Hut ab, Elon Musk

Bevor ich mit dem ernsthaften Stoff beginne, muss ich erst diesen Scherz von Bill Maher loswerden:

Einige Geimpfte sagen, dass sie auch nach der Entwarnung weiterhin Masken tragen werden. Das ist so, als hätte man Sex mit einem Kondom und würde dann sagen: „Weißt du, ich glaube, ich lasse es für den Rest der Nacht einfach an.

Jetzt aber zum Thema.

Vor wenigen Wochen wurde in Grünheide die Gigafactory Berlin eröffnet, vor wenigen Tagen dann die Gigafactory in Austin, Texas. Ich habe beide Eröffnungen mit großem Interesse verfolgt.

Nach Austin hat EM sich einem TED-Interview gestellt, dass wirkliche Einblicke in den Menschen Elon Musk eröffnet hat. Und mit seiner derzeit laufenden Twitter-Aquisition hat er mich endgültig auf seine Seite gezogen.

Twitter hat während der 2020er Präsidentschaftswahl und während der Covid-Krise, zusammen mit Facebook, eine sehr unrühmliche Rolle als Zensor gespielt. Elon Musk sieht Twitter jedoch als globalen Treffpunkt, um Information und Meinungen auszutauschen. Zensur ist da fehl am Platz und das will er mit seinem Engagement verändern, Twitter zu dem machen, was es wirklich sein kann. Viel Erfolg dabei.

Mit der ersten Tesla-Produktionsstätte in Kalifornien, mit der Giga-Battery-Factory in Nevada, der Giaga Factory 2 in Buffalo NY, sowie mit Giga Shanghai verfügt Tesla nun schon über 6 Produktionsstätten weltweit, eine größer, als die vorherige. Und nirgendwo in der Automobilbranche gibt es derart effiziente Produktionsstätten. Elon Musk beschreibt die Gigafactory als „eine Maschine die Maschinen baut„. Genialer Ansatz.

Berlin und Austin haben ca. 2 Jahre gedauert von Grundsteinlegung bis Eröffnung, was eine Rekordzeit darstellt. Und wer sich mal einen Drohnenflug durch die Fabrik angeschaut hat, kann nur staunen.

Was sagen eigentlich die Wettbewerber dazu?

Mercedes hatte im Mai 2009 ca. 9,1% der Anteile für $50 Mio. gekauft. Heute wären 10% von TSLA Anteile ca. $100 Mrd. wert. Dummerweise hatte Mercedes einen Teil sogleich und den Rest im Oktober 2014 mit Gewinn verkauft. Was für ein Fehler!

Auch die BEV-Verkaufszahlen von Mercedes (EQ) sehen im Vergleich mit Tesla bescheiden aus:

youtube.com/BestInTesla

Und hier ist der Vergleich mit allen anderen Herstellern im BEV Segment in Deutschland:

youtube.com/BestInTesla

Man kann sicher davon ausgehen, dass der Produktionsstart in Giga Berlin für Tesla zusätzlichen Schub im deutschen und europäischen Markt bringt.

In seinem TED Interview erklärte Musk, dass er kein Klimaaktivist sei. Erdöl und -gas seien aber nun einmal endlich und würden auch für chemische Prozesse dringend benötigt.

Als Bill Gates kürzlich anregte, einmal darüber zu reden, was man gemeinsam für das Klima tun könnte, erwiderte Musk, dass es dann doch seltsam sei, dass Gates im erheblichen Umfang TSLA shorten würde, also auf den Niedergang des Unternehmens wette, das weltweit wohl am meisten für Klimaschutz tun würde. Perfekte Antwort.

Muss ich noch mehr zu den anderen unternehmerischen Aktivitäten von Elon Musk ausführen?

SpaceX, Starlink, Tesla Energy, Neurolink, Boring company …

Und hoffentlich bald das Testa (Pi) Smartphone.

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Winter auf der Nordhalbkugel …

und deshalb gleiten Tag für Tag 4 oder 5 Flüssiggastanker hier vorbei, in Richtung Asien. Einer davon ist sogar kurz vor dem Ziel umbeordert worden, kommt zurück über den Pazifik iund wechselt durch den Panamakanal in Richtung Europa, wo die höheren Preise selbst diesen Umweg rechtfertigen.

Schlimm, dass die Welt immer noch so abhängig ist von fossilen Brennstoffen …

Wie schön wäre es doch, wenn da auch mal ein Schiff mit nachhaltiger Energie vorbeikäme. Und kaum habe ich das gedacht, schwebt auch schon die FORESTAL GAIA vor der Loggia vorbei – ein Holzpelletfrachter. Ich bin total happy.

Sie kommt direkt aus Santana in Basilien, aus dem Mündungsgebiet des Amazonas. Dort hat man ein kleines Stück Wald abgesägt und in ca. 40.000 Tonnen Holzschnitzel gechipt, diese werden gerade nach Japan verschifft, wo man das ökologisch vorbildlich verbrennen wird.

Das Verbrennen von Holz erzeugt allerdings ebenso viel CO2, wie die gleiche Menge Braunkohle, und deutlich mehr als Diesel und Erdgas. Dazu kommen die Emissionen der Kettensägen, der schweren Rücke- und Ladegeräte, der LKW-Transport zum Sägewerk und das Verarbeiten dortselbst. Nicht zu vergessen der Schiffstransport über ca. 8.650 km.

