Von Kolumbien nach Mexiko

Während der grenzüberschreitende Personenverkehr stark eingeschränkt ist, funktionieren Frachttransporte ganz gut.

Und eine Branche scheint geradezu Hochkonjunktur zu haben, denn selten habe ich so viele Erfolgsmeldungen der hiesigen Grenzschützer gesehen, wie in diesen letzten Monaten.

Aeronaval via Twitter

Jedes dieser Pakete beinhaltet ein Kilogramm reines Kokain, was in den Zentren zwischen 20 und 30 Tausend USD kostet. Aufgeteilt und gestreckt kostet der Stoff pro Gramm im US-Straßenverkauf dann ca. $100.

Da lohnt es sich offensichtlich auch Spezialtransporter zu bauen, so wie dieses Semi-Submarine, das von Kolumbien nach Mexiko unterwegs war, bevor es in Panama mit 3 Mann Besatzung aufgegriffen wurde.

Aeronaval via Twitter

Mit ca. 600 Paketen an Bord, ist das ein Umsatzausfall von $60 Millionen, entlang der Wertschöpfungskette, nur ca. $1 Million für den Produzenten.

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Noch mehr zu lesen gibt es in der edition besserpanama

„0% Steuern zahlen finde ich superschwierig“

Diese Aussage fiel in einem Gespräch zweier Steuerberater, die sich in einem youtube-Video über den staatenlosen Lebensstil ausgetauscht und die steuerlichen Konsequenzen für Auswanderer diskutiert haben.

Eine interessante und informative, teils aber auch abschreckende Darbietung, die meinen Grundsatz bestätigt, Berater aller Art ausschließlich als letzte Instanz zur Bestätigung meines eigenen Konzepts zu nutzen.

Das habe ich in 2008 so gemacht, mich über die Jahre immer mal wieder mit dem Thema befasst, mit Interessenten geredet und in diesem Blog auch darüber geschrieben.

Ich will deshalb noch einmal die wenigen, aus meiner Sicht wichtigen, Grundregeln darstellen:

  • Auswandern ist optimieren, nicht davonlaufen
  • Steueroptimierung heisst ultimativ, legal keiner Finanzverwaltung mehr berichten zu müssen. Das bedeutet
    • sich wirksam vollständig abzumelden
    • anderswo eine Basis aufzubauen (Residenz, Wohnung, Bank)
    • ein offshore-Business (Territorialbesteuerung) zu betreiben.
  • Keep it simple.

Zurück zur Überschrift. Wer sein Konzept auf diesen wenigen Punkten aufbaut, der zahlt 0% Steuern. Legal und einfach, statt „superschwierig“.

Ich habe das unter „Sonnig, sorglos, steuerfrei“ ausführlich aufgeschrieben, ein Geschäftsmodell vorgestellt und hier zum Gratis-Download bereitgestellt. Der Link darf geteilt werden.

Das ursprüngliche Multiflaggenkonzept (Leben in Land A, Geschäft in Land B, Vermögen in Land C usw.) mag ja ganz nett und für Milliardäre auch unverzichtbar sein. Für den durchschnittlichen Auswanderer oder Geschäftsverlagerer ist es wie mit Kanonen auf Spatzen zu schießen.

Je komplexer ein Modell ist, desto kostspieliger und fehleranfälliger ist es. Du willst Deine kostbare Zeit mit Geldverdienen und Margaritas verbringen, nicht mit der Verwaltung einer komplizierten Struktur.

Gut essen gehört dazu

Das aktuelle Beispiel Hongkong zeigt, wie schnell ein Standort obsolet werden kann, was bei komplexen Verschachtelungen den Domino-Effekt auslösen kann. Dann wird es möglicherweise „superschwierig“. Ohne komplexe Strukturen kann relativ schnell gewechselt werden.

Zur Standortwahl ist generell zu sagen, dass es die klassischen Zielländer gibt, wo die wichtigen Regeln seit Jahrzehnten unverändert gelten. Und dann gibt es die Newcomer mit temporär verlockenden Angeboten für Auslandsinvestitionen, wo aber die politische Situation jederzeit zu gravierenden Änderungen führen kann.

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Die Große Krise – was tun?

Vor genau 100 Tagen ist Sars-Covid-2 in Panama angekommen und es wird Zeit zu reflektieren, was da passiert und was es für Auswirkungen haben wird. Ganz ohne Statistik, mit Schwerpunkt auf unsere ganz persönliche Situation und Sicht, sowie die Frage

„Was würden wir beim nächsten Mal anders machen?“

Vorab: es sollte inzwischen klar sein, dass das nicht die normale alljährliche Schlechtwettergrippe ist. Hätten wir sonst hier nicht. Und wer es immer noch nicht glaubt, braucht nur die globale Ausbreitung sowie die Zahlen der weltweit Infizierten und Todesfälle zu analysieren.

