Koffer weg – Teil 3

Keine guten Nachrichten.

Seit wir am 5. Juni morgens um 5 Uhr in Panama City angekommen waren, ist unser Koffer überfällig.

Die Leute von Fraport, die stets zeitnah und professionell kommuniziert haben, haben die Suche nach 3 Wochen aufgegeben und den Fall an die Condor-Kundenbetreuung zur Abwicklung gegeben.

Wir hatten das über die Jahre schon mal in London, Singapore und Miami, wo Gepäck fehlgeleitet war und verspätet ankam. Einen Totalverlust hatten wir noch nie. Wirklich ärgerlich. Und das bei einem Direktflug FRA – SDQ – PTY.

Aufgrund der Forenberichte über die Vorgehensweise der Condor haben wir schon mal einen Anwalt eingeschaltet. Mal sehen, was noch alles passiert. Wir geben Bescheid.

Welche Erfahrungen habt ihr gemacht?

Nicht lustig – weiter mit Condor

In den letzten Jahren sind wir immer wieder und gern mit Condor nach Deutschland und zurück gereist. Modern ausgestattete Maschinen, direkte Verbindung, stets guter Service, freundliches und kompetentes Personal, dafür auch gern Premium oder Comfort/Business gebucht und gezahlt.

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Was weniger gefiel war, dass im Fall massiver Verspätungen, die wir in den Jahren zwei Mal hatten, Condor trotz klarer Rechtslage erst nach Gerichtsurteil die übliche Entschädigung zahlte.

Und jetzt beginnt es wieder „lustig“ zu werden.

Als wir, wie schon berichtet, am 5. Juni früh in Panama City ankamen, fehlte unser Koffer. Sehr ärgerlich, da wir für einen 3-Wochen-Aufenthalt mit Familienfeier natürlich relativ viel und gute Kleidung eingepackt hatten, in Deutschland diverse Einkäufe getätigt und einige familiäre Erinnerungsstücke für zu Hause (Panama) mitgenommen hatten.

Verlustanzeige noch am Flugplatz aufgegeben, danach per Email beim Baggage-Service von Condor und Fraport angezeigt. Allen tut es leid und man hat inzwischen eine „weltweite“ Suche angestrengt, für die wir auch den Inhalt des Koffers aufgelistet haben.

Am vergangenen Freitag, eine ganze Woche nach Verlust, haben wir nun einige Dinge eingekauft, die dringend gebraucht wurden. Kleidung, Schuhe, Brille, etc. und die Rechnung zur Erstattung an die bekannten Ansprechpartner geschickt. Nach dem Montrealer Abkommen ist die für den Verlust verantwortliche Fluglinie verpflichtet, uns derartige Extra-Aufwendungen innerhalb eines angemessenen Zeitrahmens zu erstatten.

Was wir dann heute früh in der Mailbox haben, ist eine Nachricht von der Condor-Kundenbetreuung, die uns bittet doch „das Kontaktformular auf unserer Internetseite zu nutzen. Nur so kann Ihr Anliegen schnellstmöglich geprüft und beantwortet werden … Wir bemühen uns, Ihnen innerhalb von 14 Tagen zu antworten. Vorab bitten wir Sie um Verständnis, dass es … auch länger dauern kann.“

CondorContact

Wie bitte? Verständnis wofür? Abgelehnt.

Wer einen auf einem Direktflug verloren gegangenen Koffer nicht innerhalb weniger Tage finden und zustellen kann, sollte zumindest beim Ausgleich des von ihm verursachten Schadens und Ärgers die Beine in die Hand nehmen. Business as usual ist da eine ganz schlechte Idee.

Gespannt wie es weitergeht? Wir auch.

Kein Koffer

Passiert alle Jahre mal wieder: Wir kommen an, unser Gepäck leider nicht.

Am vergangenen Donnerstag haben wir es uns abends um 22 Uhr in einer Condor 767 gemütlich gemacht und sind über Nacht von Frankfurt nach Panama City geflogen. Ohne „red eyes“, sondern mit ein paar Stunden Schlaf.

Der Zwischenstopp in Santo Domingo war kürzer als geplant und wir demzufolge eher am Ziel: 5.30 Ortszeit. Verschlafene Officer bei der Immigration und jetzt zum Gepäckband. Unser einziger Koffer trägt einen Priority-Anhänger, sollte deshalb schnell kommen.

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Gegen 7.00 war dann klar, dass er auf der Strecke geblieben war. Die für Condor zuständige Kollegin meinte dass er dann wohl am Sonntag bei uns angeliefert werden würde, notierte Telefonnummer und Email.

Heute, am Montag abend Ortszeit, haben wir am Flughafen mehr als 20 mal angerufen. Keine Antwort, keine verwertbare Auskunft.

Im Zeitalter von Computer und Barcode wissen wir heute noch nicht wo sich unser Gepäck befindet.

Und jetzt liegt in der Mailbox eine Anfrage von Condor, ob und wie uns der Flug gefallen hat …

Immer wieder was los

Mein letztes Posting liegt schon ein paar Wochen zurück. Tut mir leid, wenn jemand umsonst hier nachgeschaut hat.

Ende September bis in den Oktober hinein waren wir wegen erfreulicher familiärer Angelegenheiten in Deutschland. Familie und Freunde treffen und ein neues Familienmitglied begrüßen.

Auf dem Hinflug hatten wir planmäßig 6 Stunden Aufenthalt in San Juan (PR) und da man dort sowieso durch die Immigration muss, nutzten wir die Zeit für einen Ausflug in die Altstadt und zur Festung. Sehr sehenswert und sehr historisch. Das war vor 500 Jahren der Eingang und Umschlageplatz für die Spanier. Hier kamen die Karavellen mit Soldaten und Beamten an und hier verließen die mit Gold und Kupfer gefüllten Schiffe den Kontinent.

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Heute gehört Puerto Rico zum US-Territorium, hat erhebliche wirtschaftliche Probleme und versucht gerade mit besonderen wirtschaftlichen Anreizen Investoren ins Land zu holen. Beosnders interessant für US-Bürger, die inzwischen überall auf der Welt Probleme haben, auch nur ein Bankkonto zu bekommen.

 

Der Rückflug war dann wieder abenteuerlich. Genau am Rückreisetag gab es in Tocumen, dem stark frequentierten Internationalen Flughafen von Panama City einen Computerausfall, der den ganzen Laden für Stunden lahmlegte. Condor hatte uns klaglos nach San Juan (Puerto Rico) gebracht, wo es gegen 18 Uhr mit Copa weitergehen sollte. Die Maschine kam aber erst Stunden später, dann wartete alles auf eine neue Crew und als Krönung standen wir dann noch knappe 3 Stunden auf dem Taxiway in PTY ehe wir gegen 6 Uhr früh mit 9 Stunden Verspätung aus dem Flieger kamen.

Mit uns gereist waren unsere Enkelin Kim und Freund Felix, denen wir in den nächsten 10 Tagen einen Crashkurs in Sachen Panama geben konnten.  Mit dem größtem Vergnügen natürlich.

2013 war das Jahr der Besucher für uns: 2 Nachbarn, 7 mal Familie sowie ein Arbeitskollege und Freund, der im August hier eine panamesische Freundin gefunden hat und sich gerade auf Dauer hier einrichtet. Wird eine Extrastory im Blog demnächst.

In diesem Monat treffen wir dann noch ein Paar Leser dieses Blog, die erstmalig nach Panama kommen. Wir freuen uns darauf.

Gelegentlich habe ich an dieser Stelle den Flugplatz Rio Hato erwähnt, der zum International Airport umgebaut wird und damit die Region touristisch noch besser erschließen soll. Mit 2.500 Meter Runway können Boeing 737 und ähnliche Maschinen aus Nord- und Südamerika landen, die Langstreckenmaschinen aus Europa allerdings nicht. Keine Condor, wie gehofft.

Gestern bin ich als einer der ersten dort gelandet, bevor am 13. November die offizielle Eröffnung stattfindet.

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Irgendwie werden wir zum Earlybird bei Infrastrukturprojekten:

– zwischen 1995 und 2005 wurde in unmittelbarer Nähe die A71/73, von Erfurt nach Schweinfurt und Bamberg, gebaut, wo wir jede Brücke und jeden Tunnel lange vor Eröffnung „erfahren“ konnten

– seit wir in Panama sind, wird die Hauptstadt in beeindruckender Weise ausgebaut und modernisiert

– der neue Flugplatz Rio Hato liegt fast vor unserer Haustür

– der Kanalausbau geht in die Endphase und wird in 2015 vollendet, die Kapazität dieses Megaprojekts verdoppelt

Langeweile in Panama ? Wohl kaum.

