UPDATE: CO2-Verbrauch einschränken!

Das ist ja eigentlich ein unpolitisches Blog hier, aber manchmal kann ich nicht widerstehen, einen Kommentar abzugeben.

„… heute wissen wir, der CO2-Verbrauch ist etwas, was eingedämmt werden muss, dann können Sie natürlich durch das Steuersystem auch Anreize setzen oder durch das Bepreisungssystem, dass da, wo CO2 verbraucht wird, dieses CO2 eben teuer ist. Und dann überlegt man sich, wie kann ich den Verbrauch von CO2 reduzieren.“

Frau Merkel auf einem Bürgerdialog, wo alle brav dasitzen und jeden Unfug beklatschen, solange er von der personifizierten Obrigkeit kommt.

Versprechen kann sich jeder mal, aber diese Dame ist promovierte Physikerin und redet pausenlos ohne jeden Anflug von Sachkenntnis davon, dass man den CO2-Verbrauch mindern muss. Den CO2-Verbrauch??? Als ich das letzte Mal nachgeschaut habe, waren es noch die CO2- Emissionen, die den Weltuntergang in spätestens 12 Jahren herbeiführen sollen bzw. eben nicht sollen. Jetzt also das Gegenteil.

Diese Ansprache ist auf vergleichbarem Niveau wie der Spruch einer Frau Bärlauch, dass das Netz ja der Speicher für Solar- und Windenergie sei.

Und was die Jahreszahlen bis zum Weltuntergang angeht, da waren die Klimawissenschaftler und verbündeten Politiker auch schon mal weiter:

Nach dieser Ansage wäre in 2020, also nächstes Jahr, alles vorbei. Aber jetzt haben wir überraschend nochmal 12 Jahre extra Zeit bekommen, hat das Zentralkomittee der Klimaschützer und Weltretter beschlossen.

Woran mich das erinnert?

An die Zeugen Jehovas, deren Weltuntergang ursprünglich ja in 1878, dann aber bestimmt in 1881, ganz sicher aber in 1914, oder doch eher in 1918, 1925 und als letzte Ankündigung in 1975 stattfinden sollte.

Frappante Ähnlichkeit, oder? Also Klimareligion statt Klimawissenschaft? Und Frau Merkel als Sektenführerin?

Was da vor sich geht, wird nicht die Erde retten, sondern einen Teil der Menschheit, nicht Panama, in die nächste Kulturrevolution treiben.

Kleiner Vorgeschmack gefällig?

Maos „Großer Sprung“ hat damals 45 Mio. Menschen das Leben gekostet. Die Pläne der Bundesregierung zur „Großen Transformation“ werden hoffentlich rechtzeitig gestoppt und im Papierkorb der Geschichte entsorgt.

Frau Merkel hat übrigens gleich im Anschluss gesagt, dass Verkehr, Wohnen und Landwirtschaft ja noch nicht in ein CO2-Besteuerungssystem einbezogen sind. Für grundlegende Lebensbereiche werden also gleich mal Preiserhöhungen angekündigt und die Zuschauer im Saal klatschen artig dazu. „Nur die allerdümmsten Kälber …“

Nix wie weg.

NACHTRAG:

Die unvergleichliche Alexandra Occasional Cortex hat heute gemeint, dass man die Intelligenz eines Meeresschwamms haben muß, wenn man ihre „12-Jahre-bis-zum-Weltuntergang“ ernst bzw. wörtlich genommen hat.

Kann bitte mal jemand die deutschen Talkshows der letzten Wochen durchsehen und Namen nennen?

Ich bin ein Klimaflüchtling

Graupelschauer (!) Ende April auf der A71, in unserer früheren Heimat. Schwer- und Leichtverletzte.

Als Klimaflüchtlinge schauen wir uns das mit Mitgefühl, ansonsten aber ziemlich entspannt aus der Ferne an.

Früher, also lange vor der menschgemachten globalen Erwärmung, gab es nur temporäre Klimaflüchtlinge, 2 Wochen Mallorca, und die wussten noch nicht mal, dass sie welche sind.

Heute ist das Bewusstsein dafür gestiegen, dank meiner Freunde von den Grünen. Immer mehr packen ihre Koffer, nachdem die durchschnittliche Umgebungstemperatur in Deutschland in den letzten 100 Jahren schon um 0,5C (!) gestiegen ist und ziehen flugs nach Mexiko, Costa Rica, Panama, Ecuador, Thailand – also dahin, wo es im Jahresdurchschnitt 15C mehr sind. Wenn schon Klimawandel, dann richtig und kurz bevor die Erde verbrennt, wenigstens nicht mehr Schnee, oder wie heute, Graupel schippen müssen.

