Alternative Panama

Sieht aus, als ob das Interesse am Auswandern in Deutschland zunimmt.

Die EU befindet sich seit Jahren im Krisenmodus, kein Ende in Sicht. Damit werden die europäischen Länder an Bedeutung verlieren, die bisher zu den wichtigsten Auswanderungszielen der Deutschen gehörten.

In 2013 sah es laut Statistischem Bundesamt wie folgt aus:

1. Schweiz, 21.435
2. USA, 13.532
3. Österreich, 11.222
4. England, 8.155
5. Polen, 6.616
6. Frankreich, 6.327
7. Türkei, 6.162
8. Spanien, 5.975
9. Australien, 3.319
10. Niederlande, 3.193

Der Fokus wird sich hin zu ferneren Ländern verschieben und seit Lufthansa mit 5 Direktflügen pro Woche zwischen Frankfurt und Panama City verkehrt, ist Panama in der Rangfolge potentieller Ziele nach oben gerückt.

Celebrity Infinity

Mancher möchte zunächst nur seine Ersparnisse vor Negativzinsen in Sicherheit bringen. Wer ab $50,000 für 5 Jahre anlegt, bekommt bei den hiesigen Banken 5%, ohne Währungsrisiko, da der US-Dollar faktisch Landeswährung ist.

Ein anderer möchte sein Geld in erstklassige Stadt- oder Strandimmobilien investieren, die hier nur um US$2.000/m² kosten, ein Schnäppchen verglichen mit Nord- und Ostsee oder deutschen Großstädten.

Und wieder andere wollen einfach nur 12 Monate Sommer genießen und nichts von Politik hören. Da ist Panama mit ganzjährigen Temperaturen zwischen maximal 32°C und minimal 21°C, sowie einer Meerestemperatur um 27°C genau richtig. Obendrein kann man sich mit der Höhe des gewählten Wohnortes in Panama die Klimazone bequem aussuchen.

Für wen sich Panama am besten eignet, hatte ich hier schon beschrieben. Und warum Panama die #1 im Gallup Healthways Global Wellbeing Index ist, steht hier.

Bienvenido.

 

 

Zypern gerettet – die Krise geht weiter

Sparer in Europa müsse gute Nerven haben. Und handeln, wie die Welt Online heute sagt. Bewusst machen, dass man mit seinen Spareinlagen oder Lebensversicherungsbeiträgen Gläubiger eines Finanzinstituts wird und deshalb bei Pleiten im allgemeinen Geld verliert. Sicherungsfonds hin oder her, was ist in den letzten Jahren nicht alles passiert, was wir bis vor kurzem noch für unmöglich gehalten haben.

Und es sind ja nicht nur wirkliche Crash-Ereignisse, die zu Verlusten führen. Da die Inflationsrate höher ist, als die derzeitigen Zinsen, verliert Geldvermögen ohnehin an Wert, kalte Enteignung. Massiv steigende Energiekosten und dazu noch 5 Monate Winter statt globaler Erwärmung. 

Niemand, der halbwegs vermögend ist, kann davor mehr die Augen verschließen. Und wohl dem, der das europäische Drama aus sicherer Entfernung beobachten kann.

Das Motto dieses Blog ist Sicher investieren und besser leben in Panama.

Schon mal darüber nachgedacht? 

Was das seriöse Handelsblatt sagt

Versuche ich in diesem Blog die Situation in Deutschland und Europa schlechtzureden?  Dazu habe ich keinen Grund. Sarkastisch könnte ich auch sagen: „Wie, noch schlechter als es ist? Wie soll das gehen?“

Fakt ist, dass dieses Blog ja überwiegend von Leuten gelesen wird, die kritisch und zugleich offen sind. Denen soll Information zu Alternativen gegeben, Entscheidungen erleichtert werden. Pro oder Contra Deutschland und Europa.

Zu recht sagen viele Freunde, dass ja eigentlich noch alles in Ordnung ist und „das wird schon nicht so schlimm werden“. Kann sein. Wahrscheinlicher ist aber, dass der Berg aus Schulden, Salden und Garantien nicht so einfach verschwindet und schon bald Ihr Leben und das Ihrer Kinder dramatisch verändern wird. Auf Dauer.

Im letzten Post hatte ich ja drei Überschriften aus der Welt Online kopiert und man kann berechtigt sagen, dass die ja reisserische Überschriften brauchen, um zu verkaufen. Gut möglich.

Deswegen lasse ich heute mal das seriöse Handelsblatt zu Wort kommen. Wohlgemerkt, das ist nicht über Monate oder Wochen angesammelt, sondern nur von heute:

Das Handelsblatt ist nicht gerade ein Publikumsblatt, das am Kiosk reissenden Absatz findet, sondern das Papier, dass den Unternehmern und Managern als Informationsquelle dient und die darauf auch Entscheidungen aufbauen.

