USA Energieverbrauch 2016 – 3% aus Wind und Solar

Immer lustig, wenn Leute mittels Abschaffung von Kohle, Öl und Gas, Nuklear sowieso, das Klima und damit die Welt retten wollen. Die Realität sieht etwas anders aus, wie der neueste Report der US-Energieagentur zeigt:


Kombiniert kommen Wind und Solar als „other renewables“ auf einen mickrigen Anteil von 3,2% und das nach Jahrzehnten massiver Förderung. 

Und trotz des Anstiegs bei Öl und Gas werden die USA weiter, quasi automatisch, ihre CO2-Emissionen reduzieren. Das kommt von der Ablösung alter Kohlekraftwerke durch neue und saubere Gaskraftwerke.

Wie so oft: die einen reißen die Klappe auf und die anderen machen einfach.

USA – Panama – Korea oder Wie alles zusammenhängt

Zuerst die schlechten Nachrichten:

  1. In asiatischen Metropolen hat die Luftverschmutzung längst besorgniserregende Werte erreicht. Und das liegt natürlich nicht an CO2, sondern an Schwefel-verbindungen die bei der Kohleverstromung in unzeitgemäßen Kraftwerken entstehen.
  2. In den letzten Jahren haben asiatische Schiffswerften wegen fehlenden Bedarfs lt. Bloomberg ca. 20.000 Stellen streichen müssen.

Das alles ändert sich nun: Massive Shalegas-Produktion in den USA ermöglicht den Export von LNG (liquid natural gas) in großen Mengen. Asien ist dafür der Hauptkunde und es bedeutet saubere Energie für diese Länder und saubere Luft in deren Metropolen.

Und Südkorea hat fast ein Monopol auf den Bau solch anspruchsvoller Tankschiffe. Der Bedarf dafür liegt, wiederum lt. Bloomberg, bei 180 Stück. Ein riesiges Konjunktur-programm für das kleine Land.

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Quelle: ACP

 

Was das mit Panama zu tun hat? Eine Menge, denn all diese Schiffe werden wohl in der Neo-Panamax-Klasse gebaut. Der kürzeste Weg von der US-Golfküste nach Asien führt durch den Panamakanal, der seit seiner Erweiterung genau dafür passt. Schon heute passieren solche Schiffe den Kanal fast täglich.

Sie wollen das live sehen?

Lufthansa nach Panama City (11 Stunden), übernachten, mit Panama-Canal-Railway oder Mietauto nach Colon (1 Stunde) und zum Besucherzentrum Agua Clara Schleuse. (9-16 Uhr), zurück nach Panama City. Am nächsten Tag Stadtrundfahrt mit Shopping und am Abend mit Lufthansa zurück.

Wer es nicht in 2 Tagen schaffen muss, plant einfach noch ein paar Tage Strandleben am Pazifik ein.

„Ein Todesurteil für die Wissenschaft“*

Zwanzig Klimawissenschaftler haben in niederträchtiger Weise an Präsident Obama, seine Generalstaatsanwältin (mit dem passenden Namen Lynch) sowie John Holdren als Direktor des „Office for Science & Technology Policy“ geschrieben. Sie fordern darin, dass ein Anti-Mafia-Gesetz nun auf Unternehmen, Organisationen und Personen angewandt wird, die nicht mit der offiziellen Klimapolitik übereinstimmen, weil sie ja „das amerikanische Volk über die schlimmen Folgen des Klimawandels  täuschen“ und so „dringend notwendige Maßnahmen verzögern“.

Kein Aprilscherz.

„Der Racketeer Influenced and Corrupt Organizations Act (kurz … RICO Act) ist ein am 15. Oktober 1970 erlassenes Bundesgesetz der Vereinigten Staaten von Amerika.

Das Bundesgesetz … ist eine Rechtsgrundlage zur Bekämpfung und Verurteilung von kriminellen Aktivitäten von … kriminellen Vereinigungen des organisierten Verbrechens.“ (Quelle: wikipedia)

Mafiagesetze gegen Wissenschaftler mit abweichendem Standpunkt, das gab es möglicherweise schon mal in Stalin-Russland oder heute in Nordkorea. Die USA sind in meinen Augen auf einem „highway to hell“.

Seit Jahren verfolge ich fasziniert die Themen Klima und Energie.

Nicht erst seit Angela Merkel mit dem Satz: „Der Klimawandel ist real und wir Menschen sind schuld“ eine für eine promovierte Physikerin haarsträubende Aussage getätigt hat. Was glaubt sie eigentlich, was für ein Bildungsniveau die Bürger haben? Hilfsschule?

