Traumwelt und Realität

Regelmäßige Leser wissen, dass ich hier außer „fast alles über Panama als Auswanderungsziel“ auch immer mal wieder über Reisen und Logistik sowie Energie und Klima poste.

Regelmäßig läuft Flightradar24 in einem meiner Desktop-Fenster, was immer eine unerschöpfliche Quelle spannender Information ist.

Aktuell interessiert mich die Pazifikpassage zwischen Nordamerika und Japan, speziell Tokyo mit seinen beiden internationalen Flughäfen Haneda und Narita.

Es gibt eine Menge täglicher Verbindungen, die mit bemerkenswerter Pünktlichkeit abgeflogen werden. Die Streckenlänge liegt zwischen 9.000 und 11.000 km, die Flugzeiten zwischen 10:30 und 13 Stunden. Ab Mittag kommen die Maschinen aus Asien und zwei Stunden später geht es zurück.

Wie viele Menschen mögen da wohl täglich von Nordamerika aus (ohne Hawaii) mit Ziel Tokyo unterwegs sein? Einfach mal schätzen!

Das nachfolgende Bild bringt eine erste Hilfe. Es ist ein Screenshot mit allen Maschinen, die kurz vor Schreiben des Blogs, am Nachmittag meiner Zeit, auf der Strecke sind. Das Bild ist ziemlich vollständig. Wenn ich aufgepasst habe, fehlt nur noch die Singapore Airlines aus Los Angeles, Abflug 15:30 Ortszeit.

Insgesamt sind da 40 (!) Maschinen unterwegs, ausschließlich long-range, wide-body, 2 Turbinen und mit mehr als 300 Plätzen. Also Boeing 777 und 787 sowie Airbus 350, keine einzige A380.

Das sind ca. 13.000 Passagiere, die da jeden Tag unterwegs sind und mehr als 4,7 Mio. im Jahr. Unglaublich, oder?

Laut BUND „ist jeder Flug ein Sargnagel, der mit zur Beerdigung unseres Klimas beiträgt“. Was wären wir alle ohne Klima?

Man kann also nur hoffen, dass das dabei ausgestoßene CO2 von Annalenas „Kobold“ irgendwo schadlos „im Netz gespeichert“ wird.

So ein schöner Anfang und so ein trauriges Ende. Sorry.

Neue Immigrationsregeln?

Es gibt derzeit Diskussionen und Gerüchte, die darauf hindeuten, dass Panama Anfang kommenden Jahres seine Immigrationsregeln verschärfen könnte.

Quelle: ciudad del saber

Rückfrage bei meinem Immigrationsanwalt ergab, dass man bereits die bisher praktizierte Legalisierung illegal im Land Lebender ausgesetzt hat. Es ist anzunehmen, dass die Zunahme der illegalen Immigranten aus dem notleidenden Venzuela das Fass zum Überlaufen gebracht hat, so wie in allen Nachbarländern des ehemals reichen Landes.

Reich, bevor Hugo Chavez und seine Mitläufer meinten, dort ein Musterbeispiel für den Sozialismus des 21. Jahrhunderts schaffen zu müssen, stattdessen aber nochmals bewiesen haben, dass Sozialismus zu nichts als Toten und Elend führt.

Quelle: wikipedia.org

Bezüglich des populären Friendly Nations Programms zur Erlangung der dauerhaften Aufenthaltsgenehmigung werden derzeit keine Änderungen erwartet, wobei es mich nicht wundern würde, wenn der nachzuweisende Mindestbetrag von derzeit $5.000 erhöht werden würde.

Über aktuelle Entwicklungen zu diesem Thema, was ja für viele potentielle Umsiedler interessant ist, wird in diesem Blog zeitnah berichtet werden. In diesem Zusammenhang auch nochmal ein Link zum Posting Brückenkopf in Panama.

Weiterempfehlen und wiederkommen.

Brücken und Chancen

Vor drei Tagen ist die Puente Atlantico eröffnet worden, die nun als neues Wahrzeichen stolz die aus dem Karibischen Meer in den Panamakanal einfahrenden Schiffe begrüßt.

Gleichzeitig erschließt sie die Costa Abajo, also die Untere Küste, die sich von Colon bis Bocas del Toro erstreckt – 250 km weitgehend unberührter Karibikstrand!

Erst drei Jahre ist es her, dass 3 km entfernt die großen neuen Schleusen in Betrieb genommen wurden. Ein Großprojekt folgt dem anderen. So ist es, in einem Land zu leben, das sich dynamisch und positiv entwickelt.