Die Realität ist, wie es ein Arzt heute im Zeitungsinterview ausgedrückt hat, „… dass es auf der Welt keine Coronavirus-Experten gebe, man müsse also … bei Bedarf wirtschaftliche und gesundheitspolitische Strategien ändern. Wir lernen immer noch dazu.“

Auch wenn ich das vor einiger Zeit für übertrieben gehalten habe, diese gesundheitliche Krise, deren wirtschaftlichen und sozialen Auswirkungen werden unser Leben über Jahre spürbar verändern. Aber wie hat jemand in den frühen Tagen gesagt:

„Unsere Großväter wurden in den Krieg geschickt und von uns wird nur verlangt, dass wir ein paar Wochen auf der Couch sitzenbleiben.“

Klingt beruhigend, aber inzwischen sieht es so aus, als ob auf der Couch sitzen nicht reichen wird.

Fakt ist, dass keiner von uns in seinem Leben eine ernsthafte Krise erlebt hat, die über den persönlichen Rahmen hinausging. Das ist eine neue Situation, die man einfach zu ignorieren und auszusitzen versucht, was aber nach 100 Tagen nicht mehr so leichtfällt.

Wie haben wir das bisher überstanden und war es richtig hierzubleiben?

In vorangegangenen Posts habe ich ja einiges zur Situation vor Ort geschrieben. In dieser weltweit unübersichtlichen und angespannten Situation ist die Homebase für uns ohne jeden Zweifel der bestmögliche Standort.

Zu Hause sein, alles zur Hand haben, ganztägig die Meeresbrise inhalieren und den Ausblick über den Ozean genießen (Lage, Lage, Lage!), mit der Umgebung und den Menschen vertraut sein – das ist unter den gegebenen Umständen schon als optimal zu bezeichnen. Natürlich gehört dazu das schnelle Internet, für Echtzeit-Information, für bequeme Kommunikation mit family & friends, und um Arbeiten zu erledigen, die schon lange auf Erledigung gewartet haben.

Quelle: paoloruffini

Auf unserem Reiseplan stand diesen Monat die chilenische Atacama-Wüste, aber derzeit irgendwo festzusitzen, ist keine verlockende Aussicht. Und die Atacama geht nicht weg.

Angesichts aktuell ansteigender Infiziertenzahlen wurde gestern informiert, dass Panama seine Flughäfen nicht vor dem 23. Juli für den internationalen Passagierflugverkehr wiedereröffnet. Ansteigende Zahlen und Verlängerung von Maßnahmen sind aber nicht Panama-spezifisch.

Gerade hat Australien bekanntgegeben, dass man bis Jahresende keine ausländischen Reisenden ins Land lassen will und das über-liberale Kalifornien hat Maskenpflicht eingeführt.

Was also tun?

Als erstes muss der Realität ins Auge geschaut und über längere Zeit mit mehr oder weniger strikten Beschränkungen gerechnet werden. Egal wo. Umso besser wenn es anders kommen sollte.

Als zweites muss jeder unbedingt dafür sorgen, nicht selbst in den Statistiken als Infektionsfall, oder noch schlechter, aufzutauchen. Dazu habe ich hier Tipps gegeben.

Drittens: die Zeit nutzen und das Leben danach vorbereiten, das definitiv anders aussehen wird. Die aktuellen Unruhen in vielen Ländern sind nur ein kleiner Vorgeschmack auf das, was sich in einer langandauernden ökonomischen Krise zu harten Verteilungskämpfen zuspitzen kann.

So wie sich CHAZ in Seattle in nur einer Nacht etabliert hat, können die bereits Clan-dominierten Zonen in europäischen Großstädten über Nacht zu exterritorialen Gebieten werden, im günstigen Fall unter der türkischen, im ungünstigen unter der IS-Flagge. Das Personal ist da und vorbereitet.

Und dann gibt es noch ein internationales Netzwerk, dass in Schwarz und mit roten Fahnen auftritt, satt finanziert ist, Sympathisanten in den Parlamenten und in Deutschland bis in Landesverfassungsgerichte hat. Parallel gibt der Staat partiell sein Gewaltmonopol auf.

Wer wird mit diesem Posting eigentlich angesprochen?

