Luxusdestination Panama

„Panama ist Mittelamerikas meist unterschätzte Luxusdestination“ sagt Fodor’s in seiner August-Ausgabe und ruft damit in Erinnerung, dass Panama nicht nur ein Land für Rucksack- und All-inclusive-Touristen ist, sondern auch eine Vielzahl erstklassiger Quartiere und Restaurants bietet.

Der Artikel nennt einige und lässt viele aus, die den Besuch wert sind.

Fakt ist, dass immer mehr solche Quartiere entstehen und auf einige Beispiele werde ich in einem späteren Post eingehen.

Eine Hilfe bei der Suche nach Immobilien, Hotels, Restaurants, Unterhaltung und Dienstleistern aller Art ist die GoodTimes App.

Bereit für LiBERTADO RESORT? Koffer packen!

Zum Projekt LiBERTADO habe ich ja schon hier und hier geschrieben und möglicherweise den einen oder anderen neugierig gemacht. Zeit also, Nägel mit Köpfen zu machen.

Hier liegt Teil 1 LiBERTADO RESORT bereit zum Download und Teilen, kostenfrei.

Teil 2 LiBERTADO PARK folgt dann bis Jahresende. Versprochen.

Schneller unterwegs

Noch vor einigen Jahren fuhr man auf der Panamericana generell 100 km/h und durch die an der Straße liegenden Ortschaften 80 km/h. In den letzten zwei oder drei Jahren wurde dann an vielen freien Strecken ein 80er Schuld aufgestellt und die Ortschaften auf 60 km/h heruntergesetzt. Zeitgleich gab es neue Radargeräte für jeden der zahlreichen den Verkehr überwachenden Polizisten.

Soeben bin ich von Coronado aus Richtung Alaska unterwegs gewesen und da lacht mich im ersten Ort ein 80er Schild an, wo sonst ein 60er Schild stand. Optische Täuschung? Nein, auch an einer sehr beliebten Stoppstelle zwischen Farallon und Playa Blanca ist das 80er durch ein 100er Schild ersetzt worden.

Cool. Wo sonst auf der Welt gibt es denn so etwas?

#onlyinpanama

Besserung in Sicht?

Der $1,6 Mrd. schwere Auftrag zum Bau der vierten Brücke über den Panamakanal ist während der Präsidentschaft Varela an ein chinesisches Konsortium vergeben worden, das bei der Weltbank wegen Korruption auf der Schwarzen Liste steht.

Quelle acp.com

Das ist einigen Leuten aufgefallen und die Nationalversammlung hat nun eine Kommission zur Überprüfung der Vergabe eingesetzt. Das kann interessant werden. Hier die Meldung.

Und hier das Ergebnis einer Umfrage des WEF zu Panama:

Ineffiziente Regierungsbürokratie und Korruption werden von der Wirtschaft als die größten Probleme benannt. Höchste Zeit, das zu lösen, wenn Panama nicht den weiteren Aufstieg riskieren will.

Man kann nur hoffen, dass Präsident Cortinez die cojones hat, hier etwas zu verändern.

Nr. 1: Panama, schon wieder.

Der Titel des Beitrags im „Around The World“ Youtube-Kanals ist ein etwas irreführend: „Die billigsten Länder zum Leben und um sich zur Ruhe zu setzen in 2019“. Gemeint ist natürlich, wo man zu erschwinglichen Kosten komfortabel leben kann, das beste Preis-Leistungsverhältnis findet.

Das Panama mal wieder die Nummer 1 ist, überrascht mich kein bißchen.

Was überrascht ist erstens die Tatsache, dass 6 der Top 10 von Ländern in Lateinamerika belegt sind. Panama, Costa Rica, Mexiko und Ecuador auf den ersten 4 Plätzen. Kolumbien kommt auf Platz 6 und Peru auf 8.

In Asien sind auf Platz 5 und 9 Malaysia und Thailand dabei, sowie Portugal und Spanien auf Platz 7 und 10 als Vertreter Europas.

Und was auch überrascht ist, dass die erstrebenswerten Länder alle in wärmeren Gefilden liegen. Wo man in Deutschland geradezu hysterische Angst vor globaler Erwärmung hat, müsste ein solcher Ratgeber doch eher Grönland oder Alaska listen. Mache ich vielleicht selbst demnächst:

„Die besten Länder um das Jahr 2020 trotz Klimawandel zu überleben.“

Traumwelt und Realität

Regelmäßige Leser wissen, dass ich hier außer „fast alles über Panama als Auswanderungsziel“ auch immer mal wieder über Reisen und Logistik sowie Energie und Klima poste.

Regelmäßig läuft Flightradar24 in einem meiner Desktop-Fenster, was immer eine unerschöpfliche Quelle spannender Information ist.

Aktuell interessiert mich die Pazifikpassage zwischen Nordamerika und Japan, speziell Tokyo mit seinen beiden internationalen Flughäfen Haneda und Narita.

Es gibt eine Menge täglicher Verbindungen, die mit bemerkenswerter Pünktlichkeit abgeflogen werden. Die Streckenlänge liegt zwischen 9.000 und 11.000 km, die Flugzeiten zwischen 10:30 und 13 Stunden. Ab Mittag kommen die Maschinen aus Asien und zwei Stunden später geht es zurück.

Wie viele Menschen mögen da wohl täglich von Nordamerika aus (ohne Hawaii) mit Ziel Tokyo unterwegs sein? Einfach mal schätzen!

Das nachfolgende Bild bringt eine erste Hilfe. Es ist ein Screenshot mit allen Maschinen, die kurz vor Schreiben des Blogs, am Nachmittag meiner Zeit, auf der Strecke sind. Das Bild ist ziemlich vollständig. Wenn ich aufgepasst habe, fehlt nur noch die Singapore Airlines aus Los Angeles, Abflug 15:30 Ortszeit.

Insgesamt sind da 40 (!) Maschinen unterwegs, ausschließlich long-range, wide-body, 2 Turbinen und mit mehr als 300 Plätzen. Also Boeing 777 und 787 sowie Airbus 350, keine einzige A380.

Das sind ca. 13.000 Passagiere, die da jeden Tag unterwegs sind und mehr als 4,7 Mio. im Jahr. Unglaublich, oder?

Laut BUND „ist jeder Flug ein Sargnagel, der mit zur Beerdigung unseres Klimas beiträgt“. Was wären wir alle ohne Klima?

Man kann also nur hoffen, dass das dabei ausgestoßene CO2 von Annalenas „Kobold“ irgendwo schadlos „im Netz gespeichert“ wird.

So ein schöner Anfang und so ein trauriges Ende. Sorry.

Neue Immigrationsregeln?

Es gibt derzeit Diskussionen und Gerüchte, die darauf hindeuten, dass Panama Anfang kommenden Jahres seine Immigrationsregeln verschärfen könnte.

Quelle: ciudad del saber

Rückfrage bei meinem Immigrationsanwalt ergab, dass man bereits die bisher praktizierte Legalisierung illegal im Land Lebender ausgesetzt hat. Es ist anzunehmen, dass die Zunahme der illegalen Immigranten aus dem notleidenden Venzuela das Fass zum Überlaufen gebracht hat, so wie in allen Nachbarländern des ehemals reichen Landes.

Reich, bevor Hugo Chavez und seine Mitläufer meinten, dort ein Musterbeispiel für den Sozialismus des 21. Jahrhunderts schaffen zu müssen, stattdessen aber nochmals bewiesen haben, dass Sozialismus zu nichts als Toten und Elend führt.

Quelle: wikipedia.org

Bezüglich des populären Friendly Nations Programms zur Erlangung der dauerhaften Aufenthaltsgenehmigung werden derzeit keine Änderungen erwartet, wobei es mich nicht wundern würde, wenn der nachzuweisende Mindestbetrag von derzeit $5.000 erhöht werden würde.

Über aktuelle Entwicklungen zu diesem Thema, was ja für viele potentielle Umsiedler interessant ist, wird in diesem Blog zeitnah berichtet werden. In diesem Zusammenhang auch nochmal ein Link zum Posting Brückenkopf in Panama.

Weiterempfehlen und wiederkommen.

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