Im Wildkatzenrevier

Ein Kurztrip hat uns letzte Woche mal wieder mit Freunden für 2 Tage nach Punta Duarte, an die Westküste von Azuero gebracht. Mit Gabi, der Besitzerin des Punta Duarte Garden Inn, haben wir dann am Freitag früh ein 100 ha großes Anwesen besichtigt, dass sich vom Hügelland bis an den Strand erstreckt, mit vielen phantastischen Ausblicken.

wildazuerowest

Als wir dabei mit dem SUV im Schritttempo um eine Kurve kommen, sehen wir keine 50 m entfernt ein großes katzenartiges Tier am Wegrand stehen, uns mustern und langsam im Unterholz verschwinden. Ohne Zweifel eine ziemlich große Wildkatze, deren Fellfärbung wir aber gegen den hellen Himmel nicht identifizieren können. Und natürlich läuft keine Dashcam …

Selbst Gabi, die schon viele Jahre hier lebt. hat so etwas noch nicht zu Gesicht bekommen. Wir sind stark beeindruckt und vermuten, dass es sich um einen Jaguar, Puma oder Ozelot gehandelt hat, wobei ich letzteren wegen Größe und Kopfform eher ausschließen würde. In jedem Fall eine außergewöhnliche Begegnung.

Heimat dieser Großkatzen ist der unweit gelegene Nationalpark Cerro Hoya, der sich über 32.000 ha erstreckt und dessen Gipfel bis über 1.500 m ansteigen.

Ein Paradies für Naturliebhaber.

 

 

 

Unter Vollmond an Panama’s Goldküste

Mittwoch vormittag gegen 10 Uhr ging es los. Die Ostküste von Azuero, bis hinunter nach Pedasi und Playa Verano kennen wir, sind auch schon diagonal über die Berge von dort wieder zurück nach Chitre gefahren.

Den südwestlichen Zipfel haben wir mal überflogen, sind dann ein Stück die Westküste hoch in Richtung Norden und haben beschlossen das mal per Auto abzufahren. Jetzt.

Zusammen mit unseren Freunden Karl und Ellie wollen wir die 200 km fahren und ziemlich weit unten dann im Punta Duarte Garden Inn übernachten. Mit Gabi, der supernetten Besitzerin mit schwäbischem Klang haben wir vorher telefoniert.

Außerdem will ich noch das Flugfeld von Arenas ganz im Südwesten erkunden.

Hier ist ein Überblick über Azuero, was wie ein viereckiger Beutel an Panama hängt und mit Las Tablas den besten Platz für den panamesischen traditionellen Karneval beherbergt.

PlayaBlanca -> AzueroWest

Von unserem Ausgangspunkt bei Rio Hato sind es ziemlich genau 200 km bis zum Hotel. 125 km auf der vierspurigen Panamericana und dann geht es direkt nach Süden. Wir haben Zeit, erledigen noch ein paar Dinge in Penonome und machen kurz vor dem Ziel in Torio eine Kaffeepause.  Die Temperatur hat stellenweise 38°C erreicht, aber der Ozean ist in Sicht. Es ist eine bergige Strecke mit gelegentlichen schönen Ausblicken über das Meer.

Dann erreichen wir den Abzweig von der Straße und jetzt sind es noch 4 km staubiger Feldweg bevor wir ein großes Haus auf einem Plateau über dem Ozean erreichen. Und schon stehen wir auf der Terrasse am Pool mit herrlichem Ausblick, mit Gabi, der Besitzerin und Managerin im Vordergrund. Die sehr informative Website ist http://www.puntaduarte.com

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Das Haus hat 6 sehr schöne Zimmer, mit von Gabi selbst entworfenen Möbeln im asiatischen Stil, aus panamesischem Hartholz gefertigt. Große Klasse.

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Kaum liegt das Gepäck in den Zimmern, geht es einen kurzen Fußweg hinunter zum Strand. Eine 2 km lange Bucht öffnet sich, mit Sand, Palmen und Wellen. Traumhaft. Nichts wie hinein in die Wellen … und schon fehlt mir die Sonnenbrille. Das kann mir aber nicht die Laune verderben. Irgendwo im Auto liegen noch 2 andere.  Normaler Verschleiß und besser als ein abgesoffenes iPhone, was ich schon 2 mal fertig gebracht habe.

Hier ist der Strand:

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Gegen 18:40 versinkt dann die Sonne im Meer, während wenig später beim Abendessen sich der Vollmond am wolkenlosen Himmel zeigt, eine perfekte Konstellation. Das Abendessen besteht aus 1a gedünstetem Fisch mit Gemüse, dazu Weißwein aus Argentinien. Und zum Abschluss qualmen wir auch noch panamesische Zigarren … alles bestens.

Punta Duarte ist der markante aus dem Wasser ragende Fels, gegenüber von Isla Cebaco, den man bei Ebbe zu Fuß besuchen kann.

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Nach dem Frühstück am Donnerstag morgen heißt es Adios zu sagen und wir fahren noch 30 km Richtung Süden. Wir finden die Graspiste von Arenas und hinter Flores geht die Straße in den Nationalpark Cerro Hoya. Es gibt keine Straße quer hinüber zur Ostküste und deshalb fahren wir wieder zurück, wie gekommen.

Gegen 16 Uhr ist der Ausflug beendet, hat Spaß gemacht und eine Menge neue Eindrücke beschert. Wir kommen wieder.

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