Golf von Panama – die große Badewanne

Südlich vor Panama City, begrenzt durch die Halbinsel Azuero im Westen und den Darien-Dschungel im Osten liegt der Golf von Panama.

 

GulfPanama

 

Ca. 30.000 km² groß, im Durchschnitt 50 Meter tief und 28°C warm, eine Riesenbadewanne.

Kreißsaal und Kindergarten der mächtigen Buckelwale zwischen Juli und Oktober.

Mitten drin befindet sich der Las Perlas Archipel, nur 70 km von der Haupstadt entfernt, ein beliebtes Ausflugsziel zum Wochenende. Isla Contadora ist bebaut mit Villen, kleinen Hotels, Bed&Breakfast. Isla San Jose (Pearl Island) und Isla Viveros werden zu Luxusdestinationen entwickelt. Die größte, Isla del Rey, ist noch weitgehend unberührt.

Vom südlichen Rand sind es nur 800 km zum Äquator, 1.400 km zu den Galapagos-Inseln und zur eisigen Küste von Antarctica beruhigende 9.000 km.

Vom südlichen Rand aus fällt der Meeresboden innerhalb von 50 km auf mehr als 3.000 Meter ab.

Frequentiert wird der Golf von Panama auch von mehr als 14.000 Handelsschiffen jährlich, die den Panamakanal passieren. Wer die Gegend überfliegt wird davon erstaunlich wenig sehen. Nur um Isla Taboga, unweit der Kanaleinfahrt, liegen stets zwischen 30 und 40 Schiffe und warten auf ihre Passage.

 

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Quelle: Panaviacion

 

 

 

Unter Vollmond an Panama’s Goldküste

Mittwoch vormittag gegen 10 Uhr ging es los. Die Ostküste von Azuero, bis hinunter nach Pedasi und Playa Verano kennen wir, sind auch schon diagonal über die Berge von dort wieder zurück nach Chitre gefahren.

Den südwestlichen Zipfel haben wir mal überflogen, sind dann ein Stück die Westküste hoch in Richtung Norden und haben beschlossen das mal per Auto abzufahren. Jetzt.

Zusammen mit unseren Freunden Karl und Ellie wollen wir die 200 km fahren und ziemlich weit unten dann im Punta Duarte Garden Inn übernachten. Mit Gabi, der supernetten Besitzerin mit schwäbischem Klang haben wir vorher telefoniert.

Außerdem will ich noch das Flugfeld von Arenas ganz im Südwesten erkunden.

Hier ist ein Überblick über Azuero, was wie ein viereckiger Beutel an Panama hängt und mit Las Tablas den besten Platz für den panamesischen traditionellen Karneval beherbergt.

PlayaBlanca -> AzueroWest

Von unserem Ausgangspunkt bei Rio Hato sind es ziemlich genau 200 km bis zum Hotel. 125 km auf der vierspurigen Panamericana und dann geht es direkt nach Süden. Wir haben Zeit, erledigen noch ein paar Dinge in Penonome und machen kurz vor dem Ziel in Torio eine Kaffeepause.  Die Temperatur hat stellenweise 38°C erreicht, aber der Ozean ist in Sicht. Es ist eine bergige Strecke mit gelegentlichen schönen Ausblicken über das Meer.

Dann erreichen wir den Abzweig von der Straße und jetzt sind es noch 4 km staubiger Feldweg bevor wir ein großes Haus auf einem Plateau über dem Ozean erreichen. Und schon stehen wir auf der Terrasse am Pool mit herrlichem Ausblick, mit Gabi, der Besitzerin und Managerin im Vordergrund. Die sehr informative Website ist http://www.puntaduarte.com

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Das Haus hat 6 sehr schöne Zimmer, mit von Gabi selbst entworfenen Möbeln im asiatischen Stil, aus panamesischem Hartholz gefertigt. Große Klasse.

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Kaum liegt das Gepäck in den Zimmern, geht es einen kurzen Fußweg hinunter zum Strand. Eine 2 km lange Bucht öffnet sich, mit Sand, Palmen und Wellen. Traumhaft. Nichts wie hinein in die Wellen … und schon fehlt mir die Sonnenbrille. Das kann mir aber nicht die Laune verderben. Irgendwo im Auto liegen noch 2 andere.  Normaler Verschleiß und besser als ein abgesoffenes iPhone, was ich schon 2 mal fertig gebracht habe.

Hier ist der Strand:

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Gegen 18:40 versinkt dann die Sonne im Meer, während wenig später beim Abendessen sich der Vollmond am wolkenlosen Himmel zeigt, eine perfekte Konstellation. Das Abendessen besteht aus 1a gedünstetem Fisch mit Gemüse, dazu Weißwein aus Argentinien. Und zum Abschluss qualmen wir auch noch panamesische Zigarren … alles bestens.

Punta Duarte ist der markante aus dem Wasser ragende Fels, gegenüber von Isla Cebaco, den man bei Ebbe zu Fuß besuchen kann.

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Nach dem Frühstück am Donnerstag morgen heißt es Adios zu sagen und wir fahren noch 30 km Richtung Süden. Wir finden die Graspiste von Arenas und hinter Flores geht die Straße in den Nationalpark Cerro Hoya. Es gibt keine Straße quer hinüber zur Ostküste und deshalb fahren wir wieder zurück, wie gekommen.

Gegen 16 Uhr ist der Ausflug beendet, hat Spaß gemacht und eine Menge neue Eindrücke beschert. Wir kommen wieder.

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