OMG


Ein sonniger Tag heute, der letzte vor dem Beginn des chaotischen Karnevalverkehrs, und wir hatten uns mit guten Freunden auf den Weg nach El Valle gemacht, ein beliebtes Ausflugsziel das sich im Krater eines längst erloschenen Vulkans befindet. Gemütlich durch das bergige Hinterland, dann hinauf auf den Kraterrand mit wunderschönen Ausblicken, im El Valle den Markt besucht, Gemüse und Schmuck gekauft, zum peruanischen Essen und danach noch in ein gemütliches Kaffeehaus eingekehrt. Rückfahrt über die Panamericana.

Insgesamt 120 km, just for fun.

Quelle: enlodados.com

Zu Hause ein Blick in Welt Online und dort finde ich einen Artikel des Wirtschaftsredakteurs:

„Unser Autor wollte möglichst CO2-frei in die Ferien fahren … Naturschutz ist viel zu wichtig … Wir müssen gemeinsam etwas gegen schlechte Luft und den Klimawandel tun … Deshalb beschloss ich, mit Frau und Sohn umweltgerechten Skiurlaub zu machen.“ 

Oops, daran habe ich garnicht gedacht, bevor wir losgefahren sind. Das hätte man natürlich auch mit dem Bus erledigen können. Wobei der ja anders als die Deutsche Bundesbahn nicht CO2-frei fährt …

Ernsthaft: Natürlich weiß ein Welt-Wirtschaftsredakteur genau, dass eine solche Aktion völlig sinnfrei ist. Es kann also nur um eines gehen:

„Ich will mich supergut und anderen moralisch überlegen fühlen.“

Vernunft spielt dabei keine Rolle. Und mit dieser Grundhaltung schaut man auch seelenruhig zu, wie ein einstmals starkes Industrieland immer weiter im globalen Wettbewerb zurückfällt.

Über diesen Blog habe ich ziemlich oft Kontakt zu Leuten, die aus Deutschland kommen, diese ungute Entwicklung voraussehen und deshalb für ihre Familie eine neue Heimat suchen. Und es werden noch viel mehr werden.

Die Urlaubsreise des Herrn Wirtschaftsredakteur war übrigens ein kompletter Reinfall, außerdem schädlich für Klima und Umwelt.

Amazon HQ2 – Crossposting

Wer mit der Überschrift etwas anfangen kann, erfährt hier meine Sicht.

Quelle: NYC
Quelle: businessinsider.com

Die EU in Bestform

Erst wenige Tage ist es her, dass die EU-Kommission eine neue Schwarze Liste angekündigt hat, um mal wieder Staaten und Territorien an den Pranger zu stellen, die angeblich unzureichend „gegen Geldwäsche und Terrorfinanzierung“ vorgehen.

Hier ist der Artikel dazu und natürlich soll auch wieder Panama dabei sein.

Das übliche Getöse, um vom eigenen Versagen abzulenken, könnte man sagen. Leider ist es aber so, dass mit solchen Aktionen die Republik Panama, Unternehmen mit Sitz in Panama oder solche die Geschäfte mit Unternehmen in Panama machen, massiv und völlig undifferenziert diskriminiert werden.

Ist das nur Anmaßung oder sogar schon gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit? Und nur weil die Menschen hier dunklere Hautfarbe haben? /sarcoff

Wird aber noch besser, einfach mal das Wort „Terrorfinanzierung“ im Kopf behalten.

In diesem WeltOnline-Artikel steht heute, dass die gleiche EU ein Special Purpose Vehicle installieren will, um die US-Sanktionen gegen Iran zu umgehen, einem Staat, der zu den übelsten Terror-Sponsoren gehört und lauthals verkündet, den Staat Israel von der Landkarte radieren zu wollen.

Das ist dann direkte Terrorfinanzierung und jede iranische bzw. Hisbollah-Rakete die in Israel einschlägt, sollte diesen Aufkleber tragen:

Als wir 2008 Deutschland in Richtung Panama verlassen haben, waren natürlich tropisches Klima und pazifische Strände Hauptmotiv. Ein weiterer Grund war aber die Erkenntnis, dass die EU, dank ihrer Bürokraten, auf abschüssiger Bahn unterwegs ist.

Immer mehr Bürokratie, immer mehr überbezahlte Nichtskönner, die auch noch Immunität genießen, immer mehr linksgrüne Aktivisten in einflussreichen Positionen. Und so sieht deren Politik dann auch aus.

