Mein letztes iPhone

Dass ich in Apple Music pausenlos mit Künstler:innen belästigt werde, ist schon nervig genug.

Dieses neue Apple Emoji ist dann für mich der letzte Anstoß, um mich nach vielen Jahren von diesem super-woken Unternehmen zu trennen.

Also entweder ist es Leugnung der Biologie oder Body-shaming. Keines davon ist für mich akzeptabel.

Ein Bild als Symbol – die neue Unterwürfigkeit

Ich liebe dieses Bild.

Der grüne Klimaminister, im Nebenberuf auch für die Zerstörung der Wirtschaft zuständig, katzbuckelt vor dem Vertreter eines autokratischen und frauenfeindlichen Regimes.

Quelle: bild.de

Die dümmste Energiepolitik der Welt (Zitat WSJ) der Merkel-Jahre, angetrieben von den Grünen, macht Deutschland zum Bittsteller. Und dann schickt man noch Vertreter, die sich auch perfekt in die neue Rolle einfinden.

Der Gastgeber legt nicht einmal sein Smartphone aus der Hand, sein Assistent grinst höhnisch, während der alte weiße Mann links im Bild, peinlich berührt, keine Miene verzieht.

Zugegeben, bei der 95-jährigen Queen Elizabeth II. würde mir so ein Kratzfuß auch nicht schwerfallen, sonst bei niemanden. Und wer meint, mit Unterwürfigkeit bei den arabischen Herrschern gut anzukommen, täuscht sich schwer. Er ordnet sich damit sogleich selbst in die Kategorie der Speichellecker ein. Abstoßend. Wo ist da nur der Ratschlag der Völkerrechtlerin geblieben?

Um die Flüssiggastanker umzuleiten, die täglich vor meiner Loggia passieren, braucht es keine Unterwürfigkeit. Stattdessen selbstbewusstes Verhandeln und das Schaffen der technischen Voraussetzungen im eigenen Land.

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Krieg in Europa – keine Überraschung

Die Besetzung der Spitze des Auswärtigen Amtes mit einer Laiendarstellerin ist wohl für Putin die letzte Bestätigung gewesen, dass man Russland nicht ernst nimmt und nicht in der Lage sein wird, seinen Revisionskurs zu stoppen.

Actions have consequences – so wie Trump das Ergebnis von 8 Jahren Obama-Präsidentschaft war, die Entkernung und Linksverschiebung der CDU die AfD hervorgebracht hat, so haben 16 Jahre Merkelsche Aussen- und Europapolitik nach dem Brexit nun dazu geführt, dass wir im Herzen Europas einen Krieg mit unkalkulierbaren Risiken haben.

Schlimmer noch, die nicht-existenten aussenpolitischen Interessen der Bundesrepublik Deutschland, außer Weltrettung vor Klimaerwärmung, haben zu einer entkernten Streitmacht und zur totalen Abhängigkeit der Energieversorgung vom Aggressor Russland geführt.

An der Spitze des Verteidigungsressorts steht nunmehr die dritte Frau in Folge, die nicht nur vom Militär keine Ahnung hat und ich frage mich, wieso nicht ein General längst Frauenkleider übergezogen und auf Quotenbasis dieses wichtige Amt in Beschlag genommen hat. Das geht anderswo, im Bundestag, doch auch. Unter stehenden Ovationen.

In der EU sieht es nicht besser aus: die korrupte VDL an die Spitze der EU-Kommission gehievt, um sie vor Strafverfolgung zu schützen, die vorbestrafte Lagarde als EZB-Chefin, und Merkel als Mutter aller Probleme weiterhin als Strippenzieherin im Hintergrund.

Quelle: bild.de

Das Versagen der Europäer hat noch viel weitreichendere Folgen: die KPCh und ihre Führer werden die offensichtliche Unfähigkeit des Westens gründlich studieren und schon ihre Annexionspläne für die Republik China (Taiwan) finalisieren. Das wird dann auch dem innenpolitisch unter immensen Druck stehenden Xi Jinping den Posten retten, die Position der Kommunistischen Partei im Land stabilisieren, den Großmachtgelüsten weiter Auftrieb verleihen.

China und Russland werden künftig im Verbund den eurasischen Raum beherrschen, über den Iran gewaltigen Einfluss im Nahen und Mittleren Osten nehmen.

In und um Europa geht eine friedvolle Ära zu Ende.

Die Generation unserer Väter und Mütter hat Deutschland nach dem 2. Weltkrieg aus Trümmern wieder auferstehen lassen, in Ost und West. Die Generation, der ich angehöre, hat darauf aufbauend zwischen 1970 und 2010 aus Deutschland eine wirtschaftlich und politisch ernstzunehmende Größe in der Weltpolitik gemacht, die Vereinigung Deutschlands vollbracht und die Folgen von 40 Jahren Sozialismus weitgehend beseitigt.

Wenn ich mir unsere Nachfolgegeneration anschaue, loben sie ihr Deutschland in den höchsten Tönen, so als ob sie das aufgebaut hätten und ignorieren, wie es inzwischen an allen Stellen zerbröckelt.

Sie fürchten sich wie kleine Kinder vor Klimawandel und Covid, lassen sich vorschreiben, wie sie zu reden und zu denken haben, scheuen andere Meinungen, so wie es auch einige wenige DDR-Bürger gab, die ihr festgefügtes Weltbild nicht durch Westfernsehen ins Wanken geraten lassen wollten.

Begreift es endlich: auf dem Motto Solidargemeinschaft statt persönliche Freiheit bauen Diktaturen auf.

Die, die längst wissen, was kommt, werden als alte weisse Männer verunglimpft, deren Meinung keine Rolle spielt, weil die ja keine Ahnung von dieser schönen, neuen, rot-grünen Welt haben.

Arroganz und Ignoranz vom Feinsten, was Professor Knut Löschke hier sehr treffend angeprangert hat.

Actions have consequences.

Lauterbach spricht Klartext

FRAGE

Also wir testen jetzt einfach mehr, also haben wir auch mehr Infektionen sozusagen zu vermelden, aber die Verläufe sind ja nicht unbedingt schwerer.

KALAU

Zunächst ist es so, wir haben mehr Tests, aber Sie haben auch mehr positive Fälle pro Test; das heisst die Anzahl der positiven Tests pro durchgeführten Test steigt und die Zahl der Tests, die wir derzeit machen, steigt nicht weiter.

FRAGE

Wir testen doch jetzt aber mehr als damals im März, das kann man doch wirklich sagen?

KALAU

Das kann man sagen, in der Tat, und daher haben wir auch leichtere Fälle, weil damals die Fälle, die wir bekommen haben im wesentlichen asymptomatische Fälle bekommen haben.
Und jetzt testen wir viele nicht-symptomatische Fälle und daher sind auch nicht so viele schwerkrank, wenn man sie positiv testet aber es ist insgesamt eine höhere Zahl von positiven Fällen, die wir in den letzten Wochen beobachten

FRAGE

Okay, da muss man jetzt irgendwie zu dieser späten Stunde seinen Kopf ein bisschen rumwickeln (meint: ich verstehe nur Bahnhof)

Dieses Interview habe ich mir drei oder vier Mal angehört und sorgfältig transkribiert. Das ist Originalton des Gesundheitsministers der Bundesrepublik Deutschland, der hier gerade keinen vernünftigen Satz zustande bekommt. Und so sieht dann auch die Coronapolitik aus.

Ganz nebenbei: „Israel, das eine der höchsten COVID-19-Impfraten der Welt aufweist und in dem bereits fast die Hälfte der Bürger drei Impfungen erhalten hat, ist nach Angaben vom 20. Januar weltweit führend bei den täglich neu auftretenden Fällen pro Kopf der Bevölkerung … Zwei Wochen nach der Verabreichung der vierten Dosis sehen wir einen guten Anstieg der Antikörper, höher als nach der dritten Dosis, aber nicht hoch genug gegen Omicron“, sagte die leitende Forscherin Prof. Gili Regev-Yochay. (Quelle)

Lachen am Sonntag

„Annalena Baerbock, die für eine Zeitenwende steht“ schreibt Peter Huth in der heutigen Welt Online.

