Drachensteigen

Es war der Abend des 27. Juli 1999, ein wolkenloser Himmel und Vollmond über Texas. Für etwa 22 Uhr war der Überflug des Spaceshuttle „Columbia“ beim Wiedereintritt in die Atmosphere angekündigt.

Es war das Finale der STS 93 Mission, die mit der Landung auf dem 6 km langen Runway (KSC) in Cape Canaveral, Florida enden würde.

Pünktlich auf die Minute stieg am westlichen Horizont ein grell leuchtender Feuerball auf, zog gemächlich und majestätisch seine Bahn quer über das Firmament, immer an der Spitze eines eindrucksvollen Schweifs. Es wirkte wie ein mächtiger, langsamfliegender Komet – ein Anblick, der einen überwältigt zurücklässt und den man für immer im Kopf behält.

Hier ist ein Video, aufgenommen am Johnson Space Center in Houston. Ich befand mich ein paar hundert Kilometer nordwestlich, näher unter der Flugbahn und kann versichern, dass es noch 100-mal eindrucksvoller war.

Nach der Beendigung des Spaceshuttle-Programms (1981 bis 2011) hatten die Vereinigten Staaten kein eigenes Gerät mehr, um Menschen in die Umlaufbahn und zur ISS zu bringen, eine ausgesprochen unbefriedigende Situation.

Bis heute.

Da hob die SpaceX Falcon 9 mit der Dragon-Kapsel pünktlich vom Weltraumbahnhof Cape Canaveral ab. Ein Bilderbuchstart und auch der weitere Verlauf klappte bisher planmäßig. Damit sind die Vereinigten Staaten zurück im space launch business, NASA im Verbund mit dem Privatunternehmen SpaceX.

Alles Gute für den weiteren Verlauf an die Astronauten Robert Behnken und Douglas Hurley, sowie herzlichen Glückwunsch an NASA und insbesondere an Elon Musk & Team, die damit der beeindruckenden Erfolgsgeschichte von SpaceX ein weiteres bedeutsames Kapitel hinzugefügt haben.

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Time to say good-bye

Gestern hat SpaceX mit der Falcon Heavy das derzeit leistungsfähigste Trägersystem erfolgreich auf Testflug geschickt. Ein großartiger Erfolg.

 

Bildschirmfoto vom 2018-02-06 18-23-11

Bei Welt Online meint Kathrin Spoerr, dass es doch nicht angehe, dass eine Privatperson jetzt Raketen ins All schickt und nicht ein Staat:

„Elon Musk hat sich den Traum der Menschheit erfüllt, zu den Sternen zu fliegen, und das Erste, was er tat: Er machte das All zur Ware. Aber das Weltall sollte nicht dem Mann mit dem meisten Geld und dem geilsten Auto gehören.“

Gähn.

Und dazu höre ich aus Angela Merkel’s neuestem Gruselkabinett, dass Martin Schulz es als angehender Außenminister nicht erwarten kann, noch mehr Geld an die EU zu überweisen, dass Herr Altmeier sich um Wirtschaft, Energie und natürlich um das globale Klima kümmern soll …

Erinnert mich an ausgebrannte Raketenstufen, aber nicht die wiederverwendbaren von SpaceX.

 

Bildschirmfoto vom 2018-02-06 18-35-02

 

Time to say good-bye …

Deutschland mag noch Export-Weltmeister sein, dank der Target2-Salden, aber das Momentum führt seit geraumer Zeit bergab und wird kaum aufzuhalten, geschweige denn umzukehren sein. Schade um dieses wunderbare Land.

Was es braucht, ist ein Plan B und Panama ist dafür ziemlich perfekt. Wie man das am besten in die Realität umsetzt, habe ich schon in einigen Posts beschrieben.

Nur ein Beispiel wie man ganz schnell in Panama ankommen kann: Mein Freund Peter von Woodart Panama baut hochklassige Möbel, hat mehr Aufträge als er schaffen kann und sucht einen aktiven Teilhaber.

Junge Leute, digitale Nomaden, die ihren Job von überall machen können und Einnahmen aus aller Welt haben, können sich hier legal niederlassen ohne jemals mit der Steuerbürokratie in Berührung zu kommen.

Man kann ab $1.500/m² in erstklassige Strand- und Großstadtimmobilien investieren oder für wenige $/m² Grundstücke in den schönsten Gegenden erwerben.

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Jedermann genießt hier ganzjährig ein traumhaftes Klima, ein funktionierendes Gesundheitssystem und deutlich niedrigere Lebenshaltungskosten in einem entspannten, stabilen und sicheren Umfeld.

Bienvenido.

 

 

 

 

 

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