Ende der Klimahysterie?

Das vergangene Jahr 2019 kann man wohl mit Recht als den Höhepunkt der Klimahysterie bezeichnen, mit signifikanten Folgen für Gesellschaft und Wirtschaft. Nicht so sehr hier in Mittelamerika, aber ganz sicher in Deutschland und der EU.

Hier sind zwei Zitate, die zeigen, dass man in Kreisen, die diese Hysterie bisher massiv befeuert haben, langsam zurückrudert:

“ … der wissenschaftlich fundierte Ansatz wird untergraben, wenn Fakten aus dem Zusammenhang gerissen werden, um extreme Maßnahmen im Namen des Klimaschutzes zu rechtfertigen.

Das sagt der Generalsekretär der World Meteorological Organization (WMO) hier. Das sind ganz neue Töne aus dieser Ecke.

Sehr deutlich wird inzwischen hier auch die NASA: „Unglücklicherweise ist die Fehlerspanne (der Modelle) zu groß, um zuverlässige Vorhersagen zur globalen Erwärmung zu machen.“

Was hier passiert ist doch folgendes: die Klimawissenschaftler merken langsam, dass die einseitige Konzentration auf CO2 als Treiber des Klimas nicht haltbar sein wird. Die Politiker versuchen deshalb, schnell noch alle möglichen Massnahmen (Steuern!) durchzupeitschen, bevor Lieschen Müller merkt, dass sie seit Jahren rund um die Uhr in Radio, TV und Presse belogen worden ist. Und wenn die Steuergesetze erstmal beschlossen sind, dann sind sie halt da.

Das Thema ist natürlich etwas komplexer. Der fachliche Hintergrund wird hier in einem exzellenten Kurzvideo beschrieben, mit vielen Links zu Quellen und ausführlichen Informationen.

Quelle: suspicious0bservers.org

Für mich ist das eine längst überfällige Korrektur. Hunderte Milliarden sind weltweit fehlinvestiert worden und keiner der Beteiligten wird dafür zur Rechenschaft gezogen werden. Mein persönliches Problem ist, dass damit mein hier angestrebter Status als vollzuversorgender Klimaflüchtling wohl obsolet wird.

Schade eigentlich.

Bildungsreform hier – Klimanotstand dort

In Panama tagt derzeit das Netzwerk für Bildung in Lateinamerika (Reduca) und die Teilnehmer erklären Bildung als den Schlüssel zu Wohlstand in der Region, fordern eine Transformation der schulischen Ausbildung.

Zeitgleich dazu tagen die Mitglieder des EU-Parlaments in Brüssel und erklären den Klima-Notstand für den Kontinent.

Das fällt mir dazu spontan ein:

Und das scheint der Plan zu sein:

Und falls es irgendwie nicht aufgeht, dann einfach diesem Vorbild folgen:

„Unser Projekt ist wegen dem Klimawandel gescheitert.“

Dass immer mehr Probleme der Klimamodelle auftauchen, scheint die Politik nicht zu stören:

„Die verstärkte Erwärmung der Arktis wurde in den CMIP5 Modellen möglicherweise überschätzt.“

Möglicherweise nicht nur das. Hier ist, was die Klimamodelle als externe Einflüsse berücksichtigen:

Und das ist das Gesamtbild:

Quelle: Suspicious0berservers

Hochenergetische Partikel, Felder und Spektren werden ausgeblendet, damit sogar stillschweigend dem menschgemachten Anteil zuaddiert.

Und bevor solche Fakten der Öffentlichkeit bekannt werden können, hat man längst Notstandsgesetze etabliert, die unter dem Einfluss der Medien freudig begrüßt werden.

Da fragt man sich doch, was die vermeintlich bessere Bildung in den Ländern der EU wert ist, wenn dort die Lemminge hinter all den Weltuntergangspropheten herhüpfen, wie im Mittelalter. So lächerlich.

Genug davon?

Dann Koffer packen und besser leben in Panama.

Stadtstrand reloaded ….

Seit einigen Jahren laufen schon Baumaßnahmen, um die Wasserqualität in der Bucht von Panama City zu verbessern. Und der Traum ist natürlich, dann auch einen Strand mitten in der Hauptstadt zu haben.

So soll es aussehen und die Pläne dafür werden konkret:

Die Fotomontage hat den Strand hinzugeschummelt. Derzeit geht das Meer bis zum Grün in Bildmitte. Was für ein Gewinn das wäre!

Der vorgelegte Masterplan des Bürgermeisters beinhaltet noch eine Reihe weiterer Verbesserungen. So soll zum Beispiel eine Seilbahn von der Kreuzfahrtschiff-Anlegestelle, am Fischmarkt vorbei hoch auf den Cerro Ancon gebaut werden, von wo man eine großartige Übersicht über die Hauptstadt und bis hoch zu den Kanalschleusen auf der Pazifikseite hat. Und von da aus kann man dann auch direkt auf Kanalbrücke Nummer 4 schauen, für die schon vorbereitende Arbeiten begonnen haben. Ein neuer und willkommener Infrastrukturboom beginnt.

