Das Erdbeben von 1913 – die erste Bewährungsprobe für den Panamakanal

Autor: Monica Guardia, La Estrella de Panama, übersetzt mit http://www.DeepL.com/translator

Der Erfolg des von den Amerikanern gebauten Kanals schien gesichert, aber viele fragten sich, was passieren würde, wenn Panama einem Erdbeben zum Opfer fallen würde.

Es begann im Oktober 1913. Nachdem fast zehn Jahre lang mit dem Bau des Panamakanals begonnen worden war, schien der Erfolg des Werkes gesichert. Die Tausende von Arbeitern unter dem technischen Team der Isthmian Canal Commission hatten es geschafft, mehr als 200 Millionen Kubikmeter Erde und Gestein abzutragen, Dämme und Aufschüttungen sowie den größten künstlichen See der Welt zu bauen, die Panama-Eisenbahn zu verlegen und den Lauf des Chagres-Flusses umzuleiten. Insgesamt wurden mehr als 300 Millionen Dollar investiert, und der Bau befand sich nun in der Endphase, so dass die Strecke im folgenden Jahr eröffnet werden sollte.

Die Profis des U.S. Army Corps of Engineers hatten es geschafft, aber es gab nur ein Aber … Colonel George Goethals, der Chefingenieur des Projekts, versicherte, dass kein Erdbeben ausreichen würde, um den Kanal ernsthaft zu beeinträchtigen. Goethals argumentierte, dass das Wissen der Armee-Ingenieure und die Fortschritte bei der Herstellung von Stahlbeton für eine große Festigkeit sorgten.

Vorgeschichte

1901, nachdem die von Viscount Ferdinand de Lesseps gegründete Universal Isthmian Canal Company nach 12 Jahren das Projekt zum Bau des Kanals durch den Isthmus von Panama aufgegeben hatte, wollten die Amerikaner die große Herausforderung von den Franzosen übernehmen.

Die Regierung von Theodore Roosevelt hatte eng mit der Legislative des Kongresses zusammengearbeitet und festgelegt, dass die Wasserstraße durch Nicaragua gebaut werden sollte. Diese Route, so sagten einige Experten, sei der panamaischen Route überlegen, weil sie weniger Arbeit erfordere. Die beiden großen Seen, Nicaragua und Managua, würden als Wasserquellen dienen und Millionen von Dollar einsparen.

Die Entscheidung schien endgültig, als der französische Ingenieur Philip Bunau Varilla im Juni 1902 intervenierte. Viele werden sich an die Geschichte erinnern, wie er US-Kongressabgeordnete überzeugte, indem er von der nicaraguanischen Regierung herausgegebene Briefmarken verteilte. Die im Jahr 1900 gedruckten Briefmarken zeigten den ausbrechenden Vulkan Momotombo und lösten bei den Kongressabgeordneten, die über die Zukunft des Kanals zu entscheiden hatten, großes Erstaunen aus, zumal in den Tagen zuvor der Vulkan Mont Pelee auf der Insel Martinique ausgebrochen war, der die Stadt Saint Pierre zerstörte und mehr als 25.000 Menschen das Leben kostete. Der Vulkan Momotombo, der sich in der Nähe des Ufers des Managuasees befindet und seit 1883 ständig ausbricht, lag ganz in der Nähe der Strecke, auf der der Kanal gebaut werden sollte. Das gesamte Land Nicaragua, so erzählte Philip Bunau Varilla den Amerikanern, befinde sich in einer ununterbrochenen Linie von nicht weniger als 25 aktiven Vulkanen von Costa Rica bis Guatemala.Angesichts der Gefahr, die von Nicaragua ausging, hatte Bunau Varilla die Amerikaner davon überzeugt, dass Panama ein sichereres Land sei, und zeigte als Beweis Fotos des alten Panama-Turms, des Flachbogens und anderer Mauerwerksbauten aus der Kolonialzeit, die den Jahrhunderten getrotzt hatten.

Trotz aller Argumentation von Bunau Varilla war die Realität, dass auch Panama von einem Erdbeben erschüttert werden könnte. Historische Aufzeichnungen verzeichneten starke Bewegungen in den Jahren 1882 – berechnet mit 7,2 auf der Richterskala – und 1621 – 6,9 auf derselben Skala – laut Ingenieur PW. Chamberlain, von der American Society of Civil Engineers, bot Panama mehr Risiko für die Sicherheit des Kanals als Nicaragua. „Das Fehlen von Vulkankratern in der Nähe der Panama-Route“, so Chamberlains Bericht von 1902, „ist eine ständige Gefahrenquelle für einen Kanal, der auf der panamaischen Route gebaut wird.“ Zur Unterstützung seiner Theorie stellte Chamberlain fest: „1759 gab es in Portugal keinen aktiven Vulkan und dennoch zerstörte in jenem Jahr ein schweres Erdbeben die Stadt Lissabon vollständig. Auf der Insel Jamaika gab es keinen Vulkan, und doch erschütterte 1680 ein Erdbeben Port Royal in der Nähe von Kingston. An der Ostküste der Vereinigten Staaten gibt es keinen Vulkan, und doch wurde Charleston, South Carolina, kürzlich von einem Erdbeben heimgesucht. Es ist bekannt, dass diese Orte durch das Fehlen dieser Sicherheitsventile der Natur, den Vulkankratern, in Mitleidenschaft gezogen wurden.“

