der einen Richtung, mit Autos Made in USA in der anderen.

Quelle: http://www.hoeghautoliners.com

Wer hat sich noch nicht gefragt, wie viele Autos da wohl an Bord sein werden?

Im Fall der Höegh Trapper weiß ich es jetzt: bis zu 8.500 PKW auf 14 Decks. Dazwischen oft auch Trucks, Traktoren und Spezialtransporter.

Hier gibt es ein sehr empfehlenswertes Video über den Alltagsbetrieb auf so einem Giganten, einschließlich Kanalpassage.

Erst im Web und dann bald mal live in Panama anschauen.

Autoliner im Sonnenuntergang

Umleitung

Vom Strand aus sehen wir eine Copa-Maschine im Endanflug auf unseren Flugplatz von Rio Hato (MPSM). Das ist ungewöhnlich und ich checke die Flightradar24-App, die mir zeigt, dass die Maschine aus Havanna kommt und eine weitere von Tegucigalpa auch schon auf dem Schirm hat.

Da muss etwas am Tocumen International Airport der Hauptstadt faul sein. Der Wettercheck (METAR) macht es klar: Gewitter und Starkregen über dem Platz.

Deshalb landen innerhalb kurzer Zeit 5 Boeing 737 in Rio Hato, ein ungewohntes Bild.

Eine United-Maschine mit Ziel Panama hat schon Runden gedreht und weicht jetzt in Richtung Kolumbien aus. Offensichtlich sind die beiden anderen Hauptstadtflugplätze auch betroffen und Rio Hato ist ausgelastet.

Zwei der 5 Maschinen werden betankt und nach mehr als einer Stunde Wartezeit ist Tocumen wieder im Geschäft.

In Rio Hato zieht die Ruhe eines Provinzflugplatzes ein.

Panama Stopover – endlich

Mancher kennt das schon: man fliegt von A nach B mit Zwischenstopp in C und würde statt 2 oder 3 Stunden Umsteigezeit gern eine Pause von 2 oder 3 Tagen einlegen, um C in Ruhe zu erkunden. Das geht ab Q1/2020 in Panama und es ist höchste Zeit.

Die oft vollbesetzten Maschinen, gerade aus Europa, bringen überwiegend Transitpassagiere für ganz Lateinamerika, und viele davon würden quasi auf dem Weg dahin auch Panama erkunden wollen. Der Charme der Stopover-Programme besteht darin, dass die Unterbrechung nicht den Preis beeinflusst und zusätzliche Leistungen kostenlos oder mit Rabatten angeboten werden: Hotel, Stadtrundfahrt etc.

„Ein Preis, zwei Ziele“ ist das Motto dabei. Üblicherweise werden solche Programme von Fluggesellschaften für ihre Heimatstandorte angeboten und deshalb gilt das am Anfang für Flüge der Copa Airlines. Es ist aber schon im Plan, das bald auf alle Star Alliance und weiter auf alle Airlines zu erweitern, die Panama als Destination haben.

Beispiel: wer aus Deutschland über Panama nach Chile reist, hat bisher eine ziemlich anstrengende Tour vor sich, nämlich 11 Stunden von Frankfurt nach Panama City, dann 2 Stunden Umsteigezeit und nochmal 6 Stunden Flugzeit bis Santiago de Chile, insgesamt also 19 Stunden. Nicht lustig.

Stattdessen jetzt in Panama aussteigen, bis zu 6 Tage in ein Hotel einchecken, am Strand ausspannen, den einmaligen Panamakanal und die restaurierte Altstadt besichtigen, die besten Restaurants oder den Regenwald erforschen und dann erholt auf die zweite Etappe gehen.

Zur Vorbereitung am besten dieses Buch lesen …

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