Quer über den Südpazifik

Es ist vormittags in Panama und ein Blick auf Flightradar24 zeigt aktuell 4 Boeing 787 der LatAm, unterwegs zwischen Südamerika und Ozeanien.

Die markierte Maschine ist die LAN 801 auf ihrem täglichen Weg von Santiago nach Auckland und hat noch 40 Minuten vor sich. Gesamtflugzeit wird knapp 12 Stunden sein.

In der Gegenrichtung ist die LAN 800 nach 9:30 Flugzeit gerade noch 30 Minuten von der Landung in Santiago entfernt.

Quelle: youtube.com

Ganz unten am Bildrand und entlang des antarktischen Kontinents ist die LAN 804 halbwegs auf dem Weg von Melbourne nach Auckland, Flugzeit 12 Stunden.

Die Qantas QF 27, eine Boeing 747, von Sidney ist bereits vor einer Stunde in Santiago gelandet.

Rechts oben auf der Karte findet man die LAN 843 und mit 3 Stunden Abstand folgt die LAN 841, beide auf dem Weg nach Mataveri, dem Flugplatz der chilenischen Osterinsel (Rapa Nui). Von dort fliegen die Maschinen gelegentlich auch weiter nach Papeete/Tahiti, der Hauptstadt von Französisch-Polynesien.

Quelle: wikipedia.org

Kurz gesagt, der bis vor kurzer Zeit nahezu unüberwindliche Südpazifik ist keine Barriere mehr auf dem Weg von Südamerika nach Ozeanien. Und bis auf die Qantas fliegen dort neue Boeing 787 mit nur 2 Triebwerken.

Was für ein Fortschritt.

Mal wieder #1

… für Panama und dieses Mal bei den Ländern, die travelbook.de empfiehlt, um sich zur Ruhe zu setzen.

Hier.

Kann man gut machen und ebenso ist Panama für alle geeignet, die sich nicht zur Ruhe setzen wollen, sondern als Investor, Internet-Unternehmer oder anderweitig selbständig ihren Lebensunterhalt verdienen. Mehr dazu gibt es hier zu lesen.

UBER-ehrlich


Seit Uber in Panama City verfügbar ist, ziehen wir diesen Service jedem Taxi vor. Bargeldlos, in gepflegten Autos, mit freundlichen Fahrern unterwegs sein, die am Ende bewertet werden.

Deshalb auch gestern abend kurze Uber-Fahrt vom Bierlokal La Rana Dorada (sehr gutes Bier!) zum Riu Plaza in der Calle 50. Im Zimmer fällt auf, dass das ziemlich neue iPhone fehlt, offensichtlich im Auto aus der Hosentasche gerutscht.

Panik.

Die Uber-App ist auf dem fehlenden Telefon und damit kann ich den Dienst auch nicht kontaktieren. Also muss die App auf dem Smartphone meiner Frau installiert und erst aktiviert werden.

Das dauert.

Ich habe noch nicht richtig damit angefangen, da klingelt das Zimmertelefon. Hoffnung keimt auf und tatsächlich meldet sich Jorge, der Uber-Fahrer.

„I have found your iPhone, waiting in the lobby. “

Puhhh … und schon bin ich unten in der Lobby, nehme mein iPhone wieder in Besitz. Den Finderlohn will Jorge nicht haben und ich muss erst damit drohen, seine Fahrt schlecht zu bewerten. Das hilft.

Perfekt. Ob das überall so geklappt hätte?

Die EU in Bestform

Erst wenige Tage ist es her, dass die EU-Kommission eine neue Schwarze Liste angekündigt hat, um mal wieder Staaten und Territorien an den Pranger zu stellen, die angeblich unzureichend „gegen Geldwäsche und Terrorfinanzierung“ vorgehen.

Hier ist der Artikel dazu und natürlich soll auch wieder Panama dabei sein.

Das übliche Getöse, um vom eigenen Versagen abzulenken, könnte man sagen. Leider ist es aber so, dass mit solchen Aktionen die Republik Panama, Unternehmen mit Sitz in Panama oder solche die Geschäfte mit Unternehmen in Panama machen, massiv und völlig undifferenziert diskriminiert werden.

Ist das nur Anmaßung oder sogar schon gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit? Und nur weil die Menschen hier dunklere Hautfarbe haben? /sarcoff

Wird aber noch besser, einfach mal das Wort „Terrorfinanzierung“ im Kopf behalten.

In diesem WeltOnline-Artikel steht heute, dass die gleiche EU ein Special Purpose Vehicle installieren will, um die US-Sanktionen gegen Iran zu umgehen, einem Staat, der zu den übelsten Terror-Sponsoren gehört und lauthals verkündet, den Staat Israel von der Landkarte radieren zu wollen.

Das ist dann direkte Terrorfinanzierung und jede iranische bzw. Hisbollah-Rakete die in Israel einschlägt, sollte diesen Aufkleber tragen:

Als wir 2008 Deutschland in Richtung Panama verlassen haben, waren natürlich tropisches Klima und pazifische Strände Hauptmotiv. Ein weiterer Grund war aber die Erkenntnis, dass die EU, dank ihrer Bürokraten, auf abschüssiger Bahn unterwegs ist.

