Transformation

In diesem Beitrag war ja schon eine Einführung zum Thema LiBERTADO Simply Free gegeben worden. Heute geht es weiter.

Auswandern ist ja nicht einfach eine Ortsveränderung, möglicherweise noch aus einer Laune heraus, sondern eine ziemlich einschneidende Entscheidung. In der Geschäftswelt würde man das business critical nennen. Oder kriegsentscheidend. Oder einfach verdammt wichtig.

Ich nenne es Transformation und hier sind ein paar Aspekte:

Transformiere Dein alltägliches Leben

Befreie Dich von Politik, Bürokratie und einem stressigen Umfeld, lasse Dich stattdessen in einer freien Gemeinschaft Deiner Wahl nieder, entspanne und genieße das Leben.

Transformiere Deinen persönlichen und sozialen Status

Fokussiere die gewonnne Energie auf Gesundheit von Geist und Körper, verbinde Dich mit inspirierenden Menschen und entwickle Dich weiter

Transformiere Deine Ziele

Leite aus Deiner Erfahrung eine Methodik ab, um jegliche vor Dir liegenden Herausforderungen zu meistern und teile es mit anderen. Viele Menschen, ganze Gesellschaften werden nämlich nicht ohne weiteres mit der exponentiellen Technologieentwicklung Schritt halten können.

Klingt das herausfordernd? Dann finde Deine eigene Interpretation.

Voriger Beitrag zu LiBERTADO Simply Free

Energie – Segen und Fluch

Es sind nicht die großen Öltanker, die den Panamakanal in Richtung Asien passieren, aber seit Eröffnung der neuen Schleusen kann man immer wieder die gewaltigen LNG-Tanker beobachten. Manchmal scheinen sie überdimensionale Ostereier zu befördern. In jedem Fall sorgt ihr Inhalt dafür, dass in Asien nicht die Lichter ausgehen, die Autos stehenbleiben, die Montagebänder anhalten und die Chipfabriken ihre Belegschaft nach Hause schicken.

Quelle: ACP

Gerade eben, in diesem Monat, ist die US-Erdölindustrie entlang der Golfküste zum Netto-Exporteur geworden. Gerade dort wird ja nicht nur texanisches Rohöl verschifft, sondern auch Rohöl aus anderen Ländern in großen Raffinerien veredelt. Wer die Highways rund um Houston befährt, bekommt schnell einen Eindruck vom Umfang.

Mit dem massiven Anstieg der Fördermengen im Permian Basin in West-Texas kommt man mit dem Transport, lagern, verarbeiten und verschiffen von Rohöl, Erdgas, Kondensat sowie verarbeiteten Produkten kaum hinterher. Es braucht an allen Ecken neue Infrastruktur.

Diese Situation führt zu Problemen und so brennen seit Tagen in Deer Park, südöstlich von Houston, Tanks der Intercontinental Terminals Co.

Die Rauchwolke ist problematisch für Anwohner und zieht weit über das Land.

Quelle: houstonchronicle.com
Quelle: Google Earth

Hut ab vor den Leuten, die bei einem solchen Ereignis in der ersten Reihe stehen, das Feuer bekämpfen, die Anwohner betreuen und am Ende alles wieder aufbauen.

Das Boeing-Debakel

Neben anderen Airlines hat gestern auch Copa seine Flotte aus 6 Boeing 737 MAX9 temporär stillgelegt. Diese Maschinen hatten seit Herbst 2018 insgesamt 1400 Flüge mit 7.700 Flugstunden problemlos absolviert, waren überwiegend zwischen Panama City und San Francisco, Los Angeles und Miami eingesetzt.

Die Katastrophen von Lion Air und Ethiopean haben einiges geändert.

Quelle: copaair.com

Als Freizeit-Pilot und ohne Vorliegen abschließender Untersuchungen werde ich kein vorschnelles Urteil abgeben. Nach Lektüre einschlägiger Blogs spricht aber einiges dafür, dass aerodynamische Probleme mit Elektronik (MCAS) korrigiert werden sollten. Nicht gut.

Nach dem Absturz der Air France 447 vor einigen Jahren war ich skeptisch was das Airbus-Konzept betraf. Da bemerkte ja der zweite Pilot nicht, dass der pilot flying die Maschine lange Zeit versehentlich steil angestellt hatte. Bei Boeing, mit seinen konventionellen Steuerknüppeln, konnte das nicht passieren. Übrigens auch nicht bei den Sidesticks der Cirrus 20/22, die ich selbst eine Woche im überfüllten Luftraum von NYC geflogen bin.

Nun sieht es eher aus, als ob Boeing in Sachen Sicherheit ins Hintertreffen gerät.

Ohne Zweifel ist das was hier passiert ist, ein Riesenproblem für Boeing und gibt neben Airbus 320neo auch der bisher kaum sichtbaren Konkurrenz aus China mit der Comac C919 eine gute Chance international zu verkaufen.

Schauen wir wie es weitergeht und hoffen, dass keine weiteren Katastrophen dieser Art passieren.

Panama, Weltraumwetter und Schulkinder

Heute habe ich eine Menge gelernt, außerhalb meiner Kernkompetenzen Strand und Margaritas.

Zum Beispiel, dass ein Mensch jährlich 58,6 t CO2 ausstößt und man deshalb besser keine Kinder mehr in die Welt setzen soll. Und wenn schon, dann da wo sie den geringsten ökologischen Fußabdruck hinterlassen. „Kinder sind schlecht für die Umwelt.“

Steht so im Manifest einer deutschen Lehrerin, wird in diversen Foren ernsthaft (!) diskutiert. und scheint mir (Achtung: Deutschland-kritisch) der aktuelle Höhepunkt der grünen Volksverblödung in der alten Heimat zu sein.

Das wesentlich ergiebigere Thema heißt Weltraumwetter oder space weather und hat mir, der sich seit vielen Jahren mit Klimawandel befasst, eine Menge neue und nützliche Information gegeben.

Die US National Oceanic and Atmospheric Administration (NOAA) hat extra dafür eine Website.

Viel spannender ist aber eine Präsentation aus 2018, die hier zu finden ist (englisch). Und vorher war ich schon von diesem Titel magisch angezogen worden: „Fatal flaw in climate change science“. Also „Tödlicher Fehler in der Klimawandel-Wissenschaft“. Hier ist das Video.

Die wichtigsten Thesen daraus, meine Worte und meine Wertung:

  • die aus dem Weltraum und bei immer wiederkehrenden Sonnenausbrüchen in das Erde-System eingespeisten Energiemengen werden von der aktuellen Klimadiskussion nicht diesen Quellen zugeordnet, sondern zu Lasten des menschlichen Einflusses gebucht. Offensichtlich Pustekuchen mit „the science is settled“ (Al Gore) oder „97% aller Klimawissenschaftler sind sich einig …“
  • schon relativ schwache Sonneneruptionen haben in den letzten Jahren immer wieder zu regionalen temporären Ausfällen der Stromversorgung, des Flugverkehrs und anderer lebenswichtiger Systeme geführt. Es gibt die fundierte Aussage, dass ein starker und auf die Erde gerichteter Ausbruch unsere Zivilisation um Jahrzehnte zurückwerfen kann.

Und wenn ich jetzt an großflächige Solaranlagen denke oder an das ohnehin strapazierte deutsche EV-Netz, dann bin ich sicher, dass es nicht the big one braucht, um Deutschland ernsthaft Probleme zu bescheren.

„It’s not CO2, stupid“.

Statt also alles zu tun, um die Stromversorgung eines Industrielandes widerstandsfähig zu gestalten, macht Deutschland das genaue Gegenteil. Und die Verantwortlichen applaudieren dazu fröhlich fehlgeleiteten Schulkindern. Kaum zu glauben, was da abläuft.

Was das mit Panama zu tun hat?

Einfach mal ein paar Wintertage in Deutschland ohne Strom aus der Steckdose vorstellen …

Unabhängig leben – kein Wunschtraum

Willkommen und danke dass Sie hier sind.

Dieser Frachter passiert die Pazifik-Einfahrt des Panama-Kanals, lässt einen Ozean hinter sich und beginnt den Transit in einen anderen. Keine große Sache, wie es aussieht.

Wollen Sie nicht ohnehin ein gewöhnliches Leben hinter sich lassen, nach neuen Ufern streben, ein Leben ohne Nudging und Framing, stattdessen in Freiheit und Komfort genießen? Auch keine große Sache.

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LiBERTADO ist Ihre Persönliche Unabhängigkeitserklärung und entfernt angelehnt an Galt’s Gulch in Ayn Rands Meisterwerk „Der Streik“. (Hier)

LiBERTADO ist ein Ort für gestandene Unternehmer, innovative Selbstständige, Fachleute und anderweitig Kreative, die sich in einer Gesellschaft nicht mehr wohlfühlen, die seit einigen Jahren ihrer Werte beraubt und demontiert wird.

Demontiert von einer selbsternannten Elite inkompetenter Politiker und ihrer aus Steuergeldern bestens bezahlten Gefolgschaft in Verwaltung, Medien und Bildungseinrichtungen, in politischen Parteien und Netzwerken, in NGOs und aktivistischen Zellen.

Sie verabschieden sich nicht aus der Gesellschaft, aber aus einer, die schon geraume Zeit nicht mehr mit Ihren Vorstellungen übereinstimmt. LiBERTADO ist der Platz, ein neues unabhängiges Leben zu führen.

Schon lange haben Menschen das Bedürfnis, unabhängig zu sein und sich in freien Gemeinschaften zu organisieren, weg vom ausufernden Bürokratenstaat, seiner Regelungswut und Raffgier. Viele wollen schlicht nicht länger eine chaotische Politik, abgehobene Politiker und Bürokraten mit ihren Steuern finanzieren.

Sie verlassen ihre Heimat, lassen sich nirgendwo nieder, sondern folgen den als permanent traveller oder multi-flag bekannten Konzepten. 

Wieder andere tun sich zusammen und lassen sich anderswo nieder (Sealand, Liberland, Seasteading), organisieren ihre eigenen Strukturen, um mehr oder weniger unabhängig zu leben. 

Existierende Konzepte wie Charter Cities nach Paul Romer und Titus Gebels Freie Privatstädte (hier), sowie auch Seasteading sind aufwändig mit Regierungen zu verhandeln und von oben nach unten umzusetzen. Die Standortwahl ist zudem arg begrenzt. 

Daneben scheint Raum zu sein für ein von unten nach oben wachsendes Konzept, unter Ausnutzung bestehender vorteilhafter Regelungen, das vielen ausreichend ist, ihren Traum zu erfüllen.

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Dies ist der erste Beitrag einer Serie, die etwa im 2-Wochenrhythmus hier fortgeschrieben wird und ein Konzept beschreibt, das so Schritt für Schritt umgesetzt wird.

Deshalb bei Interesse wiederkommen und mit Freunden (m/w/d) teilen.

Copa – die Panama Airline

Wer Panama als Sprungbrett innerhalb Lateinamerikas nutzen will, kommt an der panamesischen Fluggesellschaft Copa und ihrem kolumbianischen Ableger nicht vorbei.

Copa betreibt eine moderne Flotte aus 85 Boeing 737, davon 3 in der neuesten MAX9 Version, sowie 19 Embraer 190AR für kürzere Strecken.

Quelle: copaair.com

Bedient wird damit ein Streckennetz mit mehr als 80 Destinationen in 33 Ländern in Nord-, Mittel- und Südamerika sowie in der Karibik.

Allein in den USA sind es Boston, Chicago, Denver, Fort Lauderdale, Las Vegas, Los Angeles, Miami, New Orleans, New York, Orlando, San Francisco, Tampa und Washington D.C.

In Brasilien sind es 9 Ziele, in Mexico 5 und ebenso viele in Argentinien, 16 auf diversen karibischen Inseln.

Moderne und saubere Maschinen, exzellenter Service, Sandwich und Alkohol sogar schon bei nur 2 Stunden Flugdauer.

Quelle: OAG

Und jetzt hat OAG (Official Airline Guide) an Copa zum fünften Mal in Folge den Titel „Pünktlichste Airline in Lateinamerika“ vergeben.

Mit 85,56% Pünktlichkeit belegt Copa auch Rang 2 in den Amerikas und Rang 4 global. Ein großartiges Ergebnis.

Steueroase mal anders

Mein Freund Carsten hat in seinem Blog panamafantastico das Thema Schwarze Liste mal erfrischend anders dargestellt. Gut zu lesen: hier

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