Die perfekte Kombination, oder?

Mit dem Blogtitel besserpanama und dem zugehörigen Slogan „Besser leben, sicher investieren“ habe ich ja den Rahmen für die Posts in diesem Blog, die eBooks der edition besserpanama und einige Flyer zu Immobilienobjekten deutlich gemacht.

Ich freue mich natürlich, wenn all diese Information zur Zukunftsplanung meiner Leser beitragen kann. Dass dies gelingt, zeigt mir die Liste der Follower und das bestätigen viele persönliche Kontakte, hier vor Ort.

Jetzt habe ich gestern mit dem Post „Nach den Sternen greifen“ einen ersten Beitrag zum Projekt CAMPO CARIBE geschrieben. „Lebenslang Karibik“ ist ein Slogan im Text des zugehörigen Flyers (download). Das klingt doch verlockend, zumal die Karibikküste Panamas ausserhalb des Hurricane-Gürtels liegt.

Quelle: panaviacion.com

Im Beitrag habe ich zu einem Musikvideo mit dem Titel „So far, so good“ von Phyno verlinkt. Warum das denn? Nun, wir planen beim Upgrade unseres über-dem-Wasser-Objekts auch eine Sail-by Bar zu integrieren, eine Bar also, wo die Segler und Surfer mal kurz anlegen, einen der signature drinks genießen oder ihre Vorräte auffüllen.

„SO BAR, SO GOOD“ soll das dann heissen und ein echter Anziehungspunkt werden. Hier nochmal die Musik, der signature song, und eigentlich klingt das schon genau so. Augen schließen, zuhören, träumen.

Wenn schon „Lebenslang Karibik“ für Dich erstrebenswert ist, dann sollte dieses Karibikleben ja möglichst lange dauern. Und da kommt mein eBook „Der 120 Jahre-Plan“ zum Thema #Langbesserlebigkeit ins Spiel. Einfach lesen. Hier ist der Gratis-Download.

Bienvenido.

Nach den Sternen greifen

Noch nie zuvor habe ich den Sternenhimmel so klar und die Milchstraße so deutlich gesehen, wie vor einigen Tagen abends auf dem über-Wasser-Sonnendeck des künftigen CAMPO CARIBE auf Isla Bastimentos im Bocas del Toro Archipel. Das war ein überwältigendes Bild und ich beneide jetzt schon die künftigen Bewohner.

Und das hier ist der Sonnenaufgang am nächsten Morgen:

„Nach den Sternen greifen“ ist es wohl auch die passende Beschreibung, wenn jemand aus dem kühlen und zunehmend überregulierten Europa ins tropisch-entspannte CAMPO CARIBE wechselt.

CAMPO CARIBE ist bis vor kurzem ein Hostel gewesen, das die Gäste im Schnitt mit 4.5 von 5 möglichen Punkten bewertet haben, nicht für Luxus und Komfort, sondern für Lage, Konzept und Liebenswürdigkeit.

Nach mehr als 20 Jahren Leben auf dem Wasser sind die Besitzer nun in die Berge gewechselt und möchten es nicht von Pächtern betreiben lassen. Stattdessen soll das Haus an junge Leute vergeben werden, die selbst dort wohnen und auf Basis der bestehenden Konzession ein kleines Beherbergungsgewerbe betreiben wollen.

CAMPO CARIBE ist perfekt für Leute, die einen Mittelpunkt brauchen, dessen backyard Mittelamerika und die Karibik darstellen, deren Quartier bei Abwesenheit vermietet werden und bescheidene Einnahmen generieren kann.

Er oder sie erwirbt damit nicht nur einen lebenslangen Wohnsitz in diesem karibischen Paradies zum Schnäppchenpreis, Karibik lebenslang, sondern ist zugleich Teilhaber am Vermietungs- und Bewirtungsgeschäft des Objektes sowie Verpächter einer PADI-lizenzierten Tauchbasis. Die Einnahmen dieser Geschäfte tragen zur Finanzierung der Betriebskosten, wie auch künftiger Verbesserungen bei.