Euro-Bestände in Fremdwährungen anlegen, Investitionen ausserhalb der Eurozone planen, Absatz ausserhalb der Eurozone ausweiten, Notfallplan ausarbeiten.

Und wie sieht der Plan B für Ihre Familie aus?

Büchse der Pandora … Fortsetzung

„Jedes Mal, wenn ein Staat die Defizitgrenze reißt, wird automatisch eine Sonderabgabe auf hohe Vermögen und Einkommen erhoben.“

Dieser Vorschlag stammt von Udo Bullmann, Chef der SPD-Fraktion im Europaparlament. Nennt sich dann wohl Harmonisierung, wenn es in allen EU-Ländern Gesetz wird. Und irgenwie müssen die Rettungstöpfe ja gefüllt werden.

Es wird immer bizarrer im Euroland …

Die Büchse der Pandora ist geöffnet

Welt Online titelt heute: „Bundesregierung hält Zwangsanleihe für Reiche für unnötig“

Selten so gelacht.

Erinnert mich an Ulbrichts Spruch „Niemand hat die Absicht eine Mauer zu errichten“, wenige Wochen bevor es im August 1961 getan wurde. Und wer die nächsten Schritte der jetzigen Bundesregierung zum Thema Europa und Euro vorhersagen will, muss nur aufmerksam zuhören, was heute als „völlig ausgeschlossen“ deklariert wird.

Nein, nicht die Bundesregierung hat mit dem Thema angefangen, sondern ein Wirtschaftsinstitut, das DIW. Und es gilt nur für Reiche. Ab 250.000 bzw. 500.000 EUR, einschliesslich Firma, Haus mit Solaranlage und sicher Anlagen wie Lebensversicherung oder der Wert der Betriebsrente. Rechnen Sie besser nochmal nach. Viele ahnen heute noch nicht, wie schnell sie auf einmal zu den „Reichen“ gehören werden.

Falls Sie über einen Plan B nachdenken, dann sollten Sie öfter dieses Blog besuchen und Ihren Freunden empfehlen. Wir reden hier regelmäßig mit Leuten, die Deutschland oder den USA den Rücken gekehrt haben, nie mehr zurück gehen und bedauern, dass sie diesen Schritt nicht eher gemacht haben.

Zwischen 25 und 32°C rund ums Jahr und rund um die Uhr, Leben im Freien, exotische Früchte und frischer Fisch, schwimmen, schnorcheln, tauchen, surfen, Boot und Jetski fahren – ein ganz anderer Lebensstil.

Und für den Wert Ihres Hauses in Deutschland können Sie hier mit Blick auf’s Meer leben.

 

Mehr dazu demnächst hier.

Panamana …

Dieses Wirtschaftswoche-Interview müssen Sie lesen

Es wird unendliches Leid über Europa gebracht“ – der Titel eines Interviews in der Wirtschaftswoche vom 30.5.2012.

Aus den Tageszeitungen sind wir ja seit 2008 zunehmend schriller werdende Meldungen zum Zustand der Banken, der Staatsverschuldung, der Europäischen Union, der Eurozone und des EURO als Währung gewöhnt. Immer wieder werden diese Meldungen aber auch kaschiert mit beruhigenden Nachrichten zum Zustand der deutschen Wirtschaft, so als ob das Land unabhängig von dem wäre, was da vor der Haustür, im gemeinsamen Währungsraum passiert.

Inzwischen klingen auch die seriösen Wirtschaftszeitungen wie Wirtschaftswoche und Handelsblatt überhaupt nicht mehr optimistisch. Die Ökonomen, die uns anhand eindrucksvoller Theorien die Wirtschaft erklärt haben, haben die Krise nicht vorhergesehen (mit wenigen Ausnahmen), konnten sie nicht verhindern und wissen auch nicht, wie man wirksam gegensteuert. Politiker reisen von einem Gipfel zum anderen, aber wenn ihre Berater schon ratlos sind, was ist dann noch zu erwarten?

Hier erstmal der Link zum Wirtschaftswoche-Interview mit Felix Zulauf, einem renommierten Schweizer Vermögensverwalter: http://bit.ly/JOuKKZ. Wer das Geld anderer Leute verwaltet, muss zwangsläufig eine gute Nase für Entwicklungen am Markt haben, da ihm sonst die Kunden abhanden kommen. Zulauf ist seit mehr als 20 Jahren im Geschäft. (www.zuam.ch)

Ein paar Zwischenüberschriften des 11 seitigen Interviews sind:

– Naiver Glaube an die Eurozone

– Europa will Gleichgewicht auf Deutschland’s Kosten

– Unwissende Bevölkerung

– Euro wird nicht überleben können

– Deutschland in der Falle.

