Frohe Weihnachten allen meinen Lesern

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Weihnachtsmarkt 2012 in Erfurt

Als Investor und Unternehmer in Panama … Teil 1

Dieses Thema wird mehr als ein Posting umfassen.

Anstoß ist ein Artikel gewesen, der eine Reihe einflussreicher Expats vorstellt, also Leute die aus anderen Ländern gekommen sind, sich in Panama niedergelassen haben und ein erfolgreiches, einflussreiches Geschäft aufgebaut haben. Neben diesen Erfolgsgeschichten gibt es Tausende, die nicht in der Zeitung stehen, wo man im Gespräch die Geschichte erfährt, immer wieder staunt und gelegentlich den Hut zieht. Und keiner von denen will zurück.

Wenn in Europa und den USA wirtschaftlich alles bestens wäre, würden Leute nur wegen des schönen Wetters hierher kommen. Inzwischen denke ich, dass dies für viele nur das Sahnehäubchen obendrauf ist. Ausschlaggebend ist das wirtschaftliche Umfeld, die Bedingungen unter denen man hier ein Geschäft aufbauen und betreiben kann.

Ein sehr schönes Beispiel ist ein bayerisches Paar, das vor Jahren zum Surfurlaub nach Panama kam, geblieben ist und über die Jahre eine kleine, feine Hotelanlage aufgebaut hat. (www.hibiscusgarden.com)

Oder der Webdesigner, der seine europäischen Kunden von überall bedienen kann. Er meldet sich in Deutschland steuerlich ab, zieht nach Panama und lebt hier von seinen „ausländischen“ Einnahmen, die in Panama legal nicht besteuert werden. Das ist die Idealkonstellation, wenn jemand auch hier leben will.

Wie man in Panama einreisen und leben kann, habe ich wohl schon mal beschrieben. Nochmal in Kurzfassung und bezogen auf das genannte Beispiel:

Sie haben Kunden in der Welt, die Sie von überall online bedienen können.

Sie gründen eine offshore Firma. Kostet um die 1.000 USD und jährlich wiederkehrend ca. 600 USD, was Registrierung und Pauschalsteuer umfasst. Wenn sie nur Geschäfte ausserhalb Panama machen, hat diese Firma keine weiteren Verpflichtungen, d.h. kein Steuerberater, keine Buchführungspflicht, kein Jahresabschluss. Achtung: Bankkonto sollte Bestandteil des Pakets sein.

Sie melden sich wirksam in Deutschland ab, so dass da keine Steuerpflicht mehr besteht.

Sie reisen visafrei in Panama ein, können ununterbrochen bis 180 Tage bleiben. Danach verlassen Sie das Land für einen Kurztrip in die Nachbarschaft (Costa Rica, Karibik), die USA oder um die alte Heimat zu besuchen. Nach Rückkehr beginnen die 180 Tage von vorn.

Sie mieten Wohnung oder Haus, finden heraus wo es am besten gefällt. City, Strand, Berge …  Oder wohnen erstmal in einem Bed & Breakfast. (http://www.casanitapanama.com/deutsch)

Jederzeit können Sie ein Apartment oder Haus kaufen und zahlen bei neuen Objekten für 20 Jahre keine Grundsteuer. An Objekten gibt es eine riesige Auswahl und die Preise sind deutlich besser als in Deutschland. (http://www.panamaequity.com)

Wenn Sie jetzt zwar eine Firma, aber kein Bankkonto haben, dann wird es Zeit, eine Bank aufzusuchen. Panama hat eine Menge davon und strikte Regeln. Das sorgt für Stabilität und war ein Faktor, dass Panama von der grauen OECD-Liste auf die weiße kam.

Liste aller Banken in Panama

Sie brauchen: lange Hose (ernsthaft), Pass, Bankreferenz aus Deutschland, 2 persönliche Empfehlungen von Geschäftsfreunden, die die Bank auch anrufen kann, einen ersten Einzahlungsbetrag. Lassen Sie die Banker wissen, wovon Sie leben werden und dass Sie auf der Suche nach einer guten Bank sind, nicht die erste beste nehmen werden. Wenn Sie außerdem vielleicht noch ein Depot,  Autofinanzierung oder Versicherung brauchen, oder künftige Geschäfte glaubhaft darstellen, umso besser.

Die panamesischen Banken haben alle eine Englisch sprechende Auslandsabteilung.

Erledigt? Glückwunsch. Sie haben es schon weit gebracht.

Wenn Sie jemand kennen, den das interessieren könnte, gern weiterleiten.

