Grotesk

Soeben hat mich Wikipedia um eine Spende gebeten. Nachdem ich deren manipulativen Arbeitsstil schon vom Thema Klimawandel her kenne, habe ich mal kurz das Stichwort Biden eingegeben und prompt wurde er als president-elect vorgestellt, in den rosigsten Farben geschildert.

Laut Wikipedia, schon wieder, wird jemand so bezeichnet, der in der Präsidentschaftswahl zum kommenden Präsidenten gewählt wurde, dieses Amt aber noch nicht angetreten hat.

Wie kann jemand president-elect sein, wenn die Auszählungen noch nicht beendet, teilweise strittig und Gerichte wegen Manipulationsverdacht angerufen worden sind?

Ganz einfach: die Mainstream- und Social Media, längst Teil der permanenten politischen Klasse, schaffen ein Framing für den Fall, dass das offizielle Endergebnis doch anders aussehen könnte.

Heute vor 31 Jahren öffnete Schabowskis Zettel die Berliner Mauer und 16 Millionen dachten, dass ab nun einseitig-manipulative Medien der Vergangenheit angehören würden. Was für eine Illusion.

Die WELT veröffentlichte vor wenigen Tagen als Ergebnis einer Umfrage, dass 90% der Volontäre in deutschen Redaktionen rot-rot-grün wählen würden. Das wird bei den Redakteuren nicht viel anders aussehen und so sind dann auch die Inhalte. Ähnlich in den USA, wo Washington Post und New York Times mit CNN die Anti-Trump-Berichterstattung anführten, wo Facebook und Twitter, Google und Youtube immer dreister zensierten und unterdückten, je näher der Wahltermin kam – im ehemals freiesten Land der Welt.

Die Begeisterung im offiziellen Deutschland kennt keine Grenzen, nur im kommunistischen China und im Land der iranischen Mullahs würde die Freude noch größer sein. Würde, weil nicht die Medien ein Wahlergebnis bestimmen, sondern das offizielle Endergebnis, auf Basis legaler Wählerstimmen. Und nachdem sich die Prognose-Institute nach 2016 nun schon zum zweiten Mal unsterblich blamiert haben, blue wave, warte ich gelassen ab, ob die massive Einseitigkeit den etablierten MSM/SM nicht schmerzhaft auf die Füße fällt. Schadenfreude.

Kein Mensch mit Verstand kann ernsthaft glauben, dass die US-Demokraten mehr als 4 Jahre lang Trump mit allen, auch illegalen Mitteln versuchten aus dem Amt zu drängen und es dann einfach dem ungewaschenen Wähler überlassen, ob er weitere 4 Jahre regieren kann.

Unter keinen Umständen würde man das zulassen, war nur einer der Aussprüche und die extrem linke Congress woman AOC hat schon mal angeregt, Listen von Trump-Anhängern zu erstellen. Wundert mich das? Nein, es ist schönste sozialistische Tradition, von Stalin über Hitler und auch in der Endphase der DDR gabe es solche Listen und vorgesehene Einrichtungen für den Tag X.

Mit diesen Spiegel-Titeln hat das Framing früh begonnen und deshalb hat selbst Lieschen Müller verstanden, was für eine Gefahr von diesem Trump ausgeht.

Vorsicht Fakten: Der NYT Bestseller-Autor und investigative Reporter Peter Schweizer hat in Clinton Cash nicht nur aufgedeckt, wie die Familie Clinton reich geworden ist, sondern in seinem neuesten Buch Profiles in corruption mit einer Vielzahl Quellenangaben auch einiges zu Joe Biden und Kamala Harris geschrieben, was man in den MSM nie hören, sehen oder lesen wird. Und da kommt der Fall des Hunter-Biden-Laptops noch nicht einmal vor.

Globalisierung auf Abwegen

Bis vor einigen Jahren hatte ich meine eigene Definition von Globalisierung:

  • innerhalb 24 Stunden jeden Ort der Welt erreichen
  • mit jedem Ort der Welt in Echtzeit kommunzieren
  • geschäftliche Transaktionen in Echtzeit abwickeln

Globalisierung war demzufolge ein Ergebnis technischer Entwicklung, nichts, was man haben konnte oder nicht.

Globalisierung heute bedeutet etwas ganz anderes und hier sind einige Merkmale beispielhaft aufgeführt:

  • die UNO beschließt, dass CO2-Emissionen eine Gefahr für das Weltklima darstellen, macht den Kampf gegen CO2 zu einem der wichtigsten Politikfelder, korrumpiert die Wissenschaft, um Widerspruch zu ersticken.
  • Das Weltwirtschaftsforum WEF in Davos, die selbsternannte globale Elite, ermahnt die Menschen, Klimawandel als Katastrophe zu sehen und CO2-Emissionen zu reduzieren. Dafür sind die Teilnehmer der letzten Jahre regelmäßig mit mehr als 1.000 (!) Privatjets angereist.
  • Die UNO beschließt einen globalen Migrationspakt und lässt ihn über ihre Mitgliedsländer in Gesetzesform gießen, Widerspruch wird kriminalisiert.
  • Die EU beschließt willkürliche Grenzwerte für Luftverschmutzung, was wiederum in den Mitgliedsländern Gesetz wird. Wissenschaftliche Grundlage? Keine.
  • Auf Basis dieser Grenzwerte wird die komplette konventionelle Fahrzeugindustrie in den Ruin getrieben.
  • Zur Überwachung der Einhaltung dieser willkürlichen Grenzwerte werden Messstationen errichtet und von Umweltdezernenten der Großstädte vorzugsweise so platziert, dass unrealistische Ergebnisse erzielt werden, mit denen noch weiter reglementiert werden kann.
  • Aus dem Coronavirus des Jahres 2019 wird eine weltweite Pandemie und statt auf Aufklärung, gesunden Menschenverstand und Eigenverantwortung wird auf Panik und Reglementierung gesetzt – und wieder mit Messungen (PCR-Test) ohne Aussagekraft.

All das ist von nicht-gewählten Bürokraten ersonnen worden, wird von manipulativen Medien tagtäglich verbreitet und die marktbeherrschenden sozialen Medien zensieren knallhart alles, was nicht auf Linie ist.

All das hat mit Demokratie nichts, aber auch garnichts zu tun.

Auf diese Art von „Globalisierung“ habe ich keinen Bock, sondern betrachte sie als Vorstufe zu einer Diktatur links-grüner Büro- und Technokraten. Eine frühe Version davon habe ich mit 16 Millionen Mitbürgern in 1989 hinter mir gelassen.

Die Vereinigten Staaten waren für mich stets der Garant, dass das nicht wiederkehrt. Wer sich allerdings das Nachwuchspersonal der Demokraten anschaut und die engen Verbindungen der Familie Biden mit dem kommunistischen Regime in Peking, bekommt ein Gefühl dafür, wie das enden könnte. Das will niemand, ausser den Profiteuren selbst.

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10 Millionen Emails

Der CEO von Expensify, ein Online-Abrechnungsservice, hat seinen 10 Millionen Firmenkunden eine Email geschickt, in der er sie auffordert, am 3. November für Biden als Präsident zu stimmen.

„Alles andere als für Biden zu stimmen, ist eine Stimme gegen unsere Demokratie“, schreibt David Barrett.

Quelle: nathanlatka.com

Wer also von 2 Kandidaten den falschen wählt, ist gegen die Demokratie. Sowas habe ich irgendwo schon mal gehört. Wer in der DDR nicht richtig wählte, war gegen den Weltfrieden.

Viel spannender finde ich aber die Begründung, die er in einem Bloomberg Interview gegeben hat: ein Trump-Sieg könnte Unruhen stiften, was schlecht für sein Business wäre, weil ja in einem Bürgerkrieg niemand Kosten abrechnen würde.

Übersehen wir mal das Eigeninteresse seiner Firma und hinterfragen, was er im Kern ausdrückt:

Wenn Trump gewinnt, sind Unruhen wahrscheinlich, bis hin zum Bürgerkrieg, sagt er. Da die Trump-Wähler dazu aber keinen Grund hätten, fordert Barrett also, den Kandidaten der Partei zu wählen, deren extreme Anhänger seit Monaten Amerikas Innenstädte verwüsten, Läden plündern, Denkmäler stürzen und Menschenleben auf dem Gewissen haben.

Klingt wie Selbstmord aus Angst vor dem Tod.

Durchdacht ist sein Aufruf auch nicht, denn die marxistische Bewegung, einmal an der Macht, von Biden über Harris zu AOC, wird die USA bis zur Unkenntlichkeit verwandeln, letztlich zu einem Vasallen Chinas machen. Wer, ausser „ich habe 25 Stunden in 4-Augen-Gesprächen mit Generalsekretär Xi Jinping verbracht“-Biden und seinem Clan, will das denn?

Das Personal der US-Technologiebranche hat sich innerhalb von 20 Jahren dramatisch verändert. Zu Zeiten des Internet-Booms hatten die meisten der Gründer und Geldgeber mit denen ich im texanischen Austin zu tun hatte, bei einer der special forces gedient, liebten Bier und BBQ, waren pragmatische Macher und wählten damals den republikanischen Kandidaten George W. Bush als Präsident.

Inzwischen, und insbesondere im Silicon Valley, kommen die meisten der Gründer aus dem universitären Umfeld, haben noch nie im Dreck gelegen, stehen auf Tofu und Sojamilch, BLM und SJW und wollen in diesem Sinne radikal die Welt verbessern. Ihr Marktmonopol gibt ihnen nun leider Gelegenheit, zu diesem Zweck die öffentliche Meinung massiv zu beeinflussen. Anfangs schüchtern, wird inzwischen brutal zensiert, was nicht zur linken Weltsicht passt oder dem Kandidaten Biden schaden könnte.

Wer braucht noch altmodische Meinungsfreiheit, wenn Facebook, Google und Twitter die richtige Meinung vorgeben und Abweichler stummgeschaltet werden?

Anmerkung: Mancher mag Zensur gegen alles was nicht Links ist oder als Rechts angesehen werden kann, für angebracht oder gar notwendig halten. Zu bedenken ist aber, dass solche Einschränkung bürgerlicher Grundrechte bei einem politischen Wechsel dann jeder anderen Partei helfen, ihre Macht zu zementieren und Repressionen auszuweiten.

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Panama öffnet ab 12. Oktober, anderswo Verschärfungen in Sicht

Wird aus Panamas Umgang mit der CoVid19-Krise eine Erfolgsgeschichte?

Mit einer Infektionsrate um 10%, einem Rt-Wert deutlich unter 1, mit stetig abnehmender Zahl an täglichen Todesfällen, mit weniger Patienten in Hospitälern und auf Intensivstationen ist Panama auf einem guten Weg.

Die erfolgte schrittweise Öffnung von Wirtschaftssektoren und weitgehende Aufhebung von Restriktionen hat bisher keine Gegenbewegung erkennen lassen.

Mit dieser positiven Entwicklung steigt zugleich auch das Vertrauen der Verbraucher, wie eine soeben veröffentlichte Umfrage von Industrie-, Handels- und Landwirtschaftskammer deutlich veranschaulicht.

Der Index des Verbrauchervertrauens lag im September mit 95 um ganze 30 Punkte über dem Wert vom Juni dieses Jahres. Die Erwartungen für die wirtschaftlichen Aussichten des eigenen Haushalts stiegen in diesem Zeitraum von 89 auf 113. Eine positive Sicht der Verbraucher ist essentiell für eine Erholung der Wirtschaft.

Nachdem schon in den letzten Monaten Bürger und Residenten Panamas ziemlich unkompliziert ein- und ausreisen konnten, wird das Land ab 12. Oktober generell geöffnet. Einzige temporäre Einschränkung ist die Notwendigkeit der Vorlage eines aktuellen Testzertifikats oder das Absolvieren eines Schnelltests direkt bei Einreise.

In vielen anderen Regionen der Welt, einschließlich Europa, werden hingegen ansteigende Infektionszahlen registriert und entsprechende Massnahmen angeordnet.

„Maskenpflicht in München“, „Lockdown in Madrid“, „Zahlen in London schießen in die Höhe“ – alles Orte, wo man unlängst noch den Kopf geschüttelt hat, wenn man so etwas zum Beispiel aus Panama gehört hat. Und überall dort kommt demnächst noch die alljährliche Grippe hinzu.

Gemäß einem desinformativen Youtube-Beitrag, den ich mir gestern teilweise angeschaut habe, waren die hiesigen Infektionszahlen im Juli und August darauf zurückzuführen, dass wir hier ja kalendarischen Winter haben, also ohnehin Grippezeit herrscht. Der gleiche Sprecher empfand es auch als „Wahnsinn“, dass bei der Einfahrt in eine Großmarkthalle die Fahrzeuge desinfiziert und die Temperatur der Insassen gemessen wurde.

Höchste Zeit, dass die Hysterie auf allen Seiten zu Ende geht und Normalität einzieht.

Willkommen in Panama.

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Zurück in Panama

Tocumen International Airport am Montag abend, dem 14. September 2020: Die KLM-Maschine aus Amsterdam landet planmäßig und ca. 100 Passagiere steigen aus. Alle haben vorher einen offiziellen Fragebogen ausgefüllt, über Abflugort, mögliche Symptome, Adresse in Panama und Telefonnummer.

Empfangen werden wir von medizinischem Personal, das uns in einen abgetrennten Bereich dirigiert, wo jeder einen weiteren Fragebogen in die Hand gedrückt bekommt. Inhaltlich ähnlich, verschiedene Versionen, in Spanisch und inhaltlich konfus. Alle versuchen, das so schnell wie möglich auszufüllen, um nach Hause zu kommen. Nach Komplettierung wird es vom Personal auf Vollständigkeit überprüft, der Inhalt teilweise auf einen weiteren kleinen gelben Zettel übertragen, den wir dann bei der Immigration vorzeigen müssen.

Freunde holen uns ab, die gerade ihren ersten Tag mit Ausgang genossen haben, wir kommen nach 20 Stunden Reisezeit zu Hause an und sind froh. Keine weiteren Tests, keine sonstigen Instruktionen oder gar Restriktionen.

Am Dienstag fahren wir einkaufen, um den Kühlschrank aufzufüllen und am Mittwoch nachmittag klingelt das Telefon.

Irgendjemand von der Gesundheitsbehörde erklärt uns, das wir ab sofort einer strikten 14-tägigen Quarantäne unterliegen würden. Meine Frage, ob es denn unter den Mitreisenden einen Infektionsfall gegeben habe, wird klar verneint, dies sei das normale Protokoll. Auf meine Rückfrage, wie wir uns denn versorgen sollen, verspricht er, uns am Folgetag, also heute zu informieren. Ortszeit 16:00. Kein Anruf.

Natürlich macht das keinen Sinn. Wir kommen aus Deutschland, einer Region, die pro Kopf nur 15% der Infektionswerte hat, wie Panama. Uns in Daheim-Quarantäne zu schicken, schützt uns, nicht die Bewohner Panamas. Außerdem sind wir mit einem Negativtest eingereist. Was soll der Quatsch?

Also telefonieren wir erstmal mit Anwalt und sachkundigen Freunden. Die Gesetzeslage ist so, dass man tatsächlich nach Einreise, egal woher, für 14 Tage in heimische Quarantäne muss. Das wird im Polizeicomputer hinterlegt, so dass bei jeder Straßenkontrolle der Beamte sofort sieht, falls jemand dagegen verstößt.

Die Folge: Vorführung beim örtlichen Friedensrichter und eine erhebliche Geldstrafe. Das braucht kein Mensch und unser Spanisch ist definitiv nicht geeignet, dort eine eindrucksvolle Verteidigungsrede zu halten.

Unschönes Ende eines schönen Ausflugs. Mehr dazu im nächsten Post.

Die positive Nachricht: am 28.9. soll der Spuk vorbei sein, das Land wieder öffnen für Tourismus. Ohne Quarantäne.

Nachtrag: Wir hätten den kleinen gelben Zettel lesen sollen. Er sagt deutlich, dass wir uns zu Hause für 14 Tage in Quarantäne zu begeben haben und dass die Einhaltung von den Gesundheitsbehörden kontrolliert wird

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Neu: #asocialmedia

Fast 2 Stunden habe ich mir gestern den Stream einer Veranstaltung angeschaut, bei der aktiv praktizierende Ärzte über ihre Erfahrungen in der Behandlung von CoVid-19 berichtet haben.

https://lbry.tv/@GeekforTruth:c/American-Doctors-Address-COVID-19-Misinformation:4

Die Ergebnisse beim Einsatz von Hydroxychloroquine (HCQ), selbst bei fragilen Patienten in Pflegeheimen, sind absolut beeindruckend. Wie einer dieser Praktiker treffend bemerkt: der frühzeitige und breite Einsatz dieses Medikaments hätte allein in den USA zehntausende Leben gerettet. Zur Situation in Panama habe ich hier schon geschrieben.

