Time to say Good-bye, Maduro

„Japan ist ein Nachbarland von Deutschland“ hat Frau Merkel heute gesagt. So gesehen ist Venezuela Mitglied unserer WG. Und umso mehr interessiert, wann und wie das vorerst letzte gescheiterte Sozialismus-Experiment endlich endet. Zum Thema war schon hier zu lesen.

Quelle: prensa.com/AFP

Die in Aussicht erscheinende Machtübernahme durch eine Regierung Guaidó macht deutlich, wo die Chavez/Maduro-Unterstützer sitzen:

  • Kuba, das ohne venezolanisches Öl erhebliche Energieversorgungs- und Transportprobleme bekommen wird
  • China und Russland, die sich mit Sozialismus auskennen sollten und trotzdem sehenden Auges Milliardenkredite in dieses Fass ohne Boden gepumpt, mit Erdöllieferungen und Förderrechten abgesichert haben
  • Iran, Türkei, Syrien
  • Die Linke in Deutschland natürlich, die von einem „dreisten Putschversuch“ schwafelt

Hilfssendungen erreichen nun zuerst Venezolanos in Kolumbien und anderen Nachbarstaaten und hoffentlich bald alle Betroffenen direkt.

Natürlich gibt es im Hintergrund auch Rangeleien: um Goldreserven im Ausland, um die künftige Nutzung bedeutender Schwerölreserven.

Quelle: USGS

Unter den Ölförderländern stand Venezuela in 2016 an 11. Stelle und förderte ein Viertel dessen, was die USA aus dem Boden pumpten. In 2018 waren es 40% weniger.

Im Grund geht es aber nur um eins: Freiheit oder Sozialismus.

Egal ob der Sozialismus nun rot, braun, grün oder bolivarisch daherkommt. Oder in der US-Version von Alexandra Occasional-Cortex …

UBER-ehrlich


Seit Uber in Panama City verfügbar ist, ziehen wir diesen Service jedem Taxi vor. Bargeldlos, in gepflegten Autos, mit freundlichen Fahrern unterwegs sein, die am Ende bewertet werden.

Deshalb auch gestern abend kurze Uber-Fahrt vom Bierlokal La Rana Dorada (sehr gutes Bier!) zum Riu Plaza in der Calle 50. Im Zimmer fällt auf, dass das ziemlich neue iPhone fehlt, offensichtlich im Auto aus der Hosentasche gerutscht.

Panik.

Die Uber-App ist auf dem fehlenden Telefon und damit kann ich den Dienst auch nicht kontaktieren. Also muss die App auf dem Smartphone meiner Frau installiert und erst aktiviert werden.

Das dauert.

Ich habe noch nicht richtig damit angefangen, da klingelt das Zimmertelefon. Hoffnung keimt auf und tatsächlich meldet sich Jorge, der Uber-Fahrer.

„I have found your iPhone, waiting in the lobby. “

Puhhh … und schon bin ich unten in der Lobby, nehme mein iPhone wieder in Besitz. Den Finderlohn will Jorge nicht haben und ich muss erst damit drohen, seine Fahrt schlecht zu bewerten. Das hilft.

Perfekt. Ob das überall so geklappt hätte?

Die EU in Bestform

Erst wenige Tage ist es her, dass die EU-Kommission eine neue Schwarze Liste angekündigt hat, um mal wieder Staaten und Territorien an den Pranger zu stellen, die angeblich unzureichend „gegen Geldwäsche und Terrorfinanzierung“ vorgehen.

Hier ist der Artikel dazu und natürlich soll auch wieder Panama dabei sein.

Das übliche Getöse, um vom eigenen Versagen abzulenken, könnte man sagen. Leider ist es aber so, dass mit solchen Aktionen die Republik Panama, Unternehmen mit Sitz in Panama oder solche die Geschäfte mit Unternehmen in Panama machen, massiv und völlig undifferenziert diskriminiert werden.

Ist das nur Anmaßung oder sogar schon gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit? Und nur weil die Menschen hier dunklere Hautfarbe haben? /sarcoff

Wird aber noch besser, einfach mal das Wort „Terrorfinanzierung“ im Kopf behalten.

In diesem WeltOnline-Artikel steht heute, dass die gleiche EU ein Special Purpose Vehicle installieren will, um die US-Sanktionen gegen Iran zu umgehen, einem Staat, der zu den übelsten Terror-Sponsoren gehört und lauthals verkündet, den Staat Israel von der Landkarte radieren zu wollen.

Das ist dann direkte Terrorfinanzierung und jede iranische bzw. Hisbollah-Rakete die in Israel einschlägt, sollte diesen Aufkleber tragen:

Als wir 2008 Deutschland in Richtung Panama verlassen haben, waren natürlich tropisches Klima und pazifische Strände Hauptmotiv. Ein weiterer Grund war aber die Erkenntnis, dass die EU, dank ihrer Bürokraten, auf abschüssiger Bahn unterwegs ist.

Immer mehr Bürokratie, immer mehr überbezahlte Nichtskönner, die auch noch Immunität genießen, immer mehr linksgrüne Aktivisten in einflussreichen Positionen. Und so sieht deren Politik dann auch aus.

Nein, danke.

Das Motto dieses Blogs ist aktueller als je zuvor: besserpanama

Panama überholt Chile

Mal wieder ein Ranking. Und am Ende des Posts eine dazu passende Vorankündigung.

