Ein neuer Trend?

Zufälle gibt es …

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Jetzt kenne ich allein schon drei gut situierte Leute, die unabhängig voneinander ihren langjährigen Wohnsitz in Palma de Mallorca aufgeben, ihre aktuellen Sportwagen verkaufen und ab Herbst 2018 in Panama leben wollen.

Trendsetter?

Bienvenidos!

 

 

Panama im Globalen Innovationsindex

Als Resident Panamas ist man immer auf der Suche nach guten Nachrichten und in den letzten Jahren z.B. bei Wachstum und Kreditrating auch verwöhnt worden.

Heute mal nicht:

Im Globalen Innovationsindix 2018 der WIPO ist das Land vom 63. auf den 70. Platz abgerutscht, bei 126 Teilnehmern. Selbst in Lateinamerika belegt man nur noch den 7. Platz wohingegen Costa Rica und Kolumbien für ihren Fortschritt lobend erwähnt wurden.

Das gefällt mir überhaupt nicht, weil Innovation ein Land fit für die Zukunft, wirtschaftlich und gesellschaftlich erfolgreich macht.

WIPO meint, dass man sich, wegen Klimawandel, auf Innovation bei erneuerbaren Energien konzentrieren sollte. Wirklich? Fällt diesen Leuten nichts anderes ein? Landschaft mit WKA und Solarfeldern zuzubauen ist alles andere als innovativ.

 

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Quelle: La Prensa

 

Am Stand der Technik orientiert, ist für mich klar, dass Energieinnovation bei kleinen und inhärent sicheren Kernkraftanlagen stattfinden wird.

Und dann beginnt in einem Land in der Mitte Europas der Rückbau eines ebenso kostspieligen wie völlig überflüssigen Kraftwerkparks (Solar & Wind), der seinerzeit auch als Innovation angepriesen wurde und pro Familie nicht mehr als eine Kugel Eis pro Monat extra kosten sollte.

 

 

 

 

 

Las Perlas aus der Luft

Nach einigen Regentagen war heute mal wieder strahlender Sonnenschein über Panama. Flugwetter.

Vom Flugplatz Chame ging es auf 4500 ft über 40 nautische Meilen in Richtung Ost über den Pazifik. Und schon bald kommt der Las Perlas Archipel in Sicht. Es ist Walsaison und ich sinke auf 2500 ft ab um den einen oder anderen zu finden. Fehlanzeige. Was ich finde, sind Bilder der Inselwelt, die mich immer wieder begeistern.

Ich fliege über Pedro Gonzalez, an Isla del Rey vorbei und über Isla Viveros nach Isla Contadora, noch ein Stück in Richtung Norden, dann über Isla Saboga mit seiner uralten Kirche wieder Richtung Pedro Gonzalez und drehe dann beim Steigen in Richtung Westen. Isla Otoque ist schon in Sicht und es braucht kein GPS um nach Hause zu kommen.

Hier sind ein paar Aufnahmen:

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Alle Bilder (C) Panaviacion Corp.

Nassim Nicholas Taleb zu Immigration

Als Immigrant interessiert mich natürlich, wie Staaten mit dem Thema umgehen. Die Einwanderungsstrategie Panamas habe ich in vielen Posts beschrieben, die meiner alten Heimat Deutschland betrache ich mit höchster Verwunderung, vorsichtig ausgedrückt.

Hier ist eine weitere kompetente Meinung dazu:

Der aus dem Libanon stammende Nassim Taleb ist laut Wikipedia „philosophischer Essayist und Forscher in den Bereichen  Statistik, Zufall und Epistemologie und ehemaliger Finanzmathematiker. Er arbeitete als Spezialist für komplexe Finanzderivate in mehreren Wall-Street-Unternehmen, bevor er eine zweite Karriere als Wissenschaftler begann und sich mit den Methoden der Berechnung und Interpretation von Zufallsereignissen und dem Umgang mit unvorhergesehenen seltenen, aber mächtigen Ereignissen (von ihm „Schwarze Schwäne“ genannt) beschäftigte.

220px-Taleb_mug  Quelle: wikipedia

Seine Thesen zur aktuellen Open Borders Bewegung in den USA hat er in 3 Tweets kommuniziert (@nntaleb):

„Offene Grenzen funktionieren, wenn ebenso viele Menschen in die eine wie in die andere Richtung wandern.

Gesteuerte Immigration basiert auf der Symmetrie dass jemand ebenso viel einbringt, wie er profitiert. Und die Ethik des Migranten besteht darin, das System in das er eingewandert ist, zu schützen, anstatt ihm zu schaden. Ungesteuerte Migration hat alle Merkmale einer Invasion.

Als libanesicher Christ habe ich den Alptraum ungesteuerter palästinensischer Einwanderung erlebt, der zum Bürgerkrieg geführt hat und ich sehe die Auswirkungen der syrischen Migration. Ich verachte die Täuschungsmanöver der Befürworter offener Grenzen.“

Nichts hinzuzufügen.

WM-Aus für Panama

„Panama hat genauso viele Tore geschossen wie Weltmeister Deutschland“ schreibt Welt Online in einem freundlichen Artikel.

Und seine Niederlagen viel besser weggesteckt.

So gemein!

Bis 10 Minuten vor Halbzeit haben wir die Partie Panama – England zu Hause verfolgt und haben uns beim Stand von 2:0 auf den Weg zum Frühstück mit Public Viewing im CocoBlue am Strand von Farallon gemacht.

Das dauerte nicht länger als 15 Minuten, aber in der Zwischenzeit waren 3 weitere Tore gefallen und das Schicksal unserer Heimmannschaft besiegelt.

Schade.

P.S. Die zweite Halbzeit ging 1:1 aus – erstes WM-Tor für Panama ever!

 

Mit der Express-Fähre nach Isla Contadora

Eine unserer Lieblingsdestinationen hier in Panama war mal wieder an der Reihe.

Zuerst wurde anhand der Gezeitentabelle ein Tag ausgesucht, an dem wir zwischen 10 und 13 Uhr hohen Wasserstand haben würden. Bei Tiefstand haben wir zwar mehr Strand, aber auch jede Menge Felsen im Wasser.

Und es ergab sich, das die Betreiber der Express-Fähre ein Sonderangebot hatten: $49 statt $95 für Hin- und Rückfahrt. Perfekt, und so wählten wir Donnerstag den 21. Juni aus und buchten.

Da die Fähre schon 7:30 ablegt, kommen wir immer schon einen Tag früher in die Stadt und übernachten unweit der Anlegestelle. Diesmal im Amador Ocean View Hotel & Suites – ordentliche Zimmer und sehr akzeptabler Preis, da keine Saison.

Hier ist der Blick auf die Skyline der erwachenden Hauptstadt vom Balkon aus:

Frühstück gibt es erst ab 7 Uhr und deshalb schlendern wir die 200 Meter zum Check-in von Sea Las Perlas. Dort findet man uns nicht auf der Buchungsliste, aber ich habe meine Bestätigung ja als Mail. Die zeige ich vor und bekomme gesagt, das wir bei Ferry Las Perlas gebucht haben. Deren Ablegestelle ist eine halbe Stunde entfernt im ehemaligen Trump Ocean Club, dessen neuen Namen ich noch nicht im Gedächtnis habe. Verflixt.

Rein ins Auto und aufgrund der frühen Stunde sind wir um 7:10 Uhr dort. Auto beim Valet Parking lassen und schnell zum Check-in. Da stehen wir auf der Liste!

Gerade haben wir noch Zeit für Kaffee und Croissant, schon heißt es Boarding und es geht los.

90 Minuten später erreichen wir Isla Contadora im Las Perlas Archipel und unser Kapitän hat kurz vorher noch eine Notbremsung wegen eines Buckelwals hingelegt. Deren Saison hat also schon begonnen und geht bis in den Oktober.

An der Anlegestelle treffen wir Gerald, den Besitzer des gleichnamigen Bed & Breakfast mit populärem Restaurant. Wir melden uns für 13 Uhr zum Mittagessen an und machen uns auf den Weg zu unserem Geheimstrand, wo wir die nächsten vier Stunden mutterseelenallein sein werden.

Wie abgesprochen erscheinen wir bei Gerald zum Mittagessen. Seine Frau Sabine empfiehlt uns frische Dorade und die nehmen wir dann auch. Alles sehr gut, ein Glas Wein dazu und ein paar Neuigkeiten ausgetauscht, so vergeht die Zeit.

Gerald hat 8 Zimmer mit Doppelbett, der Strand ist 150m entfernt. Weisser Sand, klares türkisfarbenes Wasser. Buchen kann man hier.

Um 15:30 bringt uns die Fähre zurück in die City und nach 2 Stunden Autofahrt sind wir dann wieder zu Hause.

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