Cryptisches in Panama

Dieser Tage ist mir ein kurzer Spruch untergekommen, über den es sich nachzudenken lohnt:

Buy – borrow – die. In Deutsch: Kaufe – borge – sterbe. Was mag das bedeuten? Finanziell unabhängig zu sein, ist ja eine der Voraussetzungen, um sein Leben frei gestalten zu können, wo immer man mag.

Viele Leute mit einem ansehnlichen Vermögen haben Deutschland den Rücken gekehrt und ausgerechnet, dass sie damit über die Runden kommen müssten. Nun passieren drei Dinge gleichzeitig: Anlagezinsen fallen, Inflation steigt signifikant und das tropische Klima sorgt für mehr gesunde Jahre. Worst case sozusagen.

Andere sind mit wenig Geld ausgewandert, wollen als Selbstversorger leben und Nebeneinnahmen generieren. Auch für sie wird die Inflation zum Problem.

Für beide Gruppen gibt es eine Lösung: digitales Vermögen aufbauen oder Geldvermögen digitalisieren.

Die naheliegende Frage, ob Panama dafür ein guter Standort ist, beantworte ich weiter unten. Zunächst mal zum eingangs erwähnten Spruch, der vielmehr ein Konzept darstellt.

Es kommt aus den USA, wo jeder Verkauf von Crypto eine steuerpflichtige Transaktion darstellt, was bei den steigenden Kursen zu ansehnlichen Zahlungen an den Fiskus führt. Kann man das legal optimieren?

Ja, kann man. Bei Immobilien ist der Verkauf digitaler Anlagen steuerpflichtig, die Beleihung hingegen nicht. Und so wie jede Immobilie beliehen werden kann, ohne die Substanz zu verlieren, kann man das mit digitalen Anlagen auch tun. Umso mehr, als die absehbare Wertsteigerung bei digitalen Assets deutlich attraktiver ausfällt, als bei allen anderen Anlageklassen. Das führt unweigerlich dazu, dass mehr Kapital in digitale Assets umgeschichtet wird, was wiederum deren Kurs in die Höhe treibt.

Ist Panama ein guter Standort, um das anzugehen? Auf den ersten Blick sieht es nicht so toll aus, weil die hiesigen Banken vereinbart haben, Transfers zu Cryptobörsen zu erschweren, möglichst zu verhindern. Persönlich ist mir eine von ca. 10 Transaktionen blockiert worden, in zwei Fällen bekam ich eine Email der Bank mit der Bitte um Erklärung, da das Transaktionsverhalten nicht zu meinem Profil passt. Man ist geneigt zu antworten, dass die Bank das nichts angeht. Keine gute Idee.

Erstens wird Panama seit Jahren zwischen schwarzen und grauen Listen hin- und hergeschoben, was auch für uns nicht gut ist. Man bemüht sich also, Vorgaben von OECD, Weltbank und IMF so gut und schmerzfrei wie möglich zu erfüllen, um endlich nicht mehr sanktioniert zu werden.

Das ist in unser aller Interesse, die wir hier leben.

Zum zweiten, wir kommen im Alltag noch nicht ohne Banken aus, auch wenn das mittelfristig unser Ziel ist, siehe hier. Bis dahin etwas Geduld haben und ein gutes Verhältnis zur Hausbank pflegen, ist einfach der smarte Weg.

Derzeit ist eine Gesetzesinitiative auf dem Weg, die Panama zum Crypto-Standort machen soll. Wir werden im Laufe des Jahres sehen, was daraus wird. Kann nur besser werden.

Wie investiert man nun Geld von Panama-Konto in digitales Vermögen? Dazu gibt es mehrere Möglichkeiten. Die einfachste ist sicher, sich ein persönliches Online-Konto anderswo anzulegen, z.B. bei Wise. Kein Problem für Panama-Residenten und auch kein Problem, dort Konten für mehrere Währungen einzurichten.

Hier ist ein Einladungslink, der auch eine kostenfreie Überweisung für bis zu 500 GBP oder Äquivalent beinhaltet. Der Weg ist also: Panama-Konto –> Wise-Konto –> Crypto-Kauf.

Eine empfehlenswerte Börse ist nexo.io, die in der Schweiz angesiedelt ist, regelmäßig auditiert wird und eine Versicherung für die verwahrten Werte nachweist. Hier ist ein Einladungslink.

Wo verwahrt man seine digitalen Assets? Welche sind lohnend und sicher? Wieviel braucht man, um davon leben zu können? Wie stellt man das an? Und den Spruch erkläre ich dann auch ausführlich.

Mehr dazu und noch viel mehr in den nächsten Posts.

AKTUALISIERUNG: Es gab den wichtigen Tip, dass Banistmo mit FTX unproblematisch funktioniert und allgemein dass es Probleme mt Wise geben würde. Danke für die Hinweise.

Das Thema interessiert Dich? Dann lasse es mich bitte wissen.

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