Herzlich willkommen

Dieser Post bleibt an erster Stelle, neue Posts folgen darunter.

Janosch, Kanal, Hut und Panama Papers – das ist alles was viele mit Panama verbinden. Und Janosch hatte recht: Panama ist wirklich schön.

Als Urlaubsziel zum Erleben, oder als neues Ziel zum Leben.

Für alle, die als Aussteiger am Strand oder in den Bergen oder in einem Penthouse an der Avenida Balboa leben wollen. Und für alle, die sich irgendwo dazwischen einordnen.

Dieses Blog beschreibt die vielen Facetten des Lebens in Panama, welchen Einfluss die Nachbarländer in Lateinamerika oder auch der große Nachbar im Norden haben.

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Und da viele Leser hier sind, weil sie planen, Deutschland dauerhaft zu verlassen, wird auch gelegentlich auf die deutsche Politik Bezug genommen. Dabei muss niemand meine Sicht teilen, so wie mir Ihre Sicht völlig egal ist.

Nachdem wir in Europa, Asien und Amerika sorgfältig nach einem sonnigen Domizil gesucht haben, fiel die Entscheidung in 2008 zugunsten Panama – und das war gut so.

Lesen Sie weiter, teilen Sie den Inhalt mit Freunden und kommen Sie oft zurück.

In der edition besserpanama sind in Band 1 ausgewählte bebilderte Blogposts zum Land zusammengestellt. Band 2 beschreibt ein Konzept, das nicht im Blog steht.

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(C) 2014 – 2018 by Jürgen Schlenzig
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Weltumrundung-Geschwindigkeitsrekord!

Ein bißchen Neugier fördert ja manchmal interessante, wenn auch völlig nutzlose Dinge zutage. Begonnen hat es mit meiner routinemäßigen Luftraumbeobachtung in Flightradar24. Da fällt ein in Qatar zugelassener Business-Jet auf, der vor kurzer Zeit im abgelegenen Punta Arenas im chilenischen Patagonien gestartet ist. Merkwürdig, oder?

Die Maschine, eine Gulfstream 650ER, the fastest ultra-long-range business jet in the world, gehört der Qatar Executive Fluglinie, mit Sitz in Doha und wird üblicherweise von Geschäftskunden gechartert.

A7-CGD - Gulfstream G650ER - Qatar Executive

Was für ein Trip wird das wohl sein? Ich checke mal die Historie und da wird es interessant:

Am 9. Juli, aufgebrochen von der Shuttle Landing Facility in Florida (KTTS), also da, wo immer die US Space Shuttles gelandet sind und mit 4500 Metern eine der längsten Landebahnen der Welt.

Quelle: collectspace.com

Von da aus ging es non-stop nach Astana, der Hauptstadt Kasachstans.

Weiter am gleichen Tag in Richtung Süden, nach Port Louis, Mauritius und nach einem Ruhetag über den Südatlantik nach Punta Arenas.

Und so wie ich hier schreibe, ist die Maschine schon wieder auf dem Weg nach Florida, zur Shuttle Landing Facility.

Hier ist der Rundflug mit Flugnummer QQE011 auf der Karte:

Und wie man sehen kann, überquert die Maschine in einigen Stunden auch Panama, womit der wünschenswerte Bezug zum Blog hergestellt wäre.

Wie verrückt muss man eigentlich sein, um so eine 20.000-Meilen-Tour zu fliegen? Wieviel mag das kosten? Und, interessiert das eigentlich jemanden ausser mir?

Nachtrag: Leider hat der Flieger sich nicht an meine vorgeschlagene Route gehalten und ist via Kolumbien statt via Panama geflogen.

Letzter Nachtrag: Das Streckenbild zeigt nicht, dass es über Nord- und Südpol ging und inzwischen habe ich Spätzünder herausgefunden, dass es beim Projekt One More Orbit um einen Geschwindigkeitstrekord für die Umrundung des Globus ging.

Alles dazu hier.

Von Euroland nach Panama

Das ist kein Reisebericht.

Schwarzmaler aller Art haben mich noch nie interessiert und ich halte, wie Lisa Fitz, die menschliche Verblödung für viel gefährlicher als die globale Erwärmung. Trotzdem kommt man beim unaufgeregten Betrachten der Vorgänge im Euroland nicht umhin, sich zu fragen, wie lange das noch gut gehen kann.

Einer, der sich detailliert mit den Bilanzen der Banken im Euroland befasst und daraus ein fundiertes, wenn auch unerfreuliches Szenario ableitet, ist Dr. Markus Krall.

youtube.com

In einem ausführlichen Gespräch mit Roland Tichy legt er die Probleme hier deutlich und verständlich dar.

Besondes interessant wird es in 29:56, wenn Tichy fragt, wie man sich schützen kann. Die Antwort heisst: nicht im Euroland, sondern nur so, dass man sein Vermögen transferiert und außerhalb der Eurozone anlegt.

Hier kommt Panama ins Spiel. Nirgendwo bekommt man derzeit für so wenig Kapital so viel Gegenwert, zum Beispiel in attraktiven Immobilien. Kaum irgendwo hat man über Jahre so ein stabiles Wirtschaftswachstum. Und kaum irgendwo bekommt man gratis dazu so viel Lebensqualität.

Dieser Blog will Information für Leute geben, die einen Wechsel erwägen. Allerdings habe ich keine Zeit mich persönlich um Interessenten zu kümmern. Ein geeigneter Anlaufpunkt dafür ist primeropanama.

Von Panama nach … Peru (2)

Diesen Ausblick kennt wohl fast jeder: Machu Picchu, ein heiliger Ort der Inkas, im 15. Jahrhundert erbaut, nach dem Einzug der Spanier aufgegeben, erst 1911 wieder entdeckt und heute eines der Neuen Weltwunder und Weltkulturerbe.

Wir brechen gegen 4:30 in Cusco auf, ein Shuttlebus bringt uns in 90 Minuten Fahrt zum Bahnhof von Ollantaytambo (2800 Meter), wo wir den PeruRail Voyager besteigen. Komfortable Sessel, große Fenster und ein kleines Frühstück. Im Flusstal entlang des Rio Urubamba schlängelt sich der Zug nun in Richtung Nordwest. Die Berge steigen rechts und links auf über 5000 Meter an. Trotz der dramatischen Gebirgslandschaften kann man getrost Schlaf nachholen, denn die Ausblicke werden auf der Rücktour, im Licht der Nachmittagssonne, noch viel besser sein.

Nach 90 Minuten erreichen wir die Endstation, den Bahnhof von Agua Caliente, eine kleine Siedlung, voll mit Hotels, Hostels, Restaurants und Souvenirläden, eingekesselt zwischen hohen Bergen. Von hier aus schlängeln sich die Busse dann auf Serpentinen und meist ohne Leitplanken am Berg entlang auf die Höhe. Das dauert knapp 30 Minuten. Wer sportlich ist, kann die 500 Meter Höhenunterschied auf einem steilen Pfad zurücklegen.

Am Eingang zum Areal ist alles wohlorganisiert. Unsere Führerin schickt uns links ganz nach oben, um zuerst den von Bildern bekannten Ausblick selbst zu haben. Überwältigend!



Wir nehmen uns 2 Stunden Zeit, um das Areal in Ruhe zu durchwandern, uns dabei 500 Jahre zurückzuversetzen, die einzigartige Atmosphere wahrzunehmen.

Über Historie und teilweise strittige technische Fragen haben wir uns schon zu Hause via Youtube informiert. Damit ist der Kopf frei für die Metaebene.

Zurück per Bus und Eisenbahn, wobei die Nachmittagssonne traumhafte Bilder liefert. Ich überlege sogar, diese Strecke zu dieser Tageszeit nochmal nur wegen der Fotos zu absolvieren. Passt aber nicht ins Programm dieser Kurzreise.

In der Dunkelheit kommen wir müde zurück ins Hotel und beschließen, am nächsten Morgen mal so richtig auszuschlafen. Wie das ausging, habe ich ja schon in Teil 1 beschrieben.

Unbedingt erwähnen muss man, dass die Peruaner eine vorzügliche Küche haben. Ceviche, Alpacca, Forelle vom Grill, und vieles mehr.

Alle Bilder (C) 2019 besserpanama.com

Im dritten und letzten Teil folgen ein paar Bilder vom Zwischenstopp in Lima. Also wiederkommen.

Von Panama nach … Peru (1)

Ein weiterer Mosaikstein in der Erkundung unseres neuheimatlichen Hinterlandes – Peru. Und wieder nehmen wir uns nicht etwa vor, ein ganzes Land zu erforschen, sondern konzentrieren uns auf wenige Höhepunkte: Machu Picchu.

Und um die Spannung aufrecht zu erhalten, wird dazu erst im nächsten Post geschrieben. Lohnt also wiederzukommen.

Vorschau:

Drei Stunden dauert es, um die 1.400 nautischen Meilen von Panama City nach Cusco, der Hauptstadt des Inkareichs direkt zurückzulegen. Wir machen es anders und buchen Flug, Hotel und Tagesausflug im Paket, mit Marriott.

Dienstag vormittag geht die erste Etappe mit Avianca nach Bogota, was etwas länger als eine Stunde dauert. „El Dorado, ich komm‘ an …“ singt Udo Lindenberg in einem seiner Songs und so heisst der Bogota International Airport. Ankommen tun wir allerdings auf Asphalt und nicht „auf der gold’nen Landebahn“ die Udo hier im Livekonzert verspricht.

Zeit zum Umsteigen und weiter geht es mit einer ziemlich neuen Avianca 787, dem superleisen Dreamliner, in 2 1/2 Stunden nach Lima, der Hauptstadt Perus. Als Stützpunkt für diese Tage haben wir aber Cusco ausgewählt. Deshalb fliegen wir nochmal eine knappe Stunde hinauf in die Anden.

Gegen 21 Uhr erreichen wir dann unser Quartier für die nächsten 4 Nächte. Es ist mehr als das, nämlich historische Stätte, Museum und Hotel zugleich, wie wir bei der Tour am nächsten Tag erfahren, einschließlich einer eindrucksvollen Inka-Zeremonie.

Cusco hat fast 500.000 Einwohner, war zum Ende des 15. Jahrhunderts die Hauptstadt des Inkareichs … und liegt 3.500 Meter über Meeresspiegel. Den Sprung von Null auf diese Höhe merkt man schon und es sind nicht nur Stunden, die es zur Anpassung braucht.

Im Frühstücksraum sitzt ein junger Mann mit Sauerstoffmaske und innerlich bezeichne ich ihn schon mal als Weichei … bis ich abends in absoluter Ruhe auf einmal 125 Puls habe, Ruhepuls verdoppelt. Da hilft nur Sauerstoff. In 15 Minuten bin ich wieder unter 90 und leiste heimlich Abbitte bei dem jungen Mann vom Morgen.

Allerdings hatten wir tagsüber auch die ganze Altstadt bewandert und waren durch enge Gassen viele Treppen zum bestbewerteten Restaurant der Stadt, dem Yaku, aufgestiegen. Dazu Pisco Sour, das süffige Nationalgetränk mit eigenem Feiertag, sowie das eine oder andere Glas Wein und das alles konnte der Koka-Tee dann doch nicht voll kompensieren.

Lektion gelernt – nicht mehr so viel laufen.

Die Tour zum Machu Picchu begann Donnerstag früh um 4 Uhr, deshalb wollen wir am nachfolgenden Freitag natürlich ausschlafen. Soweit zum Plan. Allerdings wußten wir bis dahin auch nichts vom Feiertag des Heiligen Hieronymus. Bis wir Freitag früh gegen halb sechs morgens von ohrenbetäubendem Lärm aus dem Schlaf gerissen werden. Eine Prozession mit Blasmusik und Böllerschüssen zieht unter unserem Fenster vorbei und das geht den ganzen Tag weiter. Zum Glück, denn so können wir uns das kulturelle Ereignis, später und leidlich ausgeschlafen, noch auf den Straßen anschauen.