Das sind die Nix-wie-wegs, die schon immer auf dem Sprung waren, aber noch mehr Information brauchen, um eine Entscheidung zu treffen oder die schon getroffene Entscheidung vorziehen wollen. Im Normalfall war das für die meisten nur ein Gedankenexperiment, eine intellektuelle Übung, ohne wirklich Ernst machen zu wollen. Das ändert sich gerade.

Das sind die Alles-wird-anders, deren Lebenssituation sich drastisch zu verändern beginnt. Das ist die wohl schwerste Rolle, unter zunehmendem Druck etwas ganz Neues denken und umsetzen zu müssen. Umso wichtiger ist es, die Situation nicht als Bedrohung, sondern als Chance zu begreifen: „Eigentlich wollte ich schon lange anders leben.“ Das hilft auch, wenn Auswandern nicht das Thema ist.

Und es ist für die PlanB-ler, deren Welt noch in Ordnung ist, die aber bei Verschlechterung gerüstet sein wollen. Das ist die komfortabelste Situation, weil es keinen Druck gibt, man in Ruhe planen und verfeinern kann.

Egal, zu welcher Kategorie Du gehörst: den Lebensmittelpunkt verlagern ist sorgfältig geplante Optimierung, nicht hektisches Kofferpacken.

Früher war Auswandern meist ein Abschied für immer. Das ist vorbei. Weiter als eine Tagesreise ist heute kein Ort der Welt entfernt. Nicht mehr als einen Mausklick entfernt ist heute der Kontakt mit Familie, Freunden und Geschäftspartnern. Das Internet macht uns räumlich wie zeitlich flexibel, Kreditkarte und ATM finanziell unabhängig. Es ist fast egal, ob wir ins Nachbardorf oder ans andere Ende der Welt ziehen. Normalerweise.

Unsere Kriterien für die neue Destination Panama, vor 12 Jahren, waren ja sehr überschaubar:

„Jeden Tag des Jahres, noch um Mitternacht, leicht bekleidet im Freien sitzend, ein Glas Rotwein trinken können.“

Zugegeben, dass wir schon damals neben diesen Hauptkriterien auch einige weniger wichtige Punkte einbezogen haben. Einfacher wird es heute nicht werden.

Ganz im Ernst, die entscheidenden Kriterien sind ja auch eher Klima und Abwesenheit wiederkehrender Naturkatastrophen sowie insgesamt höhere Lebensqualität. Letzteres ist vielschichtig und subjektiv.

Panama war für uns die ideale Wahl, die wir getroffen hatten, ohne vor Ort gewesen zu sein. Nach mehr als einem Jahrzehnt guten Lebens, haben wir beschlossen, die Pandemie auch hier zu überstehen und zu beobachten, wie das Land diesselbe und den Wiederanlauf bewerkstelligt. Da sind wir jetzt mittendrin. Viele meinen, dass die eingeleiteten Schutzmassnahmen zu rigoros gewesen seien und es stehen höchstrichterliche Entscheidungen hinsichtlich deren Verfassungsmäßigkeit ins Haus.

Danach? Mit dem Kanaltransit hat Panama eine stabile Einnahmequelle, ebenso sollte auch die Kupfermine schnell wieder Steuereinnahmen liefern. Große Infrastrukturprojekte waren unterwegs, die zügig wieder aufgenommen werden können. Trotzdem wird es Arbeitsplatzverluste geben und es ist abzuwarten, wie sich das Defizit im Staatshaushalt auswirken wird.

Das ist ein wichtiger Punkt. Jetzt seinen Lebensunterhalt im Tagesgeschäft verdienen zu müssen, wird ziemlich fatal sein.

Wie viel besser ist es doch beispielsweise, einem deutschen Hersteller den Zugang zu Großabnehmern hier und weltweit geöffnet zu haben, von da an nur noch Provision für die selbstlaufenden Geschäfte zu kassieren. Im Detail ist das hier beschrieben und passt am besten für die Alles-wird-anders-Kategorie.

Für den gutsituierten Plan-B-ler, der es langsam angehen will, gibt es hier umfassende Information und ein attraktives Komplettpaket.

Egal, was der Plan ist: Viel Erfolg und bleibt gesund.

Ausblick: Panama nach der Krise

Ja, die Coronakrise fordert nicht nur Menschenleben, sondern bringt manche auch um den Verstand, ganz ohne infiziert zu sein. Und so sieht das aus:

Ganz zu Beginn der Corona-Pandemie gab es Hochrechnungen ehemals renommierter epidemiologischer Institutionen, Imperial College London, die für die USA 2,2 Mio. und für Großbritannien 500.000 Todesopfer prognostizierten.

Quelle: motherjones.com

Auf Basis dieser Zahlen musste Panama mit ca. 25.000 Toten rechnen. Das ist mehr, als sonst in einem ganzen Jahr versterben und das innerhalb weniger Monate. Mit massiven, langandauernden Einschränkungen hätte man das bestenfalls auf ca. 2.000 bringen können. Und selbst dafür ist das Land, insbesondere was die notwendige Intensivmedizin betrifft, nicht gerüstet. Kein Land ist in der Lage, solche Zahlen verträglich zu meistern.

Was war zu tun? Panama entschied sich, diese Warnungen ernst zu nehmen und setzte zügig einen Katalog von strikten Massnahmen in Kraft, so wie ich das von einer funktionierenden Administration auch erwarte. Und genau so habe ich das in diesem Blog bewertet und kommuniziert.

Natürlich sind strikte Ausgangsbeschränkungen, Alkoholverbot usw. keine Spaßveranstaltungen. Und natürlich kann man alle möglichen Dinge dabei auch kritisieren. Wie beim Fußball, wo es ja auch Tausende Schiedsrichter auf der Tribüne gibt, die natürlich alles ganz anders gepfiffen hätten.

Geschenkt. Was mich jedoch massiv stört, ist diese leider typisch deutsche Großkotzigkeit mit der einige Expats, also Leute die gut und gern hier gelebt haben, das Land sofort und für alle Zeit lauthals als Polizeistaat disqualifizieren.

Auf die Frage, wohin man denn jetzt mit dem vermeintlichen Ausfall von Panama als Ziel ausweichen könnte, werden dann Länder vorgeschlagen, die jedermann mit Verstand schon vor der Krise aus guten Gründen nicht auf seiner Liste hatte. Glaubt jemand, dass sich die Lage dort, infolge der Coronakrise verbessern würde? Das Gegenteil wird der Fall sein.

Wo steht Panama heute?

Das Imperial College hatte seine Prognose inzwischen auf 1/10 korrigiert, was für Panama immer noch 2.500 Opfer wären. In der Realität sind wir gerade bei 400.

Panama hat 95 Tote pro 1 Million Einwohner. Schweden, Vorbild aller Freiheitsfanatiker, hat 460 Tote. Musterschüler Deutschland hat 105.

Profi-Tipp: Freiheit nützt nichts wenn man mausetot ist. Vor der nächsten Pandemie also besser nach Panama auswandern.

Übrigens, ein Polizeistaat ist in meinen Augen, wenn man beim Hochhalten des Grundgesetzes abtransportiert und erkennungsdienstlich behandelt wird.

Zurück nach Panama: Wir sind in Phase 2 des Wiederanlaufs und das geht mit einigen Problemen einher, nicht unerwartet.

Im Gegensatz zu den eingangs erwähnten „Polizeistaat“-Flüchtlingen gibt es genug Großinvestoren, die es nicht erwarten können, ihre Panama-Projekte zu starten. Gute Aussichten also.

P.S. Wer Corona überlebt hat, hat gute Chancen, 100 zu werden. Hier ist mein Plan.

EXKLUSIV: Der 100-Jahre-Plan für alle ab 40

Das überwältigende Interesse unserer Freunde und vieler Bekannter, sich um einen gesunden Lebensstil zu bemühen, ist faszinierend. Der Fakt selbst ist altersunabhängig, die Methoden unterscheiden sich.

Für viele hat allein schon der Umzug nach Panama mit seinem tropischen Klima Erleichterung bei Gelenk- und Nervenerkrankungen gebracht.

In einem neuen eBook

#Langbesserlebigkeit – der 100-Jahre-Plan für alle ab 40

stelle ich die These auf, dass die Lebenserwartung in den kommenden Jahrzehnten noch schneller steigen wird, als in den vergangenen Dekaden und mache Vorschläge für persönliche Schlussfolgerungen.

Nie zuvor hatten die Menschen nämlich so viel Wissen über Gesundheit, die Mittel und die Zeit, dieses Wissen auch mehr oder weniger konsequent umzusetzen. Das wird verstärkt durch den sich exponentiell entwickelnden Fortschritt in der Medizin.

Wer also zur Kategorie 40+ gehört und trotzdem noch viel vorhat, den will ich hier anregen, über seinen persönlichen 100-Jahre-Plan nachzudenken.

Viel Spaß beim Lesen und Erfolg in der Umsetzung.