Die Politisierung solcher rein medizinischen Sachverhalte ist erschreckend: den derart erfolgreich praktizierenden Ärzten wird von den verschiedenen Gesundheitsbürokratien mit Ermittlungen und sogar dem Entzug der Zulassung gedroht.

Das führt zu der perversen Situation, dass viele Mediziner diese Medikamente für sich selbst und ihre Familie beschaffen, nicht aber ihren Patienten verabreichen dürfen.

Wird aber noch besser: heute früh konnte man feststellen, dass die Videos der Veranstaltung bei Facebook und Youtube gelöscht sind, in Google nicht mehr gefunden werden und dass darauf Bezug nehmende Twitter-Feeds blockiert sind.

Anmaßung und Zensur im ganz großen Stil.

Selbsternannte Faktenchecker der Social Media Unternehmen wissen anscheinend besser, was für CoVid-19-Patienten hilfreich ist, als die täglich damit befassten Ärzte! Sie sollten in #AsocialMedia umbenannt werden.

Auf diese Weise wird potentiell lebensrettende Information unterdrückt, alle damit befassten Unternehmen und Personen haben Blut an ihren Händen.

Wer ist schuld? President Trump natürlich. Hätte er im März HCQ verdammt, statt es zu empfehlen, hätte es einen Run auf dieses Medikament gegeben, Erfolgsmeldungen allerorten.

Ich hoffe und wünsche, dass in nachfolgenden Sammelklagen Facebook, Google und Twitter dafür in Grund und Boden prozessiert werden.

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Maskenball

Während in der Hauptstadt und der benachbarten Provinz Panana West wegen hoher Infektionszahlen immer noch erhebliche Beschränkungen herrschen, geht es in unserer Provinz Cocle schon seit Wochen entspannt zu. Wir kaufen ein, wann wir wollen, fahren innerhalb der Provinz herum, wo wir wollen und haben auch schon wieder freitägliche Treffen im Restaurant. Das allerdings ist eigentlich nicht erlaubt.

Nun kommt der eine oder andere Provinzfürst aber doch auf eigenartige Ideen. Der Bürgermeister unseres „Landkreises“ Anton hat mit einigen seiner Amtsbrüder beschlossen, dass man am Wochenende den Alkoholverkauf einschränken sollte und hat das auch umgesetzt. Heute und morgen gibt es in den Supermärkten der Region keinen Alkohol zu kaufen.

Da das jeder wusste, konnte gestern ordentlich vorgesorgt werden und am Montag ist sowieso alles wieder normal. Was für eine sinnlose Aktion.

Geht aber noch dümmer.

Gegen 16 Uhr machen wir uns auf den Weg zu einem Strandspaziergang. Ganz am Anfang badet eine Familie im Meer, dann sind wir allein. Wir zwei, 1 km vor uns nichts, 1 km hinter uns nichts. Und da kommt der Polizeiwagen die Strandzufahrt heruntergefahren. Ehe die Officer aussteigen, ziehen wir unsere Masken aus der Tasche und setzen sie auf.

Zu spät, denn nun wird uns ausführlich erklärt, dass man unbedingt mit Maske unterwegs sein muss, weil das Dekret #keineAhnung es so vorschreibt. Ich frage nach, ob das ernst gemeint ist: zwei Leute einsam am Strand und sollen eine Maske tragen? Wirklich?

Ja, wirklich, das Dekret will es so. Wir sollen eine Strafe zahlen und der Quittungsblock wird schon aus der Tasche gezogen. Identifikation bitte. Haben wir am Strand nicht dabei. Geld auch nicht.

Wo wir wohnen und aus welchem Land wir kommen. Ah, Alemania. Schon mal besser, als ein nordamerikanischer Gringo zu sein.

In aller Ruhe erkläre ich den Senores Officiales dann noch, dass ich einen deutschsprachigen Blog betreibe, der Panama bisher immer im besten Licht geschildert hat.

Inzwischen reden die drei schon mehr miteinander, als mit uns. Ob wir jetzt auch direkt nach Hause gehen würden. Machen wir, und mit Maske. Na gut.

Wir sind entlassen und behalten die Maske auf der Nase, bis das Auto den Strand verlassen hat. Das macht jetzt wirklich keinen Spaß mehr.

