Extra-Fußball-Feiertag in Panama

Gestern abend hat sich Panama mit einem Sieg gegen Costa Rica in der Fußball-WM-Qualifikation für die WM 2018 qualifiziert.

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Quelle: Prensa.com

 

Das ist eine Premiere und deshalb war gestern abend ganz Panama auf den Beinen bzw. den Rädern. Ein Freund brauchte 2 Stunden, um nur wenige Kilometer auf der Calle 50 zurückzulegen.

Noch besser: Präsident Varela hat den heutigen Tag spontan zum außerordentlichen Feiertag erklärt. Nur in Panama.

Weniger Grundsteuer, besseres Rating

Es ist schon eine Weile her, seit Panama von den bekannten Ratingfirmen Investment grade zuerkannt wurde. Moody’s hat nun im letzten Monat erneut inspiziert.

Das Ergebnis lautet unverändert Baa2. Der Ausblick ist jedoch von Stabil auf Positiv angehoben worden.

Und das sind noch nicht alle guten Nachrichten.

Die Nationalversammlung hat letzte Woche ein neues Gesetz zur Besteuerung von Immobilien verabschiedet, das 2019 in Kraft treten soll und diese Steuer um ca. 60% reduziert. Damit wird Immobilienbesitz in Panama noch erschwinglicher.

Derzeit erfreuen sich viele Immobilienbesitzer, die vor ca. 2015 gekauft haben immer noch einer weitgehenden Steuerbefreiung von 20 Jahren. Für uns, gekauft in 2008, sind das also immer noch 11 steuerfreie Jahre. Erst wenn dieser Zeitraum abgelaufen ist, gelten die neuen Regeln:

Panama Property Tax

Selbst bewohnte Immobilien kosten bis 120.000 überhaupt keine Steuer, was darüber liegt nur 0,5%. Bei einem $300.000 Apartment wären das dann also $900, was man ohne Übertreibung als erschwinglich bezeichnen kann.

Mit der Grenze bei $120.000 lässt man die vielen neu entstandenen und entstehenden Häuser der unteren Mittelklasse komplett steuerfrei, die alle preislich da angesiedelt sind.

Gute Nachrichten also für alle und insbesondere für Objekte, die erst in den letzten Jahren gebaut bzw. erworben worden sind und deshalb nicht mehr 20 Jahre, sondern nur 5 Jahre Steuerbefreiung hatten.

Und ein weiterer Grund, Panama als  Lebensmittelpunkt oder Investment-Ziel zu wählen.

BIENVENIDO.

Glückliches Panama

Was für eine Woche: Harvey trifft auf die texanische Golfküste, Irma verwüstet die nördliche Karibik und nun Florida, Mexico erlebt das schwerste Erdbeben.

Alles keine 2 Flugstunden von hier entfernt und Panama merkt davon … nichts.

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Das regelmäßige Auftreten von Naturkatastrophen war für uns bezüglich Auswanderungsziel vor 10 Jahren ein klares KO-Kriterium. Auch wenn es selten passiert, das muss man nicht mitmachen.

Zwei unserer nordamerikanischen Nachbarn haben erst letztes Jahr jeder ein Condo in Boca Raton an der Atlantikküste von Florida gekauft, sind jetzt hier und müssen warten, was passiert und wie ihr Eigentum und die Umgebung nach Durchzug von Irma aussehen wird.

Weitgehend unbemerkt in der Öffentlichkeit hat es in diesen Tagen auch drei schwere Ausbrüche auf der Sonne gegeben, die falls genau zur Erde gerichtet, großen Schaden an Energie- und Kommunikationsnetzen hätten anrichten können.

Und natürlich sind nach diesen Monsterstürmen auch die Klimawandel-Alarmisten zur Stelle.  Ihnen sei gesagt, wenn diese Unwetter „menschgemacht“ sind, dann war es die vorausgegangene Flaute ebenfalls. Mehr als 4.000 Tage hatte nämlich kein schwerer Sturm mehr das US-Festland getroffen, eine bis dahin nicht erlebte Ruhepause.

Und das stellte das IPCC in 2013 fest:

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Im Golf von Chiriqui Nationalpark

Wale haben wir jedes Jahr im Las Perlas Archipel und letztes Jahr auch vor der Isla Iguana (Azuero) gesehen. Immer wieder eindrucksvoll. In diesem Jahr habe ich sie erstmals vom Flieger aus beobachtet und kürzlich warb dann eines unserer Lieblingshotels mit diesem Banner:

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Das Hotel Bocas del Mar liegt direkt am Golfo de Chriqui National Park, der sich über 15.000 ha erstreckt und eine Vielzahl Inseln und Felsriffe umfasst.

