Panama’s dunkle Seiten

Der Untertitel dieses Blogs lautet ja „Besser leben, sicher investieren“ und demzufolge berichte ich seit ein paar Jahren, überwiegend positiv, so wie ich es hier erlebe und es hier offiziell bestätigt wird. Was aber nicht heißt, dass alles nur Sonnenschein ist.

 

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Reden wir also mal über Schwachstellen.

Vorab: Panama hat nach der Absetzung des Militärdiktators Manuel Noriega in 1989 seine Armee abgeschafft, so wie Nachbar Costa Rica auch. Damit ist die traditionelle lateinamerikanische Art des Regierungswechsels erschwert, was politische Stabilität fördert. Das Land ist seitdem eine Demokratie. Statt Armee gibt es Nationalpolizei, Grenzschutz und Zivilschutz.

  • Panama ist, geografisch bedingt, Transitland für Drogen und Drogengelder. Diese Szene sowie Bandenkriminalität in einigen Vierteln der Hauptstadt sind die Hauptquellen für Gewaltkriminalität. Wer sich davon fernhält, wird wenig davon merken. Was im Land auffällt, sind bewaffnete Wachleute vor Banken und Geschäften, sowie vergitterte Grundstücke und Häuser. Einbrüche und Raubüberfälle kommen gelegentlich vor. Insgesamt zählt Panama aber zu den sicheren Ländern in Lateinamerika. Straßenkriminalität gibt es faktisch nicht.
  • Korruption ist ein Problem, das anscheinend in den lateinamerikanischen Genen fest verwurzelt ist. Vom Verkehrspolizisten, wo es ganz nützlich ist, bis hinauf zu Richtern und Ministern. Im Korruptionsindex von Transparency International hat sich das Ranking des Landes in den letzten Jahren verschlechtert.
  • Um das Rechtssystem zu charakterisieren muss man nur wissen, das ich allein schon 2 Personen kenne, die über Monate vermutlich unschuldig im Gefängnis saßen. Mehr dazu hier und hier. Wo man auch lesen kann, dass einer davon besser hätte drin bleiben sollen.
  • Panama ist ein bedeutendes Finanzzentrum Lateinamerikas und hat die Finanzkrise ab 2008 unbeschadet überstanden. Der seit 10 Jahren anhaltende Bauboom (Wohn- und Gewerbeimmobilien, Infrastruktur) sowie Kapitalflucht aus Venezuela und sicher auch Drogengeld haben den Banken glänzende Geschäfte beschert, aber auch Überhitzung verursacht. In unmittelbarer Nachbarschaft steht eine Hotelanlage seit 2 Jahren leer, die erst vor ca. 6 Jahren gebaut worden war.
  • Investitionssicherheit hat auch mit den vorgenannten Punkten Rechtssystem, Finanzstabilität und Korruption zu tun. Generell hat Panama ein funktionierendes Register für Unternehmen und Immobilien. Nicht zu vergessen, das Panama mit Abstand führendes Flaggenland der weltweiten Handelsflotte ist, was ohne Investitionssicherheit nicht der Fall wäre. Spätestens seit den Panama Papers ist bekannt, dass Gründung und Betrieb von offshore Firmen und Stiftungen hier gut organisiert ist. Und der Großteil wird sicher legal genutzt.
  • Panama hat eine junge Bevölkerung und es ist immer schön, die Kinder in ihren strahlend sauberen Schuluniformen zu sehen. Der Ruf des hiesigen Bildungssystems ist allerdings nicht so gut. Ausländer und wohlhabende Einheimische schicken ihren Nachwuchs deshalb gern auf internationale Privatschulen.
  • In einem Land, das über 10 Jahre hinweg Wachstum zwischen 6 und 10% realisiert hat, entsteht automatisch eine zahlenmäßig ansehnliche Mittelschicht. Neue Wohnsiedlungen und Einkaufszentren schießen wie Pilze aus dem Boden, die PKW-Flotte verjüngt sich sichtbar. Arbeitslosigkeit ist vernachlässigbar, es fehlen sogar Fachkräfte. Villen, Luxusapartments, Yachthäfen und Flugzeughangars zeigen, dass es eine zahlenmäßig große und sehr wohlhabende Oberschicht gibt. Demgegenüber stehen die indogenen Bevölkerungsgruppen, die in ihren autonomen Gebieten mehr oder weniger freiwillig einen exotischen Lebensstil pflegen. Wo immer Minen- oder Staudamm-Projekte etwas Wohlstand bringen könnten, finden sich wohlmeinende Ausländer, die ihnen einreden, sich dagegen zur Wehr zu setzen und ihren archaischen Lebensstil zu konservieren. Bettler sieht man hier nicht, von wenigen Ausnahmen abgesehen, wo schlimm verkrüppelte Menschen unaufdringlich eine Gabe erbitten und sich freundlich dafür bedanken.