Immer mehr Bürokratie, immer mehr überbezahlte Nichtskönner, die auch noch Immunität genießen, immer mehr linksgrüne Aktivisten in einflussreichen Positionen. Und so sieht deren Politik dann auch aus.

Nein, danke.

Das Motto dieses Blogs ist aktueller als je zuvor: besserpanama

Panama überholt Chile

Mal wieder ein Ranking. Und am Ende des Posts eine dazu passende Vorankündigung.

Diesen Post hatte ich heute schon mal mit dem reißerischen Titel „Panama #1 in Lateinamerika“ veröffentlicht … und zurückgezogen. Ich hatte die Rechnung nämlich ohne Uruguay, die Schweiz Südamerikas, gemacht. Das kleine Land am Rio de La Plata, mit seinen exzellenten Steakhäusern, toppt nämlich die Liste und vermasselt mir die Kernbotschaft des Posts.

Das World Economic Forum (WEF) hat das 2018 Global Competetiveness Ranking veröffentlicht. Das sind die Herrschaften, die mit 1500 Privatjets in Davos eingefallen sind und dem Rest der Welt erzählen, dass unbedingt weniger CO2 emittiert werden muss. Na klar.

Nichtsdestotrotz sind einige Statistiken des Reports nützlich und daraus mache ich mal ein eigenes Ranking: die lateinamerikanischen Staaten bezüglich Bruttosozialprodukt pro Kopf und durchschnittliches Wirtschaftswachstum der letzten 10 Jahre. Dazu noch die Platzierung in der Wettbewerbsfähigkeit.

Das Bemerkenswerte daran ist aus hiesiger Sicht natürlich, dass Panama den bisherigen Zweiten, Chile, im Pro-Kopf-GDP (Bruttosozialprodukt) Ranking überholt und jetzt nur noch Uruguay in Lateinamerika vor sich hat. Der erhebliche Unterschied in den Wachstumsraten wird sogar dafür sorgen, dass sich der Abstand zu den Nachfolgenden in den nächsten Jahren weiter vergrößert.

Unsere persönliche Erfahrung: es macht Spaß, in einem Land zu leben, wo man den Fortschritt in vielen Bereichen mit Händen greifen kann. Und auch deshalb haben wir Deutschland in 2008 den Rücken gekehrt.

Konsequenzen für Auswanderer: Wer ein Land mit möglichst niedrigen Lebenshaltungskosten sucht, wird in der unteren Hälfte der Liste fündig. Er muss sich allerdings darüber im Klaren sein, dass dies mit deutlichen Einschränkungen der Lebensqualität einhergeht: Sicherheit, Gesundheit, soziale Bedingungen.

Wer es sich leisten kann, findet seinen Favoriten im oberen Teil der Liste und wer tropische Bedingungen bevorzugt, ist bei den gelb markierten Anführern der ersten drei Gruppen am besten bedient:

Panama, Costa Rica, Peru.

Vorankündigung:

One by one, industrialists, entrepreneurs, creative souls are checking out of a society, being dismantled by a permanent political class, the self-proclaimed elite of incompetent politicians, their bootlickers in mainstream media, pseudo-sciences and social justice warriors. For them, it is liberating to start fresh in a place far away, under their few own rules, complementing each other, at nobody else’s expense.

Wer sich dafür interessiert, kann in Kürze in diesem Blog mehr dazu lesen. Deshalb gern mit Gleichgesinnten teilen und schon mal als Follower anmelden.

Danke für das Interesse.

Knapp daneben

Das hatte sich Panama schön ausgedacht:

Mit Pilgern aus aller Welt zu Besuch, schalten wir doch mal alle Lichter aus, damit man die spektakuläre Mondfinsternis auch optimal sehen kann.

Quelle: express.co.uk


Dummerweise fiel der Strom im ganzen Land schon am Vormittag aus, lange vor dem Ereignis.

Nichts ging mehr: Ampeln, Aufzüge, Wasserwerke, selbst die Metro mitsamt der funkelnagel-neuen unvollendeten Linie 2, die extra für Weltjugendwoche und Papstbesuch temporär in Betrieb gegangen war.

Es dauerte einige Stunden bis der Schaden behoben war und alles wieder normal lief. Und dann kam die Mondfinsternis.

„Zwischen den Mahlzeiten bin ich vegan …“

Diese schöne Überschrift habe ich irgendeinem Twitter-Kommentar entnommen. Trifft zu.

Und weil wir einmal bei Essen und Trinken sind, hier noch ein Rezept aus der you can’t make it up Kategorie oder Gesundes Leben.

Im Dezember hat Welt Online ein Cocktail-Rezept für den New Your Sour publiziert. Hier ist es:

  • 120 ml Bourbon Whiskey
  • 60 ml Zitronensaft
  • 40 ml Zuckersirup
  • 1 Eiweiß
  • 30 ml Rotwein
  • 1 Bio-Zitrone
  • Maraschinokirschen
Quelle: welt.de

Was gemerkt? Wir saufen uns zu Tode, aber BIO muss die Zitrone sein. Am besten noch gefaltet, damit die Zitronenfalter nicht arbeitslos werden. Social justice und so.

Die Vergrünung schreitet unaufhaltsam fort.

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