Der Euro auf dem Weg nach unten – und was tun?

Als wir vor 7 Jahren nach Panama kamen, bekam man für 1 Euro noch 1,50 USD. Heute sind es noch 1,15 und Parität könnte dieses Jahr erreicht werden. Und inzwischen werden sogar 0,90 USD in ein oder zwei Jahren für möglich gehalten. Was für ein Abstieg.

Wer also sein Geld auf deutschen Bankkonten liegen hat, bekommt nicht nur kaum Zinsen, der Wert seiner Einlage verfällt geradezu dramatisch. Wer zuschaut verliert, wer clever umschichtet gewinnt. Umschichten dahin, wo das Währungsrisiko minimal, das Wertsteigerungspotential maximal ist. Wieso fällt mir da schon wieder Panama ein?

US-Dollar als Landeswährung und der oft prognostizierte Absturz desselben ist nicht in Sicht. Im Gegenteil. Die US-Amerikaner sind aus der Finanzkrise besser herausgekommen als alle anderen und ziehen mit ihren niedrigen Energiepreisen wieder zunehmend produzierende Industrie an. Monat für Monat entstehen hunderttausende gut bezahlte Arbeitsplätze. Weniger Öl- und Gasimporte bedeuten eine bessere Handelsbilanz, was wiederum den US-Dollar stärkt.

Attraktive Immobilien zu vernünftigen Preisen.  Hochwertige Luxusapartments in der Hauptstadt oder am Pazifikstrand kosten zwischen 1.600 und 3.500 USD pro Quadratmeter, ein Schnäppchen verglichen mit der deutschen Küste oder auch mit Florida oder Kalifornien. Bei solchen Preisen ist Wertsteigerung garantiert. Natürlich ist Panama nicht gleich um die Ecke, wie etwa Mallorca. Mit der schnellsten Verbindung, Condor von Frankfurt via Santo Domingo ohne Umsteigen, dauert es 13 Stunden. Dafür ist hier 12 Monate Saison, kaum jemals sinken die Temperaturen am Meer unter 25°C.

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Grund genug über ein Panama-Investment nachzudenken? Hier sind ein paar Anregungen für jeden Geldbeutel:

– in der Kategorie 50.000 bis 100.000 USD kann man 1/6 eines Meerblick-Apartments erwerben, auf die Wertsteigerung warten und so lange jedes Jahr insgesamt 8 Wochen im eigenen Objekt verbringen. www.oceanview42.com

– zwischen 90.000 und 125.000 bekommt man ein 90m² Haus, in einer neuen Wohnanlage, mit Pool und unweit vom Strand (Video)

– wer 300.000 bis 350.000 USD anlegen will, bekommt dafür ein Meeresblick-Apartment (120-150 m²) mit 2 oder 3 Schlafzimmern und Bädern für sich allein. Die Auswahl ist groß.

PBLHapt – für diejenigen, die 1 Mio USD und mehr anlegen wollen, gibt es Luxus- und Penthouse-Apartments mit 300 oder 400 m² sowie die komplette Abwicklung. www.luckxinvest.com – wer schon immer auf einer tropischen Insel luxuriös leben wollte, findet das im Las Perlas Archipelago, eine halbe Flugstunde von der Hauptstadt entfernt. Immer mehr Projektentwickler entdecken dieses Paradies und planen bzw. bauen schon. Interessiert? Anfragen an besserpanama@yahoo.com und diesen Artikel mit Freunden teilen. Danke dafür.

Zypern gerettet – die Krise geht weiter

Sparer in Europa müsse gute Nerven haben. Und handeln, wie die Welt Online heute sagt. Bewusst machen, dass man mit seinen Spareinlagen oder Lebensversicherungsbeiträgen Gläubiger eines Finanzinstituts wird und deshalb bei Pleiten im allgemeinen Geld verliert. Sicherungsfonds hin oder her, was ist in den letzten Jahren nicht alles passiert, was wir bis vor kurzem noch für unmöglich gehalten haben.

Und es sind ja nicht nur wirkliche Crash-Ereignisse, die zu Verlusten führen. Da die Inflationsrate höher ist, als die derzeitigen Zinsen, verliert Geldvermögen ohnehin an Wert, kalte Enteignung. Massiv steigende Energiekosten und dazu noch 5 Monate Winter statt globaler Erwärmung. 

Niemand, der halbwegs vermögend ist, kann davor mehr die Augen verschließen. Und wohl dem, der das europäische Drama aus sicherer Entfernung beobachten kann.

Das Motto dieses Blog ist Sicher investieren und besser leben in Panama.

Schon mal darüber nachgedacht? 

EU-Krise und Panama

Was sucht die EU-Krise in einem Panama-Blog und wieso EU-Krise, wenn es doch nur eine Euro-Krise ist.

Wer die Entwicklung in Europa verfolgt, kann nur entsetzt sein. Wie hieß es doch immer?

– Europa wird ein Musterbeispiel für das friedliche Zusammenleben der Völker

– Europa wird einer der stärksten Wirtschaftsblöcke der Welt

– der Euro wird den US-Dollar bald als Leitwährung ablösen …

Liest sich wie ein Märchenbuch. Nichts davon ist in Sicht, bei jedem dieser Punkte sind wir weiter vom Ziel entfernt als bei der Gründung der EU bzw. Einführung des Euro.

Kaum hatte der damalige Bundesfinanzminister Steinbrück im Sommer 2008 verkündet, dass die Finanzkrise in den USA ein rein amerikanisches Problem sei, holte ihn die Realität ein. Deutsche Banken hatten die minderwertigen US-Papiere en gros eingekauft.

Nicht genug damit, Europa hatte sich zu diesem Zeitpunkt längst seine eigene Krise organisiert und es sieht so aus, als ob wir derzeit auf einen Kulminationspunkt zulaufen.

Die nackten Zahlen sagen, dass Europa nicht innerhalb von wenigen Jahren seine Krise bewältigen, die Folgen überstehen und wieder auf den Wachstumspfad gelangen kann. Das wird Jahrzehnte dauern und Opfer kosten: Steuern und Inflation.

Der deutsche Exportboom in die Eurozone war überwiegend kreditfinanziert und  die Forderungen sind nicht einbringbar. Ein massives Schneeballsystem.

Selbst Frieden, Demokratie und Rechtsstaat sind bedroht, wie Matthias Elbers in dieser Veröffentlichung warnt: http://www.scribd.com/doc/99210338/Das-Euro-Desaster

Ein exzellenter Beitrag. Hier wird in verständlicher Sprache und anhand von Fakten dargestellt, was passiert ist und zwar nicht erst in den letzten Jahren, sondern bereits mit den Weichenstellungen für die Euro-Einführung.

Sie wollen das durchstehen und es auch Ihren Kindern zumuten? Viel Glück.

Für alle, die das nicht wollen, will dieses Blog Hilfe bieten. Information zum Leben, Arbeiten, Investieren unter der Sonne Panamas. Entscheiden müssen Sie selbst.

Und denken Sie an Gorbatschow’s Spruch: „Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben.“

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