Hochsaison

Freitag vor Weihnachten – und wir haben heute drei Sunwing-Maschinen am Playa Blanca Airport (MPSM), die Weihnachtsurlauber aus dem kalten Kanada bringen.

Sheraton, Riu und Playa Blanca Resort werden die all-inclusive Urlauber freundlich aufnehmen und bewirten.

Sonne, Meer und Palmen sind schon da.

Allen Lesern und insbesondere den Followern dieses Blogs danke ich für ihre Treue und anhaltendes Interesse. Im Gegenzug werde ich auch in 2019 versuchen, eine informative und unterhaltsame Lektüre bereitzustellen.
Ganz ohne erfundene Geschichten und Fakenews. Ehrenwort.

Und somit kann dieser Blog auch bedenkenlos weiterempfohlen werden.

Ein wunderschönes Weihnachtsfest und ein glückliches 2019, wo immer Ihr alle seid.

Photo by Deena on Pexels.com

Noch kein Weihnachtsgeschenk?

Jedes Jahr das gleiche Problem.

Und hier ist die Lösung:

edition besserpanama

Panamakanal mit Rekordeinnahmen

Den Rekordbetrag von 1,7 Mrd. USD hat die Panamakanal-Behörde (ACP) für das abgelaufene Geschäftsjahr an die Staatskasse überwiesen. Nicht schlecht für ein Land mit gerade mal 4 Mio. Einwohnern.

Der Ausblick ist positiv, weil man nach Kanalerweiterung nun auf 1200 ha ein neues Logistikzentrum entwickeln will, für Trocken- und Gefriergut, Ro-Ro- und LNG-Terminal u.v.m.

Für touristische Zwecke plant man neben dem Kreuzfahrt-Terminal eine Seilbahn, die hoch über den Schleusen von Cocoli und Miraflores schweben soll, als perfekte Ergänzung zu den Ausblicken welche die Kanalbrücke #4 an der Pazifikeinfahrt in einigen Jahren bieten wird. 

Quelle: prensa.com

Momentan bereitet sich Panama auf die Weltjugendwoche inklusive Papst-Besuch Ende Januar vor und im Mai wird dann ein neuer Präsident gewählt.

Es wird spannend 

 

Ewiges Eis, mitten im Tropenparadies

Vergangenen Montag hat die Lufthansa-Maschine von Frankfurt nach Panama City einen kleinen Schlenker über Aruba und entlang der kolumbianischen Karibikküste gemacht, warum auch immer.

Das hat uns dann einen Blick auf die Sierra Nevada de Santa Marta und die 5775 Meter hohen Gipfel des Pico Simon Bolivar und Pico Christobal Colon beschert.

Ewiges Eis nur 27 km von der kolumbianischen Karibikküste und 670 km von Panama City entfernt. 

Was für ein Bild!

Der unschlagbar HERTZliche Kundenservice

UPDATE: Hertz hat seine unverschämte Rechnung ohne Erklärung oder Entschuldigung auf Null korrigiert. Geht doch.

Eigentlich wollte ich nicht schon wieder über HERTZ schreiben, aber die Jungs lassen mir keine Wahl. Es ist unglaublich!

Quelle: commons.wikimedia.org

Es ist der 26. November, wir steigen aus der LH 485 und begeben uns direkt zum HERTZ-Goldservice. Überraschung, unser 3er BMW ist noch nicht da, weil wir eine halbe Stunde zu früh sind. Der Servicemitarbeiter schlägt vor, einen gerade verfügbaren Ford Kuga AWD zu nehmen und mit Blick auf Schnee und Eis im Thüringer Wald scheint mir das eine brauchbare Option zu sein. Also akzeptiert.

„Der ist aber nicht in der vorbezahlten Kategorie?“ frage ich und der Kollege am Schalter bestätigt es. „Dafür dürfen Sie ihn mit leerem Tank zurückbringen.“ Das klingt vernünftig und wir fahren frohgemut davon.

Als wir den Kuga kurz vor 23 Uhr am 9.12. zurückbringen, ist niemand da, der übernimmt. Und einen Tag später haben wir die Abrechnung im Email-Postfach. 

Da wir das Fahrzeug, wie abgesprochen, fast leer abgestellt haben, macht HERTZ eine neue Rechnung auf und will zum Originalbetrag 378 Euro (!) zusätzlich haben. Das sollte sich in einem Telefonat mit dem Kundenservice einfach klären lassen, denke ich. 

Nach 10 Minuten Wartezeit habe ich einen Herrn Wagner im Servicecenter Dublin an der Strippe und erkläre den Sachverhalt. 

„Der Kundenservice wird hier überhaupt nichts tun. Solche Vereinbarungen gibt es bei HERTZ nicht. Und wenn der Kollege das getan hätte, stünde es im Vertrag oder er hätte es im System vermerkt.“ 

Zusammenfassung: Der Mitarbeiter an der Fahrzeugausgabe lügt Kunden an und der Mitarbeiter des sog. Kundenservice lehnt es geradeheraus ab, daraus entstandene Probleme zu klären. Was für ein Dreamteam … 

Natürlich werde ich das nicht bezahlen. Mal sehen, wie es ausgeht. 

Doppelleben mit Hertz

Nachdem ich hier ja schon erleichtert geschrieben habe, dass ein fähiger Hertz-Hotline-Mitarbeiter mein Problem gelöst hat, war das wohl verfrüht.

Quelle: quotesgram.com

Ein Blick auf meine Kreditkartenabrechnung zeigt mir nämlich, dass ich nun gleich 2 Autos wirksam bei Hertz reserviert habe, eines für €668 und ein weiteres identisches für €538. Beide am selben Tag gebucht, für den selben Zeitraum – und natürlich hatte ich dem Mitarbeiter an der Hotline von der anscheinend erfolglosen Buchung erzählt.

Allerdings hätte es noch schlimmer kommen können, aber sein erster Vorschlag, mir das gleiche Auto für €701 anzudienen, wurde nicht umgesetzt. Dann hätte ich drei Reservierungen mit drei unterschiedlichen Preisen und unterschiedlichen Freikilometern gehabt.  

Meine Lehre ist, dass ich nicht wieder mit Vorauszahlung buche. Der magere Preisvorteil ist es nicht wert, sich bei Fehlbuchungen stundenlang mit dem Rückholen des zuviel gezahlten Geldes befassen zu müssen.  

Liebe Hertz-Chirurgen. Wie wäre es eigentlich mal mit einer simplen Plausibilitätsprüfung? Da ich in beiden Reservierungen als einziger Fahrer angemeldet bin, ist es doch eher unwahrscheinlich, dass ich im gleichen Zeitraum zwei gleiche Autos nutzen will, oder? 

Wenn ich mal ganz viel Zeit habe, werde ich vielleicht mal testen, wie viele Buchungen das System im gleichen Zeitraum und für ein gleichartiges Fahrzeug erlaubt, ehe eine Art Fehlermeldung kommt. Drei? Fünf? Fünfhundert? So viele wie es Hertz-Autos in Deutschland gibt?

Ich bin gespannt. Und wahrscheinlich mache ich einen solchen Stresstest ohne Vorauszahlung. 

Kleinkram zu Thanksgiving

Nur gute Nachrichten: das 91er Benzin für unseren Subaru wird morgen um einen Nickel billiger, kostet dann noch $.732 pro Liter oder € 0,64.

Der Benzinpreis ist hier an den WTI-Marktpreis der Vorwochen gekoppelt und wird dementsprechend angepasst. Das geht in beide Richtungen, derzeit erfreulicherweise nach unten. 

Den naheliegenden Deutschland-Vergleich spare ich mir mal.

Die hiesige Tourismus-Behörde hat jetzt beschlossen, die zentrale Pazifikküste des Landes als Riviera Pacifica zu vermarkten. 

Das ist ein abwechslungsreicher Küstenstreifen von ca. 70 km, zwischen Punta Chame und Rio Hato.

Vom zugehörigen Flugplatz sind heute nachmittag ca. 200 Urlauber bei Regenwetter zurück nach Montreal geflogen. Dort werden sie bei -10°C landen.

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