Im Golf von Chiriqui Nationalpark

Wale haben wir jedes Jahr im Las Perlas Archipel und letztes Jahr auch vor der Isla Iguana (Azuero) gesehen. Immer wieder eindrucksvoll. In diesem Jahr habe ich sie erstmals vom Flieger aus beobachtet und kürzlich warb dann eines unserer Lieblingshotels mit diesem Banner:

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Das Hotel Bocas del Mar liegt direkt am Golfo de Chriqui National Park, der sich über 15.000 ha erstreckt und eine Vielzahl Inseln und Felsriffe umfasst.

Das Hotel besuchen wir regelmäßig. Die Zimmer sind im Bungalowstil, geräumig und komfortabel, direkt am Pool befindet sich ein feines Restaurant, alles in einer tropischen Gartenanlage mit Blick auf das Meer.

 

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Für die Wal-Tour steht ein geräumiges Boot bereit und um 9 Uhr geht es los. Wir sind nur 4 Passagiere, der Guide und der Käpt’n.  Da es bis gegen 15 Uhr dauern soll, haben wir ein Lunchpaket mit Sandwich und Bier an Bord, Wasser sowieso.

Hier ein paar Eindrücke:

 

Außer Walen und Delphinen gibt es auf einer kleinen Insel einen Tümpel, in dem 5 oder 6 Krokodile hausen. Unser Guide füttert sie mit lebenden Krabben, das Knacken der Schalen hallt über die Insel. Die mehr als 1 Meter langen Krokodile sind Feinschmecker.

Der Golfo de Chiriqui National Park ist einer von 16 Nationalparks in Panama.

 

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Die Region liegt südlich von David, Panamas zweitgrößter Stadt und ist, weniger als 100 km vom Vulkan Baru entfernt, ein beliebtes Ziel für die Bewohner der Region, Touristen und Investoren.

Für letztere sollen Isla Boca Brava und Coco Beach als Beispiel stehen.

 

Alles Gute zum Neuen Jahr

Aufwachen bei blauem Himmel, 25°C und dem Rauschen des Pazifik. Silvestermorgen in Panama.

Wir stellen fest, dass wir zu wenig Sekt und Gemüse im Kühlschrank haben und fahren gegen 10 Uhr zum Supermarkt in Penonome. Tolle Idee. Alles voll, die Leute kaufen wie irre. Unsere Kassenschlange braucht 20 Minuten.

McDonalds ist nebenan und wir gehen erstmal frühstücken. Bei Rührei und Kaffee wird entschieden, dass wir einen kleinen Ausflug in die Berge machen werden. Der Nationalpark Omar Torrijos ist nur ca. 30 km entfernt und die Berge sehen verlockend aus im Sonnenschein. Wir fahren durch hügeliges Farmland, etwa vergleichbar mit dem Allgäu. Anders als im Allgäu reifen rechts und links der Straße gerade Unmengen von Bananen, Orangen und Mandarinen. Für einen halben Dollar bekommen wir 4 Apfelsinen und 4 Bananen.

Bananen

Nach einer halben Stunde erreichen wir Cope, eine Ortschaft am Fuß der Berge. Und dann geht es auf einem unbefestigten Weg nur noch steil aufwärts. Unser Toyota FJ Cruiser ist in seinem Element und brummelt vor Vergnügen. Über Stock und Stein und durch Bäche. Das ideale Auto für dieses Land, gleichermaßen geeignet für Gebirge, Strand und die Panamericana. Video

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Die Temperatur sinkt von 31°C bis auf 23°C als wir oben am Eingang zum Nationalpark stehen und die Wolkenuntergrenze erreicht haben. Der Park-Ranger erklärt die Tour, bei der wir sowohl Pazifik als auch Karibik sehen können. Allerdings nicht heute. Von Norden drängen die Wolken gegen die Gebirgskette und der Wind treibt die Spitzen nach Süden. Wir können kaum den Pazifik ausmachen, die Karibik liegt unter Wolken. Also werden wir heute auf die Rundfahrt durch den Nationalpark verzichten und wieder „absteigen“. Wir planen irgenwann zurückzukommen, wenn der Satellit ganz Panama wolkenfrei zeigt. Und dann kann man hier oben auch übernachten.

NPOT

Den Silvesterabend verbringen wir zu Hause. Um 18 Uhr stoßen wir auf Familie und Freunde in Deutschland an, um Mitternacht haben wir einen wunderbaren Blick auf viel Feuerwerk entlang der Pazifikküste, einen Logenplatz sozusagen.

Allen Lesern dieses Blogs vielen Dank für ihre mehr als mehr als 8.500 Aufrufe in 2012 und alles Gute für 2013. Bitte weitersagen.

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