Inflation entwertet die Einkommen der Bürger und verschlechtert damit den Lebensstandard. Kein Problem mit 1 oder 2% pro Jahr fällt es nicht auf, bei 40% wie in Kuba ist es ein Riesenproblem. Und manche Länder geben die Zahlen schon nicht mehr an, Venezuela als Beispiel.
Die USA und Kanada liegen bei 6,5 und 6,3%, Deutschland bei 8,6. Das alles sind jedoch regierungsamtliche Daten, die mit der Warenkorb-Definition manipuliert und demzufolge mit Skepsis zu betrachten sind.

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Die erfreuliche Nachricht: Panama schneidet mit nur 2,1% in den Amerikas mit Abstand am besten und weltweit spitzenmäßig ab. Nur die VR China, Macau und Hongkong liegen minimal besser. Die massive ausgewiesene Deflation im Kriegsgebiet Südsudan ist bedeutungslos.
Die seit Sommer letzten Jahres hier eingeführte Stützung von Benzin und Diesel besteht immer noch, bei regulären Preisen um 1 USD für 91er Benzin.
Die USD-Bindung der fiktiven Landeswährung Balboa hat sich in all den Jahren als großer Vorteil erwiesen. Keine Kursschwankungen, kein Umrechnen und, wie man jetzt sieht, geringe Inflation.
Ob dieser Vorteil so bleibt, hängt vom Fortgang der aktuellen Bankenkrise in den USA ab:
- die Silvergate Bank fiel infolge des FTX/Alameda-Crashs
- die Silicon Valley Bank wurde ein Opfer der FED-Politik
- die Signature Bank hatte über 9 Monate keinen Risiko-, aber dafür einen Diversity Manager
Noch am Freitag, dem 10.3. ließ die FED verlauten, dass es dieses Mal keinen bail-out geben würde. Am Sonntag nachmittag wurde der Kurs dann um 180° korrigiert und bekannt gegeben, dass alle Einlagen ersetzt würden.
Oder waren es 360°?
*** „Leben am Pananamakanal“, aktuell in der edition besserpanama ***
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