Breaking News: Schwarze Liste abgelehnt

Endlich mal gute Nachrichten aus dem Tollhaus:

27 von 28 Mitgliedsländern haben die neueste von der EU-Kommission vorgeschlagene Schwarze Liste abgelehnt.

Man könnte noch eine Menge dazu schreiben, aber macht es wirklich Sinn, den Eskapaden der in Brüssel ansässigen und gnadenlos überbezahlten permanenten politischen Klasse mehr Aufmerksamkeit als unbedingt nötig zu schenken?

Die EU in Bestform

Erst wenige Tage ist es her, dass die EU-Kommission eine neue Schwarze Liste angekündigt hat, um mal wieder Staaten und Territorien an den Pranger zu stellen, die angeblich unzureichend „gegen Geldwäsche und Terrorfinanzierung“ vorgehen.

Hier ist der Artikel dazu und natürlich soll auch wieder Panama dabei sein.

Das übliche Getöse, um vom eigenen Versagen abzulenken, könnte man sagen. Leider ist es aber so, dass mit solchen Aktionen die Republik Panama, Unternehmen mit Sitz in Panama oder solche die Geschäfte mit Unternehmen in Panama machen, massiv und völlig undifferenziert diskriminiert werden.

Ist das nur Anmaßung oder sogar schon gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit? Und nur weil die Menschen hier dunklere Hautfarbe haben? /sarcoff

Wird aber noch besser, einfach mal das Wort „Terrorfinanzierung“ im Kopf behalten.

In diesem WeltOnline-Artikel steht heute, dass die gleiche EU ein Special Purpose Vehicle installieren will, um die US-Sanktionen gegen Iran zu umgehen, einem Staat, der zu den übelsten Terror-Sponsoren gehört und lauthals verkündet, den Staat Israel von der Landkarte radieren zu wollen.

Das ist dann direkte Terrorfinanzierung und jede iranische bzw. Hisbollah-Rakete die in Israel einschlägt, sollte diesen Aufkleber tragen:

Als wir 2008 Deutschland in Richtung Panama verlassen haben, waren natürlich tropisches Klima und pazifische Strände Hauptmotiv. Ein weiterer Grund war aber die Erkenntnis, dass die EU, dank ihrer Bürokraten, auf abschüssiger Bahn unterwegs ist.

Immer mehr Bürokratie, immer mehr überbezahlte Nichtskönner, die auch noch Immunität genießen, immer mehr linksgrüne Aktivisten in einflussreichen Positionen. Und so sieht deren Politik dann auch aus.

Nein, danke.

Das Motto dieses Blogs ist aktueller als je zuvor: besserpanama

EU-Kommission setzt Prioritäten

Im Jahresdurchschnitt 2014 lag die offiziell ausgewiesene JUGEND-Arbeitslosigkeit in den EU-Mitgliedsstaaten bei alarmierenden 23,7%. In Spanien sogar bei 53,5%, Italien 44% und Frankreich 25%, um nur die großen Länder herauszupicken. (Quelle: de.statistica.com)

Da verliert eine ganze Generation jede Perspektive. Und womit befasst sich die EU-Kommission in diesen Tagen?

Welt Online: Die Europäische Kommission möchte mit gemeinsamen Standards für die Unternehmensbesteuerung den Kampf gegen Steuerflucht verschärfen. Der Plan beruhe „auf dem Grundprinzip, dass alle Unternehmen … ihren gerechten Anteil an Steuern dort zu zahlen haben, wo die wirtschaftliche Aktivität tatsächlich stattfindet und die Gewinne tatsächlich erwirtschaftet werden“

Dazu präsentiert man mit großer Ernsthaftigkeit eine Schwarze Liste zum Thema

Tax Good governance in the world as seen by EU countries

Diese lächerliche Liste gibt vor, dass EU-Länder ernsthafte Probleme haben mit der „tax good governance“ von Länden wie Andorra, Anguilla, Antigua & Barbuda, Bahamas, Barbadaos, Bermuda, British Virgin Islands, Brunei, Cayman Islands, Cook Islands, Grenada, Guernsey, Hongkong, Liberia, Liechtenstein, Maldives, Marshall Islands, Mauritius, Monaco, Montserrat, Nauru, Niue, Panama, Saint Kitts & Nevis, Saint Vincent & Grenadines, Seychelles, Turks & Caicos, US Virgin Islands, Vanuatu.

Keine anderen Probleme, wirklich nicht? Lese ich nicht fast täglich, dass das EU-Mitglied Griechenland kein funtionierendes Steuersystem hat? Und warum stehen die jetzt nicht in der Liste?

Ich picke mal Panama heraus, weil ich das gut zu kennen glaube:

– Panama hat ein funktionierendes Steuersystem, steht wirtschaftlich solider da als die meisten EU-Staaten

– anders als in der EU hat es in Panama keine einzige Bankenpleite infolge der 2008-er Finanzkrise gegeben

– spanische Bürger, insbesondere Jugendliche, kommen in Scharen nach Panama, weil zu Hause ohne Perspektive

Und diese EU in Dauerkrise will anderen Ländern erzählen, wie „good governance“ auszusehen hat?

Mir fehlen die Worte.

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