Grundrechte?

Seit geraumer Zeit werden im besten Deutschland aller Zeiten Bürger, die von der Einheitspartei-Linie abweichende Meinungen äußern, systematisch als Menschen zweiter Klasse betrachtet und jetzt auch so behandelt.

Angefangen hat das in meiner Erinnerung, als der damalige SPD-Chef Gabriel die Pegida-Demonstranten öffentlich als Pack bezeichnete. Noch nicht so lange her ist es, dass eine Frau Eskens, übrigens aus der gleichen Partei, Mitmenschen als Covidioten bezeichnete, die fragwürdige Massnahmen der Bundesregierung zu Covid-19 kritisierten.

Diese Sicht der Oberen spiegelt sich dann natürlich in den Staatsmedien wider und verstärkt die Abneigung der „guten Staatsbürger“ gegenüber Abweichlern. Zu sehen gestern im Livestream des Journalisten Boris Reitschuster, nach dem tatsächlich ein Blumentopf aus dem zweiten Stock eines Mietshauses geworfen wurde, ihn selbst zum Glück knapp verfehlte.

Jährlich verbreitet der Internationale Journalistenverband Zahlen, wie viele Journalisten im Laufe des Jahres bei Ausübung ihres Berufs ums Leben gekommen sind und gestern wäre beinahe Boris Reitschuster in diese Statistik eingegangen. Nicht in Afghanistan, nicht in Somalia, sondern im besten Deutschland aller Zeiten.

Kein Einzelfall. Dieses unglaubliche Video zeigt nur einen der brutalen Einsätze der Berliner Polizei am letzten Sonntag. Ja, solche Vorgehensweise habe ich hier in Panama auch schon einmal gesehen – bei der Festnahme eines bewaffneten Drogenbosses.

Gelten denn überhaupt noch die unantastbare Würde des Menschen (Artikel 1 GG) wie auch die Meinungsfreiheit (Artikel 5 GG) als unveräußerliche Grundrechte jedes Bürgers?

Zur Erinnerung weiter aus Artikel 1: „Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt“

Haben wir das im Video gesehen? Ich nicht. Stattdessen sehe ich darin einen gezielt brutalen Verstoß gegen die Menschenwürde und schlimmer noch, in der Reaktion vieler „guter Staatsbürger“ die stillschweigende Akzeptanz der Demontage von Grundrechten, weil es ins eigene Weltbild passt.

Muss man daran erinnern, dass die bürgerlichen Grundrechte nicht vom Himmel gefallen sind, sondern vom Bürgertum über Jahrhunderte erkämpft wurden? Voltaire hat es in Questions sur les miracles unmissverständlich zum Ausdruck gebracht:

Das Recht zu sagen und zu drucken, was wir denken, ist eines jeden freien Menschen Recht, welches man ihm nicht nehmen könnte, ohne die widerwärtigste Tyrannei auszuüben. Dieses Vorrecht kommt uns von Grund auf zu und es wäre abscheulich, dass jene, bei denen die Souveränität liegt, ihre Meinung nicht schriftlich sagen dürften.

Die deutsche Community in Panama, wie auch anderswo, bekommt angesichts solcher Entwicklungen stetigen Zulauf. Eurokrise, Migration, Energiepolitik, Covid-19 – genug Gründe für Selberdenker, alternative Positionen einzunehmen. Und der Umgang von Politik, Medien und Mehrheitsgesellschaft mit denselben bringt dann für viele das Fass zum Überlaufen.

Willkommen in der Freiheit, willkommen in Panama.

Lauterbach lässt die Katze aus dem Sack

Die jahrelange und konsequente Negativauslese bei Abgeordneten und Politikern bringt Leute nach oben, auf die im normalen Leben niemand hören würde. Unglücklicherweise werden sie vom Steuerzahler nicht nur fürstlich versorgt, sondern beeinflussen auch die konkrete Politik, so dass man ihre Sprüche ernst nehmen muss.

Einer dieser Kandidaten ist der SPD-Abgeordnete Karl Lauterbach. Und hier ist seine neueste Erkenntnis:

„Somit benötigen wir Maßnahmen zur Bewältigung des Klimawandels, die analog zu den Einschränkungen der persönlichen Freiheit in der Pandemie-Bekämpfung sind.“

Im Klartext: Prima, wie die Leute jeden Unfug mitmachen, den wir anordnen und weil das so gut funktioniert, wollen wir das jetzt auf alle Lebensbereiche ausweiten.

Herr Lauterbach übersieht, dass der Begriff persönliche Freiheit eindeutig impliziert, dass diese niemals Verfügungsmasse der Politik sein kann, sondern vielmehr Teil der Menschenwürde und Selbstbestimmung des Einzelnen ist. Auf seine persönliche Freiheit partiell zu verzichten, kann deshalb nur jedes Individuum selbst entscheiden, dabei Argumenten folgen, nicht jedoch äusserem Druck, von wem auch immer.

Es gilt der alte Spruch: wer für mehr Sicherheit auf Freiheit verzichtet, verliert am Ende beides, und Herr Lauterbach bestätigt das unabsichtlich.

Statt die Bevölkerung von Anfang an qualifiziert aufzuklären, auf Eigenverantwortung zu setzen, werden die wechselnden Hypothesen einzelner Hof-Wissenschaftler zum Axiom erklärt, abweichende Meinungen massiv unterdrückt. Und ja, Herr Lauterbach, genau so geht es seit Jahren beim Thema Klimawandel, bei Energie, bei Migration und beim Euro.

Die öffentliche Meinung wird manipuliert, um politische Ziele durchzusetzen und die Medien dienen dabei als Lautsprecher der Regierungspolitik. Staatlich finanzierte sog. Faktenchecker diskreditieren abweichende Meinungen, ohne jede Qualifikation und unverblümt parteiisch.

Die Wirksamkeit von Maskentragen im Alltag ist keineswegs gesichert und Nebenwirkungen sind zu befürchten. Die Wirksamkeit eines in wenigen Monaten entwickelten und kaum getesteten Impfstoffs ist fragwürdig, mehr noch seine Unschädlichkeit. Unsäglich auch, wie die Erfahrung von Praktikern negiert wird, die diese Infektion erfolgreich mit langjährig erprobten und preiswerten Medikamenten wie z.B. Ivermectin und Hydroxychlorophin behandeln.

Es scheint Ziel der Politik zu sein, jedweden gesunden Menschenverstand auszuschalten, ein Volk von Lemmingen heranzuziehen, die kritiklos und ohne Murren jeder Anordnung der jeweiligen Regierung folgen.

Wer das nicht will, hat zwei Möglichkeiten: solche Politiker zum Teufel jagen oder in ein Land umsiedeln, wo er von solcher Politik weitgehend verschont bleibt und sie nicht auch noch mitfinanzieren muss.

In den eBooks der edition besserpanama gebe ich deshalb einigen Input für alle, die nicht länger von Herrn Lauterbach & Co. regiert werden wollen.

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