Fünf Tage in Singapore

Der Stadtstaat war von Anfang an gesetzt in unserer Weltumsegelungsplanung. Singapore hat zwei neue architektonische Glanzpunkte, scheint aber einen seiner traditionellen kulinarischen Anziehungspunkte zu verlieren.

Fangen wir sogleich damit an: Singapore ist bekannt für seine Hawker Centers, wo man sich an unzähligen Ständen preiswert sattessen kann. Vom letzten Besuch war das in bester Erinnerung geblieben.

Ein Ausflug zum Lau Pa Sat, laut TripAdvisor die #6 der Hawker Centers in Singapore, war dann mehr als enttäuschend. Gelegen mitten im Downtown Finanzdistrikt, die Mittagszeit war längst vorbei und bei weitem nicht alle Stände geöffnet. Atmosphäre und Angebot waren nicht annähernd das, was in Erinnerung geblieben war. Schade, aber es gibt auch gute Nachrichten:

Am Tag zuvor hatten wir in der SunTec City Mall, nach ausgiebiger Stadtrundfahrt einen Platz für eine schnelle Mahlzeit gesucht.

Da gab es im Untergeschoss ein überwältigendes Angebot an attraktiven kleinen Restaurants, jedes mit einem anderen Segment der asitaischen Küchen, superfreundlich und hochprofessionell. Hier ein Blick in die Vielfalt.

Da braucht niemand mehr ein altbackenes Hawker Center.

Spitze unter den architektonischen Glanzpunkten ist seit geraumer Zeit der Marina Bay Komplex mit Hotel, Shopping und Congress Center, Casino, sowie den Gardens by the Bay. Am bekanntesten dürfte davon wohl die dreiteilige Struktur des Marina Bay Sands Hotel und dessen weit überstehende Dachterasse mit Infinity Pool, Observation Deck und Restaurants sein – insgesamt eine Meisterleistung aller Beteiligten.

Direkt am Flughafen Changi steht das Jewel als ein überdimensionaler Donut aus Glas und Beton, mit 40 Meter hohem Wasserfall im Zentrum, einem terassenförmig angelegten Regenwald rundherum, dazwischen Restaurants und Shops. Einfach beeindruckend und perfekt geeignet, einen ganzen Tag mit family & friends zu verbringen.

Singapore ist beeindruckend effizient, sicher und sauber. Es ist in Sachen Wetbewerbsfähigkeit soeben vom WEF auf Platz 1 positioniert worden. Deutschland ist übrigens von Platz 4 auf Platz 7 abgerutscht.

Hier ist ein Beitrag zu Singapore als City of the future.

54 Stunden in der Luft

Unsere Heimat Panama ist nicht nur das ideale Sprungbrett nach Nord- und Südamerika sowie die Karibik, sondern auch ein guter Startpunkt für eine Rund-um-die-Welt-Tour.

Ein anstehender Geschäftstermin auf den Malediven ist der perfekte Anlass, denn dorthin ist es in Richtung Ost und Richtung West beinahe gleich weit. Wenn Emirates, wie schon vor Jahren geplant, Panama City direkt anfliegen würde, wäre das die ideale Verbindung:

Panama City – Dubai – Male, und zurück.

Gibt es aber nicht und das lässt uns aus dem Businesstrip eine schöne kleine Rundreise machen. Hier ist die Strecke:

Panama – Los Angeles

Los Angeles – Tokio

Tokio – Singapore

Singapore – Male

Male – Abu Dhabi

Abu Dhabi – Frankfurt

Frankfurt – Panama

Die Strecke von Los Angeles nach Singapore hätte man auch direkt fliegen können, aber mit einer Übernachtung und einem vollen freien Tag im Großraum Tokio ist das natürlich erholsamer.

Quelle: japanvisitor.com

Vorbereitet auf Japan sind wir seit langer Zeit perfekt. Einfach mal in irgendeiner Mediathek den exzellenten Film „Sushi in Suhl“ finden und anschauen. Es handelt von einem japanischen Restaurant in unserer alten Heimat und im vorvorigen Leben. Sehr sehenswert und unterhaltsam.