Wenn Sie die Information in diesem Blog gut finden, bitte bewerten.

Fragen und Anmerkungen gern per email (siehe Profil).

Danke für den Besuch.

Dieses Wirtschaftswoche-Interview müssen Sie lesen

Es wird unendliches Leid über Europa gebracht“ – der Titel eines Interviews in der Wirtschaftswoche vom 30.5.2012.

Aus den Tageszeitungen sind wir ja seit 2008 zunehmend schriller werdende Meldungen zum Zustand der Banken, der Staatsverschuldung, der Europäischen Union, der Eurozone und des EURO als Währung gewöhnt. Immer wieder werden diese Meldungen aber auch kaschiert mit beruhigenden Nachrichten zum Zustand der deutschen Wirtschaft, so als ob das Land unabhängig von dem wäre, was da vor der Haustür, im gemeinsamen Währungsraum passiert.

Inzwischen klingen auch die seriösen Wirtschaftszeitungen wie Wirtschaftswoche und Handelsblatt überhaupt nicht mehr optimistisch. Die Ökonomen, die uns anhand eindrucksvoller Theorien die Wirtschaft erklärt haben, haben die Krise nicht vorhergesehen (mit wenigen Ausnahmen), konnten sie nicht verhindern und wissen auch nicht, wie man wirksam gegensteuert. Politiker reisen von einem Gipfel zum anderen, aber wenn ihre Berater schon ratlos sind, was ist dann noch zu erwarten?

Hier erstmal der Link zum Wirtschaftswoche-Interview mit Felix Zulauf, einem renommierten Schweizer Vermögensverwalter: http://bit.ly/JOuKKZ. Wer das Geld anderer Leute verwaltet, muss zwangsläufig eine gute Nase für Entwicklungen am Markt haben, da ihm sonst die Kunden abhanden kommen. Zulauf ist seit mehr als 20 Jahren im Geschäft. (www.zuam.ch)

Ein paar Zwischenüberschriften des 11 seitigen Interviews sind:

– Naiver Glaube an die Eurozone

– Europa will Gleichgewicht auf Deutschland’s Kosten

– Unwissende Bevölkerung

– Euro wird nicht überleben können

– Deutschland in der Falle.

Weniger Demokratie, weniger Freiheit, mehr Dirigismus – das ist es, was die Bevölkerung Europas in den nächsten Jahren erwartet. Und mit hoher Wahrscheinlichkeit Währungsreformen, heftige soziale Unruhen, weiter schwindendes Vertrauen in die Politik – wo das noch möglich ist. Ich kann mir zum Beispiel nicht vorstellen, dass die aufgeblähte und völlig unnütze EU-Verwaltung, inklusive des sog. Parlament und der Kommissionen, in Brüssel und Strasburg lange Bestand haben wird.

An dieser Stelle interessieren deshalb nicht die Anlageempfehlungen des Interviewpartners (Staatsanleihen, Gold), sondern viele werden sich sehr berechtigt die Frage stellen, ob es in dieser neuen europäischen Welt noch lebenswert zugeht.

Oder ob dies nicht der richtige Zeitpunkt ist, die eigene Lebensplanung neu zu durchdenken, Konsequenzen zu ziehen und die alte Welt (EU & USA) hinter sich zu lassen. Als der US-Verteidigungsminister vor einigen Jahren Westeuropa mit Blick nach Osten als das „alte Europa“ bezeichnet hat, war die Empörung groß. Aus heutiger Sicht war das eine prophetische Äusserung: Europa heute ist permanente Krisenbekämpfung statt Umsetzung von Zukunftsvisionen.

Das alles kann ich aus 9.000 km mit einiger Gelassenheit beobachten und konstatieren, vor einigen Jahren die richtige Entscheidung getroffen zu haben.

Wie sehen Sie die Zukunft Deutschlands und Europas? Und ist das die Situation in der ihre Kinder aufwachsen sollen? Da gibt es viele bessere Alternativen. Nur Mut.

JP Morgan: Wirtschaftliche Aussichten für Panama sind „beneidenswert“

Da der Untertitel dieses Blogs ja auch „sicher investieren“ ist, soll das Thema heute Schwerpunkt sein.

Die Wachstumsprognosen 2012 für Lateinamerika und die Karibik lagen bei 7 bis 7,5% und wurden von Panama übertroffen. Das Land zählt zu den 20 am schnellsten wachsenden Ländern weltweit. Dazu beigetragen haben der Panamakanal (7,5% mehr Einnahmen für 2012 prognostiziert), die Baubranche, der Tourismus (12% Wachstum in 2012) und der Bergbau.

Das Tempo hält an, mit der Verdopplung der Kanalkapazität in 2014, der wachsenden Nachfrage im Tourismus und steigenden Bettenzahlen in allen Preisklassen, mit dem Anziehen von Nachfrage und Preisen bei Luxusimmobilien, sowie der planmäßigen Erschliessung einer großen Gold-/Kupfermine in den Bergen.

Das alles sind gute Nachrichten für Investoren, die zunehmend auch aus Europa kommen. Etwas verspätet allerdings, denn wer vor einem Jahr 100.000 EUR in USD getauscht und in Panama investiert hatte, konnte über 19.000 USD mehr verfügen und zugleich von niedrigeren Immobilienpreisen profitieren. Trotzdem sind die Preise auch derzeit und verglichen mit Europa mehr als erschwinglich. Einen Vergleich zwischen Trump Ocean Club in Panama und Luxus-Apartments in Rostock-Warnemünde gab es ja an dieser Stelle erst vor einigen Tagen.

Wo in Panama investieren?

Wer sicher gehen will, erwirbt Anleihen der Nationalbank, die mit 5% verzinst werden.

Oder riskiert ein Investment in die kanadische Inmet, der die neue COBRE PANAMA Mine zum Großteil gehört. (INM.TO)

Aber wie steht es mit Immobilieninvestitionen? Boom oder Bubble?

Dazu gibt es qualifizierte und detaillierte Berichte, z.B. hier bei www.panamaequity.com.

Langfristig wirkende Fakten sind: Panama ist ein Boomland und Panama City, Panama ist eine Boomtown.

– Für ganz Lateinamerika löst sie zunehmend Miami als Einkaufszentrum ab

– Für Kapital aus politisch instabilen Ländern wie Venezuela ist Panama ein sicherer Hafen

– Der Bindung der Landeswährung Balboa an den US-Dollar ist ein Stabilitätskriterium (es gibt keine Balboa-Noten, so ist der USD faktisch Zahlungsmittel)

– Das wirtschaftsfreundliche Umfeld und die gute Infrastruktur zieht zunehmend Unternehmen an, die ihre Lateinamerika-Zentrale nach Panama verlegen. So kommen gutbezahlte Manager mit ihren Familien ins Land, der Bedarf an Eigentums- und Mietwohnungen steigt stetig an

– Panama hat in Sachen Tourismus inzwischen Costa Rica überholt und zieht immer mehr Besucher an. Damit steigt auch der Bedarf an Ferienimmobilien im oberen Preisbereich

– Der Las Perlas Archipel, ein tropisches Inselparadies, nur 70 km vor der Hauptstadt gelegen, zieht derzeit Investitionen von 2 Mrd. USD(!) an: Contadora, Viveros, Saboga sind die Namen der aktuell wichtigsten Inseln. Die Hauptinsel Isla del Rey wird folgen. Der Archipel ist eines der besten Reviere für Hochseeangeln und zum Whalewatching.

– An der zentralen Pazifikküste wächst ein Resort nach dem anderen, alles weitläufig und mit Augenmaß entwickelt. Ein neuer internationaler Flughafen in Rio Hato bringt ab 2013 Urlauber zu den all-inclusive Ressorts und Expatriates zu ihren Villen und Apartments.

– die abgelegene Pazifik-Region von Azuero mit ihren Surfstränden wird schrittweise erschlossen. In 2011 fanden dort schon die Surf-Weltmeisterschaften statt.

– für die Karibikküste ist eine neue Brücke über den Panama-Kanal bei Colon sowie eine Küstenautobahn weiter nach Bocas del Toro in Planung.

Meine Ansicht ist, dass Investments in hochwertige Immobilienvorhaben risikoarm und profitabel sind. Entweder erschwingliche Mietappartments in der Avenida Balboa, mit Blick über den Ozean, oder Eigentumswohnungen in guten Citylagen sowie der neuen Sonderwirtschaftszone Panama Pacifico.

Hier wächst eine neue Stadt, zwischen Kanal und Gebirge, mit Strand und Golfplatz vor der Haustür, mit weltbekannten Firmen wie Dell und 3M, Schulen, Sportanlagen und Hotels, eigenem Flugplatz – und nur 20 Autominuten vom Zentrum der Hauptstadt entfernt. (www.panamapacifico.com)

Die Investition in Ferienappartments zum Vermieten ist weniger zu empfehlen, da die Hotellobby das als unfairen Wettbewerb sieht und massiv dagegen vorgeht.

Stattdessen kann man überlegen, die Querelen Europas hinter sich zu lassen, Panama zum Lebensmittelpunkt zu machen. Leben und Arbeiten in einem tropischen Paradies. Ideal für Unternehmer, die ihr Geld irgendwo in der Welt verdienen. Die soeben nochmals verbesserten Immmigrationsgesetze machen den Umzug leicht. Und das Leben hier in den Tropen ist einfach tranquilo.

Und hier ein kleiner Vorgeschmack: http://www.youtube.com/watch?v=smIKYYHRM1A

Neugierig geworden? Mehr Information in diesem Blog oder persönlich über meine Email-Adresse im Profil. Schicken Sie den Link zu dieser Seite gern an Freunde und Geschäftspartner.

Danke für Ihr Interesse.

Schatzsuche in Panama

Vor ziemlich genau 500 Jahren hatte der spanische Eroberer Vasco Nunez de Balboa die Landenge des heutigen Panama überquert und stand als erster Europäer am Ufer des Pazifik. Die Landenge, der Isthmus, war gut geeignet, Gold aus Südamerika auf an der Karibikküste ankernde Schiffe und weiter nach Europa zu transportieren. Das Aufkommen war offensichtlich so groß, dass König Carlos I. von Spanien schon 1535 erkunden ließ, ob man nicht eine Wasserstraße finden oder erbauen könnte – die erste Idee zum heutigen Panamakanal.

Panama selbst war damals wegen seiner Perlenfunde berühmt. Die „Pelegrina“, die größte Perle der Welt, kommt von dem im Golf von Panama gelegenen Las Perlas Archipel.

Wenige Jahre erst ist es her, dass Panama selbst als Rohstoff-Lieferant bekannt wurde. Im zentralen Gebirgszug wird mit Cobre Panama eine Kupfer-/Goldmine erschlossen. Unter der Federführung der kanadischen Inmet (www.inmetmining.com) werden bis 2016 insgesamt 6,5 Mrd. USD investiert, bevor die Förderung beginnen kann. Dazu gehört der Bau eines Verladehafens auf der Karibikseite, einer Straße und die Ausbildung von Fachkräften.

Eine Projektübersicht ist hier: http://bit.ly/K9MSDx

Erwartet werden auf Basis geologischer Gutachten die Förderung von jährlich 289.000 t Kupfer und 108.000 Unzen Gold in den ersten 16 von geplanten 30 Betriebsjahren.

Auf Basis heutiger Preise hat das geförderte Gold einen Wert von mehr als 1 Mrd. USD, das Kupfer mehr als 2 Mrd. USD. Pro Jahr.

Neben den Einnahmen aus Panamakanal und Tourismus wird deshalb der Bergbau zunehmend und erheblich zum Wachstum der panamesischen Wirtschaft beitragen und die Ausbildung von Fachkräften forcieren.

Neben Gold und Kupfer wird ein weiterer Bodenschatz in absehbarer Zeit hinzukommen: Das karibische Meer entlang der Grenze zu Kolumbien beherbergt wohl größere Vorkommen an Erdöl. Aufträge zur geologischen Erkundung sind ausgelöst und Panama könnte damit in den Kreis der Ölförderländer aufsteigen.

Schon heute und seit 1982 gibt es die 130 km lange Trans-Panama-Pipeline, die Öl-Terminals in Karibik und Pazifik mit einer Kapazität von 180.000 Barrels pro Tag verbinden. Ursprünglich für den Transport von Alaska-Öl an die Golfküsten-Raffinerien genutzt, wurde auch zeitweise ecuadorianisches Öl dorthin geschickt, oder venezolanisches Öl für China in umgekehrter Richtung.

Man muss dazu wissen, dass der Panamakanal für die großen Öltanker zu klein ist, die deswegen den Umweg um Kap Hoorn nehmen müssen. Die Pipeline ist damit eine willkommene Alternative.

Panama – Tropenparadies, Finanzzentrum und Rohstofflieferant.

Breaking News – Aufenthaltserlaubnis für Panama stark vereinfacht

Schon bisher war es nicht so schwierig, in Panama seinen Lebensmittelpunkt zu haben. Soeben ist die Executive Order 343 in Kraft gesetzt worden, die es noch einfacher macht.

Wie war es bisher, was wird einfacher und was ist der Hintergrund?

Vorab, Panama hat faktisch Vollbeschäftigung und damit einen Mangel an Fachkräften. Unternehmen waren aber gehalten, in erster Linie einheimische Arbeitskräfte einzustellen. Für Ausländer gab es nur in Ausnahmefällen eine Arbeitserlaubnis.

