ESTA widersprüchlich

Trotz Lufthansa-Direktflug nach Panama werden wir zum Jahresende auf dem Weg von Frankfurt nach Panama City wieder einmal über San Juan/Puerto Rico fliegen. Und da das U.S. Territorium ist, muss man bei der Einreise eine gültige ESTA haben.

Und genau heute flattert eine Email von Homeland Security ins Haus. Man teilt uns mit, dass eine unserer ESTA Genehmigungen in den nächsten 30 Tagen ungültig wird.  Kein großes Problem, ein Antrag ist in 10 Minuten ausgefüllt.

 

DHS

 

Ich stolpere aber schon beim ersten Schritt.

Da steht:

Folgende Informationen werden von jedem (1) nicht-einwandernden Besucher (2) ohne Besuchervisum verlangt, der (3) kein Staatsbürger eines der Länder in der Auflistung von 8 CFR 217.2 ist.  

In der genannten Auflistung finden sich alle normalen Länder, inklusive Deutschland, aber nach der Anleitung gilt das nicht für uns, weil wir EIN und nicht KEIN Staatsbürger eines dieser Länder sind. Also nicht für uns. Sehr komisch.

Umschalten auf Englisch und hier ist der Originaltext:

The following information is required of every (1) non-immigrant visitor (2) not in possession of a visitor’s visa (3) who is a national of one of the countries [1] listed in 8 CFR 217.2.

Da steht also „who IS a national of …“ und im Deutschen „der KEIN Staatsbürger von … ist“. Das genaue Gegenteil also. Nicht witzig.

Da kann man nur inständig hoffen, dass das Department of Homeland Security anderswo sorgfältiger arbeitet.

Vorsorge – Brückenkopf in Panama

Es gibt einen neuen Typ von Auswanderern.

Bisher waren das immer Leute, die einfach neugierig auf die Welt sind oder solche denen es im Urlaub irgendwo so gut gefallen hat, dass sie da dauerhaft leben wollen. Dazu kamen die, denen das regulierte und vorgeplante Leben einfach zu langweilig wurde, die echten Aussteiger.

Seit ca. 2 Jahren erkunden auch Leute das Thema Auswanderung, die mit den politischen Verhältnissen in Europa nicht mehr zufrieden sind, es nicht mehr als ihre Heimat erkennen und bestimmte unerwünschte Entwicklungen für unumkehrbar halten. Wie Frau Merkel sagen sie „Das ist dann nicht mehr mein Land“, meinen damit aber etwas ganz anderes. Und es sind durchweg gestandene Leute mit gesundem Menschenverstand.

Auswanderer aus politischen Gründen – eine ziemlich neue Erscheinung.

Die klassischen Zielländer außerhalb Europas sind Kanada, USA, Australien. Panama ist aus Mangel an Information für die meisten nicht auf dem Radarschirm. Und genau deswegen wurde ja dieses Blog erfunden.

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Quelle: Panaviacion 


Wir haben gerade erst Leute hier gehabt, die genau dieser Kategorie entstammen, schon Kanada erkundet haben und Paraguay als weitere Option. Nach ihren 4 Wochen in Panama dürften diese Alternativen wohl vom Tisch sein und ich hoffe, dass sie darüber selbst mal in einem Post berichten werden. Die kurze und knackige Antwort auf die Frage „Wie war Panama?“ lautete „Alles positiv.“

  • Paraguay? Klar doch, wenn man Landwirt werden will, oder sich verstecken muss.
  • Kanada? Gute Wahl, wenn man die menschenleere Weite liebt oder Multikulti-Städte wie Toronto und Vancouver.
  • USA? Warum nicht, wenn man HighTech-Unternehmer ist und die Firma mehr abwirft als man ausgeben kann.
  • Australien? Wer wirklich alle Brücken abbrechen will, ist downunder gut bedient.

Warum Panama die bessere Wahl ist, wird in diesem Blog seit langer Zeit behandelt, bessere Bilder gibt es hier und mehr zu Investments hier.

Wenn ich von Brückenkopf rede, meine ich folgendes:

Sie kommen für 2 Wochen Urlaub nach Panama und finden heraus, ob das für Sie ein Ziel sein kann. Ich weiß die Antwort schon 😉

Während der Zeit oder beim nächsten Besuch sind 3 Dinge zu tun:

  • Firma gründen und Bankkonto eröffnen.
  • Daueraufenthaltsgenehmigung beantragen
  • Teileigentum an einem Strand-Apartment erwerben (8 Wochen Nutzung pro Jahr)

Im Paket kostet Ihre neue Homebase in den Tropen $50.000. Sie können beliebig oft ein- und ausreisen, Auto und Führerschein oder ein Boot erwerben, ihren evtl. endgültigen Umzug in Ruhe, gern auch über Jahre, vorbereiten. Oder Panama einfach als Ausgangspunkt zur Erkundung Lateinamerikas nutzen.

Das Teileigentum kann wieder verkauft und stattdessen gegen ein komplett eigenes Haus oder Apartment in der City, am Strand, in den Bergen oder gegen eine zünftige Farm eingetauscht werden.

Wenn das interessant ist, dann hier anschauen und Kontakt per Email aufnehmen: office(at)luckxus.com

 

 

Ein Immigrationsanwalt informiert:

Als Anwaltskanzlei in Panama sehen wir eine wachsende Zahl von Unternehmern in Online- oder Internet-Unternehmen wie Entwickler von Software und Anwendungen für mobile Plattformen oder einfach Einzelpersonen, die mit ihren Laptops arbeiten und sich auf der ganzen Welt bewegen, um Geschäfte zu machen wie auch Privatiers, die ihre finanzielle Privatsphäre bewahren, Vermögenswerte schützen und kumulieren sowie geschäftliche Flexibilität haben wollen.
Nun wird jedoch mittels aggressivem Marketing Einzelpersonen und Unternehmen vorgetäuscht, dass Permanente Residenz und Zweitpass einen Weg darstellen, um dem automatischen Austausch von Finanzinformationen zu entkommen.

Dubai, Dominica, Grenada, St. Lucia und andere bieten dazu großartige Programme an. Allerdings wird die Daueraufenthaltsgenehmigung allein nicht ausreichend sein, wenn die OECD Schlupflöcher schließen, Länder und dann auch Banken zwingen wird, mit Sorgfalt festzustellen, wo ihre Kunden steuerpflichtig sind.  

Wenn Sie eine Umsiedlung nur vortäuschen, wird es nicht funktionieren, sondern man muss nachweisen, dass man in dem Land auch tatsächlich lebt und insbesondere auch steuerlich registriert ist. Das Vorweisen einer Energie- oder Mobilfunkrechnung im neuen Land wird den Banken künftig nicht mehr ausreichen, um Finanzinformation nicht doch mit der alten Heimat auszutauschen.  

Deshalb sollte man planen, wie man in einem Land legal steuerlich ansässig wird, das politische Stabilität, gute Kommunikation, gute Infrastruktur und steuerliche Flexibilität bietet.

Warum kann das Panama sein?

 

Ganz einfach, Panama hat alles. Warmes Klima ganzjährig, Strände, Berge, leckeres Essen, schnelles Internet und weltweite Flugverbindungen, aber vor allem hat es Stabilität, als stolzes Mitglied einer kleinen ausgewählten Gruppe lateinamerikanischer Länder ( mit Chile, México, Brasilien und Peru), die Investment Grade haben.

Schon im März 2010 gab Fitch Ratings Panama die BBB-Bewertung mit einer positiven Perspektive. Seit 2010 wird der Investment Grade gehalten und verbessert. Die neuesten Ratings sind: Standard & Poor’s Bonität für Panama steht bei BBB mit stabilem Ausblick. Moody’s Bonität für Panama wurde zuletzt bei Baa2 mit stabilem Ausblick gesetzt. Fitchs Bonität für Panama wurde zuletzt bei BBB mit stabilem Ausblick gemeldet.

Zusätzlich,  solange ein solches Einkommen aus ausländischen Quellen stammt, ist es in Panama nicht steuerpflichtig. Es ist nicht einmal meldepflichtig bei der Steuerbehörde. Was bedeutet das? Es bedeutet, dass Panama ein Steuersystem hat, das auf dem Territorialen Prinzip der Besteuerung basiert. Dieses Prinzip, das Panama angenommen hat, bedeutet, dass nur in Panama generiertes Einkommen besteuert wird. Ein Unternehmen oder ein Individuum, das seine Aktivitäten außerhalb von Panama hat, bleibt legal unbesteuert. Ein Unternehmen oder eine Einzelperson hingegen, die einer Geschäftstätigkeit innerhalb Panamas nachgehen und damit Einnahmen erzielen, werden besteuert. 