Quelle: Welt Online

Annalena Baerbock verunsichert also „ältere Männer“, wie sie da im hellblauen Bademantel vor dem Capitol steht. Mit ihrem herausragendem Intellekt, ihrer filigranen Sprachgewandtheit, dem beeindruckenden Lebenslauf und ihrem Buch, das ein Bestseller hätte werden können?

Gern kann ich Peter Huth, der zum Status „älterer Mann“ auch nicht mehr viele Jahre hat, aufklären. Die meisten älteren Männer sind wegen ACAB weniger verunsichert, als vielmehr entsetzt.

Das muss nicht lange begründet werden, denn die Dame spricht für sich, wörtlich gemeint. Sie gehört zu einer Kategorie Frauen, die Männer meiner Generation als Neutrum betrachtet und links liegen gelassen hätten. Zum Glück gab es damals jede Menge richtige Frauen, natürlich und selbstbewusst, auch schon beim Aufwachen gut aussehend, nicht erst nach Make-up und Friseur.

John Lennon hat diesen Frauen ein Denkmal gesetzt.

Aber wir Männer sind ja damals auch nicht im Anzug mit Schlips, Fahrradhelm und Umhängetasche auf dem Elektro-Roller daher gekommen. Haha …

Quelle: 123moviesonline.net

Der Autor spricht von Generationenwechsel. Von alt zu jung, was normal und erstrebenswert ist. Aber sollten die Neuen und Jungen mit den heutigen Möglichkeiten sich zu informieren, nicht noch besser gebildet und qualifiziert sein, als ihre Vorgänger?

In meiner Branche, Informationstechnologie, ist das ohne jeden Zweifel so. Wer dort was werden will, muss hart arbeiten und immer wieder gegen Wettbewerb bestehen.

Und jetzt kann jeder selbst mal die Vitae der derzeitigen deutschen Regierungsmitglieder anschauen und ihnen eine Weile zuhören. Abgehoben, anmaßend und hohl, in meinen Augen.

Keine guten Aussichten für das Land meiner Väter.

besserpanama!

Nachtrag: Natürlich gibt es auch heute noch viele richtig gute Frauen in Deutschland. In den Vordergrund drängen sich aber die Baerbocks, Göring-Eckhardts, Roths – und werden gewählt.

Winter auf der Nordhalbkugel …

und deshalb gleiten Tag für Tag 4 oder 5 Flüssiggastanker hier vorbei, in Richtung Asien. Einer davon ist sogar kurz vor dem Ziel umbeordert worden, kommt zurück über den Pazifik iund wechselt durch den Panamakanal in Richtung Europa, wo die höheren Preise selbst diesen Umweg rechtfertigen.

Schlimm, dass die Welt immer noch so abhängig ist von fossilen Brennstoffen …

Wie schön wäre es doch, wenn da auch mal ein Schiff mit nachhaltiger Energie vorbeikäme. Und kaum habe ich das gedacht, schwebt auch schon die FORESTAL GAIA vor der Loggia vorbei – ein Holzpelletfrachter. Ich bin total happy.

Sie kommt direkt aus Santana in Basilien, aus dem Mündungsgebiet des Amazonas. Dort hat man ein kleines Stück Wald abgesägt und in ca. 40.000 Tonnen Holzschnitzel gechipt, diese werden gerade nach Japan verschifft, wo man das ökologisch vorbildlich verbrennen wird.

Das Verbrennen von Holz erzeugt allerdings ebenso viel CO2, wie die gleiche Menge Braunkohle, und deutlich mehr als Diesel und Erdgas. Dazu kommen die Emissionen der Kettensägen, der schweren Rücke- und Ladegeräte, der LKW-Transport zum Sägewerk und das Verarbeiten dortselbst. Nicht zu vergessen der Schiffstransport über ca. 8.650 km.

