Spaß mit Hertz, schon wieder

Alle Jahre wieder habe ich Spaß mit Hertz. Hier und hier. Erstaunlich, wie disfunktional so ein Weltkonzern sein kann. Aber von vorn:

Ende November soll es mal wieder für 2 Wochen nach Deutschland gehen. Also wird bei Sixt und Hertz nach einem erschwinglichen Automatikfahrzeug gesucht. Aus Gründen der Vergleichbarkeit nehme ich einen BMW 3er.

Bei Sixt gibt es den allerdings nur mit 2.650 Freikilometern und das ist für unsere Pläne zu wenig.

Termine bei Hertz angeben und da sind es zum Glück 5.000 Freikilometer. Passt. Bei Vorauszahlung soll es 667 Euro kosten. Nicht toll, aber OK. Also alles fein säuberlich ausfüllen und auf die „Jetzt buchen“-Taste drücken.

Irgendwas funktioniert nicht.

Nochmal von vorn. Und neben dem normalen Buchungsfeld gibt es ganz prominent noch ein weiteres. Unter der Überschrift „Hertz hat Geburtstag“ werden 25% Rabatt versprochen. Sollte es da wirklich einen besseren Preis geben?

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Ich will es wissen und lande im normalen Buchungsablauf, gebe wieder alles im Detail ein. Überraschung: Der Preis ist dieses Mal nur 538 Euro.  Ich bin begeistert und wundere mich nur, wie man auf der gleichen Seite 2 oder 3 Buchungsfelder mit unterschiedlichen Preisen haben kann.

Egal, das Angebot nehme ich an. Denke ich. Und bekomme wieder eine Fehlermeldung. „Rufen Sie unseren Reservierungsservice an“ wird vorgeschlagen. Mache ich auch.

Der junge Mann am anderen Ende hört sich die Story an und verspricht es zu lösen. Zuerst mal mit Neuaufnahme der Reisedaten …

Und dann kommt das, was ich schon erwartet habe:

Neuer höherer Preis von 701 Euro … und dafür nur 2.600 Freikilometer.

Das ist absurd!

Nach einigem Hin und Her und internen Rückfragen kann er mir dann doch 5.000 km für 667 Euro anbieten. Schön und gut, aber jetzt weiß ich, dass es auch für 538 Euro geht und bringe ihn damit in ernste Schwierigkeiten. Samstagabend, kein Chef zur Hand usw.

Er entschuldigt sich nochmals für einige Minuten und erleichtert kommt zurück:

„OK, wir machen es mit 5.000 km für 538 Euro.“

163 Euro besser und 1400 km mehr. Mietwagenbuchung als Glückslotterie.

Wird sofort gebucht.

Vielen Dank an den unbekannten Hertz-Mitarbeiter, der das unsägliche Durcheinander seiner Firma letztlich im Kundeninteresse kompensiert hat.

Bien hecho!

P.S. Soeben habe ich in meinem Email-Account die Bestätigung für die fehlgeschlagene 667-Euro-Buchung gefunden.

 

 

Venezuela, Nicaragua …

und wenn es nach Einschätzung eines deutschen Polizisten geht, den ich vor einiger Zeit hier in Panama getroffen habe, steht dort schon bald Deutschland. Hoffentlich nicht.

 

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Allerdings frage ich mich, was dieser Polizist und seine Kollegen angesichts untenstehender Zitate von der Veranstaltungsempfehlung ihres Bundespräsidenten halten. Die Polizisten nämlich, die u.a. beim G20-Gipfel in Hamburg ihren Kopf hingehalten haben und von denen dabei mehr als 200 verletzt wurden,

 

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Nochmal zu den Fakten: Am Rande eines Volksfestes wird ein Chemnitzer Bürger von illegalen Migranten abgeschlachtet, zwei seiner Freunde schwer verletzt.

Gegen eine Politik, die das ermöglicht, wird berechtigt protestiert.

Und gegen solchen Protest findet jetzt ein vom Bundespräsidenten empfohlenes Konzert statt.

Absurd.

Absurdistan

Über Panama lacht die Sonne, über Deutschland die ganze Welt:

 

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Quelle: twitter.com

Das Land sichert einem islamistischen Terroristen, Gefährder und Hassprediger mitsamt Familie über 10 Jahre eine Rundum-Versorgung und nachdem er endlich abgeschoben ist, werden alle Hebel in Bewegung gesetzt, ihn wieder zurückzuholen.

Glückwunsch.

Noch mehr Fahrverbote

In diesem alten Beitrag habe ich mich ja schon mal über das in Deutschland bestehende generelle Einfahrtverbot in Innenstädte lustig gemacht. Nun werden die Ausnahmen schrittweise abgebaut, wie demnächst hier in Hamburg.

 

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Quelle: welt online

 

Wer meinte, dass er mit einem Euro5-zertifizierten Dieselfahrzeug sicher sei, merkt nun, dass er sich zu früh gefreut hat.

Nun hoffe ich, dass nicht alle meine Leser jetzt sagen „Was der nur hat. Es geht doch um eine saubere Umwelt und unsere Gesundheit.“

Nein, darum geht es schon lange nicht mehr.