Nein, danke.

Das Motto dieses Blogs ist aktueller als je zuvor: besserpanama

Der unschlagbar HERTZliche Kundenservice

UPDATE: Hertz hat seine unverschämte Rechnung ohne Erklärung oder Entschuldigung auf Null korrigiert. Geht doch.

Eigentlich wollte ich nicht schon wieder über HERTZ schreiben, aber die Jungs lassen mir keine Wahl. Es ist unglaublich!

Quelle: commons.wikimedia.org

Es ist der 26. November, wir steigen aus der LH 485 und begeben uns direkt zum HERTZ-Goldservice. Überraschung, unser 3er BMW ist noch nicht da, weil wir eine halbe Stunde zu früh sind. Der Servicemitarbeiter schlägt vor, einen gerade verfügbaren Ford Kuga AWD zu nehmen und mit Blick auf Schnee und Eis im Thüringer Wald scheint mir das eine brauchbare Option zu sein. Also akzeptiert.

„Der ist aber nicht in der vorbezahlten Kategorie?“ frage ich und der Kollege am Schalter bestätigt es. „Dafür dürfen Sie ihn mit leerem Tank zurückbringen.“ Das klingt vernünftig und wir fahren frohgemut davon.

Als wir den Kuga kurz vor 23 Uhr am 9.12. zurückbringen, ist niemand da, der übernimmt. Und einen Tag später haben wir die Abrechnung im Email-Postfach. 

Da wir das Fahrzeug, wie abgesprochen, fast leer abgestellt haben, macht HERTZ eine neue Rechnung auf und will zum Originalbetrag 378 Euro (!) zusätzlich haben. Das sollte sich in einem Telefonat mit dem Kundenservice einfach klären lassen, denke ich. 

Nach 10 Minuten Wartezeit habe ich einen Herrn Wagner im Servicecenter Dublin an der Strippe und erkläre den Sachverhalt. 

„Der Kundenservice wird hier überhaupt nichts tun. Solche Vereinbarungen gibt es bei HERTZ nicht. Und wenn der Kollege das getan hätte, stünde es im Vertrag oder er hätte es im System vermerkt.“ 

Zusammenfassung: Der Mitarbeiter an der Fahrzeugausgabe lügt Kunden an und der Mitarbeiter des sog. Kundenservice lehnt es geradeheraus ab, daraus entstandene Probleme zu klären. Was für ein Dreamteam … 

Natürlich werde ich das nicht bezahlen. Mal sehen, wie es ausgeht. 

Doppelleben mit Hertz

Nachdem ich hier ja schon erleichtert geschrieben habe, dass ein fähiger Hertz-Hotline-Mitarbeiter mein Problem gelöst hat, war das wohl verfrüht.

Quelle: quotesgram.com

Ein Blick auf meine Kreditkartenabrechnung zeigt mir nämlich, dass ich nun gleich 2 Autos wirksam bei Hertz reserviert habe, eines für €668 und ein weiteres identisches für €538. Beide am selben Tag gebucht, für den selben Zeitraum – und natürlich hatte ich dem Mitarbeiter an der Hotline von der anscheinend erfolglosen Buchung erzählt.

Allerdings hätte es noch schlimmer kommen können, aber sein erster Vorschlag, mir das gleiche Auto für €701 anzudienen, wurde nicht umgesetzt. Dann hätte ich drei Reservierungen mit drei unterschiedlichen Preisen und unterschiedlichen Freikilometern gehabt.  

Meine Lehre ist, dass ich nicht wieder mit Vorauszahlung buche. Der magere Preisvorteil ist es nicht wert, sich bei Fehlbuchungen stundenlang mit dem Rückholen des zuviel gezahlten Geldes befassen zu müssen.  

Liebe Hertz-Chirurgen. Wie wäre es eigentlich mal mit einer simplen Plausibilitätsprüfung? Da ich in beiden Reservierungen als einziger Fahrer angemeldet bin, ist es doch eher unwahrscheinlich, dass ich im gleichen Zeitraum zwei gleiche Autos nutzen will, oder? 