Diese Auflistung soll ohne Zahlen und viele Details informieren, was einen hier auch erwartet, außer Sonnenschein und freundlichen Menschen.

Für uns ist die Gesamtbilanz deutlich positiv. Panama ist interessant und lebenswert.

Versprechen oder Drohung?

„Deutschland wird sich verändern.“ sagte die Bundeskanzlerin zu Beginn der von ihr verursachten Migrantenschwemme. Recht hatte sie, wie die letzten Tage gezeigt haben.

Relevanz für dieses Blog? Allerdings.

Wer schon immer vom Auswandern geträumt hat, wird nun konkret planen. Und viele, die sich das bisher nicht vorstellen konnten, werden ihre Meinung ändern und einen solchen Schritt ernsthaft in Erwägung ziehen. Sehnsucht wird erwachen nach einem kleinen sonnigen Land mit freundlichen Menschen, mit Politikern, die nur korrupt, aber keine Vollidioten sind, auch wenn es da nur Toiletten für Hombres und Damas gibt, außerhalb der disfunktionalen EU und weit weg von islamisch geprägten Staaten.

Ein einzelner Psychopath hat eine Stadt wie München lahmgelegt. Und das BKA spricht von mindestens 500 bekannten Gefährdern. Kein einziger der vier Mordbuben stand auf der Liste. Wie viele sind noch da draußen und wie viele werden sich in den nächsten Jahren absehbar radikalisieren, weil ihre überzogenen Erwartungen nicht zu erfüllen sind?

Drei oder vier solche Anschläge jeden Monat, nicht einmal jede Woche, und Deutschland wird sich so weit verändern, dass wir es nicht wiedererkennen.

 

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Quelle: freenet.de

Außer Menschen, schlimm genug, stirbt bei solchen Anlässen nämlich noch mehr:

  • die Meinungsfreiheit
  • die Solidarität mit wirklich Schutzbedürftigen
  • das Vertrauen in Rechtsstaat und Demokratie.

Auch wenn ich Deutschland vor vielen Jahren verlassen habe, macht es mich traurig und wütend zugleich, was da passiert. Political correctness, gepaart mit Traumtänzerei und aggressiver Unfähigkeit sind die Ursachen. Und Menschen bezahlen mit ihren Leben.

Es gibt seit Jahrzehnten genug Beispiele, wie man Einwanderung so organisiert, dass alle Beteiligten profitieren. Aber hey, wir sind doch DEUTSCHLAND und zeigen der Welt jetzt wie das richtig geht.

 

 

 

Kurz zum Brexit

Für Panama ist heute ein historischer Tag und das ganze Land feiert. In Europa kann nach dem historischen Volksentscheid der Briten keine Feierstimmung aufkommen. 

Auf die Frage nach den 3 wichtigsten Ausstiegsgründen hat ein Lord Monckton geantwortet: Demokratie, Demokratie, Demokratie. (Link)

1. Das EU-Parlament kann nicht mal Gesetze vorschlagen. 

2. Nicht gewählte „Kommissare“ haben alle Macht und können das Parlament umgehen.

 3. Der ESM kann von jedem Mitgliedsland beliebige Beträge abverlangen; seine Mitglieder sind immun vor jedweder zivil- oder strafrechtlichen Verfolgung.

Alles Merkmale einer Diktatur, nicht aber einer Demokratie. 

Die Berichterstattung hat das gewohnte Niveau: die Tatsache dass infolge des Entscheids Börsenwerte temporär fallen, wird zu einem „Milliardenverlust“ aufgebauscht.