Andere Experten

Chamberlains Theorie fand jedoch nicht bei allen Experten Zustimmung, insbesondere nicht bei Professor Angelo Heilprin, einem Verteidiger der panamaischen Route, der argumentierte, dass nur „eine bestimmte Art von Erdbeben“ durch die unmittelbare Anwesenheit von Vulkanen gemildert werden könne. Kapitel VII des Berichts der Isthmian Commission on the Canal vom 30. November 1911 erkannte die Tatsache an, dass Panama einem Erdbeben zum Opfer fallen könnte: „Es ist möglich und sogar wahrscheinlich, dass einige Teile des Kanals, wie z. B. die Schleusentore, von einem Erdbeben betroffen werden könnten. Dieser Umstand kann sich durch die zufällige Kollision von Schiffen mit den Toren noch verstärken. Es ist notwendig, dieses Problem zu berücksichtigen und Kopien der Schleusentore anzufordern, um im Bedarfsfall verfügbar zu sein. Andernfalls ist es möglich, dass ein Riss offen bleibt und Wasser aus dem Kanal abfließt. Wenn sie offen bleibt, könnte der Kanal zerstört werden. Dies ist eine Möglichkeit, sollte aber nicht als Bedrohung angesehen werden. Wenn wir uns von einer ängstlichen Vorstellungskraft leiten ließen, würde nirgendwo auf der Welt ein größeres Ingenieurbauwerk in Angriff genommen werden“, schloss der Bericht, „Es ist die Meinung dieser Kommission, dass die Gefahr eines Erdbebens besteht und im Wesentlichen die gleiche für die nicaraguanische und die panamaische Route ist, und in keinem der beiden Fälle ist sie ausreichend, um den Bau des Kanals zu verhindern.“

Das Erdbeben

Am 2. Oktober 1913, gegen 23:15 Uhr, spürten die Einwohner von Panama City, dass etwas nicht stimmte. Die Erde bebte, in einer langsamen und oszillierenden Bewegung, die allmählich stärker wurde.
„Die Häuser bewegten sich, die Uhren blieben stehen und die auf den Möbeln abgestellten Gegenstände fielen zu Boden. In Panik rannten die Frauen, um ihre Kinder zu holen“, berichtete La Estrella de Panamá in ihrer Tagesausgabe vom 3. Oktober desselben Jahres. Das Beben, das später mit einer Stärke von 6,9 auf der Richterskala berechnet wurde, dauerte mit kurzen Unterbrechungen zwischen 20 und 25 Sekunden. Ein Nachbeben trat fast eine Stunde später auf und war im ganzen Land zu spüren, wenn auch mit größerer Intensität in der Provinz Los Santos, wo die Kirchen von Macaracas und Las Tablas einbrachen und viele Gebäude zerstört wurden. In Penonome starb eine Frau vor Schreck. Alle Augen waren auf die Arbeiten am Kanal gerichtet. Hatten sie Schaden genommen?

„Es sind keinerlei Schäden am Kanal entstanden“, berichtete der Chefingenieur seinen Vorgesetzten, und das bestätigte auch Präsident Belisario Porras, der sich noch am selben Tag vom Zustand der Arbeiten überzeugte.

Später wurde berichtet, dass einige Betongebäude in der Stadt und der Kanalzone Risse erlitten hatten, aber keine ernsthaften Schäden am Kanal entstanden waren. „Kein Erdbeben der Größenordnung, wie es historisch auf dem Kontinent berichtet wurde, hätte Schäden am Kanal verursacht“, sagte Goethals. Im Laufe des Monats Oktober traten viele weitere Beben auf. Am 23. Oktober trat das stärkste Nachbeben auf. Am nächsten Tag war der Kanalbagger Nr. 85 an der Reihe, um eine komplette Probefahrt durch alle Schleusen zu machen. Es war das erste Mal, dass dies gemacht wurde. Der Test war ein voller Erfolg.

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Mehr über Panama, Auswandern und Optimierung hier in der edition besserpanama

Noch ein Grund, einen Plan B zu haben

Vor einigen Tagen gab es diese Titelzeile auf Welt Online:

Das musste ich wirklich zweimal lesen, um es in voller Tragweite zu erfassen. Und wenn es von Annalena Bierbauch gekommen wäre, hätte man auch mit einem Kopfschütteln darüber hinweggehen können.

Welt-Kommentator Broder hat es treffend ausgedrückt: „Der Ethikrat plädiert für Todesstrafe light.“

Im nächsten Schritt bekommen Raucher keine Krebsbehandlung mehr, Übergewichtige keine Diabetes- Medikamente. Und wer diese Politik kritisiert, kommt in die Klappsmühle … oops, das ist ja schon angekündet worden.

Dieses Land ist in wichtigen Bereichen (Finanzen, Klima, Energie, Immigration, Corona, Gesellschaft) auf dem Holzweg. Der Umgang mit Kritikern dieser fragwürdigen Regierungspolitik ist aber noch einmal eine ganz andere Kategorie und macht mich höchst besorgt. Kein Wunder, dass Immigrationsberater hier in Panama und anderswo alle Hände voll zu tun haben.

Der Ethikrat – sind das nicht die Leute, die auch schon der AKW-Abschaltung und dem Stopp der Braunkohle ihren Segen gegeben haben? Fachleute?

Es ist ein 24-köpfiges Gremium, das je zur Hälfte aus Frauen und Männern besteht. Mindestens 21 davon sind ProfessorX und haben sicher eine beeindruckende akademische Karriere hinter sich, sind Angestellte im Öffentlichen Dienst, also integraler Teil des Staatsapparats. Fachlich gesehen sind 6 Philosophen, 5 Juristen, 5 Theologen, und immerhin 7 Naturwissenschaftler/Mediziner dabei.

Nun weiss ich nicht, ob die oben genannte Forderung des Ethikrats einstimmig verabschiedet wurde, oder ob es Gegenstimmen gegeben hat. Wenn ja, sollte in der nächsten Zeit der eine oder andere Rücktritt zu erwarten sein. Ich bin gespannt.

Für mich sieht es jedoch so aus, als ob dieses Gremium nur dazu dient, möglicherweise unpopulären Maßnahmen der Regierung ein Mäntelchen umzuhängen: „Seht mal, wie sorgfältig wir das geprüft haben“. Na dann.

Und deshalb jetzt mal wieder zum Plan B.

Umfassende Information zu diesen Neubau-Oberklasse-Quartieren mit 200 m² Wohnfläche (3 Schlafzimmer, 3 Badezimmer) plus 96 m² Dachterasse sowie 90 m² Abstellfläche im Untergeschoss findest Du hier.

In nachfolgenden Posts werden noch preislich sehr attraktive Strandapartments mit 70 und 140 m² vorgestellt, die im Teileigentum (1/6) schon ab $40.000 zu haben sind, natürlich auch komplett gekauft werden können.

Immigration, Fimengründung, Bankkonto, Immobilie sowie weitere seriöse Investitionsmöglichkeiten gibt es hier aus einer Hand.

All meinen Followern, regelmäßigen und gelegentlichen Lesern ein wunderschönes Weihnachtsfest und ein baldiges Ende des Alptraums in 2021.

Fast vergessen: diese langen Winterabende sind perfekt, um meinen kleinen Buchladen hier aufzusuchen.

Panama heute – am 23. November 2020

Was für ein Tag. Die Ausläufer der beiden karibischen Hurricanes haben sich verzogen, die Sonne strahlt vom blauen Himmel und nur über den Bergen bauen sich langsam Blumenkohlwolken auf, die noch weiß sind, später dann zu schwarzen Gewitterwolken werden und gegen Abend für Abkühlung sorgen – der tropische Thermostat.

Der Kanal hat heute schon einige Transits der Panamax- und Post-Panamax-Klasse gesehen. Im Moment ist es ruhig, weil gegen Mittag immer die Transitrichtung umgekehrt wird. Von den Pazifikschleusen bis hoch zum Lake Gatun geht es durch den Culebra-Cut, die engste Stelle im Transit und da passen die Pötte nur in einer Richtung durch. Vormittags geht der Verkehr deshalb aus dem Pazifik in Richtung Karibik, nachmittags wird es umgekehrt.

Quasi vor unserer Haustür liegt die Grace vor Anker, eine 81 Meter lange und auf Grand Cayman registrierte Yacht, die auf die Passage wartet. Sie wurde 2014 in Deutschland gebaut und die Kosten für so ein Schmuckstück belaufen sich auf mehr als 100 Mio. USD. Wer es genauer wissen will, hier.

Quelle: superyachttimes.com

Auf marinetraffic.com kann ich schon gut sehen, was heute nachmittag hier noch an Tonnage vorbeikommen wird.

Was sonst? Klaus Happ, der Betreiber von frapan-invest.com, war letzte Woche nach vielen Monaten wieder im Land und hat seine Eindrücke in einem Video zusammengefasst. Ansehenswert.

Bei unseren regelmäßigen Walks auf dem Amador Causeway treffen wir immer mehr Leute, die ihre Maske in der Hand, statt im Gesicht tragen. Sportler sowieso, aber auch Autofahrer trauen sich das zunehmend und wir haben registriert, dass die Polizei das kaum noch beachtet. Eine aktuelle Übersicht zeigt, dass wir hier inzwischen besser aussehen, als die europäischen Musterknaben.

Quelle: CDC

Last but not least: man hat gerade einen CNN-Spot aus 2006 ausgegraben, wo man fragt, „Warum kontrollieren Venezolaner einen US-Hersteller von Wahlauszählungsgeräten?“

Quelle: thenationapulse.com

Komisch nur, dass die MSM solche Verbindungen in den letzten Tagen als völligen Unsinn klassifiziert hatten. Ein MIT Datenanalyst hat übrigens die unterschiedliche Wichtung von Wählerstimmen als ein im Handbuch beschriebenes Merkmal der Wahlmaschinen bezeichnet.