Quelle: acp.com

Mit dem Abschluss der Brückenkonstruktion auf der Atlantikseite hat auf der Pazifikseite schon der Bau der nächsten Kanalbrücke Nr. 4 sowie der 6-spurige Ausbau der Autostraße in Richtung Coronado begonnen. Es ist unglaublich, was hier in Sachen Infrastruktur passiert.

Diese neue Brücke wird von einem chinesichen Konsortium gebaut, wie auch schon das neue Kongresszentrum. Gut und schön. Der neue Präsident hat allerdings klargestellt, dass die Kooperation mit China keinesfalls zu Lasten der strategischen Partnerschaft mit den USA gehen wird.

Die aktuellen Vorgänge in Hongkong, wie auch die Aufrüstung im Südchinesischen Meer verdeutlichen nochmals, dass die Volksrepublik China unverändert von einer kommunistischen Partei geführt wird und deren Ziele rücksichtslos verfolgt. Die Zeiten des ungebremsten Aufstiegs sind allerdings vorbei und mit schwächerem Wachstum werden in den kommenden Jahren an vielen Stellen soziale Spannungen aufbrechen.

Quelle: baltimoresun.com

Wer Hongkong für einen sicheren Hafen hielt, muss jetzt neu denken.

Mit 10 Jahren Erfahrung meine ich, dass Panama die viel bessere Lösung ist. Vor einigen Monaten hatte ich in diesem Blog schon mal das Projekt LiBERTADO angesprochen. Das Konzept ist fix und fertig, muss jetzt nur noch final gegliedert werden. Das soll in den nächsten 4 Wochen erledigt sein und wird dann in diesem Blog publiziert. Also wiederkommen.

Und noch eine Ankündigung:

Im Herbst 2020 startet hier ein spannendes Bauprojekt, für das qualifizierte und motivierte Arbeitskräfte gebraucht werden. Wer Schreiner, Tischler oder Dachdecker ist und bereit, für 3 Jahre auf einer Pazifikinsel im Golf von Panama das Startkapital für sein Leben in Panama zu verdienen, ist gern willkommen. Interesse? Bitte Mail an office(at)luckxus.com senden.

Stadtstrand reloaded ….

Seit einigen Jahren laufen schon Baumaßnahmen, um die Wasserqualität in der Bucht von Panama City zu verbessern. Und der Traum ist natürlich, dann auch einen Strand mitten in der Hauptstadt zu haben.

So soll es aussehen und die Pläne dafür werden konkret:

Die Fotomontage hat den Strand hinzugeschummelt. Derzeit geht das Meer bis zum Grün in Bildmitte. Was für ein Gewinn das wäre!

Der vorgelegte Masterplan des Bürgermeisters beinhaltet noch eine Reihe weiterer Verbesserungen. So soll zum Beispiel eine Seilbahn von der Kreuzfahrtschiff-Anlegestelle, am Fischmarkt vorbei hoch auf den Cerro Ancon gebaut werden, von wo man eine großartige Übersicht über die Hauptstadt und bis hoch zu den Kanalschleusen auf der Pazifikseite hat. Und von da aus kann man dann auch direkt auf Kanalbrücke Nummer 4 schauen, für die schon vorbereitende Arbeiten begonnen haben. Ein neuer und willkommener Infrastrukturboom beginnt.

Wer ein attraktives Land sich weiter dynamisch entwickeln sehen will, ist hier richtig. Und nein, niemand hat hier irrationale Befürchtungen, dass der neue Strand vom ansteigenden Meeresspiegel verschlungen werden könnte.

Der Youtube-Kanal von B1M zeigt übrigens noch mehr attraktive Projekte zur Erschließung von Bauland aus dem Meer im großen Stil, u.a. in Malaysia. Offensichtlich teilt dort niemand die unglaubliche Hysterie, die derzeit die deutschen Medien beherrscht.

Und in keinem Land der Welt betteln von der Bevölkerung bezahlte Medien ihre Politiker um mehr Steuern, um „die Welt zu retten“.

Rette sich wer kann.

Weltumrundung-Geschwindigkeitsrekord!

Ein bißchen Neugier fördert ja manchmal interessante, wenn auch völlig nutzlose Dinge zutage. Begonnen hat es mit meiner routinemäßigen Luftraumbeobachtung in Flightradar24. Da fällt ein in Qatar zugelassener Business-Jet auf, der vor kurzer Zeit im abgelegenen Punta Arenas im chilenischen Patagonien gestartet ist. Merkwürdig, oder?

Die Maschine, eine Gulfstream 650ER, the fastest ultra-long-range business jet in the world, gehört der Qatar Executive Fluglinie, mit Sitz in Doha und wird üblicherweise von Geschäftskunden gechartert.

A7-CGD - Gulfstream G650ER - Qatar Executive

Was für ein Trip wird das wohl sein? Ich checke mal die Historie und da wird es interessant:

Am 9. Juli, aufgebrochen von der Shuttle Landing Facility in Florida (KTTS), also da, wo immer die US Space Shuttles gelandet sind und mit 4500 Metern eine der längsten Landebahnen der Welt.

Quelle: collectspace.com

Von da aus ging es non-stop nach Astana, der Hauptstadt Kasachstans.

Weiter am gleichen Tag in Richtung Süden, nach Port Louis, Mauritius und nach einem Ruhetag über den Südatlantik nach Punta Arenas.

Und so wie ich hier schreibe, ist die Maschine schon wieder auf dem Weg nach Florida, zur Shuttle Landing Facility.

Hier ist der Rundflug mit Flugnummer QQE011 auf der Karte:

Und wie man sehen kann, überquert die Maschine in einigen Stunden auch Panama, womit der wünschenswerte Bezug zum Blog hergestellt wäre.

Wie verrückt muss man eigentlich sein, um so eine 20.000-Meilen-Tour zu fliegen? Wieviel mag das kosten? Und, interessiert das eigentlich jemanden ausser mir?

Nachtrag: Leider hat der Flieger sich nicht an meine vorgeschlagene Route gehalten und ist via Kolumbien statt via Panama geflogen.

Letzter Nachtrag: Das Streckenbild zeigt nicht, dass es über Nord- und Südpol ging und inzwischen habe ich Spätzünder herausgefunden, dass es beim Projekt One More Orbit um einen Geschwindigkeitstrekord für die Umrundung des Globus ging.

Alles dazu hier.

Von Euroland nach Panama

Das ist kein Reisebericht.

Schwarzmaler aller Art haben mich noch nie interessiert und ich halte, wie Lisa Fitz, die menschliche Verblödung für viel gefährlicher als die globale Erwärmung. Trotzdem kommt man beim unaufgeregten Betrachten der Vorgänge im Euroland nicht umhin, sich zu fragen, wie lange das noch gut gehen kann.

Einer, der sich detailliert mit den Bilanzen der Banken im Euroland befasst und daraus ein fundiertes, wenn auch unerfreuliches Szenario ableitet, ist Dr. Markus Krall.

youtube.com

In einem ausführlichen Gespräch mit Roland Tichy legt er die Probleme hier deutlich und verständlich dar.

Besondes interessant wird es in 29:56, wenn Tichy fragt, wie man sich schützen kann. Die Antwort heisst: nicht im Euroland, sondern nur so, dass man sein Vermögen transferiert und außerhalb der Eurozone anlegt.

Hier kommt Panama ins Spiel. Nirgendwo bekommt man derzeit für so wenig Kapital so viel Gegenwert, zum Beispiel in attraktiven Immobilien. Kaum irgendwo hat man über Jahre so ein stabiles Wirtschaftswachstum. Und kaum irgendwo bekommt man gratis dazu so viel Lebensqualität.

Dieser Blog will Information für Leute geben, die einen Wechsel erwägen. Allerdings habe ich keine Zeit mich persönlich um Interessenten zu kümmern. Ein geeigneter Anlaufpunkt dafür ist primeropanama.

Platz machen!

Mehrere zehntausend Menschen laufen derzeit in Deutschland frohgelaunt solchen Plakaten hinterher:

abschaffen.JPG

„Heute Kohle, morgen Kapitalismus abschaffen.“

Und dann? Mal wieder Sozialismus aufbauen? Dieses Mal aber richtig?

Viel Spaß dabei und danke für die Aufklärung darüber, wo die grüne Bewegung wirklich hin will. Nicht überraschend.

Hier in Panama machen wir schon mal Platz für all die, die kein Interesse am nächsten  sozialistischen Menschenexperiment haben, das nach braun und rot diesmal in grün daherkommt.

Anfrage an Radio Jerewan: Könnte man auch in Panama den Sozialismus einführen?

Antwort von Radio Jerewan: Im Prinzip ja, aber unter diesen gutgelaunten Menschen findet man nicht genug Idioten zum Mitmachen.

Wie man das Narrenschiff Utopia schnellstmöglich verlässt, steht hier.

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