Panama am 29.3. – positiv überrascht

Langsam wird der Blick auf die aktualisierten Zahlen mein tägliches Ritual, gleich nach Sonnenuntergang und Feierabendbier.

Für heute hatte meine Projektion 1.039 Infektionsfälle errechnet und ich hatte gehofft, dass es nicht mehr werden würden. Hier sind die Zahlen:

Quelle: panamaamerica.com.pa

Das sind nunmehr nur noch 10% Zuwachs und deutlich unter meiner Vorhersage. Fast schon to good to be true … aber das werden wir morgen herausfinden.

Heute nachmittag habe ich ein spannendes Interview von Rudy Giuliani mit Dr. Vladimir Zelenko, einem Arzt in New York State gesehen, der auf Basis neuer Studien aus Frankreich und Südkorea einen Medikamentencocktail kreiert und bereits knapp 500 Patienten über 5 Tage verabreicht hat. Seine Methode, kurz zusammengefasst, ist wie folgt:

Wer jung, also unter 60, und gesund ist, steht es ohne Medikamente durch. Wer kurzatmig ist oder Immunschwäche hat, bekommt die Mischung, die nur ca. $20 kostet und jahrzehntelang erprobte Medikamente enthält.

Seine Patienten haben sich innerhalb weniger Tage erholt und kein einziger ist verstorben.

Bemerkenswert, wie der Doktor ausdrücklich Präsident Trump lobt, der wohl den Weg frei gemacht hat, diese Medikamente entgegen bestehender Regulierung in der aktuellen Situation einsetzen zu dürfen. In deutschen Medien sieht man das allerdings völlig anders.

Man muss kein Trump-Fan sein, um diesen entarteten „Journalismus“ einfach widerlich zu finden. Sind nicht extra Regeln gegen Hassrede in Deutschland implementiert worden? Dann fangt mal an.

Coronavirus – zwei Welten

Inzwischen sind weltweit so viele Menschen am Coronavirus gestorben, dass ich darüber und über passende Medizin keine Scherze mehr machen mag. Also ganz im Ernst:

Heute früh habe ich online ca. 10 Minuten einer Pressekonferenz des Gesundheitsministers Spahn (erst Banklehre, dann Parteikarriere, begleitend Politik- und Jurastudium) zugehört.

Auf eine konkrete Frage nach Bereitstellung von Test- und Schutzmaterial schilderte er ausführlich und in aller Ernsthaftigkeit, dass sich nunmehr das Bundesgesundheitsministerium direkt in die Beschaffung solcher Materialien eingeschaltet habe. Ja und?, war meine Reaktion.

Dann fasste einer der Journalisten nach, weil die eigentliche Frage ja offensichtlich nicht beantwortet war. Spahn hob nun an, den gleichen Sachverhalt nochmals auszuführen. Er schien nicht zu verstehen, dass es für seine nichtssagende Auskunft keine stehenden Ovationen gab. Mir hat das dann gereicht und man kann sich über solche Vorbereitung nur wundern.

Von Spahn direkt zu Bannon, der seit 37 Tagen einen WarRoom Pandemic betreibt. Dort wird das Thema vom Tag 1 an als das behandelt, was es ist: eine weltweite Pandemie deren gesundheitliche, soziale und wirtschaftliche Auswirkungen noch nicht abzusehen sind.

Täglich berichten dort Journalisten aus den betroffenen oder benachbarten Gebieten, werden Experten zugeschaltet, die den letzten Stand in Sachen Epidemologie und praktische Maßnahmen für den Einzelnen wie auch Politikempfehlungen geben.

Hier kommen Leute zu Wort, die an der Spitze ihrer Fachgebiete stehen und genau wissen, wovon sie reden. Eine knappe Stunde voll komprimierter Information und nicht das laienhafte Gelaber eines Karrierepolitikers.

Logischerweise wird dieser Podcast auch auf einer Vielzahl Kanäle global Welt gestreamt und verzeichnete allein heute 3.5 Millionen Downloads.

Man darf gespannt sein, wie sich das alles noch entwickeln wird.

Corona und andere Krankheiten

Die Einschläge kommen näher, wie man so sagt:

Der Corona-Virus ist in Kolumbien und Costa Rica angekommen, zwei panamaische Passagiere befinden sich auf der Grand Princess, einem Kreuzfahrtschiff, das vor San Francisco in Quarantäne liegt. Also nur eine Frage der Zeit, bis wir auch hier die ersten Fälle im Land haben werden.

Quelle: AFP

Langsam heisst es Reisepläne zu überdenken. Wir hatten für August einen Europatrip geplant, aber das ist derzeit wohl keine gute Idee und wird bis August nicht besser werden.

In Deutschland plant die LINKE auf ihrem „Strategiekongress“ „nach der Revolution“ Reiche zu erschießen oder zumindest zu „nützlicher Arbeit“ zu verpflichten und in diesen Puma-Sneakers finden aufmerksame Zeitgenossen das Konterfei von Adolf Hitler wieder.

Quelle: elperiodico.com

Was für eine Hysterie. Und wie gut, davon ein paar tausend Kilometer Abstand zu haben.

Ende der Klimahysterie?

Das vergangene Jahr 2019 kann man wohl mit Recht als den Höhepunkt der Klimahysterie bezeichnen, mit signifikanten Folgen für Gesellschaft und Wirtschaft. Nicht so sehr hier in Mittelamerika, aber ganz sicher in Deutschland und der EU.

Hier sind zwei Zitate, die zeigen, dass man in Kreisen, die diese Hysterie bisher massiv befeuert haben, langsam zurückrudert:

“ … der wissenschaftlich fundierte Ansatz wird untergraben, wenn Fakten aus dem Zusammenhang gerissen werden, um extreme Maßnahmen im Namen des Klimaschutzes zu rechtfertigen.

Das sagt der Generalsekretär der World Meteorological Organization (WMO) hier. Das sind ganz neue Töne aus dieser Ecke.

Sehr deutlich wird inzwischen hier auch die NASA: „Unglücklicherweise ist die Fehlerspanne (der Modelle) zu groß, um zuverlässige Vorhersagen zur globalen Erwärmung zu machen.“

Was hier passiert ist doch folgendes: die Klimawissenschaftler merken langsam, dass die einseitige Konzentration auf CO2 als Treiber des Klimas nicht haltbar sein wird. Die Politiker versuchen deshalb, schnell noch alle möglichen Massnahmen (Steuern!) durchzupeitschen, bevor Lieschen Müller merkt, dass sie seit Jahren rund um die Uhr in Radio, TV und Presse belogen worden ist. Und wenn die Steuergesetze erstmal beschlossen sind, dann sind sie halt da.

Das Thema ist natürlich etwas komplexer. Der fachliche Hintergrund wird hier in einem exzellenten Kurzvideo beschrieben, mit vielen Links zu Quellen und ausführlichen Informationen.

Quelle: suspicious0bservers.org

Für mich ist das eine längst überfällige Korrektur. Hunderte Milliarden sind weltweit fehlinvestiert worden und keiner der Beteiligten wird dafür zur Rechenschaft gezogen werden.

Mein persönliches Problem ist, dass damit mein hier angestrebter Status als vollzuversorgender Klimaflüchtling wohl obsolet wird.

Schade eigentlich.

Bildungsreform hier – Klimanotstand dort

In Panama tagt derzeit das Netzwerk für Bildung in Lateinamerika (Reduca) und die Teilnehmer erklären Bildung als den Schlüssel zu Wohlstand in der Region, fordern eine Transformation der schulischen Ausbildung.

Zeitgleich dazu tagen die Mitglieder des EU-Parlaments in Brüssel und erklären den Klima-Notstand für den Kontinent.

Das fällt mir dazu spontan ein:

Und das scheint der Plan zu sein:

Und falls es irgendwie nicht aufgeht, dann einfach diesem Vorbild folgen:

„Unser Projekt ist wegen dem Klimawandel gescheitert.“

Dass immer mehr Probleme der Klimamodelle auftauchen, scheint die Politik nicht zu stören:

„Die verstärkte Erwärmung der Arktis wurde in den CMIP5 Modellen möglicherweise überschätzt.“

Möglicherweise nicht nur das. Hier ist, was die Klimamodelle als externe Einflüsse berücksichtigen:

Und das ist das Gesamtbild:

Quelle: Suspicious0berservers

Hochenergetische Partikel, Felder und Spektren werden ausgeblendet, damit sogar stillschweigend dem menschgemachten Anteil zuaddiert.

Und bevor solche Fakten der Öffentlichkeit bekannt werden können, hat man längst Notstandsgesetze etabliert, die unter dem Einfluss der Medien freudig begrüßt werden.

Da fragt man sich doch, was die vermeintlich bessere Bildung in den Ländern der EU wert ist, wenn dort die Lemminge hinter all den Weltuntergangspropheten herhüpfen, wie im Mittelalter. So lächerlich.

Genug davon?

Dann Koffer packen und besser leben in Panama.

Stadtstrand reloaded ….

Seit einigen Jahren laufen schon Baumaßnahmen, um die Wasserqualität in der Bucht von Panama City zu verbessern. Und der Traum ist natürlich, dann auch einen Strand mitten in der Hauptstadt zu haben.

So soll es aussehen und die Pläne dafür werden konkret:

Die Fotomontage hat den Strand hinzugeschummelt. Derzeit geht das Meer bis zum Grün in Bildmitte. Was für ein Gewinn das wäre!

Der vorgelegte Masterplan des Bürgermeisters beinhaltet noch eine Reihe weiterer Verbesserungen. So soll zum Beispiel eine Seilbahn von der Kreuzfahrtschiff-Anlegestelle, am Fischmarkt vorbei hoch auf den Cerro Ancon gebaut werden, von wo man eine großartige Übersicht über die Hauptstadt und bis hoch zu den Kanalschleusen auf der Pazifikseite hat. Und von da aus kann man dann auch direkt auf Kanalbrücke Nummer 4 schauen, für die schon vorbereitende Arbeiten begonnen haben. Ein neuer und willkommener Infrastrukturboom beginnt.

Wer ein attraktives Land sich weiter dynamisch entwickeln sehen will, ist hier richtig. Und nein, niemand hat hier irrationale Befürchtungen, dass der neue Strand vom ansteigenden Meeresspiegel verschlungen werden könnte.

Der Youtube-Kanal von B1M zeigt übrigens noch mehr attraktive Projekte zur Erschließung von Bauland aus dem Meer im großen Stil, u.a. in Malaysia. Offensichtlich teilt dort niemand die unglaubliche Hysterie, die derzeit die deutschen Medien beherrscht.

Und in keinem Land der Welt betteln von der Bevölkerung bezahlte Medien ihre Politiker um mehr Steuern, um „die Welt zu retten“.

Rette sich wer kann.

UPDATE: CO2-Verbrauch einschränken!

Das ist ja eigentlich ein unpolitisches Blog hier, aber manchmal kann ich nicht widerstehen, einen Kommentar abzugeben.

„… heute wissen wir, der CO2-Verbrauch ist etwas, was eingedämmt werden muss, dann können Sie natürlich durch das Steuersystem auch Anreize setzen oder durch das Bepreisungssystem, dass da, wo CO2 verbraucht wird, dieses CO2 eben teuer ist. Und dann überlegt man sich, wie kann ich den Verbrauch von CO2 reduzieren.“

Frau Merkel auf einem Bürgerdialog, wo alle brav dasitzen und jeden Unfug beklatschen, solange er von der personifizierten Obrigkeit kommt.

Versprechen kann sich jeder mal, aber diese Dame ist promovierte Physikerin und redet pausenlos ohne jeden Anflug von Sachkenntnis davon, dass man den CO2-Verbrauch mindern muss. Den CO2-Verbrauch??? Als ich das letzte Mal nachgeschaut habe, waren es noch die CO2- Emissionen, die den Weltuntergang in spätestens 12 Jahren herbeiführen sollen bzw. eben nicht sollen. Jetzt also das Gegenteil.

Diese Ansprache ist auf vergleichbarem Niveau wie der Spruch einer Frau Bärlauch, dass das Netz ja der Speicher für Solar- und Windenergie sei.

Und was die Jahreszahlen bis zum Weltuntergang angeht, da waren die Klimawissenschaftler und verbündeten Politiker auch schon mal weiter:

Nach dieser Ansage wäre in 2020, also nächstes Jahr, alles vorbei. Aber jetzt haben wir überraschend nochmal 12 Jahre extra Zeit bekommen, hat das Zentralkomittee der Klimaschützer und Weltretter beschlossen.

Woran mich das erinnert?

An die Zeugen Jehovas, deren Weltuntergang ursprünglich ja in 1878, dann aber bestimmt in 1881, ganz sicher aber in 1914, oder doch eher in 1918, 1925 und als letzte Ankündigung in 1975 stattfinden sollte.

Frappante Ähnlichkeit, oder? Also Klimareligion statt Klimawissenschaft? Und Frau Merkel als Sektenführerin?

Was da vor sich geht, wird nicht die Erde retten, sondern einen Teil der Menschheit, nicht Panama, in die nächste Kulturrevolution treiben.

Kleiner Vorgeschmack gefällig?

Maos „Großer Sprung“ hat damals 45 Mio. Menschen das Leben gekostet. Die Pläne der Bundesregierung zur „Großen Transformation“ werden hoffentlich rechtzeitig gestoppt und im Papierkorb der Geschichte entsorgt.

Frau Merkel hat übrigens gleich im Anschluss gesagt, dass Verkehr, Wohnen und Landwirtschaft ja noch nicht in ein CO2-Besteuerungssystem einbezogen sind. Für grundlegende Lebensbereiche werden also gleich mal Preiserhöhungen angekündigt und die Zuschauer im Saal klatschen artig dazu. „Nur die allerdümmsten Kälber …“

Nix wie weg.

NACHTRAG:

Die unvergleichliche Alexandra Occasional Cortex hat heute gemeint, dass man die Intelligenz eines Meeresschwamms haben muß, wenn man ihre „12-Jahre-bis-zum-Weltuntergang“ ernst bzw. wörtlich genommen hat.

Kann bitte mal jemand die deutschen Talkshows der letzten Wochen durchsehen und Namen nennen?

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