Themenwechsel: Der ehemalige Chief Science Officer von Pfizer sagt hier, was er vom PCR-Test und den Konsequenzen hält: „Die Pandemie ist vorüber.“

Von meinem Logenplatz aus kann ich mir den ganzen Zirkus zum Glück ziemlich entspannt anschauen.

Passt auf Euch auf, nicht nur wegen Corona.

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BREAKINGNEWS: Bitcoin, Paypal, Panama

Vor einigen Tagen hat der Zahlungsdienstleister Paypal angekündigt, dass man demnächst auch Transaktionen in Bitcoin und einigen anderen Cryptowährungen unterstützen wird. Das ist ein ziemlich bedeutsamer Schritt, für Paypal und für die Gemeinschaft der Cryptoinvestoren, bringt er doch Bitcoin & Co. näher an alltägliche Zahlungsvorgänge, befördert deren Akzeptanz.

Nachdem es schon seit 2016 in Panama City eine Bitcoin Academy gab, werden wir hier demnächst ein schwimmendes Crypto-Technologie- und Geschäftszentrum haben.

La Estrella schreibt dazu (übersetzt mit DeepL):

Ein neues Geschäftskonzept wird nach Panama kommen und das Land als Vorreiter bei der Einführung von Leasing für „digitale Nomaden“ positionieren. Die MS Satoshi, ein 12-stöckiges, 245 Meter langes Wohnkreuzfahrtschiff, wird Anfang Dezember im Golf von Panama vor Anker gehen und befindet sich im Besitz der Ocean Builder, die über eine Kapazität von 2.020 Einwohnern verfügt. Dieses Luxusschiff wird am 4. November vom Hafen von Piräus in Athen, Griechenland, nach Panama abfahren, wo es 22 Kilometer vor der Küste vor Anker liegen wird. Mietverträge werden ab dem 5. November angeboten, um Anfang 2021 nach Biosicherheitsmaßnahmen wegen Covid-19 besetzt zu werden.

Quelle: oceanbuilder.com

Die Wohnungen richten sich an Unternehmer der neuen Technologien, Beeinflusser und Manager der Krypto-Währung, also an Fachleute, die ihre Aufgaben über das Internet und aus der Ferne erledigen. Die Tourismus- behörde Panamas (ATP) berichtete am Sonntag in einer Pressemitteilung, dass das Schiff vor Anker liegen und die Kommunikation mit dem Festland über ein Fährsystem erfolgen wird, wobei die geschätzte Fahrzeit zwischen dem Schiff und der Stadt 30 Minuten beträgt.

In der Erklärung sagte der Generalverwalter der ATP, Ivan Eskildsen, dass „dieses innovative Projekt dazu beiträgt, Panama international zu positionieren und damit die Wettbewerbsfähigkeit des Reiseziels zu stärken“.

Der Betriebsdirektor von Ocean Builder, der Amerikaner Tschad Elwartowski und ebenfalls anerkannter Bitcoin-Investor sagte: „Wir hoffen, hier in Panama ein Zentrum für Innovation zu schaffen, unser Ziel ist es, zu entdecken, wie man nachhaltig im Meer leben kann.“

Quelle: http://www.oceanbuilders.com

Das sind spannende Neuigkeiten und es ist gut zu wissen, dass Panama offen für solche Projekte ist. Vom Ankerplatz der MS Satoshi werden ihre Bewohner einen wunderschönen Ausblick auf die Skyline der Hauptstadt haben. Sie haben unzählige Bars und Restaurants, Diskos und Museen, Banken und internationale Unternehmen vor ihrer Haustür, ebenso wie die nur 40 km entfernten Inseln des Las Perlas Archipels.

Wer nun Panama wegen mehr Netto vom Brutto in seiner Planung hat, muss keine teure Kabine auf der Satoshi kaufen. Die hier praktizierte Territorialbesteuerung sorgt ganz legal dafür, dass keinerlei ausländische Einkünfte zu deklarieren sind oder besteuert werden. Dazu habe ich in meinem eBook „Sonnig, sorglos, steuerfrei“ ausführlich geschrieben und ein mögliches nicht-digitales Geschäftskonzept als Beispiel vorgestellt. (hier ist der pdf-Download)

Wer für sein Panama-Business dann ein temporäres Headquarter braucht, wird hier oder hier fündig.

Na endlich: Maskenverbot!

Auf dem Territorium der Republik Panama gibt es eine Anzahl selbstverwalteter Gebiete der indigenen Bevölkerung, sog. Comarcas. An der westlichen Karbikküste des Landes, von El Porvenir bis Puerto Obadia erstreckt sich über fast 300 km die Comarca der Guna Yala, die zum Schutz ihrer Kultur ein eigenes Regelwerk haben, das auch respektiert wird.

Quelle: yumpu.com

Der Congreso Cultura Guna hat nun für sein Gebiet ein Maskenverbot (!) ausgesprochen, dem sich nicht nur Bewohner, sondern auch einreisende Touristen und Behörden zu unterwerfen haben.

Was für eine Konstellation: Maskenpflicht im ganzen Land und Maskenverbot in der Guna Comarca. Grund umzuziehen?