Noch besser ist das Argument, dass junge Menschen, „die lange Zeit mit der Entscheidung leben müssen“ ja mehrheitlich mit Stay gestimmt hätten. Ich denke, ein Blick auf die exorbitante Jugendarbeitslosigkeit in den Südländern der EU sollte diesen Wählern die Augen öffnen. 

Zusammengefasst: „Die Zwangsbeglücker haben es versaut.“ (Link)

Brexit -von hier aus gesehen

Am 23. Juni werden die Bewohner Großbritanniens über Verbleib oder Ausstieg aus der EU abstimmen. Dazu ist hier seit 2 Tagen ein spannender Film zu sehen: Brexit The Movie.

Der Film ist sehr gut gemacht und argumentiert überzeugend.  In vielen Dingen ein eye opener, wie die Engländer zu sagen pflegen.

So zeigt ein Vergleich mit dem Nicht-EU-Mitglied Schweiz, dass der Verbleib des Vereinigten Königreichs wirtschaftlich keinesfalls alternativlos ist, wie so vieles heutzutage.

Besonders zum Nachdenken regt der Teil über die EU-Bürokratie, deren Machtfülle und fehlende demokratische Legitimation an, zumal dieser Riesenapparat kein einziges der Ziele erreicht hat, für die er ursprünglich einmal angetreten ist:

Wachstum und Beschäftigung, sozialer Frieden und geregelte Freizügigkeit.

Stattdessen ist man mit voller Kraft dabei jegliche Grundregeln außer Kraft zu setzen – Maastricht, Schengen, Dublin – und sich stattdessen ausführlich mit Scheinproblemen wie Klimawandel und Genderitis zu befassen, damit den Bürgern und Unternehmen  immer mehr Reglementierung aufzuerlegen, den bürokratischen Apparat immer weiter auszubauen, mit Einrichtungen und Beamten, die mit endlosen Privilegien bis hin zu Schutz vor Strafverfolgung ausgestattet sind.

Als die DDR sich selbst auflöste und in der Bundesrepublik Deutschland aufging, hätte wohl keiner erwartet, dass er sich binnen 25 Jahren in einem unvergleichlich größeren und letztlich ebenso wenig demokratischen Konstrukt wiederfinden würde.

Aus der Ferne und als ehemaliger DDR-Bürger kann ich das nur mit Kopfschütteln zur Kenntnis nehmen. Das Erstarken national-patriotischer Bewegungen überall in Europa ist eine direkte Folge der EU-Politik und Verschulden ihrer abgehobenen Repräsentanten.

Kein Wunder dass man mit Kampagnen wie den Panama Papers jegliche Alternativen ersticken, das Abwandern von Unternehmern und Unternehmen verhindern will, dahin, wo die Bedingungen besser sind.

Und mit Unternehmer meine ich Unternehmer in eigener Sache. Menschen also, die keine Bevormundung brauchen, sondern eigenständig aus einem globalen Angebot wählen, wo sie die besten Bedingungen für sich, ihre Familie, ihr Geschäft und ihr Vermögen finden.

Und es ist völlig legal, auch wenn der Gesetzgeber einige Hürden eingebaut hat.

Mehr dazu werde ich im dritten Teil von Wind of Change bringen. (Vorige Posts sind hier und hier)

Wenn Ihnen dieses Blog gefällt, freue ich mich über jedes Feedback, insbesondere über Teilen. Danke im voraus.

 

„Die EU ist nicht Europa“

Wenn Menschen Deutschland verlassen, dann ist oft auch die politische Entwicklung in der EU ein Grund. Der englische Erfolgsautor Frederick Forsyth sagt es so klar, wie nur wenige im „Focus“: hier

Er spricht vom „langsamen Tod der Demokratie“, von „abgehobenen überbezahlten Bürokraten“, die „Entscheidungen hinter verschlossenen Türen treffen“ und von einem „Pseudo-Parlament wie in der DDR“.

Ich bin gespannt, wie diese weit verbreitete und berechtigte EU- und EURO-Skepsis sich in den Bundestagswahlen auswirken wird und der, wie mir scheint, einzigen „vernünftigen“ Partei nutzt, die dafür das geeignete Programm hat.  (www.parteidervernunft.de)

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