Autonom

Vor einigen Tagen ging die Meldung über einen Tesla-Fahrer in Kanada durch die Nachrichten, der sich aufs Ohr gelegt hatte, während sein Auto mit überhöhter Geschwindigkeit den Highway entlang raste.

Etwa zeitgleich erschien ein Video von einer Gruppe junger Männer, die im fahrenden Tesla ein kleines Saufgelage veranstalteten, während niemand am Lenkrad saß. Zumindest also kein Fahren unter Alkoholeinfluss (DUI).

Quelle: electrek.co

Ziemlich schlimm, oder?

Ich sehe das anders.

Warum steigen Menschen auf Berge, tauchen im Meer, springen aus Flugzeugen oder lassen sich sogar in den Weltraum schießen? Weil es die menschliche Natur ist, das Mögliche auch zu probieren. Dieser Eigenart verdanken wir etwas sehr Wichtiges: technischen Fortschritt.

Also Glückwunsch an die Gesetzesbrecher? Warum nicht?

Hier ist eine sehr informative Darstellung zum Thema Autonomes Fahren:

Level 2 hat heute schon fast jedes neue Auto an Bord und die eingangs genannten Beispiele zeigen, dass im Tesla Level 4 Realität ist, zumindest temporär und auf gut ausgebauten Strecken.

Als ich letztens hier in Panama aus dem El Valle, einer Siedlung in einem vor langer Zeit erloschenen Vulkan, nach Hause fuhr und dabei die kurvige und steile Straße zum Vulkanrand hinauf fuhr, kam mir zum ersten Mal die Erleuchtung, wie perfekt ein Elektroantrieb, mit vollem Drehmoment aus dem Stand heraus, für ein solches Streckenprofil geeignet sein müsste.

In Deutschland hatte ich lange Strecken unter Zeitdruck zurückzulegen. Der 3-Sekunden-Ampelstart eines Elektroautos wäre nutzlos gewesen, wenn ich dann auf der Autobahn aus Gründen der Reichweite nur mit 130 km/h hätte dahinschleichen müssen.

In Panama, wo die maximal erlaubte Geschwindigkeit ohnehin nur 100 km/h beträgt und die zurückzulegenden Strecken überschaubar sind, ist das demzufolge kein Thema. Es wird also nur eine Frage der Zeit sein, bis alle möglichen Elektroautos hier auf den Straßen auftauchen.

Klarstellung: kein Mensch braucht Elektroautois um die Welt zu retten und kein Mensch braucht eine Politik, die den Bürgern vorschreibt, welche Autos sie zu fahren haben. Das kann und wird der Markt viel besser regeln.

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Neu: #asocialmedia

Fast 2 Stunden habe ich mir gestern den Stream einer Veranstaltung angeschaut, bei der aktiv praktizierende Ärzte über ihre Erfahrungen in der Behandlung von CoVid-19 berichtet haben.

https://lbry.tv/@GeekforTruth:c/American-Doctors-Address-COVID-19-Misinformation:4

Die Ergebnisse beim Einsatz von Hydroxychloroquine (HCQ), selbst bei fragilen Patienten in Pflegeheimen, sind absolut beeindruckend. Wie einer dieser Praktiker treffend bemerkt: der frühzeitige und breite Einsatz dieses Medikaments hätte allein in den USA zehntausende Leben gerettet. Zur Situation in Panama habe ich hier schon geschrieben.

Die Politisierung solcher rein medizinischen Sachverhalte ist erschreckend: den derart erfolgreich praktizierenden Ärzten wird von den verschiedenen Gesundheitsbürokratien mit Ermittlungen und sogar dem Entzug der Zulassung gedroht.

Das führt zu der perversen Situation, dass viele Mediziner diese Medikamente für sich selbst und ihre Familie beschaffen, nicht aber ihren Patienten verabreichen dürfen.

Wird aber noch besser: heute früh konnte man feststellen, dass die Videos der Veranstaltung bei Facebook und Youtube gelöscht sind, in Google nicht mehr gefunden werden und dass darauf Bezug nehmende Twitter-Feeds blockiert sind.

Anmaßung und Zensur im ganz großen Stil.

Selbsternannte Faktenchecker der Social Media Unternehmen wissen anscheinend besser, was für CoVid-19-Patienten hilfreich ist, als die täglich damit befassten Ärzte! Sie sollten in #AsocialMedia umbenannt werden.

Auf diese Weise wird potentiell lebensrettende Information unterdrückt, alle damit befassten Unternehmen und Personen haben Blut an ihren Händen.

Wer ist schuld? President Trump natürlich. Hätte er im März HCQ verdammt, statt es zu empfehlen, hätte es einen Run auf dieses Medikament gegeben, Erfolgsmeldungen allerorten.

Ich hoffe und wünsche, dass in nachfolgenden Sammelklagen Facebook, Google und Twitter dafür in Grund und Boden prozessiert werden.

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Drachensteigen

Es war der Abend des 27. Juli 1999, ein wolkenloser Himmel und Vollmond über Texas. Für etwa 22 Uhr war der Überflug des Spaceshuttle „Columbia“ beim Wiedereintritt in die Atmosphere angekündigt.

Es war das Finale der STS 93 Mission, die mit der Landung auf dem 6 km langen Runway (KSC) in Cape Canaveral, Florida enden würde.

Pünktlich auf die Minute stieg am westlichen Horizont ein grell leuchtender Feuerball auf, zog gemächlich und majestätisch seine Bahn quer über das Firmament, immer an der Spitze eines eindrucksvollen Schweifs. Es wirkte wie ein mächtiger, langsamfliegender Komet – ein Anblick, der einen überwältigt zurücklässt und den man für immer im Kopf behält.

Hier ist ein Video, aufgenommen am Johnson Space Center in Houston. Ich befand mich ein paar hundert Kilometer nordwestlich, näher unter der Flugbahn und kann versichern, dass es noch 100-mal eindrucksvoller war.

Nach der Beendigung des Spaceshuttle-Programms (1981 bis 2011) hatten die Vereinigten Staaten kein eigenes Gerät mehr, um Menschen in die Umlaufbahn und zur ISS zu bringen, eine ausgesprochen unbefriedigende Situation.

Bis heute.

Da hob die SpaceX Falcon 9 mit der Dragon-Kapsel pünktlich vom Weltraumbahnhof Cape Canaveral ab. Ein Bilderbuchstart und auch der weitere Verlauf klappte bisher planmäßig. Damit sind die Vereinigten Staaten zurück im space launch business, NASA im Verbund mit dem Privatunternehmen SpaceX.

Alles Gute für den weiteren Verlauf an die Astronauten Robert Behnken und Douglas Hurley, sowie herzlichen Glückwunsch an NASA und insbesondere an Elon Musk & Team, die damit der beeindruckenden Erfolgsgeschichte von SpaceX ein weiteres bedeutsames Kapitel hinzugefügt haben.

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