Und nun hoffe ich, dass ich wegen der im Bild sichtbaren Personen nicht auch noch gegen die nagelneue DSGVO verstoßen habe …

 

Neue Theorie zu MH 370

Vor 4 Jahren verschwand Flug MH370 auf dem Weg von Kuala Lumpur nach Peking vom Radarschirm der Flugüberwachung, um nie mehr aufzutauchen. Bisher.

Die australische TV-Sendung 60 Minutes hat nun einige Experten zusammengebracht und neue Erkenntnisse analysiert.

 

 

Die Schlussfolgerung legt nahe, dass der malaysische Kapitän die Maschine in einem „erweiterten“ Selbstmord nach 6 Stunden Flug kontrolliert im Indischen Ozean versenkt hat.

Kurz nach Abmelden bei der malaysischen Luftüberwachung und Wechseln in den vietnamesischen Luftraum wurden Kommunikation und Transponder ausgeschaltet, die Sauerstoffversorgung der Kabine unterbrochen, um jegliche Störung zu unterbinden. Der Kurs wurde so gewählt. dass man zwischen malaysischem und thailändischen Luftraum manövrierte, keine Seite das als Anlass nahm einzugreifen. Dann wurde Kurs über den Indischen Ozean, weitab bewohnter Gebiete genommen und die Maschine mit dem letzten Treibstoff auf der Wasseroberfläche aufgesetzt. Damit sollte die Maschine als Ganzes versinken, kein Trümmerfeld als Spur hinterlassen. Eine einzige aufgefundene Landeklappe scheint dieses Szenario zu bestätigen.

Man wird sehen, ob basierend auf dieser Diskussion die Suchaktion neu geplant wird und erfolgreich beendet werden kann.

“Innenstadt-Versicherung”

Die Deutschen sind schon ein geduldiges Volk. Ich stelle mir jetzt mal vor, dass der Ford-Händler irgendwo im US-Mittelwesten seinen Kunden sagt

„Wenn ihr einen unserer Pickups kauft, gebe ich euch eine Citygarantie kostenlos dazu, weil es sein kann, dass die Regierung demnächst verbietet mit solchen Autos innerhalb von Stadtgrenzen zu verkehren. Aber keine Sorge, in einem solchen Fall lassen wir uns dann eine Lösung einfallen.“

Undenkbar? In den USA sicherlich, in Deutschland ist so etwas die aktuelle Nissan-Werbung.

Manchmal denke ich, hier läuft seit Jahren ein Großversuch unter der Überschrift „Wie lange kann ich ein ganzes Volk ungestraft verarschen?“

Oh wie schön ist Panama, das Land wo jeder das Auto fahren kann, was ihm passt, jeder sagen kann, was er will, wo es weder Innenstadtgarantie noch „Nazis“ oder Genderprofessuren gibt. Wo stattdessen die Menschen lächelnd durch die Straßen gehen …

Sixt sucht Streit

Nach etwas mehr als 10 Stunden landet unser Flieger gegen 13 Uhr in Frankfurt. Koffer dauern etwas länger und dann geht es zur Abholung Mietwagen bei Sixt.

Die junge Frau am Schalter schaut in den Computer und meint: „Sie hatten das Auto für 12 Uhr bestellt und nach einer Stunde haben wir es weggegeben. Wir haben ganz große Nachfrage und keine Autos mehr.“

Das ist ein ganz schlechter Scherz, erwidere ich und sie bekräftigt „Nein, im Ernst. Aber ich will mal sehen, ob wir noch ein Auto für Sie finden.“

Oh, wie gnädig. Als sie nach gefühlten 10 Minuten zurückkommt, sieht es nicht gut aus. Man warte auf Wagen die zurückkommen und dann fertig gemacht würden. Da platzt mir der Kragen.

„Wir haben den vollen Mietpreis vor 7 Wochen bezahlt und Sixt gibt unser reserviertes Fahrzeug nach 1 Stunde weg? An einer Flugplatzstation, wo niemand seine Ankunft auf die Stunde genau vorhersagen kann?“

Sie verschwindet wieder im Büro und ich versuche zwischenzeitlich bei Hertz ein Auto zu finden. Das sieht gut aus, aber bevor ich mich entschieden habe, hat man bei Sixt gute Nachrichten: „Wir haben einen A4 Automatik und der ist auch abholbereit.“

So nimmt das Ganze noch ein versöhnliches Ende, aber das Image von Sixt hat erheblichen Schaden erlitten.

Wie kann man ein bereits bezahltes Fahrzeug nach einer Stunde anderweitig vergeben?

Und wie kann man dem Kunden solchen Blödsinn erzählen, statt ihm einen Kaffee anzubieten und im Hintergrund alle Hebel in Bewegung setzen um ein passendes und möglichst noch besseres Auto herbeizuzaubern?

Kurz nach dieser Einlage sind wir auf der Autobahn und ich erfreue mich an Speedpilot und automatischer Abstandsregelung. Geht doch.

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