Oder seit ihr und nun auch des Papstes Berater Schellnhuber in einem youtube-Filmchen überheblich erklärt „Die Natur macht es uns ganz einfach: So wie der CO2-Gehalt in der Atmosphäre ansteigt, so steigt die globale Durchschnittstemperatur an“. Oder eben auch nicht, seit 1998.

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Quelle: Prof. John Christie, University of Alabama Huntsville

Es sei denn, man ignoriert alle Messunsicherheit, nutzt statistisch irrelevante Änderungen im Hundertstel-Bereich um wiederholt den „wärmsten Monat seit Menschengedenken“ und damit das baldige Ende der Welt anzukündigen, wenn wir nicht endlich Ablass zahlen und Buße tun unseren „zerstörerischen“ Lebensstil aufgeben.

Seit Gründung des IPCC in 1988 finden permanent Tagungen, Kongresse und Meetings statt, zu denen die erlauchten Mitglieder der Klimakaste um die Welt, ihre Führer gern auch per Privatjet anreisen, um zu debattieren, wie sie ihre Botschaft den Politikern näherbringen und weiterhin exorbitante Mittel zur Verfügung haben, um eine vorgefasste Hypothese zu untermauern, die längst widerlegt ist.

Was soll man von Katastrophenankündigungen halten, wenn das IPCC hier selbst sagt: „Das Klimasystem ist ein gekoppeltes, nichtlineares chaotisches Systems und somit ist die langfristige Vorhersage zukünftiger Klimazustände nicht möglich.“

Prof. Edenhofer, ein IPCC Direktor hat schon 2010 in einem Interview mit der NZZ deutlich gemacht, um was es geht:

„Wir verteilen durch die Klimapolitik de facto das Weltvermögen um … Man muss sich von der Illusion freimachen, dass internationale Klimapolitik Umweltpolitik ist. Das hat mit Umweltpolitik …fast nichts mehr zu tun.“

Wir sollten ihn ernst nehmen und fragen, wer ihm und seinen Mitstreitern dafür ein Mandat gegeben hat.

Er sagt weiter: „Die Leute hier in Europa haben die groteske Vorstellung, Einkaufen im Bioladen oder Elektroautos lösten das Problem. Das ist arrogant …“ Der redet über Sie!

Schlussfolgerung und einfache Regel: Wenn immer jemand Panik macht (Bevölkerungsexplosion, saurer Regen, Atomkatastrophe, Klimawandel) geht es um Macht und Geld, sehr viel Geld. Mit dem erklärten Krieg gegen CO2 sind wir endlich soweit, dass schon „heiße Luft“ besteuert und unser Alltag reglementiert werden kann, der Traum jedes Politikers, Bürokraten und Finanzmanagers. Und des real existierenden organisierten Verbrechens.

Wir Normalos sollten in solchen Situationen immer äußerst skeptisch sein und ganz fix unsere Hosentaschen zunähen. Es geht nämlich um unser Geld.

*Das Zitat im Titel des Posts ist die Antwort von Prof. Peter Webster (Georgia Institute of Technology) auf den Brief der Zwanzig.

Meine Antwort ist, dass ich hier auf ein paar Websites verlinke, die vernünftige Information zum Thema vermitteln.

Über Jahre als bestes Wissenschaftsblog ausgezeichnet: www.wattsupwiththat.com (nur in Englisch)

Eine deutschsprachige Initiative: www.eike-klima-energie.eu

Die Website zum sehr informativen Buch: www.diekaltesonne.de

Ihnen gefällt dieser Beitrag und das Blog? Wenn Sie mich das wissen lassen, werde ich noch mehr und relevante Information über Panama für Sie zusammentragen. Noch besser: Sie teilen es mit Ihren Freunden in Facebook und Twitter. Vielen Dank im Voraus.

Noch ein Ranking – Top Ten der „klimafreundlichsten“ Länder

Präsident Obama hat den Klimawandel zur größten Bedrohung der Menschheit erklärt. Wirklich. Alle Staaten sind aufgefordert, ihre CO2-Emissionen zu reduzieren und wollen das beim Pariser Klimagipfel in Vertragsform bringen.

Hier schon mal die Top Ten der Länder mit den vorbildlich niedrigsten CO2 Emissionen:

10. Guinea

9. Äthiopien

8. Eritrea

7. Zentralafrikanische Republik

6. Burkina Faso

5. Mali

4. Lesotho

3. Republik Kongo

2. Tschad

1. Burundi

Um das Klima zu schützen, finanziert die US-dominierte Weltbank diesen und anderen Ländern auch keine Kraftwerke auf fossiler Brennstoffbasis mehr, sondern nur noch regenerative Energiequellen.

