Der Panamakanal wird breiter

Gestern hat die Kanalbehörde den ersten regulären Transit durch die neugebauten dritten Schleusen für den 26.6. dieses Jahres angekündigt.

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Gatun locks. Quelle: ACP

 

Damit werden z.B. Containerschiffe mit bis zu 13.200 Containern (!) passieren können, dreimal mehr als bisher. Die Werften der Welt bauen bereits Frachter der Post-Panamax-Klasse, die genau für die Abmessungen der neuen Schleusen ausgelegt sind. Die Häfen an der US-Golf- und Ostküste verbessern ihre Logistik, um mit der Kapazitätserweiterung Schritt halten zu können.

Der Bau hat 8 Jahre gedauert und ca. 6 Mrd. US-$ gekostet. Zur Eröffnungsfeier werden Staatsgäste aus 70 Ländern erwartet und Panama wird es als Festtag begehen.

Wird der Panamakanal so weitere hundert Jahre eine zentrale Rolle im Welthandel spielen? Die Weichen dafür sind gestellt.

Wer dabei sein will: Lufthansa fliegt 5 mal pro Woche direkt von Frankfurt nach Panama City und die Hotels der Stadt haben Überkapazitäten, locken mit Niedrigpreisen.

2 Ozeane in 2 Stunden besucht

Klingt dramatisch, oder? In Panama ist das nur ein Katzensprung. Was wir für gestern geplant hatten, war aber kein „Rund“flug, sondern annähernd ein Quadrat oder Trapez:

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Wir starten in Chame (MP24), nur wenige Kilometer von der Pazifikküste entfernt. Kurs Nord und steigen auf 5500 Fuß. Wir überfliegen dabei den Lake Gatun, durch den ja ein großer Teil des Panamakanal verläuft. Von oben kann man gut die Schiffe sehen und dann die Gatunschleuse. Die alte und seit 100 Jahren in Betrieb befindlich, darüber die Baustelle der Erweiterung mit neuen großen Schleusentoren.

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Das ist die Stadt Colon mit der Colon FreeZone, zweitgrößte Freihandelszone der Welt. Dahinter sieht man den Flugplatz von Colon (MPEJ), den wir als Etappenziel haben, aber nur überfliegen.

Jetzt geht es an der Karibikküste entlang nach Osten. Jede der 4 Etappen ist ungefähr 50 Seemeilen lang.

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Auf dem mittleren Bild kann man die Siedlung El Porvenier sehen, unser nächstes Etappenziel und den Flugplatz (MPVR) mit nur 400 m Landebahn. Und so wie im unteren Bild geht es nun 120 km mit Inseln, Sand und Palmen weiter bis nach Kolumbien hinein. Ein karibisches Paradies. Das werden wir demnächst abfliegen, aber dann in  niedriger Höhe und mit 3 oder 4 Zwischenstopps auf Inselfluplätzen.

Heute drehen wir aber nach Süden, steigen wegen der Wolken auf 9.500 Fuß und nehmen Kurs auf den Las Perlas Archipel im Pazifik.

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Das Wetter meint es gut mit uns und die Bilder sind wieder traumhaft. Kaum gelandet sitzen wir schon wieder in Gerald’s Gartenrestaurant und sehen den Kolibris beim Naschen zu, bevor unser Fisch auf den Tisch kommt. Dann geht es noch mal für eine gute Stunde zum Baden. Das Wasser ist türkis, traumhaft klar, der Sand schneeweiß.

Fertigmachen für die letzte Etappe: 50 Seemeilen auf 4.500 Fuß zurück nach Chame. Es geht nach Westen, der untergehenden Sonne entgegen, ein vollbeladenes Containerschiff auf dem Weg zum Kanal und im Sinkflug noch ein Bild von Punta Chame.

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Wir sind 10:40 Ortszeit gestartet, um 12:50 auf Isla Contadora gelandet (OTD/MPRA). Um 15:55 wieder abgeflogen und 16:40 in Chame gelandet. Insgesamt laut Planung 204 Seemeilen oder 378 km zurückgelegt. Zur geplanten Strecke kommen allerdings noch ein paar Schleifen dazu, um Wolken zu umfliegen oder über Las Perlas Höhe abzubauen und Bilder zu machen. Insgesamt eher 450 km.

Von Chame bis kurz vor Contadora sind wir immer unter der Obhut von Panama Advisory, die uns mit den anderen Maschinen im Luftraum um die drei Flugplätze der Hauptstadt auf dem Schirm haben, das sehr gut machen und uns weitgehend freie Hand lassen. Gracias amigos.

 

 

 

Ein Luckxus-Projekt für 2014

Seit Jahren verfolgen wir die Entwicklung des Isla Viveros Resort im Las Perlas Archipel vor der panamesischen Pazifikküste. Geografisch und touristisch eine Traumlokation, die ich gerne mit den 4 Bs vergleiche: Bahamas, Bali, Bora Bora …

Wobei die Bahamas alljährlich mit der Hurricane Season klarkommen müssen, Bali mit Taifunen und religiösen Extremisten, Bora Bora einfach zu weit weg ist von der Zivilisation. Las Perlas wiederum ist weit weg von Naturkatastrophen und politischen Unruhen, in der Mitte zwischen Nord- und Südamerika, ein Naturrefugium und trotzdem nur 70 km entfernt von einer pulsierenden Metropole.

In den letzten Jahren ist dort die notwendige Infrastruktur für ein Oberklasse-Inselressort installiert worden, mit Marina, Flugplatz und dem Trump Beach Club, der in den nächsten Wochen eröffnet wird. Ein Fünf-Sterne-Hotel und ein Jack Nicklaus Signature Golfplatz werden in 2014 begonnen – eine ausserordentliche Attraktion für Golfspieler.

Mit einem Partner planen wir auf Viveros eine kleine und luxuriöse Appartmentanlage. 12 geräumige Suites mit voll verglaster Front und viel Freifläche, in einem tropischem Garten, großem Pool, BBQ und Gym, alles direkt am Strand, mit Blick nach Westen für atemberaubende Sonnenuntergänge.

Das Projekt heisst LUCKXUS Golden Sand Suites und hat natürlich schon eine eigene Website (luckxus.com), Facebook-Page und Blog in Englisch.

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Es ist faszinierend, ein derartiges Projekt zu träumen, zu entwerfen, umzusetzen. Dabei zu sein, wenn aus einer unbewohnten Insel ein kleines Paradies wird. Und es gibt nur wenige Plätze auf der Welt, wo die Voraussetzungen für ein solches Vorhaben so günstig sind.

Hier ist der künftige Standort aus der Luft, halbwegs zwischen Ebbe und Flut:

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Und das ist der Ausblick, an dem sich Bewohner und Gäste Tag für Tag erfreuen können, mit ständig wechselnden Farben, 365 Tage im Jahr, bei etwas Glück sogar mit vorbeiziehenden Delphinen und Buckelwalen. Letztere zwischen Juli und Oktober.

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Der Wechsel von Ebbe und Flut lässt vom Strand manchmal nur  5 Meter, dann wieder 70 Meter bis zur Wasserlinie.  Badesaison das ganze Jahr über bei Wassertemperatur zwischen 24 und 29°C.

Ein tropisches Inselparadies.

Noch ein Blog

Dies hier ist ein Blog für deutschsprachige Panama-Interessenten. Und wir haben inzwischen viele Besucher, Tendenz stark steigend. Vielen Dank dafür. Bitte gern weiterempfehlen und auch ab und zu mal einen Kommentar schreiben.

Und jetzt gibt es noch ein Blog. Der Name ist Programm:

Neben sehr vielen guten und sehr guten Standorten gibt es in Panama auch einige wirklich ausgefallene Projekte. Ein solches entsteht derzeit auf Isla Viveros.

Ein Luxusressort vom Feinsten, „the next place to be“.

Wer sich dafür interessiert, den lade ich ein, www.luckxus.com zu besuchen.

Das Blog ist in Englisch, weil die meisten Interessenten dafür aus den USA und Kanada kommen werden.

In Deutsch geht es an dieser Stelle weiter, bei besserpanama.com,  und es gibt viel zu berichten. Bleiben Sie bei mir.

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