Panamas eigener Virus

Es ist bekannt, dass das Coronavirus mutiert, verschiedenste Varianten entstehen. Jetzt haben wir unsere eigene Version.

Eine Drehscheibe des Flugverkehrs zu sein, ist der Stolz von Tocumen International Airport in Panama City. Aber alles hat eben zwei Seiten. So wurde jetzt herausgefunden, dass in Panama vier verschiedene Linien des Virus aus den Vereinigten Staaten, drei aus Europa (Frankreich, Italien und Spanien) und eine aus Asien (vermutlich via Air China) eintrafen.

Dieses zeitgleiche Aufeinandertreffen mehrerer Linien hat nun zu einer neuen, für Panama typischen Abstammungslinie geführt, die als A2 PAN bezeichnet wird, wie gestern der Direktor des Gorgas Memorial Institute gegenüber der Zeitung LaEstrella erklärt.

Das Institut ist benannt nach William C. Gorgas, einem US-General, unter dessen medizinischer Führung Malaria und Gelbfieber in der Kanalzone erfolgreich bekämpft und der Kanalbau erst ermöglicht wurde.

Der Artikel beschreibt, dass 4 der tradionellen Coronavirusstämme nur Grippe verursachen, wohingegen drei weitere aggressiver und tödlicher sind. Dazu gehört das aktuelle Sars-CoV-2 Virus, dessen weltweite Infektionszahlen die anderen beiden (Sars-CoV-1 und Mers-CoV) weit überstiegen hat. Es sieht so aus, als ob die Letalitätsrate geringer sein wird, aber das wird verlässlich erst zum Ende der Pandemie festzustellen ein.

Der Artikel vermittelt mir den Eindruck, dass es regional unterschiedliche Versionen des Virus in großer Zahl gibt und von einem generellen Abflauen noch nicht die Rede sein kann.

Als wir am 10. Februar aus Deutschland hier ankamen, waren am Flughafen Tocumen schon flächendeckende Kontrollen der Einreisenden eingerichtet. Das hat, zusammen mit dem Stopp der AirChina-Flüge aus Houston, sicher zum beherrschbaren Verlauf im Land geführt.

Die aktuellen Zahlen lassen eine schnelle Reaktivierung allerdings eher nicht erwarten.

Eine deutsche Übersetzung des LaEstrella-Artikels kann hier abgerufen werden.

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Gezielte Tötung

Panama hat aufgrund einer Lancet-Studie und darauffolgender WHO-Empfehlung vor 2 Wochen die Verabreichung von Hydroxy/Chloroquin eingestellt. Hier ist der Hintergrund:

Vor Monaten schon hat Präsident Trump auf Grundlage erster positiver Ergebnisse das bewährte Malariamittel Hydroxy/Chloroquin gegen den Chinavirus empfohlen und die FDA als zuständige Behörde angewiesen, eine Ausnahmegenehmigung für diesen ursprünglich nicht vorgesehenen Einsatzfall zu erteilen.

Und sofort meldeten sich Mediziner, warnten vor ernsthaften gesundheitlichen Risiken – bei einem Medikament das seit Jahrzehnten in Milliarden Stück in den Malariagebieten der Welt verabreicht und von Tropenreisenden prophylaktisch eingenommen wird. Das war nur der erste Versuch, etwas offensichtlich deshalb zu diskreditieren, weil Trump es erwähnt hatte.

Ungeachtet desssen wurden in aller Welt Testreihen gestartet, bis vor einigen Tagen im ehemals renommierten Fachjournal Lancet eine umfassende Studie erschien, die wiederum vor dem Einsatz von Hydroxy/Chloroquin warnt, dieses Mal also auf wissenschaftlicher Basis.

Die Mainstreammedien konnten sich kaum einkriegen, darauf hinzuweisen, was für eine lebensgefährliche Empfehlung der ungeliebte US-Präsident da ausgesprochen hatte. Typisch Trump eben.

Prompt schloss sich auch die WHO den Schlussfolgerungen der Studie an, Großbritannien und Frankreich unterbrachen eigene laufende Studien.

Bis vor wenigen Tagen drei der Autoren der Studie zurückzogen, aufgrund fragwürdiger Datenbasis. Quellen zufolge kamen die wesentlichen Daten alle aus einer Analytikfirma, die sie mit Hilfe von maschinellem Lernen und Künstlicher Intelligenz aufbereitet hat. Bei diesen Begriffen schlägt mein Bullshit-Meter schon immer weit aus. Genauer hinschauen ist angesagt.

Surgisphere ist eine Einmann-Unternehmen mit Sitz in einem Wohnhaus nahe Chicago. Die klinischen Quellen der Zahlen werden nicht genannt, und da, wo solche Daten abgerufen werden können, ist das Unternehmen unbekannt.

Betrug? Das weiß ich nicht und das interessiert mich auch wenig. Was auffällt ist. wie leichtfertig eine solche Studie akzeptiert (peer review?) und wie blitzschnell die Ergebnisse von allen Massenmedien widergekäut werden. Offensichtlich doch deshalb, weil sie, wie die Spiegel-Artikel des Herrn Relotius, in den vorfabrizierten Kontext vom unqualifizierten Präsidenten passen, den man dem leichtgläubigen Konsumenten seit Jahr und Tag einhämmert und der dafür auch noch bezahlt.

Und es funktioniert.

Die Autorität des Lancet und der WHO haben nicht nur zum Abbruch von Studien geführt. Hier in Panama, und sicher auch anderswo, hat man sofort die Behandlung mit diesen Mitteln ausgesetzt.

Wie viele Menschenleben mag diese skandalöse Aktion gekostet haben und noch kosten?

An was sonst erinnert mich das? Richtig, wissenschaftliche Studien zum Thema Klimawandel …

P.S. Wer Corona überlebt hat, hat gute Chancen, 100 zu werden. Hier ist mein Plan.

Das Recht des Volkes …

„Als die Abriegelungen in ganz Amerika begannen, taten die Texaner das, was die Texaner am besten können. Sie leerten die Regale aller Schusswaffenläden des Staates.“

So beginnt ein interessanter Artikel des Spectator darüber was mancherorts passiert, wenn der Staat die Freiheit seiner Bürger einzuschränken beginnt.

In Deutschland sind es Hygiene- und Grundgesetzdemos, wo Bürger ihren Unmut ausdrücken und in Panama passiert – nichts.

Wir haben hier einen sehr erfreulichen Rückgang bei Neuinfizierten und Intensivpatienten, aber die Gesundheitspolitiker führen ein strenges Regiment.

Ab heute darf ich zu meiner festgelegten Ausgangszeit, also dienstags, donnerstags und samstags von 11 Uhr bis 13 Uhr ausser Einkaufen auch noch allein um den Block spazieren. Meine Frau hat natürlich andere Ausgangstage. Lächerlich.

Und wenn ich bisher einiges Verständnis für die Politik im Land hatte, kann ich solches Mikromanagement nur noch als groben Unfug bezeichnen. Zum Glück können wir hier im Ressort außerhalb solcher Regeln agieren, bei Bedarf zum Strand wandern und auch im Meer baden. Aber eben illegal, sozusagen.

Die bewaffneten texanischen Milizen haben zwischenzeitlich den Tatoo-Shop von Jamie Williams und den Salon von Shelley Luther vor der Staatsmacht beschützt, die entgegen den Regeln geöffnet und damit sogar Änderungen der Politik befördert hatten.

Will ich bewaffnete Milizen hier in Panama haben? Eher nicht.

In Deutschland? Grundgesetz hochhalten scheint eher kontraproduktiv zu sein.

Quelle: bmi-bund.de

Bin ich ein Waffennarr? Kein bisschen, auch wenn ich eine AK-47 immer noch mit geschlossenen Augen auseinandernehmen und zusammensetzen kann.

Aber ernsthaft: ich habe heute mal das Dokument des Herrn Kohn aus dem BMI quergelesen. Beeindruckend professionelle Arbeit und deutlicher Beleg dafür, dass es in der Ministerialbürokratie qualifizierte und pflichtbewusste Leute gibt, an der Spitze der Ministerien und anderswo längst nur noch unqualifizierte Laiendarsteller sitzen, die im Ernstfall einer Bedrohung nichts anderes beherrschen als CYA – den eigenen Arsch zu retten.

Das sollte den Bürgern Angst machen.

Deutschland hatte mit Corona bisher viel Glück, und das ist gut so. Ein ziemlich gut aufgestelltes Gesundheitssystem und keine hunderttausende einreisender Chinesen. Ob es auch gelingt, die nachfolgende ökonomische und soziale Krise halbwegs erfolgreich zu bewältigen, hoffe ich.

Mit Rückblick auf Euro, Klima, Migration und Energie bin ich alles andere als optimistisch. Man meinte eben andere Prioritäten setzen zu müssen: Radwege, Gendersprech und Unisex-Toiletten sind nur wenige Beispiele.

Der Berichterstatter aus Texas war sich auch nicht sicher, ob das mit den Milizen weiter gutgeht. Ziemlich zufrieden konstatierte er aber, dass er in Houston schon wieder im Straßencafe Margarita schlürfen konnte, anders als seine Kollegen in NYC und Washington D.C.

Quelle: liquor.com

Unerwünschte Nebenwirkungen

Die Coronastatistik Panama sieht vernünftig aus und es gibt einen Plan zur Wiedereröffnung des Landes. Die Etappen sind bis auf eine noch nicht terminiert und man kann nur hoffen, dass diese schüchternen ersten Schritte nicht gleich zu einer Verschlechterung und damit zum Zurückrudern führen.

Gestern wurde ja ein wichtiger erster Schritt gemacht: es darf wieder Alkohol gekauft werden. Neues Wort: Ich gehe alkoholen©

In einigen Regionen machen die Bürgermeister nicht mit und bleiben beim sog. Trockengesetz, was einige unserer Freunde, die in und um Coronado wohnen, dann auch weiter auf dem Trockenen sitzen lässt. Tut mir echt leid, aber besser ihr als wir.

In unserer Provinz sind die betreffenden Supermarktregale wieder frei und man kann nach Herzenslust auswählen, alles da. Allerdings darf man nur ein Sixpack oder eine Flasche von was auch immer kaufen. Zum Glück haben wir jeden Tag zwei Stunden Einkaufszeit und da kann schon mal mehr als ein Laden aufgesucht werden.

Im Sinne der Nichtverbreitung des Virus ist diese Mengenbeschränkung allerdings reines Gift. Wir hatten beschlossen, nur einmal pro Woche einzukaufen und damit die potentiellen Virenquellen, Supermarkt und seine Besucher, weitgehend zu meiden.

Die nun ausgesprochene Alkoholeinkaufsmengenlimitierung (AEKML) macht unsere Vorbildliche Virenvermeidungsstrategie (VVVMS) nun schlagartig obsolet, denn natürlich muss jetzt jeden Tag Alkohol eingekauft und die Vorräte wieder aufgefüllt werden. Ob die Strategen im Gesundheitsminsterium das bedacht haben? Mit unerwünschten Nebenwirkungen sollte man sich dort doch auskennen.

Beim Schlangestehen vor dem Supermarkt stolperte ich auf Twitter über einen Link zu Spiegel Online, den ich seit ca. 15 Jahren nicht mehr freiwillig lese. Der Artikel setzte sich irgendwie kritisch mit F4F auseinander, glaube ich. Mir reichte schon die Einleitung:

Quelle: spiegel.de

Einleitend entschuldigt sich der Herr Blome gleich mal. Also in etwa: „ich werde jetzt was gegen die Klimahysterie sagen, aber ich möchte trotzdem einer von den Guten bleiben.“

Übrigens gibt es ja inzwischen auch schon Coronaleugner. Wirklich schlimm da drüben.

Dann kommt es knallhart:

  1. Erderwärmung ist ein Fakt.
  2. menschengemacht

Ich glaube das schon mal fast genau so von Frau Dr. Merkel gehört zu haben – was es nicht besser macht.

Das Bild zeigt 4.540 Jahre globale Temperaturentwicklung. Muss man das kommentieren? Haben Journalisten, wie Herr Blohme, die jeden Quatsch nachplappern, in ihrer Schulzeit auch pausenlos für oder gegen irgend etwas protestiert, statt Unterricht?

Es gibt außer den historischen Aufzeichnungen (s.o.) inzwischen unzählige wissenschaftliche Arbeiten aus neuerer Zeit, die gravierende Fehler der bisherigen Klimamodelle aufzeigen und deren Erkenntnisse in die nächste Modellgeneration einfließen werden. Die EU muss sich deshalb beeilen, ihren Green Deal noch rechtzeitig unter Dach und Fach zu bekommen.

Man kann nur hoffen, dass die Coronakrise die dafür geplanten Mittel aufbraucht.

Über den (Corona)Berg?

Ja, es ist suboptimal, hier in der sechsten Woche in einer Art Hausarrest zu sitzen, wenn auch faktisch im Freien und mit Meerblick. Und ja, ich glaube nicht, dass es ohne diese Einschränkungen so glimpflich verlaufen wäre.

Das bestätigt aktuell auch das Gesundheitsministerium: „Hochrechnungen … vom 23. März bis zum 2. Mai zeigten ein dramatisches Szenario, da zwischen 24.017 und 122.474 Infektionsfälle von Covid-19 und zwischen 240 und 1.224 Todesfälle erwartet wurden. Zum 2. Mai lag das reale Szenario bei 7.090 Infektions- und 197 Todesfällen.“

Update: heute, am 7. Mai sind es 7.868 und 225 Fälle.

Da auch die sog. Reproduktionszahl stabil unter 1 liegt, werden nun erste Schritte zurück zur Normalität angekündigt. Alles in allem, gut gemacht, Panama. Bisher …

Und nein, ich bin alles andere als obrigkeitshörig. Aber mit Epidemien kämpft die Menschheit seit Jahrhunderten und der Umgang damit ist eine Spezialrichtung der Medizin, die Epidemologie. Wer als Regierungschef oder Gesundheitsminister Verantwortung für Leben und Gesundheit von Millionen Bürgern hat, kommt nicht ohne deren Rat aus. Aber diese Medizinmänner sind nicht allwissend und lernen bei jeder Epidemie dazu. Auch der Spruch „3 Experten, 4 Meinungen“ ist ja nicht ohne Wahrheit, so dass am Ende die Entscheidung doch wieder bei der Exekutive liegt. Die Tatsache, dass Fachminister heute nach Parteibuch statt Qualifikation berufen werden, ist dabei nicht hilfreich.

Und dann gibt es in diversen Foren und Nutzergruppen noch die Schlaumeier mit wenig bis gar keiner Ahnung, aber ganz starker Meinung. Kann man natürlich haben. Dann aber Sprüche loszulassen, wie „Panama hat sich zum Polizeistaat entwickelt und scheidet als Auswanderungsziel nun aus“ sind grober Unfug, aber auch nicht unnütz. So bleibt uns hier die Zuwanderung einiger Knalltüten erspart.

Noch ein Vergleich: Schweden wird ja überall wegen seiner liberalen Vorgehensweise als Vorbild hingestellt. Nach letzten Informationen hat Schweden jetzt 3.000 Todesfälle überschritten, bei 10.5 Mio. Einwohnern.

Panama mit seinen 4,5 Mio. Einwohnern hätte nach dem schwedischen Modell nicht 225, sondern 1.300 Tote …

Corona-Monatsbilanz April

Am 7. April hatte ich zum Thema Corona in Panama geschrieben, „dass wir … bei knapp unter 8.000 Fällen am Monatsende landen … sollte eher besser werden, wenn der Trend anhält.“

Die heutige Pressekonferenz hat für den letzen Tag des Monats 6.532 Infektionsfälle gemeldet, 188 Patienten sind verstorben und in Intensivpflege befinden sich derzeit 86 Patienten. Das ist ziemlich erfreulich und aufgrund dieser Entwicklung sollte das kommende dann auch das letzte Wochenende mit Ausgangssperre sein. Offizielle Verlautbarungen gibt es dazu aber noch nicht.

Unter dem Motto PanamaSolidario werden in sozialen Schwerpunkten und abgelegenen Gebieten seit einiger Zeit Lebensmittel verteilt und Schecks ausgegeben. Von Betroffenen wurden in den letzten Tagen an einigen Stellen aber auch Straßensperren errichtet, um Aufmerksamkeit und notwendige Hilfe zu bekommen.

Neben der staatlichen Unterstützung finden sich auch immer wieder Unternehmen und Privatpersonen, die in unterschiedlicher Weise helfen. Gut so.

Im starken Kontrast dazu berichtet die Presse von Fällen, wo selbst Regierunsmitglieder profitieren, wenn benötigte Geräte und Materialien ohne Ausschreibung und massiv überteuert beschafft werden. Ich bin gespannt, wie der Präsident mit solchen Herausforderungen umgeht.

Es ist höchste Zeit, dass wieder Normalität einkehrt, Kinder in die Schulen und Erwachsene an die Arbeit gehen können, Geld in die Familienkassen kommt.

… und wir wieder am Strand Corona trinken können.

Nachtrag: nachdem ich weiter oben von korrupten Regierungsmitgliedern geschrieben und das Posting schon online gestellt hatte, habe ich am Rande die makellos frisierte und immer-noch-Bundesministerin Giffey in einer Talkshow-Runde sitzen sehen. Die Dame also, zu deren Promotionsarbeit es massive und fundierte Plagiatsvorwürfe gibt, deren Ehemann wegen Betrugs aus dem Beamtenverhältnis entfernt wurde …

#Langbesserlebigkeit mit Covid-19 ff.

Es sieht so aus, als ob uns diese und nachfolgende Plagen, in jedem Fall aber ihre gesundheitlichen, sozialen und ökonomischen Folgen einige Zeit begleiten werden. 

Stellen wir uns darauf ein.

Dabei ist es Zeitverschwendung, epidemologischen Laien zuzuhören, die ihre unfundierten Meinungen absondern. 

Etwas anders ist es mit den Entscheidungsträgern in der Politik. Die haben meist qualifizierte Ratgeber und sind letztlich auch für Ergebnisse verantwortlich. Man muss nicht jeder angeordneten Maßnahme zustimmen, aber auch nicht heimlich den Revoluzzer spielen und seine Mitmenschen gefährden.

Das gilt ausdrücklich nur für gesundheitlich/ epidemologische Maßnahmen, nicht für die darauf aufsetzenden sozialistischen  Gesellschaftsumgestaltungsmodelle der üblichen Verdächtigen.  

Was können und müssen wir selbst tun?

Organismus stärken

Nicht neu ist, dass Menschen mit Vorschädigungen für jeden Virus ein leichteres Opfer sind, alt oder nicht. Also, wie schon im vorigen Kapitel angedeutet und eigentlich eine Selbstverständlichkeit: Gesundheitsstatus vermessen und permanent optimieren. 

Dazu werden im nächsten #Langbesserlebigkeit-Posting ganz konkrete Empfehlungen gegeben. 

Nächster Schritt: Infektionen vermeiden

Hier die drei wichtigsten Maßnahmen: Hygiene, Hygiene, Hygiene. Das hat sich seit hundert Jahren bewährt und wird immer gelten. 

Mehr noch: Mund, Nase und Augen schützen.

Hotspots vermeiden und Abstand zu mutmaßlichen Verbreitern halten. 

Hilft uns Technologie dabei? 

Wenn wir für längere Zeit mit Schutzmaßnahmen leben müssen, werden wir eine Vielzahl von Mitteln sehen, die uns das Leben einfacher machen können. Wird es bald ohne Maske im Alltag gehen?

Am kritischsten scheint der direkte Zugang über die Nase zu sein. Dieser könnte mit temporär in die Nasenlöcher eingeschobenen Mini-Filtern unauffällig blockiert und in sicherer Umgebung wieder entfernt werden. 

Die Aufnahme des Virus durch den Mund scheint mir weniger kritisch zu sein, wenn man konsequent durch die Nase atmet. Möglicherweise reicht es im Alltag, regelmäßig den Mund mit Spülung oder Spray zu desinfizieren. Oder spezieller Kaugummi? 

Man geht davon aus, dass Coronaviren auch über die Augen eindringen können. Dagegen ist eine eng sitzende photochrome Sonnenbrille geeignet, eine Sonnenbrille also, die im Innenraum hell ist und sich in der Sonne verdunkelt.

Sind solche Maßnahmen nicht übertrieben? Nein. Auch mit Millionenaufwand gebaute medzinische oder Hochtechnologie-Reinräume werden durch die kleinste Schlampigkeit kontaminiert. Betrachte in der Pandemiekrise den eigenen Körper als einen solchen „Reinraum“, in den nichts unkontrolliert eindringen darf.

Ausgesprochen strittig ist das Thema Kontaktverfolgung mittels Smartphone. 

Ohne Details der unterschiedlichen Ansätze zu beleuchten, gilt für mich:

  • Quarantäne-Überwachung ja
  • Dauerverfolgung nein. 

Symptome früh bekämpfen

Mediziner betonen, dass die frühzeitige Einnahme von Medikamenten, beim ersten Auftreten von Symptomen, kriegsentscheidend ist. Dazu muss jeder selbst Rat holen, was hilfreich und verfügbar ist, es für den Ernstfall bereitlegen. Beispiele sind Avigan, Hydroxychloroquine, Ivermectin, Remdesivir. Natürlich auf eigene Verantwortung.

Krisensicher werden

Prepper werden künftig mehr ernstgenommen werden und wir alle sollten ein Prepper-Gen entwickeln. Hier sind die ersten Fragen, um künftige Krisen aller Art zu überwinden: 

  • Wo lebe ich mit meiner Familie krisensicher?
  • Wie sind Wochen und Monate ohne Not zu überstehen?
  • Wie wird krisensicheres Einkommen bzw. Reserven generiert? 

Es ist verlockend, sobald als möglich einfach weiterzumachen, wie vorher. 

Und es ist falsch. 

Als am 11. September 2001 islamistische Terroristen Jetliner in das World Trade Center crashten, war mir klar, dass künftig auch die undenkbarsten Szenarien nicht mehr ausgeschlossen sind. Schwarze Schwäne, die Alltag werden.

Das bedeutet, vertieft über den Sinn des Lebens nachzudenken, Prioritäten neu zu setzen und insgesamt aufmerksamer, aber nicht ängstlicher zu werden. 

Eyes open, no fear”, so endet das tägliche Video einer Community, die sich sehr ensthaft und wissenschaftlich fundiert mit kosmischen Katastrophen befasst. www.suspicious0bservers.org  

Bleibt gesund.

Höhepunkt in Panama und die teuflische Rolle Chinas

Gestern hat es erstmals in diesem Jahr wieder geregnet, die grüne Jahreszeit beginnt.

Markiert es zugleich den Höhepunkt der Coronakrise im Land und wie wird die Rückkehr in den Normalzustand aussehen?

Und was wissen wir inzwischen über die Quelle und das Agieren Chinas?

Die Neuinfektionszahlen der letzten Tage lauten: 260 – 166 – 72 – 102. Unter den 1.800 Genesenen befindet sich auch diese 99-jährige Dame, eine gute Nachricht für viele Senioren, die nicht multiple Gesundheitsprobleme haben.

Quelle: prensa.com

Das ist ein deutlicher Trend, der die strengen Quarantänemaßnahmen zu rechtfertigen scheint. Diese waren zunächst bis heute angesetzt. Das Land wartet nun auf die nächsten Schritte und mögliche erste Entspannung.

Hoffen wir mal, dass die Regierung bei der Lockerung und Revitalisierung der Wirtschaft eine ebenso glückliche Hand hat.

Die Multi-Trillion-Dollar-Frage ist nun: Woher kam der Virus und wer bezahlt den Schaden?

Meine primäre Informationsquelle ist der War room Pandemic, ein tägliches und außerordentliches journalistisches Format, das als Podcast und auf einer Vielzahl Rundfunksender, via youtube und Twitter Millionen Menschen weltweit erreicht und, mit Untertiteln versehen, auch den chinesischen Firewall überwindet.

Stephen K. Bannon, Trumps Wahlkampf- und einige Zeit strategischer Berater hat dieses Format während des Impeachment-Prozesses geschaffen und frühzeitig erkannt, dass der Ausbruch in Wuhan in eine Pandemie umschlagen wird, in der wie im Krieg agiert werden muss. Deshalb passt der Begriff war room. In jeder Episode werden dort wirkliche Insider aus Medizin, Politik, Wirtschaft, Finanzindustrie und China zugeschaltet, was die Sendung zu einer Informationsquelle erster Güte macht.

Nachdem es zuerst um Infektionen und Maßnahmen sowie die Reaktion der Politik ging, bewegt sich der Schwerpunkt nun zur Ursache und zur Revitalisierung der US-Wirtschaft.

Es ist offensichtlich, dass die China-Euphorie der letzten zwei Dekaden in bestimmten Kreise dazu geführt hat, die hässliche Seite Chinas komplett auszublenden. Die billigen Preise Made in China haben zu unglaublichen Profiten einerseits, zum Verlust von Millionen Arbeitsplätzen in den USA andererseits geführt.

Das Vorgehen der Kommunistischen Partei Chinas in dieser Krise war hinterhältig und extrem gefährlich. Nachdem längst klar war, dass es eine Übertragung von Mensch zu Mensch gibt, hat die Führung in Peking das nicht nur verheimlicht, sondern auch die willfährige WHO eingespannt und seelenruhig chinesische Bürger weiter in alle Welt reisen lassen.

Dieser Virus ist nicht gezielt, sondern durch Schlamperei aus einem der beiden Wuhan-Labore entsprungen, aber das Verhalten der Führung in Peking hat es zur Biowaffe gemacht. Nicht China ist schuld, sondern die kommunistische Partei Chinas. Das chinesische Volk leidet darunter mehr noch, als der Rest der Welt.

Du zweifelst? Nun, als die chinesische Führung wusste, dass in Wuhan etwas grob schiefgelaufen war, und bevor man warnte, wurde in aller Welt im großen Stil Schutzausrüstung eingekauft und nach China transportiert.

Wir werden in den nächsten Monaten sehen, wie große Unternehmen ihre Zulieferer in der VR China schrittweise ablösen, essentielle Bestandteile von Endprodukten im eigenen Land oder zumindest nicht mehr in China fertigen lassen. Globalisierung wird neu definiert werden.

Die KPCh wird erhebliche Probleme bekommen, das Volk weiterhin mit Konsum ruhigzustellen und hoffentlich schnellstens hinweggefegt werden – „the biggest killing machine in history“ (Steven Mosher)

Quelle: cfr.org

Geopolitisch wird neu sortiert werden. China war auf dem Weg zur Weltmacht, mit zunehmend aggressivem Verhalten. Das ist vorbei.

Taiwan, ausgeschlossen auf Druck der VR China, wird triumphal in die Weltgemeinschaft zurückkehren.

Schon gibt es erste Stimmen, China wegen Verstoß gegen internationale Abkommen schadenersatzpflichtig zu verklagen und ggf. Chinas Guthaben in der Welt zu pfänden.

Ach ja, wer war es eigentlich, der lange vor der Krise die Rückholung von Arbeitsplätzen und das Ende der Abhängigkeit in ein Regierungsprogramm geschrieben und mit der Umsetzung begonnen hat?

  • Obama?
  • Biden?
  • Merkel?
  • keiner von denen?

Spannende Zeiten. Her mit dem Popcorn!

Stabile Entwicklung?

Der Präsident der Republik Panama hat heute in einer Pressekonferenz gesagt, dass man noch lange nicht über den Berg sei und gemeint, dass es manchen Leuten wohl an gesundem Menschenverstand fehlt. Er erwähnte zwei markante Verstöße gegen das Ausgangsverbot am Wochenende: eine Rooftop-Party Jugendlicher und eine Hochzeitsfeier, mit allem was dazu gehört. Beide wurden von der Polizei aufgelöst.

Wir sind derzeit bei einem 3-Tage-Durchschnitt von 8% täglichem Zuwachs an Neuinfektionen angekommen. Meine Projektion ergibt, dass wir damit bei knapp unter 8.000 Fällen am Monatsende landen. Das sah anfangs viel schlechter aus und sollte eher besser werden, wenn der Trend anhält. Zu den guten Nachrichten gehört auch, dass per heute 69 Genesene gemeldet wurden. Hier sind die Zahlen der letzten 3 Tage:

Ich denke, wir sehen jetzt das Resultat der schon 2 Wochen andauernden und bereits verschärften Ausgangssperre, die nicht lustig ist, aber wirkt. Wer das als Angriff auf seine persönliche Freiheit betrachtet, sollte nochmal kurz nachdenken. Von Ecuador lese ich, dass dort Leichen auf den Straßen liegen, weil man mit dem Abtransport nicht nachkommt. Genau eine solche Situation werden wir in Panama wohl nicht erleben.

Gesundheitsministerium und Polizei, neben anderen, informieren den ganzen Tag via Twitter. Dazu gehört auch, dass letztere nicht nur für Ordnung sorgen und Verstöße ahnden, sondern auch Lebensmittelpakete in sozial schwache und abgelegene Siedlungen liefern.

Ein Zeitungsartikel von heute beschrieb, wie Tiere die Ausgangssperre nutzen, um die Stadt zu bevölkern. Eine Freundin hat auf dem Weg zum Supermarkt dann das hier gesehen, mitten in der Hauptstadt!

Quelle: Manuela Maria Jähne-List

Abwarten und vorausdenken

Die Zahlen von gestern abend waren so, dass ich keine Lust zum Bloggen hatte. Hier sind sie:

Quelle: panamaamerica.com.pa

Es bedeutet, dass der Anstieg leicht zu- statt abgenommen hat, was mir als Verkünder guter Nachrichten natürlich nicht gefallen kann. Andererseits habe ich vor wenigen Tagen geschrieben, dass wir wohl einige Tage auf dem erreichten Niveau verharren werden, bevor es aufwärts- bzw. abwärts geht mit den Neuzugängen an Infektionsfällen.

An Diskussionen, ob die eingeleiteten Maßnahmen richtig sind, beteilige ich mich nicht. Was heute als vorbildlich gilt, kann morgen schon wieder anders aussehen. Keiner hat das perfekte Rezept. Das Vorbild Singapore meldet gerade heute, dass man nun doch in eine Art lock-down wechseln wird.

Alle fahren in dieser Krise auf Sicht: Staaten, Unternehmen, Bürger. Und der gesundheitlichen Krise folgt auf dem Schritt eine wirtschaftliche, eine Finanz- und möglicherweise eine gesellschaftliche Krise, die sich in jedem Land unterschiedlich zeigen und auswirken werden.

Gestern habe ich eine Meinung gelesen, die Panama wegen der derzeit strikten Regelungen schon als künftigen Polizeistaat sieht, nicht mehr als Auswanderungsziel. Grober Unfug.

Meine Prognose ist, dass Panama die Krise wirtschaftlich und gesellschaftlich besser überstehen wird, als viele andere:

Der gesellschaftliche Zusammenhalt beruht auf dem verwurzelten und ausgeprägten Familiensinn.

Die Wirtschaft basiert auf Logistik- und Finanzdienstleistungen, Landwirtschaft, Bergbau und auch Tourismus. Dabei wird man Einschnitte sehen, aber diese Branchen werden schneller wieder funktionieren, als man komplexe Lieferketten in Autoindustrie oder Maschinenbau wieder in Gang setzen kann.

Aber es geht noch weiter: schon jetzt wird in Europa nach mehr Steuern und Vermögensabgaben gerufen, die Krise zum Durchpeitschen grüner Wirtschaftsmodelle und für tiefgehende staatliche Eingriffe genutzt.

Mit dieser Entwicklung werden noch mehr Leistungsträger ihr Heil in der Flucht suchen oder zumindest einen Plan B etablieren wollen. Glücklich, wer das schon getan hat, denn mittels Wegzugsbesteuerung wird versucht werden, diese unabkömmlichen Finanzierer im Land zu halten.

Auch ob Panama weiterhin Offshore-Einkommen unversteuert lassen kann und ob Deutschland nicht Steuerpflicht an Staatsbürgerschaft bindet, ist offen und würde natürlich Konsequenzen für jede Zukunftsplanung haben. Aber wie ich schon immer sage: man wandert aus für mehr Freiheit und nicht für weniger Steuern. Wenn beides zusammengeht, dann ist es eben so. Zwinkersmiley.

Mit der Kombination aus dem Libertado– und Oceanview42-Konzept arbeitet mein Lifestyle-Unternehmen Luckxus Promotions gerade an einem aktualisierten schlüsselfertigen Konzept für die genannte Zielgruppe und dank Ausgangssperre gibt es genügend Zeit dafür.

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