Das Hotel besuchen wir regelmäßig. Die Zimmer sind im Bungalowstil, geräumig und komfortabel, direkt am Pool befindet sich ein feines Restaurant, alles in einer tropischen Gartenanlage mit Blick auf das Meer.

 

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Für die Wal-Tour steht ein geräumiges Boot bereit und um 9 Uhr geht es los. Wir sind nur 4 Passagiere, der Guide und der Käpt’n.  Da es bis gegen 15 Uhr dauern soll, haben wir ein Lunchpaket mit Sandwich und Bier an Bord, Wasser sowieso.

Hier ein paar Eindrücke:

 

Außer Walen und Delphinen gibt es auf einer kleinen Insel einen Tümpel, in dem 5 oder 6 Krokodile hausen. Unser Guide füttert sie mit lebenden Krabben, das Knacken der Schalen hallt über die Insel. Die mehr als 1 Meter langen Krokodile sind Feinschmecker.

Der Golfo de Chiriqui National Park ist einer von 16 Nationalparks in Panama.

 

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Die Region liegt südlich von David, Panamas zweitgrößter Stadt und ist, weniger als 100 km vom Vulkan Baru entfernt, ein beliebtes Ziel für die Bewohner der Region, Touristen und Investoren.

Für letztere sollen Isla Boca Brava und Coco Beach als Beispiel stehen.

 

Atlantikbrücke Panamakanal

Ein weiteres bedeutendes Infrastruktur-Projekt nimmt Gestalt an: nur 3 Kilometer vor den Kanalschleusen auf der Atlantikseite entsteht gerade eine neue spektakuläre Brücke. 530 Meter Spannweite, 212 Meter hohe Pylonen und 75 Meter Durchfahrthöhe, völlig ausreichend auch für die Schiffe der Neopanamax-Klasse.

Begonnen hat die französische VINCI Gruppe im Januar 2013 und die Bauzeit war auf 3,5 Jahre veranschlagt. Ich habe sie heute, nach 4,5 Jahren, mal inspiziert:

 

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(C) 2017 Panaviacion Corp.

Wenn diese Brücke fertiggestellt ist, wird das nicht nur das Tor zum Kanal, sondern auch zu 250 km bisher völlig unerschlossene Karibikküste bis nach Bocas del Toro an der Grenze zu Costa Rica sein. Das bedeutet Ansiedlungs- und Tourismusentwicklung für die nächsten 20 Jahre und darüber hinaus.

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(C) 2017 Panaviacion Corp.

In den Bildern sieht man außer der Brückenbaustelle die Atlantikschleusen, rechts die alten, links die neuen mit ihren riesigen Wassersparbecken. Dahinter schließt sich der Lake Gatun an, der Wasserweg zum Pazifik.

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(C) 2017 Panaviacion Corp.

Und für alle Luftfahrt-Interessenten hier noch die Streckenführung:

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Screenshot Foreflight

Start war um 1335 UTC in Scarlett Martinez (MPSM), dann hoch zur Karibikküste (VUMAN als Navigationspunkt), nach Osten drehen und an der Küste entlang bis Colon, von da in Richtung Pazifik, über den Navigationspunkt SAMSU und von dort zum Flugplatz in Chame (MP24).  Beim Fliegen nach Sichtflugregeln, sind die Navigationspunkte nur zur groben Orientierung gedacht, zumal man ja gelegentlich Wolken ausweichen muss. Ab MPSM wurden diese auf 4500 ft überflogen, zur Karibik hin und ab VUMAN konnte dann auf 2500 ft weitergeflogen werden. Die Fotos wurden also aus ca. 850 Meter Höhe aufgenommen. Landung in Chame gegen 1505 UTC.

 

Ocean Reef Panama City

Künstliche Inseln aufschütten und mit hochwertigen Immobilien bebauen kann man nicht nur in Dubai.

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Panama City hat nun Ocean Reef, direkt vor und verbunden mit dem Stadtzentrum – ein extravagantes und teures Quartier. Zwei Inseln und eine Marina dazwischen, was alles einem Gezeitenhub von 6 Metern widerstehen muss. Von der Idee, dem Entwurf und der Wohnqualität her ein erstklassiges Projekt.

Hier ist die Website.

Während Venezuela, ein Land mit riesigen Ressourcen, im Bürgerkrieg versinkt, geht es hier in Panama unaufhaltsam vorwärts (Beispiele unsortiert und ungewichtet):

  • neuer Stadtteil und Sonderzone Panama Pacifico (neu)
  • Internationaler Airport Rio Hato (neu)
  • Metro Linie 1 (neu)
  • Biomuseum (neu)
  • Erweiterung Amador Causeway
  • Metrolinie 2 (neu)
  • Süd-Terminal Tocumen International Airport (neu)
  • Erweiterung Panamericana zwischen Santiago und David auf 6 Spuren
  • Atlantikbrücke Colon (neu)
  • Kongresszentrum Panama City (neu)
  • Kreuzfahrtterminal Panama City (neu)
  • neue Kanalbrücke Pazifik-Einfahrt (neu)
  • Metrolinie 3 mit Anbindung der westlichen Vorstädte (bis La Chorrera)
  • Erweiterung Ausfallstraße Amerikabrücke bis Arrajan auf 6 Spuren
  • Erweiterung Panamericana von La Chorrera bis San Carlos auf 6 Spuren
  • uvm.

 

 

 

 

Vorsorge – Brückenkopf in Panama

Es gibt einen neuen Typ von Auswanderern.

Bisher waren das immer Leute, die einfach neugierig auf die Welt sind oder solche denen es im Urlaub irgendwo so gut gefallen hat, dass sie da dauerhaft leben wollen. Dazu kamen die, denen das regulierte und vorgeplante Leben einfach zu langweilig wurde, die echten Aussteiger.

Seit ca. 2 Jahren erkunden auch Leute das Thema Auswanderung, die mit den politischen Verhältnissen in Europa nicht mehr zufrieden sind, es nicht mehr als ihre Heimat erkennen und bestimmte unerwünschte Entwicklungen für unumkehrbar halten. Wie Frau Merkel sagen sie „Das ist dann nicht mehr mein Land“, meinen damit aber etwas ganz anderes. Und es sind durchweg gestandene Leute mit gesundem Menschenverstand.

Auswanderer aus politischen Gründen – eine ziemlich neue Erscheinung.

Die klassischen Zielländer außerhalb Europas sind Kanada, USA, Australien. Panama ist aus Mangel an Information für die meisten nicht auf dem Radarschirm. Und genau deswegen wurde ja dieses Blog erfunden.

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Quelle: Panaviacion 


Wir haben gerade erst Leute hier gehabt, die genau dieser Kategorie entstammen, schon Kanada erkundet haben und Paraguay als weitere Option. Nach ihren 4 Wochen in Panama dürften diese Alternativen wohl vom Tisch sein und ich hoffe, dass sie darüber selbst mal in einem Post berichten werden. Die kurze und knackige Antwort auf die Frage „Wie war Panama?“ lautete „Alles positiv.“

  • Paraguay? Klar doch, wenn man Landwirt werden will, oder sich verstecken muss.
  • Kanada? Gute Wahl, wenn man die menschenleere Weite liebt oder Multikulti-Städte wie Toronto und Vancouver.
  • USA? Warum nicht, wenn man HighTech-Unternehmer ist und die Firma mehr abwirft als man ausgeben kann.
  • Australien? Wer wirklich alle Brücken abbrechen will, ist downunder gut bedient.

Warum Panama die bessere Wahl ist, wird in diesem Blog seit langer Zeit behandelt, bessere Bilder gibt es hier und mehr zu Investments hier.

Wenn ich von Brückenkopf rede, meine ich folgendes:

Sie kommen für 2 Wochen Urlaub nach Panama und finden heraus, ob das für Sie ein Ziel sein kann. Ich weiß die Antwort schon 😉

Während der Zeit oder beim nächsten Besuch sind 3 Dinge zu tun:

  • Firma gründen und Bankkonto eröffnen.
  • Daueraufenthaltsgenehmigung beantragen
  • Teileigentum an einem Strand-Apartment erwerben (8 Wochen Nutzung pro Jahr)

Im Paket kostet Ihre neue Homebase in den Tropen $50.000. Sie können beliebig oft ein- und ausreisen, Auto und Führerschein oder ein Boot erwerben, ihren evtl. endgültigen Umzug in Ruhe, gern auch über Jahre, vorbereiten. Oder Panama einfach als Ausgangspunkt zur Erkundung Lateinamerikas nutzen.

Das Teileigentum kann wieder verkauft und stattdessen gegen ein komplett eigenes Haus oder Apartment in der City, am Strand, in den Bergen oder gegen eine zünftige Farm eingetauscht werden.

Wenn das interessant ist, dann hier anschauen und Kontakt per Email aufnehmen: office(at)luckxus.com

 

 

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