Dichter und Denker

„Mittlerweile gehen uns Verschwörungstheoretikern die Verschwörungen aus – sie werden alle wahr“ schreibt ein Kommentator unter dem Artikel zu Merkels Bundes-Lockdown auf TichysEinblick. (hier, Zugang ggf. mit „Ich unterstütze bereits“ erlangen, und dies gelegentlich auch tun)

Der Gesetzentwurf ist dem Artikel angefügt und man sieht ganz schnell, woher er kommt:

Unter C. Alternativen steht „Keine“. Alternativlos also, wo habe ich das schon mal gehört?

Wird aber noch besser. Die Exekutive, in Form des Bundeskanzleramts, gibt dem Parlament als eigentlichem Gesetzgeber folgendes an die Hand:

Die Exekutive schreibt der Legislative also ein Gesetz vor, dass diese dann beschließen und die Exekutive wiederum mit der Umsetzung beauftragen möge. Wenn ich mich ausnahmsweise mal bei Wikipedia schlau mache, steht dort folgendes:

In einer repräsentativen Demokratie bilden die Parlamente die Legislative. sowie Die Legislative ist zuständig für die … Gesetzgebung … sowie für die Kontrolle der Exekutive.

Nirgendwo steht, dass die Exekutive der Legislative vorzuschreiben hat, was diese zu beschließen hat. Wenn aber doch, könnte man auf diese Weise doch die Legislative, also den Bundestag, komplett einsparen, Gesetze nur noch im Bundeskanzleramt ausdenken und sogleich in Kraft setzen. Würde kaum mehr auffallen. Nennt sich Diktatur.

Weiter unten steht dann u.a., dass

(7) Die Grundrechte der körperlichen Unversehrtheit (Artikel 2 Absatz 2 Satz 1 des Grundgesetzes), der Freiheit der Person (Artikel 2 Absatz 2 Satz 2 des Grundgesetzes), der Freizügigkeit (Artikel 11 Absatz 1 des Grundgesetzes) und der Unverletzlichkeit der Wohnung (Artikel 13 Absatz 1 des Grundgesetzes) werden eingeschränkt und können auch durch
Rechtsverordnungen nach Absatz 5 eingeschränkt werden.

Dieses nicht einmal vom Parlament initiierte Gesetz schränkt dann freihändig eine Reihe von grundgesetzlich garantierten Rechten, also Grundrechten, ein.

Was ist eigentlich an den zwei Worten „grundgesetzlich garantiert“ misszuverstehen?

Und jetzt schauen wir uns einfach mal den Ausgangspunkt, den Anlass für dieses Gesetz und derartige Einschränkungen an: es ist der sog. Inzidenzwert. Eine Zahl also, die positive Testergebnisse zu Infektionsfällen macht und mit der Testzahl beliebig gesteuert werden kann, da das Ergebnis nicht ins Verhältnis zur Testzahl gesetzt wird.

Viele Tests –> viele Fälle –> hohe Inzidenz –> strammer Lockdown. Ganz einfach also.

Und an dieser Stelle muss mal der Corona-Chefideologe zitiert werden: „… dass ich in 6 von 10 Fällen, auch wenn der Test negativ ist, trotzdem eine Infektion habe“ sagt Karl Lauterbach in einer der unzähligen Talkshows zum Thema.

Nun, dann weiss ich, wie ziemlich viel Geld eingespart werden kann, nämlich indem man statt zu testen einfach eine Münze wirft. Dabei liegt man statistisch nur bei 5 von 10 Würfen falsch. Besser als bei 6.

Vollständigkeitshalber sei angemerkt, dass er von Antigen-Tests gesprochen hat. Also die, mit denen jetzt jeder Bundesbürger jeden Tag möglichst mehrmals getestet werden soll.

Quelle: tagesspiegel.de

Generell hat Karl Lauterbach ja zu Tests insgesamt und zu deren Ergebnissen ein besonderes Verhältnis, wie er hier erklärt:

„Jetzt weiss man ja ganz genau, dass die Zahlen die wir jetzt bekommen im Prinzip Fakezahlen sind, weil, es wird zu wenig getestet, es wird zu wenig gemeldet … weil, die sind einfach zu niedrig.“

Zahlen also, die nicht einem gewünschten Ergebnis entsprechen, sind schon allein aus diesem Grund Fakezahlen.

Ganz zum Schluss ziehe ich den Vorschlag mit der Münze zurück. Wegen Provisionen und so.

Die nächste Pandemie – was tun?

The Libertarian Institute hat hier 16 einfache Regeln aufgelistet, wie man nur mit gesundem Menschenverstand die nächste Corona-Pandemie angeht. Einiges davon lässt sich für das eigene Verhalten adaptieren. Ich habe die Punkte nicht einfach übernommen, sondern kompakt zusammengefasst:

  1. Grossveranstaltungen, öffentliche Verkehrsmittel, sonstige Menschenansammlungen und schlecht belüftete Räume meiden oder Maske tragen
  2. Die Jungen und Gesunden ihr Leben leben lassen, deshalb Strände, Parks, Spielplätze usw. offenhalten
  3. Fenster offenhalten oder Lüftungssysteme nutzen, Aktivitäten ins Freie verlagern und so viel wie möglich Zeit im Freien verbringen
  4. Telemedizin statt Arztbesuch für Verdachtsfälle. Puls-Oximeter und Thermometer zur Überwachung derselben und von positiv Getesteten
  5. Besonderer Schutz für gefährdete Gruppen

Das sind die für das persönliche Verhalten wichtigen Regeln. Weitere Punkte befassen sich mit Quarantäne usw., sind hier nicht relevant.

Der Punkt mit den gefährdeten Gruppen birgt die eigentliche Sprengkraft. Wir haben es hier und heute mit Gesellschaften zu tun, in denen ein großer Teil übergewichtig ist, mit allen daraus resultierenden Erkrankungen.

Und so findet sich auf einmal der quietschvergnügte 30-jährige mit seinem Großvater in der Coronavirus-Risikogruppe, nur weil er einen BMI von 30 und Pre-Diabetes hat. Zeit etwas zu tun, bevor die nächste Welle anrollt.

Guter Einstieg wäre es, mein neues eBook „Der 100-Jahre-Plan“ zu lesen, das ich im nächsten Post kurz vorstelle und zum Gratis-Download verlinke.

Also wiederkommen.

#Langbesserlebigkeit mit Covid-19 ff.

Es sieht so aus, als ob uns diese und nachfolgende Plagen, in jedem Fall aber ihre gesundheitlichen, sozialen und ökonomischen Folgen einige Zeit begleiten werden. 

Stellen wir uns darauf ein.

Dabei ist es Zeitverschwendung, epidemologischen Laien zuzuhören, die ihre unfundierten Meinungen absondern. 

Etwas anders ist es mit den Entscheidungsträgern in der Politik. Die haben meist qualifizierte Ratgeber und sind letztlich auch für Ergebnisse verantwortlich. Man muss nicht jeder angeordneten Maßnahme zustimmen, aber auch nicht heimlich den Revoluzzer spielen und seine Mitmenschen gefährden.

Das gilt ausdrücklich nur für gesundheitlich/ epidemologische Maßnahmen, nicht für die darauf aufsetzenden sozialistischen  Gesellschaftsumgestaltungsmodelle der üblichen Verdächtigen.  

Was können und müssen wir selbst tun?

Organismus stärken

Nicht neu ist, dass Menschen mit Vorschädigungen für jeden Virus ein leichteres Opfer sind, alt oder nicht. Also, wie schon im vorigen Kapitel angedeutet und eigentlich eine Selbstverständlichkeit: Gesundheitsstatus vermessen und permanent optimieren. 

Dazu werden im nächsten #Langbesserlebigkeit-Posting ganz konkrete Empfehlungen gegeben. 

Nächster Schritt: Infektionen vermeiden

Hier die drei wichtigsten Maßnahmen: Hygiene, Hygiene, Hygiene. Das hat sich seit hundert Jahren bewährt und wird immer gelten. 

Mehr noch: Mund, Nase und Augen schützen.

Hotspots vermeiden und Abstand zu mutmaßlichen Verbreitern halten. 

Hilft uns Technologie dabei? 

Wenn wir für längere Zeit mit Schutzmaßnahmen leben müssen, werden wir eine Vielzahl von Mitteln sehen, die uns das Leben einfacher machen können. Wird es bald ohne Maske im Alltag gehen?

Am kritischsten scheint der direkte Zugang über die Nase zu sein. Dieser könnte mit temporär in die Nasenlöcher eingeschobenen Mini-Filtern unauffällig blockiert und in sicherer Umgebung wieder entfernt werden. 

Die Aufnahme des Virus durch den Mund scheint mir weniger kritisch zu sein, wenn man konsequent durch die Nase atmet. Möglicherweise reicht es im Alltag, regelmäßig den Mund mit Spülung oder Spray zu desinfizieren. Oder spezieller Kaugummi? 

Man geht davon aus, dass Coronaviren auch über die Augen eindringen können. Dagegen ist eine eng sitzende photochrome Sonnenbrille geeignet, eine Sonnenbrille also, die im Innenraum hell ist und sich in der Sonne verdunkelt.

Sind solche Maßnahmen nicht übertrieben? Nein. Auch mit Millionenaufwand gebaute medzinische oder Hochtechnologie-Reinräume werden durch die kleinste Schlampigkeit kontaminiert. Betrachte in der Pandemiekrise den eigenen Körper als einen solchen „Reinraum“, in den nichts unkontrolliert eindringen darf.

Ausgesprochen strittig ist das Thema Kontaktverfolgung mittels Smartphone. 

Ohne Details der unterschiedlichen Ansätze zu beleuchten, gilt für mich:

  • Quarantäne-Überwachung ja
  • Dauerverfolgung nein. 

Symptome früh bekämpfen

Mediziner betonen, dass die frühzeitige Einnahme von Medikamenten, beim ersten Auftreten von Symptomen, kriegsentscheidend ist. Dazu muss jeder selbst Rat holen, was hilfreich und verfügbar ist, es für den Ernstfall bereitlegen. Beispiele sind Avigan, Hydroxychloroquine, Ivermectin, Remdesivir. Natürlich auf eigene Verantwortung.

Krisensicher werden

Prepper werden künftig mehr ernstgenommen werden und wir alle sollten ein Prepper-Gen entwickeln. Hier sind die ersten Fragen, um künftige Krisen aller Art zu überwinden: 

  • Wo lebe ich mit meiner Familie krisensicher?
  • Wie sind Wochen und Monate ohne Not zu überstehen?
  • Wie wird krisensicheres Einkommen bzw. Reserven generiert? 

Es ist verlockend, sobald als möglich einfach weiterzumachen, wie vorher. 

Und es ist falsch. 

Als am 11. September 2001 islamistische Terroristen Jetliner in das World Trade Center crashten, war mir klar, dass künftig auch die undenkbarsten Szenarien nicht mehr ausgeschlossen sind. Schwarze Schwäne, die Alltag werden.

Das bedeutet, vertieft über den Sinn des Lebens nachzudenken, Prioritäten neu zu setzen und insgesamt aufmerksamer, aber nicht ängstlicher zu werden. 

Eyes open, no fear”, so endet das tägliche Video einer Community, die sich sehr ensthaft und wissenschaftlich fundiert mit kosmischen Katastrophen befasst. www.suspicious0bservers.org  

Bleibt gesund.

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