EILMELDUNG: Lufthansa plant, Panama ab März 2021 wieder direkt anzufliegen, Copa Update

Brasilien, Costa Rica und Mexiko sind für die Lufthansa derzeit Ziele in Lateinamerika, Panama nicht. Das meldet La Prensa soeben, basierend auf einer offiziellen Mitteilung der Gesellschaft.

Alternativen gibt es mit KLM auf einer Boeing B777 und Air France mit einer Boeing B787 , die schon jetzt mehrmals wöchentlich von Amsterdam bzw. Paris direkt nach Panama City fliegen.

Auf dem Weg nach Frankfurt werden wir 4 Stunden Aufenthalt in Amsterdam haben, auf dem Rückweg nur 1,5 Stunden. Klar ist das etwas umständlicher, als direkt zu fliegen, aber kein wirkliches Problem.

Die Lufthansa hat, soweit bekannt, ihre bisher auf dieser Strecke geflogenen 20 Jahre alten Airbus A340 ausgemustert. Es wird also interessant werden zu sehen, welches Gerät dann ab März 2021 zum Einsatz kommt.

Update: Panama hat die Aussetzung des kommerziellen Flugverkehrs bis 21. September verlängert.

„Ausgenommen sind alle humanitären Flüge und Flüge mit Ausrüstungen oder Hilfsgütern, die für die Bekämpfung der Coronavirus-Pandemie erforderlich sind, sowie Flüge, die nach den im Ausführungserlass Nr. 300 vom 31. Juli 2020 festgelegten Verfahren durchgeführt werden, mit dem ein „kontrolliertes Betriebszentrum für die Zusammenschaltung der internationalen kommerziellen Luftfahrt am internationalen Flughafen Tocumen“ geschaffen wird.

Die Vorschriften des Gesundheitsministeriums (Minsa) sehen vor, dass sich Personen, die nach Panama reisen möchten, 48 Stunden vor der Zeit des Fluges, der sie in das Land bringt, einem PCR-Test unterziehen müssen. Darüber hinaus müssen die Passagiere 14 Tage lang in Quarantäne bleiben.“

Copa-Meldung: Ausgenommen von dieser Maßnahme sind jedoch Flüge der internationalen kommerziellen Passagierluftfahrt und der allgemeinen Passagierluftfahrt, die nach den Regeln, Bedingungen und Verfahren des Erlasses Nr. 300 vom 31. Juli 2020 durchgeführt werden, mit dem das Center for Controlled Operations für die Zusammenschaltung der internationalen kommerziellen Luftfahrt eingerichtet wird. Zunächst ist geplant, dass Copa Airlines am 10., 12., 14., 15., 21., 22., 28. und 29. August über den Tocumen International Airport 11 Ziele in acht Ländern der Welt anfliegen wird, darunter die Städte Miami, New York und Washington in den Vereinigten Staaten, Mexiko-Stadt in Mexiko, San José in Costa Rica, Santo Domingo in der Dominikanischen Republik, Quito und Guayaquil in Ecuador, Sao Paulo in Brasilien und Santiago in Chile. In diesem Dokument hat die Exekutive die Beschränkungen für die Einreise von Panamaern und in Panama ansässigen Ausländern in das Staatsgebiet mit zuvor vom Gesundheitsministerium genehmigten Flügen festgelegt. Er wies darauf hin, dass gemäss der Resolution die folgenden sanitären Massnahmen festgelegt sind, die bei der Einreise von Panamaern und ausländischen Einwohnern in die Republik Panama eingehalten werden müssen: der Fluggesellschaft die Bescheinigung über einen Abstrich/PCR-Test oder negative Antigene bis spätestens achtundvierzig (48) Stunden vor dem Einsteigen in den Flug aus dem Herkunftsland vorzulegen; in der von der Fluggesellschaft vorgelegten eidesstattlichen Erklärung eine Annahme zu unterzeichnen, mit der sich der Fluggast verpflichtet die von der nationalen Regierung über das Gesundheitsministerium festgelegten Gesundheitskontrollmaßnahmen und Gesundheitsprotokolle einhalten; den Antrag für die Überwachung des Auftretens von Symptomen und die Bestätigung der Quarantäne oder andere von der MINSA festgelegte Maßnahmen zur ordnungsgemäßen Rückverfolgbarkeit des Passagiers verwenden; und die feste Telefonnummer des Wohnorts angeben, in dem die Quarantäne durchgeführt wird.

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#LangbesserlebigkeitDu bist Ü40 oder nahe dran? Dann unbedingt hier meinen „100-Jahre-Plan“ gratis abrufen.

#Langbesserlebigkeit: „Funktionale Unsterblichkeit“

Diesen vielversprechenden Begriff habe ich einem neuen Buch entnommen und der passt ja perfekt zu meinem Thema #Langbesserlebigkeit.

Das spannende und wissenschaftlich fundierte Buch heißt „The Phoenix Protocol“ und der Autor ist August Dunning. Auf Seite 27 der aktuellen Version (08_20) meines eBooks „Der 100-Jahre-Plan für alle über 40“ verrate ich, um was es geht.

Wer sein Exemplar nicht erst in den letzten 2 Tagen abgerufen hat, sollte es nochmal tun, um neue Inhalte lesen zu können.

Hier ist der Gratis-pdf-Download.

Die Große Krise – was tun?

Vor genau 100 Tagen ist Sars-Covid-2 in Panama angekommen und es wird Zeit zu reflektieren, was da passiert und was es für Auswirkungen haben wird. Ganz ohne Statistik, mit Schwerpunkt auf unsere ganz persönliche Situation und Sicht, sowie die Frage

„Was würden wir beim nächsten Mal anders machen?“

Vorab: es sollte inzwischen klar sein, dass das nicht die normale alljährliche Schlechtwettergrippe ist. Hätten wir sonst hier nicht. Und wer es immer noch nicht glaubt, braucht nur die globale Ausbreitung sowie die Zahlen der weltweit Infizierten und Todesfälle zu analysieren.

Die Realität ist, wie es ein Arzt heute im Zeitungsinterview ausgedrückt hat, „… dass es auf der Welt keine Coronavirus-Experten gebe, man müsse also … bei Bedarf wirtschaftliche und gesundheitspolitische Strategien ändern. Wir lernen immer noch dazu.“

Auch wenn ich das vor einiger Zeit für übertrieben gehalten habe, diese gesundheitliche Krise, deren wirtschaftlichen und sozialen Auswirkungen werden unser Leben über Jahre spürbar verändern. Aber wie hat jemand in den frühen Tagen gesagt:

„Unsere Großväter wurden in den Krieg geschickt und von uns wird nur verlangt, dass wir ein paar Wochen auf der Couch sitzenbleiben.“

Klingt beruhigend, aber inzwischen sieht es so aus, als ob auf der Couch sitzen nicht reichen wird.

Fakt ist, dass keiner von uns in seinem Leben eine ernsthafte Krise erlebt hat, die über den persönlichen Rahmen hinausging. Das ist eine neue Situation, die man einfach zu ignorieren und auszusitzen versucht, was aber nach 100 Tagen nicht mehr so leichtfällt.

Wie haben wir das bisher überstanden und war es richtig hierzubleiben?

In vorangegangenen Posts habe ich ja einiges zur Situation vor Ort geschrieben. In dieser weltweit unübersichtlichen und angespannten Situation ist die Homebase für uns ohne jeden Zweifel der bestmögliche Standort.

Zu Hause sein, alles zur Hand haben, ganztägig die Meeresbrise inhalieren und den Ausblick über den Ozean genießen (Lage, Lage, Lage!), mit der Umgebung und den Menschen vertraut sein – das ist unter den gegebenen Umständen schon als optimal zu bezeichnen. Natürlich gehört dazu das schnelle Internet, für Echtzeit-Information, für bequeme Kommunikation mit family & friends, und um Arbeiten zu erledigen, die schon lange auf Erledigung gewartet haben.

Quelle: paoloruffini

Auf unserem Reiseplan stand diesen Monat die chilenische Atacama-Wüste, aber derzeit irgendwo festzusitzen, ist keine verlockende Aussicht. Und die Atacama geht nicht weg.

Angesichts aktuell ansteigender Infiziertenzahlen wurde gestern informiert, dass Panama seine Flughäfen nicht vor dem 23. Juli für den internationalen Passagierflugverkehr wiedereröffnet. Ansteigende Zahlen und Verlängerung von Maßnahmen sind aber nicht Panama-spezifisch.

Gerade hat Australien bekanntgegeben, dass man bis Jahresende keine ausländischen Reisenden ins Land lassen will und das über-liberale Kalifornien hat Maskenpflicht eingeführt.

Was also tun?

Als erstes muss der Realität ins Auge geschaut und über längere Zeit mit mehr oder weniger strikten Beschränkungen gerechnet werden. Egal wo. Umso besser wenn es anders kommen sollte.

Als zweites muss jeder unbedingt dafür sorgen, nicht selbst in den Statistiken als Infektionsfall, oder noch schlechter, aufzutauchen. Dazu habe ich hier Tipps gegeben.

Drittens: die Zeit nutzen und das Leben danach vorbereiten, das definitiv anders aussehen wird. Die aktuellen Unruhen in vielen Ländern sind nur ein kleiner Vorgeschmack auf das, was sich in einer langandauernden ökonomischen Krise zu harten Verteilungskämpfen zuspitzen kann.

So wie sich CHAZ in Seattle in nur einer Nacht etabliert hat, können die bereits Clan-dominierten Zonen in europäischen Großstädten über Nacht zu exterritorialen Gebieten werden, im günstigen Fall unter der türkischen, im ungünstigen unter der IS-Flagge. Das Personal ist da und vorbereitet.

Und dann gibt es noch ein internationales Netzwerk, dass in Schwarz und mit roten Fahnen auftritt, satt finanziert ist, Sympathisanten in den Parlamenten und in Deutschland bis in Landesverfassungsgerichte hat. Parallel gibt der Staat partiell sein Gewaltmonopol auf.

Wer wird mit diesem Posting eigentlich angesprochen?

Das sind die Nix-wie-wegs, die schon immer auf dem Sprung waren, aber noch mehr Information brauchen, um eine Entscheidung zu treffen oder die schon getroffene Entscheidung vorziehen wollen. Im Normalfall war das für die meisten nur ein Gedankenexperiment, eine intellektuelle Übung, ohne wirklich Ernst machen zu wollen. Das ändert sich gerade.

Das sind die Alles-wird-anders, deren Lebenssituation sich drastisch zu verändern beginnt. Das ist die wohl schwerste Rolle, unter zunehmendem Druck etwas ganz Neues denken und umsetzen zu müssen. Umso wichtiger ist es, die Situation nicht als Bedrohung, sondern als Chance zu begreifen: „Eigentlich wollte ich schon lange anders leben.“ Das hilft auch, wenn Auswandern nicht das Thema ist.

Und es ist für die PlanB-ler, deren Welt noch in Ordnung ist, die aber bei Verschlechterung gerüstet sein wollen. Das ist die komfortabelste Situation, weil es keinen Druck gibt, man in Ruhe planen und verfeinern kann.

Egal, zu welcher Kategorie Du gehörst: den Lebensmittelpunkt verlagern ist sorgfältig geplante Optimierung, nicht hektisches Kofferpacken.

Früher war Auswandern meist ein Abschied für immer. Das ist vorbei. Weiter als eine Tagesreise ist heute kein Ort der Welt entfernt. Nicht mehr als einen Mausklick entfernt ist heute der Kontakt mit Familie, Freunden und Geschäftspartnern. Das Internet macht uns räumlich wie zeitlich flexibel, Kreditkarte und ATM finanziell unabhängig. Es ist fast egal, ob wir ins Nachbardorf oder ans andere Ende der Welt ziehen. Normalerweise.

Unsere Kriterien für die neue Destination Panama, vor 12 Jahren, waren ja sehr überschaubar:

„Jeden Tag des Jahres, noch um Mitternacht, leicht bekleidet im Freien sitzend, ein Glas Rotwein trinken können.“

Zugegeben, dass wir schon damals neben diesen Hauptkriterien auch einige weniger wichtige Punkte einbezogen haben. Einfacher wird es heute nicht werden.

Ganz im Ernst, die entscheidenden Kriterien sind ja auch eher Klima und Abwesenheit wiederkehrender Naturkatastrophen sowie insgesamt höhere Lebensqualität. Letzteres ist vielschichtig und subjektiv.

Panama war für uns die ideale Wahl, die wir getroffen hatten, ohne vor Ort gewesen zu sein. Nach mehr als einem Jahrzehnt guten Lebens, haben wir beschlossen, die Pandemie auch hier zu überstehen und zu beobachten, wie das Land diesselbe und den Wiederanlauf bewerkstelligt. Da sind wir jetzt mittendrin. Viele meinen, dass die eingeleiteten Schutzmassnahmen zu rigoros gewesen seien und es stehen höchstrichterliche Entscheidungen hinsichtlich deren Verfassungsmäßigkeit ins Haus.

Danach? Mit dem Kanaltransit hat Panama eine stabile Einnahmequelle, ebenso sollte auch die Kupfermine schnell wieder Steuereinnahmen liefern. Große Infrastrukturprojekte waren unterwegs, die zügig wieder aufgenommen werden können. Trotzdem wird es Arbeitsplatzverluste geben und es ist abzuwarten, wie sich das Defizit im Staatshaushalt auswirken wird.

Das ist ein wichtiger Punkt. Jetzt seinen Lebensunterhalt im Tagesgeschäft verdienen zu müssen, wird ziemlich fatal sein.

Wie viel besser ist es doch beispielsweise, einem deutschen Hersteller den Zugang zu Großabnehmern hier und weltweit geöffnet zu haben, von da an nur noch Provision für die selbstlaufenden Geschäfte zu kassieren. Im Detail ist das hier beschrieben und passt am besten für die Alles-wird-anders-Kategorie.

Für den gutsituierten Plan-B-ler, der es langsam angehen will, gibt es hier umfassende Information und ein attraktives Komplettpaket.

Egal, was der Plan ist: Viel Erfolg und bleibt gesund.

EXKLUSIV: Der 100-Jahre-Plan für alle ab 40

Das überwältigende Interesse unserer Freunde und vieler Bekannter, sich um einen gesunden Lebensstil zu bemühen, ist faszinierend. Der Fakt selbst ist altersunabhängig, die Methoden unterscheiden sich.

Für viele hat allein schon der Umzug nach Panama mit seinem tropischen Klima Erleichterung bei Gelenk- und Nervenerkrankungen gebracht.

In einem neuen eBook

#Langbesserlebigkeit – der 100-Jahre-Plan für alle ab 40

stelle ich die These auf, dass die Lebenserwartung in den kommenden Jahrzehnten noch schneller steigen wird, als in den vergangenen Dekaden und mache Vorschläge für persönliche Schlussfolgerungen.

Nie zuvor hatten die Menschen nämlich so viel Wissen über Gesundheit, die Mittel und die Zeit, dieses Wissen auch mehr oder weniger konsequent umzusetzen. Das wird verstärkt durch den sich exponentiell entwickelnden Fortschritt in der Medizin.

Wer also zur Kategorie 40+ gehört und trotzdem noch viel vorhat, den will ich hier anregen, über seinen persönlichen 100-Jahre-Plan nachzudenken.

Viel Spaß beim Lesen und Erfolg in der Umsetzung.

#Langbesserlebigkeit – Vermessung und Optimierung

Es ist ganz einfach: einen Körper, der an allen Ecken und Enden kaputt ist, wird keine Pille der Welt gesund machen und jung halten. Das muss man selbst zuerst halbwegs in Ordnung bringen. 

Raucher? Das ist unstrittig das größte Gesundheitsrisiko und wer 100 Jahre auch nur erwägt, hat keine andere Wahl, als damit heute aufzuhören. 

Um den Gesundheitsstatus zu optimieren, braucht es Ausgangsdaten, die mit Vorgaben verglichen werden. Klingt kompliziert, ist es aber erstmal nicht. 

Am einfachsten sind äußerliche Basisdaten zu ermitteln.  

Body-Mass-Index

Gewicht in Kilogramm geteilt durch Körperhöhe in Meter zum Quadrat, also G/h². Dieser Wert sollte idealerweise unter 25 liegen. 

Beispiel: Körpergröße 175 cm und Gewicht 80 kg ergibt einen BMI 26.1. Anzustreben wäre also eine Gewichtsdeduzierung auf 77 kg. Ersatzweise tut es eine Körperstreckung auf 180 cm, was aber noch komplizierter ist, als die Gewichtsreduzierung. 

Dein BMI liegt deutlich über 25? Dann im Kapitel “Ernährung” nachlesen, wie man das reduzieren kann. 

Bauchumfang

Wird in der Taille gemessen und ich bevorzuge die Bauchmuskulatur leicht anzuspannen. Das sichert Vergleichbarkeit der Messwerte über einen längeren Zeitraum. Bei Frauen sollten weniger als 88 cm, bei Männern weniger als 94 cm das Ziel sein. 

Neuere Quellen stellen das Taille-Körpergröße-Verhältnis (WHtR) als wichtiger dar. Dabei wird Taille dividiert durch Körperhöhe und dieser Wert soll nicht über 0,5 liegen. Um wieder das obige Beispiel zu nehmen: Wer 175 cm hoch ist, darf Taillenumfang von bis zu 87,5 cm haben. Über 50 Jahre Lebensalter wird es weniger streng. Der Faktor darf dann 0,6 betragen, der Umfang also bis zu 105 cm.  Alt sein hat nicht nur Nachteile.

105 cm klingt natürlich viel bequemer als 94 cm und das ist schon ein Widerspruch in den Vorgaben, wobei es mit 103 cm noch einen populären Grenzwert gibt. 

Mein Vorschlag für Männer ist wie folgt: Wer unter 50 ist, strebt die 94 cm an und wer über 50 ist und mehr als 100 cm um die Hüften hat, arbeitet auf weniger als 100 cm hin. Fair?  

Meine Empfehlung für Frauen: die Taille sollte schmaler sein, als die Hüfte, der Busen ausladender, als der Bauch.    

Nächster Schritt: Blutwerte.

Diese Untersuchung sollte man jährlich vornehmen lassen. Der Blutdruck sollte um 120/80 liegen, besser niedriger als höher. Moderate Überschreitung mit Änderung des Lebensstils beeinflussen, statt mit Medikamenten. 

Bei den Laborwerten sind Insulin und Cholesterol wichtig, bei Männern kommt PSA dazu. In den Laborergebnissen werden regelmäßig die Normalwerte vorgegeben und Abweichungen markiert. Die Normalwerte sind Orientierung, kein Dogma und minimale Abweichungen kann man getrost ignorieren.  

Erhöhte Glucose-Werte kommen von Insulinresistenz, deuten auf Diabetes hin und sind ernst zu nehmen. Ernährungsumstellung ist der Schlüssel. 

Wenn das nicht ausreicht, wird der Hausarzt laufende Kontrolle vor- und Metformin verschreiben. Das ist ein erprobtes Medikament, mit positiven (!) Nebenwirkungen. 

Mehr dazu später. 

Überhöhte Cholesterol- und Triglycerin-Werte müssen analysiert und optimiert werden. Grobe Regel: Triglycerin und LDL minimieren, HDL maximieren. 

Auch hier gilt, dass Änderungen in Ernährung und Lebensstil vor Medikamenten kommen.    