„Experten“ haben aber ausgerechnet, dass dies alles hochgradig umwelt- und klimafreundlich ist, weil die Bäume genau so viel, wenn nicht noch mehr CO2, im Laufe ihres hundertjährigen Wachstums aus der Atmosphäre gezogen haben.

Rechnen wir doch mal nach:

Beim Verbrennen von einer Tonne Holz enstehen 1,83 Tonnen CO2. Bei 40.000 Tonnen Holz ergibt das immerhin 73.200 Tonnen CO2. Und da dies ja nach grüner Lesart schon mal der Atmosphäre entzogen wurde, die Bäume jetzt nicht mehr da sind, werden also demnächst deswegen weitere 73.200 Tonnen CO2 nicht aus der Atmosphäre entnommen und können die globale Erwärmung befeuern. Der Effekt ist also so, als ob 146.400 Tonnen CO2 neu emittiert werden. Uff.

Dazu kommen die Emissionen von Verschuffung und LKW-Transport.

Für die Verarbeitung im Sägewerk setzen wir der Einfachheit halber nochmal 200 Tonnen an. Peanuts im Gesamtbild. Damit produziert diese „nachhaltige“ Aktion insgesamt 158.800 Tonnen CO2 Emmission, vergleichbar dem Jahres-CO2-Ausstoß von 105.000 PKW.

Bitte nicht glauben, dass ich mir Sorgen wegen dem CO2 Ausstoß mache. Das ist eine seit dem Earth-Gipfel 1993 aufgebaute Erzählung, um endlich auch heiße Luft besteuern zu können und die kapitalistische Marktwirtschaft zu zerstören.

Unternehmen verbrauchen also CO2. Gut so, denn dann wird das „Problem“ mit dem CO2-Anstieg in der Atmosphäre ja bald gelöst sein. Diese Titelzeile, die wochenlang auf Welt Online zu sehen war, zeigt deutlich, dass die Propagandisten baerbock-mäßig überhaupt nicht wissen, wovon sie reden.

Motto: Wir wissen nicht was wir tun, aber das mit aller Kraft.

Klimadiktatur ist das Ziel und das Vorgehen der Politik und Medien kennen wir schon von Covid-19. Sobald die Corona-Panik nachlässt, wird die Klima-Panik hochgefahren. Funktioniert ja auch prima.

Ein Volk in Panik macht, was man ihm vorschreibt.

Was dieses Blog im Neuen Jahr leisten will

Die besinnliche Zeit zwischen den Feiertagen zum Jahresende ist ja oft eine Zeit des Innehaltens und Bilanzierens. Womit war ich nicht zufrieden und wie verbessere ich das?

Dieses Blog ist vor vielen Jahren in erster Linie begonnen worden, um die Verbindung zu Familie und Freunden zu halten, diese über unser neues Leben zu informieren. Natürlich fanden auch Panama-Interessenten den Weg und allgemein Auswanderungswillige, so dass über die Jahre eine ganz ansehnliche Gruppe an Lesern heranwuchs, persönliche Kontakte, ja sogar Freundschaften entstanden.

Zu den Informationen rund um das Leben in Panama kamen nicht nur Reiseberichte und kritische Anmerkungen zur Entwicklung im Herkunftsland. Der persönliche Kontakt mit Ausgewanderten, Auswanderungswilligen oder die Diskussionen in einschlägigen Foren haben mir gezeigt, dass es große Informationsdefizite gibt.

Solche Defizite führen zu fehlerhafter Planung und Umsetzung von Auswanderungsvorhaben, oft auch zum Scheitern der ganzen Lebensplanung. Deshalb wurden viele Postings bereits dem Thema Auswandern allgemein sowie dem Zielland Panama gewidmet und das Interesse daran ist in 2021 kulminiert.

Ich selbst habe zwei Mal mein eigentlich geordnetes Leben komplett und erfolgreich umgekrempelt, in 1990 infolge der Wende in der DDR und in 2008 mit der Umsiedlung nach Panama. Deshalb kann und will ich einen Beitrag leisten, damit mehr Leute bessere Entscheidungen treffen können, egal ob sie in der Heimat bleiben oder eine neue Heimat suchen wollen.

Das Thema Covid-19 und der Umgang von Regierungen in der selbstgeschaffenen Krise haben vielen gezeigt, an welch dünnem Faden ihre Gesundheit, ihr Lebensstandard und sogar ihre persönliche Freiheit hängen. Und dass ist nur eine Bedrohung.

Die Schuldenpolitik der Zentralbanken entwertet Spareinlagen und Lebensversicherungen, dezimiert damit das Vermögen der Bürger und die unvermeidliche Inflation senkt auch noch die Kaufkraft des bereits reduzierten Kapitals. In einer Zeit, wo jeder Politiker ständig das Wort nachhaltig gebraucht, ist das Weltfinanzsystem genau das nicht. Die globale Verschuldung beträgt bereits das Vierfache des globalen GDP (Bruttosozialprodukt) und damit ist das derzeitige Finanzsystem nicht überlebensfähig. Diesen beunruhigenden Fakt, der Auswirkungen auf jeden haben wird, habe ich gestern einer hochqualifizierten Diskussionsrunde entnommen. Das Video ist hier, allerdings in Englisch.

Freiheit, Gesundheit, Finanzen, Energie und Klima werden aus meiner Sicht die Themen der kommenden Jahre sein, direkten und möglicherweise dramatischen Einfluss auf unser aller tägliches Leben haben. Meine Erfahrung ist, dass es aus den USA dazu deutlich mehr und bessere Information gibt, weswegen ich mich schon seit langer Zeit dort schlau mache.

Gewonnene Erkenntnisse daraus werde ich ab sofort in meine Postings einfließen lassen, dieses Blog damit in eine praktikable Informationsquelle umwandeln, die jedermann zur Optimierung seiner Zukunft nutzen kann.

Und ja, leben unter Palmen kann durchaus ein Ziel persönlicher Zukunftsplanung sein. 12/28/was-dieses-blog-im-neuen-jahr-leisten-will/

„Green“ sailing

Seit 2 Tagen liegt die Game Changer wenige hundert Meter vor uns vor Anker. Sieht aus, wie eine Luxusyacht, ist aber als Versorgungsschiff klassifiziert. Hochseetüchtig, geräumig, mit einem Speedboot auf Deck und Schlauchboot unter Deck, und natürlich mit Helicopter. Kann man saisonweise ab €450.000 für bis zu 11 Gäste buchen und es steht dann eine 15-köpfige Crew bereit. Nicht schlecht.

Der Begriff Versorgungsschiff hat mich aber irgendwie noch beschäftigt, bis gestern. Da las ich etwas über Jeff Bezos‘ neue Superyacht, die ohne Maschine, nur von Segeln angetrieben wird. Der Berichterstatter konnte sich vor Ehrfucht kaum einkriegen, wie klimabewusst doch der reichste Mann der Welt da unterwegs sein wird.

Dann schränkte er das Lob ein wenig ein und wies darauf hin, dass zu solchen Super-Segelyachten ja regelmäßig ein Versorgungsschiff gehört, das nebenher fährt und die unverzichtbaren motorisierten Spielzeuge an Bord hat: Helicopter, Tauchboot, Speedboot, Jetski und was sonst noch dazu gehört. Und den Treibstoff dafür.

Welt retten ja, aber doch bitte ohne Verzicht.

Auch so ein Milliardärsleben ist nicht einfach, wenn man einerseits dem Klimakult folgen, aber trotzdem Spaß haben will. So wie es eben auch den Wirtschaftslenkern in Deutschland geht. Die wissen, dass die sog. Klimapolitik Harakiri für ihr Business und die Gesellschaft ist, trauen sich aber nicht, dem linksgrünen Zeitgeist zu widersprechen.

Elon Musk ist auch so ein Beispiel. Bei ihm baut allerdings das ganze Geschäftskonzept auf Klimaalarm und Ablass auf. Vor wenigen Wochen hatte er verkündet, dass er für seine Autos auch Bitcoin in Zahlung nimmt. Denke, dass das nicht so gut funktioniert hat, weil die aufgrund der sensationellen Wertentwicklung lieber gehalten werden.

Also steuert Elon um: der Energieverbrauch beim Bitcoin-Mining ist ja schlimm klimaschädlich, weswegen er das Angebot in BTC zu zahlen, vorerst zurückzieht. Und verbindet es in seiner unnachahmlichen Geschäftstüchtigkeit mit dem Plan, mittels Tesla Solar das Bitcoin-Mining auf saubere Energie umzustellen.

Zur Klimaschädlichkeit von Crypto-Mining habe ich mich erst kürzlich hier schon mal geäussert. Demnächst werde ich auch das Thema Klimawandel & CO2 mal bis hin zur Wurzel zurückverfolgen. Wird spannend.

Wie Panama von der nächsten Katastrophe profitieren wird

Für die nach-Corona-Zeit zeichnet sich die nächste Katastrophe ab, der dann mit Maßnahmen begegnet werden muss und wofür die Gesetze schon existieren. 

Es geht um Klima, das Lieblingsprojekt der GRÜNEN Khmer. 

Hier sind einige Zitate aus IPCC-Berichten, die eines gemeinsam haben:

Starke Ansage und und niedrige Eintrittswahrscheinlichkeit.

Was das IPCC mit geringes Vertrauen (low confidence) meint, ist eine Eintrittswahrscheinlichkeit von 20% (2 von 10). Nicht sehr vertrauenerweckend, aber auf dieser Basis wird die Bevölkerung seit 30 Jahren in Angst und Schrecken versetzt, werden ganze Industriezweige an die Wand gefahren und Wahlen gewonnen.  

Ein ausführlicher Artikel (in Englisch) mit vielen Grafiken, Quellen und den nachfolgenden Zitaten findet sich hier

DIREKTE ZITATE AUS VERSCHIEDENEN IPCC-BERICHTEN

Die Auswirkungen von Veränderungen der Hochwassereigenschaften hängen auch stark davon ab, wie sich das Klima in der Zukunft verändert, und wie in Abschnitt 3.5.2 erwähnt, gibt es ein geringes Vertrauen in die prognostizierten Veränderungen des Ausmaßes oder der Häufigkeit von Hochwasser.

Es gibt inkonsistente Muster der Veränderung von Starkniederschlägen in Afrika und teilweise fehlende Daten; daher gibt es ein geringes Vertrauen in beobachtete Niederschlagstrends

Es besteht ein mittleres Vertrauen in die projizierten polwärts gerichteten Verschiebungen der Sturmzüge in den mittleren Breiten, aber ein geringes Vertrauen in die detaillierten regionalen Projektionen

Es besteht also ein geringes Vertrauen in das Niveau, auf dem die globale Erwärmung zu sehr hohen Risiken im Zusammenhang mit extremen Wetterereignissen im Rahmen dieses Berichts führen könnte.

Geringes Vertrauen in einen beobachteten globalen Trend bei Dürre oder Trockenheit (fehlende Niederschläge) seit den 1950er Jahren, aufgrund fehlender direkter Beobachtungen, methodischer Unsicherheiten und ausgewählter und geografischer Inkonsistenzen in den Trends

Geringes Vertrauen in die Zuschreibung von Veränderungen der Trockenheit über globalen Landflächen seit Mitte des 20. Jahrhunderts an den menschlichen Einfluss aufgrund von Beobachtungsunsicherheiten und Schwierigkeiten bei der Unterscheidung der dekadischen Skalenvariabilität bei Trockenheit von langfristigen Trends.

Der IPCC AR5 (2013) betonte das geringe Vertrauen in einen global beobachteten Trend bei Trockenheit aufgrund fehlender direkter Beobachtungen, Abhängigkeiten der abgeleiteten Trends von der Wahl des Indexes sowie Schwierigkeiten bei der Unterscheidung zwischen langfristigem Klimawandel und dekadischer Variabilität der Trockenheit

Tropische Wirbelstürme werden in ihrer Häufigkeit abnehmen, aber mit einer Zunahme der Anzahl sehr intensiver Wirbelstürme (begrenzte Evidenz, geringes Vertrauen).

Es besteht daher ein geringes Vertrauen in das Niveau, auf dem die globale Erwärmung zu sehr hohen Risiken im Zusammenhang mit extremen Wetterereignissen im Kontext dieses Berichts führen könnte.

Beobachtete globale Veränderungen im Wasserkreislauf, einschließlich des Niederschlags, sind unsicherer als beobachtete Temperaturveränderungen (Hartmann et al., 2013; Stocker et al., 2013). Es besteht ein hohes Vertrauen, dass der mittlere Niederschlag über den Landgebieten der mittleren Breiten der nördlichen Hemisphäre seit 1951 zugenommen hat (Hartmann et al., 2013). Für andere Breitenbereiche haben flächengemittelte langfristige positive oder negative Trends ein geringes Vertrauen, da die Datenqualität schlecht ist, die Daten unvollständig sind oder die verfügbaren Schätzungen nicht übereinstimmen (Hartmann et al., 2013). Insbesondere in Bezug auf die beobachteten Niederschlagstrends in Monsunregionen besteht laut SREX-Bericht (Seneviratne et al., 2012) und AR5 (Hartmann et al., 2013) sowie neueren Publikationen (Singh et al., 2014; Taylor et al., 2017; Bichet und Diedhiou, 2018; siehe ergänzendes Material 3.SM.2) ein geringes Vertrauen.

Folglich ist die aktuelle Einschätzung, dass es ein geringes Vertrauen in Bezug auf Veränderungen der Monsune bei diesen niedrigeren globalen Erwärmungsniveaus gibt, ebenso wie in Bezug auf Unterschiede in den Reaktionen der Monsune bei 1,5 °C gegenüber 2 °C.

Der IPCC AR5 bewertete, dass es ein geringes Vertrauen in die Vorzeichen der Dürre-Trends seit 1950 auf der globalen Skala gibt,

Der AR5 bewertete, dass es ein geringes Vertrauen in die Zuschreibung von globalen Veränderungen bei Dürren gab und lieferte keine Bewertungen für die Zuschreibung von regionalen Veränderungen bei Dürren (Bindoff et al., 2013a)

Solche Widersprüche in Kombination mit der Tatsache, dass der fast vier Jahrzehnte lange Zeitraum fernerkundeter Beobachtungen relativ kurz bleibt, um anthropogen induzierte Trends von dekadischen und multidekadischen Schwankungen zu unterscheiden, impliziert, dass es nur ein geringes Vertrauen in Bezug auf Veränderungen der globalen Anzahl tropischer Wirbelstürme unter der globalen Erwärmung in den letzten vier Jahrzehnten gibt.

Ebenso haben CMIP5-Modellsimulationen des historischen Zeitraums keine anthropogen induzierten Trends bei sehr intensiven tropischen Wirbelstürmen ergeben (Bender et al., 2010; Knutson et al., 2010, 2013; Camargo, 2013; Christensen et al., 2013), konsistent mit den Ergebnissen von Klotzbach und Landsea (2015). Folglich besteht ein geringes Vertrauen in die Schlussfolgerung, dass die Anzahl sehr intensiver Wirbelstürme global zunimmt.

Der AR5 bewertete, dass unter hohem Treibhausgas-Antrieb (3°C oder 4°C globaler Erwärmung) ein geringes Vertrauen in Projektionen von polwärts gerichteten Verschiebungen der Sturmzüge der nördlichen Hemisphäre besteht, während es ein hohes Vertrauen gibt, dass es eine kleine polwärts gerichtete Verschiebung der Sturmzüge der südlichen Hemisphäre geben würde (Stocker et al., 2013). Im Kontext dieses Berichts lautet die Einschätzung, dass es nur begrenzte Belege und ein geringes Vertrauen darin gibt, ob sich ein projiziertes Signal für eine stärkere Erwärmung unter 2 °C globaler Erwärmung deutlich manifestieren würde.

Collins et al. (2013) bewerteten ein geringes Vertrauen in die Projektionen des antarktischen Meereises aufgrund der großen Bandbreite der Modellprojektionen und der Unfähigkeit fast aller Modelle, Beobachtungen wie den saisonalen Zyklus, die interannuelle Variabilität und den langfristigen langsamen Anstieg zu reproduzieren.

Geringes Vertrauen gab es auch aufgrund der begrenzten Beweise, dass der anthropogene Klimawandel die Häufigkeit und das Ausmaß von Überschwemmungen beeinflusst. WGII A

Es gab jedoch ein geringes Vertrauen aufgrund begrenzter Beweise, dass der anthropogene Klimawandel die Häufigkeit und das Ausmaß von Überschwemmungen beeinflusst hat. Die WGII AR5 kam auch zu dem Schluss, dass es keine Belege dafür gibt, dass sich die Häufigkeit von Dürren im Oberflächen- und Grundwasser in den letzten Jahrzehnten verändert hat, obwohl die Auswirkungen von Dürren vor allem aufgrund des gestiegenen Wasserbedarfs zugenommen haben (Jiménez Cisneros et al., 2014)

Reduzierter Ozeanauftrieb hat Auswirkungen auf Millionen von Menschen und Industrien, die für ihre Ernährung und ihren Lebensunterhalt von der Fischerei abhängen (Bakun et al., 2015; FAO, 2016; Kämpf und Chapman, 2016), obwohl es ein geringes Vertrauen in die Projektion des Ausmaßes der Folgen bei 1,5°C gibt

Die Hinweise auf eine Verlangsamung der AMOC haben seit AR5 zugenommen (Smeed et al., 2014; Rahmstorf et al., 2015a, b; Kelly et al., 2016), dennoch fehlt ein starker kausaler Zusammenhang zum Klimawandel (geringes Vertrauen)

Das Ausmaß des globalen Meeresspiegelanstiegs, der in den nächsten zwei Jahrhunderten bei einer globalen Erwärmung von 1,5 °C bis 2 °C auftreten könnte, wird nach den meisten Studien auf einige Zehntelmeter geschätzt (geringes Vertrauen)

Das heißt, obwohl eine Begrenzung des globalen Temperaturanstiegs auf 2°C die Ernteverluste unter dem Klimawandel im Vergleich zu einer stärkeren Erwärmung verringern dürfte, könnten die damit verbundenen Kosten für die Abschwächung das Risiko von Hunger in Ländern mit niedrigem Einkommen erhöhen (geringes Vertrauen)

Insgesamt werden für den größten Teil der entwickelten Welt unter 1,5°C globaler Erwärmung im Vergleich zu den heutigen Bedingungen keine statistisch signifikanten Änderungen des BIP projiziert, aber unter 2°C globaler Erwärmung werden die Auswirkungen auf das BIP im Allgemeinen negativ sein (geringes Vertrauen)

Darüber hinaus wird erwartet, dass die tägliche Niederschlagsintensität und der Abfluss bei 2°C und höheren Werten der globalen Erwärmung zunehmen (geringes Vertrauen)

Ein Kollaps des Permafrosts kann auftreten (geringes Vertrauen); eine drastische Biomverschiebung von Tundra zu borealem Wald ist möglich (geringes Vertrauen)

Die Zahl der Untersuchungen, wie der Baumanteil in der Arktis auf verschiedene Grade der globalen Erwärmung reagieren könnte, ist begrenzt, und die Studien deuten im Allgemeinen darauf hin, dass wesentliche Zunahmen wahrscheinlich allmählich erfolgen werden (z. B. Lenton et al., 2008). Abrupte Veränderungen sind nur bei einer Erwärmung von deutlich mehr als 2°C plausibel (geringes Vertrauen) und würden in Verbindung mit einem Kollaps des Permafrosts auftreten

Eine einzelne Modellprojektion (Drijfhout et al., 2015) deutet darauf hin, dass höhere Temperaturen einen geringeren Eisanteil in den Böden der Tundra induzieren könnten, was zu einer schnelleren Erwärmung der Böden und einem positiven Rückkopplungsmechanismus führen würde, der zum Kollaps des Permafrosts führt (geringes Vertrauen).

Angesichts der Tatsache, dass Szenarien von 1,5 °C oder 2 °C globaler Erwärmung einen wesentlich geringeren Strahlungsantrieb beinhalten würden als die in der Studie von Jiang und Tian (2013) bewerteten, gibt es ein geringes Vertrauen in die Veränderungen der Monsune bei diesen niedrigen globalen Erwärmungsniveaus, ebenso wie in die Unterschiede zwischen den Reaktionen bei 1,5 °C und 2 °C Erwärmung.

Es wird angenommen, dass es einen Kipppunkt für ein signifikantes Absterben der borealen Wälder gibt, bei dem eine erhöhte Baumsterblichkeit zur Entstehung großer Regionen mit offenen Wäldern und Grasland führen würde, was eine weitere regionale Erwärmung und eine erhöhte Feuerhäufigkeit begünstigen würde und somit einen starken positiven Rückkopplungsmechanismus auslösen würde (Lenton et al., 2008; Lenton, 2012). Dieser Kipppunkt wird auf 3 bis 4 °C globaler Erwärmung geschätzt (geringes Vertrauen) (Lucht et al., 2006; Kriegler et al., 2009), aber angesichts der Komplexität der verschiedenen beteiligten Antriebsmechanismen und Rückkopplungsprozesse wird dies als eine unsichere Schätzung angesehen.

Diese Veränderungen können eher als inkrementell eingestuft werden, als dass sie einen Kipppunkt darstellen. Großflächige Ertragseinbußen bei Mais, einschließlich des möglichen Zusammenbruchs dieser Kulturpflanze in einigen Regionen, können bei einer globalen Erwärmung von 3°C oder mehr auftreten (geringes Vertrauen)

Bei einer globalen Erwärmung von 3°C könnte es zu einer signifikanten Verringerung der für die Viehzucht geeigneten Gebiete kommen (geringes Vertrauen)

Es wird prognostiziert, dass die Häufigkeit tropischer Wirbelstürme abnimmt, aber die Anzahl sehr intensiver Wirbelstürme zunimmt (begrenzte Evidenz, geringes Vertrauen).

Die Klimamodelle beinhalten jetzt mehr Wolken- und Aerosolprozesse und deren Wechselwirkungen als zur Zeit des AR4, aber es besteht weiterhin ein geringes Vertrauen in die Darstellung und Quantifizierung dieser Prozesse in Modellen.

Die Freisetzung von CO2 oder CH4 in die Atmosphäre durch auftauende Permafrost-Kohlenstoffvorräte im 21. Jahrhundert wird für RCP8.5 auf 50 bis 250 GtC geschätzt (geringes Vertrauen).

Übersetzt mit http://www.DeepL.com/Translator (kostenlose Version)

Jeder hat schon mal all diese Schreckensprognosen gelesen, so wie „Klimaforscher sagen voraus, dass …“ aber niemals, ich wiederhole: niemals, habe ich in diesem Zusammenhang den Verweis auf diese extrem niedrige Eintrittswahrscheinlichkeit gesehen. Münzewerfen hat 50%, Klimaprognose 20%!

Besser wäre es, all diese Klimaspezialisten zu entlassen und die Vorhersage den Kaffeesatzlesern zu überlassen.

Panama freut sich auf die anstehenden Green Deals, weil man mit viel Regenwald und Mangroven eine CO2-Senke darstellt und möglicherweise viel Geld kassieren kann, von euch Deppen da drüben in Europa und von denen im Norden Amerikas.

Macht bitte weiter so.

Unerwünschte Nebenwirkungen

Die Coronastatistik Panama sieht vernünftig aus und es gibt einen Plan zur Wiedereröffnung des Landes. Die Etappen sind bis auf eine noch nicht terminiert und man kann nur hoffen, dass diese schüchternen ersten Schritte nicht gleich zu einer Verschlechterung und damit zum Zurückrudern führen.

Gestern wurde ja ein wichtiger erster Schritt gemacht: es darf wieder Alkohol gekauft werden. Neues Wort: Ich gehe alkoholen©

In einigen Regionen machen die Bürgermeister nicht mit und bleiben beim sog. Trockengesetz, was einige unserer Freunde, die in und um Coronado wohnen, dann auch weiter auf dem Trockenen sitzen lässt. Tut mir echt leid, aber besser ihr als wir.

In unserer Provinz sind die betreffenden Supermarktregale wieder frei und man kann nach Herzenslust auswählen, alles da. Allerdings darf man nur ein Sixpack oder eine Flasche von was auch immer kaufen. Zum Glück haben wir jeden Tag zwei Stunden Einkaufszeit und da kann schon mal mehr als ein Laden aufgesucht werden.

Im Sinne der Nichtverbreitung des Virus ist diese Mengenbeschränkung allerdings reines Gift. Wir hatten beschlossen, nur einmal pro Woche einzukaufen und damit die potentiellen Virenquellen, Supermarkt und seine Besucher, weitgehend zu meiden.

Die nun ausgesprochene Alkoholeinkaufsmengenlimitierung (AEKML) macht unsere Vorbildliche Virenvermeidungsstrategie (VVVMS) nun schlagartig obsolet, denn natürlich muss jetzt jeden Tag Alkohol eingekauft und die Vorräte wieder aufgefüllt werden. Ob die Strategen im Gesundheitsminsterium das bedacht haben? Mit unerwünschten Nebenwirkungen sollte man sich dort doch auskennen.

Beim Schlangestehen vor dem Supermarkt stolperte ich auf Twitter über einen Link zu Spiegel Online, den ich seit ca. 15 Jahren nicht mehr freiwillig lese. Der Artikel setzte sich irgendwie kritisch mit F4F auseinander, glaube ich. Mir reichte schon die Einleitung:

Quelle: spiegel.de

Einleitend entschuldigt sich der Herr Blome gleich mal. Also in etwa: „ich werde jetzt was gegen die Klimahysterie sagen, aber ich möchte trotzdem einer von den Guten bleiben.“

Übrigens gibt es ja inzwischen auch schon Coronaleugner. Wirklich schlimm da drüben.

Dann kommt es knallhart:

  1. Erderwärmung ist ein Fakt.
  2. menschengemacht

Ich glaube das schon mal fast genau so von Frau Dr. Merkel gehört zu haben – was es nicht besser macht.

Das Bild zeigt 4.540 Jahre globale Temperaturentwicklung. Muss man das kommentieren? Haben Journalisten, wie Herr Blohme, die jeden Quatsch nachplappern, in ihrer Schulzeit auch pausenlos für oder gegen irgend etwas protestiert, statt Unterricht?

Es gibt außer den historischen Aufzeichnungen (s.o.) inzwischen unzählige wissenschaftliche Arbeiten aus neuerer Zeit, die gravierende Fehler der bisherigen Klimamodelle aufzeigen und deren Erkenntnisse in die nächste Modellgeneration einfließen werden. Die EU muss sich deshalb beeilen, ihren Green Deal noch rechtzeitig unter Dach und Fach zu bekommen.

Man kann nur hoffen, dass die Coronakrise die dafür geplanten Mittel aufbraucht.

Ende der Klimahysterie?

Das vergangene Jahr 2019 kann man wohl mit Recht als den Höhepunkt der Klimahysterie bezeichnen, mit signifikanten Folgen für Gesellschaft und Wirtschaft. Nicht so sehr hier in Mittelamerika, aber ganz sicher in Deutschland und der EU.

Hier sind zwei Zitate, die zeigen, dass man in Kreisen, die diese Hysterie bisher massiv befeuert haben, langsam zurückrudert:

“ … der wissenschaftlich fundierte Ansatz wird untergraben, wenn Fakten aus dem Zusammenhang gerissen werden, um extreme Maßnahmen im Namen des Klimaschutzes zu rechtfertigen.

Das sagt der Generalsekretär der World Meteorological Organization (WMO) hier. Das sind ganz neue Töne aus dieser Ecke.

Sehr deutlich wird inzwischen hier auch die NASA: „Unglücklicherweise ist die Fehlerspanne (der Modelle) zu groß, um zuverlässige Vorhersagen zur globalen Erwärmung zu machen.“

Was hier passiert ist doch folgendes: die Klimawissenschaftler merken langsam, dass die einseitige Konzentration auf CO2 als Treiber des Klimas nicht haltbar sein wird. Die Politiker versuchen deshalb, schnell noch alle möglichen Massnahmen (Steuern!) durchzupeitschen, bevor Lieschen Müller merkt, dass sie seit Jahren rund um die Uhr in Radio, TV und Presse belogen worden ist. Und wenn die Steuergesetze erstmal beschlossen sind, dann sind sie halt da.

Das Thema ist natürlich etwas komplexer. Der fachliche Hintergrund wird hier in einem exzellenten Kurzvideo beschrieben, mit vielen Links zu Quellen und ausführlichen Informationen.

Quelle: suspicious0bservers.org

Für mich ist das eine längst überfällige Korrektur. Hunderte Milliarden sind weltweit fehlinvestiert worden und keiner der Beteiligten wird dafür zur Rechenschaft gezogen werden.

Mein persönliches Problem ist, dass damit mein hier angestrebter Status als vollzuversorgender Klimaflüchtling wohl obsolet wird.

Schade eigentlich.

Bildungsreform hier – Klimanotstand dort

In Panama tagt derzeit das Netzwerk für Bildung in Lateinamerika (Reduca) und die Teilnehmer erklären Bildung als den Schlüssel zu Wohlstand in der Region, fordern eine Transformation der schulischen Ausbildung.

Zeitgleich dazu tagen die Mitglieder des EU-Parlaments in Brüssel und erklären den Klima-Notstand für den Kontinent.

Das fällt mir dazu spontan ein:

Und das scheint der Plan zu sein:

Und falls es irgendwie nicht aufgeht, dann einfach diesem Vorbild folgen:

„Unser Projekt ist wegen dem Klimawandel gescheitert.“

Dass immer mehr Probleme der Klimamodelle auftauchen, scheint die Politik nicht zu stören:

„Die verstärkte Erwärmung der Arktis wurde in den CMIP5 Modellen möglicherweise überschätzt.“

Möglicherweise nicht nur das. Hier ist, was die Klimamodelle als externe Einflüsse berücksichtigen:

Und das ist das Gesamtbild:

Quelle: Suspicious0berservers

Hochenergetische Partikel, Felder und Spektren werden ausgeblendet, damit sogar stillschweigend dem menschgemachten Anteil zuaddiert.

Und bevor solche Fakten der Öffentlichkeit bekannt werden können, hat man längst Notstandsgesetze etabliert, die unter dem Einfluss der Medien freudig begrüßt werden.

Da fragt man sich doch, was die vermeintlich bessere Bildung in den Ländern der EU wert ist, wenn dort die Lemminge hinter all den Weltuntergangspropheten herhüpfen, wie im Mittelalter. So lächerlich.

Genug davon?

Dann Koffer packen und besser leben in Panama.

Stadtstrand reloaded ….

Seit einigen Jahren laufen schon Baumaßnahmen, um die Wasserqualität in der Bucht von Panama City zu verbessern. Und der Traum ist natürlich, dann auch einen Strand mitten in der Hauptstadt zu haben.

So soll es aussehen und die Pläne dafür werden konkret:

Die Fotomontage hat den Strand hinzugeschummelt. Derzeit geht das Meer bis zum Grün in Bildmitte. Was für ein Gewinn das wäre!

Der vorgelegte Masterplan des Bürgermeisters beinhaltet noch eine Reihe weiterer Verbesserungen. So soll zum Beispiel eine Seilbahn von der Kreuzfahrtschiff-Anlegestelle, am Fischmarkt vorbei hoch auf den Cerro Ancon gebaut werden, von wo man eine großartige Übersicht über die Hauptstadt und bis hoch zu den Kanalschleusen auf der Pazifikseite hat. Und von da aus kann man dann auch direkt auf Kanalbrücke Nummer 4 schauen, für die schon vorbereitende Arbeiten begonnen haben. Ein neuer und willkommener Infrastrukturboom beginnt.

Wer ein attraktives Land sich weiter dynamisch entwickeln sehen will, ist hier richtig. Und nein, niemand hat hier irrationale Befürchtungen, dass der neue Strand vom ansteigenden Meeresspiegel verschlungen werden könnte.

Der Youtube-Kanal von B1M zeigt übrigens noch mehr attraktive Projekte zur Erschließung von Bauland aus dem Meer im großen Stil, u.a. in Malaysia. Offensichtlich teilt dort niemand die unglaubliche Hysterie, die derzeit die deutschen Medien beherrscht.

Und in keinem Land der Welt betteln von der Bevölkerung bezahlte Medien ihre Politiker um mehr Steuern, um „die Welt zu retten“.

Rette sich wer kann.

UPDATE: CO2-Verbrauch einschränken!

Das ist ja eigentlich ein unpolitisches Blog hier, aber manchmal kann ich nicht widerstehen, einen Kommentar abzugeben.

„… heute wissen wir, der CO2-Verbrauch ist etwas, was eingedämmt werden muss, dann können Sie natürlich durch das Steuersystem auch Anreize setzen oder durch das Bepreisungssystem, dass da, wo CO2 verbraucht wird, dieses CO2 eben teuer ist. Und dann überlegt man sich, wie kann ich den Verbrauch von CO2 reduzieren.“

Frau Merkel auf einem Bürgerdialog, wo alle brav dasitzen und jeden Unfug beklatschen, solange er von der personifizierten Obrigkeit kommt.

Versprechen kann sich jeder mal, aber diese Dame ist promovierte Physikerin und redet pausenlos ohne jeden Anflug von Sachkenntnis davon, dass man den CO2-Verbrauch mindern muss. Den CO2-Verbrauch??? Als ich das letzte Mal nachgeschaut habe, waren es noch die CO2- Emissionen, die den Weltuntergang in spätestens 12 Jahren herbeiführen sollen bzw. eben nicht sollen. Jetzt also das Gegenteil.

Diese Ansprache ist auf vergleichbarem Niveau wie der Spruch einer Frau Bärlauch, dass das Netz ja der Speicher für Solar- und Windenergie sei.

Und was die Jahreszahlen bis zum Weltuntergang angeht, da waren die Klimawissenschaftler und verbündeten Politiker auch schon mal weiter:

Nach dieser Ansage wäre in 2020, also nächstes Jahr, alles vorbei. Aber jetzt haben wir überraschend nochmal 12 Jahre extra Zeit bekommen, hat das Zentralkomittee der Klimaschützer und Weltretter beschlossen.

Woran mich das erinnert?

An die Zeugen Jehovas, deren Weltuntergang ursprünglich ja in 1878, dann aber bestimmt in 1881, ganz sicher aber in 1914, oder doch eher in 1918, 1925 und als letzte Ankündigung in 1975 stattfinden sollte.

Frappante Ähnlichkeit, oder? Also Klimareligion statt Klimawissenschaft? Und Frau Merkel als Sektenführerin?

Was da vor sich geht, wird nicht die Erde retten, sondern einen Teil der Menschheit, nicht Panama, in die nächste Kulturrevolution treiben.

Kleiner Vorgeschmack gefällig?

Maos „Großer Sprung“ hat damals 45 Mio. Menschen das Leben gekostet. Die Pläne der Bundesregierung zur „Großen Transformation“ werden hoffentlich rechtzeitig gestoppt und im Papierkorb der Geschichte entsorgt.

Frau Merkel hat übrigens gleich im Anschluss gesagt, dass Verkehr, Wohnen und Landwirtschaft ja noch nicht in ein CO2-Besteuerungssystem einbezogen sind. Für grundlegende Lebensbereiche werden also gleich mal Preiserhöhungen angekündigt und die Zuschauer im Saal klatschen artig dazu. „Nur die allerdümmsten Kälber …“

Nix wie weg.

NACHTRAG:

Die unvergleichliche Alexandra Occasional Cortex hat heute gemeint, dass man die Intelligenz eines Meeresschwamms haben muß, wenn man ihre „12-Jahre-bis-zum-Weltuntergang“ ernst bzw. wörtlich genommen hat.

Kann bitte mal jemand die deutschen Talkshows der letzten Wochen durchsehen und Namen nennen?

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