Das Wohnkonzept kombiniert die Privatsphäre eines kleinen rustikalen Zimmers (15 – 18 m² inkl. WC/Dusche/Waschbecken) mit üppigen 100 m² Freifläche, teils überdacht, teils Sonnenterasse, viel Grün. Da ist genug Platz für jeden, um in Ruhe zu entspannen, zu kommunizieren oder zu arbeiten. Was man sonst in einem solchen karibischen Paradies alles unternehmen kann, muss hier nicht extra aufgeführt werden.

Und, wer mehr Platz braucht, kann die einzige 100 m² große 2-Etagen-Wohnung erwerben.

CAMPO CARIBE ist der einfache und erschwingliche Weg für Dich, einen Lebenstraum wahr zu machen:

Anmelden, informieren, kaufen, abmelden, umziehen, leben.

Mehr Information gibt es im aktuellen Flyer (Download) und hier ist die passende Musik.

Wie man ein Land zugrunde richtet

Vor wenigen Tagen ist ein guter Freund an Lungenentzündung infolge Covid-19-Infektion verstorben, nachdem er 4 Wochen ohne jeden Kontakt zu seiner Familie auf Intensiv- und Isolierstation eingesperrt war. So weit zum Thema Menschenwürde.

Statt zu überlegen, wie man das besser handhaben könnte, fange ich mal genau anders herum an: Wie würde ich vorgehen, um in einer moderaten gesundheitlichen Krise ein Land sozial und wirtschaftlich, komplett und nachhaltig zu zerstören?

Der Anlass

Eine sich global verbreitende Virusinfektion, deren potentielle Auswirkungen zuerst massiv überschätzt werden und die Politik zu strikten Massnahme greifen lassen. Die Tatsache, dass diese ursprünglich vom Imperial College prognostizierte Gefährdung sich schon nach wenigen Wochen als massiv überzogen herausstellt und von kompetenten Wissenschaftlern auch korrigiert wird, hat keinen Einfluss auf die Aktionen der Politik, die sich nun, wieder einmal, im Weltrettungsmodus wähnt.

Angst verbreiten

Angst vor Atomkrieg, Angst vor Ozonloch, Angst vor Klimawandel, und nun Angst vor einem Virus – perfekt geeignet, um alle möglichen politischen Ziele umsetzen zu können.

Damit die Angst nicht nachlässt, muss man nur ungeeignete Tests (PCR) und unbestimmte Messmethoden (Ct-Wert) mit zweckdienlichen Interpretationen ohne jede Faktenbasis kombinieren und dies über die regierungstreuen Medien massiv verbreiten. All das beeindruckt die Masse der Menschen und macht sie gefügig.

Abweichende Meinungen kommmen nicht zu Wort oder werden in den #asocialMedia wegzensiert. Wer der Regierungslinie nicht folgt, wird diffamiert und ausgegrenzt.

Teilen und herrschen

Landesgrenzen können plötzlich geschlossen werden, Regionen werden abgegrenzt, Geimpfte und Nichtgeimpfte unterschiedlich behandelt, also diskriminiert, Freunde und Gruppen Gleichgesinnter auseinandergehalten, Familien gegeneinander ausgespielt: „Du willst doch nicht, dass der Opa wegen dir stirbt, oder?“

Das Parlament hat sich lange vorher schon zum Abnickverein degradieren lassen und jeder ausserparlamentarische Widerstand wird mit obigen Massnahmen unterbunden. Und wer kennt schon Artikel 20 GG?

Bürger entmündigen

Stärkung des Immunsystems durch viel Bewegung an frischer Luft? Das muss unterbunden werden, notfalls sogar mit der Polizei. Therapeutische Mittel um Infektionen zu vermeiden oder im Frühstadium zu besiegen? Dazu gibt es keinerlei Information und notfalls wieder die #asocialmedia mit ihren Löschorgien. Wer kann schon eigenverantwortliche Bürger gebrauchen, wenn es nach Schellhubers Großer Transformation nun um einen Großen Reset geht. (WEF, Schwab)

Wirtschaft ruinieren

Nachdem schon vor Corona strukturbestimmende Wirtschaftszweige, wie Energie und Fahrzeugbau im großen Stil reglementiert und staatlichen Vorgaben unterworfen wurden, kann nun der Rest des Mittelstands ausgeblutet, können Kleinunternehmer vom Markt gefegt werden. Arbeitsplätze im großen Stil gehen verloren, immer mehr Menschen werden abhängig von staatlichen Transferleistungen. Gewinner sind die großen internationalen Konzerne, mit Amazon an der Spitze.