Legal im Land kann man als Tourist für bis zu 180 Tage sein, was viele Ausländer nutzen, die eigentlich Vollzeit hier leben. Einmal im Halbjahr wieder in die alte Heimat oder für wenige Tage in eines der Nachbarländer oder in die Karibik reisen, nichts einfacher als das.

Wer für mindestens 300.000 USD Haus oder Wohnung gekauft hat, bekommt ebenfalls eine permanente Aufenthaltsgenehmigung. Und wer mindestens 1.000 USD als Pension oder Rente nachweisen kann, bekommt Pensionado-Status, permanent und mit einer Vielzahl von Ermässigungen auf Restaurant und Tickets aller Art.

Weiterhin sind Investitionen in Aufforstungsprojekte eine einfache Möglichkeit zur Aufenthaltsgenehmigung zu kommen.

Jetzt wird es für die Bewohner von 22 Ländern, die „freundschaftliche und ökonomische Beziehungen“ mit Panama unterhalten, noch einfacher.

Antrag, Beschreibung der geschäftlichen Aktivität, Nachweis von ausreichendem Einkommen oder Vermögen, wobei schon ein 4-stelliger Betrag auf dem Bankkonto ausreichen soll.

Deutschland steht an erster Stelle … ok, nur weil „Alemania“ alphabetisch zuerst kommt.

Ändert das was für Sie? Bei Fragen stehe ich gern über die email-Adresse im Profil zur Verfügung.

Oh wie schön ist Panama.

Die „Welt“ erklärt die Welt, wir schauen Schiffe und trinken deutsches Bier

Was für ein Tag. Sonntagmorgen am Pazifik.

Erstmal lese ich die Welt Online und da gefällt mir am besten ein Interview mit RyanAir-Chef O’Leary.

Zuerst bedankt er sich bei der Presse, die jede seiner vielen sinnlosen Aussagen für bare Münze nehmen, daraus reisserische Schlagzeilen produzieren, was dann kostenlose Reklame für seine Airline bedeutet. Köstlich.

Dann werden die Interviewer ganz ernst: „Als Leugner des Klimawandels haben Sie sich viele Feinde gemacht“. O’Leary erklärt, dass Klima sich immer gewandelt hat und immer wandeln wird, dass Spinner das als Problem hochspielen und Politiker das gern nutzen um sinnlose Steuern zu erheben. Allen voran Deutschland, dessen Luftverkehrsabgabe er als ‚moderne Straßenräuberei‘ bezeichnet.

Und jetzt erklären diese deutschen Journalisten dem Iren die Welt: „Die Steuer hat auch einen erzieherischen Effekt. Sie macht das Fliegen teurer – und damit zugleich seine nachweislich hohen Kohlendioxid-Emissionen.“

Im Klartext: Sie sagen nicht etwa, dass diese Steuer möglicherweise so und so gedacht ist, sondern sie wissen es ganz genau, verteidigen diese Steuer und sind geradezu persönlich beleidigt, dass O’Leary es nicht einsieht. Zwei Journalisten wollen unbedingt, dass Fliegen teurer wird. Für dich, für mich, für alle.

Ich sage mal so: Mich bringt eine solche Extrasteuer nicht um und hält mich nicht vom Fliegen ab. Den Bandarbeiter bei Opel mit seinen drei Kindern vielleicht schon. Wenn der in Urlaub fliegen will, wird es richtig teuer. Sollen nach Meinung dieser Journalisten also nur noch „Reiche“ fliegen? Klingt ziemlich unsozial, oder? Oder sollte man diese Luftverkehrsabgabe nach Einkommen erheben? Der Opel-Arbeiter wenig, der Unternehmer viel? Das könnte man ja in einer kleinen neuen Behörde (KNLVAGB) unterbringen, deren Mitarbeiter dann natürlich ganz von der Luftverkehrsabgabe zu befreien wären. So wie die Mitarbeiter des EuropäischenStabilitätsMechanismus ESM von der Einkommenssteuer befreit sind. Klingt doch logisch, oder nicht? Und hilft der Umwelt wie verrückt.