„Experten“ haben aber ausgerechnet, dass dies alles hochgradig umwelt- und klimafreundlich ist, weil die Bäume genau so viel, wenn nicht noch mehr CO2, im Laufe ihres hundertjährigen Wachstums aus der Atmosphäre gezogen haben.

Rechnen wir doch mal nach:

Beim Verbrennen von einer Tonne Holz enstehen 1,83 Tonnen CO2. Bei 40.000 Tonnen Holz ergibt das immerhin 73.200 Tonnen CO2. Und da dies ja nach grüner Lesart schon mal der Atmosphäre entzogen wurde, die Bäume jetzt nicht mehr da sind, werden also demnächst deswegen weitere 73.200 Tonnen CO2 nicht aus der Atmosphäre entnommen und können die globale Erwärmung befeuern. Der Effekt ist also so, als ob 146.400 Tonnen CO2 neu emittiert werden. Uff.

Dazu kommen die Emissionen von Verschuffung und LKW-Transport.

Für die Verarbeitung im Sägewerk setzen wir der Einfachheit halber nochmal 200 Tonnen an. Peanuts im Gesamtbild. Damit produziert diese „nachhaltige“ Aktion insgesamt 158.800 Tonnen CO2 Emmission, vergleichbar dem Jahres-CO2-Ausstoß von 105.000 PKW.

Bitte nicht glauben, dass ich mir Sorgen wegen dem CO2 Ausstoß mache. Das ist eine seit dem Earth-Gipfel 1993 aufgebaute Erzählung, um endlich auch heiße Luft besteuern zu können und die kapitalistische Marktwirtschaft zu zerstören.

Unternehmen verbrauchen also CO2. Gut so, denn dann wird das „Problem“ mit dem CO2-Anstieg in der Atmosphäre ja bald gelöst sein. Diese Titelzeile, die wochenlang auf Welt Online zu sehen war, zeigt deutlich, dass die Propagandisten baerbock-mäßig überhaupt nicht wissen, wovon sie reden.

Motto: Wir wissen nicht was wir tun, aber das mit aller Kraft.

Klimadiktatur ist das Ziel und das Vorgehen der Politik und Medien kennen wir schon von Covid-19. Sobald die Corona-Panik nachlässt, wird die Klima-Panik hochgefahren. Funktioniert ja auch prima.

Ein Volk in Panik macht, was man ihm vorschreibt.

Quarantäne-Ende in Südafrika, Panik in Deutschland

Von Anfang an habe ich am Rande Meldungen aus Südafrika zur höheren Übertragbarkeit, aber deutlich niedrigeren Sterblichkeit der Omicron-Variante verfolgt. Das ist nun eine aktuelle Schlagzeile:

Südafrikanische Offizielle schlagen Ende von Kontaktverfolgung und Quarantäne vor, weil die meisten keinerlei Symptome verspüren. Wir schlagen vor, dass mit sofortiger Wirkung Quarantäne ausgesetzt wird für Kontakte mit Covid-19. Dies betrifft gleichermaßen geimpfte und ungeimpfte Kontakte.“

Die Begründung einer solchen Entscheidung liegt in dieser Grafik:

Ein hochansteckendes Virus (Anzahl neuer Fälle, oben) mit niedrigen Todesraten ist der Traum eines jeden Immunologen, sorgt er doch für die sog. Herdenimmunität, damit besseren individuellen Schutz als jede der derzeitigen Experimentalinjektionen und ohne deren Nebenwirkungen.

Zusammengefasst: im Herkunftsland der Omicron-Variante wird Entwarnung gegeben und im fast 9.000 km entfernten Deutschland herrscht Panik. Habe ich das nicht schon mal so beobachtet? Fukushima?

Eigenartigerweise habe ich eine solch aufklärende Grafik in der deutschen Presse nicht gesehen und Freunde vor Ort sind eher besorgt als erleichtert.