Die nächste Pandemie – was tun?

The Libertarian Institute hat hier 16 einfache Regeln aufgelistet, wie man nur mit gesundem Menschenverstand die nächste Corona-Pandemie angeht. Einiges davon lässt sich für das eigene Verhalten adaptieren. Ich habe die Punkte nicht einfach übernommen, sondern kompakt zusammengefasst:

  1. Grossveranstaltungen, öffentliche Verkehrsmittel, sonstige Menschenansammlungen und schlecht belüftete Räume meiden oder Maske tragen
  2. Die Jungen und Gesunden ihr Leben leben lassen, deshalb Strände, Parks, Spielplätze usw. offenhalten
  3. Fenster offenhalten oder Lüftungssysteme nutzen, Aktivitäten ins Freie verlagern und so viel wie möglich Zeit im Freien verbringen
  4. Telemedizin statt Arztbesuch für Verdachtsfälle. Puls-Oximeter und Thermometer zur Überwachung derselben und von positiv Getesteten
  5. Besonderer Schutz für gefährdete Gruppen

Das sind die für das persönliche Verhalten wichtigen Regeln. Weitere Punkte befassen sich mit Quarantäne usw., sind hier nicht relevant.

Der Punkt mit den gefährdeten Gruppen birgt die eigentliche Sprengkraft. Wir haben es hier und heute mit Gesellschaften zu tun, in denen ein großer Teil übergewichtig ist, mit allen daraus resultierenden Erkrankungen.

Und so findet sich auf einmal der quietschvergnügte 30-jährige mit seinem Großvater in der Coronavirus-Risikogruppe, nur weil er einen BMI von 30 und Pre-Diabetes hat. Zeit etwas zu tun, bevor die nächste Welle anrollt.

Guter Einstieg wäre es, mein neues eBook „Der 100-Jahre-Plan“ zu lesen, das ich im nächsten Post kurz vorstelle und zum Gratis-Download verlinke.

Also wiederkommen.

Überraschendes zu Corona-Sterblichkeit

Bei der Olsen-Bande hiess es immer „Egon hat einen Plan“. Ich hingegen habe eine Hypothese, wer bei diesem Covid-19 Virus besonders gefährdet ist. Langweilig, werdet ihr sagen, die Alten natürlich.

Falsch.

Mir ist heute ein interessanter Artikel untergekommen, der sich mit Covid-19 Sterblichkeit befasst, anhand der Daten von Cook County, Illinois. Mit etwas mehr als 3.700 Fällen ist das schon eine ganz nützliche Datenbasis und man erwähnt, dass es anderswo ähnlich aussieht.

Die Grafik sieht genau so aus, wie man sich das schon immer gedacht hat.

Ja, aber das ist mir zu einfach. Wenn nun die Alten alle Vorerkrankungen haben und keiner von den Jungen, dann könnte dieses Bild ja irreführend sein, indem es die Jungen in trügerischer Sicherheit wiegt: „Uns kann nichts passieren.“

Meine Arbeitshypothese formiert sich schon langsam: Der Virus checkt ja nicht den Ausweis, weiß also garnicht, wie alt ich bin. Er sucht nur Einfallstore und da findet er bei den Alten sicher mehr als bei den Jungen. Wenn aber ein Junger und ein Alter die gleiche Vorbelastung haben, spielt möglicherweise das Alter selbst keine Rolle.

Also: über die „Ausfallrate“ entscheidet möglicherweise nicht das Alter, sondern die Vorbelastung des Infizierten. Bluthochdruck, Fettleibigkeit, Diabetes, Herzerkrankung usw. sind die Risiken, Alter allein ist es nicht oder überhaupt nicht.

Als ich dann den zweiten Teil des Berichts aufschlage, finde ich diese Tabelle:

Nehmen wir mal die Gruppe der 30-Jährigen: 86% der Covid-19-Todesfälle hatten Vorerkrankungen. Und genau die gleiche Rate finden wir sozusagen 20 Jahre später, bei der Gruppe der 50-Jährigen.

Bei den 20-jährigen Vorbelasteten ist es nicht viel weniger und bei den noch älteren Vorbelaststen ist es nicht viel mehr, wobei es dafür eine gute Begründung gibt.

Zusammengefasst: das Risko ein Corona-Opfer zu werden hängt nur vom Gesundheitsstatus, nicht aber vom Alter ab.

Hinzu kommt mit Sicherheit die Frage der Unterbringung. Sonnige Wohnung und frische Luft sind besser als Unterbringung in Krankenhaus bzw. Pflegeeinrichtung.

Wichtige Konsequenz: Kinder und Jugendliche mit Vorerkrankungen sind ebenso schutzbedürftig, wie alte und kranke Menschen.

Bleibt gesund und genau dafür gibt es ja mein Thema #Langbesserlebigkeit, hier und hier und hier und hier und hier. Und wird fortgesetzt.

Über den (Corona)Berg?

Ja, es ist suboptimal, hier in der sechsten Woche in einer Art Hausarrest zu sitzen, wenn auch faktisch im Freien und mit Meerblick. Und ja, ich glaube nicht, dass es ohne diese Einschränkungen so glimpflich verlaufen wäre.

Das bestätigt aktuell auch das Gesundheitsministerium: „Hochrechnungen … vom 23. März bis zum 2. Mai zeigten ein dramatisches Szenario, da zwischen 24.017 und 122.474 Infektionsfälle von Covid-19 und zwischen 240 und 1.224 Todesfälle erwartet wurden. Zum 2. Mai lag das reale Szenario bei 7.090 Infektions- und 197 Todesfällen.“

Update: heute, am 7. Mai sind es 7.868 und 225 Fälle.

Da auch die sog. Reproduktionszahl stabil unter 1 liegt, werden nun erste Schritte zurück zur Normalität angekündigt. Alles in allem, gut gemacht, Panama. Bisher …

Und nein, ich bin alles andere als obrigkeitshörig. Aber mit Epidemien kämpft die Menschheit seit Jahrhunderten und der Umgang damit ist eine Spezialrichtung der Medizin, die Epidemologie. Wer als Regierungschef oder Gesundheitsminister Verantwortung für Leben und Gesundheit von Millionen Bürgern hat, kommt nicht ohne deren Rat aus. Aber diese Medizinmänner sind nicht allwissend und lernen bei jeder Epidemie dazu. Auch der Spruch „3 Experten, 4 Meinungen“ ist ja nicht ohne Wahrheit, so dass am Ende die Entscheidung doch wieder bei der Exekutive liegt. Die Tatsache, dass Fachminister heute nach Parteibuch statt Qualifikation berufen werden, ist dabei nicht hilfreich.

Und dann gibt es in diversen Foren und Nutzergruppen noch die Schlaumeier mit wenig bis gar keiner Ahnung, aber ganz starker Meinung. Kann man natürlich haben. Dann aber Sprüche loszulassen, wie „Panama hat sich zum Polizeistaat entwickelt und scheidet als Auswanderungsziel nun aus“ sind grober Unfug, aber auch nicht unnütz. So bleibt uns hier die Zuwanderung einiger Knalltüten erspart.

Noch ein Vergleich: Schweden wird ja überall wegen seiner liberalen Vorgehensweise als Vorbild hingestellt. Nach letzten Informationen hat Schweden jetzt 3.000 Todesfälle überschritten, bei 10.5 Mio. Einwohnern.

Panama mit seinen 4,5 Mio. Einwohnern hätte nach dem schwedischen Modell nicht 225, sondern 1.300 Tote …

#Langbesserlebigkeit mit Covid-19 ff.

Es sieht so aus, als ob uns diese und nachfolgende Plagen, in jedem Fall aber ihre gesundheitlichen, sozialen und ökonomischen Folgen einige Zeit begleiten werden. 

Stellen wir uns darauf ein.

Dabei ist es Zeitverschwendung, epidemologischen Laien zuzuhören, die ihre unfundierten Meinungen absondern. 

Etwas anders ist es mit den Entscheidungsträgern in der Politik. Die haben meist qualifizierte Ratgeber und sind letztlich auch für Ergebnisse verantwortlich. Man muss nicht jeder angeordneten Maßnahme zustimmen, aber auch nicht heimlich den Revoluzzer spielen und seine Mitmenschen gefährden.

Das gilt ausdrücklich nur für gesundheitlich/ epidemologische Maßnahmen, nicht für die darauf aufsetzenden sozialistischen  Gesellschaftsumgestaltungsmodelle der üblichen Verdächtigen.  

Was können und müssen wir selbst tun?

Organismus stärken

Nicht neu ist, dass Menschen mit Vorschädigungen für jeden Virus ein leichteres Opfer sind, alt oder nicht. Also, wie schon im vorigen Kapitel angedeutet und eigentlich eine Selbstverständlichkeit: Gesundheitsstatus vermessen und permanent optimieren. 

Dazu werden im nächsten #Langbesserlebigkeit-Posting ganz konkrete Empfehlungen gegeben. 

Nächster Schritt: Infektionen vermeiden

Hier die drei wichtigsten Maßnahmen: Hygiene, Hygiene, Hygiene. Das hat sich seit hundert Jahren bewährt und wird immer gelten. 

Mehr noch: Mund, Nase und Augen schützen.

Hotspots vermeiden und Abstand zu mutmaßlichen Verbreitern halten. 

Hilft uns Technologie dabei? 

Wenn wir für längere Zeit mit Schutzmaßnahmen leben müssen, werden wir eine Vielzahl von Mitteln sehen, die uns das Leben einfacher machen können. Wird es bald ohne Maske im Alltag gehen?

Am kritischsten scheint der direkte Zugang über die Nase zu sein. Dieser könnte mit temporär in die Nasenlöcher eingeschobenen Mini-Filtern unauffällig blockiert und in sicherer Umgebung wieder entfernt werden. 

Die Aufnahme des Virus durch den Mund scheint mir weniger kritisch zu sein, wenn man konsequent durch die Nase atmet. Möglicherweise reicht es im Alltag, regelmäßig den Mund mit Spülung oder Spray zu desinfizieren. Oder spezieller Kaugummi? 

Man geht davon aus, dass Coronaviren auch über die Augen eindringen können. Dagegen ist eine eng sitzende photochrome Sonnenbrille geeignet, eine Sonnenbrille also, die im Innenraum hell ist und sich in der Sonne verdunkelt.

Sind solche Maßnahmen nicht übertrieben? Nein. Auch mit Millionenaufwand gebaute medzinische oder Hochtechnologie-Reinräume werden durch die kleinste Schlampigkeit kontaminiert. Betrachte in der Pandemiekrise den eigenen Körper als einen solchen „Reinraum“, in den nichts unkontrolliert eindringen darf.

Ausgesprochen strittig ist das Thema Kontaktverfolgung mittels Smartphone. 

Ohne Details der unterschiedlichen Ansätze zu beleuchten, gilt für mich:

  • Quarantäne-Überwachung ja
  • Dauerverfolgung nein. 

Symptome früh bekämpfen

Mediziner betonen, dass die frühzeitige Einnahme von Medikamenten, beim ersten Auftreten von Symptomen, kriegsentscheidend ist. Dazu muss jeder selbst Rat holen, was hilfreich und verfügbar ist, es für den Ernstfall bereitlegen. Beispiele sind Avigan, Hydroxychloroquine, Ivermectin, Remdesivir. Natürlich auf eigene Verantwortung.

Krisensicher werden

Prepper werden künftig mehr ernstgenommen werden und wir alle sollten ein Prepper-Gen entwickeln. Hier sind die ersten Fragen, um künftige Krisen aller Art zu überwinden: 

  • Wo lebe ich mit meiner Familie krisensicher?
  • Wie sind Wochen und Monate ohne Not zu überstehen?
  • Wie wird krisensicheres Einkommen bzw. Reserven generiert? 

Es ist verlockend, sobald als möglich einfach weiterzumachen, wie vorher. 

Und es ist falsch. 

Als am 11. September 2001 islamistische Terroristen Jetliner in das World Trade Center crashten, war mir klar, dass künftig auch die undenkbarsten Szenarien nicht mehr ausgeschlossen sind. Schwarze Schwäne, die Alltag werden.

Das bedeutet, vertieft über den Sinn des Lebens nachzudenken, Prioritäten neu zu setzen und insgesamt aufmerksamer, aber nicht ängstlicher zu werden. 

Eyes open, no fear”, so endet das tägliche Video einer Community, die sich sehr ensthaft und wissenschaftlich fundiert mit kosmischen Katastrophen befasst. www.suspicious0bservers.org  

Bleibt gesund.

#Langbesserlebigkeit – Vermessung und Optimierung

Es ist ganz einfach: einen Körper, der an allen Ecken und Enden kaputt ist, wird keine Pille der Welt gesund machen und jung halten. Das muss man selbst zuerst halbwegs in Ordnung bringen. 

Raucher? Das ist unstrittig das größte Gesundheitsrisiko und wer 100 Jahre auch nur erwägt, hat keine andere Wahl, als damit heute aufzuhören. 

Um den Gesundheitsstatus zu optimieren, braucht es Ausgangsdaten, die mit Vorgaben verglichen werden. Klingt kompliziert, ist es aber erstmal nicht. 

Am einfachsten sind äußerliche Basisdaten zu ermitteln.  