Anmerkung des Bloggers: Was für ein gravierender Unterschied zu US-Bürgern, die ihr weltweites Einkommen unabhängig vom Wohnort oder Ort der geschäftlichen Aktivität deklarieren und versteuern müssen.
Nach § 694 Abs. 2 unserer Steuergesetzgebung werden zusätzlich die aus den folgenden Tätigkeiten abgeleiteten Einkünfte aus der panamaischen Quelle nicht besteuert:
a) Rechnungen von einem in Panama ansässigen Büro für den Verkauf von Waren oder Produkten für einen höheren Betrag, für den diese Waren oder Produkte gegen das in Panama ansässige Büro in Rechnung gestellt wurden, falls solche Waren oder Produkte nur nach außerhalb gehen. 
b) Transaktionen eines in Panama ansässigen Büro, die im Ausland komplettiert, verbraucht oder anderweitig wirksam werden.
c) Ausschüttung von Dividenden oder Beteiligungen von juristischen Personen, wenn solche Dividenden oder Beteiligungen aus Einkünften resultieren, die nicht im Gebiet der Republik Panama produziert wurden, einschließlich der Einnahmen, die sich aus den in den Buchstaben a) und b) dieses Absatzes genannten Tätigkeiten ergeben.
In diesem Sinne ist Panama der perfekte Ort um sich anzusiedeln, eine geschäftliche Basis zu etablieren und den Status als Steuerbürger zu schaffen, wobei dies aufgrund Territorialprinzip eben nicht automatisch Steuererklärung und Steuerzahlung bedeutet. 

Wie kann man nun in Panama steuerlich registriert werden? 
Der erste Schritt ist es, einen Aufenthaltsstatus zu erlangen. Dazu bietet Panama mehrere Programme an. 
Eines der beliebtesten Programme ist das Friendly Nations Visa, das es den Staatsangehörigen von 50 Ländern (u.a. fast ganz Europa) ermöglicht, ziemlich einfach eine dauerhafte Residenz in Panama zu beantragen. 

Der Einwanderer muss die wirtschaftliche Solvenz für die Einwanderungsbehörde und die beruflichen und wirtschaftlichen Beziehungen zur Republik Panama beweisen. Eine „Wirtschaftstätigkeit“ bedeutet, dass der Antragsteller eine Panama Corporation/ Company  besitzt (neu oder ein bestehendes Geschäft), wobei es Ausländern verboten ist, ein Einzelhandelsgeschäft zu besitzen. Um die wirtschaftliche Solvenz zu beweisen, muss der Ausländer ein persönliches Bankkonto in Panama eröffnen und ein Minimum von USD5.000  einzahlen (plus USD2.000 für jeden abhängigen Familienangehörigen).

Eine weitere Option ist es, „Professional Activity“ zu beweisen, indem man von einer panamesischen Firma angestellt wird, eine Arbeitserlaubnis erhält und in Panamas Social Security System registriert ist. Es gibt noch andere interessante Programme zum Erwerb des Ständigen Wohnsitzes, wie das Pensionado Visa (besser bekannt als das Rentnervisum) und das wirtschaftliche Solvenzvisum (benötigt eine Investition von mindestens USD300.000).

Um ein in Panama ansässiger Steuerpflichtiger zu werden und die diesbezügliche Bescheinigung zu erhalten, definiert Artikel 762-N des Steuergesetzes der Republik Panama wie folgt: „Als steuerliche Einwohner der Republik Panama gelten natürliche Personen, die im Staatsgebiet für mehr als 183 Kalendertage ….  in einem Geschäftsjahr oder dem unmittelbar vorangegangenen Jahr verbleiben. Ebenso gelten als steuerliche Einwohner der Republik Panama, jene natürlichen Personen, die ihren ständigen Wohnsitz im Gebiet der Republik Panama gegründet haben. Es gelten auch als steuerliche Einwohner der Republik Panama, juristische Personen, die nach den Gesetzen der Republik Panama gegründet wurden und über materielle Mittel der Leitung und Verwaltung im Panamaischen Gebiet verfügen. Ebenso gelten juristische Personen, die im Ausland tätig sind und über materielle Verwaltungs- und Verwaltungsorganisationen innerhalb des panamaischen Territoriums verfügen und die ordnungsgemäß im öffentlichen Register eingetragen sind, als steuerliche Einwohner der Republik Panama.“ Es gibt weiterhin eine Liste der Anforderungen, die in der Entschließung Nr. 201-0354 vom 13. Januar 2016 in Bezug auf die Erlangung der Steuerbescheinigung festgelegt sind.

Das Ziel ist es, den Nachweis zu erbringen, dass der Ausländer wirtschaftliche oder familiäre Bindungen an Panama hat, nachgewiesen durch Versorgungsrechnungen, Einkaufsbelege, Mietvertrag usw. um einer Bank in Panama, der Schweiz, Hongkong oder irgendwo in der Welt zu zeigen, dass man in Panama steuerpflichtig ist und deshalb Finanzinformationen nicht mit dem bisherigen Wohnsitzland zu teilen sind. Es spielt keine Rolle, wenn die Bank die Informationen mit Panama teilt, wenn das Einkommen, das Sie in diesen Bankkonten außerhalb von Panama erhalten, in Panama, nach dem Territorialen Prinzip der Besteuerung befreit ist.

Denken Sie also immer daran, dass eine vorgetäuschte Umsiedlung steuerlich nicht funktionieren wird.

Dieser Text stammt von der Anwaltskanzlei Cambra LaDuke & Co. in Panama City, die auf Immigration und Firmengründung spezialisiert ist. (www.cambraladuke.com)

Übersetzt mit Google und verhalten editiert.

Herzlich willkommen

Dieser Post bleibt an erster Stelle, neue Posts folgen darunter.

Janosch, Kanal, Hut und Panama Papers – das ist alles was viele mit Panama verbinden. Und Janosch hatte recht: Panama ist wirklich schön.

Als Urlaubsziel zum Erleben, oder als neues Ziel zum Leben.

Für alle, die als Aussteiger am Strand oder in den Bergen oder in einem Penthouse an der Avenida Balboa leben wollen. Und für alle, die sich irgendwo dazwischen einordnen.

Dieses Blog beschreibt die vielen Facetten des Lebens in Panama, welchen Einfluss die Nachbarländer in Lateinamerika oder auch der große Nachbar im Norden haben.

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Und da viele Leser hier sind, weil sie planen, Deutschland dauerhaft zu verlassen, wird auch gelegentlich auf die deutsche Politik Bezug genommen. Dabei muss niemand meine Sicht teilen, so wie mir Ihre Sicht völlig egal ist.

Nachdem wir in Europa, Asien und Amerika sorgfältig nach einem sonnigen Domizil gesucht haben, fiel die Entscheidung in 2008 zugunsten Panama – und das war gut so.

Lesen Sie weiter, teilen Sie den Inhalt mit Freunden und kommen Sie oft zurück.

 

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Zurück in der Sonne

Nach vier ereignisreichen Wochen in Deutschland, mit Familienfeier, Abi-Jahresfeier, Ostsee-Urlaub und Spargel essen hat uns die Lufthansa am Montag nachmittag wieder planmäßig in Panama eingeflogen. Und zur Einstimmung bekommen wir das volle Programm: Blick zu Las Perlas, Überflug Punta Chame und dann Amador, Kanaleinfahrt mit Brücke und die City Skyline in der Nachmittagssone.

Wir haben eine Menge schöne Zeit verbracht mit Familie und Freunden – und nun wieder Alltag am Pazifischen Ozean.  30°C und 100 km/h statt 5°C und 200 km/h.

Auf der Insel Rügen wollte ich mir unbedingt die Luxusquartiere von Prora anschauen, über die ich hier schon geschrieben hatte. Nachdem wir am ersten Tag bei Regensturm und 4°C unterwegs waren, kamen dann doch sonnige, wenn auch kühle Tage.

In Prora gab es außer einem einzigen Wegweiser zum „ehemaligen KdF-Bad“ keinerlei Werbung für irgendwelche Luxusapartments zu sehen. Auf dem Weg zu dem monströsen Bauwerk standen wir dann erstmal vor einem verschlossenen Tor. Kein Pförtner, keine Information, viele Graffiti. Nach einigen unentschlossenen Minuten näherte sich von hinten ein Auto und das Tor öffnete sich wie von Geisterhand.

Ein Teil des Komplexes vor uns ist Baustelle, der andere Teil ist fertiggestellt und mehr oder weniger bewohnt. Wir suchen Sales Office und Demo Apartment. Kein Hinweis nirgendwo. Die Klingelschilder an den verschlossenen Türen helfen auch nicht weiter. Als schließlich eine Dame aus dem Gebäude kommt, fragen wir nach. Von Sales Office und Demo Apartment weiß sie nichts, aber um die Ecke ist das Büro der Hausverwaltung.  Dort bekommen wir die freundliche Auskunft, dass alles verkauft sei und demnächst noch betreutes Wohnen einzieht. Sehen wir wirklich so bedürftig aus?

Die Visitenkarte des nicht anwesenden Vertriebskollegen stecken wir zwar ein, wissen aber schon, dass wir das nicht mehr brauchen. Wer, bitte schön, hat denn in diesem Umfeld noch Lust, ein sauteures Apartment zu erstehen?

Das Gelände verlassen geht genauso wie bei der Ankunft: warten auf ein Fahrzeug mit irgendeinem Geber zur Torsteuerung. Hat nur 10 Minuten gedauert.

Im Internet, wo sonst, finden wir dann ein schickes Hotel in dem Komplex, das wir vor Ort nicht entdeckt haben. Eigenartig …

Ansonsten ist die Insel und ihre Gastronomie sehr empfehlenswert. Herausheben will ich das „Pier32“ in Glowe, mit einer Speisekarte die schon beim Lesen das Wasser im Mund zusammenlaufen lässt und die Auswahl schwer macht.

Was beim Besuch in der alten Heimat auffällt, ist eine starke Polarisierung in politischen Fragen. Das geht verbissen quer durch Freundeskreise und einer meiner Blog-Follower hat mir letztens sogar ernsthaft geraten, nicht so „Deutschland-feindlich“ zu schreiben, sondern mich auf die Beschreibung von Sonne und Strand zu beschränken. Danke für den Hinweis, aber wie wir ja gelernt haben, schützt nicht mal das Schreiben von Kinderbüchern davor, heutzutage anzuecken.

Ich habe gelernt und glaube daran, dass Meinungsfreiheit eine der wichtigsten Errungenschaften unserer Zivilisation ist. Das gibt man nicht freiwillig auf und wenn eine Demokratie das nicht aushält, dann ist es keine.

Und nachdem ich eine Stunde den „Spiegel“ gelesen hatte, empfehle ich Abonnenten gelegentlich mal hier vorbeizuschauen. Broder, Lengsfeld, Maxeiner und andere stehen bei der „Achse des Guten“ für niveauvollen kritischen Journalismus.

Ich werde mich hier also weiterhin gelegentlich kritisch zur deutschen Politik äußern, zumal ein Großteil meiner Leser wegen der „Alternativlosigkeit“ von Eurorettung, Zuwanderungsspolitik und Energiewende ihre persönliche Zukunft längst anderswo plant.

Willkommen in Panama.

Ostertour

Ina und Tom haben zum Osterbrunch eingeladen. Also machen wir uns am Samstagmorgen auf den Weg nach El Cope, direkt am Eingang des Nationalpark Omar Torrijos.

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Quelle: wikipedia

Wir brauchen etwas länger als eine Stunde dorthin und treffen als letzte ein. Der Tisch ist einladend gedeckt und jeder der anwesenden 11 Freunde hat etwas beigetragen. Wir sitzen auf der Terrasse mit wunderschönem Ausblick in die Berge, genießen das Essen und das Gespräch.

Das geräumige Haus unserer gastgebenden Freunde ist in den Hang gebaut, auf ca. 500 Meter Höhe und mitten im Grünen.

Tom ist Landschaftsgärtner von Beruf, hat eine beeindruckende Kollektion an Bäumen und Kräutern, teils mit Aquaponik, aufgezogen. Das Ziel heißt Selbstversorgung und damit ist man schon weit gekommen.

Hier ein paar Bilder vom gedeckten Tisch, der Umgebung und vom Weg dahin:

 

Ganz anders als im Flachland regnet es hier oben in den Bergen auch während der Trockenzeit. Im Laufe des Tages gibt es einen ständigen Wechsel von Sonne, Wolken und Regen. Egal, wir sitzen geschützt und im Trockenen, die Zeit vergeht wie im Flug.

Unseren Gastgebern Ina und Tom ein herzliches Dankeschön, meinen Lesern hier ein Frohes Osterfest.

 

Keine Dauertouristen mehr in Panama

Wer in Panama leben wollte, ohne sich um eine Daueraufenthaltsgenehmigung (Residencia) zu bemühen, hatte es bisher ziemlich einfach:

Vor Ablauf des 6 Monate gültigen Touristenvisums mal kurz über die Grenze nach Costa Rica aus- und gleich wieder einreisen. Neues Visum und wieder 6 Monate Aufenthalt. Und dieses Procedere konnte man faktisch endlos wiederholen.

Bis jetzt. Wer nun die maximale Aufenthaltsdauer ausgenutzt hat, muss mindestens einen Monat außer Landes gewesen sein, bevor eine Wiedereinreise nach Panama möglich ist.

rorobruecke
Wichtig für europäische Panama-Einwanderer? Nicht so sehr. 6 Monate sind Zeit genug, um herauszufinden, ob das Land passt und den Immigrationsprozess zu beginnen. Und die Bewerber aus den meisten europäischen Ländern haben es leicht, im Rahmen des „friendly nations“ Programms den Residentenstatus zu erlangen.

Bienvenidos.

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