USA Energieverbrauch 2016 – 3% aus Wind und Solar

Immer lustig, wenn Leute mittels Abschaffung von Kohle, Öl und Gas, Nuklear sowieso, das Klima und damit die Welt retten wollen. Die Realität sieht etwas anders aus, wie der neueste Report der US-Energieagentur zeigt:


Kombiniert kommen Wind und Solar als „other renewables“ auf einen mickrigen Anteil von 3,2% und das nach Jahrzehnten massiver Förderung. 

Und trotz des Anstiegs bei Öl und Gas werden die USA weiter, quasi automatisch, ihre CO2-Emissionen reduzieren. Das kommt von der Ablösung alter Kohlekraftwerke durch neue und saubere Gaskraftwerke.

Wie so oft: die einen reißen die Klappe auf und die anderen machen einfach.

Energiepreise in Panama

Gute Nachrichten sind ja immer willkommen.

Die Zeitung kündigt an, dass die Preise für 95er Benzin morgen um 4 Cent auf $ 0,71 gesenkt werden, also € 0,64. Dieser Preis schwankt je nach Region und Anbieter um wenige Cent, gilt ansonsten bis 7.7.

Nicht schlecht, oder?

Dann liegt die Stromrechnung für die Wohnung in der Inbox und da kommen wir diesen Monat auf knapp $ 50, was ziemlich durchschnittlich ist und für Kühlschrank, TV und Computer, die nächtliche Klimaanlage und gelegentlich Beleuchtung anfällt.

Die Kilowattstunde kostet $0,17 was in Deutschland wiederum € 0,15 wären. Und das bringt mich zu diesem Bild (Stand 2015):

energyprice_per_capita

Quelle: Eschenbach/WUWT

Es zeigt auf der vertikalen Achse den Preis für Elektroenergie pro KWh in US-Dollar und auf der horizontalen Achse die Summe aus installierter Wind- und Solarenergie pro Kopf. Der Korrelation ist ziemlich linear und die Aussage ist eindeutig:

Je mehr Solar- und Windenergie pro Kopf installiert ist, umso höher die Preise für den Verbraucher. Deutschland und Dänemark als Spitzenreiter.

Je mehr „Erneuerbare“ desto teurer? Wie geht denn das, wo wir doch gelernt haben: „Sonne und Wind schreiben keine Rechnung“?

 

 

 

Der große Umbau

Von meiner Loggia aus kann ich in der Morgensonne die 30 km entfernten knapp 100 Windräder bei Penonome sehen und in der Dunkelheit ihre roten Blinklichter. Imposant und weit genug entfernt.

Sicher leistet diese Anlage einen Beitrag, damit die Speicherseen zur Stromgewinnung in der Trockenzeit nicht so schnell leer laufen. Und inzwischen sind auch einige großflächige Solarkraftwerke geplant. Panama diversifiziert seine Energieerzeugung.

In Deutschland passiert gerade das Gegenteil von Diversifizierung. Nachdem sich Politiker und Klimafanatiker wie kleine Kinder über den Vertrag von Paris gefreut haben, haben Greenpeace Energy und HTW jetzt mal vorgestellt, was das für Deutschland bedeutet:

Ab 2020 dürfen keine herkömmlichen Heizsysteme und ab 2025 keine Fahrzeuge mit Verbrennungsmotoren mehr zugelassen werden. Ende der Kohleförderung bis 2030 und Ausrüstung der Fernstraßen bis 2040 mit Oberleitungen.

Wer bisher schon die Eimischung der EU in den Alltag des Bürgers für eine Zumutung hielt, wird sich noch wundern.

Laut Greenpeace und HTW müssen bis 2040 jährlich neu errichtet werden:

Onshore Windkraft: 6,3 GW (2016: 2,9 GW)

Offshore Windkraft: 2,9 GW

Solar: 15 GW (2016: 1 Gw)

Dazu kommen notwendige Speicherkapazitäten, von denen es großtechnisch auf absehbare Zeit nur die Elektrolyse gibt, ein chemischer Prozess, der mittels erneuerbarer Energie Gas erzeugt, das wiederum im vorhandenen Netz gespeichert werden kann. Der Prozess hat einen niedrigen Wirkungsgrad und ein Großteil des Gases muss ja irgendwann wieder mittels Turbinen in Elektroenergie umgewandelt werden.

Statt also böses und möglicherweise noch gefracktes Naturgas direkt in Gasturbinen zu verbrennen, baut man erst einmal Windräder, nutzt den Strom um mittels Elektrolyse nunmehr gutes Gas zu erzeugen und dieses zu verbrennen.

Was wird Deutschland am Ende haben: die teuerste instabile Energieversorgung der Welt, ein verbautes Land, keinerlei Einfluss auf das Klima und den Spott der Welt.

Absurdistan mitten in Europa.

Quelle:  Greenpeace Energy

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