Die Gesundheitsbehörden sind natürlich entsetzt und versuchen eine Lösung zu finden. Auf vielen Inseln wohnen dort insgesamt ca. 36.000 Menschen, zumeist dicht gedrängt und es gab dort seit Ausbruch vor 7 Monaten kumuliert 889 Fälle.

Meine Meinung ist, dass das Leben auf diesen Inseln, in offenen Häusern Gegenmittel genug gegen jede Art von Virus darstellt. Bei körper-bewohnenden Insekten sieht das schon anders aus, aber dagegen hat man Ivermectin, was wiederum gut gegen CoVid-19 sein soll. Alles hängt eben mit allem zusammen. Irgendwie.

Die Entscheidung des Congreso Cultura Guna könnte einen sehr nützlichen Feldversuch einleiten. Einfach machen lassen.

Panama Karibikparadies

Das extreme Gegenteil zu dem, was die Guna machen findet sich hier.

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Amador Causeway – der Magnet der Hauptstadt

Wer demnächst wieder Panama City anfliegt, bekommt im Endanflug dieses beeindruckende Bild zu sehen, aus deutlich geringerer Höhe. Hier sind einige Details:

Quelle: Google Earth

Was wir hier in Bildmitte sehen, ist die Pazifik-Einfahrt des Panamakanals. Sie beginnt am unteren Bildrand, dann folgt die Brücke der Amerikas, Teil der Panamericana, unmittelbar dahinter in Richtung links oben schließen sich die Hafenanlagen von Balboa sowie Rodman an. Kurz dahinter fahren die Schiffe rechterhand in die alte Miraflores-Schleuse ein, während man links deutlich die riesigen Wassersparbecken der neuen Cocoli-Schleusen sehen kann.

Über die Brücke gelangt man im weitesten Sinn von Nord- nach Südamerika und der Kanal verbindet den Pazifik mit dem Atlantik. Was für ein geografisch und strategisch bedeutsamer Punkt.

Die strategische Bedeutung wird untermauert durch die auf beiden Seiten des Kanals sichtbaren Flugplätze, Albrook und Howard, die ursprünglich zum Schutz des Kanals angelegt wurden, heute ausschließlich zivil genutzt werden. Aus der Howard Airbase auf der westlichen Kanalseite wurde Panama Pacifico (MPPA), zugleich Kern einer ökonomischen Sonderzone.

Auf dem östlichen Kanalufer wurde aus der Albrook AFB (Air Force Base) der Aeropuerto Marcos A Gelabert (MPMG), wo sich der Großteil des Inland- und geschäftlichen Flugverkehrs sowie Wartungseinrichtungen und Flugschulen konzentriert.

Wer die meistgenutzte Piste 01 anfliegt, schwebt direkt und in niedriger Höhe über Kanaleinfahrt, Amerikabrücke, Containerhafen und vorbei am historischen Gebäude der Kanalverwaltung. Nicht selten überfliegt man die Brücke, wenn zeitgleich ein Schiff unter derselben entlangzieht.

Strategische Bedeutung hat im 21. Jahrhundert noch eine weitere Komponente: Unterwasserkabel, die beide Ozeane kreuzen und globale Internetkommunikation ermöglichen. Kopfstationen befinden sich auf beiden Seiten des Kanals.

Quelle: submarinecablemap.com

Die Albrook Mall, direkt rechts neben dem Flugfeld, beherbergt mehr als 700 Läden, ein Hotel, viele Restaurants und Imbissstände, sowie Unterhaltungseinrichtungen.

Der rechte obere Teil des Bildes zeigt den Stadtkern von Panama City, mit seiner beeindruckenden Skyline, der historischen Altstadt und den zwei künstlichen Inseln des Ocean Reef.

Historisch wird es wieder, wenn wir von der Kanaleinfahrt zum unteren Bildrand gehen. Dort finden sich die kleinen Inseln Naos, Perico und Flamenco. Sie sind untereinander und mit dem Festland durch den Amador Causeway verbunden. Ein kleiner Teil der gewaltigen Aushubmengen beim Kanalbau sind nämlich vor mehr als 100 Jahren dort als Wellenbrecher zum Schutz der Kanaleinfahrt aufgeschüttet worden. Nicht so einfach, bei bis zu 6 Meter Gezeitenhub.

Heute ist es eine 3 km lange vierspurige Straße, mit Minikreiseln und Aufpflasterungen, sowie mit breiten Rad- und Spazierwegen entlang der Kanaleinfahrt und mit Blick hinüber zur Stadt. Unzählige gastronomische Einrichtungen, Rad- und Stand-Up-Paddle-Verleih machen den Amador zum Besuchermagnet für die Hauptstädter und ihre Gäste, besonders natürlich am Wochenende.

Hier liegen eine Vielzahl Yachten aller Preisklassen geschützt vor Anker und von hier aus fahren die Fähren hinüber zur Isla Taboga sowie zu den Inseln des Las Perlas Archipels.

Auch wohnen kann man am oder auf dem Causeway, allerdings gibt es nur einige wenige Quartiere. Dieses hier befindet sich auf Isla Naos, zwei weitere auf Isla Perico. Leben in der City und doch nicht in der City, sozusagen.