Rette das Klima, egal wie viele Menschenleben es kostet.

Was für eine menschenverachtende Politik. Diese Länder brauchen schnellstmöglich billige Energie. Menschen sterben dort, weil zum Kochen Dung verbrannt werden muss und weil die wenigen Krankenstationen keine stabile Stromversorgung haben.

Hilfe ist in Sicht: China hat die Asiatische Infrastruktur-Investmentbank AIIB initiiert und selbst Länder wie Kanada und Großbritannien sind dabei, trotz der Warnungen aus Washington.

Es ist davon auszugehen, dass die AIIB Infrastruktur-Projekte ohne Klima-ideologische Scheuklappen vergeben wird.

China weitet damit seinen Einflussbereich in Asien und Afrika weiter aus, die USA verlieren.

Amerika-Gipfel in Panama

Ende letzter Woche war Panama City das Ziel für Regierungsdelegationen aus 35 amerikanischen Staaten, von denen die meisten durch ihre Regierungschefs vertreten waren.

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Gut für die Hauptstadtbewohner, weil wegen unvermeidlicher Straßensperrungen am Freitag und Samstag arbeitsfrei war. Entsprechend besucht waren die Pazifikstrände.

Politischer Höhepunkt war zweifellos die Fortführung der Annäherung zwischen den USA und Kuba. Heute hat Washington dann auch Kuba von der Liste der Terror-unterstützenden Staaten gestrichen.  Dies hatte ja neben dem jahrzehntelangen Embargo erhebliche Auswirkungen auf den Inselstaat in der Karibik. Normalität ist angesagt und insbesondere den Menschen in Kuba wird die Entspannung gut tun.

Neben Politikern sind immer auch Unternehmer im Tross dabei. Mark Zuckerberg, Chef von Facebook, nutzte die Gelegenheit, um mit Präsident Varela sein Projekt internet.org vorzustellen und Panama einzubeziehen.

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Ziel dabei ist, der Bevölkerung in Entwicklungsländern den kostenlosen Zugang zu ausgewählten Netzinhalten zu ermöglichen. Eine gute Idee, auch wenn Panama schon in vielen Landesteilen kostenlose öffentliche Hotspots in Betrieb hat. In den Ballungszentren und Strandressorts hat man seit Jahren schon schnellen Breitbandanschluss.

Sonst wären wir nicht hier …

Journalistische Glanzleistung bei Welt Online

„Amerika kann sich seine Highways nicht mehr leisten“ titelt ein Beitrag in der Welt Online von heute.

Zuerst aber Panama: Vor wenigen Tagen war zu erfahren, dass die Straße entlang der Azuero-Westküste vierspurig erweitert werden soll. So wie das hier läuft, wird es wohl in 2 Jahren erledigt sein. Gute Nachrichten für alle, die in dieser eher abgelegenen Gegend investiert haben. Das als Ergänzung zu meinem Beitrag „Unter Vollmond an Panama’s Goldküste“ vom 6. März 2015.

Tina Kaiser schreibt heute auf Welt Online (www.welt.de) „Amerika kann sich seine Highways nicht mehr leisten“ und meint damit wohl die USA. Die angeblich marode US-Infrastruktur ist ja ein beliebtes Thema der deutschen Medien. Es gibt da unübersehbar einen „großer-Bruder-Komplex“, wo man sich über jede Kleinigkeit freut, die zeigt, dass bei dem doch nicht alles so toll ist. Verstanden.

Bemerkenswert sind zwei der drei Bilder mit denen die Welt ihre These untermauert:

Eine aufgegebene Straße in Pennsylvania unter der seit Jahrzehnten ein Kohleflöz brennt:

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Ein durch Erdbeben beschädigter Highway bei San Francisco:

welt_erdbeben

Ist das jetzt nur unsäglicher Journalismus oder schon dümmliche Manipulation? Vermutlich beides.

Wer die US Highways, Flugplätze, Wohnviertel und Firmengebäude aus eigener Anschauung kennt, kommt möglicherweise zu anderen Schlüssen. Hier ein exzellentes Video sowie ein paar Fakten zur massiven US-Infrastruktur:

Flugplätze: 13.513 (#1 weltweit)

Straßennetz: 6.586.610 km (#1 weltweit)

Schienennetz: 224.792 km (#1 weltweit)

Wasserstraßen: 41.009 km, davon kommerziell genutzt 19.312 km

Frachthäfen: 14

Kreuzfahrtterminals: 8 (5,5 Mio. Passagiere)

Pipelines (Gas): 1.984.321 km

Pipelines (Petrol): 240.711 km

Gebäude: 32 US Städte haben mehr als 100 Hochhäuser (>12 Geschosse)

Im vorbildlichen US-Schulbus-System werden in 486.000 speziellen Bussen täglich 28.8 Mio. Schulkinder befördert.

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So, jetzt habe ich mich ja mal wieder als Ami-Freund geoutet. Hoffe es hat trotzdem Spaß gemacht zu lesen.

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Symbole einer gescheiterten Zivilisation

Auch nach mehr als 4 Jahren Leben unter der Sonne Panamas verfolge ich natürlich was in Deutschland passiert. Und wenn etwas die Lebensumstände dort in den nächsten Jahrzehnten massiv negativ beeinflussen wird, sind es in meinen Augen zwei Dinge:

– Staatsverschuldung und Energiepolitik

-Bildungs- und Sozialpolitik.

Zu letzterem will ich mich nicht äußern, zu ersterem schon. Beide Punkte haben sich unabhängig voneinander entwickelt, korrelieren inzwischen jedoch miteinander.

Bevor ich meine Meinung kundtue, will ich einen anderen zu Wort kommen lassen:

Ich bin James Lovelock, Wissenschaftler und Autor, bekannt als der Begründer der Gaia-Theorie, welche die Erde als selbstregulierendes System betrachtet, das an seiner Oberfläche immer Bedingungen für Leben sichert …

Ich bin ein Umweltschützer und Gründungsmitglied der Grünen, aber ich neige mein Haupt in Scham bei dem Gedanken, dass unsere ursprünglichen guten Absichten so missverstanden und falsch angewandt wurden.

Wir haben nie eine fundamentalistische Bewegung der Grünen beabsichtigt, die alle Energiequellen außer erneuerbaren ablehnt, noch haben wir erwartet, dass die Grünen unser unbezahlbares ökologisches Erbe beiseite schieben wegen ihrers Fehlers zu vestehen, dass die Bedürfnisse der Erde nicht getrennt werden können von den Bedürfnissen der Menschen.

Wir müssen dafür sorgen, dass die sich drehenden Windmühlen nicht wie die Statuen auf der Osterinsel, Denkmäler einer gescheiterten Zivilisation werden.

Quelle

Die Bundesrepublik Deutschland hat sich entschieden die kostspieligste Energieversorgung der Welt aufzubauen. Das trifft nicht nur den privaten Abnehmer, sondern auch die Wirtschaft und belastet die öffentlichen Haushalte.

Forschungskapazitäten werden fehlallokalisiert, Milliarden werden in Projekten versenkt, die sich morgen als überflüssig erweisen werden.

All das basiert auf zwei Endzeitszenarien:

1. Erdöl und Erdgas gehen zur Neige, wir haben den Scheitelpunkt schon überschritten. Die peak-oil-Theorie.

2. Die CO2 Emissionen der industrialisierten Welt werden einen Klimawandel auslösen, der das Leben auf der Erde gefährdet. Eine Theorie, die in Deutschland inzwischen mainstream ist. Einer der führenden Protagonisten, der NASA Wissenschaftler James Hansen, hat vor Obama’s erster Amtszeit verkündet, dass der President genau 4 Jahre hätte, die Erde zu retten.

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Die 4 Jahre sind vergangen. Viele grüne Unternehmen, in die die Obama Administration Millionen und Milliarden investiert hatte, sind pleite oder stehen kurz davor. Ansonsten hat President Obama, zum Glück, nicht viel in Sachen Klima unternommen.

Was ist nun in den 4 Jahren mit der Erde passiert?

Nichts. Die globale Erwärmung ist schon seit Ende der 90er statistisch signifikant nicht mehr nachweisbar. Das führt dazu, dass  nun jeder Sturm, jede Trockenheit, jede Überschwemmung als Zeichen für das globale Klimachaos herhalten muss. Und ja, auch Kälteeinbrüche sind Beweis für globale Erwärmung.

Die USA haben trotzdem ihre CO2 Emissionen deutlich reduziert. Schuld daran ist die „böse“ Öl/Gasindustrie, die mit in Deutschland verpönten Verfahren das Thema peak-oil ad absurdum führt, und nebenbei durch den Umstieg von Schweröl auf Naturgas Emissionen aller Art dramatisch reduziert.

Der technische Fortschritt bringt Verbesserung und Verbrauchernutzen, nicht eine restriktive Politik.

Der neue Öl-/Gas-Boom wird uns wohl genug Zeit geben, um sichere Kernkraftwerke zu entwickeln und damit Energie wieder für alle bezahlbar zu machen.

Und die Windmühlen zu Don-Quichote-Denkmälern.

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