Wir haben also alles richtig gemacht und liegen damit auch voll im Trend: Die UNO hat über Jahre an einem Migrationspakt gearbeitet und den endlich auch durchgesetzt. Dieser erlaubt es Klimaflüchtlingen wie uns, sich überall auf der Welt ohne bürokratische Umstände niederzulassen und voll versorgt zu werden. Vielen Dank, liebe UNO, liebe EU und liebe Angela.

Möglicherweise hat das Ganze aber auch unerwünschte Nebenwirkungen:

Wenn nämlich die Bewohner der gemäßigten Zonen (u.a. alte weiße Männer) sich in den Tropen niederlassen und die Tropenbewohner, in Unkenntnis der bevorstehenden Klimakatastrophe nach Norden wandern, führt das zu einem neuen Kolonialismus und die UNO muss sich dann ein neues Völker-Rückaustauschprogramm (ups, darf man das so sagen?) ausdenken.

Ich denke, die schaffen das. Hoffe allerdings, dass bis dahin die von den Zeugen Gretas angekündigte Katastrophe („wir haben nur noch 12 Jahre Zeit!“) sich noch ein bißchen verschiebt. Das hat ja bei den Zeugen Jehovas auch ganz gut geklappt.

Panama, Weltraumwetter und Schulkinder

Heute habe ich eine Menge gelernt, außerhalb meiner Kernkompetenzen Strand und Margaritas.

Zum Beispiel, dass ein Mensch jährlich 58,6 t CO2 ausstößt und man deshalb besser keine Kinder mehr in die Welt setzen soll. Und wenn schon, dann da wo sie den geringsten ökologischen Fußabdruck hinterlassen. „Kinder sind schlecht für die Umwelt.“

Steht so im Manifest einer deutschen Lehrerin, wird in diversen Foren ernsthaft (!) diskutiert. und scheint mir (Achtung: Deutschland-kritisch) der aktuelle Höhepunkt der grünen Volksverblödung in der alten Heimat zu sein.

Das wesentlich ergiebigere Thema heißt Weltraumwetter oder space weather und hat mir, der sich seit vielen Jahren mit Klimawandel befasst, eine Menge neue und nützliche Information gegeben.

Die US National Oceanic and Atmospheric Administration (NOAA) hat extra dafür eine Website.

Viel spannender ist aber eine Präsentation aus 2018, die hier zu finden ist (englisch). Und vorher war ich schon von diesem Titel magisch angezogen worden: „Fatal flaw in climate change science“. Also „Tödlicher Fehler in der Klimawandel-Wissenschaft“. Hier ist das Video.

Die wichtigsten Thesen daraus, meine Worte und meine Wertung:

  • die aus dem Weltraum und bei immer wiederkehrenden Sonnenausbrüchen in das Erde-System eingespeisten Energiemengen werden von der aktuellen Klimadiskussion nicht diesen Quellen zugeordnet, sondern zu Lasten des menschlichen Einflusses gebucht. Offensichtlich Pustekuchen mit „the science is settled“ (Al Gore) oder „97% aller Klimawissenschaftler sind sich einig …“
  • schon relativ schwache Sonneneruptionen haben in den letzten Jahren immer wieder zu regionalen temporären Ausfällen der Stromversorgung, des Flugverkehrs und anderer lebenswichtiger Systeme geführt. Es gibt die fundierte Aussage, dass ein starker und auf die Erde gerichteter Ausbruch unsere Zivilisation um Jahrzehnte zurückwerfen kann.

Und wenn ich jetzt an großflächige Solaranlagen denke oder an das ohnehin strapazierte deutsche EV-Netz, dann bin ich sicher, dass es nicht the big one braucht, um Deutschland ernsthaft Probleme zu bescheren.

„It’s not CO2, stupid“.

Statt also alles zu tun, um die Stromversorgung eines Industrielandes widerstandsfähig zu gestalten, macht Deutschland das genaue Gegenteil. Und die Verantwortlichen applaudieren dazu fröhlich fehlgeleiteten Schulkindern. Kaum zu glauben, was da abläuft.

Was das mit Panama zu tun hat?

Einfach mal ein paar Wintertage in Deutschland ohne Strom aus der Steckdose vorstellen …

Breaking News: Schwarze Liste abgelehnt

Endlich mal gute Nachrichten aus dem Tollhaus:

27 von 28 Mitgliedsländern haben die neueste von der EU-Kommission vorgeschlagene Schwarze Liste abgelehnt.

Man könnte noch eine Menge dazu schreiben, aber macht es wirklich Sinn, den Eskapaden der in Brüssel ansässigen und gnadenlos überbezahlten permanenten politischen Klasse mehr Aufmerksamkeit als unbedingt nötig zu schenken?

OMG


Ein sonniger Tag heute, der letzte vor dem Beginn des chaotischen Karnevalverkehrs, und wir hatten uns mit guten Freunden auf den Weg nach El Valle gemacht, ein beliebtes Ausflugsziel das sich im Krater eines längst erloschenen Vulkans befindet. Gemütlich durch das bergige Hinterland, dann hinauf auf den Kraterrand mit wunderschönen Ausblicken, im El Valle den Markt besucht, Gemüse und Schmuck gekauft, zum peruanischen Essen und danach noch in ein gemütliches Kaffeehaus eingekehrt. Rückfahrt über die Panamericana.

Insgesamt 120 km, just for fun.

Quelle: enlodados.com

Zu Hause ein Blick in Welt Online und dort finde ich einen Artikel des Wirtschaftsredakteurs:

„Unser Autor wollte möglichst CO2-frei in die Ferien fahren … Naturschutz ist viel zu wichtig … Wir müssen gemeinsam etwas gegen schlechte Luft und den Klimawandel tun … Deshalb beschloss ich, mit Frau und Sohn umweltgerechten Skiurlaub zu machen.“ 

Oops, daran habe ich garnicht gedacht, bevor wir losgefahren sind. Das hätte man natürlich auch mit dem Bus erledigen können. Wobei der ja anders als die Deutsche Bundesbahn nicht CO2-frei fährt …

Ernsthaft: Natürlich weiß ein Welt-Wirtschaftsredakteur genau, dass eine solche Aktion völlig sinnfrei ist. Es kann also nur um eines gehen:

„Ich will mich supergut und anderen moralisch überlegen fühlen.“

Vernunft spielt dabei keine Rolle. Und mit dieser Grundhaltung schaut man auch seelenruhig zu, wie ein einstmals starkes Industrieland immer weiter im globalen Wettbewerb zurückfällt.

Über diesen Blog habe ich ziemlich oft Kontakt zu Leuten, die aus Deutschland kommen, diese ungute Entwicklung voraussehen und deshalb für ihre Familie eine neue Heimat suchen. Und es werden noch viel mehr werden.

Die Urlaubsreise des Herrn Wirtschaftsredakteur war übrigens ein kompletter Reinfall, außerdem schädlich für Klima und Umwelt.

Amazon HQ2 – Crossposting

Wer mit der Überschrift etwas anfangen kann, erfährt hier meine Sicht.

Quelle: NYC
Quelle: businessinsider.com

Die EU in Bestform

Erst wenige Tage ist es her, dass die EU-Kommission eine neue Schwarze Liste angekündigt hat, um mal wieder Staaten und Territorien an den Pranger zu stellen, die angeblich unzureichend „gegen Geldwäsche und Terrorfinanzierung“ vorgehen.

Hier ist der Artikel dazu und natürlich soll auch wieder Panama dabei sein.

Das übliche Getöse, um vom eigenen Versagen abzulenken, könnte man sagen. Leider ist es aber so, dass mit solchen Aktionen die Republik Panama, Unternehmen mit Sitz in Panama oder solche die Geschäfte mit Unternehmen in Panama machen, massiv und völlig undifferenziert diskriminiert werden.

Ist das nur Anmaßung oder sogar schon gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit? Und nur weil die Menschen hier dunklere Hautfarbe haben? /sarcoff

Wird aber noch besser, einfach mal das Wort „Terrorfinanzierung“ im Kopf behalten.

In diesem WeltOnline-Artikel steht heute, dass die gleiche EU ein Special Purpose Vehicle installieren will, um die US-Sanktionen gegen Iran zu umgehen, einem Staat, der zu den übelsten Terror-Sponsoren gehört und lauthals verkündet, den Staat Israel von der Landkarte radieren zu wollen.

Das ist dann direkte Terrorfinanzierung und jede iranische bzw. Hisbollah-Rakete die in Israel einschlägt, sollte diesen Aufkleber tragen:

Als wir 2008 Deutschland in Richtung Panama verlassen haben, waren natürlich tropisches Klima und pazifische Strände Hauptmotiv. Ein weiterer Grund war aber die Erkenntnis, dass die EU, dank ihrer Bürokraten, auf abschüssiger Bahn unterwegs ist.

Immer mehr Bürokratie, immer mehr überbezahlte Nichtskönner, die auch noch Immunität genießen, immer mehr linksgrüne Aktivisten in einflussreichen Positionen. Und so sieht deren Politik dann auch aus.

Nein, danke.

Das Motto dieses Blogs ist aktueller als je zuvor: besserpanama

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