Singapore haben wir vor vielen Jahren besucht und da gibt es inzwischen viel Neues zu sehen, z.B. das spektakuläre Marina Bay Sands Hotel. Für diesen pulsierenden Stadtstaat nehmen wir uns 5 Tage Zeit. Singapore war ja mal als Vorbild für Panama auserkoren, aber da gibt es noch viel zu tun.

Quelle: natare.com

Die Malediven wollen wir sehen, bevor das ansteigende Meer sie verschlingt. Nicht ernst gemeint, denn dort nimmt man diese „Bedrohung“ auch nicht ernst: 12 Flugplätze und eine Vielzahl Luxusressorts, alles knapp über dem Meeresspiegel angelegt.

Quelle: hotelmanagement.net

Die Reise beginnt am 12. September und statt Panama-Information wird es dann hier gelegentlich kurze Postings von unterwegs geben.

Bester Pazifik-Transit

Bei einer RTW-Reiseplanung, also Rund um die Welt, liegt von Panama aus gesehen der Pazifik-Transit als größter Brocken im Weg. Wie kommt man da komfortabel und preiswert hinüber?

Eine Kommunikation mit Airtrek half nicht besonders weiter und inzwischen haben die meisten Gesellschaften ja komfortable Werkzeuge, um selbst optimal planen zu können. Also habe ich mich mal an die Website-Buchung von United gesetzt. United deshalb, weil wir da schon einige Meilen haben und es mit Lufthansa zur Star Alliance gehört.

Von wo aus sollte der Transit starten? Sicher nicht von der Ostküste, weil das die Strecke ja unerträglich verlängert. Ideal von Panama aus zu erreichen und direkt am Pazifik ist LAX, der Internationale Flughafen von Los Angeles.

Nachtrag: AirMexico fliegt mit einer 787 in 14 Stunden nach Tokyo/Narita.

Da in Asien ohnehin einige Stationen geplant sind, soll der beste Preis über den Zielort der Pazifikpassage entscheiden. Und da wir von Flugzeiten um 12 Stunden und mehr reden, sollte es der beste BusinessClass Tarif sein.

Hier ist die Übersicht für einen Wochentag Mitte September:

LAXNRT SGN$2,235
LAXTPE$3,073
LAXHKG$3,300
HNL GUM $2,552
LAXSIN$2,798
LAXICN$2,499

Das sind für Langstrecken-Business-Class-Flüge doch ziemlich akzeptable Preise. Mein absoluter Favorit ist der Trip von Los Angeles (LAX) über Honolulu und Guam nach Hongkong. Natürlich mit mehrtägigen Aufenthalten auf jeder Insel.

Mit Reisezeiten von 5:40, 7:40 und 4:55 Stunden muss es nicht mal unbedingt Business sein, außer man ist Funktionär der Grünen Klimaretter im Deutschen Bundestag, gemäß deren Leitspruch „Do what I say and not what I do!“ . In Economy kostet das nur $600.

Nummer 2 ist der Trip von Los Angeles über Tokyo nach Ho-Chi-Min City (SGN) in Vietnam. Direkt Tokyo ohne Weiterflug kostet übrigens $500 mehr.

Auch der nach Singapore ausgewiesene Preis von $2.798 führt über Tokyo, ist direkt deutlich teurer. Von Los Angeles via Tokyo ist also derzeit mit Abstand die preiswerteste BusinessClass-Verbindung nach Asien.

Unterwegs ist man hier mit United und ANA, sehr gute Carriers mit neuen Maschinen und komfortablen Sitzen.

Wer einfach in Economy von PTY nach LAX nach SIN nach FRA und zurück nach PTY will, ist ab $1500 dabei, in Business ab $5.200 und mit mehrtägigen Aufenthalten an jeder Zwischenstation.

Einmal um die ganze Welt, ohne Taschen voller Geld …

%d Bloggern gefällt das: