Besuch aus Australien

Auf unserem lokalen Flugplatz, Scarlett Martinez Rio Hato, steht seit 2 Tagen ein großer Business Jet vom Typ Bombardier Global 6000, mit dem Kennzeichen VH-IQR.

Diese Maschine ist in Australien registriert, was ziemlich ungewöhnlich erscheint. Eine kurze Recherche zeigt, dass der Eigentümer First Quantum Minerals (Australia) ist.

First Quantum wiederum besitzt 90% der unweit von hier angesiedelten Cobre Kupfermine. Das Projekt 6 Mrd. USD für die Mine selbst, Kraftwerk und Hafenanlagen an der Karibikküste. Damit sind um die zehntausend Mitarbeiter beschäftigt.

Nach Anlauf werden dort pro Jahr 300.000 t Kupfer produziert, zusätzlich auch Gold, Silber und Molybdän. Ein gigantisches Projekt und ein weiterer signifikanter Beitrag zum Wirtschaftswachstum des Landes.

Kosten eines Strandapartments

In Panama eine Wohnung zu besitzen, ist eine ziemlich erschwingliche Angelegenheit.

Ein ca. 125 m² großes Apartment in einem der Strandressorts am Pazifik, mit 2 Schlafzimmern und 2 Badezimmern, kostet in der Anschaffung derzeit um $200.000, also ca. €164.000. Das sind ziemlich unschlagbare €1.300 pro m². Meerblick inklusive.

 

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Ja, wird mancher Interessent sagen, aber was sind dann die Folgekosten?

Dazu ein reales Beispiel:

monatliche Unterhaltskosten (Wartung & Reparaturen, Gärtner, Pool, Sicherheit, Müll, Wasser, Gas, Parkplätze) sind $200. Elektrizität ca. $50 und Internet (60 MB/s) für $60.

Grundsteuern?

Gebäude, die vor 2014 bezogen wurden, sind für 20 Jahre befreit, danach bzw. neuere Gebäude zahlen wie folgt:

Die ersten $120.000 sind bei selbstgenutzten Wohnungen steuerfrei, der darüber hinausgehende Betrag von $80.000, wie im Beispiel, kostet 0,5%, also $400 pro Jahr. (Details hier)

Dazu kommt bei Apartmenthäusern eine anteilige Grundsteuer auf das Gelände, die im Beispiel $15 pro Jahr beträgt.

Auf Neudeutsch würde man sagen, die total costs of ownership betragen monatlich $350.

Loblied auf meinen HP Pavilion

Jeden Tag, von 9 bis in den späten Abend läuft mein Arbeitstier, ein HP Pavilion HDX. Nicht dass ich den ganzen Tag davor sitze, aber es ist mein primäres Arbeitsgerät, immer wenn etwas „zu Papier“ gebracht werden muss. Zum Beispiel dieses Posting.

Für den HDX habe ich mich damals entschieden, weil er leistungsfähig genug schien, ein paar Jahre durchzuhalten, mit 51 cm Bildschirmdiagonale eine komfortable Darstellung erlaubt und prinzipiell tragbar ist, obwohl ich das noch nie getan habe.

 

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Quelle: notebookcheck.net

Mit Intel Core2 Duo Prozessor, getaktet mit 2,2 MHz und 2 GB RAM war das damals eine gute Maschine und mit 1.800 Euro nicht gerade preiswert. Als nach 6 Jahren Betrieb Windows, trotz Optimierung, immer langsamer wurde, habe ich problemlos auf Ubuntu umgestellt und seitdem läuft das Ding wieder wie eine Nähmaschine.

Jetzt, nach knapp 10 Jahren wird der Bildschirm von den Rändern her langsam grau, was aber das Arbeiten noch nicht beeinträchtigt.