P.S. Es ist ziemlich unstrittig, dass frische Luft das beste Gegenmittel bei allen möglichen Atembeschwerden ist, dass Viren nicht kilometerweit am Strand herumfliegen und man dort demzufolge eher keine Maske braucht. Wenn eine Administration trotzdem darauf besteht, dass die Bewohner über Monate in ihren Wohnungen verbleiben, muss man sich über wachsende Infektionszahlen nicht wundern.

Revolution!

Eigentlich ist das, was da gerade in einigen US-Städten passiert, nicht lustig. Aber es gibt immer ein paar Episoden, die einfach zum Lachen sind.

Die Revoluzzer der 60er konnte man an der unvermeidlichen Harley und den langen Haaren erkennen. Die Revoluzzer von heute kommen eher auf dem eScooter und tragen Fahrradhelme. Leider finde ich das Bild dazu nicht mehr in meiner Sammlung. So lachhaft.

Kommt aber noch besser:

Die „Helden“ in der Seattle Autonomen Zone geben hier gerade zu, dass sie sich von ein paar Obdachlosen die ganze Verpflegung haben klauen lassen. Und betteln mit diesem Tweet um Nachschub … und jetzt kommt das Beste:

Sie wünschen sich veganen Fleischersatz und Soya-Produkte.

Damit es nicht allzu lächerlich aussieht, haben sie ein Mädchen, die Laura, den Tweet machen lassen. OMG.

Und wenn ich schon mal bei Tweets zum Thema bin, hier ist die Lori, gleich mit Übersetzung:

Das nächste Posting wird wieder ernsthaft, versprochen.

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Gezielte Tötung

Panama hat aufgrund einer Lancet-Studie und darauffolgender WHO-Empfehlung vor 2 Wochen die Verabreichung von Hydroxy/Chloroquin eingestellt. Hier ist der Hintergrund:

Vor Monaten schon hat Präsident Trump auf Grundlage erster positiver Ergebnisse das bewährte Malariamittel Hydroxy/Chloroquin gegen den Chinavirus empfohlen und die FDA als zuständige Behörde angewiesen, eine Ausnahmegenehmigung für diesen ursprünglich nicht vorgesehenen Einsatzfall zu erteilen.

Und sofort meldeten sich Mediziner, warnten vor ernsthaften gesundheitlichen Risiken – bei einem Medikament das seit Jahrzehnten in Milliarden Stück in den Malariagebieten der Welt verabreicht und von Tropenreisenden prophylaktisch eingenommen wird. Das war nur der erste Versuch, etwas offensichtlich deshalb zu diskreditieren, weil Trump es erwähnt hatte.

Ungeachtet desssen wurden in aller Welt Testreihen gestartet, bis vor einigen Tagen im ehemals renommierten Fachjournal Lancet eine umfassende Studie erschien, die wiederum vor dem Einsatz von Hydroxy/Chloroquin warnt, dieses Mal also auf wissenschaftlicher Basis.

Die Mainstreammedien konnten sich kaum einkriegen, darauf hinzuweisen, was für eine lebensgefährliche Empfehlung der ungeliebte US-Präsident da ausgesprochen hatte. Typisch Trump eben.

Prompt schloss sich auch die WHO den Schlussfolgerungen der Studie an, Großbritannien und Frankreich unterbrachen eigene laufende Studien.

Bis vor wenigen Tagen drei der Autoren der Studie zurückzogen, aufgrund fragwürdiger Datenbasis. Quellen zufolge kamen die wesentlichen Daten alle aus einer Analytikfirma, die sie mit Hilfe von maschinellem Lernen und Künstlicher Intelligenz aufbereitet hat. Bei diesen Begriffen schlägt mein Bullshit-Meter schon immer weit aus. Genauer hinschauen ist angesagt.

Surgisphere ist ein Einmann-Unternehmen mit Sitz in einem Wohnhaus nahe Chicago. Die klinischen Quellen der Zahlen werden nicht genannt, und da, wo solche Daten abgerufen werden können, ist das Unternehmen unbekannt.

