Bildungsreform hier – Klimanotstand dort

In Panama tagt derzeit das Netzwerk für Bildung in Lateinamerika (Reduca) und die Teilnehmer erklären Bildung als den Schlüssel zu Wohlstand in der Region, fordern eine Transformation der schulischen Ausbildung.

Zeitgleich dazu tagen die Mitglieder des EU-Parlaments in Brüssel und erklären den Klima-Notstand für den Kontinent.

Das fällt mir dazu spontan ein:

Und das scheint der Plan zu sein:

Und falls es irgendwie nicht aufgeht, dann einfach diesem Vorbild folgen:

„Unser Projekt ist wegen dem Klimawandel gescheitert.“

Dass immer mehr Probleme der Klimamodelle auftauchen, scheint die Politik nicht zu stören:

„Die verstärkte Erwärmung der Arktis wurde in den CMIP5 Modellen möglicherweise überschätzt.“

Möglicherweise nicht nur das. Hier ist, was die Klimamodelle als externe Einflüsse berücksichtigen:

Und das ist das Gesamtbild:

Quelle: Suspicious0berservers

Hochenergetische Partikel, Felder und Spektren werden ausgeblendet, damit sogar stillschweigend dem menschgemachten Anteil zuaddiert.

Und bevor solche Fakten der Öffentlichkeit bekannt werden können, hat man längst Notstandsgesetze etabliert, die unter dem Einfluss der Medien freudig begrüßt werden.

Da fragt man sich doch, was die vermeintlich bessere Bildung in den Ländern der EU wert ist, wenn dort die Lemminge hinter all den Weltuntergangspropheten herhüpfen, wie im Mittelalter. So lächerlich.

Genug davon?

Dann Koffer packen und besser leben in Panama.

Fehlender Regen bringt Panama in den Ausnahmezustand

Normalerweise setzt hier um den 15. April die Regensaison ein, mit heftigen Regenfällen insbesondere im Gebirge, das Panama auf voller Länge durchzieht.

In diesem Jahr ist das noch nicht passiert, hier an der Pazifikküste haben wir letzte Woche mal für 2 Stunden den ersten Schauer dieses Jahres gehabt.

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Nach 4 Monaten Trockenzeit sind aber die Wasserspeicher weitgehend leer: Lago Bayano im Osten und der Fortuna-Stausee im Westen des Landes.

 

fortuna_pg

(Bild: http://www.panama-guide.com)

Dramatische Auswirkungen hat das derzeit auf die Stromerzeugung, weil ca. ein Drittel mittels Wasserkraft erzeugt wird. Und die Stausseen sind fast leer.

Kein Wunder, dass Präsident Martinelli beim Lateinamerika Gipfel vor 2 Wochen US-Präsident Obama um die Lieferung von Flüssiggas zu den aktuell sehr niedrigen Preisen gebeten hat. Damit kann bezahlbare und saubere Energie erzeugt werden, mit erschwinglichen Investitionen.

Noch kein Problem gibt es mit der Trinkwasserversorgung und dem Kanal, der sozusagen von Regenwasser gespeist wird.

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