Wer ein attraktives Land sich weiter dynamisch entwickeln sehen will, ist hier richtig. Und nein, niemand hat hier irrationale Befürchtungen, dass der neue Strand vom ansteigenden Meeresspiegel verschlungen werden könnte.

Der Youtube-Kanal von B1M zeigt übrigens noch mehr attraktive Projekte zur Erschließung von Bauland aus dem Meer im großen Stil, u.a. in Malaysia. Offensichtlich teilt dort niemand die unglaubliche Hysterie, die derzeit die deutschen Medien beherrscht.

Und in keinem Land der Welt betteln von der Bevölkerung bezahlte Medien ihre Politiker um mehr Steuern, um „die Welt zu retten“.

Rette sich wer kann.

UPDATE: CO2-Verbrauch einschränken!

Das ist ja eigentlich ein unpolitisches Blog hier, aber manchmal kann ich nicht widerstehen, einen Kommentar abzugeben.

„… heute wissen wir, der CO2-Verbrauch ist etwas, was eingedämmt werden muss, dann können Sie natürlich durch das Steuersystem auch Anreize setzen oder durch das Bepreisungssystem, dass da, wo CO2 verbraucht wird, dieses CO2 eben teuer ist. Und dann überlegt man sich, wie kann ich den Verbrauch von CO2 reduzieren.“

Frau Merkel auf einem Bürgerdialog, wo alle brav dasitzen und jeden Unfug beklatschen, solange er von der personifizierten Obrigkeit kommt.

Versprechen kann sich jeder mal, aber diese Dame ist promovierte Physikerin und redet pausenlos ohne jeden Anflug von Sachkenntnis davon, dass man den CO2-Verbrauch mindern muss. Den CO2-Verbrauch??? Als ich das letzte Mal nachgeschaut habe, waren es noch die CO2- Emissionen, die den Weltuntergang in spätestens 12 Jahren herbeiführen sollen bzw. eben nicht sollen. Jetzt also das Gegenteil.

Diese Ansprache ist auf vergleichbarem Niveau wie der Spruch einer Frau Bärlauch, dass das Netz ja der Speicher für Solar- und Windenergie sei.

Und was die Jahreszahlen bis zum Weltuntergang angeht, da waren die Klimawissenschaftler und verbündeten Politiker auch schon mal weiter:

Nach dieser Ansage wäre in 2020, also nächstes Jahr, alles vorbei. Aber jetzt haben wir überraschend nochmal 12 Jahre extra Zeit bekommen, hat das Zentralkomittee der Klimaschützer und Weltretter beschlossen.

Woran mich das erinnert?

An die Zeugen Jehovas, deren Weltuntergang ursprünglich ja in 1878, dann aber bestimmt in 1881, ganz sicher aber in 1914, oder doch eher in 1918, 1925 und als letzte Ankündigung in 1975 stattfinden sollte.

Frappante Ähnlichkeit, oder? Also Klimareligion statt Klimawissenschaft? Und Frau Merkel als Sektenführerin?

Was da vor sich geht, wird nicht die Erde retten, sondern einen Teil der Menschheit, nicht Panama, in die nächste Kulturrevolution treiben.

Kleiner Vorgeschmack gefällig?

Maos „Großer Sprung“ hat damals 45 Mio. Menschen das Leben gekostet. Die Pläne der Bundesregierung zur „Großen Transformation“ werden hoffentlich rechtzeitig gestoppt und im Papierkorb der Geschichte entsorgt.

Frau Merkel hat übrigens gleich im Anschluss gesagt, dass Verkehr, Wohnen und Landwirtschaft ja noch nicht in ein CO2-Besteuerungssystem einbezogen sind. Für grundlegende Lebensbereiche werden also gleich mal Preiserhöhungen angekündigt und die Zuschauer im Saal klatschen artig dazu. „Nur die allerdümmsten Kälber …“

Nix wie weg.

NACHTRAG:

Die unvergleichliche Alexandra Occasional Cortex hat heute gemeint, dass man die Intelligenz eines Meeresschwamms haben muß, wenn man ihre „12-Jahre-bis-zum-Weltuntergang“ ernst bzw. wörtlich genommen hat.

Kann bitte mal jemand die deutschen Talkshows der letzten Wochen durchsehen und Namen nennen?

Ich bin ein Klimaflüchtling

Graupelschauer (!) Ende April auf der A71, in unserer früheren Heimat. Schwer- und Leichtverletzte.

Als Klimaflüchtlinge schauen wir uns das mit Mitgefühl, ansonsten aber ziemlich entspannt aus der Ferne an.

Früher, also lange vor der menschgemachten globalen Erwärmung, gab es nur temporäre Klimaflüchtlinge, 2 Wochen Mallorca, und die wussten noch nicht mal, dass sie welche sind.

Heute ist das Bewusstsein dafür gestiegen, dank meiner Freunde von den Grünen. Immer mehr packen ihre Koffer, nachdem die durchschnittliche Umgebungstemperatur in Deutschland in den letzten 100 Jahren schon um 0,5C (!) gestiegen ist und ziehen flugs nach Mexiko, Costa Rica, Panama, Ecuador, Thailand – also dahin, wo es im Jahresdurchschnitt 15C mehr sind. Wenn schon Klimawandel, dann richtig und kurz bevor die Erde verbrennt, wenigstens nicht mehr Schnee, oder wie heute, Graupel schippen müssen.

Wir haben also alles richtig gemacht und liegen damit auch voll im Trend: Die UNO hat über Jahre an einem Migrationspakt gearbeitet und den endlich auch durchgesetzt. Dieser erlaubt es Klimaflüchtlingen wie uns, sich überall auf der Welt ohne bürokratische Umstände niederzulassen und voll versorgt zu werden. Vielen Dank, liebe UNO, liebe EU und liebe Angela.

Möglicherweise hat das Ganze aber auch unerwünschte Nebenwirkungen:

Wenn nämlich die Bewohner der gemäßigten Zonen (u.a. alte weiße Männer) sich in den Tropen niederlassen und die Tropenbewohner, in Unkenntnis der bevorstehenden Klimakatastrophe nach Norden wandern, führt das zu einem neuen Kolonialismus und die UNO muss sich dann ein neues Völker-Rückaustauschprogramm (ups, darf man das so sagen?) ausdenken.

Ich denke, die schaffen das. Hoffe allerdings, dass bis dahin die von den Zeugen Gretas angekündigte Katastrophe („wir haben nur noch 12 Jahre Zeit!“) sich noch ein bißchen verschiebt. Das hat ja bei den Zeugen Jehovas auch ganz gut geklappt.

Panama, Weltraumwetter und Schulkinder

Heute habe ich eine Menge gelernt, außerhalb meiner Kernkompetenzen Strand und Margaritas.

Zum Beispiel, dass ein Mensch jährlich 58,6 t CO2 ausstößt und man deshalb besser keine Kinder mehr in die Welt setzen soll. Und wenn schon, dann da wo sie den geringsten ökologischen Fußabdruck hinterlassen. „Kinder sind schlecht für die Umwelt.“

Steht so im Manifest einer deutschen Lehrerin, wird in diversen Foren ernsthaft (!) diskutiert. und scheint mir (Achtung: Deutschland-kritisch) der aktuelle Höhepunkt der grünen Volksverblödung in der alten Heimat zu sein.

Das wesentlich ergiebigere Thema heißt Weltraumwetter oder space weather und hat mir, der sich seit vielen Jahren mit Klimawandel befasst, eine Menge neue und nützliche Information gegeben.

Die US National Oceanic and Atmospheric Administration (NOAA) hat extra dafür eine Website.

Viel spannender ist aber eine Präsentation aus 2018, die hier zu finden ist (englisch). Und vorher war ich schon von diesem Titel magisch angezogen worden: „Fatal flaw in climate change science“. Also „Tödlicher Fehler in der Klimawandel-Wissenschaft“. Hier ist das Video.

Die wichtigsten Thesen daraus, meine Worte und meine Wertung:

  • die aus dem Weltraum und bei immer wiederkehrenden Sonnenausbrüchen in das Erde-System eingespeisten Energiemengen werden von der aktuellen Klimadiskussion nicht diesen Quellen zugeordnet, sondern zu Lasten des menschlichen Einflusses gebucht. Offensichtlich Pustekuchen mit „the science is settled“ (Al Gore) oder „97% aller Klimawissenschaftler sind sich einig …“
  • schon relativ schwache Sonneneruptionen haben in den letzten Jahren immer wieder zu regionalen temporären Ausfällen der Stromversorgung, des Flugverkehrs und anderer lebenswichtiger Systeme geführt. Es gibt die fundierte Aussage, dass ein starker und auf die Erde gerichteter Ausbruch unsere Zivilisation um Jahrzehnte zurückwerfen kann.

Und wenn ich jetzt an großflächige Solaranlagen denke oder an das ohnehin strapazierte deutsche EV-Netz, dann bin ich sicher, dass es nicht the big one braucht, um Deutschland ernsthaft Probleme zu bescheren.

„It’s not CO2, stupid“.

Statt also alles zu tun, um die Stromversorgung eines Industrielandes widerstandsfähig zu gestalten, macht Deutschland das genaue Gegenteil. Und die Verantwortlichen applaudieren dazu fröhlich fehlgeleiteten Schulkindern. Kaum zu glauben, was da abläuft.

Was das mit Panama zu tun hat?

Einfach mal ein paar Wintertage in Deutschland ohne Strom aus der Steckdose vorstellen …

Breaking News: Schwarze Liste abgelehnt

Endlich mal gute Nachrichten aus dem Tollhaus:

27 von 28 Mitgliedsländern haben die neueste von der EU-Kommission vorgeschlagene Schwarze Liste abgelehnt.

Man könnte noch eine Menge dazu schreiben, aber macht es wirklich Sinn, den Eskapaden der in Brüssel ansässigen und gnadenlos überbezahlten permanenten politischen Klasse mehr Aufmerksamkeit als unbedingt nötig zu schenken?

%d Bloggern gefällt das: