Thema Unternehmensnachfolge im Unternehmer-Radio

Was hat Unternehmensnachfolge mit Panama zu tun?

Ganz klar, viele Unternehmer können sich erst ein neues Domizil suchen, wenn sie ihr Unternehmen, und manchmal ihr Lebenswerk, in gute Hände gegeben haben.

Das Unternehmen attraktiv machen und geeignete Nachfolger finden, ist aber genau so schwer wie es sich anhört und wird in vielen Fällen nicht optimal gelöst.

Kernproblem ist, dass viele Unternehmer sich nur ungern und zu spät mit dem Thema Nachfolge befassen, nicht erkennen dass dieser zentrale Bestandteil ihres Vermögens entsprechend entwickelt und zum Verkauf nochmals extra aufgehübscht werden muss.

Deshalb haben sich Philipp und Danilo vom Unternehmer-Radio des Themas in professioneller Weise angenommen. Bisher sind schon mehr als 70 Interviews mit Unternehmern, Nachfolgern und Experten als Podcast verfügbar.

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Mehr als 70 Interviews – das ist eine beeindruckende Sammlung sehr persönlicher Erfahrungen und perfekt geeignet, den eigenen Nachfolge-/Übernahmeprozess zu optimieren.

Viele dieser Interviews habe ich mir angehört. Außerdem haben Danilo Manca und Philipp Degen eines mit mir geführt. Das hat Spaß gemacht und ich teile es gern.

Hier.

Wer sein Unternehmen in Europa erfolgreich verkauft hat, weiß wie es geht und kann sich in Panama etwas Neues aufbauen.

Viel Erfolg.

besserpanama als Buch bei Amazon

Irgendwie wollte ich schon immer mal ein Buch schreiben, bin aber nie über die ersten Seiten hinausgekommen. Jetzt hat es geklappt.

Mit diesem Blog gibt es inzwischen eine solide Grundlage für ein oder sogar mehrere Bücher über mein bevorzugtes Land. Mit „besserpanama – ein Land zum Leben“ liegt jetzt der erste Teil mit ausgewählten Blogposts im deutschen Amazon-Shop.

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Noch vor dem Sommer gedenke ich den zweiten Teil „besserpanama – Ein Land für Unternehmer“ zu publizieren.

Später wird auf jeden Fall noch folgen „besserpanama – Ein Land mit Historie“ und möglicherweise der letzte Teil „besserpanama – ein Land mit Zukunft“.

Während das eBook nur €9,95 kostet, sind die Produktionskosten für ein Taschenbuch ziemlich hoch, was den Preis von €24.45 erklärt.

Beide Versionen haben ca. 140 Seiten, viele schöne Bilder und wer alles schon im Blog gelesen hat, will es vielleicht verschenken. Hier ist der Link und danke für das Interesse.

Abenteuer in der Karibik

Unwiderstehliche Überschrift, obwohl wir erst heute hier auf Isla Bastimentos angekommen sind und es so abenteuerlich nicht werden wird.

Losgefahren sind wir heute früh von Boca Chica, nordwärts zur Panamericana, dort Richtung David. Im Ort Chiriqui biegt die Strecke dann von der Panamericana ab und es geht in die Berge, Richtung Karibik. Ca. 70 km bis Almirante.

Wir haben traumhaftes Wetter und der Vulkan Barú grüßt aus der Ferne.

Die Temperatur ist inzwischen von 30 auf 19°C gefallen und wir kommen am Fortuna-Stausee vorbei, der einen wichtigen Beitrag zur Energieversorgung Panamas leistet. Dann haben wir den höchsten Punkt des Gebirges und die Wasserscheide zwischen Pazifik und Karibik passiert, es geht bergab.

Wir fahren zuerst bis Chiriqui Grande. Nicht gerade ein Traumziel, aber hier beginnt die Trans-Panama-Pipeline, ursprünglich für den Transport des Erdöls aus Alaska gebaut, derzeit für Erdöl aus Venezuela genutzt, das an die Pazifikküste bei Puerto Armuelles transportiert und von dort in Richtung China verschifft wird. Gegenleistung für Milliardenkredite um den „Sozialismus des 21. Jahrhunderts“ so lange wie möglich am Leben zu halten.

In Almirante wird das Auto bei Leiza abgegegeben, die auf ihrem Grundstück unmittelbar vor dem Fährhafen bestimmt 30 bis 40 PKW dicht gedrängt unterbringt, dafür je $3 kassiert. Schlüssel bleibt auch da, weil immer wieder umrangiert werden muss.

Im Hafen von Almirante stapeln sich die Kühlcontainer mit Chiquita-Logo. Und das ist auch schon alles, wofür Almirante bekannt und wichtig ist. Für wenige Dollar buchen wir das nächste Boot zur Isla Colon, der Hauptinsel des Bocas del Toro Archipels. Die Überfahrt dauert eine knappe halbe Stunde und wir steigen dann sofort in ein Boot zur Isla Bastimentos, wo wir in Tio Tom’s Guest House gebucht haben.

Onkel Tom ist Preuße, wie man leicht hören kann und einer unserer Freunde vom deutschsprachigen Stammtisch. Mit seiner Frau Ina hat er über die Jahre aus einem Schrottgebäude ein ansehnliches Gästehaus über dem Wasser gemacht. Der ganze Komplex ist aus Holz gebaut, teils mit Brettern die aus aufgegebenen Projekten stammen. Mit acht Zimmern,  überdachtem Biergarten, Anlegestelle mit Hängematten, Tauch-Stützpunkt und Tom’s Kochkünsten ist das ein beliebter und gut gebuchter Anlaufpunkt nicht nur für deutsche Gäste.

Wir haben Zimmer #5. Geräumig, mit großem Bett, privatem Bad und zwei großen Fenstern, die wir auch nachts offen lassen. In der ersten Nacht zieht ein heftiger Wind auf und lässt die leichten Vorhänge waagerecht ins Zimmer stehen. Eine willkommene Erfrischung. Und dann geht ein tropischer Regen los, es schüttet. Das weit überstehende Dach und die schräg hochgeklappten Fensterläden verhindern eine Überschwemmung im Zimmer. Klasse. Nach 10 Minuten ist das Spektakel vorbei, wiederholt sich später in der Nacht noch zwei Mal.

Nach dem ausgezeichneten Frühstück besichtigen wir zuerst Tom’s Froschsammlung und sehen zum ersten Mal die winzigen Pfeilgift-Frösche. Halb so groß wie die Kuppe meines kleinen Fingers und bunt gefärbt.

frosch

So eingestimmt, nehmen wir ein Wassertaxi zum bekannten Red Frog Beach. Der ist 15 Minuten entfernt, auf dem Weg umfahren wir weitläufige Mangrovenwälder, die hier typisch sind.

Eingangs liegt eine Marina mit einer Vielzahl Yachten. Von der Anlegestelle geht es über einen Holzsteg durch die Mangroven zur Lobby des Red Frog Resorts und von dort quer über die Insel zur Nord- und Seeseite: ein karibischer Traumstrand erwartet uns, der beim letzten Sturm allerdings einiges an Ausdehnung an das Meer verloren hat.

Von Tom wissen wir, dass es entlang dieser Küste einige Strände gibt und wir machen uns sinnbildlich auf die Socken, um sie zu erkunden. Das ist nicht so einfach, weil die Strände schmal sind, es immer wieder natürliche Hindernisse, wie Felsnasen oder angeschwemmte Bäume gibt. Und der Fußweg durch den Wald steht weitgehend unter Wasser. An einer Stelle versinke ich bis über die Knöchel und habe Probleme meine Crocs anzubehalten. Meine Frau hat weniger Glück und die Brandung entreißt ihr die Sonnenbrille. Normaler Verschleiß für Küsten-Bewohner und Strand-Wanderer.

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Meer, Strand und der tropische Regenwald geben eine wirklich wildromantische Stimmung, allerdings ist es nicht einfach, in der heftigen Brandung ruhige Badebuchten zu finden. Klappt aber und wir halten es stundenlang aus.

Am späten Nachmittag kehren wir noch im La Rosa Beach Club ein, um etwas zu essen und einen Drink zu nehmen, dann geht unser Boot wieder zurück. Insgesamt sind wir fast 8 km gelaufen, genug Fitness für ein paar Tage.

Wir haben Glück und von Ankunft am Dienstag bis Abfahrt am Donnerstag nur schönes Wetter. Selbst die Tour über die Berge, in beiden Richtungen, beschert uns großartige Ausblicke. Auf dem Weg zurück nach Almirante sehen wir übrigens die Fram wieder, das Hurtigruten-Schiff, das vor knapp einer Woche im Kanal direkt an uns vorbei gezogen ist.

Unser Auto steht ohne Kratzer in Leiza’s prall gefülltem Autopark und wir machen uns auf den Rückweg. Am Donnerstag nachmittag kommen wir zu Hause an, haben insgesamt ca. 1100 km zurückgelegt und viel Spaß gehabt.

3 Passagen in 30 Minuten

Nur mal kurz am Kanal in Gamboa vorbeischauen, so wie wir das immer mal tun. Und am Freitag hatten wir dann innerhalb von nur 30 Minuten diese Passagen:

  • ein Flüssiggas-Tanker auf dem Weg von Asien nach Hause an die Golfküste
  • ein Viermaster, als Relikt aus vergangener Zeit
  • ein Hurtigruten-Schiff, auf halbem Weg zwischen Antarktis und Arktis.

 

 

Alles so schön Grün bei euch

Wenn jemand dir Angst macht, gehe davon aus, dass er dich beherrschen will.

Angst vor Atomkraft, Autos, Deutschland, Diskriminierung aller Art, Diesel, Feinstaub, Fracking, Gedichten, Gentechnik, Kapitalismus, Klartext, Klimawandel, Nazis, Rassisten, Regenwaldabholzung, Trump, Unkrautmittel, weißen Männern … u.v.m.

Und nach diesem Prinzip bestimmen Leute die in ihrer Jugendzeit wie Jürgen Trittin die „Bibel“ des Massenmörders Mao Tse Tung in ihrer Tasche trugen, die Pflastersteine auf Polizisten warfen wie Joschka Fischer, die wie Daniel Cohn-Bendit eine Neigung zur Pädophilie oder wie Volker Beck zu harten Drogen haben, wie Claudia Roth und Kathrin Göring-Eckhard keinerlei berufliche Qualifizierung aufweisen können, oder die Schwester von Conchita Wurst (Satire!), seit Jahrzehnten die deutsche Politik.

Und werden gewählt, weil sie irrationale Ängste verbreiten.

 

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Die Folgen sind Zerstörung traditioneller Werte wie Familie und Heimat, der deutschen Sprache und der über Generationen hart erkämpften Meinungsfreiheit, einer stabilen und erschwinglichen Energieversorgung, einer wunderschönen Naturlandschaft, einer ideologiefreien Forschung.

Dafür bekommt das Land grenzenlose Zuwanderung, Fahrverbote, Gender-Schwachsinn, idiotische Sprachregelungen, Monokulturen, Unisex-Toiletten, Zensur, usw.

Lautstark wird jeder Andersdenkende wahlweise zum Nazi oder Rassisten erklärt und man fährt damit immer noch zweistellige Wahlergebnisse ein. Nicht nachvollziehbar.

Da kommt mir die lateinamerikanische Alltags-Korruption ja doch wie das wesentlich kleinere Übel vor.

Nachtrag: Bin gerade dabei meine Verbindungen mit Facebook zu bereinigen bzw. zu kappen. Wer also Benachrichtigungen zu diesem Blog über Facebook bekommt, bitte trotzdem bei mir bleiben. Danke vielmals.

 

Abschied leicht gemacht

Wer weit von seiner alten Heimat entfernt lebt, nutzt meist das Internet um informiert zu bleiben. Meine anerzogene Abneigung gegen gleichgeschaltete Medien hat nun schon längst dazu geführt, meine Mainstream-Quellen auf n-tv und Welt Online zu reduzieren, wobei erstere wegen ihrer ständigen Beiträge zu Dschungelcamp, Kardashians und ähnlichem Müll schon lange auf der Abschussliste standen. Und heute haben sie es geschafft.

In einem Bericht zum Mörder der Freiburger Studentin steht unverblümt:

  • Der Täter ist ein schlechter Mensch.
  • Die gibt es überall.
  • Wer diesen Fall mit dem frauenverachtenden Islam oder der gesetzwidrigen Immigrationspolitik in Verbindung bringt, ist ein Rassist.

Also ich.

Gegen diese Art von Journalismus war der berüchtigte Karl-Eduard von Schnitzler des DDR-Fernsehens ein Waisenknabe.

Ciao n-tv.

 

 

Loblied auf meinen HP Pavilion

Jeden Tag, von 9 bis in den späten Abend läuft mein Arbeitstier, ein HP Pavilion HDX. Nicht dass ich den ganzen Tag davor sitze, aber es ist mein primäres Arbeitsgerät, immer wenn etwas „zu Papier“ gebracht werden muss. Zum Beispiel dieses Posting.

Für den HDX habe ich mich damals entschieden, weil er leistungsfähig genug schien, ein paar Jahre durchzuhalten, mit 51 cm Bildschirmdiagonale eine komfortable Darstellung erlaubt und prinzipiell tragbar ist, obwohl ich das noch nie getan habe.

 

notebookchecknet

Quelle: notebookcheck.net

Mit Intel Core2 Duo Prozessor, getaktet mit 2,2 MHz und 2 GB RAM war das damals eine gute Maschine und mit 1.800 Euro nicht gerade preiswert. Als nach 6 Jahren Betrieb Windows, trotz Optimierung, immer langsamer wurde, habe ich problemlos auf Ubuntu umgestellt und seitdem läuft das Ding wieder wie eine Nähmaschine.

Jetzt, nach knapp 10 Jahren wird der Bildschirm von den Rändern her langsam grau, was aber das Arbeiten noch nicht beeinträchtigt.

Eigentlich erstaunlich, wie lange solche Technik sinnvoll nutzbar ist, wo doch immer von Schnelllebigkeit geredet wird. Auch beim Tablet bin ich erst bei #2, wohingegen ich schon 2 Smartphones im Salzwasser versenkt habe und inzwischen bei #5 oder 6 bin. Dies natürlich der Tatsache geschuldet, dass dort die Entwicklung doch viel schneller vonstatten geht und ich als IT Profi das kennen und ausprobieren will.  Gut für Apple.

Also, danke HP und ihr werdet beim Nachfolgegerät demnächst wohlwollend in die Auswahl einbezogen.

 

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