Grundgesetz Artikel 5 außer Kraft?

Das Recht auf Meinungsfreiheit ist ein Menschenrecht, soll das Individuum vor staatlicher Repression schützen. Nach 2 Diktaturen sollte Deutschland hier besonders sensibel sein. Ist es aber nicht.

Nur 25 Jahre nach dem Fall der Mauer beschäftigt und bezahlt die Regierung Hilfstruppen, um Meinungsäußerungen seiner Bürger in Facebook zu zensieren.

Das ist ein nicht hinzunehmender Verstoß gegen das Grundgesetz.

 

enver007_wordpress

Quelle: enver007.wordpress.com

Noch verrückter sind nur 2 Dinge:

  • Marc Zuckerberg’s Facebook macht das mit und zeigt damit, was Meinungsfreiheit in den USA heute noch wert ist.
  • Ein Großteil der Bevölkerung interessiert sich nicht dafür, meint nicht betroffen zu sein. Noch nicht betroffen, kann man da nur sagen.

Mich macht es höchst betroffen, auch wenn ich weit weg bin. Mein Großvater hat wegen eines harmlosen politischen Witzes zu Zeiten Stalins im Gefängnis gesessen und ich weiß aus eigener Erfahrung, wie Zensur in der DDR vonstatten ging. Alles vergessen? Wie man hört, legen ja sogar „bewährte“ Kräfte aus dieser Zeit fest, was zensiert wird.

Auf facebook-sperre.steinhoefel.de kann man verfolgen, welche Blüten diese Zensur treibt und was erstaunlicherweise alles nicht beanstandet wird. Einfach mal anschauen.

 

 

 

Erziehung zum Sparen

Heute früh habe ich für 43 US$ meinen SUV (sorry) vollgetankt, was derzeit 38,26 EUR entspricht. Der Liter 95er kostet hier weniger, als in Deutschland die Mineralölsteuer ausmacht.

 

terpelanzeige

 

Aber dafür muss in Deutschland ja bald niemand mehr nach der billigsten Tankstelle suchen oder auf bessere Ölpreise hoffen: Benzin kostet dann immer gleich viel.

Ölpreis runter? Steuer rauf, automatisch. Ölpreis rauf? Steuer noch weiter rauf, auch automatisch. Aus dem Spruch: „Der Benzinpreis ist mir egal, ich tanke immer für 20 Euro“ wird dann „Der Ölpreis ist mir egal, das regelt alles der Bundesfinanzminister.“

 

focusbenzin

 

Fehlt nur noch, dass der Benzinpreis dann an die Diäten der Bundestagsabgeordneten gekoppelt und im Gleichschritt angehoben wird.

Verständlich ist das schon. Kein Mensch kauft Elektroautos, solange Benzin und Diesel „so billig“ (kicher kicher) sind. Und davon müssen ja laut 5-Jahresplan bis 2020 eine Million auf deutschen Straßen und Autobahnen unterwegs sein. Und Plan ist Plan.

Die Lösung weiß ich längst: Eine drastische Emissionsabgabe auf alle Autos die nicht elektrisch sind. Denn E-Autos emittieren ja nichts, glaube ich.

Und dann gibt es noch die CO²-Reduktionspläne im Rahmen des Pariser Abkommens und deren Untersetzung in diversen Grünbüchern. Mit tollen Ideen, so was wie Oberleitung auf Autobahnen …

Und außerdem müssen ja noch ein paar Kleinigkeiten finanziert werden:

  • die tolle Energiewende, die am liebsten die ganze Welt nachmachen will, sich aber nicht leisten kann und auch noch nicht verstanden hat, wozu es gut sein soll.
  • die nachträgliche Identifizierung, Ansiedlung und Integration dringend benötigter ausländischer Fachkräfte, die statt aus den südeuropäischen EU-Mitgliedsländern mit 50% Jugendarbeitslosigkeit lieber aus dem Einzugsbereich des Islam angeworben werden.

Wobei, muss Deutschland sich denn überhaupt mit den islamischen Ländern gut stellen, wo doch der Ölpreis demnächst sowieso keine Rolle mehr spielt? Siehe oben.

Das macht Ihnen alles keinen Spaß mehr? Dann am besten diesem Blog folgen, es mit Freunden teilen und selbst Pläne machen.

oceanview42 banner v04 (1)

 

 

Versprechen oder Drohung?

„Deutschland wird sich verändern.“ sagte die Bundeskanzlerin zu Beginn der von ihr verursachten Migrantenschwemme. Recht hatte sie, wie die letzten Tage gezeigt haben.

Relevanz für dieses Blog? Allerdings.

Wer schon immer vom Auswandern geträumt hat, wird nun konkret planen. Und viele, die sich das bisher nicht vorstellen konnten, werden ihre Meinung ändern und einen solchen Schritt ernsthaft in Erwägung ziehen. Sehnsucht wird erwachen nach einem kleinen sonnigen Land mit freundlichen Menschen, mit Politikern, die nur korrupt, aber keine Vollidioten sind, auch wenn es da nur Toiletten für Hombres und Damas gibt, außerhalb der disfunktionalen EU und weit weg von islamisch geprägten Staaten.

Ein einzelner Psychopath hat eine Stadt wie München lahmgelegt. Und das BKA spricht von mindestens 500 bekannten Gefährdern. Kein einziger der vier Mordbuben stand auf der Liste. Wie viele sind noch da draußen und wie viele werden sich in den nächsten Jahren absehbar radikalisieren, weil ihre überzogenen Erwartungen nicht zu erfüllen sind?

Drei oder vier solche Anschläge jeden Monat, nicht einmal jede Woche, und Deutschland wird sich so weit verändern, dass wir es nicht wiedererkennen.

 

ansbach_freenet

Quelle: freenet.de

Außer Menschen, schlimm genug, stirbt bei solchen Anlässen nämlich noch mehr:

  • die Meinungsfreiheit
  • die Solidarität mit wirklich Schutzbedürftigen
  • das Vertrauen in Rechtsstaat und Demokratie.

Auch wenn ich Deutschland vor vielen Jahren verlassen habe, macht es mich traurig und wütend zugleich, was da passiert. Political correctness, gepaart mit Traumtänzerei und aggressiver Unfähigkeit sind die Ursachen. Und Menschen bezahlen mit ihren Leben.

Es gibt seit Jahrzehnten genug Beispiele, wie man Einwanderung so organisiert, dass alle Beteiligten profitieren. Aber hey, wir sind doch DEUTSCHLAND und zeigen der Welt jetzt wie das richtig geht.

 

 

 

Der große Umbau

Von meiner Loggia aus kann ich in der Morgensonne die 30 km entfernten knapp 100 Windräder bei Penonome sehen und in der Dunkelheit ihre roten Blinklichter. Imposant und weit genug entfernt.

Sicher leistet diese Anlage einen Beitrag, damit die Speicherseen zur Stromgewinnung in der Trockenzeit nicht so schnell leer laufen. Und inzwischen sind auch einige großflächige Solarkraftwerke geplant. Panama diversifiziert seine Energieerzeugung.

In Deutschland passiert gerade das Gegenteil von Diversifizierung. Nachdem sich Politiker und Klimafanatiker wie kleine Kinder über den Vertrag von Paris gefreut haben, haben Greenpeace Energy und HTW jetzt mal vorgestellt, was das für Deutschland bedeutet:

Ab 2020 dürfen keine herkömmlichen Heizsysteme und ab 2025 keine Fahrzeuge mit Verbrennungsmotoren mehr zugelassen werden. Ende der Kohleförderung bis 2030 und Ausrüstung der Fernstraßen bis 2040 mit Oberleitungen.

Wer bisher schon die Eimischung der EU in den Alltag des Bürgers für eine Zumutung hielt, wird sich noch wundern.

Laut Greenpeace und HTW müssen bis 2040 jährlich neu errichtet werden:

Onshore Windkraft: 6,3 GW (2016: 2,9 GW)

Offshore Windkraft: 2,9 GW

Solar: 15 GW (2016: 1 Gw)

Dazu kommen notwendige Speicherkapazitäten, von denen es großtechnisch auf absehbare Zeit nur die Elektrolyse gibt, ein chemischer Prozess, der mittels erneuerbarer Energie Gas erzeugt, das wiederum im vorhandenen Netz gespeichert werden kann. Der Prozess hat einen niedrigen Wirkungsgrad und ein Großteil des Gases muss ja irgendwann wieder mittels Turbinen in Elektroenergie umgewandelt werden.

Statt also böses und möglicherweise noch gefracktes Naturgas direkt in Gasturbinen zu verbrennen, baut man erst einmal Windräder, nutzt den Strom um mittels Elektrolyse nunmehr gutes Gas zu erzeugen und dieses zu verbrennen.

Was wird Deutschland am Ende haben: die teuerste instabile Energieversorgung der Welt, ein verbautes Land, keinerlei Einfluss auf das Klima und den Spott der Welt.

Absurdistan mitten in Europa.

Quelle:  Greenpeace Energy

Schlechte Nachrichten

Deutschland wird innerhalb weniger Jahre in der Bedeutungslosigkeit versinken.

Diese düstere Prognose kommt von einem politischen Analysten, den ich schätze und der in den letzten Jahren mit seinen Prognosen sehr treffsicher war.

George Friedman ist Gründer der Strategieberatung Stratfor und Autor mehrerer Bücher zu geostrategischen Themen.

In einem Interview begründet er seine Sicht mit 3 Punkten:

  1. Politikversagen lässt die Verunsicherung im Land wachsen
  2. Integration der Flüchtlinge ist extrem schwierig
  3. Deutschland verlässt sich zu sehr auf seine Exportgeschäfte.

Ich würde noch einen Punkt hinzufügen: Statt Visionen zu kommunizieren und dafür Mehrheiten zu finden, agiert diese Regierung mit Parlament und Medien nur noch nach den Vorgaben einer Person und statt Gräben zu überwinden, macht man sie tiefer.

Wo hat es das schon gegeben, dass Bundespräsident und diverse Minister einen Großteil ihre Wähler als dunkeldeutsch, Mob, Pack und Nazis beschimpfen, für Meinungen, die nun innerhalb weniger Monate mainstream geworden sind, genau so von Verfassungsrichtern a.D. und einer zunehmenden Zahl Parlamentarier geäußert werden. Der Stammtisch hatte wieder recht.

„Einfach mal die Klappe halten“ hat eine Frau Klöckner, die demnächst gewählt werden möchte, den innerparteilichen Kritikern der aktuellen Politik zugerufen. Diesen Stil kenne ich. Genau so ging es 1989 in der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands (SED) zu.

Deutschland im Krisenmodus, seit 2008, als der damalige Finanzminister Steinbrück tönte, dass die Finanzkrise eine rein amerikanische Angelegenheit sei. Knapp daneben.

Griechenland, Energiewende, Flüchtlinge – alles strategische Themen, wo die Regierung selbstherrlich agiert, Gesetze und Verträge außer Kraft setzt und jeden mit abweichender Meinung zum Gegner erklärt, die Polarisierung in der Bevölkerung noch verschärft.

Niemand weiß, ob Friedman’s Prognose so eintreten wird. Aber kein nüchterner Beobachter kann ernsthaft davon ausgehen, dass das Leben in Deutschland demnächst aus dem Krisenmodus kommt.

Zum Glück gibt es ja Alternativen, die man zumindest als Plan B in der Schublade haben sollte. Erwähnte ich eigentlich schon Panama?

Ihnen gefällt dieser Beitrag und das Blog?

Wenn Sie da unten “Gefällt mir” anklicken, werde ich noch mehr und relevante Information über Panama für Sie zusammentragen.

Noch besser: Sie teilen es mit Ihren Freunden in Facebook und Twitter.

Vielen Dank im Voraus.

 

 

 

Un abrazo, statt „eine Armlänge“

Wer hier in Panama mit Leuten bekannt wird, begrüßt oder verabschiedet diesselben sehr schnell mit einer Umarmung. Kein Mensch käme auf die Idee, das als sexuelle Avance misszuverstehen.

Die männlichen Latinos sind Machos und die Latinas präsentieren ihre körperlichen Vorzüge erfreulicherweise ziemlich freizügig.

Dumme Sprüche und Begrapschen? Fehlanzeige. Es gibt einfach einen tief verwurzelten Respekt vor dem anderen Geschlecht. Und es scheint, dass die Frauen ihre soft power smart nutzen.

Zurückführen kann man das sicherlich mit auf die katholischen Wurzeln der hiesigen Bevölkerung, eine Religion, die für Achtung zwischen den Menschen steht.

Ganz anders offensichtlich als bei Männern islamischer Herkunft, die Deutschland derzeit überfluten. Ich habe vor Jahren auf Teneriffa mal zwei Nordafrikaner beobachtet, mit welchen Blicken sie eine Frau auf der anderen Straßenseite bedachten. Bei Nacht wäre das nicht gut ausgegangen. Und das soll jetzt in Deutschland Normalzustand werden?

Eigentlich müssten die deutschen Feministinnen in Scharen vor dem Kanzleramt gegen eine Politik demonstrieren, die ihre jahrzehntelangen Anstrengungen pulverisiert.

Es ist noch schlimmer: Ein Land, das seine Grenzen nicht kontrollieren, seine Bürger nicht vor massiven Übergriffen schützen und sein Recht in ganzen Stadtvierteln nicht durchsetzen kann, nennt man „failed state“.

Gibt aber auch Dinge die funktionieren, was mir letztens in einer kurzen Szene klargeworden ist: Nachdem der EU-Parlamentspräsident Martin Schulz sich auf dem präsidialen Stuhl niedergelassen hat, tritt tatsächlich ein Lakai heran und schiebt den Sessel der „Majestät“ in Position. Perfekt.

Lust zum Auswandern?

Ihnen gefällt dieser Beitrag und das Blog?

Wenn Sie da unten “Gefällt mir” anklicken, werde ich noch mehr und relevante Information über Panama für Sie zusammentragen.

Noch besser: Sie teilen es mit Ihren Freunden in Facebook und Twitter.

Vielen Dank im Voraus.

 

 

 

 

High Noon

Es ist der erste Weihnachtsfeiertag, gegen Mittag, und wir haben soeben vom Aussichtspunkt Am Tannenwäldchen auf Erfurt geschaut.

Als ich mit dem Auto rückwärts vom Parkplatz auf die Strasse rolle, hupt es laut.

Ein anderer Wagen ist auf der Seebachstrasse bergauf gekommen und die Hauptstrasse biegt da rechts ab. Genau an der Parkplatzausfahrt vorbei, wo ich gerade im Weg bin.

Da stehen sich nun zwei schwarze Mercedes mitten auf der Kreuzung seitlich gegenüber, die Fenster surren nach unten und …

„Frohe Weihnachten“ ruft der, der eben noch lautstark gehupt hat.

„Frohe Weihnachten“ rufe und winke ich zurück. Wir müssen beide laut lachen, bevor wir unsere Fahrt fortsetzen.

Wenn es doch im deutschen Strassenverkehr immer so entspannt zugehen würde …

Ausländer in Panama

Heute habe ich einen neuen Begriff gelesen: „Dunkel-Deutschland“. Und vor wenigen Tagen hat der Chefredakteur des Stern das Wort „Menschenekel“ kreiert. Was ist los bei euch da drüben?

Wir sehen eine Regierung, die noch nie eine Einwanderungsstrategie hatte, geltende Regelungen nicht umsetzt und eine Bürokratie, die schon vor der aktuellen Flüchtlingswelle mehr als 200.000 Anträge hat auflaufen lassen.

Wo immer der Staat versagt, kommen zuerst die extremen Randgruppen und dann zunehmend Normalbürger auf die Straße. Die zu beschimpfen ist berechtigt, aber billig, und soll durchschaubar von den Ursachen ablenken. Oder wie Stefan Aust, ehemals Spiegel-Chef richtig schreibt: „Die Probleme müssen geregelt, nicht die Folgen unerledigter Probleme beklagt werden.“ Einen entspannten Artikel hat auch Henryk Broder in Welt Online geschrieben. Hier ist der Link.

Wie schlimm muss es sein, dass sich Leute wie der Erfurter OB Bausewein nun in offenen Briefen an Bundes- und die von ihm mit initiierte rot-rot-grüne Landesregierung wenden und dringend konkrete Schritte anmahnen?

Wie läuft das denn hier in Panama? Naturgemäß ist das Land Ziel von Armutsflüchtlingen aus vielen lateinamerikanischen Ländern. Die meisten können legal die Grenze passieren, suchen und finden Arbeit, verdienen ihren Lebensunterhalt. Ohne jede staatliche Hilfe.

Zweimal im Jahr veranstaltet die Immigrationsbehörde dann einen zweitägigen Rund-um-die-Uhr-Event im Kongresszentrum, bei dem alle legalisiert werden, die Arbeit nachweisen können. Das sind jedes Mal Tausende.

Neben den Latinos sind Asiaten eine weitere große Einwanderergruppe. Mini-Super- und Baumärkte sind fest in deren Hand. Sie kommen, bauen ein billiges Haus in verkehrsgünstiger Lage, wohnen mit drei Generationen im Obergeschoss und verkaufen im Erdgeschoss alles was im Alltag gebraucht wird, für schmales Geld und von früh bis spät.

„Ausländer raus“? Fehlanzeige.

Themenwechsel: Vor wenigen Monaten habe ich ausführlich über die Strategie des IS in Syrien und im Irak gelesen. Angefangen hat man in Kleinstädten mit einem Nachbarschaftsbüro. Da helfen, dort einen Rat geben und bei dieser Gelegenheit lernen, wer die lokalen Führer sind, wer welche Ansichten hat. Wenn dann Monate später der erste IS- Kampftrupp die Ortschaft überrollt, hat man Exekutionslisten vorbereitet und Unterstützer rekrutiert.

Glauben wir wirklich, dass diese Organisation sich die Gelegenheit entgehen lässt, ein Land wie Deutschland, im Herzen Europas, wenn immer möglich zu infiltrieren? Und ist die deutsche Immigrationspolitik dafür gerüstet?

Wer sich das Youtube-Video vom Suhler Aufnahmeheim am 20.8. angeschaut hat, dem werden die gellenden „Allah Akhbar“-Schreie wohl noch lange im Gedächtnis bleiben.

Und den besten Beitrag leisten die Menschen, die wirkliche Kriegsflüchtlinge in ihrer Nachbarschaft an die Hand nehmen und unterstützen. Deren Einsatz gehört in den Fokus der Medien, nicht die Maulhelden, egal welcher Seite und Farbe.

Verboten!

Das Handelsblatt meldet heute, dass in der Bundesregierung ein Verbot von Hydraulic Fracturing, kurz Fracking, erwogen wird. Das ist dann, soweit ich weiß, nach Gentechnik, Kernenergie, Stammzellen ein weiteres Feld auf dem sich Deutschland in Forschung und Anwendung aus ideologischen Gründen Selbstbeschränkung auferlegt. Was kommt als nächstes?

Roboter und selbstfahrende Autos, Drohnen, Nanotechnologie, künstliche Intelligenz? Wie weit die Technikfeindlichkeit schon Alltag ist, hat man ja schön bei Google Streetview sehen können.

Niemand sagt, dass man neuen Technologien gegenüber unkritisch sein soll. Die Vogel-Strauss-Methode ändert aber nichts daran, dass die Welt sich ändert, ob wir wollen oder nicht. Mitgestalten ist die einzige Option für ein entwickeltes Land.

Lansam aber nahezu unvermeidlich wächst in Deutschland eine Generation in Angst heran. Angst vor Klima, Angst vor Gentechnik, Angst vor Google – Angst vor Fortschritt und Veränderung.

Das oben erwähnte Fracking macht die USA zunehmend unabhängig vom Öl-/Gasimport, macht sie gelassener und verändert spürbar die geopolitische Lage. So werden demnächst die Europäer sich selbst Gedanken um ihre Energieversorgung machen müssen, egal ob aus dem Nahen Osten oder aus Russland, was beides derzeit keine stabilen Partner sind. Und Windmühlen, ein Konzept aus dem Mittelalter, werden dabei kaum hilfreich sein.

Im Silicon Valley denken die Leute „big“, wollen die Welt verändern, während es in Deutschland um Verzicht geht, um Energie sparen, Müll trennen, vegetarisch essen und Kleinwagen fahren. Welche von beiden Strömungen wird wohl unsere Welt von morgen gestalten? Die Angsthasen und Bedenkenträger? Hoffentlich nicht.

Wer also nicht in einem luftdicht gedämmten Haus vegetieren will, sollte mal erwägen in die Tropen zu ziehen.

Wo man ganzjährig draußen lebt, immer frisches Essen auf dem Tisch hat, sich nicht für seinen SUV und diverse Freizeitfahrzeuge am Strand rechtfertigen muss, wo die Menschen immer besser und nicht in verordneter Selbstbeschränkung leben wollen.

Besser leben in Panama. Hier nochmal der Film.

P.S. Und wo glücklicherweise niemand auf die eigenartige Idee kommt, viele Kilometer weit draußen im Meer Windmühlen aufzustellen, mit Dieselgeneratoren am Drehen zu halten, damit sie nicht einrosten. Und seine Bürger dafür zahlen zu lassen.

Visionen zum Wohnen

Noch plakativer kann man die unterschiedlichen Sichtweisen auf die heutige Welt nicht darstellen:

welt_wohnen

Am besten gefällt mir der Satz „Alle Visionen unterliegen dem Diktat knapper Ressourcen.“

Dieser Satz hätte hervorragend in die Aufbaujahre nach dem Zweiten Weltkrieg gepasst. Heute ist eine solche beschränkte Weltsicht einfach lächerlich.

Eine ehemals führende Industrienation auf dem Irrweg …

(Quelle: Welt Online 4. Januar 2014)

%d Bloggern gefällt das: