USA Energieverbrauch 2016 – 3% aus Wind und Solar

Immer lustig, wenn Leute mittels Abschaffung von Kohle, Öl und Gas, Nuklear sowieso, das Klima und damit die Welt retten wollen. Die Realität sieht etwas anders aus, wie der neueste Report der US-Energieagentur zeigt:


Kombiniert kommen Wind und Solar als „other renewables“ auf einen mickrigen Anteil von 3,2% und das nach Jahrzehnten massiver Förderung. 

Und trotz des Anstiegs bei Öl und Gas werden die USA weiter, quasi automatisch, ihre CO2-Emissionen reduzieren. Das kommt von der Ablösung alter Kohlekraftwerke durch neue und saubere Gaskraftwerke.

Wie so oft: die einen reißen die Klappe auf und die anderen machen einfach.

Energierevolution statt Energiewende

Panama ist ein glückliches Land. Die Hälfte der benötigten Energie kommt aus Wasserkraft.

Das Glück hat Deutschland nicht und die Meldungen zur sog. Energiewende klingen nicht gerade optimistisch. Kaum einer stellt das Ganze in Frage, alle beklagen nur Verzögerungen und fehlende Abstimmung. Der Unsinn fängt ja schon an, wenn Verantwortung für die Energieversorgungsstrategie eines Industrielandes im Umweltministerium angesiedelt wird.

Bis 2020 will man 1 Mio. Elektroautos auf die Straßen bringen und gleichzeitig den Energieverbrauch um 10% reduzieren. Klingt nach einem klassischen Dilemma.

Ist es aber nicht, wenn man einrechnet, dass wegen der Energiepreise die Industrie im großen Stil das Land verlässt. Schlau, oder?

Noch schlimmer wird es, wenn deutsche Politologen und Soziologen ernsthaft über die Entkarbonisierung der Welt nachdenken und das in einen „Gesellschaftsvertrag für eine Große Transformation“ mündet.  Klingt nach Mao’s „Großem Marsch“. Hat eben jeder so seine Vorbilder. Blöderweise kommt das aus einem Beratungsgremium der Bundesregierung.

Willkommen in Wolkenkuckucksheim.

In der Realität findet derzeit eine Revolution in Sachen Energie statt, die geopolitische Auswirkungen hat und volle Aufmerksamkeit verdient.

Neue Fördermethoden, wie hydraulic fractioning, ermöglichen die Erschliessung ungeahnter Vorkommen. Peak Oil vertagt. Die USA sind bei natural gas schon vom Importeur zum Exporteur geworden und können in ca. 5 Jahren in Kooperation mit Kanada von Erdölimporten unabhängig sein. Das ändert geostrategische Rahmenbedingungen im großen Stil.

Natürlich ist die Förderung von Energieträgern aller Art nichts für zartbesaitete Gemüter. Man muss  nur an die Braunkohleförderung in Mittel- und Nordwestdeutschland denken. Oder an Windparks überall in deutschen Landschaften.

Erschwingliche Energie ist wichtigste Voraussetzung für Fortschritt und Lebensqualität.  Der deutsche Umweltwahn ist aber schon so weit, dass man Energie, Wirtschaft und Wachstum für Teufelszeug hält.

Wenn es dann eines Tages noch einen Durchbruch bei Kernenergie gibt, mit konzeptionell sicheren Kraftwerken, die möglichst noch Restmüll als Brennstoff nutzen und damit unschädlich machen können, dann steht Deutschland allein auf weiter Flur.

Deindustrialisiert, mit niedlichen kleinen Elektroautos, deren Energie von Tausenden riesengroßen Windmühlen weit draußen auf der Nordsee kommt – die hoffentlich wartungsfrei sind und auch bei Schnee, Eis und Flaute klaglos funktionieren.

 

Nicht falsch verstehen, wie jeder will ich eine saubere Umwelt und habe schon vor Jahren einen Hybrid-SUV gefahren. Wenn aber Umweltschutz ideologisiert, politisiert, bürokratisiert und pervertiert wird, dann ist es Zeit einzuhalten. Die deutsche Gründlichkeit auch bei Extremen ist eher furchterregend als beeindruckend.

Hier in Mittelamerika darf man zum Glück noch SUV, Pickup, ATV und Jetski fahren, ohne von den Nachbarn als Umweltschwein angesehen zu werden. Lebensqualität eben.

Panamas Wirtschaft schliesst auf

Ein interessanter Artikel im Panama-Guide, einer englischsprachigen Website mit Nachrichten aus und über Panama (www.panama-guide.com):

Das Bruttosozialprodukt des Landes hat sich seit 2003 von allen lateinamerikanischen Ländern am schnellsten entwickelt und nun zu den führenden aufgeschlossen.

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(Quelle: http://www.panama-guide.com/article.php/20120114131943821)

Besonders beeindruckend, wenn man berücksichtigt, wo das Land vergleichsweise in 2003 stand. Ursachen für den Aufstieg? Die Übernahme des Panamakanal in 1999 sowie wirtschaftsfreundliche, wachstumsorientierte Politik seit etwa 2003. Die derzeitige Regierung von Ricardo Martinelli, einem Geschäftsmann und Inhaber der größten Supermarktkette im Land, setzt diesen Kurs forciert fort. Das Wachstum in 2011 war 9,2%, Spitzenwert in Lateinamerika und sicher auch weltweit.

Der Ausblick ist positiv: Massive Infrastruktur-Investitionen sind im Gang: U-Bahn und Hochstraßen in Panama City, internationaler Flughafen in Rio Hato, eine Vielzahl Hotels in der Hauptstadt und in der Provinz, eine Goldmine produziert, die möglicherweise größte Kupfermine der Welt in Planung, Öl-Exploration vor der Küste und vieles mehr. Zuerst natürlich die massive Erweiterung des Kanals, Verdopplung der Schleusenkapazität und Platz für noch größere Schiffe ab 2014.

Panama wird sich damit in wenigen Jahren ökonomisch an die Spitze Lateinamerikas setzen.

Und hier ein interessanter Ausblick auf die Umgestaltung der Hauptstadt:                                  http://www.youtube.com/watch?v=anD8GbGm4Z4

Sehenswert.

 

 

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