Hat es vielleicht damit zu tun, dass die Bill & Melinda Gates Stiftung als Sponsor deutscher Medien mit Impfstoffen ihre profitabelsten Investments tätigt?

„Gates verriet die beste Investition, die er je getätigt hat … Es sind die 10 Milliarden Dollar, die er über die Bill & Melinda Gates Foundation in drei bestimmte Organisationen investiert hat, die den Zugang zu Impfstoffen und Medikamenten für Menschen, die sie brauchen, auf der ganzen Welt verbessern.“ (Quelle)

Oder hat es einfach nur damit zu tun?

Quelle: Welt Online

Trotzdem: Frohe Weihnachten und danke an alle meine Leser.

Hysterie und neue Forschung zu Covid-19

Parallel zur unsäglichen Panikmache in Deutschland zeigt eine aktuelle Studie aus Schweden Besorgniserregendes. Der Titel lautet

Spike-Protein wandert in den Zellkern und beeinträchtigt die DNA-Reparatur (In-vitro-Studie)

In dieser wichtigen In-vitro-Studie zeigen die Forscher, wie das SARS-COV-2-Spike-Protein und andere Proteine in den Zellkern wandern und dort die DNA-Reparatur und die Immunreaktionen der Zellen beeinträchtigen.

Weiter heisst es dort: „Unsere Ergebnisse zeigen einen möglichen molekularen Mechanismus auf, durch den das Spike-Protein die adaptive Immunität behindern könnte, und unterstreichen die potenziellen Nebenwirkungen von Impfstoffen auf Spike-Basis in voller Länge.“

Herkunft der Studie:

Department of Molecular Biosciences, The Wenner–Gren Institute, Stockholm University, SE-10691 Stockholm, Sweden Department of Clinical Microbiology, Virology, Umeå University, SE-90185 Umeå, Sweden

Aus der Ergebnisdiskussion: „Darüber hinaus deuten unsere Ergebnisse auch auf eine mögliche Nebenwirkung des Impfstoffs auf Basis von Spikes in voller Länge hin. Diese Arbeit wird das Verständnis der Pathogenese von COVID-19 verbessern und neue Strategien für die Entwicklung effizienterer und sichererer Impfstoffe liefern.“

Meine Interpretation lautet, dass nicht nur die Spike-Proteine des Covid-19-Virus die Immunreaktion unserer Körperzellen behindern, sondern dass dies dann auch die durch Impfung eingebrachten Spike-Proteine voller Länge tun. Die Empfehlung der Forscher lautet deshalb nur Impfstoffe mit Bruchteilen der Spike-Proteine zu entwickeln.

Wie viele solcher Spike-Proteine werden im Verlauf einer Covid-19-Infektion in den Körper gebracht und wie viele durch eine erste, zweite sowie nachfolgenden Booster-Impfungen?

Das Video zur Studie ist hier.

Quelle: Welt Online

Natürlich habe ich keine Ahnung, ob die Ergebnisse dieser in-vitro-Studie auf die Zellen im menschlichen Körper übertragbar sind. Falls ich aber gerade in der Schlange stünde, um endlich meine Booster-Impfung zu bekommen, würde mich diese Nachricht zumindest einhalten und abwarten lassen.

Ausblick: Mit Novavax befindet sich ein konventioneller Impfstoff in der Phase-3-Erprobung, mit guten Ergebnissen.

Rarität: Gesunder Menschenverstand

Die Bildungspolitik seinerzeit wollte es, dass unser Jahrgang parallel zum Abitur auch eine Ausbildung zum Facharbeiter absolvierte und abschloss. Unter den wenigen Optionen kam die Ausbildung zum Elektromonteur meinem Studienwunsch Elektronik am nächsten. Und so traten wir jede letzte Woche im Monat in der lokalen Werkzeugfabrik zur Berufsausbildung an.

Neben dem theoretischen Unterricht nahm die praktische Arbeit den größeren Teil der Ausbildung ein. Da hatten wir es mit Männern zu tun, die jeden Tag irgendwelche Probleme zu lösen hatten und von deren Qualifikation letztlich der Fortgang der Produktion abhing. Wenn diese Leute Feierabend machten, war die Arbeit auch getan. Dafür gab es Freitag ab 13 Uhr, nachdem die Werkstatt blitzsauber aufgeräumt war, auch eine Runde Bier und belegte Brötchen. Kleindarsteller und Nichtskönner hielten es in dieser Umgebung nicht lange aus. Sie passten sich schnellstens an oder verschwanden bald wieder.

Wenn ein Schlipsträger in die Werkstatt kam, merkte man sofort, was die Männer von ihm hielten. Vor manchen hatten sie Respekt, weil die bewiesen hatten, dass sie die Ärmel hochkrempeln und selbst hart arbeiten konnten, ihresgleichen sozusagen.

Und dann gab es die Funktionärskaste, Regierung, Partei und Gewerkschaft, die zutiefst verachtet wurde und sich demzufolge auch selten blicken ließen. Für uns als künftige Diplomingenieure war das eine wichtige Lektion.

Zeitsprung ins Deutschland des Jahres 2021. Und da lasse ich mal den Prof. Dr. Knut Löschke an meiner Stelle sprechen. Lest es, lasst mal in Gedanken die Gestalten Revue passieren, die Euer Land heute und morgen regieren und macht euch Gedanken, ob das gut gehen kann.

Prof. Dr. Knut Löschke schreibt am 28. September 2021 via Facebook:

Ich habe es satt, oder, um es noch klarer auszudrücken: ich habe die Schnauze voll vom permanenten und immer religiöser werdenden Klima-Geschwafel, von Energie-Wende-Phantasien, von Elektroauto-Anbetungen, von Gruselgeschichten über Weltuntergangs-Szenarien von Corona über Feuersbrünste bis Wetterkatastrophen. Ich kann die Leute nicht mehr ertragen, die das täglich in Mikrofone und Kameras schreien oder in Zeitungen drucken. Ich leide darunter miterleben zu müssen, wie aus der Naturwissenschaft eine Hure der Politik gemacht wird. 

Ich habe es satt, mir von missbrauchten, pubertierenden Kindern vorschreiben zu lassen, wofür ich mich zu schämen habe. Ich habe es satt, mir von irgendwelchen Gestörten erklären zu lassen, dass ich Schuld habe an Allem und an Jedem – vor allem aber als Deutscher für das frühere, heutige und zukünftige Elend der ganzen Welt.

Ich habe es satt, dass mir religiöse und sexuelle Minderheiten, die ihre wohl verbrieften Minderheitenrechte mit pausenloser medialer Unterstützung schamlos ausnutzen, vorschreiben wollen, was ich tun und sagen darf und was nicht.

Ich habe es satt, wenn völlig Übergeschnappte meine deutsche Muttersprache verhunzen und mir glauben beibringen zu müssen, wie ich mainstream-gerecht zu schreiben und zu sprechen habe.
Ich habe es satt mitzuerleben, wie völlig Ungebildete, die in ihrem Leben nichts weiter geleistet haben als das Tragen einer fremden Aktentasche, glauben Deutschland regieren zu können.

Ich kann es nicht mehr ertragen, wenn unter dem Vorwand einer „bunten Gesellschaft“ Recht und Sicherheit dahinschwinden und man abends aus dem Hauptbahnhof kommend, über Dreck, Schmutz, Obdachlose, Drogensüchtige und Beschaffungskriminelle steigen muss, vorbei an vollgekrakelten Wänden.

Ich möchte, dass in meinem Land die Menschen, gleich welchen Geschlechts, welcher Hautfarbe und gleich welcher Herkunft wertgeschätzt und unterstützt werden, die täglich mit ihrer fleißigen, produktiven und wertschöpfenden Arbeit den Reichtum der ganzen Gesellschaft hervorbringen: die Mitarbeiter in den Unternehmen, die Handwerker, die Freiberufler, die vielen engagierten und sozial handelnden Unternehmer der kleinen und mittelständischen Wirtschaft.

Ich möchte, dass die Lehrer unserer Kinder, die Ärzte und Pfleger unserer Kranken und Hilfebedürftigen die Anerkennung, die Wertschätzung und die Unterstützung erhalten, die sie täglich verdienen. Ich möchte, dass sich die Jungen und Ungestümen in den wohlgesetzten Grenzen unseres Rechtsraumes austoben aber sich auch vor ihren Eltern und Großeltern, vor den Alten und Erfahrenen verneigen, weil sie die Erschaffer ihres Wohlstandes und ihrer Freiheit sind.

Was für ein Unterschied zum Geschwafel diverser Vorstandsvorsitzender der deutschen Industrie, die verzweifelt dem Zeitgeist hinterherhecheln und damit ein katastrophales Beispiel geben. Ich hoffe sehr, dass einige sich den Beitrag von Professor Löschke zu Herzen nehmen und umsteuern. Glauben tue ich es nicht mehr.

Herzlichen Dank für die klaren Worte, Knut Löschke.

„Deutschland rät von Geschäften mit Panama ab, weil …

… das Land auf der Liste der Steueroasen steht.“

So eine Überschrift in der heutigen Ausgabe von La Prensa. Weiter heisst es dort: „Ein im vergangenen Juni von Deutschland verabschiedetes Gesetz sieht ab 2022 strengere Steuermaßnahmen in den Beziehungen zwischen Deutschland und den Ländern vor, die auf der schwarzen Liste der Europäischen Union für nicht kooperative Steuergebiete stehen, zu denen auch Panama gehört.

Diese Maßnahmen würden Panama als Empfänger deutscher Investitionen und als Exporteur in das europäische Land teurer und damit weniger wettbewerbsfähig machen. Nach Angaben von Propanama beliefen sich die deutschen Investitionen im Jahr 2019 auf 767,2 Millionen US-Dollar in Sektoren wie Automobil, Finanzen, Gastronomie, Marketing und Hotels.

Dani Kuzniecky, Sekretär der Nationalen Kommission zur Bekämpfung der Geldwäsche, sagte, dass zwei Probleme in Bezug auf Investitionen entstehen könnten: Deutsche Unternehmen, die sich bereits niedergelassen haben, könnten sich entscheiden, das Land zu verlassen, und diejenigen, die an einer Ansiedlung interessiert sind, könnten dies nicht tun. Fortschritte bei der Bewertung des Austauschs von Steuerinformationen wären der Schlüssel zur Vermeidung von Maßnahmen.

Sieht so aus, als ob sich zum Thema Schwarzgraue Listen ein eigener Blog lohnen würde:

  • 7. Dezember 2017 „Schon wieder Schwarze Liste“ hier
  • 20. Januar 2018 „Schwarze Liste ohne Panama“ hier
  • 2. März 2019 „Breaking News: Schwarze Liste abgelehnt“ hier

Ja genau, die Leute, die bei Cum-Ex weggeschaut und damit mehr als 50 Mrd. EUR Steuerausfälle in der EU, mehr als 31 Mrd. davon in Deutschland zu verantworten haben, spielen jetzt gegenüber Panama den starken Mann.

Ein Land, das sich laut OECD gerade aus dem Kreis der bedürftigen Empfängerländer für Entwicklungshilfe aus eigener Kraft herausgearbeitet hat und in 2019 ungefähr so viel an Direktinvestitionen deutscher Unternehmen anziehen konnte, wie die deutsche Politik der kommunistischen VR China jährlich als „Entwicklungshilfe“ überweist.

Ein Land, das sich gerade auf den Weg macht, die desaströsen Folgen der Covid-19-Krise zu überwinden – und genau jetzt meint man in Brüssel und Berlin, dass das doch ein guter Zeitpunkt wäre, wirtschaftlichen Druck auszuüben.

Was für eine menschenverachtende Politik ist das denn?

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