Condor confus

Eigentlich lieben wir Condor. Die einzige Linie, die uns ohne Umsteigen nach Deutschland und wieder zurück nach Panama bringen kann.

Die besten Ticketpreise, exzellenter Service, supernettes und professionelles Personal.

Aber die Buchung …

Wer von Deutschland aus fliegen will, geht zur Website, gibt seine Reisedaten ein und bucht online. Null Problemo. Die beste Verbindung führt über Santo Domingo, wo die Maschine einen kurzen Zwischenaufenthalt von 1 Stunde einlegt.

Quelle: fotocommunity.de

Wer das, wie wir, um den 20.9. von Panama aus tun will, bekommt auf einmal nur noch sehr eingeschränkte Auswahlmöglichkeiten angezeigt. Der bestgeeignete Direktflug über Santo Domingo ist überhaupt nicht mehr dabei.  Dass es ihn gibt, kann man beim Buchen in Richtung FRA PTY FRA sehen. Wenn man PTY FRA PTY eingibt, ist er weg.

Bei One-way aus Frankfurt ist er da, bei One-way aus Panama City ist er weg. Auch die Verbindung über Punta Cana (DomRep) wird nicht angezeigt, sondern nur via San Juan (Puerto Rico) am 14. oder  dann wieder am 28.9. Verrückt.

Also ans Telefon. Das deutsche Callcenter hat diese Strecke nicht mal im Computer, keine Chance, wegen angeblicher Verkaufsrechte. Und das nach 15 Minuten in der Warteschleife.

Also rufe ich die US Nummer von Condor an. Laut Website ist es die 1 866 960 7915. Beim ersten Mal gebe ich nach 9 Minuten auf, beim zweiten Mal ist nach 8 Minuten eine freundliche Dame dran, mit der ich auch deutsch reden kann. Gleiche Frage und gleiche Antwort: „Habe ich nicht im Computer. Da müssen Sie Chicago anrufen.“ Ich dachte eigentlich dass ich dort bin, erfahre aber, dass ich mit Wilhelmshaven spreche.

Ich bekomme eine neue US Nummer, die nicht auf der Website steht:  1 800 524 6975. Schon nach kurzer Wartezeit bin ich dran: „Our business hours are … monday to friday“

Aber da gibt es ja noch eine deutsche Condor-Nummer für Anrufe aus dem Ausland. Es dauert wieder und ich kann die Condor-Pausenmusik nicht mehr leiden. Dann eine menschliche Stimme: „… how can I help you?“

Ich melde mich auf Deutsch und ehe ich zu Ende gesprochen habe, werde ich mit der Hotline für deutsche Kunden verbunden, bzw. mit deren Warteschleifenmusik.

Wahlwiederholung … „How can I help you“ … Ich: „Do please NOT connect me with your German hotline even when I am going to speak German now. Guten …“ „Moment, ich verbinde“ … Und ich gebe auf.

Nach ca. 2 Stunden bin ich am Ende. Warten bis Montag, in Chicago anrufen und nicht mehr deutsch reden.

Liebe Condor, bitte passt eure Kommunikation eurem sonstigen guten Niveau an, uff.

Nach Panama via Punta Cana

Am 16. April fliegen wir nach einem wettermäßig ziemlich unterkühlten Osterausflug von Frankfurt zurück nach Panama.

Condor hat sich zur favorisierten Verbindung entwickelt und wir haben Platz in der Comfort Class gebucht. Viel Platz, etwas veraltete aber gemütliche Sitze, sehr gutes Essen und prima Service. United via Newark hat die neueren Liegesitze, aber mit dem Preis, dem Essen und dem Personal von Condor können die nicht mithalten.

Wir kommen ins Gespräch mit dem Purser unseres Fluges und er erzählt, dass bis Jahresende die Condor Boeing 767 neue Businessclass-Sitze bekommen werden. Wäre gut, wenn trotzdem der Preis im Rahmen bleibt.

Aus Panama wissen wir, dass die Lufthansa gern Panama City anfliegen will und hoffen, dass Condor dann auf den neuen Flughafen Rio Hato ausweicht, der unmittelbar in der Nähe der Resorts an der Pazifikküste legt und zwei Stunden Anfahrt sparen wird. Zehn Minuten von unserem Zuhause.

Unser Condorflug geht nur bis Punta Cana, im Osten der Dominikanischen Republik gelegen. Ein architektonisch gelungener Flugplatz, offen und mit viel Grün, statt Beton.

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Wir haben knapp 3 Stunden Zeit, bevor es mit Copa Airlines in einer nagelneuen 737 auf die restlichen 2,5 Stunden nach Panama City geht. Um 11 Uhr MESZ in Frankfurt abgeflogen, um 21.30 EST in Panama City am Boden.(7 h Unterschied)

Wir werden wieder von unseren Freunden abgeholt und sind 2 Stunden später zu Hause. Zurück im Alltag.

Pressekonferenz Merkel – Martinelli in Berlin

BK’in Merkel: Meine Damen und Herren, ich freue mich sehr, dass heute der panamaische Präsident Martinelli zu seinem ersten offiziellen Besuch in Deutschland ist. Er wird auch an den Lateinamerika-Tagen in Mainz teilnehmen. Wir freuen uns, dass wir unsere Beziehungen zu Panama auf diesem Wege intensivieren können. Der Bundesaußenminister und der Bundeswirtschaftsminister waren in Panama, aber wir haben noch sehr viel Spielraum, unsere Beziehungen zu entwickeln.

Panama ist ein Land mit einem sehr dynamischen Wirtschaftswachstum. Deshalb haben wir in unserem Gespräch vor allem auch darüber geredet, wie wir die Wirtschaftsbeziehungen intensivieren können. In dieser Hinsicht gibt es zum einen den Willen Panamas, einen starken Ausbau seiner Infrastruktur vorzunehmen. Daran können sicherlich eine Reihe deutscher Firmen arbeiten. Eine Kooperation gibt es schon, nämlich mit der Firma Herrenknecht, die natürlich gerade auch für den Bau von U-Bahnen bekannt ist.

Wir können uns vorstellen, sehr viel enger im Bereich der regenerativen Energien zusammenzuarbeiten. Dazu wird es auch im Rahmen der deutsch-panamaischen Handelskammer eine Reise von Experten der Exportinitiative Erneuerbare Energien der Bundesregierung geben.

Der Präsident hat noch einmal deutlich gemacht, dass es ein großes Interesse an einer engeren Kooperation auch im Luftfahrtbereich gibt – hierbei insbesondere mit der Lufthansa – und dass es gut wäre, wenn zwischen Deutschland und Panama auch ein Doppelbesteuerungsabkommen ausgehandelt werden würde.

In den kulturellen Beziehungen verfügen wir bisher noch nicht über so ein dichtes Netz. Deshalb reden wir über eine deutsche Schule in Panama und haben abgemacht, dass Panama dafür auch ein geeignetes Grundstück zur Verfügung stellen könnte und wir dann ein Schulabkommen verhandeln könnten, gerade auch im Hinblick auf die Fachkräfteausbildung, die natürlich von größter Bedeutung ist.

Wir haben über das EU-Zentralamerika-Assoziierungsabkommen gesprochen, das von großer Bedeutung ist. Wir haben uns sehr gefreut, dass Panama jetzt Teil dieses Abkommens ist. Ich konnte berichten, dass der Handelsteil dieses Abkommens, der für Panama von ganz besonderer Bedeutung ist, jetzt auch sehr schnell vom Europäischen Parlament verabschiedet werden wird, nämlich noch im November. – Das waren die Themen.

Wir haben uns dann natürlich auch über die Situation in der Region unterhalten. Wir haben seitens der Bundesregierung ein ganz immenses Interesse daran, unsere Beziehungen zu intensivieren, insbesondere im wirtschaftlichen Bereich. Ich glaube, es gibt auch ein großes Potenzial dafür. Noch einmal ganz herzlich willkommen hier in Deutschland!

P Martinelli: Herzlichen Dank, Frau Bundeskanzlerin! Sehr verehrte Journalisten, wie die Frau Bundeskanzlerin gesagt hat, haben wir verschiedene Themen von beiderseitigem Interesse angesprochen, dabei unter anderem den Bau einer deutschen Schule in Panama.

Es geht auch darum, die Beziehungen im Bereich des Flugverkehrs zu vertiefen. Condor reist schon nach Panama. Wir haben auch Interesse daran, dass Deutschland in anderer und engerer Weise mit Panama und Lateinamerika verbunden wird. Von daher ist es so, dass Lufthansa und Copa Airlines, die panamaische Fluggesellschaft, gemeinsam in der Star Alliance sind und es vielleicht eine gute Ergänzung wäre, wenn deutsche oder lateinamerikanische Passagiere öfter und mit besseren Verbindungen zwischen beiden Kontinenten reisen könnten.

Wir haben auch darüber gesprochen, dass es sinnvoll wäre, wenn mehr deutsche Unternehmen Panama als Investitionsstandort nutzen würden, aber auch als Tor zur Karibik und zu Zentralamerika. Heute ist es so, dass in Panama gerade der größte Flughafen Lateinamerikas gebaut wird. Panama verfügt über die größten Häfen in der Region und über die größte Freihandelszone der Welt. Ein Land wie Panama kann also für die deutsche Wirtschaft das Tor nach Lateinamerika sein. Es ist eine Region, in der Deutschland noch viel Investitionsspielraum hat.

Wir haben der Bundeskanzlerin auch dargelegt, dass Panama auch ein VN-Standort ist. Wir haben im Namen der Vereinten Nationen um eine Unterstützung von deutscher Seite gebeten. In Panama werden 16 Untergruppierungen der Vereinten Nationen für Lateinamerika ihren Standort haben. Es gibt in Panama darüber hinaus auch das Zentrum des Internationalen Roten Kreuzes für Katastrophenhilfe. Das hat damit zu tun, dass Panama eine sehr gute geographische Lage hat. Hervorzuheben ist, dass die Beziehungen zwischen Deutschland und Panama immer besser werden.

Wir haben auch über das Assoziierungsabkommen mit der Europäischen Union gesprochen.

Wir haben auch angesprochen, dass in der Zukunft ein Doppelbesteuerungsabkommen unterzeichnet werden kann, sodass deutsche Unternehmen in Panama und panamaische Unternehmen hier auch bessere Investitionsmöglichkeiten haben.

Sie können sicher sein, Frau Bundeskanzlerin, dass Panama ein guter Partner für Deutschland in der Region ist. Wir bieten uns deutschen Unternehmen, die sich in Panama ansiedeln wollen, und Menschen aus Deutschland, die in Panama leben wollen, als sicherer Ort mit Wirtschaftswachstum an. Wir empfangen Menschen aus aller Welt mit offenen Armen, insbesondere die Deutschen. Herzlichen Dank!

Frage: Ich habe eine Frage an den Präsidenten zum Euro und anschließend auch eine Frage an die Frau Bundeskanzlerin.

Herr Präsident, wie beurteilen Sie die Lage des Euro im Moment, insbesondere die Bemühungen Deutschlands zur Euro-Rettung?

Frau Bundeskanzlerin, sind Sie ähnlich wie Bundesfinanzminister Schäuble der Ansicht, dass ein Staatsbankrott und ein Austritt Griechenlands aus der Eurozone ausgeschlossen werden können?

P Martinelli: In Panama ist der US-Dollar die Währung, die frei zirkuliert. Ich habe der Bundeskanzlerin dargelegt, dass wir gerade nach Mechanismen suchen, damit auch der Euro als weitere Währung in Panama frei zirkulieren kann und der Markt quasi auch ein Euro-Markt sein kann. Wir wären damit der weltweit einzige Markt, in dem es zwei Währungen gibt, nämlich den Dollar und den Euro.

Ich vertraue dem Euro, der deutschen Wirtschaft und der europäischen Wirtschaft zutiefst. Ich bin sicher, dass die gegenwärtige Situation der möglichen Krise eine momentane Situation ist, die überwunden werden kann. Ich bin davon überzeugt, dass die Fähigkeiten Deutschlands und der europäischen Bevölkerung, die Wirtschaftsfähigkeit und die kreative Fähigkeit dieses großartigen Kontinents dafür sorgen werden, dass Europa auf wirtschaftlichem Gebiet vorankommen kann. Ich habe volles Vertrauen in den Euro, in Europa und in Deutschland.

Quelle: http://www.bundesregierung.de/Content/DE/Mitschrift/Pressekonferenzen/2012/10/2012-10-15-bkin-martinelli.html

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