Quelle: unbekannt

Am Eingang des Amador befindet sich das Biodiversity Museum, in einem von Sir Frank Foster gestalteten spektakulären Gebäude, sowie das architektonisch eher einfallslose, dafür riesengroße neue Kongresszentrum.

Ab morgen, dem 12. Oktober 2020, ist Panama Tocumen als Hub of the Americas wieder geöffnet für den regulären internationalen Flugverkehr, werden Touristen erwartet, wenn auch zunächst noch mit einigen Unbequemlichkeiten. Man muss wohl Politiker von Beruf sein, um ein Land für Touristen zu öffnen, seine Strände als Hauptanziehungspunkte aber weiterhin geschlossen zu halten.

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Vor Anker

Nach 6 Monaten vor Anker hat sich soeben die CARNIVAL MIRACLE auf den Weg gemacht. Die noch größere CARNIVAL PANORAMA und die STAR PRINCESS liegen noch vor der Pazifik-Einfahrt des Panama-Kanals.

Quelle: MarineTraffic app

So wie hunderte Airliner wegen COVID-19 auf den Flugplätzen weltweit abgestellt waren und überwiegend noch sind, so war auch das big business der Kreuzfahrtschiffe komplett eingestellt.

Ursprünglich bis zum 1. Oktober verordnet, hat die Cruise Lines International Association (CLIA) das nun freiwilig bis zum 31.10.2020 verlängert, natürlich auch aufgrund der Situation in den Häfen und wegen fehlender Zubringerflüge.

Quelle: MarineTraffic app /Titelbild prensa.com

Bisher waren von Panama abgehende Kreuzfahrten weitgehend auf Karibikstrecken von Colon aus beschränkt. Nun wird aber in Sichtweite der ankernden Kolosse das neue Kreuzfahrt-Terminal von Panama City fertiggestellt und kann hoffentlich bald in Betrieb genommen werden.

Dann wird es früher oder später von hier aus attraktive Pazifik-Touren geben: Acapulco und Cabo San Luca, San Diego und Los Angeles, San Francisco und Vancouver im Norden, die Galapagos-Inseln und Guayaquil, Lima und Valparaiso, Puerto Montt und Punta Arenas mit Feuerland im Süden, oder gar Hawaii und Polynesien.

Noch ein guter Grund, Panama als Lebensmittelpunkt zu haben.

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Panama öffnet ab 12. Oktober, anderswo Verschärfungen in Sicht

Wird aus Panamas Umgang mit der CoVid19-Krise eine Erfolgsgeschichte?

Mit einer Infektionsrate um 10%, einem Rt-Wert deutlich unter 1, mit stetig abnehmender Zahl an täglichen Todesfällen, mit weniger Patienten in Hospitälern und auf Intensivstationen ist Panama auf einem guten Weg.

Die erfolgte schrittweise Öffnung von Wirtschaftssektoren und weitgehende Aufhebung von Restriktionen hat bisher keine Gegenbewegung erkennen lassen.

Mit dieser positiven Entwicklung steigt zugleich auch das Vertrauen der Verbraucher, wie eine soeben veröffentlichte Umfrage von Industrie-, Handels- und Landwirtschaftskammer deutlich veranschaulicht.

Der Index des Verbrauchervertrauens lag im September mit 95 um ganze 30 Punkte über dem Wert vom Juni dieses Jahres. Die Erwartungen für die wirtschaftlichen Aussichten des eigenen Haushalts stiegen in diesem Zeitraum von 89 auf 113. Eine positive Sicht der Verbraucher ist essentiell für eine Erholung der Wirtschaft.

Nachdem schon in den letzten Monaten Bürger und Residenten Panamas ziemlich unkompliziert ein- und ausreisen konnten, wird das Land ab 12. Oktober generell geöffnet. Einzige temporäre Einschränkung ist die Notwendigkeit der Vorlage eines aktuellen Testzertifikats oder das Absolvieren eines Schnelltests direkt bei Einreise.

In vielen anderen Regionen der Welt, einschließlich Europa, werden hingegen ansteigende Infektionszahlen registriert und entsprechende Massnahmen angeordnet.

„Maskenpflicht in München“, „Lockdown in Madrid“, „Zahlen in London schießen in die Höhe“ – alles Orte, wo man unlängst noch den Kopf geschüttelt hat, wenn man so etwas zum Beispiel aus Panama gehört hat. Und überall dort kommt demnächst noch die alljährliche Grippe hinzu.

Gemäß einem desinformativen Youtube-Beitrag, den ich mir gestern teilweise angeschaut habe, waren die hiesigen Infektionszahlen im Juli und August darauf zurückzuführen, dass wir hier ja kalendarischen Winter haben, also ohnehin Grippezeit herrscht. Der gleiche Sprecher empfand es auch als „Wahnsinn“, dass bei der Einfahrt in eine Großmarkthalle die Fahrzeuge desinfiziert und die Temperatur der Insassen gemessen wurde.

Höchste Zeit, dass die Hysterie auf allen Seiten zu Ende geht und Normalität einzieht.

Willkommen in Panama.

Pandemie überlebt? Dann ist es Zeit, meinem „120-Jahre-Plan“ zu folgen. Hier ist der Gratis-pdf-Abruf. #Langbesserlebigkeit

Reisen in Coronazeiten

Am 24. August sind wir von Panama via Amsterdam nach Frankfurt geflogen und haben 3 Wochen in Deutschland mit family & friends verbracht. Am 14. September ging es auf dem gleichen Weg zurück.

Was waren unsere Eindrücke?

Mit KLM haben wir vor einigen Wochen den Trip PTY – AMS mit einer Boeing 777, AMS – FRA auf einer Embraer, und genauso zurück gebucht. Alle Segmente auf den gleichen Plätzen: 1A und 1C. Alle Abflug- und Ankunftszeiten wurden planmäßig eingehalten.

Panama City – Tocumen. Das war ein sehr ungewohntes Bild: wir waren ziemlich früh in die Stadt gefahren und außer uns saß genau ein Reisender ganz verloren in einem völlig geleertem Flughafen. Die ca. 15 sichtbaren Angestellten waren mit Temperaturcheck und Ermahnungen zum Maskentragen beschäftigt. Keinerlei Gastronomie oder Verkauf, keine Lounges. Zwei Stunden vor Abflug trudelten insgesam ca. 100 weitere Passagiere ein und der normale Check-in begann.

Nicht normal war die Ausrüstung einiger chinesischer Passagiere, die wohl zuerst nach Amsterdam und von dort, in einem weiteren 10-Stunden-Flug nach Hause wollten. Solche Ausstattung kannte ich nur von Filmen wie Outbreak oder aus meiner kurzen Militärzeit, als es um Schutz vor ABC-Waffen ging (atomar/biologisch/chemisch). Nicht umsonst haben die Chinesen persönliche Schutzausrüstung in aller Welt aufgekauft, bevor die WHO eine Pandemie verkünden durfte.

Amsterdam Schiphol. Beinahe business as usual. Alle Shops und Imbiss-stände geöffnet, Hinweise zum Maskentragen und Abstand halten. Wir hatten 4 Stunden Zeit für Essen, Trinken und Shoppen. Normale Immigration, keinerlei Fragen, keine besonderen Massnahmen.

Mit 1100 km/h über den Atlantik

Im Flieger nach Frankfurt wird ein Papier ausgehändigt, dass uns mehr oder weniger unverbindlich auf Test und Quarantäne hinweist. Einreise aus Amsterdam, Schengen-Raum, ohne jede Kontrolle. Durchmarsch zum Gepäckkarussell. Hinweise auf CoVid-19-Testzentren am Fernbahnhof haben wir ignoriert.

Stattdessen zum Sixt-Schalter und das vorbestellte Auto abholen. Ich buche regelmäßig die Audi A3/BMW 3er/ Mercedes C-Kategorie und versuche dann ein Upgrade zu kriegen. Spätestens mit moderatem Aufpreis klappt das dann meist. So auch dieses Mal und wir machten uns in einem A6 mit Diesel V6 auf die Autobahn. Gute Maschine!

Unterwegs setzte dann gelegentlich das MMI komplett aus, also Navigation und Musik, kam nach einigen Minuten zurück. 200 km weiter wurde das Nachfüllen von 1 l Motorenöl angefordert, was ich schon nicht mehr lustig fand.

Am nächsten Tag schnurstracks zu Sixt in Erfurt und reklamiert. „Das Öl können wir nachfüllen“, aber ich wollte nicht auf unseren Touren ohne Navigation und Musik unterwegs sein. Also Auto wechseln, in der Hoffnung noch ein besseres zu bekommen. Klappte nicht, ein anderer A6 stand zur Verfügung. Na gut.

Wenige Ampelkreuzungen später war klar, dass mir jetzt ca. 100 PS fehlten und der Blick unter die Haube bestätigte, dass ich von V6 auf vier Zylinder abgestiegen war. Nicht mit mir.

Am nächsten Tag wieder bei Sixt angeklopft. Natürlich war mir klar, dass ich eine Fahrzeugkategorie und nicht ein spezielles Triebwerk gebucht hatte. Die Leute hinter dem Tresen verstanden aber mein Problem und versprachen, am Nachmittag wieder einen V6 für mich zu haben. Genau so kam es und deshalb werde ich auch nicht beklagen, dass kein Waschwasser im Vorratsbehälter war und ich nach 2.000 km selbst Öl nachfüllen musste. Alles gut und Dank an Sixt in Erfurt.

Bestes Sommerwetter, alle Restaurats in der wunderschönen Erfurter Altstadt hatten ihre Sitzmöbel auf dem Bürgersteig platziert und alles war voll besetzt. Frohe Menschen, gutes Essen ud beste Laune.

In Kaufhäusern, Supermärkten und sonstigen öffentlichen Einrichtungen war Maskentragen vorgeschrieben, ansonsten keinerlei Stress.

Alltag mit family & friends, alles fast wie immer.

Ein Ausflug nach Potsdam zum Treffen mit ehemaligen Kommilitonen verlief ebenso unangestrengt: Dampferfahrt, Bustour mit Besichtigung der historischen Stätten. Maske in der Hosentasche und bei Anforderung aufgesetzt. Kein Problem.