Die angesprochenen Kennwerte sind jeder für sich Risikofaktoren und haben untereinander Wechselwirkungen. Diabetes, hohes LDL und Bluthochdruck, kombiniert mit permanenten Entzündungsherden im Körper sind eine Killerkombination, die unbedingt abgestellt werden muss. Cholesterol/Triglycerin leicht über den Grenzwerten, ohne sonstige Faktoren, bringt niemand um. 

Nochmal zum Thema Haftungsausschluss: ich gebe hier das komprimiert wider, was ich als medizinischer Laie aktuellen Quellen entnommen habe. Diese teile ich im nächsten Kapitel. Jeder kann es dann nachlesen und bessere, aktuellere Quellen finden. 

Wenn Deine Sicht oder die Deines Arztes von meiner abweicht, dann ignoriere einfach meinen Rat. Nur Du bist für Deine Gesundheit verantwortlich, niemand sonst.  

Frohe und Corona(virus)-freie Ostertage .  

Vorherige Posts zum Thema:

  • Neues Thema #Langbesserlebigkeit link
  • #Langbesserlebigkeit und Panama link
  • #Langbesserlebigkeit – auf die Einstellung kommt es an link

#Langbesserlebigkeit – Mit der Einstellung fängt es an

Ich liebe es schon immer antizyklisch zu agieren, gegen den Strom zu schwimmen. Was gibt es also besseres, als mitten in einer Pandemie über #Langbesserlebigkeit zu philosophieren?

“Damit muss ich mich nicht mehr befassen” ist ein Spruch, den man manchmal schon von 50-jährigen zu hören bekommt. Meine regelmäßige Rückfrage lautet dann “Du schraubst wohl schon an deiner Holzkiste?”

Wer 100 und mehr Jahre werden will, überlegt nicht jeden Tag, was er alles noch rechtzeitig regeln muß. Das blockiert nicht nur, sondern wird ganz schnell auch zur selbsterfüllenden Prophezeiung. Schluss damit.

Aktiv bleiben, Pläne machen, alles andere als altersgerecht agieren, ohne dabei kindisch zu werden.

Es gibt ernsthafte Bestrebungen, bis hin zur WHO, das Altern als Krankheit zu klassifizieren, also etwas, das man medizinisch behandeln kann. 

Altern behandeln, etwa gar rückgängig machen? 

Ja, und bei Mäusen wird das schon erfolgreich praktiziert. Deren DNA gleicht der menschlichen übrigens zu 97,5%. Zum Vergleich: bei unseren nächsten Verwandten, den Schimpansen, beträgt die Übereinstimmung 98,5%. 

Unterstellen wir einfach mal, dass die Annahme stimmt und eines nicht allzu fernen Tages der Alterungsprozess gestoppt und sogar partiell umgekehrt werden kann. 

Das wirft eine Vielzahl ethischer, gesellschaftlicher, demoskopischer und ökonomischer Fragen auf. Darüber können wir zwar hochtrabend debattieren, aber das ist reine Zeitverschwendung. 

Was wir beeinflussen können und müssen, ist unser persönlicher Umgang mit dem Thema, wenn es Wirklichkeit wird. Oder besser noch, was wir heute tun müssen, um eines Tages davon profitieren zu können, wenn wir es denn wollen.

Frage: Wenn heute ein Medikament angeboten würde, das den biologischen Alterungsprozess zumindest stark verzögert oder gar stoppt, keine Nebenwirkungen hat und erschwinglich ist, welche unmittelbare Reaktion löst das bei Dir aus? 

Wie immer werden manche es als große Chance, andere als Bedrohung empfinden und viele werden das Thema einfach ignorieren.  

Betont werden muss, dass wir hier nicht von ScienceFiction reden. Die Zellbiologen haben solide Erkenntnisse darüber, was genau uns auf Zellebene altern lässt. Das hat bereits zu zugelassenen Medikamenten geführt (New Dietary Ingredients), die schrittweise verbessert werden.  

