San Blas – Karibik in Panama

So lange wir schon hier wohnen, haben wir eine Region total vernachlässigt, zu Unrecht. Es geht um San Blas, die autonome Region der Guna Yala, an der östlichen Karibikküste des Landes. Das wollten wir ändern. Und es war toll.

Auf eine entsprechende Frage bekomme ich folgende AI-basierte Antwort:

Die Comarca Guna Yala, auch bekannt als San Blas, ist eine autonome Region im Norden Panamas, die von der indigenen Bevölkerung der Guna bewohnt wird. Die Comarca Guna Yala umfasst eine Fläche von rund 4.000 Quadratkilometern, mit einer ca. 600 km langen Küstenlinie, von der Provinz Colon bis zur kolumbianischen Grenze, mit ungefähr 350 Inseln und Felsen im Karibischen Meer, von denen einige nur wenige Kilometer vor der Küste liegen, während andere mehrere hundert Kilometer entfernt sind. Die Comarca Guna Yala ist bekannt für ihre unberührte Natur, die traumhaften Strände und die Kultur der Guna, die seit Jahrhunderten in dieser Region lebt. Die Comarca Guna Yala ist ein beliebtes Reiseziel für Touristen, die die Natur und die Kultur Panamas erleben möchten.

Jeder, der dort war, schwärmt vom einmaligen Karibik-Feeling und viele sehen es als eines der letzten, also ziemlich unberührten, Paradiese auf Erden.

Zu Land gibt es nur einen Zugang in die Comarca: auf einer 40 km langen Sraße über die Berge, die bei El LLano von der gut ausgebauten Panamericana nach Norden an die Küste abzweigt. Diese 40 km sind nur im SUV zu befahren, dem man auch einiges zumuten kann. Wir haben für die Strecke ca 90 Minuten gebraucht und der Verbrauch lag dabei über 15 Liter pro 100 km.

Irgendwo unterwegs kommt man zu einem Kontrollpunkt an der Grenze der Comarca, zahlt die Eintrittsgebühr von $5 pro Person für Einheimische und Residenten, sowie nochmal $5 für das Auto. Ausländische Touristen (Nicht-Residenten) zahlen $20 pro Person.

Wir hatten eine schlichte Tagestour zu zwei der vielen Inseln gebucht, die von 8:30 bis ca. 15:30 dauern sollte, inklusive Mittagessen.

Auf den ca. 40 Minuten Bootsfahrt zur Isla del Diablo, der Teufelsinsel, schien die Sonne, aber es war ziemlich viel Wind, damit Wellen, alle und alles wurden gründlich durchnässt. Jeder hielt deshalb sehnsüchtig Ausschau nach dem Ziel und Enttäuschung machte sich immer dann breit, wenn das Boot an einer der ziemlich vielen Inseln ungerührt vorbeipreschte.

Dann war die Teufelsinsel (Isla Niadup) erreicht, die Zeit zum Sonnen, Schwimmen und Schnorcheln im türkisklaren Wasser gekommen.

Also zuerst ausgiebig planschen, dann mit einer Kokosnuss die Aussicht genießen. Im Restaurant über dem Wasser wird ein Durchgang nach dem anderen bedient. Die Auswahl ist minimalistisch, das kulinarische Erlebnis begrenzt, aber wer kommt schon zum Essen hierher?

Unmittelbar neben der Teufelsinsel befindet sich Isla Perro Chico, also der Kleine Hund, wo es auch einige akzeptable Quartiere geben soll. Von dort hebt gerade ein Helicopter ab und wir wissen jetzt, wie die optimale Anreise aussieht.

Wir haben genug Zeit, um auch die Verkaufsstände zu inspizieren, bevor unser Boot wieder in See sticht. Es geht zur „Badewanne“, eine ausgedehnte Sandbank, die ungefähr einen Meter unter der Oberfäche liegt.

Das ist eine wirkliche Attraktion; demzufolge sind auch schon ein paar Boote dort und die Leute vergnügen sich im knietiefen Wasser. Faszinierend. Das allein ist die Reise schon wert gewesen. Fehlt nur eine schwimmende Bar und schwimmender Grill auf dem leckere Langusten frisch zubereitet werden …

Paradiesisch.

Von hier aus geht es entspannt zur nächsten Insel, diesmal Perro Grande, wo wir wieder Zeit zum Planschen und für eine Kokosnuss haben. Alles perfekt.

Zurück zum Hafen von Carti, ins Auto und auf die Rücktour, wo es noch etwas hektischer zugeht, als am Morgen. Jeder will schnell nach Hause.

Von 5 Uhr bis 19 Uhr, vom Pazifik in die Karibik und zurück – ein erlebnisreicher Tag.

Panamana …

*** Neu in der edition besserpanama: „Leben am Panamakanal“ ***

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