Abschied leicht gemacht

Wer weit von seiner alten Heimat entfernt lebt, nutzt meist das Internet um informiert zu bleiben. Meine anerzogene Abneigung gegen gleichgeschaltete Medien hat nun schon längst dazu geführt, meine Mainstream-Quellen auf n-tv und Welt Online zu reduzieren, wobei erstere wegen ihrer ständigen Beiträge zu Dschungelcamp, Kardashians und ähnlichem Müll schon lange auf der Abschussliste standen. Und heute haben sie es geschafft.

In einem Bericht zum Mörder der Freiburger Studentin steht unverblümt:

  • Der Täter ist ein schlechter Mensch.
  • Die gibt es überall.
  • Wer diesen Fall mit dem frauenverachtenden Islam oder der gesetzwidrigen Immigrationspolitik in Verbindung bringt, ist ein Rassist.

Also ich.

Gegen diese Art von Journalismus war der berüchtigte Karl-Eduard von Schnitzler des DDR-Fernsehens ein Waisenknabe.

Ciao n-tv.

 

 

Realitätsverlust?

Während Panama’s Ex-Präsident Ricardo Martinelli in US-Auslieferungshaft sitzt, hat eine aktuelle Emnid-Umfrage ergeben, dass Bundeskanzlerin Angela Merkel bei fast allen Themen als die fähigste deutsche Politikerin angesehen wird.

Tu feliz Alemania.

Aus der Ferne betrachtet, würde ich sagen, dass ihre Kompetenz in der Energiepolitik nur noch von der in Sachen Sicherheitspolitik übertroffen wird:

1 Mio. muslimische Männer im besten Kampfesalter, darunter eine Vielzahl „Gefährder“ (lies: potentielle Terroristen) und Kriminelle, wurden ohne jede Kontrolle ins Land geholt, werden dauerhaft untergebracht und verköstigt.

Der thüringische Ministerpräsident Bodo Ramelow hat sie auf dem Saalfelder Bahnhof mit „Insch Allah“ oder so ähnlich begrüßt und mit Tränen in den Augen bekannt, dass dies der glücklichste Tag seines Lebens (!) sei und Katrin Göring-Eckhardt meint, dass es ohne diese neuen Mitbürger „langweilig“ sei. Polizei und Kriminalstatistik bestätigen letzteres.

Ist es nicht atemberaubend, wenn wegen eines Tsunami in Japan die Energiewirtschaft eines mitteleuropäischen Industrielandes vorsorglich auf den Kopf gestellt wird, aber eine islamische Reservearmee, deren Anzahl die von Bundeswehr und Polizei um ein Vielfaches übersteigt, ohne jede Kontrolle einwandern kann?

Wenn es denen langweilig wird oder sie mehr Geld brauchen, dann ist Schluss mit lustig.

Ich habe in den letzten Monaten einige Reisende getroffen, die genau deshalb eine neue Heimat suchen. Qualifizierte und erfahrene Leute, die das Land aus Sorge um die Sicherheit ihrer Familien verlassen.

Völlig grundlos, oder?

 

 

 

 

Interessante Leute

Letzte Woche gab es beim wöchentlichen Residentenfrühstück einen Kurzvortrag zu hören: Children of the Kingdom – Genetik und Islam kombinieren,um die Neugeborenen Saudiarabiens zu retten.

Das zugehörige Buch haben wir sogleich gekauft und zwei Tage später waren wir mit dem Autor Dr. Terrence R. Dolan und seiner supernetten Frau Mary Ann Bier trinken.

 

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Quelle: amazon.com

In Saudi-Arabien hatte man zum Ende der 1990er Jahre festgestellt, dass viele Neugeborene gesundheitliche Probleme hatten und vermutete, dass Genetik dabei eine Rolle spielen könnte. Die Tatsache also, dass es dort nicht unüblich ist, seinen Cousin/Cousine zu heiraten und Kinder zu zeugen. Allerdings gab es keinerlei verlässliche Daten dazu.

Ein Mitglied der königlichen Familie, Prince Sultan bin Salman bin Abdul Aziz, hatte sich des Themas angenommen und weltweit den besten Spezialisten gesucht. Prof. Dolan war damals Direktor des Waisman Center on Developmental Disabilities and Human Development, einem der größten Forschungszentren zur menschlichen Entwicklung mit Schwerpunkt auf der kindlichen Entwicklung.

Er hat dann zwischen 2000 und 2003 in Saudi-Arabien ein Institut aufgebaut, das Daten erfasst, bewertet, Schlussfolgerungen gezogen und Handlungsempfehlungen gegeben hat. In seinem Buch beschreibt er dies und viel über das tägliche Leben in einem streng islamischen Land.

Genau da lag ja unser Interesse, weniger bei den  medizinischen Themen. Terry hat auch eine Zeitlang an der Uni Erlangen gelehrt und so gab es einen kurzweiligen Abend mit Geschichten aus Saudi-Arabien, Deutschland und den USA.