Diesen Post hatte ich heute schon mal mit dem reißerischen Titel „Panama #1 in Lateinamerika“ veröffentlicht … und zurückgezogen. Ich hatte die Rechnung nämlich ohne Uruguay, die Schweiz Südamerikas, gemacht. Das kleine Land am Rio de La Plata, mit seinen exzellenten Steakhäusern, toppt nämlich die Liste und vermasselt mir die Kernbotschaft des Posts.

Das World Economic Forum (WEF) hat das 2018 Global Competetiveness Ranking veröffentlicht. Das sind die Herrschaften, die mit 1500 Privatjets in Davos eingefallen sind und dem Rest der Welt erzählen, dass unbedingt weniger CO2 emittiert werden muss. Na klar.

Nichtsdestotrotz sind einige Statistiken des Reports nützlich und daraus mache ich mal ein eigenes Ranking: die lateinamerikanischen Staaten bezüglich Bruttosozialprodukt pro Kopf und durchschnittliches Wirtschaftswachstum der letzten 10 Jahre. Dazu noch die Platzierung in der Wettbewerbsfähigkeit.

Das Bemerkenswerte daran ist aus hiesiger Sicht natürlich, dass Panama den bisherigen Zweiten, Chile, im Pro-Kopf-GDP (Bruttosozialprodukt) Ranking überholt und jetzt nur noch Uruguay in Lateinamerika vor sich hat. Der erhebliche Unterschied in den Wachstumsraten wird sogar dafür sorgen, dass sich der Abstand zu den Nachfolgenden in den nächsten Jahren weiter vergrößert.

Unsere persönliche Erfahrung: es macht Spaß, in einem Land zu leben, wo man den Fortschritt in vielen Bereichen mit Händen greifen kann. Und auch deshalb haben wir Deutschland in 2008 den Rücken gekehrt.

Konsequenzen für Auswanderer: Wer ein Land mit möglichst niedrigen Lebenshaltungskosten sucht, wird in der unteren Hälfte der Liste fündig. Er muss sich allerdings darüber im Klaren sein, dass dies mit deutlichen Einschränkungen der Lebensqualität einhergeht: Sicherheit, Gesundheit, soziale Bedingungen.

Wer es sich leisten kann, findet seinen Favoriten im oberen Teil der Liste und wer tropische Bedingungen bevorzugt, ist bei den gelb markierten Anführern der ersten drei Gruppen am besten bedient:

Panama, Costa Rica, Peru.

Vorankündigung:

One by one, industrialists, entrepreneurs, creative souls are checking out of a society, being dismantled by a permanent political class, the self-proclaimed elite of incompetent politicians, their bootlickers in mainstream media, pseudo-sciences and social justice warriors. For them, it is liberating to start fresh in a place far away, under their few own rules, complementing each other, at nobody else’s expense.

Wer sich dafür interessiert, kann in Kürze in diesem Blog mehr dazu lesen. Deshalb gern mit Gleichgesinnten teilen und schon mal als Follower anmelden.

Danke für das Interesse.

Papst Prius

Entgegen meiner Gewohnheit habe ich gestern mal die Ankunft des Papstes in Panama live angeschaut. Mit einer Alitalia Maschine, einem Airbus A330, landete er in Tocumen. Die kurz dahinter fliegende Lufthansa-Maschine aus Frankfurt musste sich, ebenso wie einige andere mit Destination Panama City, in eine Warteschleife begeben.

Die Empfangszeremonie fand direkt vor dem neuen Südterminal statt, das aber noch nicht komplett fertiggestellt ist.

Interessant wurde es, als der Konvoi vom Flughafen in Richtung Stadt abfuhr: Vorne Landcruiser, hinten Landcruiser und der Papst zwängt sich in einen Toyota Prius.

Zumindest konsequent, wenn man ständig vom Klimawandel als Bedrohung der Schöpfung redet und einen Joachim Schellnhuber vom PIK als Berater hat.

Und ein Vorbild für die Grünen in Berlin.

Es wird eng in Panama

Jeden Tag strömen schon tausende Pilger ins Land, entlang der Avenida Balboa sprießen Tribünen und Videowände wie Pilze aus dem Boden … und das Papa-Mobil ist auch schon fast fertig.

Quelle: prensa.com

Das Ereignis dauert vom 22. bis 27.1., wobei letzterer wohl der eigentliche Weltjugendtag ist und vom Papst hier offiziell eröffnet wird.

Natürlich ist das ein Höhepunkt für Panama und seine katholische Bevölkerungsmehrheit.

Hier noch ein Wandbild, das extra für den Anlass geschaffen wurde und das Tagungszentrum Atlap schmücken wird.

Quelle: prensa.com

So ungerecht …

kann das Leben sein.

Ein Teil unserer Familie sitzt gerade im Allgäu fest, zum Glück mit ausreichend Essen, Trinken, Heizung und Internet.

Für uns ist hingegen die Vorhersage des Klimaspezialisten Prof. Mojib Latif Wirklichkeit geworden, der schon im Jahr 2000 sagte:

„Winter mit starkem Frost und viel Schnee, wie noch vor 20 Jahren, wird es … nicht mehr geben.“

Darauf leeren wir jetzt bei 30°C dieses Glas Rotwein und wünschen allen Winterurlaubern eine sichere Heimreise.

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