Kalt und kälter … nicht in Panama

Die Kälte hat Europa fest im Griff während die Debatten um das Buch „Die kalte Sonne“ von Vahrenholt und Lüning hitzig geführt werden. Die Autoren weisen der Sonne einen weit größeren Einfluss auf das Klima zu, als die gängigen Modelle bisher darstellen und verweisen auf eine Vielzahl von Quellen.  Das würde automatisch den Einfluss von CO2 reduzieren und ruft geradezu panische Reaktionen hervor. Die ZEIT verunglimpft die Autoren in einer Weise, die man nicht für möglich gehalten hätte

http://www.zeit.de/2012/07/Klimawandel-Vahrenholt

Parallel dazu gibt es dann hier http://arxiv.org/pdf/1202.1954v1.pdf eine Studie von drei norwegischen Forschern, die nicht nur auf einer Linie mit V&L liegen, sondern sehr dedizierte Vorhersagen treffen und den physikalischen Mechanismus beschreiben.

Basierend auf der Sonnenaktivität prognostizieren die Norweger Solheim, Stordal und  Humlum schon bis 2014 einen Rückgang der mittleren Temperatur auf der Nordhalbkugel um 1°C und um weitere 0,8°C bis etwa 2036, also insgesamt ca. 1,8°C. Wir erinnern uns, dass die Klimapolitik gerade als Ziel erklärt hat, einen Anstieg der globale Mitteltemperatur bis zum Ende des Jahrhunderts auf 2°C zu begrenzen, mit Billioneninvestitionen. Umso mutiger die Prognose der norwegischen Wissenschaftler, die ja zeitnah überprüft werden kann.

Die Auswirkungen einer solchen Entwicklung kann man nicht überschätzen: Die Anbauregionen für Getreide werden sich nach Süden verschieben und der Energiebedarf wird massiv steigen. All das träfe die Welt unvorbereitet, weil man sich seit mehr als 20 Jahren auf die gegenteilige Entwicklung vorbereitet hat. Was für eine gigantische Fehlallokation von Ressourcen.

Natürlich weiss ich nicht, welches Szenario eintreffen wird. Aber ich traue der Sonne mehr Einfluss auf das irdische Klima zu, als dem Spurengas CO2. Zumal die Temperatur-CO2-Kopplung schon lange nicht mehr so ist, wie prognostiziert.

Was hat das mit Panama zu tun?

In früheren Jahrhunderten haben Menschen wegen wirtschaftlicher Entwicklungen ihre Heimat verlassen. In Zeiten, als die Überquerung eines Ozeans ein lebensgefährliches Abenteuer war und haben mit Null anderswo angefangen. Zu Tausenden.

Wenn sich das oben skizzierte Szenario abzeichnen sollte, wird dies zu erheblichen wirtschaftlichen Verwerfungen führen. Man denke nur an Lebensmittel- und Energiepreise. Was wird die Reaktion von Menschen sein, die heute ohnehin viel mobiler sind? Man zieht dahin, wo es nicht kälter wird oder ein solcher Temperaturabfall geringer ausfällt und weniger spürbar ist. Das führt zu Preissteigerung bei Häusern und Appartments in den Tropen, zum Preisverfall bei Wohnraum im Norden.

Hier ist der Stand und die Entwicklung der letzten Jahre in Panama beschrieben: http://www.panamaequity.com/blog/2012-panama-real-estate-report/

Und das mehr für die Sinne: Where the world meets

Mehr als eine Notlösung, oder?

Über jaypacific
Verbringe dein Leben in einer ewigen Glückseligkeit der Vorfreude, etwas zu erhoffen, zu erwarten, zu planen oder zu erträumen. ... Könnte von mir sein, ist aber von Kai Krause in "Das Wissen von morgen"

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