Body-Mass-Index

Gewicht in Kilogramm geteilt durch Körperhöhe in Meter zum Quadrat, also G/h². Dieser Wert sollte idealerweise unter 25 liegen. 

Beispiel: Körpergröße 175 cm und Gewicht 80 kg ergibt einen BMI 26.1. Anzustreben wäre also eine Gewichtsdeduzierung auf 77 kg. Ersatzweise tut es eine Körperstreckung auf 180 cm, was aber noch komplizierter ist, als die Gewichtsreduzierung. 

Dein BMI liegt deutlich über 25? Dann im Kapitel “Ernährung” nachlesen, wie man das reduzieren kann. 

Bauchumfang

Wird in der Taille gemessen und ich bevorzuge die Bauchmuskulatur leicht anzuspannen. Das sichert Vergleichbarkeit der Messwerte über einen längeren Zeitraum. Bei Frauen sollten weniger als 88 cm, bei Männern weniger als 94 cm das Ziel sein. 

Neuere Quellen stellen das Taille-Körpergröße-Verhältnis (WHtR) als wichtiger dar. Dabei wird Taille dividiert durch Körperhöhe und dieser Wert soll nicht über 0,5 liegen. Um wieder das obige Beispiel zu nehmen: Wer 175 cm hoch ist, darf Taillenumfang von bis zu 87,5 cm haben. Über 50 Jahre Lebensalter wird es weniger streng. Der Faktor darf dann 0,6 betragen, der Umfang also bis zu 105 cm.  Alt sein hat nicht nur Nachteile.

105 cm klingt natürlich viel bequemer als 94 cm und das ist schon ein Widerspruch in den Vorgaben, wobei es mit 103 cm noch einen populären Grenzwert gibt. 

Mein Vorschlag für Männer ist wie folgt: Wer unter 50 ist, strebt die 94 cm an und wer über 50 ist und mehr als 100 cm um die Hüften hat, arbeitet auf weniger als 100 cm hin. Fair?  

Meine Empfehlung für Frauen: die Taille sollte schmaler sein, als die Hüfte, der Busen ausladender, als der Bauch.    

Nächster Schritt: Blutwerte.

Diese Untersuchung sollte man jährlich vornehmen lassen. Der Blutdruck sollte um 120/80 liegen, besser niedriger als höher. Moderate Überschreitung mit Änderung des Lebensstils beeinflussen, statt mit Medikamenten. 

Bei den Laborwerten sind Insulin und Cholesterol wichtig, bei Männern kommt PSA dazu. In den Laborergebnissen werden regelmäßig die Normalwerte vorgegeben und Abweichungen markiert. Die Normalwerte sind Orientierung, kein Dogma und minimale Abweichungen kann man getrost ignorieren.  

Erhöhte Glucose-Werte kommen von Insulinresistenz, deuten auf Diabetes hin und sind ernst zu nehmen. Ernährungsumstellung ist der Schlüssel. 

Wenn das nicht ausreicht, wird der Hausarzt laufende Kontrolle vor- und Metformin verschreiben. Das ist ein erprobtes Medikament, mit positiven (!) Nebenwirkungen. 

Mehr dazu später. 

Überhöhte Cholesterol- und Triglycerin-Werte müssen analysiert und optimiert werden. Grobe Regel: Triglycerin und LDL minimieren, HDL maximieren. 

Auch hier gilt, dass Änderungen in Ernährung und Lebensstil vor Medikamenten kommen.    

Die angesprochenen Kennwerte sind jeder für sich Risikofaktoren und haben untereinander Wechselwirkungen. Diabetes, hohes LDL und Bluthochdruck, kombiniert mit permanenten Entzündungsherden im Körper sind eine Killerkombination, die unbedingt abgestellt werden muss. Cholesterol/Triglycerin leicht über den Grenzwerten, ohne sonstige Faktoren, bringt niemand um. 

Nochmal zum Thema Haftungsausschluss: ich gebe hier das komprimiert wider, was ich als medizinischer Laie aktuellen Quellen entnommen habe. Diese teile ich im nächsten Kapitel. Jeder kann es dann nachlesen und bessere, aktuellere Quellen finden. 

Wenn Deine Sicht oder die Deines Arztes von meiner abweicht, dann ignoriere einfach meinen Rat. Nur Du bist für Deine Gesundheit verantwortlich, niemand sonst.  

Frohe und Corona(virus)-freie Ostertage .  

Vorherige Posts zum Thema:

  • Neues Thema #Langbesserlebigkeit link
  • #Langbesserlebigkeit und Panama link
  • #Langbesserlebigkeit – auf die Einstellung kommt es an link

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