Auf die direkte Frage nach der weiteren Entwicklung des Islam waren beide nicht sehr optimistisch. Wenn überhaupt, dann seien es die Frauen, die sich dort Rechte erkämpfen und unter besseren Bedingungen leben wollen.

Unser Interesse für das Buch und den Autor war klar darin begründet, dass der Islam in Deutschland ja zunehmend im Alltag sichtbar wird, langsam aber stetig an Einfluss gewinnt. Haben wir mit diesen Informationen aus erster Hand jetzt ein besseres Gefühl? Leider nicht.

Versprechen oder Drohung?

„Deutschland wird sich verändern.“ sagte die Bundeskanzlerin zu Beginn der von ihr verursachten Migrantenschwemme. Recht hatte sie, wie die letzten Tage gezeigt haben.

Relevanz für dieses Blog? Allerdings.

Wer schon immer vom Auswandern geträumt hat, wird nun konkret planen. Und viele, die sich das bisher nicht vorstellen konnten, werden ihre Meinung ändern und einen solchen Schritt ernsthaft in Erwägung ziehen. Sehnsucht wird erwachen nach einem kleinen sonnigen Land mit freundlichen Menschen, mit Politikern, die nur korrupt, aber keine Vollidioten sind, auch wenn es da nur Toiletten für Hombres und Damas gibt, außerhalb der disfunktionalen EU und weit weg von islamisch geprägten Staaten.

Ein einzelner Psychopath hat eine Stadt wie München lahmgelegt. Und das BKA spricht von mindestens 500 bekannten Gefährdern. Kein einziger der vier Mordbuben stand auf der Liste. Wie viele sind noch da draußen und wie viele werden sich in den nächsten Jahren absehbar radikalisieren, weil ihre überzogenen Erwartungen nicht zu erfüllen sind?

Drei oder vier solche Anschläge jeden Monat, nicht einmal jede Woche, und Deutschland wird sich so weit verändern, dass wir es nicht wiedererkennen.

 

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Quelle: freenet.de

Außer Menschen, schlimm genug, stirbt bei solchen Anlässen nämlich noch mehr:

  • die Meinungsfreiheit
  • die Solidarität mit wirklich Schutzbedürftigen
  • das Vertrauen in Rechtsstaat und Demokratie.

Auch wenn ich Deutschland vor vielen Jahren verlassen habe, macht es mich traurig und wütend zugleich, was da passiert. Political correctness, gepaart mit Traumtänzerei und aggressiver Unfähigkeit sind die Ursachen. Und Menschen bezahlen mit ihren Leben.

Es gibt seit Jahrzehnten genug Beispiele, wie man Einwanderung so organisiert, dass alle Beteiligten profitieren. Aber hey, wir sind doch DEUTSCHLAND und zeigen der Welt jetzt wie das richtig geht.

 

 

 

Verkehrte Welt?

Vor wenig mehr als 25 Jahren erst hat die Führung der ex DDR Montagsdemonstrationen massiv unterschätzt. Und wie Deutschland’s Politiker und Presse derzeit mit den in Dresden stattfindenden PEGIDA Veranstaltungen umgehen, erinnert mich fatal an diese Zeit.

Selbst wenn ich mich mit deren Position noch gar nicht auseinandergesetzt habe: da gehen 25.000 besorgte Bürger auf die Straße und werden von ihren gewählten und bezahlten Repräsentanten als „Nazis“ und „Mischpoke“ beschimpft. Was die gleichen Leute nicht hindert, sich wenige Tage später auf einer Mahnwache für Frieden und Toleranz(!) einzusetzen, organisiert von den Vertretern der intolerantesten Religion überhaupt.

Und der türkische Ministerpräsident darf diese Bürger bei einem Deutschlandbesuch unwidersprochen sogar mit den Mordbanden des IS vergleichen, was die Presse noch genüsslich kolportiert.

Zwei Tage nach dem Mordanschlag islamistischer Terroristen in Paris hat Frau Merkel nichts Wichtigeres zu bekennen als „der Islam gehört zu Deutschland“? Terrorismus lohnt sich offensichtlich.

Da muss es ja noch eine Steigerung geben, falls eines Tages 50 Menschen bei einem ähnlichen Anschlag in Deutschland ums Leben kommen sollten. Vielleicht „Deutschland gehört zum Islam“?

Muss ich jetzt politisch korrekt anfügen, dass ich weiss, dass die meisten Muslime nur ihre Ruhe haben wollen? Oder dass ich Moslems kenne, in moslemischen Ländern zu Gast war und dort auch Geschäfte gemacht habe? Muss ich nicht.

Und hier im katholischen Panama leben viele Juden, wenige Moslems, mit Menschen aus aller Herren Länder friedlich zusammen. Bleibt hoffentlich so.

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