Wenn ich mal ganz viel Zeit habe, werde ich vielleicht mal testen, wie viele Buchungen das System im gleichen Zeitraum und für ein gleichartiges Fahrzeug erlaubt, ehe eine Art Fehlermeldung kommt. Drei? Fünf? Fünfhundert? So viele wie es Hertz-Autos in Deutschland gibt?

Ich bin gespannt. Und wahrscheinlich mache ich einen solchen Stresstest ohne Vorauszahlung. 

Spaß mit Hertz, schon wieder

Alle Jahre wieder habe ich Spaß mit Hertz. Hier und hier. Erstaunlich, wie disfunktional so ein Weltkonzern sein kann. Aber von vorn:

Ende November soll es mal wieder für 2 Wochen nach Deutschland gehen. Also wird bei Sixt und Hertz nach einem erschwinglichen Automatikfahrzeug gesucht. Aus Gründen der Vergleichbarkeit nehme ich einen BMW 3er.

Bei Sixt gibt es den allerdings nur mit 2.650 Freikilometern und das ist für unsere Pläne zu wenig.

Termine bei Hertz angeben und da sind es zum Glück 5.000 Freikilometer. Passt. Bei Vorauszahlung soll es 667 Euro kosten. Nicht toll, aber OK. Also alles fein säuberlich ausfüllen und auf die „Jetzt buchen“-Taste drücken.

Irgendwas funktioniert nicht.

Nochmal von vorn. Und neben dem normalen Buchungsfeld gibt es ganz prominent noch ein weiteres. Unter der Überschrift „Hertz hat Geburtstag“ werden 25% Rabatt versprochen. Sollte es da wirklich einen besseren Preis geben?

hertzlogo

Ich will es wissen und lande im normalen Buchungsablauf, gebe wieder alles im Detail ein. Überraschung: Der Preis ist dieses Mal nur 538 Euro.  Ich bin begeistert und wundere mich nur, wie man auf der gleichen Seite 2 oder 3 Buchungsfelder mit unterschiedlichen Preisen haben kann.

Egal, das Angebot nehme ich an. Denke ich. Und bekomme wieder eine Fehlermeldung. „Rufen Sie unseren Reservierungsservice an“ wird vorgeschlagen. Mache ich auch.

Der junge Mann am anderen Ende hört sich die Story an und verspricht es zu lösen. Zuerst mal mit Neuaufnahme der Reisedaten …

Und dann kommt das, was ich schon erwartet habe:

Neuer höherer Preis von 701 Euro … und dafür nur 2.600 Freikilometer.

Das ist absurd!

Nach einigem Hin und Her und internen Rückfragen kann er mir dann doch 5.000 km für 667 Euro anbieten. Schön und gut, aber jetzt weiß ich, dass es auch für 538 Euro geht und bringe ihn damit in ernste Schwierigkeiten. Samstagabend, kein Chef zur Hand usw.

Er entschuldigt sich nochmals für einige Minuten und erleichtert kommt zurück:

„OK, wir machen es mit 5.000 km für 538 Euro.“

163 Euro besser und 1400 km mehr. Mietwagenbuchung als Glückslotterie.

Wird sofort gebucht.

Vielen Dank an den unbekannten Hertz-Mitarbeiter, der das unsägliche Durcheinander seiner Firma letztlich im Kundeninteresse kompensiert hat.

Bien hecho!

P.S. Soeben habe ich in meinem Email-Account die Bestätigung für die fehlgeschlagene 667-Euro-Buchung gefunden.

 

 

Venezuela, Nicaragua …

und wenn es nach Einschätzung eines deutschen Polizisten geht, den ich vor einiger Zeit hier in Panama getroffen habe, steht dort schon bald Deutschland. Hoffentlich nicht.

 

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Allerdings frage ich mich, was dieser Polizist und seine Kollegen angesichts untenstehender Zitate von der Veranstaltungsempfehlung ihres Bundespräsidenten halten. Die Polizisten nämlich, die u.a. beim G20-Gipfel in Hamburg ihren Kopf hingehalten haben und von denen dabei mehr als 200 verletzt wurden,

 

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Nochmal zu den Fakten: Am Rande eines Volksfestes wird ein Chemnitzer Bürger von illegalen Migranten abgeschlachtet, zwei seiner Freunde schwer verletzt.

Gegen eine Politik, die das ermöglicht, wird berechtigt protestiert.

Und gegen solchen Protest findet jetzt ein vom Bundespräsidenten empfohlenes Konzert statt.

Absurd.

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