Betrug? Das weiß ich nicht und das interessiert mich auch wenig. Was auffällt ist, wie leichtfertig eine solche Studie akzeptiert (peer review?) und wie blitzschnell die Ergebnisse von allen Massenmedien widergekäut werden. Offensichtlich doch deshalb, weil sie, wie die Spiegel-Artikel des Herrn Relotius, in das Framing vom unqualifizierten Präsidenten passen, den man dem leichtgläubigen Konsumenten seit Jahr und Tag einhämmert und der dafür auch noch bezahlt.

Und es funktioniert.

Die Autorität des Lancet und der WHO haben nicht nur zum Abbruch von Studien geführt. Hier in Panama, und sicher auch anderswo, hat man sofort die Behandlung mit diesen Mitteln ausgesetzt.

Wie viele Menschenleben mag diese skandalöse Aktion gekostet haben und noch kosten?

An was sonst erinnert mich das? Richtig, wissenschaftliche Studien zum Thema Klimawandel …

P.S. Wer Corona überlebt hat, hat gute Chancen, 100 zu werden. Hier ist mein Plan.

Das Recht des Volkes …

„Als die Abriegelungen in ganz Amerika begannen, taten die Texaner das, was die Texaner am besten können. Sie leerten die Regale aller Schusswaffenläden des Staates.“

So beginnt ein interessanter Artikel des Spectator darüber was mancherorts passiert, wenn der Staat die Freiheit seiner Bürger einzuschränken beginnt.

In Deutschland sind es Hygiene- und Grundgesetzdemos, wo Bürger ihren Unmut ausdrücken und in Panama passiert – nichts.

Wir haben hier einen sehr erfreulichen Rückgang bei Neuinfizierten und Intensivpatienten, aber die Gesundheitspolitiker führen ein strenges Regiment.

Ab heute darf ich zu meiner festgelegten Ausgangszeit, also dienstags, donnerstags und samstags von 11 Uhr bis 13 Uhr ausser Einkaufen auch noch allein um den Block spazieren. Meine Frau hat natürlich andere Ausgangstage. Lächerlich.

Und wenn ich bisher einiges Verständnis für die Politik im Land hatte, kann ich solches Mikromanagement nur noch als groben Unfug bezeichnen. Zum Glück können wir hier im Ressort außerhalb solcher Regeln agieren, bei Bedarf zum Strand wandern und auch im Meer baden. Aber eben illegal, sozusagen.

Die bewaffneten texanischen Milizen haben zwischenzeitlich den Tatoo-Shop von Jamie Williams und den Salon von Shelley Luther vor der Staatsmacht beschützt, die entgegen den Regeln geöffnet und damit sogar Änderungen der Politik befördert hatten.

Will ich bewaffnete Milizen hier in Panama haben? Eher nicht.

In Deutschland? Grundgesetz hochhalten scheint eher kontraproduktiv zu sein.

Quelle: bmi-bund.de

Bin ich ein Waffennarr? Kein bisschen, auch wenn ich eine AK-47 immer noch mit geschlossenen Augen auseinandernehmen und zusammensetzen kann.

Aber ernsthaft: ich habe heute mal das Dokument des Herrn Kohn aus dem BMI quergelesen. Beeindruckend professionelle Arbeit und deutlicher Beleg dafür, dass es in der Ministerialbürokratie qualifizierte und pflichtbewusste Leute gibt, an der Spitze der Ministerien und anderswo längst nur noch unqualifizierte Laiendarsteller sitzen, die im Ernstfall einer Bedrohung nichts anderes beherrschen als CYA – den eigenen Arsch zu retten.

Das sollte den Bürgern Angst machen.

Deutschland hatte mit Corona bisher viel Glück, und das ist gut so. Ein ziemlich gut aufgestelltes Gesundheitssystem und keine hunderttausende einreisender Chinesen. Ob es auch gelingt, die nachfolgende ökonomische und soziale Krise halbwegs erfolgreich zu bewältigen, hoffe ich.

Mit Rückblick auf Euro, Klima, Migration und Energie bin ich alles andere als optimistisch. Man meinte eben andere Prioritäten setzen zu müssen: Radwege, Gendersprech und Unisex-Toiletten sind nur wenige Beispiele.

Der Berichterstatter aus Texas war sich auch nicht sicher, ob das mit den Milizen weiter gutgeht. Ziemlich zufrieden konstatierte er aber, dass er in Houston schon wieder im Straßencafe Margarita schlürfen konnte, anders als seine Kollegen in NYC und Washington D.C.

Quelle: liquor.com

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