O’Leary denkt nicht ganz so weit wie ich. Er verweist nüchtern auf Zahlen, und darauf, dass seine 400 Rinder vermutlich mehr klimaschädliche Gase ausstoßen als seine 290 Flugzeuge. „Keine Fluglinie auf der Welt braucht einen Steueranreiz, um so umweltfreundlich wie möglich zu fliegen. Das regelt der Ölpreis von über 110 Dollar von allein.“ Und da er einmal bei den Politikern ist, noch das: „Ich bin Multimillionär und trotzdem zahlt mir der Staat jeden Monat Geld für meine vier Kinder. Irland bezahlt uns dafür, Sex zu haben. Die sind irre.“

Auch die abschließende Frage der Welt-Journalisten nach seinen Plänen für die Rente wird erfrischend ehrlich beantwortet: „Ich werde als Bauer meine Rinderherde ausbauen, noch mehr Emissionen erzeugen und mir von den Idioten in Brüssel dafür Subventionen schicken lassen.“

Bravo Michael, ich mag zwar nicht deine Airline, aber du bist einer der seinen gesunden Menschenverstand behalten hat.

Weg von der Luftverkehrsabgabe zur Schiffdieselsteuer. Noch nicht gehört? Das hat die Delegation aus Bolivien zur letzten Klimakonferenz in Cancun vorgeschlagen. Nun ja, Bolivien liegt mitten in den Anden, weit weg vom Ozean, was soll das eigentlich? Dazu muss man nur wissen, dass kleine Länder ihre Delegationen gern mit Umweltaktivisten („Experten“) aufstocken, die aus irgendwelchen NGO kommen und dann eben mal sowas auf der Agenda haben.

Und wo könnte sich man besser mit der Schiffsdieselabgabe befassen als direkt am Panama-Kanal?

http://www.youtube.com/watch?v=vj0kcCiTlnI

Unser Sonntagsausflug führt nach Gamboa, wo der Kanal aus dem Lake Gatun kommt und weiter in Richtung Pazifik führt. Parken direkt am Kanal, Klappstuhl aufbauen und die künftigen Schiffsdieselabgabezahler beobachten:

Zwei Containerschiffe, ein Flüssiggas-Tanker, ein Autotransporter, der leer von der US-Ostküste kommt und zurück nach Asien fährt. Zunächst hat jeder von denen schon gerade um die 100.000 US-Dollar für die Kanalpassage bezahlt und wird auch mit Schiffsdieselabgabe weiter fahren, weil solche Kosten einfach auf den Verbraucher umgelegt werden.

Hilft das Umwelt oder Klima? Klar, wenn niemand mehr Auto fährt oder fliegt, alle Lichter ausgehen. So gesehen ist Nordkorea wohl schon vorbildlich im Umwelt- und Klimaschutz.

Genug gesehen. Wir fahren ins Gamboa Regenwald-Resort zu einem kleinen Imbiss. Exzellente Location, mittelmäßiges Essen in der Monkey-Bar. Merken wir uns.

Und jetzt noch ein  Höhepunkt.

In Panama City gibt es eine neue deutsche Brauerei. Die Canal Brewery Panama. Wir fahren zum Amador, einem beliebten Ausflugsziel der Hauptstädter, eine Straße, die Festland mit zwei oder drei Inseln  verbindet, mit unzähligen Restaurants, Joggingstrecke, Marinas mit hunderten Yachten und Booten, Fähren, Blick auf Stadt und Kanal, unschlagbar schön.

Dort hat Renate ihre Microbrewery made in Germany in einem Lokal untergebracht und braut rund um die Uhr deutsches Hefeweizen, hell und dunkel. Das Bier schmeckt klasse und Renate ist eine sehr sympathische Person. Das war nicht der letzte Besuch. http://www.cbp-beer.com/

Das war es für heute, 120 km Heimfahrt und wir hatten einen richtig tollen Tag. Und für morgen habe ich noch 2 Liter Bier mitgenommen …

Über Steuern

Zwei Zeitungsmeldungen sind mir diese Woche besonders aufgefallen:

„Frankreich streicht Panama von der Liste der Steuerparadiese“ ist die erste und soll wohl eine positive Nachricht sein.

Das Gegenteil von Paradies ist ja die Hölle und dafür gibt es, steuertechnisch gesehen, einen Anwärter:

„Deutsche Auslandsrentner in der Steuerfalle“ meldet Welt Online diese Woche und spricht von hunderttausenden Auslandsrentnern, die betroffen sind. Wer denkt schon, nachdem er Deutschland legal verlassen und sich ordnungsgemäß abgemeldet hat, dass dort mit Renteneintrit seine beschränkte Steuerpflicht auflebt?

Und wer denkt weiter, dass dafür keine Freibeträge gelten, sondern auch kleinste Renten vom ersten Euro an besteuert werden und man, obwohl im Ausland lebend, einen deutschen Steuerberater beschäftigen und jährlich Steuererklärungen abgeben muss?

„… Die Regeln für Rentner, die im Ausland leben, weichen jedoch teilweise deutlich von jenen ab, die für hiesige Ruheständler gelten. Und diese Regeln sind äußerst kompliziert und für Normalsterbliche kaum verständlich. So kommt es, dass Tausende Auslandsrentner falsche Bescheide erhalten und zu Nachzahlungen aufgefordert werden, obwohl sie gar keine Steuern zahlen müssen. Im Alter von 80, 90 oder 100 Jahren müssen sie sich mit den Untiefen des deutschen Steuerrechts auseinandersetzen.“

Bei allen möglichen Transferleistungen des deutsche Staates kann man sich das notfalls vorstellen, aber die Rente ist ja wohl keine staatliche Wohltat, sondern die Rückzahlung eigener bereits versteuerter Beiträge, nachdem das Rentensystem sie lange genug nutzen konnte. Ein schlechter Witz und ein riesiger bürokratischer Aufwand.

Interessant ist, dass Auslandsrentner bezüglich Freibeträge schlechter gestellt werden, als im Inland wohnende. Ist das eine neue Methode um das Auswandern zu verhindern? Ich habe eine ganze Weile in einem Staat gewohnt, der das mit Mauer und Stacheldraht getan hat. Jetzt wird das eleganter gehandhabt.

Natürlich hat der Gesetzgeber, die Volksvertreter im Bundestag, einen Ausweg. Man braucht sich nur freiwillig der unbeschränkten Steuerpflicht zu unterwerfen und bekommt dann die Freibeträge wieder angerechnet. Nachteile? Überlegen Sie selbst.

Ich bin sicher, dass die überbordende deutsche Bürokratie für viele Auswanderer ein wichtiges Argument gewesen ist. Und genau diese Bürokratie holt jetzt viele wieder ein. Wohlgemerkt die, die nicht mehr in Deutschland leben, aber lange genug ihren Beitrag geleistet haben.

Was sagt uns das? Mit Blick auf die Verpflichtungen die Deutschland im Rahmen der sog. Eurorettung übernommen hat, kann das nur noch schlimmer werden. Kann man jungen Leuten noch guten Gewissens empfehlen, ihr Leben in Deutschland zu planen, ein Haus zu bauen, eine Wohnung zu kaufen, in Renten- und Lebensversicherung einzuzahlen? Da werde selbst ich als geborener Optimist skeptisch.

Ebenso skeptisch bin ich bezüglich der USA, wohin ich noch vor einigen Jahren ohne Nachdenken ausgewandert wäre. Nicht mehr so. Hochverschuldet, überbürokratisiert, obwohl immer noch mit besserer Perspektive als Deutschland. In meinen Augen.

Und was hat all das mit der ersten Meldung vom Steuerparadies zu tun?

Nun, es gibt Länder, die wenig verschuldet sind, nicht für andere sorgen müssen, ihr Wachstum managen statt Krisen, wo die bürokratischen Spielregeln überschaubar sind, wo der Bürger sieht, wofür er Steuern zahlt.

Wo haben Menschen wohl die bessere Perspektive?

Mehr von Las Perlas – Isla Viveros und Isla Contadora

Nachdem wir erst vor wenigen Wochen zum ersten Mal den Las Perlas Archipel besucht und zwei Tage auf Isla Contadora verbracht hatten, ging es am Samstag wieder raus in den Golf von Panama.

Ein Einladung zum Besuch von Isla Viveros ist der Anlass. Die Insel wird von einer europäischen Investorengruppe zu einem luxuriösen Ressort entwickelt. Mit Oceanfront-Villen, Appartments, der einzigen Marina in Las Perlas, einem 18-Loch-Golfplatz sowie einem Flugplatz, groß genug für Businesss Jets, mit eigener Immigration und Zollstation.

Die Marina beherbergt die ersten Boote und eine schicke Yacht, acht Häuser sind übergeben, am Flugplatz mit seiner 1.500 Meter-Piste und an viele anderen Stellen wird gebaut. Insgesamt sind derzeit ca. 250 Leute mit und auf Viveros beschäftigt. Die Wege sind noch Sandpisten, und die Hälfte der Insel soll im Urzustand verbleiben.

Für die Bewohner und Gäste des Trump Ocean Club ensteht am Nordstrand der Insel gerade der Beach Club und wird mit einer Schnellfähre direkt von Downtown Panama City angefahren. Noch sieht der Nordstrand aus wie ein ungeschliffener Diamant. Als wir durch das superklare Wasser waten, schrecken wir eine halbwüchsige Meeresschildkröte auf.

Isla Viveros Nordstrand

Wir sind mit der Schnellfähre aus Panama City gekommen, fahren am frühen Nachmittag mit einem offenem Pangaboot ziemlich zügig von Viveros hinüber nach Contadora. Das Boot ist aus Glasfaser gefertigt, macht einen stabilen Eindruck und ist gut motorisiert.  Mütze und Sonnenschutz sind extrem wichtig, da das Boot kein Dach hat und die Sonne brennt. Nach ungefähr 30 Minuten legen wir am Strand von Contadora an.

Einchecken im Hotel Punta Galeon, das ideal liegt, aber seine besten Zeiten schon hinter sich hat. Zum Essen geht es dann zu Gerald’s. Wir haben schon gehört, dass der Besitzer ein Deutscher ist und vorzügliche Küche hat, nicht nur deutsche Speisen.

Wir treffen Gerald und erfahren, dass er aus Schweinfurt stammt, schon seit 1990 auf der Insel ist und neben dem Restaurant auch 8 Gästezimmer vermietet. Das werden wir beim nächsten Besuch wohl ausprobieren.

Warum auf Contadora? „Ich habe schon als kleiner Junge beschlossen, dass ich mal auf einer Insel leben will.“ Immer wieder erfrischend zu hören, wie Menschen ihre Träume verwirklichen.
Der Chef vom Gerald's und meine Frau

Heute morgen liegen wir dann erstmal im türkisfarbenen Wasser am Playa Larga. Dann geht es mit Golfcart auf Inseltour. Wunderschöne Ausblicke und eine Vielzahl wirklich schöner Häuser. Die Kamera läuft mit:

Rundfahrt

Nach dem Mittagessen geht es dann auf die Fähre und mit Vollgas zurück nach Panama City. Aus dem Kanal kommt uns gerade die „Coral Princess“ entgegen, ein Kreuzfahrtschiff, dass speziell für die Kanalpassage gebaut wurde. Ein eindrucksvolles Schiff und ein guter Abschluss unseres Ausflugs.

Coralprincess

Vollgas im Panama-Kanal

OK, nur ein  kurzes Stück, dafür aber teilweise selbst gesteuert.

Wir sind auf Einladung unserer Freunde Gerald und Kiki heute in die City gefahren und treffen uns bei Motores Britannicos, einer Firma, die Vertriebs- und Reparturpartner für die Seadoo-Palette ist.

ATV, Jetski und Boote mit Jetantrieb. Auf uns wartet ein Seadoo 230 SE, ein über 7 Meter langes Boot für bis zu 12 Personen, zwei Maschinen und 430 PS Antriebsleistung.

www.seadoo.com

Der Betrieb liegt am Panamakanal, zwischen dem Containerhafen Balboa und der Miraflores-Schleuse. Das Boot steht auf dem Trailer und wir fahren zur Diablo-Rampe, die nur einige Minuten entfernt ist.

Als wir das Boot zu Wasser lassen, taucht vor uns im Kanal die ZIM Beijing auf, ein riesiges vollbeladenes Containerschiff, das soeben die Miraflores-Schleuse passiert und den Pazifik erreicht hat.

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Wir lassen ihr Vorfahrt, drehen noch eine Weile vor der Rampe und warten auch noch ab, bis der Lotse von Bord geht und mit dem Lotsenboot davonfährt.

Jetzt ist es soweit. Gas geben und hinter dem Dampfer her in Richtung der Puente de Las Americas. Wir holen auf, sind gemeinsam unter der Brücke und dann fahren wir davon.

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Über diese Brücke sind wir schon oft gefahren, selbst geflogen und heute auch am Steuer eines schnellen Bootes durchgefahren. Phantastisch.

Nachdem wir die „Beijing“ hinter uns haben geht es mit fast voller Fahrt in der Fahrrinne des Kanals nach Süden. Dieses Boot schafft über 50 Knoten, was ich aber selbst nicht ausprobieren will, als Anfänger. Stattdessen ein paar Manöver, Kurvenfahren, volle Drehung und Abbremsen aus voller Fahrt. Sehr gut zu handhaben.

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Inzwischen ist das Containerschiff an uns vorbei und nimmt wohl Kurs auf Asien. Wir fahren zurück, die Vorstellung des Seadoo 230 ist beendet und hat uns sehr gut gefallen.

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Wir haben noch eine Menge Fragen und bekommen sachkundige Auskunft. Vielen Dank an Jan und Stefan, und natürlich an unsere beiden Freunde.

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