Eigentlich erstaunlich, wie lange solche Technik sinnvoll nutzbar ist, wo doch immer von Schnelllebigkeit geredet wird. Auch beim Tablet bin ich erst bei #2, wohingegen ich schon 2 Smartphones im Salzwasser versenkt habe und inzwischen bei #5 oder 6 bin. Dies natürlich der Tatsache geschuldet, dass dort die Entwicklung doch viel schneller vonstatten geht und ich als IT Profi das kennen und ausprobieren will.  Gut für Apple.

Also, danke HP und ihr werdet beim Nachfolgegerät demnächst wohlwollend in die Auswahl einbezogen.

 

Energy Highway

Dieses Bild zeigt den LNG Tanker KITA LNG bei der Durchfahrt unter der noch im Bau befindlichen Atlantikbrücke über die Panamakanal-Einfahrt und zeigt symbolisch neue Entwicklungen im Welthandel.

Gas im Überfluss dank hydraulic fracturing und der erweiterte Panamakanal sorgen dafür, dass Asien ausreichend und bezahlbare Energie bekommt.

Die Wirtschaftsmacht Japan hat keinerlei Öl- oder Gasvorkommen, sondern ist komplett auf Importe angewiesen. Flüssiggas von der US-Golfküste vermindert die Abhängigkeit von arabischen und russischen Lieferanten.

 

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Der Tanker hat Liquified Natural Gas, auf 25 kPa komprimiert und bei -162°C, nach Japan gebracht und ist auf dem Heimweg von Oita nach Beaumont-Port Arthur, Texas.  Mit seiner Breite 44 m bei einer Länge 294,2 m passt das Schiff nur durch die neuen Schleusen und ist auch genau dafür ausgelegt.

Details zu der im Bau befindlichen Brücke habe ich hier und hier gegeben.

 

 

Time to say good-bye

Gestern hat SpaceX mit der Falcon Heavy das derzeit leistungsfähigste Trägersystem erfolgreich auf Testflug geschickt. Ein großartiger Erfolg.

 

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Bei Welt Online meint Kathrin Spoerr, dass es doch nicht angehe, dass eine Privatperson jetzt Raketen ins All schickt und nicht ein Staat:

„Elon Musk hat sich den Traum der Menschheit erfüllt, zu den Sternen zu fliegen, und das Erste, was er tat: Er machte das All zur Ware. Aber das Weltall sollte nicht dem Mann mit dem meisten Geld und dem geilsten Auto gehören.“

Gähn.

Und dazu höre ich aus Angela Merkel’s neuestem Gruselkabinett, dass Martin Schulz es als angehender Außenminister nicht erwarten kann, noch mehr Geld an die EU zu überweisen, dass Herr Altmeier sich um Wirtschaft, Energie und natürlich um das globale Klima kümmern soll …

Erinnert mich an ausgebrannte Raketenstufen, aber nicht die wiederverwendbaren von SpaceX.

 

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Time to say good-bye …

Deutschland mag noch Export-Weltmeister sein, dank der Target2-Salden, aber das Momentum führt seit geraumer Zeit bergab und wird kaum aufzuhalten, geschweige denn umzukehren sein. Schade um dieses wunderbare Land.

Was es braucht, ist ein Plan B und Panama ist dafür ziemlich perfekt. Wie man das am besten in die Realität umsetzt, habe ich schon in einigen Posts beschrieben.

Nur ein Beispiel wie man ganz schnell in Panama ankommen kann: Mein Freund Peter von Woodart Panama baut hochklassige Möbel, hat mehr Aufträge als er schaffen kann und sucht einen aktiven Teilhaber.

Junge Leute, digitale Nomaden, die ihren Job von überall machen können und Einnahmen aus aller Welt haben, können sich hier legal niederlassen ohne jemals mit der Steuerbürokratie in Berührung zu kommen.

Man kann ab $1.500/m² in erstklassige Strand- und Großstadtimmobilien investieren oder für wenige $/m² Grundstücke in den schönsten Gegenden erwerben.

Teileigentum und jährlich 2 Monate Nutzung an einem Meerblick-Apartment gibt es ab $50.000.

Ein luxuriöses Original Bali-Haus mit 120 m², Terasse und Pool, nur 300 m vom Strand, mit traumhaften Sonnenuntergängen  gibt es ab $300.000.

 

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Jedermann genießt hier ganzjährig ein traumhaftes Klima, ein funktionierendes Gesundheitssystem und deutlich niedrigere Lebenshaltungskosten in einem entspannten, stabilen und sicheren Umfeld.

Bienvenido.

 

 

 

 

 

Schwarze Liste ohne Panama

Es ist einfach lächerlich. Noch im Dezember hatte eine Arbeitsgruppe des EU-Rates eine neue Schwarze Liste der Steueroasen veröffentlicht, siehe mein Beitrag hier. Nun meldet Welt Online, dass Panama, Südkorea, die Vereinigten Arabischen Emirate, die Mongolei und ein paar andere wieder aus der Liste gestrichen werden.

10 Monate hat die Erstellung der Liste gedauert, sie war von Anfang an wertlos und wird nach nur 2 Monaten de facto wieder zurückgezogen.

 

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Banken und Unternehmen treffen wichtige Entscheidungen mit Blick auf solche Listings, ebenso wie Privatpersonen bei Auswanderung oder Investment-Vorhaben. Über die unverantwortliche Vorgehensweise der Brüsseler Monsterbürokratie kann man deshalb nur den Kopf schütteln.

Finanz-, Immigrations-, Klima-und Energiepolitik … gibt es eigentlich ein einziges Feld in dem diese EU positiv wirkt?

 

Schon wieder schwarze Liste

Eine neue Schwarze Liste der EU zu Steuerparadiesen nennt überraschend wiederum Panama. In den vergangenen Jahren hat das Land eine Vielzahl Maßnahmen ergriffen und bilaterale Vereinbarungen abgeschlossen, infolgedessen es von der OECD ausdrücklich gelobt und von allen möglichen Listen entfernt worden war.

Nichts hat sich geändert seitdem und so ist es rätselhaft, was der Rat der EU-Kommission zu diesem ziemlich drastischen Schritt bewogen hat.  Aufschluss dazu erhält man allerdings, wenn man  die besagte Liste daraufhin durchsieht, welche Länder und Regionen nicht genannt werden.

Kein einziges europäisches Land taucht auf. Die Realität sieht anders aus:

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Stattdessen hat man nach 10-monatiger Arbeit diese Länder herausgepickt:

Bahrain, Barbados, Grenada, Guam, Macau, die Marschall-Inseln, die Mongolei, Namibia, Palau, Panama, Samoa und Amerikanisch-Samoa, St. Lucia, Südkorea, Trinidad und Tobago, Tunesien und die Vereinigten Arabischen Emirate.

Meine Meinung:

Das klar auf den Schutz der eigenen Interessen angelegte Vorgehen ist völlig inakzeptabel, macht die Liste wertlos und disqualifiziert die Urheber. Es ist nicht einfach eine Liste, sondern die Diskriminierung von Staaten. Die EU als Lehrmeister? Lächerlich.

Wer leichtfertig solchen Unfug verzapft, will um jeden Preis von eigenen Schwächen oder in diesem Fall von eigenen umstrittenen Vorhaben ablenken: „Keine Sorge, das Budget für den neuen EU-Finanzminister holen wir uns einfach bei den Steuersündern. Die Bevölkerung kostet das nicht mehr als eine Kugel Eis im Jahr.“

Steuerwettbewerb zwischen den Staaten ist wichtig, weil ansonsten der Gier nach Mehreinnahmen keine Grenzen mehr gesetzt sind. Auch wenn es natürlich immer nur um mehr Geld für Schulen und Kindergärten und Infrastruktur geht, beispielsweise um dieses Projekt im märkischen Sand bei Berlin.

 

aerotelegraph

Quelle: aerotelegraph.com

 

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