Der Markt ist riesig, weshalb erhebliches Kapital in diese Forschung investiert wird. (Markt Nahrungsergänzungsmittel in 2018 weltweit $115 Mrd.) 

Ich gehe von drei Seiten an das Thema heran:

  • Zustandserfassung und erste Schritte
  • Dauerhafte Optimierung von Lebensstil und Ernährung
  • Nutzung aktueller Forschungsergebnisse

Bei diesen Themen kommt “Dr. Internet” und insbesondere Youtube ins Spiel, wo erfahrene Ärzte und Coaches ihre eigenen Kanäle betreiben, aktuelle Forschungsergebnisse vorstellen, zeitnah praktische Ratschläge ableiten. 

Das kann der Hausarzt von nebenan einfach nicht leisten. Ab sofort bist Du deshalb Gesundheitsmanager in eigener Sache, wählst Informationsquellen und Dienstleister nach Deinem Bedarf aus.

Hier sind die Links zu den früheren Beiträgen zum Thema:

Neues Thema: #Langbesserlebigkeit

Was #Langbesserlebigkeit mit Panama zu tun hat

Neues Thema in 2020: #Langbesserlebigkeit

Gedacht war dieses Blog ja, um das Informationsdefizit über Panama mit abzubauen. Auf diese Weise sind seitdem mehr als 500 Posts und 3 Büchlein entstanden. Hat es den Zweck erfüllt? Absolut.

Wir haben durch das Blog eine Menge interessante Leute kennenlernen und ihnen Panama zeigen dürfen. Einige haben sich schon niedergelassen, andere planen das fest und verbringen bis zum Umzug ihre Ferien hier.

Faszinierend zu sehen ist dabei auch, wie sich der Altersdurchschnitt der Umsteiger hin zu den jüngeren Jahrgängen verschiebt. Selbst Familien mit 3 oder 4 Kindern sind darunter. Das sorgt auch beim Stammtisch für viel Abwechslung, der im Abstand von 6 bis 8 Wochen von Carsten meist im Großraum Coronado organisiert wird. (www.panamafantastico.com)

Die Frage stellt sich, wo dieser Blog künftig seine Schwerpunkte setzt. Klar ist, dass er weiterhin aktuell über die Entwicklungen im Land informieren soll. Was ich nicht leisten kann, ist die persönliche Betreuung von Interessenten. Dafür gibt es zum Glück Profis:

Michael betreibt www.primeropanama.com, ist erfahrener Immobilienmakler, hat außerdem die Verbindung zu Immigration und Banken. Seine Frau Maria ist passionierter Tourguide bzw. -in, kennt also Sehenwürdigkeiten und Historie wie ihre Westentasche. Die beiden sind sozusagen der one-stop-shop wenn es um ein neues Leben in Panama geht.

Was bleibt für mich? Es gibt das Metathema Lang(besser)lebigkeit und aus meiner Erfahrung mit digitaler Technologie (Stichwort: Moore’s law) weiß ich, dass wir inzwischen auch in der Medizin von exponentiellem Fortschritt reden.

Dazu passt, dass fast jeder, der hierher kommt, Gesundheit im Fokus sowie die Zeit dafür hat. Da sind Vegetarier, Marathonläufer, Yogapraktiker, Esoteriker, Rettungsärzte und vieles mehr dabei – das kann eine sehr spezielle Gemeinschaft werden. Passt auch perfekt zum Motto besser leben.

Quelle: scienceofsingularity.com

Mein Fokus liegt darauf, ein paar Spitzenmedizinern (z.B. David Sinclair) auf Youtube zu folgen und deren Erkenntnisse in praktische Empfehlungen für uns selbst und Interessierte abzuleiten. Das kann spannend und erfolgversprechend sein.

Ich werde also in den nächsten Wochen immer mal wieder zu diesem neuen Thema schreiben und die Zugriffszahlen entscheiden lassen, ob es ankommt. Wer dafür Interessenten kennt, einfach teilen.

Danke.

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