Kollateralschäden ignorieren

Gesundheitliche Vor- und Nachsorge wird vernachlässigt, was zu realen vorzeitigen Todesopfern führt. Menschen vereinsamen, für ohnehin gefährdete Gruppen ist das fatal. Das komplette Bildungssystem verliert mehr als ein Jahr, was sich dramatisch auf die Chancen dieser Schüler im Berufsleben auswirken wird. Kleinkinder wachsen mit Ängsten auf, die sie ein ganzes Leben prägen werden.

Es ist inzwischen offensichtlich, dass auf diese Weise die Kollateralschäden die direkten Schäden der sog. Pandemie weit übersteigen werden.

Schlussfolgerung

Wenn ich mir diese unvollständige Auflistung so durchschaue, fällt mir zweierlei auf: Erstens, es ist der perfekte Plan, um eine Gesellschaft in die Knie zu zwingen und zweitens, wir sind, mit Zustimmung des Parlaments, bereits mitten in der Umsetzung.

Was kann man tun?

Im Bundestag sitzen ca. 700 Abgeordnete bequem und fürstlich entlohnt. Es ist höchste Zeit, dass deren Wähler sich in die lokalen Büros begeben und direkt ihre Meinung sagen. Persönlich, per Telefon oder per Email. Jeder und jeden Tag.

Wer das nicht will oder für aussichtslos hält, muss zuschauen, was passiert, oder einen Plan B parat haben.

Für letzteres gibt es die eBooks der edition besserpanama. Gratis.

Von Deutschland in die Karibik

Ziemlich genau vor einem Jahr kehrten wir von einem Deutschlandaufenthalt nach Panama zurück. Bei der Einreise wurde Temperatur gemessen, nach der Rückkehr von einer zweiten Reise Anfang September wurden zusätzlich 2 Wochen häusliche Quarantäne verordnet. Die Einhaltung fiel nicht schwer, da wir auf unserer Loggia in der Sonne sitzen, im Ressort spazieren und Essen von den Restaurants der Umgebung kommen lassen konnten. Temporäre Verschärfungen beim Alkoholverkauf waren durch Bevorratung unwirksam gemacht worden und selbst Strandausflüge wurden unternommen.

Die Quintessenz: mit der richtigen Wohnsitzwahl, Einkommen unabhängig vom Tagesgeschäft, ein paar Beziehungen und Gelassenheit war das alles zu überstehen. Ab kommenden Montag soll es nun hier in Panama einen weiteren großen Schritt in Richtung Normalisierung gehen. Höchste Zeit.

Kurz vor offizieller Wiederöffnung der Restaurants und Bars haben wir gestern mit Freunden nochmal den Reiz des Verbotenen ausgekostet, sind zum Mittagessen 80 km an die Karibikküste gefahren. Exzellente Küche auf der Terasse eines Restaurants, das ich jetzt nicht benennen will, mit Blick über Dutzende vor Anker liegende Segelboote.

Der morgendliche Blick über die Schlagzeilen der deutschen Presse lässt einen nur den Kopf schütteln: ohne jede verlässliche Datenbasis wird vorgeschrieben, eingeschränkt, gedroht, verschärft, bestraft. Der Bürger zahlt mit Steuern seine eigene Entmündigung.

In diesem Kontext bringt das Prinzip der Territorialbesteuerung nicht nur finanzielle Freiheit, sondern verhindert auch, dass man selbst die Einschränkungen finanziert, die einem auferlegt werden.

Für viele ist diese Situation der Auslöser, sich neu zu orientieren. In den eBooks der edition besserpanama gibt es eine Menge Information, die dabei hilfreich sein kann; einfach umsetzbare Schritte, statt unnötig komplexe und kostspielige Konstruktionen.

Neu orientieren?

An der Karibikküste Panamas, im gefragten Bocas del Toro Archipel, wird gerade ein über dem Wasser gelegenes Hostel (4/5 Sterne in Tripadvisor) mit 8 Zimmern für ebenso viele Eigentümer umgewandelt. Dort wird das Ideal tropischen Wohnens Wirklichkeit: den ganzen Tag auf dem Deck im Freien oder auf dem Wasser zubringen, nur die Nächte im privaten Doppelzimmer mit Bad, oder in der Hängematte.

Quelle: tomina corp.

Die Chance, den Traum von der Karibik zu erfüllen, dort dauerhaft oder zeitweise, frei, unbehelligt und unmaskiert zu leben: schwimmen, schnorcheln, tauchen, surfen, segeln, fischen, strandwandern, chillen, flirten, bunte Frösche beobachten, Buch schreiben oder offshore-Firma betreiben.

Alles einfach, zweckmäßig und zum Schnäppchenpreis. Wer zuerst kommt …

Mehr dazu in einem der nächsten Posts, oder gern auch auf Email-Anfrage.

Superlative

Das, was da gerade in einer Vollmondnacht hier vorbeituckert, ist die CMA CGM „Argentina“ auf ihrem Weg von Savannah (USA) nach Qingdao, China.

Mit 366 m Länge und 51 m Breite ist dieses Containerschiff so ziemlich das Größte, was in den letzten Monaten hier vorbeigekommen ist und passt natürlich nur durch die neuen Schleusen des Kanals. Deren Dimensionen sind 426,72 m lang und 54,86 m breit.

Zum Vergleich: Das größte Schlachtschiff der deutschen Kriegsmarine war die „Bismarck“. Achtzig Jahre später nehmen sich ihre damals beeindruckenden Dimensionen gegen die der „Argentina“ bescheiden aus: 250 m lang und 36 m breit.

Quelle: Bundesarchiv
Quelle: vesseltracker.com

Das Schicksal der Bismarck wurde beim ersten Einsatz besiegelt, sie sank in einer Schlacht mit der britischen Marine am 27. Mai 1941, 550 nautische Meilen westlich von Brest.

Nur 112 Besatzungsmitglieder wurden gerettet, 2104 verloren ihr Leben. Unter ihnen war der Schreiber Erich Wendel, aus der Familie meiner Mutter.

Allzeit Gute Fahrt für die „Argentina“, die erst 2019 vom Stapel gelaufen ist und der noch viele Jahre und viele Pazifikquerungen bevorstehen.

Ich glaube es nicht …

Nachdem vor wenigen Tagen irgendwelche Traumtänzer von Zero-Covid faseln, schlägt nun u.a. das Ifo-Institut, unter Prof. Sinn einst hochangesehen, hier mit einem No-Covid-Konzept in die gleiche Kerbe.

Selbstmord aus Angst vor dem Tod, das ist es, was sich da abzeichnet.

„Wir machen mal alles kaputt, bis auch der Virus kaputt ist.“

Problem: jedes Virus ist widerstandsfähiger als eine Gesellschaft oder gar eine Volkswirtschaft.

Ohne verlässliche Daten zur Kenntnis zu nehmen, werden immer extremere Maßnahmen beschlossen und knallhart umgesetzt, so dass wir Deutschland in nur 2 oder 3 Jahren nicht mehr wiedererkennen werden.

Familien und Freunde getrennt, Bewohner in Geimpfte und nicht-Geimpfte aufgeteilt und unterschiedlich privilegiert, das Land in grüne und andersfarbige Zonen eingeteilt, Austausch untereinander unterbunden. Spontan fällt mir da der alte Spruch „Teile und herrsche“ ein.

Das ist die Revitalisierung des Morgenthau-Plans, der vor 75 Jahren dafür sorgen sollte, dass Deutschland nie wieder auf die Beine kommt. Und das schafft jetzt nicht der ehemalige Kriegsgegner, sondern die eigene Regierung.

Rückblende: vor 30 Jahre beschließen irgendwelche UNO-Bürokraten, dass

  • die Erde momentan die ideale Durchschnittstemperatur hat
  • diese um jeden Preis konstant gehalten werden muß
  • dazu der aktuelle CO2-Gehalt in der Atmosphäre konstant gehalten werden muss.

Was für ein Schwachsinn.

Um es trotzdem durchzusetzen, wird mit dem IPCC ein Gremium gegründet, dessen Aufgabe es ist, diese steile These wissenschaftlich zu untermauern. Klingt plausibel, oder? Dumm nur, dass Wissenschaftler, die dieser These fundiert widersprechen vom IPCC totgeschwiegen und beruflich ausgegrenzt werden. Wie bei Covid-19.

Dumm auch, dass man, wie die Zeugen Jehovas, immer wieder Zeitpunkte definiert hat, wo die Katastrophe dann eintreten würde, was wiederholt nicht funktioniert hat.

Politiker und Mainstream-Medien kommen ins Boot, beten die Mär vom menschgemachten Klimawandel so oft herunter, bis auch Lieschen Müller einsieht, wie gefährlich das ist und das man Opfer bringen muß.

Regelmäßig finden sich die Auserwählten zu Klimawandel-Tagungen an exotischen Orten, wo man sich gegenseitig auf die Schultern klopft und von gewöhnlichen Volk noch mehr Verzicht verlangt, ehe man mit dem Privatjet wieder nach Hause fliegt.

Angst vor Atomkraft, Angst vor Klimawandel, Angst vor Covid-19 … immer wieder das gleiche Muster. Allerdings scheint dieses Mal die Hysterie grenzenlos zu sein – und man hat die geeigneten Mittel, um Widerspruch mit Hilfe der großen Digitalkonzerne massiv zu unterdrücken.

Die Fortsetzung von „1984“ heisst jetzt „2021“. Und (fast) alle machen mit.

Wer das lieber aus der Ferne anschauen will, findet Rat in den eBooks der edition besserpanama (hier)

Das Erdbeben von 1913 – die erste Bewährungsprobe für den Panamakanal

Autor: Monica Guardia, La Estrella de Panama, übersetzt mit http://www.DeepL.com/translator

Der Erfolg des von den Amerikanern gebauten Kanals schien gesichert, aber viele fragten sich, was passieren würde, wenn Panama einem Erdbeben zum Opfer fallen würde.

Es begann im Oktober 1913. Nachdem fast zehn Jahre lang mit dem Bau des Panamakanals begonnen worden war, schien der Erfolg des Werkes gesichert. Die Tausende von Arbeitern unter dem technischen Team der Isthmian Canal Commission hatten es geschafft, mehr als 200 Millionen Kubikmeter Erde und Gestein abzutragen, Dämme und Aufschüttungen sowie den größten künstlichen See der Welt zu bauen, die Panama-Eisenbahn zu verlegen und den Lauf des Chagres-Flusses umzuleiten. Insgesamt wurden mehr als 300 Millionen Dollar investiert, und der Bau befand sich nun in der Endphase, so dass die Strecke im folgenden Jahr eröffnet werden sollte.

Die Profis des U.S. Army Corps of Engineers hatten es geschafft, aber es gab nur ein Aber … Colonel George Goethals, der Chefingenieur des Projekts, versicherte, dass kein Erdbeben ausreichen würde, um den Kanal ernsthaft zu beeinträchtigen. Goethals argumentierte, dass das Wissen der Armee-Ingenieure und die Fortschritte bei der Herstellung von Stahlbeton für eine große Festigkeit sorgten.

Vorgeschichte

1901, nachdem die von Viscount Ferdinand de Lesseps gegründete Universal Isthmian Canal Company nach 12 Jahren das Projekt zum Bau des Kanals durch den Isthmus von Panama aufgegeben hatte, wollten die Amerikaner die große Herausforderung von den Franzosen übernehmen.

Die Regierung von Theodore Roosevelt hatte eng mit der Legislative des Kongresses zusammengearbeitet und festgelegt, dass die Wasserstraße durch Nicaragua gebaut werden sollte. Diese Route, so sagten einige Experten, sei der panamaischen Route überlegen, weil sie weniger Arbeit erfordere. Die beiden großen Seen, Nicaragua und Managua, würden als Wasserquellen dienen und Millionen von Dollar einsparen.

Die Entscheidung schien endgültig, als der französische Ingenieur Philip Bunau Varilla im Juni 1902 intervenierte. Viele werden sich an die Geschichte erinnern, wie er US-Kongressabgeordnete überzeugte, indem er von der nicaraguanischen Regierung herausgegebene Briefmarken verteilte. Die im Jahr 1900 gedruckten Briefmarken zeigten den ausbrechenden Vulkan Momotombo und lösten bei den Kongressabgeordneten, die über die Zukunft des Kanals zu entscheiden hatten, großes Erstaunen aus, zumal in den Tagen zuvor der Vulkan Mont Pelee auf der Insel Martinique ausgebrochen war, der die Stadt Saint Pierre zerstörte und mehr als 25.000 Menschen das Leben kostete. Der Vulkan Momotombo, der sich in der Nähe des Ufers des Managuasees befindet und seit 1883 ständig ausbricht, lag ganz in der Nähe der Strecke, auf der der Kanal gebaut werden sollte. Das gesamte Land Nicaragua, so erzählte Philip Bunau Varilla den Amerikanern, befinde sich in einer ununterbrochenen Linie von nicht weniger als 25 aktiven Vulkanen von Costa Rica bis Guatemala.Angesichts der Gefahr, die von Nicaragua ausging, hatte Bunau Varilla die Amerikaner davon überzeugt, dass Panama ein sichereres Land sei, und zeigte als Beweis Fotos des alten Panama-Turms, des Flachbogens und anderer Mauerwerksbauten aus der Kolonialzeit, die den Jahrhunderten getrotzt hatten.

Trotz aller Argumentation von Bunau Varilla war die Realität, dass auch Panama von einem Erdbeben erschüttert werden könnte. Historische Aufzeichnungen verzeichneten starke Bewegungen in den Jahren 1882 – berechnet mit 7,2 auf der Richterskala – und 1621 – 6,9 auf derselben Skala – laut Ingenieur PW. Chamberlain, von der American Society of Civil Engineers, bot Panama mehr Risiko für die Sicherheit des Kanals als Nicaragua. „Das Fehlen von Vulkankratern in der Nähe der Panama-Route“, so Chamberlains Bericht von 1902, „ist eine ständige Gefahrenquelle für einen Kanal, der auf der panamaischen Route gebaut wird.“ Zur Unterstützung seiner Theorie stellte Chamberlain fest: „1759 gab es in Portugal keinen aktiven Vulkan und dennoch zerstörte in jenem Jahr ein schweres Erdbeben die Stadt Lissabon vollständig. Auf der Insel Jamaika gab es keinen Vulkan, und doch erschütterte 1680 ein Erdbeben Port Royal in der Nähe von Kingston. An der Ostküste der Vereinigten Staaten gibt es keinen Vulkan, und doch wurde Charleston, South Carolina, kürzlich von einem Erdbeben heimgesucht. Es ist bekannt, dass diese Orte durch das Fehlen dieser Sicherheitsventile der Natur, den Vulkankratern, in Mitleidenschaft gezogen wurden.“

Andere Experten

Chamberlains Theorie fand jedoch nicht bei allen Experten Zustimmung, insbesondere nicht bei Professor Angelo Heilprin, einem Verteidiger der panamaischen Route, der argumentierte, dass nur „eine bestimmte Art von Erdbeben“ durch die unmittelbare Anwesenheit von Vulkanen gemildert werden könne. Kapitel VII des Berichts der Isthmian Commission on the Canal vom 30. November 1911 erkannte die Tatsache an, dass Panama einem Erdbeben zum Opfer fallen könnte: „Es ist möglich und sogar wahrscheinlich, dass einige Teile des Kanals, wie z. B. die Schleusentore, von einem Erdbeben betroffen werden könnten. Dieser Umstand kann sich durch die zufällige Kollision von Schiffen mit den Toren noch verstärken. Es ist notwendig, dieses Problem zu berücksichtigen und Kopien der Schleusentore anzufordern, um im Bedarfsfall verfügbar zu sein. Andernfalls ist es möglich, dass ein Riss offen bleibt und Wasser aus dem Kanal abfließt. Wenn sie offen bleibt, könnte der Kanal zerstört werden. Dies ist eine Möglichkeit, sollte aber nicht als Bedrohung angesehen werden. Wenn wir uns von einer ängstlichen Vorstellungskraft leiten ließen, würde nirgendwo auf der Welt ein größeres Ingenieurbauwerk in Angriff genommen werden“, schloss der Bericht, „Es ist die Meinung dieser Kommission, dass die Gefahr eines Erdbebens besteht und im Wesentlichen die gleiche für die nicaraguanische und die panamaische Route ist, und in keinem der beiden Fälle ist sie ausreichend, um den Bau des Kanals zu verhindern.“

Das Erdbeben

Am 2. Oktober 1913, gegen 23:15 Uhr, spürten die Einwohner von Panama City, dass etwas nicht stimmte. Die Erde bebte, in einer langsamen und oszillierenden Bewegung, die allmählich stärker wurde.
„Die Häuser bewegten sich, die Uhren blieben stehen und die auf den Möbeln abgestellten Gegenstände fielen zu Boden. In Panik rannten die Frauen, um ihre Kinder zu holen“, berichtete La Estrella de Panamá in ihrer Tagesausgabe vom 3. Oktober desselben Jahres. Das Beben, das später mit einer Stärke von 6,9 auf der Richterskala berechnet wurde, dauerte mit kurzen Unterbrechungen zwischen 20 und 25 Sekunden. Ein Nachbeben trat fast eine Stunde später auf und war im ganzen Land zu spüren, wenn auch mit größerer Intensität in der Provinz Los Santos, wo die Kirchen von Macaracas und Las Tablas einbrachen und viele Gebäude zerstört wurden. In Penonome starb eine Frau vor Schreck. Alle Augen waren auf die Arbeiten am Kanal gerichtet. Hatten sie Schaden genommen?

„Es sind keinerlei Schäden am Kanal entstanden“, berichtete der Chefingenieur seinen Vorgesetzten, und das bestätigte auch Präsident Belisario Porras, der sich noch am selben Tag vom Zustand der Arbeiten überzeugte.

Später wurde berichtet, dass einige Betongebäude in der Stadt und der Kanalzone Risse erlitten hatten, aber keine ernsthaften Schäden am Kanal entstanden waren. „Kein Erdbeben der Größenordnung, wie es historisch auf dem Kontinent berichtet wurde, hätte Schäden am Kanal verursacht“, sagte Goethals. Im Laufe des Monats Oktober traten viele weitere Beben auf. Am 23. Oktober trat das stärkste Nachbeben auf. Am nächsten Tag war der Kanalbagger Nr. 85 an der Reihe, um eine komplette Probefahrt durch alle Schleusen zu machen. Es war das erste Mal, dass dies gemacht wurde. Der Test war ein voller Erfolg.

* * * * * * * * *

Mehr über Panama, Auswandern und Optimierung hier in der edition besserpanama

„Sapphira“ auf dem Weg nach Galveston

Eines der Praktika, die ich während des Studiums absolvierte, fand auf der Warnow-Werft in Warnemünde statt. Wir waren dort als Hilfsarbeiter beim Bau eines 10.000-Tonnen-Frachters eingesetzt. Das hatte nichts mit dem Studienfach zu tun, war aber eine willkommene Abwechslung. Uns kam der Kahn damals riesig vor.

Die Sapphira, ein Rohöltanker, hat nicht 10.000 t BRT, sondern 149.876 t DWT, was man grob sicher mit den damals verwendeten Bruttoregistertonnen vergleichen kann. Was für ein Sprung!

Ich sehe in marinetraffic.com nicht, woher das Schiff kommt, aber wohin es fährt: Galveston, Texas, am Golf von Mexico. Eine Autostunde südlich von Houston, dem Zentrum der Energiewirtschaft der USA, oder eher der Welt.

Galveston ist ein beliebter Badeort für die Großstädter, der 1900 durch einen Hurricane und die 17 ft hohe Flutwelle weitgehend zerstört wurde. Seitdem soll der Seawall die Stadt schützen, genau 17 ft hoch.

Strandhäuser stehen überwiegend auf beeindruckend hohen stabilen Stelzen, um auch eine Jahrhundert-Flut zu überstehen und dort, in Galveston, habe ich erstmals mit Speck umwickelte King Prawn genossen.

Texas eben.

Quelle: homeaway.com

Bacon-Wrapped Prawns - Tomorrow's Fish
Quelle: tomorrowsfisch.com.au

Auf dem Weg von Houston nach Galveston kommt man beim Johnson Space Center vorbei, bekannt durch den Hilferuf aus der Apollo-Kapsel.

Wer von Galveston westlich an Houston vorbeifährt, passiert Texas City und eine endlose Reihe von Anlagen der erdöl-verarbeitenden Industrie.

Marathon Petroleum alleges BP didn't disclose Texas City ...
Quelle: petroglobalnews.com

Und damit sind wir wieder bei der Sapphira angelangt, deren Fracht am 22. Januar in einer der texanischen Raffinerien landen, zu Benzin, Diesel, Dünger, Plastik usw, verarbeitet wird.

Ein Luxusproblem

Während ich kopfschüttelnd die Schlagzeilen der deutschen Presse lese, ist Panama mitten im Wiedereröffnungsprozess. Dabei schien über lange Zeit das Gesundheitsministerium den Ton anzugeben, inzwischen scheint aber wieder mehr gesunder Menschenverstand einzuziehen.

„Viel Köche verderben den Brei“ heißt es ja und hier sind die Köche der Präsident und sein Stab, das Gesundheitsministerium und nun noch die Zivilschutzbehörde. Das geht schon seit einigen Wochen nicht gut.

Hier ein Kommentar aus La Prensa:

Das Nationale System für Zivilschutz (Sinaproc) hat einseitig beschlossen, einige Strände des Landes geschlossen zu halten. Und das, obwohl ihre teilweise Öffnung an Wochentagen von den Behörden genehmigt worden wäre. Die Besorgnis von Sinaproc ist verständlich, obwohl das Anbringen von roten Flaggen an Stränden aus gesundheitlichen Gründen etwas ist, das von anderen Stellen entschieden werden sollte. Das Verbot der Nutzung von Stränden hat die Gemüter erhitzt, da eine solche Ankündigung nicht nur Abscheu, sondern auch Verwirrung hervorruft, denn in dieser Frage gab es innerhalb weniger Tage sowohl Fortschritte als auch Rückschläge, die ein solches Maß an Verwirrung erzeugten, dass wir nicht mehr wissen, wem wir glauben sollen. Diese Entscheidungen müssen koordiniert und über einen einzigen Kanal kommuniziert werden, da eine Maßnahme der Einschränkung, die von fünf oder zehn Beamten erklärt wird, die obendrein nicht koordiniert sind, unweigerlich zu fünf oder zehn – in vielen Fällen unterschiedlichen – Versionen desselben Ereignisses führen wird, da die Botschaft mit jeder gegebenen Version verzerrt wird, weit davon entfernt, Klarheit zu schaffen. Nach zehn Monaten Pressemitteilungen und Pressekonferenzen sollte man meinen, dass all dies verstanden und überwunden worden wäre, aber jeden Tag sehen wir die gleichen Leute mit den gleichen Verstrickungen. Und jetzt kommt Sinaproc hinzu. Ehrlich gesagt, gibt es dafür keine Lösung. Es ist einfacher, von vorne anzufangen, als so viel Inkompetenz zu beheben.“ Übersetzt mit http://www.DeepL.com/Translator (kostenlose Version)

Das Gute dabei ist, dass man sich aus den widersprüchlichen Regelungen die passende aussuchen kann und nicht damit rechnen muss, dass irgendetwas strikt durchgesetzt wird. Tranquilo eben.

Du willst mehr über Panama wissen? Dann empfehle ich einen Besuch meines Buchladens. Hier.

„Marvel Crane“ unterwegs nach Japan …

wo sie am 27. Januar, nach 4 Wochen Fahrtzeit, eintreffen soll. Ihre eiskalte Fracht (-160°C) hat sie in Lake Charles an der Golfküste Louisianas aufgenommen.

What kind of ship is this?

MARVEL CRANE (IMO: 9770438) is a LNG Tanker that was built in 2019 (2 years ago) and is sailing under the flag of Singapore. It’s carrying capacity is 97794 t DWT and her current draught is reported to be 11.5 meters. Her length overall (LOA) is 297.5 meters and her width is 49 meters.

%d Bloggern gefällt das: