Demnächst in Ihrer Stadt

Uber kann man in Panama City nicht nur anstelle eines Taxis rufen, sondern auch für einen Helicopter-Rundflug über den Panamakanal mit anschließendem Abendessen.

Und aus Singapore kommt die Meldung, dass seit 24.8. die ersten autonomen Elektrotaxis im Business District geladene Fahrgäste auf einer definierten Strecke transportieren.

 

nuTonomy

Quelle: AP


Die unbekannte Firma nuTonomy hat damit Uber die Schau gestohlen, die einen solchen Service ab Oktober für Pittsburg angekündigt haben. In beiden Fällen sind zunächst noch Fahrer an Bord, die im Notfall eingreifen können.

Nichtsdestotrotz, die Personenbeförderung mit „Kraftfahrzeugen“ ist im Wandel begriffen und wir werden überrascht sein, wie schnell das passiert.

Disruption ist das Wort dafür.

Autos Made in Germany

„In ein Google-Car ohne Lenkrad und Pedale würde ich mich im Leben nicht setzen“ unkt jemand aus dem Umfeld von Mercedes-Chef Zetsche (Quelle:Welt Online).

Wenn das wirklich so gesagt wurde, hat Zetsche wohl kaum die richtigen Leute um sich und die letztens vorgestellte Studie F015 war nur ein wenig ernst gemeintes Feigenblatt.

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Google, Apple, Uber, Amazon – alles branchenfremde Unternehmen denen Ambitionen mit autonom fahrenden Autos nachgesagt werden. Und Apple hat schon den Entwicklungschef von Mercedes USA abgeworben.

Nicht Motoren, Getriebe und Spaltmaße sind dabei entscheidend, sondern Sensoren und Software. Themen bei denen es mit Riesenschritten vorwärts geht.

Neben den Experimental-Seifenkisten von Google hat Tesla schon richtige Autos, die mit jedem Software-Upgrade smarter und zunehmend autonom werden.

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teaser@2xDas Thema ist ein schönes Beispiel für Obrigkeitshörigkeit. Da es irgendwo eine Uralt-Regel gibt, dass ein Auto jederzeit von einem Fahrer beherrscht werden muss, scheinen die deutschen Hersteller das als gottgegebene Randbedingung zu nehmen. Die innovativen Silicon-Valley-Firmen hingegen denken von Anfang an über völlig autonome Fahrzeuge nach. Das mit den Regeln kann man dann noch rechtzeitig regeln. Oder so wie Uber erstmal ignorieren.

Wie wäre es, beim Frühstück per Smartphone ein solches AUTOnom anzufordern, sich durch die Rush-hour ins Büro fahren zu lassen, dabei die Online-Zeitung zu lesen und vor der Tür auszusteigen, das AUTOnom einfach sich selbst zu überlassen? Die Dinger kennen den Weg, die bevorzugte Musik, fahren Stoßstange an Stoßstange, haben keine Launen, dafür eine Kaffeemaschine und machen keine Fehler. Paradiesisch. Und ein Gewinn an Lebensqualität.

Um es klarzustellen, ich bin absolut kein Freund von verordneten Elektrofahrzeug-Quoten und zugehörigen Subventionen, schon gar nicht mit dem idiotischen Hintergrund das Weltklima retten zu wollen. Humbug.

Aber ich bin ein großer Freund von technischem Fortschritt, der uns das Leben leichter macht. Und die Vorteile werden ganz schnell Käufer überzeugen, zuerst in der Oberklasse, dann immer weiter nach unten. Mit komfortabler Reichweite, schnellem Aufladen, und ohne Subvention. Egal, ob mit Benzin, Flüssiggas, Akkus, Brennstoffzelle oder allem zusammen.

Ich bin gespannt.

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