Sky of blue and sea of green

… allerdings nicht aus dem Yellow submarine, sondern aus dem weißen Flieger – meine Morgenrunde über dem Golf von Panama, bevor es dann am Donnerstag in Richtung Asien und Indischer Ozean geht.

Wunderschönes Wetter heute und der Las Perlas Archipelago schon aus 45 Seemeilen Entfernung zu erahnen, drei Frachter unter mir, auf dem Weg vom Panamakanal in Richtung Asien, und kurz hinter Isla Pedro Gonzalez spielt ein dicker Buckelwal an der Oberfäche. Aber wie immer, sobald ich Kurs darauf nehme, taucht er ab.

Hier ein paar Eindrücke:

Vom Chame Airport aus waren das 90 Minuten Rundflug und purer Genuss. Mal schauen, ob die Malediven mich noch mehr begeistern können.

Golf von Panama – die große Badewanne

Südlich vor Panama City, begrenzt durch die Halbinsel Azuero im Westen und den Darien-Dschungel im Osten liegt der Golf von Panama.

 

GulfPanama

 

Ca. 30.000 km² groß, im Durchschnitt 50 Meter tief und 28°C warm, eine Riesenbadewanne.

Kreißsaal und Kindergarten der mächtigen Buckelwale zwischen Juli und Oktober.

Mitten drin befindet sich der Las Perlas Archipel, nur 70 km von der Haupstadt entfernt, ein beliebtes Ausflugsziel zum Wochenende. Isla Contadora ist bebaut mit Villen, kleinen Hotels, Bed&Breakfast. Isla San Jose (Pearl Island) und Isla Viveros werden zu Luxusdestinationen entwickelt. Die größte, Isla del Rey, ist noch weitgehend unberührt.

Vom südlichen Rand sind es nur 800 km zum Äquator, 1.400 km zu den Galapagos-Inseln und zur eisigen Küste von Antarctica beruhigende 9.000 km.

Vom südlichen Rand aus fällt der Meeresboden innerhalb von 50 km auf mehr als 3.000 Meter ab.

Frequentiert wird der Golf von Panama auch von mehr als 14.000 Handelsschiffen jährlich, die den Panamakanal passieren. Wer die Gegend überfliegt wird davon erstaunlich wenig sehen. Nur um Isla Taboga, unweit der Kanaleinfahrt, liegen stets zwischen 30 und 40 Schiffe und warten auf ihre Passage.

 

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Quelle: Panaviacion

 

 

 

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