USA – Panama – Korea oder Wie alles zusammenhängt

Zuerst die schlechten Nachrichten:

  1. In asiatischen Metropolen hat die Luftverschmutzung längst besorgniserregende Werte erreicht. Und das liegt natürlich nicht an CO2, sondern an Schwefel-verbindungen die bei der Kohleverstromung in unzeitgemäßen Kraftwerken entstehen.
  2. In den letzten Jahren haben asiatische Schiffswerften wegen fehlenden Bedarfs lt. Bloomberg ca. 20.000 Stellen streichen müssen.

Das alles ändert sich nun: Massive Shalegas-Produktion in den USA ermöglicht den Export von LNG (liquid natural gas) in großen Mengen. Asien ist dafür der Hauptkunde und es bedeutet saubere Energie für diese Länder und saubere Luft in deren Metropolen.

Und Südkorea hat fast ein Monopol auf den Bau solch anspruchsvoller Tankschiffe. Der Bedarf dafür liegt, wiederum lt. Bloomberg, bei 180 Stück. Ein riesiges Konjunktur-programm für das kleine Land.

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Quelle: ACP

Was das mit Panama zu tun hat? Eine Menge, denn all diese Schiffe werden wohl in der Neo-Panamax-Klasse gebaut. Der kürzeste Weg von der US-Golfküste nach Asien führt durch den Panamakanal, der seit seiner Erweiterung genau dafür passt. Schon heute passieren solche Schiffe den Kanal fast täglich.

Sie wollen das live sehen?

Lufthansa nach Panama City (11 Stunden), übernachten, mit Panama-Canal-Railway oder Mietauto nach Colon (1 Stunde) und zum Besucherzentrum Agua Clara Schleuse. (9-16 Uhr), zurück nach Panama City. Am nächsten Tag Stadtrundfahrt mit Shopping und am Abend mit Lufthansa zurück.

Wer es nicht in 2 Tagen schaffen muss, plant einfach noch ein paar Tage Strandleben am Pazifik ein.

 

 

 

 

 

als Energieträger auszuführen. es,verstärkt verflüssigtes Naturgas (LNG) massive Aufkommen von U.S.-Shalegas ermöglicht es den asiatischen Ländern nun u8nd der

Nachschau: 3 Tage auf Isla Viveros

Da habe ich in meinem Post hier möglicherweise Interesse erzeugt und dann nichts mehr davon hören lassen. Aus den Augen, aus dem Sinn. Sorry.

Hier ist der Bericht:

Es ist Mittwoch der 1. Februar 2017. Wir haben in unserem City-Lieblingshotel gebucht, Country Inn & Suite Panama Canal. Das Haus hat schon einige Jahre auf dem Buckel, die unschlagbare Lage sorgt aber für gute Auslastung. Die Zimmer sind geräumig, mit Kühlschrank, Kaffeemaschine, Flatscreen, Bad mit Dusche, und Balkon. Die Queensize-Betten sind bequem und die Wäsche pieksauber. Wie immer bekommen wir eine Suite mit Blick auf die pazifische Kanaleinfahrt und die Brücke der Amerikas.

Reger Schiffsverkehr im Balboa Yachtclub und im Kanal, ununterbrochener aber kaum hörbarer Straßenverkehr auf der Brücke, gelegentlich eine Maschine über uns im Anflug auf den Marco A Gelabert Airport, während draußen um die Insel Taboga eine Menge große Schiffe auf Reede liegen und auf ihre Passage warten, und darüber drehen die Airliner in den Anflug auf Tocumen International Airport, der am anderen Ende der Hauptstadt liegt.

Wenn man das liest, kann man sich kaum vorstellen, wie ruhig das Hotel doch ist. Selbst in der Dunkelheit merkt man kaum, wenn ein Containerschiff, Stückgut-Frachter, Tanker oder Autotransporter in ca. 200 Meter Entfernung vorbeizieht.

Ein gutes und inklusives Frühstücksbuffet gibt es ab 6 Uhr, so dass man gegen 7 Uhr nur 100 Meter entfernt bequem auf der Expressfähre einchecken kann.

Abfahrt ist 7:30. Zügig geht es mit Blick über den Amador Causeway auf die erwachende Skyline und dann zwischen den großen Pötten hindurch und  hinaus auf den Pazifik. Wenn nach der halben Fahrzeit Stadt und Berge hinter dem Heck verschwinden, kann man langsam in Fahrtrichtung nach den Inseln Ausschau halten – Las Perlas Archipel.

Gegen 9 Uhr legt die Fähre auf Isla Contadora an und die meisten Passagiere steigen um auf eines der kleinen Boote, die sie zum Strand bringen. Die meistbesuchte Insel hat nämlich keine Marina. Wir wollten eigentlich bis Isal Viveros an Bord bleiben doch am Vortag hat man uns informiert, dass die Fähre heute Viveros nicht ansteuert, wir stattdessen die 20 km in einem kleinen Panga-Boot ohne Sonnendach transferiert werden. Ziemlich ungewöhnlicher Beginn  für einen Aufenthalt im „Luxus“-Ressort Mara’naa. Aber egal, es ist schönes Wetter, wenig Seegang.

 

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Quelle: pinterest.com

Kurze Zeit später legen wir am Nordstrand von Isla Viveros an, werden begrüßt und beziehen unseren Bungalow. Direkt am schneeweißen Nordstrand, und als wir in den Liegen Platz genommen haben, kommt das nächste Boot und liefert unser Abendessen an.

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Die 12 Bungalows des Mara’naa liegen direkt am Beachclub und der Zugang zu dessen Pools und Sonnenliegen ist inkludiert. Aber in Konkurrenz mit dem nur Schritte entfernten Strand und Meer macht das wenig Sinn. Wir liegen im Schatten oder wandern am Strand entlang, sammeln Muscheln, oder planschen im kristallklaren Wasser.

 

Bei Ebbe, 5 bis 6 Meter unter Flut-Niveau, tauchen vor unseren Augen Felsen und kleine  Inseln aus Sand aus dem Wasser, ein faszinierendes und sich stetig änderndes Bild.

Zum Paket gehören Frühstück und Abendessen, was beides im offenen Restaurant frisch zubereitet und serviert wird. Zwei junge Frauen kümmern sich um alles und machen das sehr gut.

 

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Am nächste Tag drehen wir eine kleine Inselrunde, zu Fuß und wegen der Hitze nicht allzu weit. Gegenüber dem Stand von vor 3 Jahren sind wirklich nur die Bungalows, aber keine weiteren Häuser hinzugekommen. Für weniger als 10 Häuser wird hier Energie erzeugt und Wasser gewonnen. Da, wo keine Häuser stehen, übernimmt die Natur langsam wieder die schon angelegten Straßen, überwuchert die Bordsteine.

Den Rest des Freitags verbringen wir wieder einsam am Strand. Erfreulicherweise. denn am Samstag werden schon früh Sonnenschirme aufgespannt, Liegen in Position gebracht und mit Eintreffen der Fähre wird es voll am Stand. Ca. 20 Tagesgäste machen es sich bequem. Wir schauen uns das alles an und packen nach Mittag die Tasche. Kurze Fahrt zur Marina und es geht mit der Expressfähre via Isla Contadora zurück nach Panama City.

Fazit: Strand und Meer da draußen sind ein Traum, der wahre Luxus. Erst recht zur Walsaison von Juli bis Oktober. (Video)

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Die Anlage mit Beach Club, Bungalows und Restaurant ist ganz nett, aber nicht luxuriös. Und der Rest der Insel mit staubigen Straßen und ohne weitere Einrichtungen ist ein Beispiel für große Pläne und wenig Umsetzung. Offensichtlich hat sich bisher kein Investor überzeugen lassen. Ursprünglich waren hier 18-Loch-Golfplatz und Landepiste für Business-Jets geplant.

Letzteres gibt es inzwischen auf der Nachbarinsel Pedro Gonzalez und dort wird Ritz Carlton innerhalb der nächsten 2 Jahre die Pearl Island Reserve aufbauen.

 

Erfolgsgeschichte fortgesetzt: 5,8% Wachstum

Für viele potentielle Auswanderer ist Panama immer noch ein kleines, unbedeutendes Land irgendwo in Mittelamerika. Solche Ignoranz kann leicht dazu führen, dass man das ideale Ziel für privaten oder geschäftlichen Neuanfang nicht auf dem Radar hat und deshalb eine sub-optimale Entscheidung trifft.

Panama hat über viele Jahre mit stetig hohen Wachstum viele Länder Lateinamerikas überholt und wird in 2018 Chile vom ersten Platz verdrängt haben. Das ist eine eindrucksvolle Erfolgsgeschichte und sollte das Land am Kanal in den Fokus rücken.

 

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Deutschland: Von 1,43% in 2017 auf 1,26% in 2020

Wirtschaftswachstum ist die Grundlage für eine funktionierende Gesellschaft, für steigenden Wohlstand und glückliche Menschen.

Mit den für dieses Jahr prognostizierten 5,8% Wirtschaftswachstum wird die Erfolgsgeschichte der letzten Jahre fortgesetzt, die Panama in 2018 an die Spitze Lateinamerikas bringen wird.

Sie wollen an dieser Erfolgsgeschichte teilhaben? Dann ist Panama die richtige Wahl, egal ob als Unternehmer, Freischaffender, Investor.

Raus aus dem Grau, rein in die wirklich bunte Welt des tropischen Panama.

 

 

Panama #1 in 2018

Als wir 2008 in Panama ankamen, lag das Bruttoinlandsprodukt pro Kopf bei ca. $14.000 und Panama noch an 6. Stelle unter den entwickelten Ländern in Lateinamerika. (nach Kaufkraftparität)

Nach einer Reihe von Jahren mit außerordentlichem Wachstum wird Panama in 2018 das lange führende Chile mit ca. $26.000 überholen, #1 in Lateinamerika sein.

 

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Quelle: La Tercera/IMF

Was für eine Erfolgsstory. Und man kann es täglich sehen: bei Infrastrukturprojekten, im Wohnungsbau und Straßenverkehr.

Kein Wunder das hier ausgelassen Karneval gefeiert wird, mit einem folkloristischen Hintergrund – ein wohltuender Kontrast gegen das was man an „Karneval“ dieser Tage aus Deutschland zu sehen bekommt.

 

 

Die wahrscheinlich beste Panama-Website …

Unsere Freunde Mathias und Mayra, ein deutsch-panamesisches Ehepaar haben die Marke bonitopanama kreiert und publizieren aktiv auf ihrer Website, in Facebook, Instagram und Twitter.

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Mathias ist u.a. Designer und Fotograf, was attraktive Bilder garantiert und Mayra trägt naturgemäß ihre intime Kenntnis des Heimatlandes bei. Eine perfekte Mischung.

Und hier ist der Link zum Panama Travel Guide von BonitoPanama.

Mehr als 1 Milliarde Dollar …

… an Schmiergeld hat der brasilianische Baukonzern Odebrecht in Lateinamerika und der Karibik verteilt, um an lukrative Aufträge zu kommen. Nachdem die Führungsriege im Gefängnis sitzt, versuchen die Manager des Unternehmens ihr Strafmaß im Rahmen einer Kronzeugenregelung zu verringern. Und deshalb hat unter den Politikern Lateinamerikas das große Zittern begonnen.

 

 

 

In Panama war Odebrecht in der Martinelli-Ära Hauptauftragnehmer für Infrastruktur-Projekte in Milliardenhöhe. Dazu sind nachweislich $59 Mio. Schmiergeld geflossen. Interessant ist, dass man den Konzern unverändert an der Fertigstellung der Metrolinie 2 arbeiten lässt. Allerdings hat Odebrecht kürzlich verkündet, dass man sich nicht mehr um den Bau der vierten Kanalbrücke bewerben will.

Odebrecht hat Panama versprochen, den Betrag zurückzuzahlen … und die Regierung will das Geld natürlich auch von den Empfängern einkassieren. Erste Namen sind veröffentlicht und Ermittlungen aufgenommen.

Die panamesische Bürgergesellschaft hat längst erkannt, dass Korruption ein Hauptproblem des Landes ist. Es bleibt zu wünschen, dass der Skandal wie ein heilsames Gewitter wirkt.

 

 

Panama Papers und Transparenz

Mit Joseph Stiglitz und Mark Pieth hatte die panamesische Regierung zwei namhafte und unabhängige Experten in eine Kommission zur Aufarbeitung der Panama Papers Affäre berufen. Beide haben diese nach kurzer Zeit schon verlassen und nun ihren eigenen Bericht vorgestellt, der sich mit Steueroasen insgesamt befasst und nicht weniger als totale Transparenz fordert.

Meinetwegen gern. Mehr noch: Ich wünsche, dass diese Transparenz baldmöglich auf alle Amtsträger der EU und öffentlich-rechtlicher Einrichtungen ausgeweitet und breit diskutiert wird. Nur drei Beispiele für problematische Zahlungen:

  • Ein EU-Parlamentspräsident, der zu seinem üppigen Gehalt noch mehr als 300 Euro Sitzungsgeld pro Tag (!) bekommt.
  • Mehr als 4000 EU-Beamte, die besser bezahlt werden, als ein BRD-Bundeskanzler.
  • Intendanten des öffentlich-rechtlichen Rundfunks in Deutschland, die als Pension (!) mehr als 17.000 Euro monatlich einstecken werden.

 

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Quelle: welt.de

 

Leute schimpfen berechtigt über Korruption in Lateinamerika. In der EU gibt es eine so perfekt organisierte legale Selbstbedienung, dass Korruption völlig unnötig ist./sarcoff

Aus solch komfortabler Position kann man leicht totale Transparenz für alle anderen fordern.

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