Weniger Demokratie, weniger Freiheit, mehr Dirigismus – das ist es, was die Bevölkerung Europas in den nächsten Jahren erwartet. Und mit hoher Wahrscheinlichkeit Währungsreformen, heftige soziale Unruhen, weiter schwindendes Vertrauen in die Politik – wo das noch möglich ist. Ich kann mir zum Beispiel nicht vorstellen, dass die aufgeblähte und völlig unnütze EU-Verwaltung, inklusive des sog. Parlament und der Kommissionen, in Brüssel und Strasburg lange Bestand haben wird.

An dieser Stelle interessieren deshalb nicht die Anlageempfehlungen des Interviewpartners (Staatsanleihen, Gold), sondern viele werden sich sehr berechtigt die Frage stellen, ob es in dieser neuen europäischen Welt noch lebenswert zugeht.

Oder ob dies nicht der richtige Zeitpunkt ist, die eigene Lebensplanung neu zu durchdenken, Konsequenzen zu ziehen und die alte Welt (EU & USA) hinter sich zu lassen. Als der US-Verteidigungsminister vor einigen Jahren Westeuropa mit Blick nach Osten als das „alte Europa“ bezeichnet hat, war die Empörung groß. Aus heutiger Sicht war das eine prophetische Äusserung: Europa heute ist permanente Krisenbekämpfung statt Umsetzung von Zukunftsvisionen.

Das alles kann ich aus 9.000 km mit einiger Gelassenheit beobachten und konstatieren, vor einigen Jahren die richtige Entscheidung getroffen zu haben.

Wie sehen Sie die Zukunft Deutschlands und Europas? Und ist das die Situation in der ihre Kinder aufwachsen sollen? Da gibt es viele bessere Alternativen. Nur Mut.

Deutschland – Finanzkrise und kein Ende?

Eigentlich wollte ich mir das Lesen von Nachrichten aus der alten Heimat schon längst abgewöhnt haben. Dafür gibt es aber noch zu viel Familie und zu viele Freunde dort. Also weiterlesen.

Was auffällt sind drei Dinge:

1. Dschungelcamp-Schrott auf allen Kanälen, wie Spiegel, Welt und sogar auf der n-tv Website. Was soll das eigentlich? Halten die Mainstream-Medien ihre Leser und Zuschauer wirklich für so schwachsinnig? Auch wenn man es überblättern kann, so kann man doch die Präsenz schwer übersehen.

2. Die alarmistischen Meldungen nehmen nicht ab: Griechenland ist abgeschrieben, Portugal bereits im Visier. Ganz klar, das Problem sind nicht diejenigen, die eine Wertung abgeben. Mehr diejenigen, die den Schlamassel verursacht haben und unqualifiziert damit umgehen. So wäre die Griechenland-Pleite vor einem Jahr deutlich billiger gewesen.

Meine Meinung? Schuld sind Politiker, die mit anderer Leute Geld am liebsten unbegrenzt Wohltaten verteilen, damit ihre Wiederwahl sichern wollen und ihre eigenen Taschen füllen. Dies kombiniert mit Unfähigkeit ist eine Killerkombination für jede Volkswirtschaft.

Politik muss einen Gesellschaftsentwurf haben, daraus eine langfristige Strategie ableiten, diese überzeugend kommunizieren und auch in schwierigen Zeiten konsequent umsetzen können. Und auch mal eine Wahl verlieren können, wenn die Argumente von der Mehrzahl der Wähler nicht geteilt wird.

3. Wirklich wichtige Dinge werden gleichgeschaltet nicht oder nur spärlich kommuniziert. So ist es mit dem Thema ESM. Europäischer Stabilitäts-Mechanismus. Eine Einrichtung, die dem deutschen und anderen europäischen Parlamenten faktisch die Haushaltshoheit abnimmt. Das wird im Bundestag nicht diskutiert und die meisten Parlamentarier wissen kaum, was da abgeht. Dschungelcamp-Niveau eben. Aber hier geht es um das Wohlergehen eines Landes.

Es gibt inzwischen viele Stimmen, die sagen, dass damit Missgunst zwischen den Völkern Europas gesät wird und dies in absehbarer Zeit sogar zu kriegerischen Auseinandersetzungen führen kann. In Europa. Und heute am Beispiel Griechenland schon zu sehen.

Ich fürchte, dass der Traum Europa für einige Zeit sehr rosig aussah, inzwischen von Politikern und Bürokraten total pervertiert worden ist und zum Albtraum wird. Die Hiobsbotschaften reißen seit 2008 nicht ab, werden immer krasser und keine Lösung ist in Sicht. Schade.

Alle die, denen Dschungelcamp egal, aber ihre eigene und die Perspektive ihrer Kinder nicht, sollten sich besser nach einer Alternative umsehen. Auswandern wird die Wahl der Aktiven, der Könner, der Leistungsträger … und die werden überall in der Welt gebraucht. Zum Beispiel hier:

Panama City Skyline

 

In eigener Sache:  Blogs sind zum Lesen geschrieben. Also gern diese Webadresse http://www.besserpanama.com an möglichst viele Freunde und Bekannte weitergeben.

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