Diese Prozessionen sind sehens- und hörenswert. Ein Video wird in den nächsten Tagen hier eingefügt.

Der nächste Post dreht sich ausschließlich um Machu Picchu, ein sehr beeindruckender Ort.

Platz machen!

Mehrere zehntausend Menschen laufen derzeit in Deutschland frohgelaunt solchen Plakaten hinterher:

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„Heute Kohle, morgen Kapitalismus abschaffen.“

Und dann? Mal wieder Sozialismus aufbauen? Dieses Mal aber richtig?

Viel Spaß dabei und danke für die Aufklärung darüber, wo die grüne Bewegung wirklich hin will. Nicht überraschend.

Hier in Panama machen wir schon mal Platz für all die, die kein Interesse am nächsten  sozialistischen Menschenexperiment haben, das nach braun und rot diesmal in grün daherkommt.

Anfrage an Radio Jerewan: Könnte man auch in Panama den Sozialismus einführen?

Antwort von Radio Jerewan: Im Prinzip ja, aber unter diesen gutgelaunten Menschen findet man nicht genug Idioten zum Mitmachen.

Wie man das Narrenschiff Utopia schnellstmöglich verlässt, steht hier.

Bester Pazifik-Transit

Bei einer RTW-Reiseplanung, also Rund um die Welt, liegt von Panama aus gesehen der Pazifik-Transit als größter Brocken im Weg. Wie kommt man da komfortabel und preiswert hinüber?

Eine Kommunikation mit Airtrek half nicht besonders weiter und inzwischen haben die meisten Gesellschaften ja komfortable Werkzeuge, um selbst optimal planen zu können. Also habe ich mich mal an die Website-Buchung von United gesetzt. United deshalb, weil wir da schon einige Meilen haben und es mit Lufthansa zur Star Alliance gehört.

Von wo aus sollte der Transit starten? Sicher nicht von der Ostküste, weil das die Strecke ja unerträglich verlängert. Ideal von Panama aus zu erreichen und direkt am Pazifik ist LAX, der Internationale Flughafen von Los Angeles.

Nachtrag: AirMexico fliegt mit einer 787 in 14 Stunden nach Tokyo/Narita.

Da in Asien ohnehin einige Stationen geplant sind, soll der beste Preis über den Zielort der Pazifikpassage entscheiden. Und da wir von Flugzeiten um 12 Stunden und mehr reden, sollte es der beste BusinessClass Tarif sein.

Hier ist die Übersicht für einen Wochentag Mitte September:

LAXNRT SGN$2,235
LAXTPE$3,073
LAXHKG$3,300
HNL GUM $2,552
LAXSIN$2,798
LAXICN$2,499

Das sind für Langstrecken-Business-Class-Flüge doch ziemlich akzeptable Preise. Mein absoluter Favorit ist der Trip von Los Angeles (LAX) über Honolulu und Guam nach Hongkong. Natürlich mit mehrtägigen Aufenthalten auf jeder Insel.

Mit Reisezeiten von 5:40, 7:40 und 4:55 Stunden muss es nicht mal unbedingt Business sein, außer man ist Funktionär der Grünen Klimaretter im Deutschen Bundestag, gemäß deren Leitspruch „Do what I say and not what I do!“ . In Economy kostet das nur $600.

Nummer 2 ist der Trip von Los Angeles über Tokyo nach Ho-Chi-Min City (SGN) in Vietnam. Direkt Tokyo ohne Weiterflug kostet übrigens $500 mehr.

Auch der nach Singapore ausgewiesene Preis von $2.798 führt über Tokyo, ist direkt deutlich teurer. Von Los Angeles via Tokyo ist also derzeit mit Abstand die preiswerteste BusinessClass-Verbindung nach Asien.

Unterwegs ist man hier mit United und ANA, sehr gute Carriers mit neuen Maschinen und komfortablen Sitzen.

Wer einfach in Economy von PTY nach LAX nach SIN nach FRA und zurück nach PTY will, ist ab $1500 dabei, in Business ab $5.200 und mit mehrtägigen Aufenthalten an jeder Zwischenstation.

Einmal um die ganze Welt, ohne Taschen voller Geld …

Was bringt der neue Präsident für Panama?

Für alle, die Panama auf ihrer Liste der Zielländer haben, ist ja die politische und ökonomische Situation im Wunschland wichtig. Deshalb kopiere ich in diesem Post einmal die ausführliche Sicht von Duncan McGowan, der mit Punta Pacifica Realty, eine der wichtigsten Immobilienfirmen in Panama führt. Ich teile seine Sichtweise.

Der Rauch lichtet sich nach einer kompetitiven Präsidentschaftswahl in Panama und hinterlässt einen klareren Blick auf die möglichen Auswirkungen auf die Wirtschaft und den Immobilienmarkt.

Der neue Präsident Laurentino „Nito“ Cortizo ist ein Viehzüchter und ehemaliger Landwirtschaftsminister, der allgemein als „zentristisch“ und geschäftsfreundlich gilt. Er schwört, ausländische Investitionen in Panama zu fördern und die Beziehungen zu den Vereinigten Staaten zu verbessern, was sicherlich bei den Unternehmen und der Immobilienbranche ankommt. Cortizo studierte Betriebswirtschaft in den USA und promovierte an der University of Texas, Austin.

Cortizo sagte einem Reporter von Reuters: „Die Vereinigten Staaten sind unser strategischer Partner, unser wichtigster strategischer Partner… Diese Beziehung muss sich verbessern.“

Korruption war ein wichtiges Thema während der Kampagne und Cortizo wurde als der einzige Hauptkandidat mit einem makellosen Ruf angesehen. Trotz jahrelangem Regierungsdienst wurde er nie in einen Korruptionsskandal verwickelt. Neben der Erhöhung von Cortizo über eine lange Kandidatenliste entfernten die Wähler auch mehrere langjährige Abgeordnete, die als Dinosaurier und Teil des alten Systems in Panama angesehen wurden. Ein Schriftsteller sagt „die Wählerschaft wurde zu großen Gewinnern…. und verdrängte viele Gesetzgeber, die Jahrzehnte damit verbrachten, sich an der öffentlichen Trog zu ernähren.“

Cortizo baute seine Wirtschaftsplattform auf dem wachsenden Tourismus und den internationalen Investitionen auf – zwei Bereiche, die in den letzten Jahren im Rückstand waren. Beide Initiativen könnten sich direkt auf den Immobilienmarkt auswirken, insbesondere auf den Tourismus, von dem viele glauben, dass er für mehr Aufmerksamkeit längst überfällig ist. Der scheidende Präsident Juan Carlos Varela wurde oft als langsam angesehen, um in wirtschaftlichen Fragen voranzukommen, während er zu schnell war, um Abkommen mit China abzuschließen.

Die Wirtschaft war ein häufiges Thema, aber ein Großteil der Rhetorik entsprach nicht der Realität des Geschäftsklimas in Panama. Die Wirtschaft wächst nach wie vor am schnellsten in der Region. Aber viele Menschen hoffen auf die zweistelligen jährlichen Steigerungen von vor einigen Jahren, was einfach nicht realistisch ist und nicht wirklich das repräsentiert, was in Panama passiert.

Was wir haben, ist eine stabile, gesunde Wirtschaft, die nachhaltig wächst. Es gibt große, grundlegende Faktoren, darunter das Verkehrswachstum im Panamakanal, große Infrastrukturprojekte und die Eröffnung des größten Bergbaubetriebs in der Region, der Kupfermine Cobre Panama.

Der Wahlkampf war turbulent, aber er stellte die Demokratie in Aktion dar. Dies war erst die sechste Präsidentschaftswahl in Panama seit dem Sturz von Manuel Noriega 1989. Panama ist noch eine junge Demokratie und es ist spannend, den friedlichen und geordneten Verlauf der Regierung zu sehen.

Jetzt, da der Wahlkampf vorbei ist, können Investoren und Geschäftsleute Panama als ein stabiles Umfeld mit einem starken Fundament für die Zukunft sehen, während sich das Land als „Hub of the Americas“ entwickelt.

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