Gegen 23 Uhr kam unsere Gruppe ehemaliger Studenten ins Hotel zurück, das erste Haus am Platz. Alle hatten noch Durst, aber Restaurant und Bar waren geschlossen. Ein freundliches Gespräch mit der Rezeption ergab, dass es in deren Kühlschrank noch einen Vorrat an Bier gab und wir in der Lobby Platz nehmen durften. Nach weiteren 2 Stunden hatten dann alle die nötige Bettschwere.

Kompliment an das hilfreiche und professionell agierende Personal im Mercure.

Wenige Tage vor dem geplanten Rückflug absolvierten wir einen PCR-Test und der wurde in Frankfurt dann auch benötigt, um unseren Zubringer nach Amsterdam besteigen zu können. Von da an lief alles planmäßig.

Da wir schon früh um 6 Uhr am Frankfurter Flughafen waren, kann man die Situation nicht einschätzen. Wir fanden in Halle B genau einen guten Kaffeestand und freundlichen Service.

Das Kabinenpersonal der KLM tat sein Bestes, um trotz der Restriktionen akzeptablen Service zu bieten und das gelang auch. Im Gespräch merkte man, wie diese Profis es bedauern, nicht den vollen Service bieten zu können. Hoffentlich bald wieder.

Bilanz:

Fernreisen in Coronazeiten sind möglich, wenn auch nicht so vergnüglich, wie vorher.

Der Alltag in Deutschland war aufgrund der Infektionszahlen deutlich entspannter, als in Panama.

Seit unserer Abreise hat sich die Situation hier im Land deutlich verbessert. Es bleibt abzuwarten, wie sich die aktuelle weitgehende Öffnung auswirkt und ob tatsächlich ab 28. September der normale Flugverkehr und Tourismus wieder starten kann. Ich bin optimistisch.

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Zurück in Panama

Tocumen International Airport am Montag abend, dem 14. September 2020: Die KLM-Maschine aus Amsterdam landet planmäßig und ca. 100 Passagiere steigen aus. Alle haben vorher einen offiziellen Fragebogen ausgefüllt, über Abflugort, mögliche Symptome, Adresse in Panama und Telefonnummer.

Empfangen werden wir von medizinischem Personal, das uns in einen abgetrennten Bereich dirigiert, wo jeder einen weiteren Fragebogen in die Hand gedrückt bekommt. Inhaltlich ähnlich, verschiedene Versionen, in Spanisch und inhaltlich konfus. Alle versuchen, das so schnell wie möglich auszufüllen, um nach Hause zu kommen. Nach Komplettierung wird es vom Personal auf Vollständigkeit überprüft, der Inhalt teilweise auf einen weiteren kleinen gelben Zettel übertragen, den wir dann bei der Immigration vorzeigen müssen.

Freunde holen uns ab, die gerade ihren ersten Tag mit Ausgang genossen haben, wir kommen nach 20 Stunden Reisezeit zu Hause an und sind froh. Keine weiteren Tests, keine sonstigen Instruktionen oder gar Restriktionen.

Am Dienstag fahren wir einkaufen, um den Kühlschrank aufzufüllen und am Mittwoch nachmittag klingelt das Telefon.

Irgendjemand von der Gesundheitsbehörde erklärt uns, das wir ab sofort einer strikten 14-tägigen Quarantäne unterliegen würden. Meine Frage, ob es denn unter den Mitreisenden einen Infektionsfall gegeben habe, wird klar verneint, dies sei das normale Protokoll. Auf meine Rückfrage, wie wir uns denn versorgen sollen, verspricht er, uns am Folgetag, also heute zu informieren. Ortszeit 16:00. Kein Anruf.

Natürlich macht das keinen Sinn. Wir kommen aus Deutschland, einer Region, die pro Kopf nur 15% der Infektionswerte hat, wie Panama. Uns in Daheim-Quarantäne zu schicken, schützt uns, nicht die Bewohner Panamas. Außerdem sind wir mit einem Negativtest eingereist. Was soll der Quatsch?

Also telefonieren wir erstmal mit Anwalt und sachkundigen Freunden. Die Gesetzeslage ist so, dass man tatsächlich nach Einreise, egal woher, für 14 Tage in heimische Quarantäne muss. Das wird im Polizeicomputer hinterlegt, so dass bei jeder Straßenkontrolle der Beamte sofort sieht, falls jemand dagegen verstößt.

Die Folge: Vorführung beim örtlichen Friedensrichter und eine erhebliche Geldstrafe. Das braucht kein Mensch und unser Spanisch ist definitiv nicht geeignet, dort eine eindrucksvolle Verteidigungsrede zu halten.

Unschönes Ende eines schönen Ausflugs. Mehr dazu im nächsten Post.

Die positive Nachricht: am 28.9. soll der Spuk vorbei sein, das Land wieder öffnen für Tourismus. Ohne Quarantäne.

Nachtrag: Wir hätten den kleinen gelben Zettel lesen sollen. Er sagt deutlich, dass wir uns zu Hause für 14 Tage in Quarantäne zu begeben haben und dass die Einhaltung von den Gesundheitsbehörden kontrolliert wird

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